DE9002798U1 - Halterung für Dachplatten - Google Patents
Halterung für DachplattenInfo
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Description
Die Neuerung betrifft eine Halterung für Dachplatten, die auf Gebäudedächern an einer Lattung befestigt sind.
Die Befestigung der Dachplatten erfolgt üblicherweise durch
Einhängen an den Latten, wobei die Dacbplattenreihisn
ausschließlich durch ihr Eigengewicht auf dem Gebäudedach
anfliegen. Bei heftigen Stürmen oder Orkanen ^i t sehr hoher:
Windgeschwindigkeiten können insbesondere leichtere Dachplatten angehoben werden und aus der Dachfläche herausgerissen werden,
wodurch weitere Angriffspunkte für «He Stürme entstehen. Dadurch
.innen g^oße Dachflächen innerhalb weniger Sekunden abgedeckt
werden, wobei 3en Hausbesitzern und aen Versicherungen Schaden
in Miliiardenhöhe entstehen köruien. Insgesamt ist der
volkswirtschaftliche Schaden durch die sich in letzter Zeit mehrenden orkanartigen Stürme besonders hoch.
Demzufolge liegt der Neuerung die Aufgabe zugrunde, eine Halterung für Dachplatten zu schaffen, die auch orkanartigen
türmen mit hohen Windgeschwindigkeiten widerstehen kann. Dabei soll die Halterung einfach herzustellen sein und beim Dachdecken
schnell anzubringen sein.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Halterung in Seitenansicht eine S-förmige Grundform aufweist, wobei ein
unterer Schenkel die Lattung untergreift, während ein mittlerer Schenkel zwischen dem Überdeckungsbereich der jeweils
aufeinanderfolgenden Dachplattenreihen zu einem oberen Schenkel an der Oberseite der jeweils überlappenden Dachplatte geführt
ist. Der Abstand zwischen diesen drei im wesentlichen der Dachneigung entsprechend ausgerichteten Schenkeln ist dabei auf
die Dachplattendicke einschließlich der Lattungsstärke des Dachaufbaus abgestimmt.
Durch diese Gestaltung ergibt sich ein Formschluß, wobei durch das Untergreifen der Lattung sowohl die jeweils untere
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Dachplatte sicher festgehalten wird, als auch die darauffolgende Dachplatte sicher umgriffen wird. Dadurch wird vermieden, daß
insbesondere die untere Kante der Dachplatten durch die hohen Windgeschwindigkeiten angehoben wird und sich darauf unmittelbar
anschließend den Sturmwinden eine Angriffsfläche geboten wird.
Die nauerungsgsiaäSs Halterung wsi·:': im wesentlichen eine S-förmige
Grundform auf, wobei die Bereiche zwischen den entsprechend der Dachneigung geneigten Schenkeln glattflächig
oder auch abgerundet ausgebildet sein können. Die Halterung ist aufgrund ihrer S-förmigen Grundform einfach durch Abkantungen
herzustellen und beim Dachdecken auf die jeweils begonnene
Dachplattenreihe einfach aufzustecken, wobei die darauffolgende Dachplattenreihe einfach zwischen mittlerem und oberem Schenkel
eingesteckt werden kann. Dadurch wird der Zeitaufwand beim Dachdecken nicht wesentlich erhöht.
In vorteilhafter Ausgestaltung kann an die hakenförmige Halterung für die Dachplatten zugleich ein Schneefanghaken
angeformt sein, der insbesondere in schneereichen Gebieten zur Verhinderung von Dachlawinen nötig ist. Somit wird eine
gesonderte Montage von Schneefanghaken vermieden. Zur Abstützung hoher Schneelasten weist dabei der Schneefanghaken eine
Stützfläche auf, die oberhalb dar nach unten hin folgenden Querlattung angeordnet ist und somit die Schneelast in die
Dachlattung ableitet. Dabei kann an diese Stützfläche in vorteilhafter Weise zugleich ein weiterer oberer Schenkel einer
zweiten Halterung angeformt sein, so daß durch eine einzige Halterung zwei aufeinanderfolgende Plattenreihen sicher gehalten
werden und sich eine stabile Lagerung für den Schneefanghaken ergibt. Diese Ausführung eignet eich insbesondere für
Biberschwanz-Dachziegel, da diese Dachziegel aufgrund der planen Oberfläche leicht seitlich in diese Doppelhalterung eingeschoben
werden können.
