DE10012941A1 - Duschkabine aus selbsttragenden Wandelementen, insbesondere für pflegebedürftige oder behinderte Personen - Google Patents
Duschkabine aus selbsttragenden Wandelementen, insbesondere für pflegebedürftige oder behinderte PersonenInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Duschkabine aus selbsttragenden Wandelementen, insbesondere für pflegebedürftige oder behinderte Personen, umfassend Anschlüsse zur Frisch- und Abwasserführung, zum Duschraum hin gerichtete Düsen zum Zuführen von Wasser, Reinigungs- und/oder Pflegemitteln sowie Trockenluftdüsen. Erfindungsgemäß sind die Düsen für Wasser, Reinigungs- und/oder Pflegemittel an den Wandelementen verteilt angeordnet, wobei eine erste Düsengruppe sich im mittleren Kabinenteil höhenmäßig beabstandet erstreckt und seitlich der mittleren Düsengruppe, von dieser beabstandet, jeweils eine weitere Düsengruppe vorgesehen ist. Im Bereich des Daches der Kabine ist eine Vielzahl von Laminar-Trockenluftdüsen vorgesehen, die mit in den seitlichen Wandelementen angeordneten Absaugöffnungen oder -schlitzen zusammenwirken. Die abgesaugte Luft wird über eine Kühleinrichtung mit Kondensatableitung geführt.
Description
Die Erfindung betrifft eine Duschkabine aus selbsttragenden
Wandelementen, insbesondere für pflegebedürftige oder behin
derte Personen, umfassend Anschlüsse zur Frisch- und Abwasser
führung, zum Duschraum gerichtete Düsen zum Zuführen von
Wasser, Reinigungs- und/oder Pflegemitteln sowie Trockenluft
düsen gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Aus der DE 43 25 971 C1 ist eine Duschvorrichtung bekannt, die
ein Gestell mit einem Vertikalträger und ein Kopfstück auf
weist. Die dortigen Düsenleisten sind durch eine spezielle
Anordnung am Kopfstück gelagert und durch eine relativ zu dem
Kopfstück verschiebbare Kopfplatte radial verstellbar. Die
kopfseitige Verstellmöglichkeit erfordert einen relativ groben
Bauraum, wobei die radiale Verstellbarkeit der Düsenleisten,
die durch eine Lenkeranordnung direkt von der Axialverstellung
der Kopfplatte abhängt, eingeschränkt ist.
Der Impuls der aus den Düsen nach DE 43 25 971 C1 austretenden
Wasserstrahlen setzt die Düsenleisten in Pendelbewegung, was
jedoch vom Nutzer der Duschvorrichtung als unangenehm empfunden
wird. Letztendlich ist die gesamte mechanische Konstruktion der
axial und radial verstellbar angeordneten Düsenleisten sehr
aufwendig und störanfällig.
Die Duschvorrichtung für pflegebedürftige und körperbehinderte
Personen nach dem deutschen Gebrauchsmuster 296 00 188.0 umfaßt
eine Kabine, die aus bogensegmentförmigen Wandelementen aufge
baut ist, und wobei die Kabine eine rollstuhlgerechte Einfahr
möglichkeit besitzt.
Auch bei der Lösung nach Gebrauchsmuster 296 00 188.0 sind
bewegbare Düsenleisten vorhanden, die mit einer zugeordneten
Vorschubeinrichtung zusammenwirken. Die Wandelemente und/oder
die Düsenleisten sind mit mindestens einem Abstandssensor
ausgerüstet, wobei die Meßsignale der Abstandssensoren einer
Steuerungseinrichtung zuführbar sind, die bei Beginn des
Waschprogramms die Vorschubeinrichtungen nach Maßgabe der ihnen
zugeordneten Abstandssensoren individuell ansteuert. Nach
Beendigung eines vorgebbaren Waschprogramms werden die Düsen
leisten in ihre Ausgangsposition in Richtung Wandsegment
zurückbewegt.
Bei einer weiteren Ausführungsform ist dort vorgesehen, daß die
Düsenleisten ein Längsprofil aufweisen, welches dem mensch
lichen Körper bzw. dessen Anatomie so angepaßt ist, daß die dem
Oberkörper sowie den unteren Körperbereichen zugeordneten Düsen
einer Düsenleiste ungefähr den gleichen Abstand vom Körper
besitzen.
