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DE900506C - Astatischer Drehzahlregler fuer Brennkraftmotorisch angetriebene Stromerzeugungs-Maschinensaetze - Google Patents

Astatischer Drehzahlregler fuer Brennkraftmotorisch angetriebene Stromerzeugungs-Maschinensaetze

Info

Publication number
DE900506C
DE900506C DEST338D DEST000338D DE900506C DE 900506 C DE900506 C DE 900506C DE ST338 D DEST338 D DE ST338D DE ST000338 D DEST000338 D DE ST000338D DE 900506 C DE900506 C DE 900506C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
astatic
speed controller
speed
controller according
internal combustion
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEST338D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Kagel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hans Still A G
Original Assignee
Hans Still A G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hans Still A G filed Critical Hans Still A G
Priority to DEST338D priority Critical patent/DE900506C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE900506C publication Critical patent/DE900506C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D1/00Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D2700/00Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
    • F02D2700/02Controlling by changing the air or fuel supply
    • F02D2700/0269Controlling by changing the air or fuel supply for air compressing engines with compression ignition
    • F02D2700/0282Control of fuel supply
    • F02D2700/0284Control of fuel supply by acting on the fuel pump control element
    • F02D2700/0292Control of fuel supply by acting on the fuel pump control element depending on the speed of a centrifugal governor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Vehicle Engines Or Engines For Specific Uses (AREA)

