DE900381C - Einrichtung zur Verhinderung des Zuruecklaufens von auf den Foerderkorb aufgeschobenen Foerderwagen, insbesondere fuer den Grubenbetrieb - Google Patents
Einrichtung zur Verhinderung des Zuruecklaufens von auf den Foerderkorb aufgeschobenen Foerderwagen, insbesondere fuer den GrubenbetriebInfo
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- DE900381C DE900381C DEG1848D DEG0001848D DE900381C DE 900381 C DE900381 C DE 900381C DE G1848 D DEG1848 D DE G1848D DE G0001848 D DEG0001848 D DE G0001848D DE 900381 C DE900381 C DE 900381C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B17/00—Hoistway equipment
- B66B17/14—Applications of loading and unloading equipment
- B66B17/16—Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages
- B66B17/22—Securing vehicles in cars or cages
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Description
- Einrichtung zur Verhinderung des Zurücklaufens von auf den Förderkorb aufgeschobenen Förderwagen, insbesondere für den Grubenbetrieb Beim Aufschieben von Förderwagen auf den Förderkorb zum Zwecke des: Herausbeförderns, der beladenen. Förderwagen aus dem Schacht zeigt es sich, daß die Förderwagen, beim Aufschieben mittels der Aufschiebevorrichtung durch den Aufprall gegen die Korbrolle einen starken. Rückstoß erhalten, so daß der letzte Wagen die Neigung zeigt, vom Förderkorb zurückzulaufen. Vorgesehene Anschläger versuchen den Rücklauf mit der Schwingbühne aufzufangen:, was sehr häufig zu Bes chädi!-gungen der Schwingbühne führt. Darüber hinaus muß zusätzlich ein Mann, am Anschlag stehen, der die Förderwagen auf dem Korb anhalten muß, um ein Zurücklaufen des, Wagens zu verhindern. Dieser Mann ist dabei stark der Unfallgefahr ausgesetzt).
- Um nun beim Aufschieben der beladenen Förderwagen auf den Förderkorb ein Zurücklaufen des Wagens vom Korb zu vermeiden, schlägt die Erfindung eine am Schachtrahmen anzubringende, den Rücklauf der Wagen, verhindernde Sperrvorrichtung vor, die ein Aufschieben der Wagen auf den Korb ohne weiteres, zuläß@b, dagegen ein. Zurücklaufender aufgeschobenen Wagen vom Förderkorb verhindern, indem sie sich sperrend hinter den Wagen, legt. Diese Sperrvorrichtung, die keiner besonderen Wartung bedarf, besteht im wesentlichen aus einem in den Aufschiebeweg der Wagen hineinragenden und in Richtung der Aufschiebeb.ewegung der Wagen sich umlegenden Fanghebel, der beim Aufbringen eines Förderwagens auf dem Förderkorb vom Förderwagen angelaufen wiiird und sich dabei unter Spannung einer mini ihm über geeignete Mittel .in Verbindung stehenden Feder umlegt und in dor umgelegten Lage gehalten wird, bist der aufgeschobene, Wagen den Fanghebel wiieder freigibt, worauf der Fanghebel nach Freigabe durch die stich nunmehr entspannende Feder in seine in den Aufschdiebeweg hineinragende Lage zurückgezogen wird, in der er sich hinter den, Förderwagen legt und diesen: am Zurücklaufen, vom Förderkorb, hindert.
- In der Zeichnung ist die erfindungsgemäße Sperrvorriicht[ung in: einem Aus,führungsibeispfel veranschaullicht, und: zwar als doppelseitig wirkende Sperrvorrichtung.
- Die Sperrvorrichtung besteht aus dien beiden Fanghebeln i, die mittels Bolzen :2 in der Aufsichiebeviichtung um etwa 8o'a drehbar mit dem Haltekopf 3 verbunden sind. An diesem HaltekoP-f 3 schließen sich Büchsen q. und 5 an, vom: denen die Büchse q. fest mit dem Haltekopf 3 verbunden ist, während die lose Büchse 5 eine Grundplatte 6 trägt, welche zur Befestigung der Einrichtung über eitle Büchse 7 hinweg am Schachtrahmen 8 dient. Alle Einzelteile der Vorrichtung werden durch einen mit Puffer 9 versiehen.en Bolzen, io zusammengehalten, der unten eine Feder i i trägt, die sich gegen eiine lose Scheibe 12 des Bolzens io absitützt. Um einte vertikale Beweglichkeit der Fanghebel i zu erreichen, sind die beiden aufeihander'sitoßenden Endflächen der Büchsen q. und! 5 wellenförmig ausgebildet, wodurch im Verein mit derFederspannung erreicht wird, daß die Fanghebel i stets wieder in ihre horizontale Lage zurückspringen. Diese vertd:-kale Beweglichkeit der Fanghebel i ist erforderlich, da die Vorrichtung möglichst nahe an den Förderkorb herangebracht werden muß, so d'aß beim des Förderkorbes dieFanghebel i ausweichen können, wenn düe des- Korbes gegen den horizontal liegenden Fanghebel anstößt.