Zur Verringerung des Montageaufwandes kann weiterhin vorteilhaft sein, wenn mehrere Halterungen über Stege zusammenhängend
ausgeformt sind, so daß durch Einhängen einer derartigen
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schienenförmigen Mehrfach-Halterung zugleich beispielsweise
sechs Dachplatten sicher gelagert werden können. Dabei ist die Länge dieser Mehrfach-Halterung an den Abstand der Konterlattung
angepaßt, so daß eine derartige Schiene eine Länge von etwa einem Meter aufweist und etwa sechs hakenförmige Halterungen
daran einstückig ausgebildet sind. Neben der Verringerung des Montageaufwandes wird dabei auch eine verbilligte Herstellung
erreicht, da weniger Abkantarbeiten anfallen. Die Stege, die die einzelnen Halterungen dabei zusammenhalten, können durch
Ahcnhno-iHon nrtoT- nxitrnH aino S!r»l 1 hfijnhei-ol 1 a ahrtefrennf· uerrten .
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so daß auch einzelne Halterungen aus dieser schienenförmigen Mehrfach-Halterung verwendet werden können.
Wenn anstatt planer Dachziegel wie Biberschwanz-Dachplatten Falzziegel verwendet werden (z. B. Frankfurter Pfanne) weisen
die Halterungen im Falzbereich ebenfalls entsprechende Abkantungen zum Eingriff in den Dichtfalz auf, so daß neben der
Befestigung in Höhenrichtung auch eine Sicherung gsgen Abrutschen entlang der Dachfläche erreicht wird.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche und werden nachfolgend anhand der Beschreibung
mehrerer Ausführungsbeispiele der neuerungsgemäßen Halterung im Zusammenhang mit der Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schnittdarstellung in Seitenansicht des Dachaufbaus,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Dachfläche, und Fig. 3 eine perspektivische Darstellung verschiedener
Ausführungsformen der Dachplattenhalterung.
In Fig. 1 ist in Schnittdarstellung der grundsätzliche Dachaufbau eines Gebäudedaches 3 gezeigt, das im wesentlichen
aus Dachplatten 2, einer darunter befindlichen Lattung 4 und zwischen den Dachplattenreihen 6, 6' eingefügten Halterungen 1
(hier drei Stück) besteht. Die Lattung 4 ist hier auf eine Konterlattung 4a und eine Dachschalung 4b aufgenagelt. Die quer
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verlaufende Lattung 4 kann jedoch auch direkt auf Dachbalken
aufgenagelt werden, wie dies für Garagen, Feldstadel oder andere nicht zu Wohnzwecken dienende Gebäude üblich ist.
Die Halterung 1 für die Dachplatten 2 weist in der hier dargestellten Seitenansicht eine S-förmige Grundform auf, die im
wesentlichen drei entsprechend der Dachneigung des Gebäudedaches 3 ausgerichtete Schenkel la, Ib und Ic aufweist.
Der untere Schenkel la untergreift dabei die quer verlaufende Lattung 4 und geht zu einem mittleren Schenkel Ib über, der
zwischen jeweils aufeinanderfolgenden Dachplattenreihen 6, 6' liegt. Die Länge des mittleren Schenkels Ib entspricht dabei im
wesentlichen dem Überdeckungsbereich 5 der jeweils aufeinanderfolgenden Dachplattenreihen 6, 6'. An der Oberseite
der jeweils überlappenden Dachplatten 2 ist ein oberer Schenkel Ic der Halterung 1 vorgesehen, wobei der Abstand
zwischen mittlerem und oberem Schenkel der Halterung 1 der Dachplattendicke d entspricht. Der Abstand zwischen mittlerem
und unterem Schenkel la, Ib entspricht dabei ebenfalls der Dachplattendicke d einschließlich der Höhe der Lattung 4
(Lattungsstärke D). Die Abstände zwischen den Schenkeln la, Ib und Ic der Halterung 1 sind dabei so gewählt, daß die
Halterung 1 noch leicht über die jeweils unten liegende Dachplatte 2 und die Lattung 4 übergestreift werden kann und
andererseits die darauffolgende (obere) Dachplatte 2 in den Spalt zwischen oberem und mittlerem Schenkel lc, Ib eingesteckt
werden kann. Für eine möglichst hohe Sturmsicherheit soll dabei in Art einer Übergangspassung ein sehr geringes Spiel von nur
wenigen Millimetern gewählt werden, um ein Anheben der Dachplatte 2 zu vermeiden.