Ebenso ist es bekannt, Düsen für Flüssigkeit und für Trock
nungsluft im Wechsel auf den Düsenleisten anzuordnen, wobei die
Flüssigkeitsdüsen einer Düsenleiste an eine einzige Versor
gungsleitung angeschlossen sind, durch die Wasser sowie
Reinigungs- und Pflegemittel zugeführt werden können. Ebenso
sind Flüssigkeitsdüsen einsetzbar, die eine Stelleinrichtung
zur Veränderung des Sprühkegels besitzen. Vorgesehene, an den
Wandelementen installierte Abspritzdüsen können eine automa
tische Reinigung der Duschkabine nach Beendigung des Wasch
programms bewirken.
Der oben beschriebenen bekannten Duschvorrichtung wohnt der
Nachteil inne, daß vor- und zurückbewegbare Düsenleisten
vorzusehen sind, die eine entsprechende mechanische Vorschubeinrichtung
erfordern. Auch wenn über Abstandssensoren die
Vorschubbewegung programmgesteuert einstellbar ist, wird von
behinderten Personen die auf den Körper gerichtete Bewegung
selbst als sehr störend und unangenehm empfunden. Darüber
hinaus hat sich gezeigt, daß bei der bekannten Duschvorrichtung
bedingt durch die Trockenluftdüsen ein unerwünschter Kühleffekt
und ein insgesamt unangenehmes Gefühl beim Trocknungsvorgang
entsteht, welches es zu vermeiden gilt.
Ausgehend vom Stand der Technik ist es daher Aufgabe der
Erfindung, eine weiterentwickelte Duschkabine aus selbst
tragenden Wandelementen, insbesondere für pflegebedürftige oder
behinderte Personen anzugeben, welche einen einfachen mecha
nischen Aufbau besitzt, und die, ohne bewegte Elemente
auskommend, eine angenehme Körperreinigung und -trocknung
ermöglicht.
Die Lösung der Aufgabe der Erfindung erfolgt mit einem Gegen
stand gemäß den Merkmalen nach Patentanspruch 1, wobei die
Unteransprüche mindestens zweckmäßige Ausgestaltungen und
Weiterbildungen umfassen.
Der Grundgedanke der Erfindung besteht zunächst darin, die
Düsen für Wasser, Reinigungs- und/oder Pflegemittel an den
Wandelementen verteilt, aber fest anzuordnen, wobei eine erste
Düsengruppe sich im mittleren Kabinenteil höhenmäßig beab
standet erstreckt.
Seitlich von dieser mittleren Düsengruppe sind weitere Düsen
gruppen vorgesehen.
Mindestens im Bereich des Daches der Duschkabine ist eine
Vielzahl von Trockenluftdüsen ausgebildet, welche mit in den
seitlichen Wandelementen angeordneten Absaugöffnungen oder
Absaugschlitzen zusammenwirken. Die Trockenluft besitzt nur
eine geringe Strömungsgeschwindigkeit, so daß kein
unerwünschter Kühleffekt der in der Kabine befindlichen Person
entsteht, wobei jedoch durch die große Anzahl der Einzeldüsen
bzw. die Gesamtöffnungsfläche zum Absaugen eine hohe Luftmenge
umgewälzt werden kann. Ergänzend besteht die Möglichkeit
zusätzliche Trockenluftdüsen im seitlichen und/oder mittleren
Wandelement anzuordnen.
Die abgesaugte feuchte Luft wird auf eine Kühleinrichtung mit
Kondensatableitung geführt, so daß recht schnell der Luft
feuchtigkeitsgehalt im Duschkabineninneren reduzierbar ist,
ohne daß durch hohe Luftfeuchtigkeit bedingt es zu einem
Niederschlagen von Kondensat an bzw. in der Kabine selbst
kommt, wodurch der Trockenvorgang letztendlich beschleunigbar
ist.
Gemäß einem weiteren Grundgedanken der Erfindung besitzen
einzelne Flüssigkeitsdüsen der Düsengruppen eine Flachstrahl-
und andere eine Punktstrahlcharakteristik.
Die beabstandet angeordneten Düsen einer Düsengruppe sind so
verteilt, daß sowohl eine stehende als auch eine sitzende
Person gut besprüht und damit gereinigt werden kann. Die Düsen
selbst sind einzeln ansteuerbar, wobei diese Ansteuerung je
nach der Position, d. h. sitzend oder stehend vorgenommen wird.
