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DE3509077A1 - Klammer zur befestigung von dacheindeckungselementen - Google Patents

Klammer zur befestigung von dacheindeckungselementen

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DE3509077A1
DE3509077A1 DE19853509077 DE3509077A DE3509077A1 DE 3509077 A1 DE3509077 A1 DE 3509077A1 DE 19853509077 DE19853509077 DE 19853509077 DE 3509077 A DE3509077 A DE 3509077A DE 3509077 A1 DE3509077 A1 DE 3509077A1
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Germany
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roof
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DE19853509077
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English (en)
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Felix 3040 Soltau Pleines
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Klammer zur Befestigung von Dacheindeckungselementen
  • Beschreibung Die Erfindung betrifft eine Klammer zur Befestigung von Dacheindeckungselementen, insbesondere Dachpfannen, Dachziegeln, Dachsteinen od. dgl. an Dachlatten durch Umgreifen eines oberen Randes der Dachpfanne (Pfannenkopf) und der darunterliegenden Dachlatte.
  • Derartige Klammern sind bereits bekannt, beispielsweise in Form von Drahtbügeln mit U-förmigem Teil, welches den kopfseitigen Rand einer Dachpfanne zusammen mit der Dachlatte umfaßt. Ein daran anschließendes, abgebogenes Teil der Klammer dient dabei zum Anfassen und Handhaben der Klammer beim Aufstecken auf die Dacheindeckung. Bei einer derartigen Anordnung ist ausschließlich eine Klemmwirkung gegeben, so daß die Klammer nicht genügend Halt bietet. Bei Wind bzw. Sturm sinkt nämlich der atmosphärische Außendruck erheblich ab, und der Innendruck hebt die Dachziegel an, so daß die Klammer leicht abgesprengt wird, weil die kraftschlüssige Verbindung der Klammer nicht ausreicht.
  • Bei einer anderen bekannten Ausführungsform einer derartigen Klammer umgreift diese einen Teil eines Dachziegels und wird am gegenüberliegenden Ende nagelartig in eine Dachlatte hineingetrieben, und zwar an der nach oben weisenden Stirnseite. Eine derartige Klammer wird den Anforderungen der Praxis ebenfalls nicht gerecht, denn einerseits liegt dabei eine ungünstige Belastung im Bereich der Verankerung vor, nämlich quer zur Verankerungsrichtung, andererseits besteht die Gefahr, daß bei Sturmeinwirkung der Bügel mit seinem freien Schenkel abhebt und dadurch ein Lösen des Dachziegels ermöglicht. Es kommt hinzu, daß zum Anbringen einer derartigen Klammer ein Werkzeug erforderlich ist, um das Nagelteil der Klammer in die Dach latte einzutreiben.
  • Ein weiterer Nachteil von Klammern herkömmlicher Bauart besteht darin, daß sie üblicherweise galvanisiert oder feuerverzinkt sind und damit relativ schnell durchrosten, wenn sie der Einwirkung von z. B. Kalkstaub auf Neubauten oder den sonst vorhandenen Schadstoffen der Luft bei der jetzigen Luftverschmutzung ausgesetzt sind. Werden derartige Klammern mit der erforderlichen Dicke bzw. Wandstärke ausgebildet, um den Belastungen der Praxis Rechnung zu tragen, so wirken sich ihre beträchtlichen Abmessungen störend zwischen den benachbarten Dachziegeln aus.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Klammer der ein- gangs genannten Art anzugeben, die bei einfachem Aufbau eine verbesserte Klemmwirkung zur sichereren Halterung bei Windeinwirkung besitzt und die leicht montierbar ist.
  • Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß die Klammer als ein bügelartig geformtes Flachprofil aus federnd-elastischem Material ausgebildet ist mit einem geradlinigen bzw. ebenen Schenkel zur Anlage an der Oberseite der Dachpfanne und mit einem daran anschließenden, den Pfannenkopf und die Dachlatte umfassenden, entgegen einer federnd-elastischen Rückstellkraft bzw. Vorspannung vom Schenkel weg biegbaren Klemmteil, der mit einem Gegenschenkel an der Unterseite bzw. Innenseite der Dach latte anliegt.
  • Mit einer derartigen Klammer werden die in der Praxis auftretenden Probleme in zufriedenstellender Weise gelöst, wobei sich das Flachprofil problemlos zwischen Dachziegel od. dgl. einsetzen läßt. Zugleich bietet eine derartige Klammer den Vorteil, daß sie eine mit Dachpappe oder Falzdocken abgedichtete Dacheindeckung nicht beschädigt. Vielmehr werden derartige Bauelemente zusammen mit dem Dachziegel und der Dachlatte umfaßt und zuverlässig aneinandergehalten.
  • Die Klammer besteht dabei zweckmäßigerweise aus rostfreiem Stahl, insbesondere aus Flachband-Federstahl, beispielsweise vom Typ 4310. Die Breite der Klammer liegt in der Größenordnung von 10 bis 20 mm, während ihre Wandstärke nur etwa 0,9 mm ausmacht, so daß sie ohne aufzutragen zwischen zwei Dachziegel paßt.