- Beim Aufschieben von Förderwagen auf den Förderkorb in der durch Pfeilrichtung X angezeigten: Aufschieberichtung wird der in den Aufschiebeweg hineinragende Fanghebel i durch den gegen, ihn anstoßenden Förderwagen in: der Aufsehi'eberichtung umgelegt. Dabei druckt der Fanghebel i mit seinem exzentrisch ausgebildeten; kurzen Hebel 13 gegen den Puffer 9 und zieht samit den Bolzen io über den Puffer 9 nach oben. Hierdurch erfährt die auf dem Bolzen io befindliche Feder i i, die sich gegen die. festgehaltene Platte 12 abstützt, eine weitere Anspannung. Nach Aufschieben des[ Förderwagens auf den Förderkorb gibt der Wagen: den Fanghebel i frei, so da,ß der Fanghebel i durch die sich entspannende Feder i i mittels! des Puffers 9 weder in seine horizontale Lage gedrückt w'Lrd. Der Fanghebel i ragt nunmehr wieder in den Aufschiebeweg hinein, so@ daß: er, da er in entgegengesetzter Richtung nicht ausschlagen kann, nunmehr den Rückstoß des Förderwagens, infolge der vom Bolzen io getragenen Feder ii elastisch auffängt und dabei ein, Ablaufen des Wagens vom Förderkorb verhindert.
- Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann, in der dargestellten Ausführung am Hauptschacht sowohl unter wie über Tage angebracht werden. Sie iisit bei entsprechender Änderung der Baumaße auch an Blindschächten verwendbar. Ebenso kann die Vorrichtung .im Prinzip beiii geringfügigen Änderungen in der Hebelanordnung als. Sicherung auf der Ablaufseite [gegen zurücklaufende Förderwagen nach Wegziehen des[ Förderkorbes sowohl an Hauptschächten als auch an Blindschächten. ver'wend'et werden.
- Die Einrichtung, die auf Schachtanlagen der Patentinhaberin seit langem im Betrieb, ist und sich bestens bewährt hat, gewährleistet einem störungsfreien Dauerbetrieb, ohne daß. zu ihrer Betätigung unfallgefährdeteLeute erforderlich sind.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Verhinderung des. Zurücklaufens von auf den Förderkorb, aufgeschobenen Förderwagen, insbesondere für den Grubenbetrieb, gekennzeilchnet durch in, den Aufschiebeweg hineinragende und -in der Aufschieberiichtung (X) umlegbare Fanghebel (i), :die vom auf den Förderkorb aufzubringenden Förderwagen angelaufen und unter Spannung einer mit ihnen in Verbindung sitehenden Feder (ii) umgelegt werden, um nach Freigabe durch den Förderwagen: infolge der nunmehr auf spie einwirkenden Federspannung wieder in die Lage zurückgebracht zu werden, in der sie hinter dem Förderwagen wieder in den: Aufschiebeweg hineinregen und den etwa zurücklaufenden Wagen elastisch auffangen und am Abgleiten vom Förderkorb hindern.
- 2. Ei`nt'ichtung nach Anspruch i, dadurch ge- kennzeichnet, daß die Fanghebel (i) mit einem exzentrischen Ansatz (13) sich gegen einten Haltekopf (3) leasen. und mittels. Bolzen (2) mit diesem in der Aufschieberichtung um etwa 8o°` drehbar veTbunden siind, wobei[ eine mit dem Haltekopf fest verbundene Büchse (.4) in Berührung mit einer zweiten Büchse (5) steht, die mittels eiirrer Grundplatte (6) über eine Büchse (7) mixt dem Schachtrahmen (8) verbunden ist..
- 3. Einrichtung nach Artspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, d.aß die einzelnen Teile mittels eines mit Puffer (9) versehernen Bol-.zens (i0) zusammengehalten und ,durch eine um den Bolzen gelegte, durch Mutter verspannbare Feder (ii) in Spannung versetzt werden. q..
- Einrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3., dadurch gekennzeichnet, daß beim Umlegen, der Fanghebel (i) durch deren exzentrischeu Ansatz (13) der mild dein Haltekopf (3) gekuppelte Bolzen: (io) mtltgenoammen und dadurch die um ihn liegende Feder (i i) in zusätzliche Spannung versetzt wied.
- 5. Einrichtung nach etinem der Ansprüche i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Besührungsflächen der um den Bolzen (io) liegenden Büchsen; (q:, 5) wellenaatig verlaufen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG1848D DE900381C (de) | 1944-05-31 | 1944-05-31 | Einrichtung zur Verhinderung des Zuruecklaufens von auf den Foerderkorb aufgeschobenen Foerderwagen, insbesondere fuer den Grubenbetrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG1848D DE900381C (de) | 1944-05-31 | 1944-05-31 | Einrichtung zur Verhinderung des Zuruecklaufens von auf den Foerderkorb aufgeschobenen Foerderwagen, insbesondere fuer den Grubenbetrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE900381C true DE900381C (de) | 1953-12-28 |
Family
ID=7116450
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG1848D Expired DE900381C (de) | 1944-05-31 | 1944-05-31 | Einrichtung zur Verhinderung des Zuruecklaufens von auf den Foerderkorb aufgeschobenen Foerderwagen, insbesondere fuer den Grubenbetrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE900381C (de) |
-
1944
- 1944-05-31 DE DEG1848D patent/DE900381C/de not_active Expired
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