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DE9007778U1 - Gewindebohrer mit Hinterschliff - Google Patents

Gewindebohrer mit Hinterschliff

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Publication number
DE9007778U1
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DE
Germany
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relief
thread
cutting part
clearance angle
tap
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Expired - Lifetime
Application number
DE9007778U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Emuge Werk Richard Glimpel GmbH and Co KG Fabrik fuer Praezisionswerkzeuge
Original Assignee
Emuge Werk Richard Glimpel GmbH and Co KG Fabrik fuer Praezisionswerkzeuge
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Publication date
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Priority claimed from DE4001481A external-priority patent/DE4001481A1/de
Publication of DE9007778U1 publication Critical patent/DE9007778U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G5/00Thread-cutting tools; Die-heads
    • B23G5/02Thread-cutting tools; Die-heads without means for adjustment
    • B23G5/06Taps
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G2210/00Details of threads produced
    • B23G2210/12Threads having a large diameter

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Carbon And Carbon Compounds (AREA)

Description

A &Ogr; · 1 &Pgr; · ::·&iacgr;
Anmelderin: Firma EMUGE-WERK Richard Glimpel Fabrik für Präzisionswerkzeuge vormals Moschkau & Glimpe!
Titel Gewindebohrer mit Hinterschliff
Gebrauchsmuster
Die Neuerung betrifft einen Gewindebohrer, dessen Gewindepartie ein Schneidteil sowie ein Führungsteil bildet und im wesentlichen zylindrisch ist, dessen Gewindepartie über die gesamte Länge des Schneidteils mit einem Hinterschliff versehen ist, dessen Freiwinkel auf den Schneidteil-Gewindezahn mit dem maximalen Flankendurchmesser bezogen ist, dessen Gewindepartie an mehreren benachbarten Gewindezähnen des Führungsteils mit einem Hinterschliff versehen ist, dessen Freiwinkel auf den Schneidteil-Gewindezahn mit dem maximalen Fiankendurchmesser bezogen ist, und
bei dem sich der Hinterschliff der benachbarten Schneidteil-Gewindezähne, - in Längsrichtung gesehen -, im Freiwinkel von vorne nach hinten zunehmend ändert.
Bei einem bekannten {DE-PS 32 26 355) Gewindebohrer ist der Hinterschliff der benachbarten Schneidteil-Gewindezähne - in Längsrichtung gesehen - im Freiwinke! gleichbleibend. Wenn der Hinterschiiff klein gehalten ist, so sind die Führungseigenschaften wenig beeinträchtigt und ist die Reibung bzw. die Gefahr des Kaltschweißens relativ groß. Wenn der Hinterschliff groß gehalten ist, so sind die Führungseigenschaften merklich beeinträchtigt und ist die Reibung bzw. die Gefahr des Kaltschweißens relativ klein. Um die gegensätzlichen Forderungen bezüglich Führungseigenschaften und Reibung besser erfüllen zu können, wird dem Gewindebohrer über die Gewindepartie hin eine Verjüngung gegeben. Die Verjüngung darf jedoch nur ein geringes Ausmaß haben, da sonst das erzeugte Gewinde Profilfehler aufweisen kann.
Eine Aufgabe der Neuerung ist es, für einen Gewindebohrer der eingangs genannten Art eine weitere Bearbeitungsmaßnahme, durch die sich günstige Kompromisse
bezüglich Führung und Reibung erzielen lassen, derart anzugeben, daß der Führungsteil einerseits beim Übergang zum Schneidteil einen zugenommenen bzw. relativ großen Wert hat, und andererseits seine Führungsfunktion verbessert erfüllt. Der neuerungsgemäße Gewindebohrer ist, diese Aufgabe lösend, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Hinterschliff der benachbarten Führungsteii-Gewindezahne in Längsrichtung gesehen - im Freiwinkel von vorne nach hinten abnehmend ändert.
Durch die Änderung des Hinterschiiffs lassen sich die Forderungen bezüglich Vermeidung des Verschneidens und Vermeidung des reibungsbedingten Kaltschweißens in verbesserter Weise erfüllen und aufeinander abstimmen. Der variable Hinterschliff ermöglicht verbesserte Kompromisse zwischen einer Verbesserung der Schneideigenschaften und noch brauchbaren Führungseigenschaften.
Unter einer zylindrischen Gewindepartie wird hier eine Gewindepartie mit oder ohne Verjüngung verstanden. Mit "Hinterschiff" ist nicht nur der Flankenhinterschliff, sondern auch der Profilhinterschliff gemeint, bei dem die Gewindezähne an den Flanken und außen hinterschliffen sind. Der Gewindebohrer ist z.B. in geeigneter Weise genutet oder ist ein Gewindebohrer ohne Nuten, d.h. ein Gewindefurcher, bei dem der Zahn durch die Profilierung bestimmt ist. Die Größe des Hinterschliffs läßt sich statt durch den Freiwinkel auch durch den "Hub" ausdrücken. Unter "Hub" oder "Hinterschliffgröße" wird hier das Maß der durch das Hinterschleifen erzeugten Materialabtragung verstanden, das in einem vorbestimmten, für alle Gewindezähne gleichen Abstand vom Beginn des hinterschliffenen Bereiches bzw. der Materialabtragung feststellbar ist.
Es ist denkbar, die Hinterschliff-Änderung nur über einen Teil der Länge des Schneidteiles vorzusehen, das über die gesamte Länge mit Hinterschliff versehen ist. In der Regel erstreckt sich jedoch die Hinterschliff-Änderung über die gesamte Länge des Schneidteiles. Hierdurch sind die Vorteile der Hinterschliff-Änderung im Schneidteil voll ausgenutzt und ist die Erzeugung des Gewindes des Gewindebohrers vereinfacht.