  • Der Bügel ist dabei flach ausgebildet, während das Klemmteil über einen spitzwinkligen Knick an den Bügel anschließt und bogenförmig mit nach außen weisendem Bauch gegenüber dem Bügel angeordnet ist. Auf diese Weise wird beim Aufbiegen der Klammer zu Montagezwecken die gewünschte Vorspannung erreicht, die die erforderliche Klemmkraft aufbringt.
  • Zweckmäßigerweise ist die Klammer zur Verbesserung der Belastbarkeit mit einer Sicke verstehen, die außerhalb des Bereichs des zwischen den Dachziegeln liegenden Schenkels angeordnet ist, wobei sich der Bereich des Klemmteiles anbietet Im unbelasteten Zustand ist zwar das bogenförmige Klemmteil länger als der flache Bügel der Klammer, jedoch wird die Klammer bei der Montage so verformt bzw. aufgebogen, daß dann eine C-förmige Kontur mit einander gegenüberliegenden Enden entsteht.
  • Der Dorn läßt sich in vorteilhafter Weise einstückig mit der Klammer ausbilden, etwa durch einen Stanzvorgang, wobei der Dorn schräg ins Innere der Klammer weist, derart, daß er ein Aufschieben der Klammer auf Dachziegel und Dachlatte ermöglicht, jedoch einem Abziehen der Klammer selbsttätig entgegenwirkt, da er sich in die Dachlatte einkrallt.
  • Das Klemmteil braucht nicht gleichmäßig bogenförmig ausgebildet zu sein; vielmehr genügt es, wenn es als Polygonzug mit ineinander übergehenden Bereichen ausgebildet ist, so daß die Herstellung der Klammer erleichtert wird.
  • Die Erfindung wird nachstehend, auch hinsichtlich weiterer Merkmale und Vorteile, anhand der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels und unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung näher erläutert.
  • Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 die Klammer in schematischer Seitenansicht, Fig. 2 einen Längsschnitt einer Dacheindeckung mit einer Klammer in Seitenansicht, Fig. 3 eine Dachpfanne in Draufsicht mit Klammer in Montagestellung, Fig. 4 ein modifiziertes Ausführungsbeispiel der Klammer in perspektivischer Ansicht, Fig. 5 die Klammer gemäß Fig. 4 in Seitenansicht, Fig. 6 eine Darstellung entsprechend Fig. 2 unter Anwendung der Klammer gemäß Fig. 4 und 5.
  • Die hier beschriebenen Klammern 10 dienen zur Befestigung bzw. Sicherung von Dachpfannen 11 etc. in ihrer lagegerechten Position auf Dachlatten 12 einer Dachkonstruktion.
  • Die Dachpfannen 11 - wie auch Dachsteine und Dachziegel -sind an ihrem oberen Rand mit einer nach unten gerichteten Verdickung bzw. einem Vorsprung 13 versehen. Ein so ausgebildeter Pfannenkopf 14 liegt auf der quergerichteten Dachlatte 12 auf, wobei der Vorsprung 13 eine dachaufwärts gerichtete Stirnseite der Dachlatte 12 umfaßt. Die in Aufwärtsrichtung der Dachfläche benachbarte Dachpfanne 11 überdeckt die darunterliegende mit einem unteren Teilbereich.
  • Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Dachpfannen 11 mit sogenannten Docken 15 aus elastischem Werkstoff (Dachbahnmaterial) an der Unterseite abgedichtet.
  • Die Docken 15 sind so ausgebildet, daß sie den Pfannenkopf 14 mit einem Überschlag 16 umfassen. Ein auf der Oberseite der Dachpfanne 11 im Bereich des Pfannenkopfes 14 nach unten gerichteter Lappen 17 liegt in einem unteren, randseitigen Umschlag 18 der Docke 15 der nächsthöheren Dachpfanne. Durch den falzartigen Eingriff von einander überlappenden Teilen der benachbarten Docken 15 wird eine besonders dichte Abdeckung der Unterseite der Dachpfannen 11 bzw. der Dacheindeckung gewährleistet.
  • Die Klammer 10 dient zur Sicherung der Dachpfannen 11 auf den Dachlatten 12, wobei jede Dachpfanne oder - bei geringerer Windbelastung - einzelne Dachpfannen mit einer Klammer 10 verankert sind.
  • Die in den Zeichnungen dargestellten Klammern 10 bestehen aus einem feder-elastischen Flachmaterial, > also einem ursprünglich flachen Metallstreifen aus Federstahl, insbesondere aus nicht rostendem Stahl, nämlich Nirosta-Bandstahl Nr. 4310. Dieses Ausgangsmaterial ist zu einem bügelartigen Gebilde verformt, nämlich zu der Klammer 10.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und 2 besteht die Klammer 10 in Seitenansicht aus einem geradlinigen, ebenen Schenkel 19, der, wie gezeigt, auf der Oberseite der Dachpfanne 11 in einer Mulde 20 bzw. Vertiefung derselben liegt. An das eine Ende des Schenkels 19 schließt ein Klemmteil 21 an, welches zur Verbindung mit der Dachlatte 12 bzw. zur Anlage an der Innen- oder Unterseite derselben gegen eine elastische Rückstellkraft verformt wird.