Bevorzugt besitzen die unteren Düsen der Düsengruppen eine
Flachstrahlcharakteristik, wobei die Flachstrahlrichtung, auch
gesteuert, einstellbar ist.
Im Dachbereich der Duschkabine ist mindestens eine weitere
Reinigungs- und Desinfektionszwecken dienende Düse vorhanden.
Die Trockenluftdüsen, die sich im Dachbereich der Kabine
befinden, sind als Laminardüsen ausgebildet und wirken mit
einem Heizregister und einer Ventilatorbaugruppe zusammen.
Die erwähnten Absaugöffnungen oder -schlitze sind bevorzugt
beidseitig in den seitlichen Wandbereichen der Wandelemente
vorgesehen.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit, in mindestens einem Teil
der Wandelemente eine spritzwassergeschützte Beleuchtungseinrichtung
zu integrieren und eine von Innen betätigbare
Programmstart- bzw. Notstoppschalteinrichtung vorzusehen.
Rückseitig der Duschkabine im Trockenbereich befinden sich
Steuer- und Regeleinrichtungen für die Frischwasserzuführung
bzw. zur Regelung des Heizregisters einschließlich Ventilator
baugruppe.
Mittels der Steuer- und Regeleinrichtung besteht die Mög
lichkeit, in programmierbarer Weise wählbare Druckvariationen
für einzelne der Düsen oder für Düsengruppen vorzugeben.
Durch die Anordnung der Laminardüsen im Bereich des Daches der
Duschkabine sowie in Wechselwirkung mit den Absaugöffnungen
bzw. Absaugschlitzen wird ein unmittelbares seitliches Anblasen
der duschenden Person mit möglichen Unterkühlungen und einem
insgesamt unangenehmen Gefühl bei Benutzung der Duschvorrich
tung vermieden.
Die an der Kühleinrichtung mit Kondensatableitung aufgefangenen
Wassermengen werden der Duschkabinen-Entwässerung zugeführt
oder auf einen Verdampfer geleitet, der eine entsprechende
Verdunstung zur Umgebungsluft hin gewährleistet.
Die Wandelemente der Duschkabine sind konstruktiv so ausge
staltet, daß in einem hinteren Bereich ein Rücksprung vorge
sehen ist, wodurch die Grundfläche der Kabine so vergrößert
ist, daß eine Benutzung mit Rollstuhl möglich wird. Die beid
seitig öffnenden, verschwenkbaren oder auf entsprechenden
Schienen gelagerten Türen ermöglichen einen bequemen Zugang
sowohl durch den Rollstuhlfahrer als auch einer Hilfsperson.
Über einen Endlagenschalter ist sichergestellt, daß ein
Aktivieren der Frischwasserzuführung über die Düsen nur dann
erfolgen kann, wenn die Türen vollständig geschlossen sind.
Bei einer Ausgestaltung der Erfindung besteht die Möglichkeit,
die Kabinentüren elektromotorisch, pneumatisch oder hydraulisch
zu öffnen oder zu schließen, so daß die Öffnung der Türen auch
durch die behinderte Person selbst ohne mechanischen Kraftauf
wand möglich ist.
Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbei
spiels sowie unter Zuhilfenahme von Figuren näher erläutert
werden.
Hierbei zeigen:
Fig. 1 eine Querschnittsdarstellung der Duschkabine gemäß
Ausführungsbeispiel sowie
Fig. 2 eine Vorderansicht der Duschkabine mit geöffneten
Schiebetüren.
Die Duschkabine gemäß den Figuren besteht aus selbsttragenden
Wandelementen 1, die eine Duschtasse 2 umgreifen. Die Dusch
tasse 2 weist einen Auslauf 3 auf, der mit einer nicht gezeig
ten Entwässerungseinrichtung in Verbindung steht oder an einer
solchen, z. B. über eine Pumpe angeschlossen ist.
Im mittleren Wandelement 4 sind beim Ausführungsbeispiel drei
Düsen für Wasserzuführung bzw. für Reinigungs- und/oder
Pflegemittel verteilt angeordnet.
Eine obere Düse 5 besitzt eine Punktstrahlcharakteristik, wobei
die mittlere und die untere Düse 6 und 7 eine einstellbare
Flachstrahlcharakteristik besitzen.
Jeweils in den seitlichen Wandelementen 8 sind ebenfalls
Düsengruppen befindlich, welche bevorzugt eine Strahlcha
rakteristik wie diejenigen in der mittleren Gruppe besitzen.
