DE637913C - Fliehkraftregler, insbesondere fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents
Fliehkraftregler, insbesondere fuer BrennkraftmaschinenInfo
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- DE637913C DE637913C DEH139165D DEH0139165D DE637913C DE 637913 C DE637913 C DE 637913C DE H139165 D DEH139165 D DE H139165D DE H0139165 D DEH0139165 D DE H0139165D DE 637913 C DE637913 C DE 637913C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D13/00—Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
Landscapes
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Fliehkraftregler,
insbesondere für Brennkraftmaschinen, der eine in weiten Grenzen verstellbare Drehzahl der Maschine aufrechterhält.
Derartige Regler werden vorzugsweise im Schiffsantrieb gebraucht, wo Drehzahlschwankungen
der Antriebsmaschinen bis zu einem Verhältnis 1:10 benötigt werden.
Allein durch die übliche Änderung der Federspannung des Reglers würde sich für
einen derart großen Drehzahlbereich bei erträglichen Abmessungen der Reglerfedern und
der Fliehgewichte eine zu geringe Verstellkraft und eine unzureichende Gleichförmigkeit
für die niedrigen Drehzahlen ergeben. Man hat deshalb bereits einen Servomotor zu Hilfe genommen, der aber wegen der verwickeiteren
Wirkungsweise nicht immer eine genügende Zuverlässigkeit besitzt. Ferner
ao wurde vorgeschlagen, in den Antrieb des Reglers ein stufenloses Wechselgetriebe einzuschalten,
das bei niedriger Drehzahl der Maschine dem Regler eine entsprechend
höhere Drehzahl erteilt. Eine derartige Änderung der Antriebsübersetzung allein erfordert
ein übermäßig großes Getriebe. Endlich ist es bekannt, das. Übertragungsgestänge
zwischen dem Regler und dem Füllungsverstellglied der Maschine zwecks Einstellung
der aufrechtzuerhaltenden Drehzahl zu ändern. Diese Maßnahme wurde auch in Verbindung mit einer stufenlosen Änderung
der Antriebsübersetzung des Reglers zur Erhöhung des Drehzahlbereiches vorgeschlagen.
In beiden Fällen erhält der Regler große Abmessungen, da der wirksame Muffenhub
bei Änderung der Drehzahl auf der Reglerachse verschoben wird. Hierdurch ergibt sich der weitere Nachteil, daß der Ausschlag
der Fliehgewichte bei allen Drehzahlen verschieden und die ■ Empfindlichkeit bei
hoher Drehzahl deshalb schlecht ist.
Die Erfindung beseitigt diese Mängel. Sie besteht darin, "daß zur Erhöhung der Maschinendmhzahl
die Umlaufgeschwindigkeit des Reglers gegenüber der Maschinenwelle mit Hilfe eines stufenlosen Getriebes herabgesetzt
und mit der gleichen Verstelleinrichtung die Federspannung des Reglers gleich:
zeitig erhöht wird. Zu diesem Zweck werden die betreffenden Schalteinrichtungen beispielsweise
durch Hebel oder Zahnräder miteinander gekuppelt. Zur Änderung der Umlaufgeschwindigkeit
des Reglers eignet sich vorzugsweise ein Getriebe mit in Achsrichtung
gegeneinander verschiebbaren Kegelscheiben und einem über die Scheiben beider Getriebewellen
laufenden Ring. Auf diese Weise ist eine rein mechanisch betätigte Regeleinrichtung
für einen Drehzahlbereich geschaffen, der bisher bei brauchbaren Abmessungen des Reglers nur unter Zuhilfenahme eines
Servomotors erreicht wurde.
Für den Fall, daß eine Schiffsmaschine von ihrer Höchstdrehzahl beispielsweise auf
50 Umdr./Min. hinuntergeregelt wird, treten gleichzeitig merklich größere Ungleichförmigkeiten
des Ganges auf, die den Regler zu
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Felix Lehner in Bergisch Gladbach.
starkem Pendeln bringen. Dieser Mangel wird in an sich bekannter Weise durch Einschaltung
einer gedämpften Federkupplung in den Reglerantrieb beseitigt. ,^«
Die Erfindung ist auf der Zeichnung ipö^
einer Ausführungsform vereinfacht dargesteflf^
Abb. ι ist ein waagerechter Längsschnitt
durch die Regeleinrichtung. Abb. 2 zeigt einen teilweisen, senkrechten Schnitt nach A-B
to der Abb. 1 und Abb. 3 eine teilweise Außenansicht
des Gehäuses.
Die Welle« erhält ihren Antrieb von der Kurbelwelle der Brennkraftmaschine. Sie ist
mit der in derselben Achse liegenden treibenden Welle δ des stufenlasen Getriebes durch
die Kupplung c verbunden, in welcher eine Drehfeder d und eine Schleifkupplung e nebeneinandergeschaltet
sind. Auf der Welle δ ist rechts ,eine Kegelscheibe/ fest aufgekeilt und
links eine zweite Scheibe g längs verschiebbar, jedoch undrehbar angeordnet. Die durch
den Ring/ angetriebene Welleh des stufenlosen
Getriebes trägt ebenfalls zwei Kegelscheiben g und /, die jedoch umgekehrt wie
bei der treibenden Welle angeordnet sind. Die Verschiebung der Scheiben g wird gemeinsam
durch Vermittlung einer Zahnstange / vorgenommen, die in je ein Antriebsritzelm
und ti eingreift. Die Ritzel greifen ihrerseits
auf der Oberseite in eine entsprechende Verzahnung der Lagerhülsen der Scheiben g ein.
