DE9003504U1 - Radförmiger Körper, insbesondere Pumpenlaufrad - Google Patents
Radförmiger Körper, insbesondere PumpenlaufradInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen radförmigen Körper, insbesondere
ein Pumpenlaufrad, aus Kunststoff, mit einer auf einer Welle festlegbaren Nabe.
Bekannte Puinpenlaufräder dieser Art, die vorzugsweise für
Heizungsumwälzpumpen verwendet werden und aus glasfaserverstärktem Polyamid im Spritzverfahren hergestellt werden,
haben für die Befestigung auf der Welle des Antriebsmotors eine in die Nabe eingespritze Buchse aus Metall, vorzugsweise Messing. Zur Festlegung dieser Buchse auf der Welle
des Antriebsmotors wird entweder ein Preßsitz vorgesehen oder man versieht die Innenmantelfläche der Buchse mit einer
Ringnut, in riie ein Klemmring, insbesondere eine sogenannte
Telefon (0711) 221091 Poslgito SfuVgarVlBL/ 6ÖC1CÜ 79) /£1J-700
Telex /??112 (patwo d) Deuisrjfip Batlk^StiAtgart .(EiL^ 80070OfOj 1428630 Teleloni he Auskünfte und AnIIt.' je smt)
Telefax (0/11) 22 8780 r.liittqnfter.Bdnd (BLZ 60090K)O)' tS97 436 nur nach schriftlicher Bestflligun') verbindlich.
Toleranzhülse, eingesetzt wird, der die Verbindung zwischen
der Buchse und der Welle herstellt. In beiden Fällen dient die Buchse auch der Zentrierung der Nabe auf der Welle.
Ein wesentlicher Nachteil dieser Pumpenlaufrader ist ihr
relativ hoher Fertigungsaufwand. Diese Pumpenräder lassen sich rSmiich nicht in rationeller aise automatisch spritzen,
weil für jeden Spritzvorgang eine Buchse als Einlegeteil
&eegr; die Spritzgußform eingelegt werden muß. Hinzu kommt,
daß sowohl der Preßsitz als auch eine Toleranzhülse einen sehr geringen Federweg haben und deshalb größere Dehnungen
nicht mehr zuverlässig kompensiert werden können, ur.d insbesondere die mit einer Toleranzhülse in Umfangsrichtung
und in axialer Richtung übertragbaren Kräfte ungenügend sein können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen radförmigen
Körper der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, daß er kostengünstiger gefertigt werden kann als die bekannten
Pumpenlaufrader. Diese Aufgabe lösen radförmige Körper mit
den Merkmalen der Ansprüche 1 oder 15.
Der erfindungsgemäße Körper weist in seiner Nabe keine metallische Buchse auf, wodurch die Kosten für diese Buchse
entfallen und die Körper in rationeller Weise automatisch gespritzt werdpn können. Er benötigt auch keinen in eine
Innennut der Nabe einzulegenden Klemmring, der wesentlich teurer und in seiner Montage aufwendiger ist als der erfindungsgemäß vorgesehene, auf den überstehenden Endabschnitt
der Nabe außen aufgebrachten Federring und die auf die Welle aufzuklemmenden Federringe, Hxnzu kommt bei den Ausführungsformen gemäß Anspruch 1 als weiterer, wesentlicher Vorteil,
daß der Federweg der durch die Schlitze voneinander getrennten
Segmente und des die Segmente in radialer Richtung bei astenden
Federrinqps ohne weiteres so groß gewählt werden kann, daß
alle Fertigungstoleranzen und Dehnungen, und zwar auch solche,
die alterungsbedingt sind, vollständig ausgeglichen werden
können, ohne daß die Zentrierung der Nabe auf der Welle und die drehfeste Verbindung der Nabe mit der Welle beeinträchtigt werden. Da die Schlitze, durch welche die Segmente
voneinander getrennt sind, beim Spritzvorgang in die Nabe eingeformt werden können, wird durch sie die Fertigung nicht
verteuert.
