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DE1115640B - Rundkipper fuer Wagen oder Behaelter, insbesondere Eisenbahn-Waggons - Google Patents

Rundkipper fuer Wagen oder Behaelter, insbesondere Eisenbahn-Waggons

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Publication number
DE1115640B
DE1115640B DEK39094A DEK0039094A DE1115640B DE 1115640 B DE1115640 B DE 1115640B DE K39094 A DEK39094 A DE K39094A DE K0039094 A DEK0039094 A DE K0039094A DE 1115640 B DE1115640 B DE 1115640B
Authority
DE
Germany
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platform
tipper
round
guide arms
support
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK39094A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Baron
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Ardelt GmbH
Original Assignee
Krupp Ardelt GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krupp Ardelt GmbH filed Critical Krupp Ardelt GmbH
Priority to DEK39094A priority Critical patent/DE1115640B/de
Priority to GB3785860A priority patent/GB900070A/en
Publication of DE1115640B publication Critical patent/DE1115640B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G67/00Loading or unloading vehicles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
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Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Rundkipper für Wagen oder Behälter, insbesondere Eisenbahn-Waggons Die Erfindung bezieht sich auf Rundkipper für Wagen oder Behälter, insbesondere Eisenbahn-Waggons, mit einer den Wagen oder Behälter tragenden Plattform, die in dem Kippergerüst unter Vermittlung einer in diesem beweglich gelagerten Stützkonstruktion derart geführt ist, daß sie bei der Einleitung des Kippvorganges vorzugsweise unter dem Einfluß der Schwerkraft eine Querbewegung bis zum Anliegen des Wagens oder Behälters an einer seitlichen Abstützung ausführt, wobei obere Abstützungen beim Kippen ein Abheben des Wagens oder Behälters von der Plattform verhindern.
  • Bei einem bekannten Rundkipper dieser Art werden die oberen Abstützungen, die beim Kippen ein Abheben des Wagens oder Behälters von der Plattform verhindern, durch Pratzen gebildet, die durch beiderseits des Wagens angeordnete Rohre geführt werden, wobei die der seitlichen Abstützung gegenüberliegenden Rohre in Abhängigkeit von der Querbewegung der Plattform verschwenkt werden. Das Anlegen dieser Pratzen gegen die Oberkanten des Waggons erfolgt durch hydraulische Mittel in Abhängigkeit von dem Druck, den die Waggonseitenwand gegen die seitliche Abstützung der Anlage ausübt. Diese Bauart hat einmal den Nachteil, daß für die oberen Abstützungen ein großer baulicher Aufwand erforderlich ist. Ferner ist es nachteilig, daß beim Schwenken des Waggons über 900 hinaus der von ihm auf die seitlichen Abstützungen ausgeübte Druck sich verringert und demgemäß auch die Haltekraft der Pratzen herabgesetzt wird. Der Waggon wird daher in der Kipplage nicht mit Sicherheit gehalten, wenn man nicht zusätzliche, einen weiteren Aufwand darstellende Mittel vorsieht, durch welche die erforderliche Haltekraft der Pratzen in der Kippendstellung gewährleistet ist.
  • Ein weiterer Nachteil der vorbekannten Bauart besteht darin, daß sich die Waggonfedern nach der Entleerung des Waggons in der Kippendstellung nicht entspannen können, so daß die Pratzen in dieser Stellung nicht nur das Gewicht des leeren Waggons, sondern auch die Spannkraft der Federn aufnehmen müssen. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit, die betreffenden Teile des bekannten Kippers, insbesondere die Pratzen und deren Lagerungen mit entsprechend großen Abmessungen auszuführen.
  • Es ist ferner bekannt, Pratzen der genannten Art, die während des Kippvorganges an der Oberkante des Wagens anliegen, durch Gegengewichte über Zugseile zur Anlage an der Wagenoberkante zu bringen und sie durch besondere Bremsen festzuhalten. Der Aufwand und das Gewicht solcher Rundkipper sind ebenfalls beträchtlich.
  • Bei einem weiteren bekannten Rundkipper der eingangs genannten Art ist die Plattform ein Teil einer L-förmigen Stützkonstruktion, die mit Hilfe von Rollen in zur Kippachse konzentrischen kreisbogenförmigen Schlitzen der Seitenwände des Kippers geführt ist. Die oberen Abstützmittel bestehen hierbei aus Hebeln, die einerseits an der Stützkonstruktion gelagert und andererseits im Eingriff mit an dem Kipperrahmen sitzenden Führungsmitteln stehen.