Da sich der Hinterschliff von benachbarten Führungsteil-Gewindezähnen - in Längsrichtung gesehen - im Freiwinkel von vorne nach hinten abnehmend ändert, ergeben sich weitere Möglichkeiten, Führung und Reibung je nach den gegebenen Umständen auf verbesserte Weise einzustellen. Da der Freiwinkel des Hinterschliffs in Richtung zum hinteren Ende der Gewindepartie abnimmt, ergibt sich eine verbesserte Führung, wenn die Gewindepartie über ihre volle Länge in dem zu bohrenden Werkstoff steckt.
Die Hinterschliff-Änderung des Schneidteiles und des Führungsteiles ist entweder stetig oder stufenweise, wobei pro Stufe zwei oder mehr benachbarte Gewindezähne den gleichen Hinterschliff aufweisen. Unter stufenweiser Änderung wird hier verstanden, daß zwei oder mehr Stufen vorgesehen sind. Die Änderung des Hinterschiiffs ist im Ausmaß und der Richtung an den zu bearbeitenden Werkstoff und an den Maschinentyp, an dem der Gewindebohrer eingesetzt wird, angepaßt. Neuzeitliche, NC-gesteuerte Werkzeugmaschinen zur Herstellung des Gewindebohrers lassen eine feinfühlige Änderung des Hinterschliffs zu, indem z.B. die Position der den Hinterschliff erzeugenden Schleifscheibe während der Bearbeitung des Gewindebohrers verändert wird.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es, wenn die Hinterschliff-Änderung Hinterschliffe mit einem Freiwinkel von 5 Minuten bis 2 Grad umfaßt. In der Regel ist also kein hinterschliffreier Bereich der Gewindepartie vorhanden. Es läßt sich der Hinterschiff bis zu einem ungewöhnlich großen Ausmaß steigern.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es, daß der Schneidteil-Hinterschliff von vorne nach hinten zunimmt. Dieser Gewindebohrer wird an einer konventionell laufenden Maschine mit nicht steigungsgerecht geführter Spindel für normalharte Werkstoffe angewendet. Eine konventionell laufende Werkzeugmaschine hat eine Schnittgeschwindigkeit unter 20 m/min und ein normalharter Werkstoff hat eine Zugfestigkeit von weniger als 900 N/mm2. Der Gewindebohrer ist am vorderen Bereich des Schneidteiles im Werkstoff gut geführt und ein allzu großes Anwachsen der Reibung ist durch Vergrößerung des Hinterschliffs nach hinten hin vermieden.
In der Zeichnung sind bevorzugte Ausführungsformen der Neuerung dargestellt und zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Gewindebohrers mit Hinterschiiff,
Fig.2 eine schematische Darstellung mehrerer Gewindezähne des Gewindebohrers gemäß Fig.1,
Fig.3 schematisch eine Seitenansicht eines ersten Gewindezahnes mit Hinterschliff,
Fig.4 schematisch eine Seitenansicht eines zweiten Gewindezahnes mit Hinterschliff und
Fig.5-7 jeweils schematisch einen ersten bis dritten Verlauf eines sich entlang einer Gewindepartie ändernden Hinterschliffs.
Ein Gewindebohrer gemäß Fig.1 und 2 trägt an einem Schaft 1 eine im wesentlichen zylindrische Gewindepartie 2, die über die Länge, abgesehen von einer konischen Verjüngung 7, absatzlos ist und gleichbleibenden Flankendurchmesser aufweist. Die Gewindepartie 2 ist mit Nuten 3 versehen, weiche die Gewindegänge in Gewindezähne 4 untergliedern. Die Gewindepartie 2 ist, in Längsrichtung gesehen, in ein vorderes, kürzeres Schneidteil 5 und in ein hinteres, längeres Führungsteil 6 untergliedert. Das Schneidteil 5 ist an den vorderen Gewindezähnen konisch angeschliffen, was in Fig.2 gestrichelt verdeutlicht ist. Die Gewindepartie 2 ist über die gesamte Länge mit einem Hinterschliff 8 versehen, der in Fig. 2 in Höhe des Flankendurchmessers durch zwei Linien angedeutet ist und als Profilhinterschliff sowohl an den Flanken 9 als außen 10 an den Gewindezähnen 4 vorgesehen ist.
In Fig.3 und 4 sind zwei verschiedene Ausbildungen des Hinterschliffs 8 gezeigt, der eine in Richtung von der Zahn-Vorderseite 11 zur Zahn-Hinterseite 12 größer werdende, den Querschnitt des Zahnes verringernde Materialabtragung ist. Während der Hinterschliff 8 gemäß Fig.3 an der Zahn-Vorderseite 11 beginnt, beginnt er gemäß Fig.4 mit Abstand von der Zahn-Vorderseite 11. Der Hinterschliff ergibt einen Freiwinkel 13 zwischen der hinterschliffenen Fläche und der gedachten, vor dem Hinterschleifen vorliegenden Fläche und hat an der Zahn-Hinterseite einen Hub entsprechend der Materialabtragung.
Gemäß Fig.5 bis 7 ändert sich das Ausmaß des Hinterschliffes 8 über die Länge der Gewindepartie 2, Gemäß Fig.5 und 6 ist die Hinterschliff-Änderung jeweils stetig, d.h. eine Zunahme oder Abnahme erfoigt in kleinen Schritten von einem Gewindezahn zum nächsten benachbarten Gewindezahn. Gemäß Fig. 7 erfoigt die Hinterschliff-Änderung stufenweise, d.h. an eine Gruppe von Gewindezähnen mit gleichem Hinterschiiff schließt sich eine Gruppe von Gewindezähnen mit einem gleichen Hinterschliff an, dessen Ausmaß erheblich vergrößert bzw. verkleinert ist. Die Hinterschliff-Änderung ist stets am Schneidteil 5 vorgesehen und ist auch am Führungsteii 6 vorgesehen. Der Hinterschiiff im Schneidteil 5 nimmt gemäß Fig.5,6 und 7 von einem niedrigen Wert vorne nach hinten hin zu. Die Änderung muß nicht mit dem Schneidteil 5 enden, sondern kann sich auch auf das Führungstei! 6 erstrecken. Im Führungsteil 6 nimmt der Hinterschliff gemäß der Zeichnung von vorne nach hinten ab, soweit nicht gemäß Fig.6 gleichbleibende Bereiche zusätzlich vorgesehen sind.