Die Ausführungsformen gemäß Anspruch 15 sind nicht nur sehr
kostengünstig, sondern haben auch den Vorteil, daß wegen des Formschlusses mit der Nabe in Umfangsrichtung auch hohe
Drehmomente übertragen werden könne/n und die in axialer Richtung übertragbare Kraft dadurch an die Erfordernisse
angepaßt werden kann, daß entsprechend die Zahl der auf die Welle aufzuklemmenden Federringe gewählt wird.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Schlitze
gleichmäßig über den Umfang der Nabe verteilt angeordnet,
damit alle Segmente die gleichen Eigenschaften haben. Die Weite der Schlitze wird vorzugsweise so gewählt, daß bei
einer Anlage der benachbarten Segmente aneinander, also einer Biegung der Segmente radial nach innen bis zur Anlage
aneinander, der Innendurchmesser des geschlitzten Endabschnittes der Nabe kleiner ist als der toleranzbedingte
kleinste Durchmesser der Welle. Um dennoch die Nabe möglichst einfach auf die zugeordnete Welle aufbringen zu können,
weist vorzugsweise der geschlitzte Endabschnitt der Nabe
an seinem freien Ende eine konische Erweiterung seines durch seine Innenmantelfläche gebildeten zentralen Kanals zur
Stirnfläche hin auf, deren größter Durchmesser größer ist als der toleranzbedingte größte Durchmesser der Welle. Die
Nabe weitet sich dann im rrforderlichen Maße auf, wenn die
Welle in die konische Erweiterung eingeführt und dann die
Nabe über die Welle geschoben wird,
Die Schlitze brauch?n nicht in radialen Ebenen zu liegen. Jedoch ist eine solche Lage vorteilhaft.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform erstrecken sich die
Schlitze über die gesamte Länge des überstehenden Endabschnittes der Nabe, vie Bieyüny döP oeyfiieFioo röui"il riöCn
innen kann dann geringer gehalten werden als bei einer kleineren axialen Länge der Segmente.
Eines der Segmente kann mit einer in axialer Richtung verlaufenden und zum Zentrum der Nabe hin offenen Nut versehen
sein, die sich über die gesamte axiale Länge der Nabe erstreckt. Über diese Nut kann der am Einlauf des Pumpenlaufrades herrschende Unterdruck an einem Ldger wirksam gemacht
werden, das sich unmittelbar neben der Nabe auf deren den Zungen abgewandten Seite befindet.
läüiräa, dann künnefl ueäSeü &ogr; C11 &dgr; &ugr; &igr; c j. &Pgr; Z W i 5 C11 &bgr; &Pgr; ZWcX Im SXialer Richtung im Abstand voneinander angeordneten Scheiben
liegen, von denen nur die eine an der Nabe angeformt ist. Die Nabe kann dann gegenüber dem aus den beiden Scheiben
und den Schaufeln bestehenden Rad in axialer Richtung versetzt sein, wodurch sich der erforderliche Überstand des
Endabschnittes der Nabe über die Scheibe realisieren läßt,
ohne die Nabe verlängern zu müssen.