In Strichlinien ist ein Schneefanghaken 7 eingezeichnet, der an den oberen Schenkel Ic einstückig angeformt ist. Somit kann eine
derartige Halterung 1 zusammen mit dem Schneefanghaken 7 praktisch aus einem Blechstreifen durch entsprechende
Abkantungen in der oben beschriebenen Form hergestellt werden. Zum Abstützen hoher Schneelasten, wie dies insbesondere im
schneereichen Alpengebiet erforderlich ist,- kann an dem
Schneefanghaken 7 eine Stützfläche 8 vorgesehen sein, die den Kraftfluß einer aufliegenden Schneelast auf kurzem Wege über die
dazwischen liegenden Dachplatten 2 in die Lattung 4 einleitet. Zur Reduzierung des Montageaufwandes der Halterungen 1 kann sich
an diese Stützfläche 8 eine weitere Halterung 1 anschließen, wie dies punktiert für die Dachplattenreihen 6 und 6' angedeutet
ist. An diesem Bauteil sind somit zwei Halterungen 1 und dazwischen der Schneefanghaken 7 ausgeformt. Diese Ausführung
einer Doppelhalterung eignet sich insbesondere für Biberschwanz-Dachplatten 2. da diese ^Mfor^una tier &rgr;!»&eegr;&bgr;&Pgr; Ober— Und
Unterfläche auch seitlich eingeschoben werden können, während diese Ausführung für Falzziegel weniger geeignet ist.
Die Ausführung der Halterung 1 für Falz-Dachplatten 2 wird an der hier untersten Dachplattenreihe 6 dargestellt, wobei am
mittleren Schenkel Ib wenigstens eine Abkantung 10 vorgesehen ist, die in einen entsprechend ausgeformten Dichtfalz 2a im
Übergangsbereich 5 eingreift. Durch den Eingriff der Abkantung 10 in den Dichtfalz 2a wird neben der Sicherung gegen
Abheben der Dachziegel auch eine formschlüssige Sicherung gegen Abrutschen der Dachplatten 2 gebildet, wenn aufgrund von
Alterung oder Beschädigung beim Dachdecken die Haltenase der· Dachplatte 2 abbricht und somit die Dachplatte 2 entlang der
Dachfläche nach unten gleiten könnte.
In Fig. 2 ist in Draufsicht ein Ausschnitt aus einer Dachfläche dargestellt, um die Anordnung der Halterungen 1 zu
verdeutlichen. Hierbei gibt es im wesentlichen zwei Anbringungsmöglichkeiten. Zum einen kann der untere Schenkel la
mittig zur unteren Dachplatte 2 liegen, so daß von den darauffolgenden Dachplatten 2 jeweils zwei versetzt aufgelegte
Dachplatten 2 mitumfaßt werden, wie dies in der linken Hälfte dargestellt ist. Eine Dachplatte 2 wird bei dieser Ausführung
somit an den beiden unteren Kanten gehalten, so daß sich eine besonders stabile Halterung der Dachplatten ergibt.
Zum anderen kann die Halterung 1 auch jeweils über den Stoß der untenliegenden Dachplatte 2 gestülpt werden, so daß die
darauffolgende, versetzt aufgelegte Dachplatte 2 im unteren
Bereich mittig übergriffen wird, wie dies in der rechten Hälfte
von Fig. 2 dargestellt ist. In beiden Anbringungsmöglichkeiten
werden die Dachplatten 2 in ihrem ÜberdecJcungsbereich 5 sicher
festgehalten und ein Anheben durch den Umgriff der unteren Kante sicher vermieden. Dabei wird die erstgenannte Alternative
bevorzugt, da hierbei im allgemeinen ein kürzerer mittlerer Schenkel Ib erreicht wird.
In Fig. 3 sind mehrere Ausführungsformen der S-förmigen
Halterung 1 dargestellt. Dabei können die einzelnen Halterungen 1 entsprechend der jeweiligen Plattenbreite
(i. a. 15 bis 20 cm) angeordnet sein und durch Stege 9 zusammenhängend verbunden sein. Dadurch kann eine derartige
Schiene mit beispielsweise sechs oder acht Halterungen als ein Bauteil auf die Lattung aufgeschoben werden und dann jeweils
eine Dachplatte 2 sicher fixieren. Die Länge einer derartigen schienenförmigen Mehrfach-Halterung entspricht dabei bevorzugt
dem Abstand der Konterlattung 4a, also beispielsweise etwa einem Meter und kann auch als Strangpreßprofil hergestellt sein.