Auf dem Ende der Ritzel welle tn ist eine Handkurbel«? zur Betätigung der Drehzahlverstellung
aufgekeilt.
Der Fliehkraftregler ρ wird unmittelbar dureh die WeIIeA angetrieben. Drei axial
ineinanderliegende Federn q, r, s bieten den Fliehgewichten t den Ausschlagwiderstanjd.
Durch Verschiebung des linken Widerlagers, u der Reglerfedern können diese angespannt
oder entlastet werden, und kann damit die vom Regler aufrechterhaltene Drehzahl erhöht
bzw. herabgesetzt werden. Zu diesem Zwecke -besitzt das Widerlager u einen Zahn-Stangenfortsatz
v, der durch das Ritzel w betätigt wird. Die Ritzelwelle und die Weilern
tragen je ein Kettenrad.*: und y und werden
durch die darüberlaufende Kette ζ gemeinsam verstellt. Die Reglernadel k ist durch
das hohl ausgebildete Widerlager u und die Zahnstangen hindurchgeführt. Der Angriff
am Brennstoffverstellglied ist nicht dargestellt. Die Abbildungen zeigen eine Einstellung
des Reglers für eine mittlere Maschinendrehzahl. Die Kegelscheiben/, g beider Getriebewellen
haben, gleichen Abstand voneinander, und das Widerlager α der Reglerfedern befindet
sich in einer mittleren Stellung. Zur Erhöhung der Maschinendrehzahl ist es nötig,
die Handkurbel im Pfeilsinn zu verdrehen. Dadurch werden die Kegelscheiben g der Weinen δ und h nach links verschoben. Der
f^|i|ig/ kommt dadurch an einem kleineren
ySsheibendurchmesser der treibenden Welle b
ΐ'ιϊηα. an einem größeren Scheibendurchmesser
der getriebenen WeIIeA zur Anlage. Die
Folge ist, daß der Regler gegenüber der Maschinenwelle eine kleinere Umlaufgeschwindigkeit
erhält. Wenn also keine andere Verstellung der Regeleinrichtung vorgenommen würde, so müßten die Fliehgewichte
erst beihöberer Maschmendrehzahl ausschlagen und durch Abstellung des Brennstoffes eine
weitere Erhöhung der Drehzahl verhindern.
Gleichzeitig mit der Verstellung der Antriebsübersetzung des Reglers wird aber über
das Kettenradgetriebe x, y, ζ und das Ritzel w
und die Zahnstangen das Widerlager« der Reglerfedern nach rechts verschoben. Dadurch
werden gleichzeitig mit der Drehzahländerung die Reglerfedern q, r, s stärker
angespannt. Diese Maßnahme hat bekanntlich ebenfalls eine Erhöhung der vom Regler
aufrechterhaltenen Drehzahl zur Folge. Denn die Fliehkraft der Reglergewichte t 8g
kommt damit erst bei einer höheren Drehzahl den entgegenstehenden Federkräften gleich.
Das Zusammenwirken der beiden gleichzeitig betätigten Verstelleinrichtungen bewirkt
eine Erhöhung des gesamten Drehzahlbereichs
der Brennkraftmaschine, oder umgekehrt ausgedrückt, jede der beiden Verstellungen
braucht für .einen beabsichtigten Drehzahlbereich nur halb so groß zu sein, als wenn
der Drehzahlbereich mit der einen oder anderen Einrichtung allein beherrscht werden soll.
Durch eine solche Verteilung der Drehzahlverstellung auf die beiden beschriebenen Einrichtungen
erhält man auf diese Weise auch für sehr große Drehzahlunterschiede noch brauchbare Abmessungen sowohl des Reglers
als auch des Übersetzungsgetriebes.
Claims (1)
- Patentanspruch :• Fliehkraftregler, insbesondere für Brenn- -105 kraftmaschinen, der eine in weiten Grenzen verstellbare Drehzahl der Maschine aufrechterhält, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung der Maschinendrehzahl die Umlaufgeschwindigkeit des Reglers (p) gegenüber der Maschinenwelle (a) mit Hilfe eines stufenlosen Getriebes (/> S) i) herabgesetzt, und mit der gleichen Verstelleinrichtung [x, y, z) die Federspannung des Reglers (p) gleichzeitig erhöht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH139165D DE637913C (de) | 1934-02-25 | 1934-02-25 | Fliehkraftregler, insbesondere fuer Brennkraftmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH139165D DE637913C (de) | 1934-02-25 | 1934-02-25 | Fliehkraftregler, insbesondere fuer Brennkraftmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE637913C true DE637913C (de) | 1936-11-06 |
Family
ID=7178158
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH139165D Expired DE637913C (de) | 1934-02-25 | 1934-02-25 | Fliehkraftregler, insbesondere fuer Brennkraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE637913C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE740724C (de) * | 1941-06-21 | 1943-10-27 | Kopp & Kausch | Drehzahlregler fuer Turbinen und Motoren |
| DE1032028B (de) * | 1951-01-25 | 1958-06-12 | Friedmann & Maier Ag | Fliehgewichtsregler zur Regelung der Kraftstoffmenge von Einspritzbrennkraftmaschinen |
-
1934
- 1934-02-25 DE DEH139165D patent/DE637913C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE740724C (de) * | 1941-06-21 | 1943-10-27 | Kopp & Kausch | Drehzahlregler fuer Turbinen und Motoren |
| DE1032028B (de) * | 1951-01-25 | 1958-06-12 | Friedmann & Maier Ag | Fliehgewichtsregler zur Regelung der Kraftstoffmenge von Einspritzbrennkraftmaschinen |
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