Sofern die Reibung zwischen der Nabe und insbesondere deren Segmente einerseits und einer die Nabe tragenden Welle an-
eurerseits nicht ausreichen sollte, um die Nabe drehfest
mit der Welle zu verbinden, kann man zusätzlich zu dieser kraft schlüssigen Verbindung auch eine formschlüssiyn Verbindung
vorsehen. Vorzugsweise ist für diese formschlüssige
Verbindung die Welle mit wenigstens einer Abflachung versehen. Bei Wellen aus einsm keramischen Material kann eine Abflachung
bereits bei der Herstellung der Welle angeformt werden,
so daß durch die Abflachung keine zusätzlichen Kosten entstehen. Eine derartige Abflachung der Welle kann so angeordnet
sein, daß an ihr eines der Segmente der Nabe mit
seinen beiden innen liegenden Längskanten anliegt. Selbstverständlich kann aber auch jedes der für eine Anlage an
einer Abflachung der Welle vorgesehenen Segmente an seiner Innenseite mit einer mit der Abflachung korrespondierenden
Flachzone versehen sein, wodurch sich das übertragbare Drehmoment noch weiter erhöhen läßt. Weiterhin ist es möglich,
die Abflachung oder Abflachungen der Welle so anzuordnen,
daß mit jeder vorgesehenen Abflachung eine Flachzone der Innenmantelfläche der Nabe im Bereich von deren sich an
die Segmente anschließendem Abschnitt anliegt. In diesen Fällen wird es in der Regel vorteilhaft sein, wenn sich
die Flachzone oder Flachzonen der Nabe über der^n gesamte axiale Länge erstrecken, also nicht nur der nicht segmentierte
Abschnitt der Nabe an der Abflachung der Welle anliegt, sondern auch wenigstens eines der Segmente.
-•5a
Im folgenden ist die Erfindung anhand von in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispielen im einzelrmn erläutert.
Es zeigen.:
Fig. 1 eine teilweise in radialer Richtung geschnitten
dargestellte Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispiels ,
Fig. 2 eine unvollständig dargestellte Stirnansicht des ersten Äusführungsbeispieis,
Fig. 3 einen Querschnitt durch die auf einer Welle angeordnete Nabe eines zweiten Ausführungsbeispiels
im Bereich der Segmente,
Fig. 4 einen Querschnitt entsprechend Fig. 3 eines dritten Ausführungsbeispiels,
Fig. 5 einen Längsschnitt eines vierten Ausführungsbeispiels
,
Fig. 6 eine teilweise aufgebrochen dargestellte Stirnansicht des vierten Ausführungsbeispiels.
Ein Pumpenlaufrad für eine Heizungsumwälzp _ ^i besteht aus
zwei miteinander verschweißten Teilen 1, 2, 3 bzw. 4, 'die
beide 3us glasfaserverstärktem Polyamid bestehen und in
je einem vollautomatischen Spritzverfahren hergestellt worden sind. Der eine Teil weist eine Nabe 1 auf, an die außen
eine Trägerscheibe 2 angeformt ist, an deren eine Seite
längs einer gekrümmten Kurve von innen nach außen verlaufend gleichmäßig über den Umfang verteilt mehrere Rippen 3 angeformt sind. An der der Trägerscheibe 2 abgekehrten Endfläche
der Rippen 3 liegt ein kreisscheibenförmiger Bereich des
zweiten Teiles 4 des Pumpenlaufrades an, welcher mit den Rippen 3 verschweißt ist. Den Einlauf des Pumpenlaufrades
begrenzt nach außen hin ein zylindrischer Abschnitt des zweiten Teiles 4, der sich an den Innenrand des ringscheibenförmigen Abschnittes einstückig anschließt.
Wie Fig. 1 zeigt, liegt die eine Stirnfläche der Nabe 1 ungefähr in der gleichen Radialebene wie das sich an den
ringscheibenförmigen Abschnitt anschließende Ende des zylindrischen Abschnittes des zweiten Teiles 4. Letzterer
steht deshalb axial über die Nabe 1 über. Andererseits steht, wie Fig. 1 zeigt, die Nabe 1 über die dem zweiten Teil 4
abgewandte Stirnfläche der Trägerscheibe 2 erheblich über. Auf diesen überstehenden Endabschnitt entfällt etwa ein
drittel des gesamten axialen Länge der Nabe 1.
Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, ist der überstehende Endabschnitt der Nabe 1 durch radial verlaufende Schlitze 5 in Segmente
6 gleicher Form und Größe unterteilt. Die axiale Länge dieser Segmente 6 ist gleich der axialen Länge des überstehenden
Endabschnittes der Nabe 1. Oa im Ausführungsbeiepiel sechs
gleichmäßig über den Umfang verteil angeordnete Schlitze 5 vorgesehen sind, haben die Segmente 6 in Umfangsrichtung
eine Erstreckung von etwas weniger als 60°.