Claims (2)

Schutzansprüche
1. Gewindebohrer,
dessen Gewindepartie ein Schneidteil sowie ein Führungsteil bildet und im wesentlichen zylindrisch ist,
dessen Gewindepartie über die gesamte Länge des Schneidteils mit einem Hinterschliff versehen ist, dessen Freiwinkel auf den Schneidteil-Gewindezahn mit dem maximalen Flankendurchmesser bezogen ist,
dessen Gewindepartie an mehreren benachbarten Gewindezähnen des Führungsteiles mit einem Hinterschiiff versehen ist, dessen Freiwinkel auf den Schneidteil-Gewindezahn mit dem maximalen Flankendurchmesser bezogen ist, und
bei dem sich der Hinterschliff der benachbarten Schneidteil-Gewindezähne, in Längsrichtung gesehen- , im Freiwinkel von vorne nach hinten zunehmend ändert,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich der Hinterschiiff der benachbarten Führungsteil-Gewindezähne, - in Längsrichtung gesehen -, im Freiwinke! von vorne nach hinten abnehmend ändert.
2. Gewindebohrer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hinterschliff-Änderung Hinterschliffe mit einem Freiwinkel von fünf Minuten bis zwei Grad umfaßt.
DE9007778U 1990-01-19 1990-01-19 Gewindebohrer mit Hinterschliff Expired - Lifetime DE9007778U1 (de)

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DE4001481A DE4001481A1 (de) 1990-01-19 1990-01-19 Gewindebohrer mit hinterschliff
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DE9007778U1 true DE9007778U1 (de) 1995-11-16

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