Description

  • Astatischer Drehzahlregler für brennkraftmotorisch angetriebene Stromerzeugungs-Maschinensätze Die Drehzahlregler für handelsübliche Verbrennungsmotoren besitzen eine statische Charakteristik. Demzufolge wird die Drehzahl des Motors bei Belastung geringer als bei Leerlauf. Die Folge hiervon: ist, daß die Spannung des angetriebenen Stromerzeugers, welche besonders bei Wechselstromgeneratoren auch bei konstanter Drehzahl in der Regel eine abfallende Charakteristik zeigt, mit zunehmender Belastung absinkt.
  • Um diesem Übelstand abzuhelfen, werden üblicherweise verschiedene Wege beschritten. Entweder man. regelt .die Spannung mit zunehmender Belastung von Hand oder durch einen automatischen Spannungsregler nach, oder man bemißt den elektrischen Generator so groß, daß sein innerer Spannungsa@bfal-1 sehr gering ist, so daß der aus innerem Spannungsa1-fall und Drehzahlminderung sich ergebende Gesamtspannungsabfall sich in erträglichen Grenzen hält.
  • In beiden Fällen ist der Arbeits- und Werkstoffaufwand beträchtlich.; denn sowohl ein automatis,cher Spannungsregler als auch ein überd'imensionierter elektrischer Generator erfordert einen solchen Aufwand:. Selbst ein Spannungsregler zum Nachregeln .der Spannung von Hand weist diese Nachteile bis zu einem gewissen Grade auf' und kann dabei doch nur als ein. unvollkommener Behelf' angesehen werden.
  • Wenn es gelingt, Verbrennungsmotoren mi)t einem einfachen, für alle Betriebsfälle und, alle klimatischen Verhältnisse (von den arktischen bis zu den tropischen Verhältnissen) betriebssicher arbeitenden astatischen oder überasiatischen Regler zu schaffen, so können die oben angedeuteten Wege vermielden, und damit Arbeit und, Werkstoff gespart werden.
  • Bisher war diese Möglichkeit nicht gegeben, da die Ansprechgeschwindigkeit der für astati:sche Regler erforderlichen Dämpfungseinri-chitung stark temperaturabhängig ist und dadurch eine unter allen Umständen sichere Betriebsfähigkeit in Frage gestellt wird.
  • Gegenstand der Erfindung ist nun ein Drehzahlregler, der aus einem statischen Fliehgewichtspendel und einer lastabhängigen, rein mechanisch selbsttätig wirkenden Nachstellung besteht. In der Fig. i bis 3 der Zeichnung ist eine Ausführung der Erfindung dargestellt.
  • Denkt man sich, daß die Fliehgewichte i in bekannter Weise über eine Gleitmuffe 2, den Regler-,hebel 3, ein in der Fi.g. i punktiert angedeutetes Reglergestänge 4 und den Steuerhebel 5 auf das die Drehzahl der Brennkr.aftmaschine beeinflussende Stellglied 6, beispielsweise eine Drosselklappe, einwirken, so stellt diese Einrichtung einen der @bekannten und gebräuchlichen statischen Drehzahlregler dar.
  • Wählt man hierbei den Regelbereich des Fliehgewichtes i größer als den. Steuerbereich des Stellgliedes 6, so kann während,des Betriebes auf viererlei Weise eine Nachstellung der -Betriebsdrehzwhl, erfolgen: i. Durch Längenänderung des Reglergestänges 4, 2. durch Verschiebung -des Drehpunktes 7 nach. links oder rechts, 3. durch Beeinflussung des. Gleichgewichtes zwischen Fliehgewicht und Rüc'kstellkraft, 4. durch Änderung der Spannung der Rückstellfeder 8 bzw. der Fliehkräfte der Fliehgewichte i.
  • Da die Beeinflussung des Gleichgewichtes der -umlaufenden Teile, wie Federn 8 und Fliehgewichte i, konstruktivsehr schwer durchzuführen :ist, ist -diese Möglichkeit hier außer Betracht gelassen.
  • Der . Erfindung liegt vielm,#hr eine Vorrichtung zugrunde, mit deren Hilfe eine zwangsläufige Beeintiussung der Länge des Reglergestänges 4 oder der Lage des Drehpunktes 7 zur Erzielung eines asiatischen Verhaltens des Reglers angewandt wird.
  • Die Beeinflussung der Länge des Regleargest.änges 4 wird erfindungsgemäß auf folgende Weise bewerkstelligt: Das, Reglergestänge 4 wird aus mehreren Teilen io und. ri, zusammengestellt. Die Lage des Gelenkes 26, welches die Gestängeteile io und, ii miteinander verbindet, wird bestimmt durch ein Gestänge 12. Hierfür ist eine ganze Anzahl von Möglichkeiten denkbar, die von jedem- Fachmann von. Fall zu Fall zweckentsprechend angewandt werden können. Eine beispielsweise Ausführungsform zeigt die Fig. i. Hierbei ist das Gestänge 12 als Zahnstange ausgebildet und wird durch Drehung eines Kitzels 13 in der Längsrichtung verschoben. Der Antrieb .des Kitzels 13 wird dabei durch ein auf der Reglerachse verschieb bares, aber nicht auf der Achse drehbares Reibrad 14 bewirkt, dessen Lage .sich. aus der jeweiligen Stellung der G1eitmuffz.2 ergibt. Wenn beiaspielsweise zwischen Gleitmuffe 2 und Reibrad 14 einerseits eine Feder r6 und andererseits zwischen Reibrad 14 und, einem Fixpunkt 17 eine Feder i8 angeordnet ist, so, überträgt das- Reibrad 14 So lange ein Drehmoment auf den mit dem Kitzel 13 ge kuppelten Antriebskranz i9, bis zwischen den Federn 16 und i8 wieder Gleichgewicht hergestellt ist. Das ist der Fall, wenn die Gleitmuffe :2 wieder ihre alte Lage eingenommen 'hat.
  • Nach jeder Belastungsänderung des Maschinen-.satzes und der verursachten Axialverschiebungder Gleitmuffe :2 wird also so lange eine Verlängerung .oder Verkürzung des Reglergestänges- 1o, ii über .die Zahnstange 12 erfolgen, bi-s der Drehzahlregler wieder .seine ursprüngliche Drehzahl erlangt und damit die- Gleitmuffe :2 wieder ihre ursprüngliche Lage eingenommen hat.
  • Hierbei ist das Übersetzungsverhältnis zwischen der Umfangsgeschwindigkeit des Reibrades 14 und .der Schubgeschwindigkeit der Zahnstange 12 so zu ,wählen, daß einerseits die durch das Nachstellender Länge des Reglergestänges io, i1 erforderliche Zeit zwar möglichst kurz bemessen ist, andererseits aber doch so lange währt, daß Resonanzpendelungen der Reglerteile vermieden werden.