Bei einer axialen Länge der Segmente 6 im Ausführungsbeispiel von 5,5 mm, einem Innendurchmesser der Nebe von 12 mm
und einem Außendufehmesser des überstehenden Endabschnittes
der Nabe 1 von etwa 17 mm, beträgt im Ausführungsbeispiel
die Schlitzweite 0,5 mm.
Auf der zylindrischen Außenmantelfläche des überstehenden
Endabschnittes der Nabe 1 ist, wie die Fig. 1 und 2 zeigen, ein vorgespannter Federring 7 angeordnet, der im Ausführungsbeispiel einen rechteckformigen Querschnitt hst un« eine
so hohe Kraft erzeugt, daß die Segmente 6 iss 3§reich ihres
freien Endes soweit radial nach innen gedruckt weroen, bi=
die Schlitze 5 hier geschlossen sind. Um dennoch problemlos dl Wabe 1 auf die zugeordnete Welle aufschiebe >
zu können, weist der geschlitzte Endabschnitt der Nabe 1 an seinem freien Ende eine k*. Ische Erweiterung 8* seines durch
seine Inne;,*sntelflache gebildeten zentralen Kanals 8 zur
Stirnfläche 9 hin auf, deren größter Durchmesser größer ist als der toleranzbedingte größte Durchmesser der Welle.
Beim Aufschieben der Nabe 1 auf die Welle wird dank dieser konischen Erweiterung 81 der geschlitzte Endabschnitt der
Welle im erforderlichen Maße aufgeweitet. Die dann wirksame Klemmkraft des Federringes 7 ist auch bei ungünstigen Toleranzen und Aufweitungen der Nabe, die durch Alterungserscheinung auftreten können, stets so groß, daß die Nabe
1 zuverlässig auf der Welle zentriert und mit dieser fest verbunden bleibt.
In der Innenmantelfläche einer der Segmente 6 ist eine zum
Zentrum der Nabe hin offene Längsnut 10 vorgesehen, die sich, wie Fig. 1 zeigt, über dio gesamte Länge der Ntbe
1 erstreckt. Diese Längsnut 10 bildet eine Verbindung zwischen dem Einlauf des Pumpenlaui'rades und einem sich neben
der Stirnfläche 9 befindenden Luger. Der im Betrieb der Pumpe am Einlauf des Pumpenlaufrades herrschende Unterdruck
wird deshalb über die Längsnut 10 an dem genannten Lager wirksam, wodurch das Eindringen von Schmutzpartikel in dieses
Lager verhindert wird.
Bei dem in Fig. 3 dargestellen Ausführungsbeispiel weist
die die Nabe tragende Welle 111 eine Abflachung 112 auf, und zwar in demjenigen Abschnitt, den die Segmente 106 der
Nabe umfassen. Wie Fig. 3 zeigt, ist die in Umfangsrichtung
sich erstreckende Breite der Abflachung 12 so gewählt, daß sie sich von einem der Schlitze 105 zum benachbarten Schlitz
105 der Nabe erstreckt. Da die Nabe so auf der Wells 111 angeordnet ist, daß eines ihrer Segmente IuS auf die Abflachung 112 ausgerichtet ist, ist hierdurch sichergestellt,
daß dieses Segment 106 mit seinen beiden innen liegenden Längskanten en 6&r ^brlachu g 112 anliegt. Zusätzlich zu
C1^r kraft^chlüssigen Verbi?;-jng zwischen der Nabe und Jsr
Wells 111, die dadurch erreicht wird daß der Federring
107 al·- übrigen Segmente 106 en der zylindrischen Teil
der Mantelfläche der Welle 111 iiüdijckt, wird durch die
Anlage des einen Segmentes 106 an der Abflachung 112 der Welle 111 eine formschlüssige Verbindung erreicht.