Mindestens im Bereich des Daches 9 der Duschkabine ist eine
Vielzahl von Laminar-Trockenluftzuführdüsen 10 eingebracht.
Oberhalb dieser Laminar-Trockenluftdüsen 10 befindet sich ein
Heizregister, das mit einer nicht dargestellten Ventilatorbau
gruppe zusammenwirkt.
In den unteren Abschnitten der seitlichen Wandelemente 8 sind
(zeichnerisch nicht dargestellte) Absaugöffnungen oder Absaug
schlitze vorhanden, um Feuchtluft abzusaugen und um diese über
eine Kühleinrichtung mit Kondensatableitung zu führen.
Durch die Laminartrockenluftdüsen 10 in Verbindung mit dem
Heizregister sowie der Ventilatorbaugruppe und die Absaug
öffnungen kann in kurzer Zeit eine Umwälzung des Luftvolumens
bzw. ein Absaugen der feuchten Luft aus dem Inneren der Dusch
kabine erfolgen, ohne daß strömungsbedingt es zu einem Abkühl
effekt der duschenden Person kommt. Gleichzeitig wird ein
Niederschlagen von Kondensat am Inneren der Duschkabinenteile
weitgehend verhindert oder die dortige Kondensatbildung
reduziert.
Ergänzend können zusätzliche Reinigungs- und Desinfektionsdüsen
11 sowohl im Bereich des Daches 9 als auch im oberen Bereich
der seitlichen Wandelemente 8 vorhanden sein. Diese
Reinigungsdüsen dienen insbesondere bei Gebrauch der
Duschkabine im öffentlichen Bereich zum Verteilen von
Desinfektionsmittel bzw. Desinfektionslösung.
Rückseitig sind alle zur Steuerung und Regelung 17 insbesondere
der Wasserzuführung und der Ventilatorbaugruppe sowie Heizung
notwendigen Elemente spritzwassergeschützt untergebracht.
Eine Programmiereinrichtung ermöglicht das Vorgeben und Ein
stellen einer Sprühfolge auch mit unterschiedlichen Druck
werten, wobei die Düsen der Düsengruppe hierfür einzeln an
steuerbar und mit unterschiedlichem Druck beaufschlagbar sind.
Die Grundfläche 12 der Duschkabine ist einschließlich eines
Rücksprungs 13 so optimiert, daß mittels Rampe 14 ein Roll
stuhlfahrer in das Duschkabineninnere gelangt oder dort von
einer Hilfsperson hineinbewegt wird. Auch kann im
Kabineninneren eine integrierte Sitzmöglichkeit oder ein
Urinalanschluß vorgesehen sein.
Das Ansteuern der Düsen der jeweiligen Düsengruppe erfolgt je
nach Position des Benutzers, d. h. stehend oder sitzend. Mit
Hilfe der unteren Flachstrahldüsen kann auch eine ansonsten
problematische Reinigung im Genitalbereich sichergestellt
werden.
Die an den mittleren Wandelementen sich anschließenden Trag
teile 15 können auch eine Beleuchtungseinrichtung 16, die
spritzwassergeschützt hinter einer Blende angeordnet ist,
aufweisen.
Es hat sich gezeigt, daß die funktionale Trennung der Anordnung
von Düsen oder Düsengruppen zur Frischwasserzuführung von
denjenigen Düsen, die für die Trocknungsluft verantwortlich
zeichnen, einerseits die konstruktive und bauliche Ausfüh
rungsform der Duschkabine vereinfacht und andererseits einen
angenehmen Dusch- und Trocknungsvorgang ohne unangenehmes
Kältegefühl der duschenden Person gestattet. Mittels der Kühl
einrichtung, die eine Kondensatableitung umfaßt, kann die hohe
Luftfeuchte im Inneren der Kabine schnell abgebaut werden, was
wiederum den Trocknungsvorgang beschleunigt.
Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, die Flüssig
keitszuführdüsen zunächst zum Auftragen oder Aufbringen einer
Flüssigseife und im Anschluß für den Abspül- oder Massagevor
gang zu nutzen. Auch ist die Zugabe von fettrückhaltenden
Substanzen denkbar.