  • Auch diese Bauart hat den Nachteil, daß sich die Waggonfedern nach der Entleerung des Waggons nicht strecken können.
  • Die Erfindung bezweckt, die Nachteile der bekannten Rundkipper zu vermeiden. Dies wird in erster Linie dadurch erreicht, daß die Führungen für die Plattform und die Stützkonstruktion in dem Kippergerüst so gestaltet sind, daß die Plattform beim Fortschreiten des Kippens im Anschluß an ihre Querbewegung sich zusammen mit der Stützkonstruktion in Richtung auf die oberen Abstützungen hin bewegt, bis der Wagen oder Behälter an diesen anliegt. Zweckmäßig ist hierbei die aus wenigstens zwei Führungsarmen bestehende Stützkonstruktion für die Plattform in dem Kippergerüst senkrecht oder wenigstens annähernd senkrecht zur Plattformebene verschiebbar geführt, und sie trägt die seitliche Abstützung für den Wagen oder Behälter. Die Führungsarme können an den Laufringen des Kippergerüstes mittels Bolzen und Langlöchern geführt sein, die vorzugsweise im spitzen Winkel zu einer auf der Plattform errichteten Senkrechten gerade oder kurvenförmig verlaufend ausgebildet sind.
  • Es ist aber auch möglich, daß die fest mit der Platt- form verbundenen Führungsarme gegenüber der von ihnen getragenen seitlichen Abstützung und gegen über den Laufringen des Kippergerüstes seitlich verschiebbar sind.
  • Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der Zeichnung, in der Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt sind. Hierbei zeigt Fig. 1 eine Stirnansicht eines Rundkippers in Ausgangsstellung, Fig. 2 eine Stirnansicht des Rundkippers nach Fig. 1, um einen geringen Betrag aus der Ausgangsstellung verschwenkt, Fig. 3 eine weitere Stirnansicht des Rundkippers nach Fig. 1, um einen Winkel von etwa 600 verschwenkt, und Fig. 4 eine weitere Ausführungsform eines Rundkippers in Stirnansicht.
  • Wie die Fig. 1 bis 3 zeigen, sind in einem Fundament 1 Keilrollen 2, 3 gelagert, von denen die letzteren durch einen Antrieb 4 angetrieben werden. Auf diesen Seilrollen sind Laufringe 5 gelagert, von denen jeweils zwei oder mehrere, durch Diagonalverbände 6 miteinander verbunden, das Kippergerüst bilden. An den Laufringen 5 sind Führungsarme 7 mittels an ihnen befestigter Bolzen 8, welche in Langlochführungen 9 in den Laufringen 5 geführt sind, gelagert. Die Langlochführungen 9 verlaufen kurvenförmig gekrümmt im spitzen Winkel zu einer Senkrechten, die auf einer Plattform 10 errichtet zu denken ist. Die Plattform 10 ist auf Führungsrollen 11 seitlich verschiebbar auf dem unteren Teil der Führungsarme 7 gelagert. An der Plattform 10 ist auf einer Seite noch ein Laufsteg 12 vorgesehen, der das Begehen des Rundkippers ermöglicht. Die Plattform 10 trägt Schienen 13, auf denen ein Eisenbahn-Waggon 14 in das Kippergestell eingefahren werden kann. Im oberen Teil der Laufringe 5 sind obere Abstützungen 15 befestigt. Weiterhin ist an den Führungsarmen 7 im Bereich der Seitenwand des Waggons 14 eine seitliche Stützwand 16 befestigt. An den Führungsarmen 7 stützen sich Zugfedern 17 ab, die über eine Zugstange 18 an der Plattform 10 angreifen. Ferner ist im Fundament 1 ein Anschlag 19 vorgesehen, an dem die Plattform 10 in der Ausgangsstellung des Rundkippers anliegt. Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, befindet sich zwischen der Seitenwand des Waggons 14 und der seitlichen Stützwand 16 sowie zwischen der Oberkante des Waggons 14 und den oberen Abstützungen 15 ein Zwischenraum. Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist die folgende: Werden der Antrieb 4 eingeschaltet und über die Keilrollen 3 die Laufringe 5 und damit das Kippergerüst in Richtung des Pfeiles 20 verdreht, so wird zunächst die Plattform 10 mit dem darauf abgestellten Waggon 14 unter dem Einfluß der Schwerkraft und der Zugfedern 17 gegenüber den Führungsarmen seitlich (in der Zeichnung nach rechts) verstellt und damit der Waggon 14 an die seitliche Stützwand 16 angestellt. Diese Stellung ist in Fig. 2 dargestellt. Nach weiterem Drehen der Laufringe 5 in Richtung des Pfeiles 20 werden die Führungsarme 7 mit der auf ihnen gelagerten Plattform 10 und dem darauf abgestellten Waggon 14 unter dem Einfluß der Schwerkraft etwa senkrecht bzw. in einem spitzen Winkel zu einer auf der Plattform gedachten Senkrechten gegenüber den Laufringen 5 verstellt, wobei die Bolzen 8 in den Langloch- führungen9 gleiten. Hierdurch wird die Oberkante des Waggons 14 an die oberen Abstützungen 15, die fest an den Laufringen 5 vorgesehen sind, angestellt (Fig. 3). In dieser Stellung ist der Waggon fest an der seitlichen Stützwand 16 und an den oberen Abstützungen 15 abgestützt, und der Kipper kann weiter verdreht werden, bis der Waggon entleert ist.
  • Die Stellung des Kippergerüstes bzw. der Verdrehwinkel desselben aus der Ausgangsstellung, bei welcher die Führungsarme 7 mit der Plattform 10 und dem Waggon 14 an die oberen Abstützungen 15 angestellt werden, ist abhängig von der Richtung, in der die Langlochführungen 9 gegenüber einer auf der Plattform 10 errichteten Senkrechten geneigt sind. Verlaufen die Langlochführungen 9 parallel zu einer auf der Plattform 10 gedachten Senkrechten, so wird die Anstellbewegung des Waggons an die oberen Abstützungen erst erfolgen, wenn das Kippergerüst 900 aus seiner Ausgangslage verdreht ist. Verlaufen diese Langlochführungen hingegen in einem spitzen Winkel zu einer auf der Plattform 10 gedachten Senkrechten, so wird die senkrechte Anstellbewegung eintreten, bevor das Kippergerüst um 900 aus der Ausgangslage verdreht ist.
  • Die Langlochführungen 9 können geradlinig oder besonders vorteilhaft leicht kurvenförmig gekrümmt verlaufen. Die Krümmung der Langlochführungen bewirkt, daß die Verschiebebewegung der Führungsarme 7 langsam beginnt und ebenso langsam aufhört, ohne daß Stöße und dadurch Beschädigungen der Waggons und des Kippergerüstes zu befürchten sind.
  • Die vorbeschriebenen Bewegungsvorgänge spielen sich in umgekehrter Reihenfolge beim Zurückdrehen des Kippers in seine Ausgangsstellung ab, bis die Plattform 10 wieder an dem im Fundament 1 gelagerten Anschlag 19 anliegt.