Besteht die Welle 111 aus Stahl, dann wird in bekannter Waise die Abflachung 112 durch eine spanabhebende Bearbeitung erzeugt. Bei Wellen aus einem keramischen Werkstoff
kann hingegen die Abflachung 112 angeformt werden, wodurch keine zusätzlichen Kosten entstehen.
Oa die Nabe des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 3 wie die Nabe 1 des ersten Ausführungsbeispiels ausgebildet ist,
braucht sich die Abflachung 112 nicht in Längsrichtung der Welle 111 in den nicht segmentierten Abschnitt der Nabe
hineinzuerstrecken, in dem die Innenmantelfläche der Nabe,
abgesehen von der Längsnut 110, eine zylindrische Form hat.
Das in Fig. 4 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet
sich von den beiden zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen dadurch, daß wenigstens eines der Segmente 206 eine durch
eine Flachzone 206' gebildete, ebene Innenfläche aufweist.
Diese Flachzone 206* korrespondiert mit einer Abflachung 212 der die Nabe tragenden Welle 211. Wie bei dem Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 3 erstreckt sich die Abflachung 212 der Welle 211 von einem der Schlitze 205, die zwischen
den Segmenten 206 vorhanden sin;', ?-<in benachbarten Schlitz
2Ü5. Dadurch, daß das die Flachiune 206' aufweisende Seg-
¥?nt 206 vollflächig an der Abflachung 212 der Welle 211
anliegt, wird der Formschluß gegenüber dem Ausführungsbeispial
gemäß Fig. 3 noch verbessert.
Sofern die Welle 211 aus keramischem Werkstoff besteht, kann die Abflachung 212 wie bei der Welle 111 angeformt
sein.
Wie Fig. 4 zeigt, kann, muß aber nicht, die Längsnut 110
in dem die Flachzone 2061 aufweisenden Segment 206 vorgesehen
sein.
Ist wenigstens eines der Segmente mit einer Flachzone versehen,
wie dies bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 der Fall ist, dann kann sich diese Flachzone über die gesamte
axiale Länge der Nabe erstrecken. In diesem Falle erstreckt sich die Abflachung der Welle ebenfalls über die
gesamte axiale Länge der Nabe, wodurch nicht nur im tiereich
der Segmente, sondern auch in dem nicht segmentierten Abschnitt der Nabe ein Formschluß mit der Welle erreicht wird.
Zwar wäre es auch möglich, die Flachzone nur in dem nicht segmentierten Abschnitt der Nabe vorzusehen, wobei die Abflachung
der Welle sich nur über diesen Abschnitt oder über die gesamte axiale Länge der Nabe erstrecken kann. Im erstgenannten
Fall liegen die Segmente der Nabe an einem zylindrischen Abschnitt der Außenmantelflrche der Welle an.
Im zweitgenannten Falle liegt wenigster' s eines der Segment &igr;:
an der Abflachung en,
Ein viertes, in rien Fig. 5 und 6 dargestelltes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Pumpenlaufrades für eine
Heizungsumwälzpumpe besteht zwar wie die zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiele aus zwei miteinander verschweißten
Teilen, die beide aus glasfaserverstärktem Polyamid bestehen und je in einem vollautomatischen Spritzverfahren hergestellt worden sind. Die einstückig mit dem einen Teil ausgebildete Nabe 301 ist jedoch nicht auf einem Teil ihrer
Länge durch radial verlaufende Schlitze in Segmente unterteilt, was die Fertigung etwas vereinfacht. Die Nabe 301
ist, wie die Fig. 5 und 6 zeigen, unmittelbar mit einem Schiebesitz auf der zugeordneten Welle 311 angeordnet.