Wie aus der Darstellung ersichtlich, können die Übergangsbereiche zwischen den Schenkeln la und Ib bzw. Ib
und Ic gerade oder auch gebogen ausgeführt sein. Der obere
Schenkel Ic kann zur Vergrößerung seiner Spannweite auch aufgespreizt sein, so daß die darunterliegenden Dachplatten 2
breit umfaßt werden (jeweils linke Darstellungin Fig. 2 und 3) Die durchlaufenden Stege 9, die die einzelnen Halterungen 1
zusammenfassen, können dabei in den vertika7 ar Bereichen
(rechter schraffierter Bereich) oder auch in den Schenkelbereichen la, Ib ausgeführt sein, so daß eine derartige
Halterungsschiene in einem Arbeitsgang abgekantet werden kann. Der Übergangsbereich zwischen den Schenkeln Ib und Ic kann auch
an die Außenform der jeweils verwendeten Dachplatten angepaßt sein. Beispielsweise können bei Verwendung von Biberschwanz-Dachplatten
diese Übergangsbereiche auch V-förmig in Anpassung an die Plattenkontur ausgeformt sein, so daß die Anbringung
derartiger Halterungen auf den Gebäudedächern, insbesondere bei
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• ' *' » Uli I1 ,,
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denkmalgeschützten Gebäuden nicht auffällt und nicht störend wirkt.
Die beschriebenen Halterungen 1 werden bevorzugt aus verzinktem Blech oder aus Kupferblech hergestellt. Es ist jedoch auch die
Verwendung eines geeigneten Kunststoffes mgölich, insbesondere für die Mehrfach-Ausführung nach Fig. 3.
Obwohl die Halterung speziell für Dachplatten beschrieben wurde, kann diese auch vorteilhaft zur sicheren Fixierung von gewölbten
Dachziegeln, z. B. für die sog. Möch-Nonne-Dachziegel oder für Firstziegel verwendet werden.
Claims (8)
1. Halterung für Dachplatten, die auf Gebäudedächern an einer Lattung befestigt sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Halterung (1) - in Seitenansicht - eine S-förmige Grundform aufweist mit
- einem unteren Schenkel (la), der die Lattung (4) ur.tergrei f t,
- einem mittleren Schenkel (Ib) zwischen dem Überdeckungsbereich (5) der jeweils
aufeinanderfolgenden Dachplattenreihen (6, 6'), und
- einem oberen SchenKal (Ic) an der Oberseite eier jeweils
überlappenden Dachplatte (2),
wobei der Abstand zwischen unterem und mittlerem Schenkel (la, Ib) der Dachplattendicke (d) einschließlich der
Lattungsstärke (D) entspricht und der Abstand zwischen mittlerem und oberem Schenkel (Ib, Ic) der Dachplattendicke
(d) entspricht.
2. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Schenkel (ic) einstückig ein Schneefanghaken (7)
angeformt ist.
3. Halterung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneefanghaken (7) eine sich an der Oberseite der jeweils
unteren Dachplattenreihe (6) abstützende Stützfläche (8) aufweist.
4. Halterung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützfläche (8) zugleich den oberen Schenkel (ic) einer
Halterung für die darauffolgende untere Plattenreihe (6) bildet.
5. Halterung wenigstens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Richtung der Dachpl^ttenreihen (6)
mehrere Halterungen (1) über Stege (9) verbunden sind und einstückig hergestellt sind.
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6. Halterung wenigstens nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß am mittleren Schenkel (Ib) Abkantungen
(10) zum Eingriff in einen Dichtfalz (2a) am Überdeckungsbereich (5) jeweils aufeinanderfolgender
Dachplattenreihen (6, 6') vorgesehen sind.
7. Halterung wenigstens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (1) auss .ersinktem Blech
hergestellt ist.
8. Halterung wenigstens nach Anspruch I, dadurch
gekennzeichnet, daß die Halterung (1) aus Kunststoff
spritzgegossen ist.
*» - Halterung wenigstens t oh Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß dit Haltens:-? (1) als StrangpreSpiofil
h-: gestelle ist.
WE 20026 DE PA Kahler & Käck 8. März 1990
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9002798U DE9002798U1 (de) | 1990-03-09 | 1990-03-09 | Halterung für Dachplatten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9002798U DE9002798U1 (de) | 1990-03-09 | 1990-03-09 | Halterung für Dachplatten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9002798U1 true DE9002798U1 (de) | 1990-05-17 |
Family
ID=6851816
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9002798U Expired - Lifetime DE9002798U1 (de) | 1990-03-09 | 1990-03-09 | Halterung für Dachplatten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9002798U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1028204A3 (de) * | 1999-02-11 | 2000-11-08 | WIEKOR Dachprodukte GmbH | Sturmklammer für Dachziegel |
| EP4286622A1 (de) * | 2022-06-02 | 2023-12-06 | Swisspearl Österreich GmbH | Dachplatte |
-
1990
- 1990-03-09 DE DE9002798U patent/DE9002798U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1028204A3 (de) * | 1999-02-11 | 2000-11-08 | WIEKOR Dachprodukte GmbH | Sturmklammer für Dachziegel |
| EP4286622A1 (de) * | 2022-06-02 | 2023-12-06 | Swisspearl Österreich GmbH | Dachplatte |
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