  • In Fig. 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt. Auch hierbei sind wieder in einem Fundament 1 Keilrollen 2 sowie ein Antrieb 4 mit Keilrollen 3 gelagert, wobei auf den Keilrollen 2 und 3 Laufringe 5 gelagert sind. Diese Laufringe sind miteinander durch Diagonalverbände 6 verbunden und bilden mit diesen das Kippergerüst. In den Laufringen 5 sind ebenfalls wieder obere Abstützungen 15 befestigt. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Plattform 10 fest mit den Führungsarmen 7 verbunden, wobei die Führungsarme 7 mit der Plattform 10 und dem darauf abgestellten Waggon 14 sowohl seitlich als auch senkrecht zu der Plattformebene verschiebbar in den Laufringen 5 gelagert sind. Zu diesem Zweck sind in den Laufringen 5 Stützrollen 21 gelagert, die mit Führungsschienen 22 zusammenwirken. Diese Führungsschienen sind an den Führungsarmen 7 im Bereich unterhalb der Plattform 10 vorgesehen und verlaufen in ihrem ersten Teil 22 a waagerecht und in ihrem letzten Teil 22 b annähernd senkrecht. Im oberen Ende der Führungsarme 7 ist ein waagerechter Schlitz 23 vorgesehen. Ferner sind an der seitlichen Stützwand 16 Bleche 24 vorgesehen, an denen die Bolzen 8 befestigt sind, die in einer Langlochführung 9 der Laufringe 5 gleiten und die ferner durch die waagerechten Schlitze 23 in den Führungsarmen 7 hindurchgesteckt sind. Auf der vorderen Seite der seitlichen Stützwand 16 ist noch ein Polster25 vorgesehen. Die seitliche Stützwand 16 stützt sich zusätzlich auf Gleitrollen 26 ab, die in den Führungsarmen 7 gelagert sind.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist die folgende: In der dargestellten Ausgangslage liegt die Plattform 10 mit den Führungsarmen 7 an dem im Fundament 1 gelagerten Anschlagl9 an. Wird nun das Kippergerüst, welches aus den Laufringen 5 und den Diagonalverbänden 6 besteht, in Richtung des Pfeiles 27 (entgegen dem Uhrzeigersinn) gedreht, so führen die Führungsarme 7 mit der Plattform 10 und dem darauf abgestellten Waggon 14 unter dem Einfluß der Schwerkraft eine seitliche Anstellbewegung in Richtung auf die Abstützwand 16 aus, bis der Waggon 14 an dem Polster 25 der seitlichen Abstützwand 16 anliegt. Hierbei gleitet der waagerechte Teil 22 a der Führungsschienen 22 auf den in den Laufringen 5 gelagerten Stützrollen 21. Außerdem verschieben sich die Führungsarme längs des waagerechten Schlitzes 23 auf dem Bolzen 8. Die Verschiebebewegung zwischen den Führungsarmen 7 und der seitlichen Stützwand 16 wird durch die Gleitrollen 26 aufgenommen. Im Verlauf der weiteren Drehbewegung des Kippergerüstes wird eine Stellung erreicht, bei welcher die Langlochführungen 9 sowie der letzte Teil 22b der Führungsschienen 22 eine waagerechte Stellung einnehmen. Wenn diese waagerechte Stellung überschritten ist, gleiten der Bolzen 8 und mit ihm die seitliche Stützwand 16 sowie die Führungsarme 7 entlang der Langlochführung 9, während gleichzeitig die Stützrollen 21 auf dem letzten Teil 22b der Führungsschienen 22 abrollen. Durch diese Bewegung wird der Waggon 14 an die fest in den Laufringen 5 vorgesehenen oberen Abstützungen 15 angestellt. Der Waggon ist nunmehr fest im Kippergerüst gehalten und kann bis zur Entleerung mit diesem weitergekippt bzw. verdreht werden.
  • Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Stellung des Kippergestells, bei der die Anstellbewegung des Waggons 14 in Richtung auf die oberen Abstützungen 15 beginnt, abhängig von der Neigung der Langlochführungen 9 und der entsprechenden Neigung des letzten Teiles 22b der Führungsschienen 22. Auch in diesem Fall kann durch entsprechende kurvenförmige Krümmung der Langlochführungen 9 und der Führungsschienen 22 erreicht werden, daß die Anstellbewegung nicht schlagartig, sondern gleichmäßig langsam erfolgt.
  • Der Vorteil der erfindungsgemäßen Einrichtung liegt darin, daß mit geringstem Aufwand ein sicheres Abstützen des zu entladenden Waggons im Kippergerüst erreicht wird, wobei weiterhin gewährleistet ist, daß beim Entladen des Waggons und damit verbundene Strecken der nunmehr entlasteten Waggonfedern die Plattform 10 mit den Führungsarmen 7 nachgeben kann, so daß die Belastung der oberen Abstützungen 15 und damit des gesamten Kippergerüstes lediglich durch das Eigengewicht des Waggons, der Seitenwand und Plattform bestimmt und damit gegenüber den bei bekannten Einrichtungen auftretenden Belastungen erheblich vermindert ist.