Der die Nabe 301 tragende Endabschnitt der Welle 311, welcher
über die auf der Einlaufseite des Pumpenlaufrades liegende
Stirnfläche der Nabe 301 übersteht, ist mit zwei diametral und parallel zueinander angeordneten Abflachungen 312 versehen. Sofern die Welle aus Metall besteht, werden die Abflachunqen 312 durch Fräsen oder Schleifen gebildet. Im
Ausführungsbeispiel besteht die Welle 311 aus einem keramischen Werkstoff. Es ist deshalb möglich, die Abflachungen
312 anzuformen. Am Übergang in axialer Richtung von jeder Abflachung 312 zu der zylindrischen Mantelfläche der Welle
311 ist eine Schulter 313 vorhanden, an welcher die eine Stirnfläche der Nabe 301 im montierten Zustand anliegt.
Das Querschnittsprofil des zentralen Kanals der Nabe 301
ist an das Querschnittsprofil der Welle 311 im Bereich der
Abflachungen 312 angepaßt. Der zentrale Kanal wird also von zwei einander gegenüberliegend angeordneten, zy-
lindrisch gekrümmten Wandhereichen und zwei an den Abflachungen 312 anliegenden, ebenen Weindbereichen begrenzt. Die
Nabe 301 ist, deshalb formschlüssig hinsichtlich einer Drrh
bewegung mit der Welle 311 verbunden, so daß auch hohe Drehmomente ohne weiteres übertragen werden können.
Die Sicherung der Nabe 301 gegen eine axialer Verschiebung
weg von den Schultern 313 erfolgt mittels wenigstens eines Greifringes 314. der auf die Welle 311 aufgeklemm"; wird
und an der den Schultern 313 abgewandten Stirnfläche der
Nabe 301 anliegt. Da die Verbindung zwischen dem eine hohe Federkraft aufweisenden Greifririg 314 und der Welle 311
eine reine Klemmverbindung ist, braucht die Welle 311 keine Ringnut zur Aufnahme des Greifringes aufzuweisen. Dies verbilligt vor allem bei Wellen aus keramischem Material deren
Herstellung sehr erheblich. Sofern, wie im Ausführungsbeispiel, ein einziger Greifring 314 nicht in der Lage ist,
die auf ihn an der Nabe 301 in axialer Richtung ausgeübte Kraft aufzunehmen, wird unmittelbar neben dem ersten Greifring 314 ein zweiter Greifring 314 auf die Welle 311 aufgeklemmt. Selbstverständlich könnte die Zahl der Greifringe
auch noch weiter erhöht werden.
Eine im einen zylindrisch gekrümmten Wandbereich der Innenmantelfläche der Nabe 301 vorgesehene, sich über die gesamte Länge der Nabe 301 erstreckende Längsnut 310 bildet
wie die Längsnuten der zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiele einen Verbindungskanal.
Alle in der vorstehenden Beschreibung erwähnten sowie auch
die nur allein aus der Zeichnung entnehmbaren Merkmale sind
als weitere Ausgestaltungen Bestandteile der Erfindung, auch wenn sie nicht besonders hervorgehoben und insbesondere
nicht in den Ansprüchen erwähnt sind.
Claims (17)
1. Radförmiger Körper, insbesondere Pumpenlaufrad, aus Kunststoff mit einer auf einer Welle festlegbaren Nabe, dadurch
gekennzeichnet, daß ein gegenüber den von der Nabe (1) getragener: Tsilcrs freiliegender Endabschnitt· der Nabe
(1) durch Schlitze (5; 105; 205) in mehrere Segmente (6; 106; 206) geteilt ist und wenigstens einen vorgespannten, auf die Segmente (6; 106; 206) eine gegen die
Längsachse der Nabe (1) gerichtete Kraft ausübenden Federring (7; 107; 207) trägt.
2. Körper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (5; 105; 205) gleichmäßig über den Umfang der
Nabe (1) verteilt angeordnet sind.
3. Körper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Weite der Schlitze (5; 105; 205) so gewählt ist, da« bei einer Änlsgs dsr benachbarten Segmente (6; ICS;
206) aneinander der Innendurchmesser des geschlitzten Endabschnittes der Nabe (1) kleiner ist als der toleranzbedingte kleinste Durchmesser der Welle.