  • Auf diese -Weise erhält der Regler eine astatische Charakteristik, -denn der Maschinensatz wird. nach jeder Laständerung wieder auf seine ursprüngliche Drehzahl- gebracht.
  • Es ist ohne weiteres -denkbar und soll lediglich .der Vollständigkeit halber nochmals betont werden, daß die Übertragung der Nachstellbewegung auch auf andere als die oben beschriebene Weise erfolgen kann, beispielsweise durch kleine Konuskupplungen od. ä. Man. kann, auch den, gleichen Erfolg erzielen, wenn statt der Längenänderung des, Reglergestänges 4 eine Verschiebung -des Drehpunktes 7 vorgenommen wird. In diesem Falle müß@te beispielsweise die Zahnstange 12 über ein Hebel- oder ,Schraubengetriebe an -der Lagerung des Drehpunktes 7 angreifen.
  • Unter Verwendung der beschriebenen Einrichtung und einiger zusätzlicher Maßnahmen läßt sich auch ein überasiatisches Verhalten desi Reglers erzielen, dergestalt, daß derselbe bei zunehmender Belastung eine höhere Drehzahl einreguliert. Zu diesem Zweck ist es erforderlich, den Eingriff des Nachstellgetriebes .lastabhängig zu machen.
  • Dieses kann beispielsweise -dadurch erreicht werden, daß der Festpunkt 17 lastabhängig in Richtung der Reglerachse 15 verschoben wird, wobei ebenfalls eine ganze Reiche von Möglichkeiten besteht. Eine dersellben ist auch hier wieder als Beispiel in Fig. 2 dargestellt. Hier ist zwischen dem Festpunkt 17 und der Feder 18 ein vom. Reglergestänge i i bewegtes Keilglied 2o, 21, 22 angeordnet, das bei zunehmender Belastung 'die Feder i 8 stärker zusammendrückt und dadurch bewirkt, -aß die Gleitmuffe 2 zur Wiederherstellung des Gleichgewichtes eine neue Lage einnehmen muß, bei welcher auch die Feder 16 zur Wiederherstellung des Gleichgewichtes stärker zusammengedrückt wird. Hierbei wirkt die Schwenkbewegung .des Reglerhebels- 3 in. drehm(hlerhöhendem Sinne auf das Steuerorgan 6, so daß sich nach Beendigung deis Regelvorganges bei zunehmender Last eine stärkere Öffnung des Steuerorgans, 6 und eine entsprechend 'höhere Drehzahl des Maschinensatzes ergibt.
  • Unwesentlich und der konstruktiven Gestaltung überlassen ist die Ausführung des Antriebes, der Nachgtelilorgane 12, 14, 16, 18, 19, 2o, 21 und 22. Es kann beispielsweise das Reibradgetriebe 14, 19 durch ein Wendegetriebe oder ein Planetengetriebe an sich bekannter Bauart mit zwei Reibungskupplungen und das Keilgetriebe 21, 22 durch einen Schrauben- oder Hebelantrieb ersetzt werden. Ebenso ist es für die grundsätzliche Lösung unwesentlich, ob. die Gleichgewichtslage des Antrieb,sorgans 14 für die Nachstellbewegung durch Federn 16; @i8 bestimmt oder durch entsprechend ausgebildete Distanzstücke gewährleistet wird.
  • Unter gewissen Umständen, kann es vorteilhaft sein, die Betätigung der 1NTachstellvorrichtung 12, 13, 14, 19 nicht durch das zur Drehzahlregelung dienende Fliehgewichtspaar vornehmen zu lassen, sondern hierfür ein zweites, unabhängiges Fliehkraftpendel vorzusehen, das lediglich die Aufgabe hat, das Wendegetriebe 14, i9 drehzahlabhängig ein- und auszukuppeln. Dabei kann die Antriebskraft für das Wendegetriebe oder die Nachstellvorrichtung auch bei der zuerst beschriebenen Anordnung ibeliebig, entweder unmittelbar von der Reglerachse oder einer anderen vom Maschinensatz mechanisch oder elektrisch angetriebenen Welle, erfolgen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Astatischer Drehzahlregler für brennkraftmotoristh angetriebene Stromerzeugungs-Maschinensätze, bestehend aus einem statischen Fliehgewichtsregler, einem die Drehzahl der Brennkraftmaschine beeinflussenden Stellglied und einer lastabhängigen INTachstellvorrichtung für -das Stellglied, dadurch gekennzeichnet, daß die lastabhängige Nachstellvorrichtung über ein von der Re glerwelle (15) aus angetriebenes Wendegetriebe (i3, i4, i9, @r2) verstellt wird, dessen Steuerung durch die Verstellmuffe (2) des Fliehgewic'htsreglers. (i) erfolgt.
  2. 2. Astatischer Drehzahlregler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß .die Nachstellvorrichtung zur Vermeidung von Resonanzpendelungen des Stellgliedes (6) mit einer hohen übersetzung versehen ist, wodurch die Nachstellung entsprechend verzögert wird.
  3. 3. Astatis-cher Drehzahlregler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichgewichtslage des Antriebsorgans (14) des Wendegetriebes (13, 14, 19, 12) zur Erzielung einer überastati,schen Regelung lastabhängig beeinflußt wird (Fig:2).
  4. 4. Astatischer Drehzahlregler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Veränderung der Gleichgewichtslage des Antriebsorgans (14) .des Wendegetriebes (13, 14, 19, 12) auf mechanischem Wege von -der Nachstellvorrichtung aus beeinflußt wird.
  5. 5. Astatischer Drehzahlregler nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch ,gekennzeichnet, daß ,das Ein- und Ausrücken des Wendegetriebes (13, 14, i9, 12) durch ein zusätzliches, besonders hierfür vorgesehenes Fliehkraftpen.del erfolgt.
  6. 6. Astatischer Drehzahlregler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß da-s die Drehzahl der Brenntk.raft.maschine beeinflussende Stellglied (6) unmittelbar und allein von der Nachstellvorrichtung (13, 14, 19, 12) über Zwischenglieder (23, 25, 5) gesteuert wird (Fig. 3).
DEST338D 1942-12-22 1942-12-22 Astatischer Drehzahlregler fuer Brennkraftmotorisch angetriebene Stromerzeugungs-Maschinensaetze Expired DE900506C (de)

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