  • Die Erfindung ist nicht allein auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern es sind vielmehr im Rahmen der Erfindung verschiedene Abwandlungsmöglichkeiten gegeben. Beispielsweise können an Stelle von Langlochführungen und in diesen gleitenden Bolzen Rollen und Rollenbahnen vorgesehen werden. Ebenso können an Stelle der bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 vorgesehenen Führungsschienen 22 und den mit diesen zusammenwirkenden Stützrollen beispielsweise Langlochführungen und Bolzen vorgesehen sein. Dabei ist es nicht erforderlich, daß die Langlochführungen in den Laufringen und die Bolzen an den Führungsarmen 7 vorgesehen sind, sondern es können umgekehrt die Langlochführungen in den Führungsarmen 7 vorgesehen sein. Die Länge der Langlochführungen richtet sich jeweils danach, wie groß der Unterschied der Höhe des kleinsten zum größten Waggon bzw. Behälter ist, der mit dem erfindungsgemäßen Rundkipper entleert werden soll. Die Möglichkeit, die Langlochführungen verhältnismäßig lang auszubilden, bringt dabei den Vorteil, daß auch Behälter oder Wagen mit sehr unterschiedlichen Abmessungen in dem Rundkipper nach der Erfindung abgestützt und entleert werden können.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Rundkipper für Wagen oder Behälter, insbesondere Eisenbahn-Waggons, mit einer den Wagen oder Behälter tragenden Plattform, die in dem Kippergerüst unter Vermittlung einer in diesem beweglich gelagerten Stützkonstruktion derart geführt ist, daß sie bei der Einleitung des Kippvorganges vorzugsweise unter dem Einfluß der Schwerkraft eine Querbewegung bis zum Anliegen des Wagens oder Behälters an einer seitlichen Abstützung ausführt, wobei obere Abstützungen beim Kippen ein Abheben des Wagens oder Behälters von der Plattform verhindern, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen (11, 8, 9; 21, 22, 8, 9) für die Plattform (10) und die Stützkonstruktion (7) in demKippergerüst (5) so gestaltet sind, daß die Plattform beim Fortschreiten des Kippens im Anschluß an ihre Querbewegung sich zusammen mit der Stützkonstruktion in Richtung auf die oberen Abstützungen (15) hin bewegt, bis der Wagen (14) oder Behälter an diesen anliegt.
  2. 2. Rundkipper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus wenigstens zwei Führungsarmen (7) bestehende Stützkonstruktion für die Plattform (10) in dem Kippergerüst (5) senkrecht oder wenigstens annähernd senkrecht zur Plattformebene verschiebbar geführt ist und die seitliche Abstützung (16) für den Wagen oder Behälter trägt.
  3. 3. Rundkipper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsarme (7) an den Laufringen (5) des Kippergerüstes mittels Bolzen (8) und Langlöchern (9) geführt sind, die im spitzen Winkel zu einer auf der Plattform (10) errichteten Senkrechten gerade oder kurvenförmig verlaufend ausgebildet sind (Fig. 1 bis 3).
  4. 4. Rundkipper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die fest mit der Plattform (10) verbundenen Führungsarme (7) gegenüber der von ihnen getragenen seitlichen Abstützung (16) und gegenüber den Laufringen (5) des Kippergerüstes seitlich verschiebbar sind (Fig. 4).
  5. 5. Rundkipper nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den Führungsarmen (7) im Bereich unterhalb der Plattform (10) kurvenförmig zunächst in seitlicher Richtung(22a) und sodann zunehmend in zur Plattformebene senkrechter Richtung (22 b) verlaufende Führungsschienen (22) vorgesehen und auf diesen abrollende Stützrollen (21) an den Laufringen (5) gelagert sind.
  6. 6. Rundkipper nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß für die seitlichen Verschiebebewegungen der Führungsarme (7) gegenüber der seitlichen Stützwand (16) in den Führungsarmen waagerechte Schlitze (23) und an der Stützwand (16) in den Schlitzen geführte Bolzen (8) sowie zwischen Stützwand und Führungsarmen Gleitrollen (26) vorgesehen sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1 025 334; britische Patentschriften Nr. 313 215, 468 868; USA.-Patentschriften Nr. 2 659 500, 1 604029.
DEK39094A 1959-11-04 1959-11-04 Rundkipper fuer Wagen oder Behaelter, insbesondere Eisenbahn-Waggons Pending DE1115640B (de)

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GB3785860A GB900070A (en) 1959-11-04 1960-11-03 Apparatus for supporting vehicles and containers in rotary tippers

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DEK39094A DE1115640B (de) 1959-11-04 1959-11-04 Rundkipper fuer Wagen oder Behaelter, insbesondere Eisenbahn-Waggons

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GB (1) GB900070A (de)

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