4. Körper nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
geschlitzte Endabschnitt der Nabe (1) an seinem freien Ende eine konische Erweiterung (B1) seines durch seine
Innenmantelfläche gebildeten zentralen Kanals (8) zur
Stirnfläche hin aufweist, deren größter Durchmesser größer ist als der toleranzbedingte größte Durchmesser der Welle.
- 02 -
5. Körper nach einem der Ansprüche 1 bis A , dadurch gekennzeichnet,
daß die Schlitze (5; 1&Pgr;5; ?05) in iadiilen
Ebenen liegen.
6. Körper nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Schlitze (5; 105; 205) über die yesamte Länge des überstehenden Endabschnittes der Nabe
(1) erstrecken.
7. Körper nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß eines der Segmente (6; 106; 206) mit einer in axialer Richtung verlaufenden, zum Zentrum der Nabe
(1) hin offenen Nut (10; 110; 210) versehen ist, die sich über die gesamte axiale Länge der Nabe (1) erstreckt.
8. Körper nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß bei einer Ausführung als Pumpenlaufrad die Schaufeln (3) zwischen zwei in axialer Richtung im
Abstand voneinander angeordneten Scheiben (2, 4) liegen, von denen nur die eine an die Nabe (1) angeformt ist.
9. Körper nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Nabe (1) gegenüber dem aus den beiden Scheiben (2, &)
und den Schaufeln (3) bestehenden Rad in axialer Richjjng
versetzt ist.
10. Körper nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Innenmantelfläche der Nabe (1) zumindest eine mit einer Abflachung (212) einer zugeordneten Welle
(211; korrespondierende Flachzone (2061) aufweist.
11. Körper nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Flachzone (206') die Innenfläche wenigstens eines
der Segmente (206) bildet.
12. Körper nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Flaciizone in dem sich an die Segmente (106; 206)
anschließenden Teil der Nabe vorgesehen ist.
13. Körper nsch Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Flachzone (206') über die gesamte axiale
Länge der Nabe erstreckt.
14. Körper nach einem der Ansprüche 1 bis 13 mit einer die
Nabe tragenden Welle (111; 211), dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (111; ?11) wenigstens eine Abflachung
(112; 212) aufweist, an der wenigstens eines der Segment« (106; 206) der Nabe und/oder eine Flachzone (2061) der
Innenmantelfläche der Nabe anliegt.
15. Radförmiger Körper, insbesondere Pumpenlaufrad, aus
Kunststoff mit einer auf einer Welle festlegbaren Nabe, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (311) in dem die
Nabe (301) tragenden Teil wenigstens eine Abflachung (312) und die Innenwand der Nabe (301) eine entsprechende Anzahl von korrespondierenden Flachflächen aufweisen, daß jede Abflachung an eine Schulter (313) anschließt, an der die eine Stirnseite der Nabe (301)
anliegt, und daß die andere Stirnseite der Nabe (301) an wenigstens einem auf die Welle (311) aufgeklemmten
Federring (314) abgestützt ist.
16. Körper nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß
der Federring (314) als Greifring ausgebildet ist/
17. Körper nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens zwei Federringe in Längsrichtung der Welle (311) unmittelbar nebeneinander angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9003504U DE9003504U1 (de) | 1990-03-07 | 1990-03-26 | Radförmiger Körper, insbesondere Pumpenlaufrad |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9002628U DE9002628U1 (de) | 1990-03-07 | 1990-03-07 | Radförmiger Körper, insbesondere Pumpenlaufrad |
| DE9003504U DE9003504U1 (de) | 1990-03-07 | 1990-03-26 | Radförmiger Körper, insbesondere Pumpenlaufrad |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9003504U1 true DE9003504U1 (de) | 1990-05-31 |
Family
ID=25956333
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9003504U Expired - Lifetime DE9003504U1 (de) | 1990-03-07 | 1990-03-26 | Radförmiger Körper, insbesondere Pumpenlaufrad |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9003504U1 (de) |
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