1
selbsttragende Wandelemente
2
Duschtasse
3
Auslauf
4
mittleres Wandelement
5
Düse mit Punktstrahlcharakteristik
6
,
7
Düse mit Flachstrahlcharakteristik
8
seitliches Wandelement
9
Dach
10
Laminar-Trockenluftdüsen
11
Reinigungs- bzw. Desinfektionsdüsen
12
Grundfläche
13
Rücksprung
14
Rampe
15
Tragteile
16
Beleuchtungseinrichtung
17
Steuer- und Regeleinrichtung
Claims (14)
1. Duschkabine aus selbsttragenden Wandelementen, insbesondere
für pflegebedürftige oder behinderte Personen, umfassend
Anschlüsse zur Frisch- und Abwasserführung, zum Duschraum
gerichtete Düsen zum Zuführen von Wasser, Reinigungs- und/oder
Pflegemitteln sowie Trockenluftdüsen,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Düsen für Wasser, Reinigungs- und/oder Pflegemittel an den Wandelementen verteilt angeordnet sind, wobei eine erste Düsengruppe sich im mittleren Kabinenteil höhenmäßig beab standet erstreckt und seitlich der mittleren Düsengruppe, von dieser beabstandet, jeweils eine weitere Düsengruppe vorgesehen ist,
im Bereich des Daches der Duschkabine eine Vielzahl von Trockenluftdüsen vorgesehen ist und diese mit in den seitlichen Wandelementen angeordneten Absaugöffnungen oder -schlitzen zusammenwirkt, um Trockenluft geringer Strömungsgeschwindigkeit zuzuführen sowie feuchte Luft abzusaugen und
daß den Absaugöffnungen oder -schlitzen eine Kühleinrichtung mit Kondensatableitung nachgeordnet ist.
die Düsen für Wasser, Reinigungs- und/oder Pflegemittel an den Wandelementen verteilt angeordnet sind, wobei eine erste Düsengruppe sich im mittleren Kabinenteil höhenmäßig beab standet erstreckt und seitlich der mittleren Düsengruppe, von dieser beabstandet, jeweils eine weitere Düsengruppe vorgesehen ist,
im Bereich des Daches der Duschkabine eine Vielzahl von Trockenluftdüsen vorgesehen ist und diese mit in den seitlichen Wandelementen angeordneten Absaugöffnungen oder -schlitzen zusammenwirkt, um Trockenluft geringer Strömungsgeschwindigkeit zuzuführen sowie feuchte Luft abzusaugen und
daß den Absaugöffnungen oder -schlitzen eine Kühleinrichtung mit Kondensatableitung nachgeordnet ist.
2. Duschkabine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die mittlere Düsengruppe Flachstrahl- und/oder Punktstrahl-
Einzeldüsen aufweist.
3. Duschkabine nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die mittlere Düsengruppe drei bis fünf Einzeldüsen umfaßt.
4. Duschkabine nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die oberen Düsen der jeweiligen Düsengruppe eine Punktstrahl-,
die mittleren und unteren Düsen eine Flachstrahlcharakteristik
besitzen.
5. Duschkabine nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Strahlrichtung der Flachstrahldüsen einstellbar ist.
6. Duschkabine nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
im Dachbereich mindestens eine Reinigungs- und/oder Desinfek
tionsmitteldüse angeordnet ist.
7. Duschkabine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Trockenluftdüsen als Laminar-Düsen ausgebildet sind, wobei
die Laminar-Düsen in ein Lochblech eingesetzt sind, welches
einen Teil des Duschkabinendaches bildet.
8. Duschkabine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Absaugöffnungen oder -schlitze beidseitig in den seitlichen
Wandelementen vorgesehen sind.
9. Duschkabine nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
in mindestens einem Teil der Wandelemente eine Beleuchtungs
einrichtung integriert ist.
10. Duschkabine nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
kabinenrückseitig Steuer- und Regeleinrichtungen für die
Frischwasserzuführung sowie zur Druckregelung angeordnet sind.
11. Duschkabine nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
mittels der Steuer- und Regeleinrichtung eine vorgebbare,
wählbare Druckvariation für einzelne der Düsen oder für
Düsengruppen erfolgt.
12. Duschkabine nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
im oberen Bereich der Kabinenrückseite ein Heizregister und
eine zu den Trockenluftdüsen führende Ventilatorbaugruppe
angeordnet ist.
13. Duschkabine nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
zusätzliche Trockenluftdüsen im seitlichen und/oder mittlerem
Wandelement eingeordnet sind.
14. Duschkabine nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
im Kabineninnenraum eine mindestens Notstopp- und
Programmstarteinrichtung vorgesehen ist.
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