  • Im eingebauten Zustand liegt so ein Gegenschenkel 22 annähernd parallel zum Schenkel 19 an der Innenseite 23 der Dachlatte 12 an.
  • Bei den vorliegenden Ausführungsbeispielen ist der Gegenschenkel 22 auf der der Dach latte 12 zugekehrten Seite mit Erhöhungen, Vorsprüngen od. dgl. versehen, um eine zusätzliche formschlüssige Verankerung mit der Dachlatte 12 zu gewährleisten. Im vorliegenden Falle ist zu dem Zweck ein Dorn 24 an dem Gegenschenkel 22 angebracht, der aufgrund seiner spitz zulaufenden Gestalt selbsttätig infolge der Klemmkraft in die Dach latte 12 eindringt und dadurch eine zusätzliche Sicherung der Klammer 10 in der Montageposition gewährleistet. Schenkel 19 und Gegenschenkel 22 sind bei den vorliegenden Ausführungsbeispielen durch zwei polygonartig gegeneinander abgewinkelte Klemmabschnitte 25 und 26 miteinander verbunden. Diese sind mit abgerundeten Übergängen 27, 28, 29 miteinander bzw.
  • mit dem anschließenden Schenkel 19 sowie dem Gegenschenkel 22 verbunden.
  • Wie durch Gegenüberstellung von Fig. 1 und Fig. 2 ersichtlich, sind aufgrund der Vorspannung des Klemmteils 21 Schenkel 19 und Gegenschenkel 22 in Ausgangsstellung unter einem spitzen Winkel zueinander gerichtet . Durch Aufweiten der Klammer 10 wird der Gegenschenkel 22 in eine annähernd parallele Position gebracht.
  • Die Anordnung der so ausgebildeten Klammer 10 ist derart, daß bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel der Lappen 17 sowie der Umschlag 18 der im Bereich des Pfannenkopfes 14 ineinandergreifenden Docken 15 mit erfaßt und somit in dieser Position fixiert werden.
  • Im Bereich des Klemmteils 21, nämlich der Klemmabschnitte 25 und 26 sowie eines Teils des Gegenschenkels 22, ist die Klammer gemäß Fig. 1 und 2 auf der Außenseite mit einer Verstärkung versehen, und zwar in Gestalt einer eingeformten, in Längsrichtung verlaufenden Verstärkungssicke 30. Diese erhöht die Spannkraft im Bereich des Klemmteils 21.
  • Die Klammer 10 gemäß Ausführungsbeispiel der Fig. 4 - 6 unterscheidet sich nur geringfügig von dem beschriebenen Ausführungsbeispiel. Dies gilt insbesondere für den mate- rialtechnischen Aufbau und für die Grundgestaltung (Flachmaterial). In Abweichung von Fig, 1 und 2 ist hier eine Verstärkungssicke 31 von kürzerer Länge vorgesehen, nämlich nur im Bereich des dem Gegen schenkel 22 zugekehrten Klemmabschnitts 26. Der benachbarte Klemmabschnitt 25 ist - wie der Schenkel 19 - ohne diese Verstärkung ausgebildet. Daraus ergibt sich eine besondere Art der Verformbarkeit des Klemmteils 21 in montierter Stellung. Wie gezeigt, ist der Gegenschenkel 22 bei diesem Ausführungsbeispiel in der Ausgangsposition (Fig. 5) unter einem 0 Winkel von etwa 45 ° zum Schenkel 19 gerichtet. Der an den Schenkel 19 anschließende Klemmabschnitt 25 ist unter 0 einem Winkel von etwa 90 ° geformt mit bogenförmigem Übergang 27. Der Schenkel 19 ist verhältnismäßig lang, etwa 50 mm. Durch diese Ausgestaltung ist die Klammer 10 in besonderem Maße für alle Fabrikate und Formen von Dachpfannen geeignet Der Dorn 24 ist als Stanzteil aus dem Gegenschenkel 22 herausgeformt, und zwar mit annähernd dreieckförmiger Gestalt. Der Dorn 24 ist unter einem spitzen Winkel zum Gegenschenkel 22 gerichtet, so daß bei Belastungen der Klammer 10 in montierter Stellung in Richtung des Abziehens von der Dachlatte 12 eine selbstverankernde Wirkung entsteht, nämlich ein tieferes Eindringen des Dorns 24 in die Dachlatte 12. Des weiteren hat der Dorn 24 in Seitenansicht eine bogenförmige Gestaltung (Fig. 5), wodurch ebenfalls ein zusätzlicher Verankerungseffekt in der Dachlatte 12 erzielt wird.
  • Die vorliegenden Klammern 10 können in einfacher Weise auch an der bereits verlegten Dachabdeckung angebracht werden, nämlich durch Hinwegschieben über den Pfannenkopf 14 und die zugeordnete Dachlatte 12. Die Verankerung durch Eindringen des Dorns 24 in die Dachlatte 12 erfolgt dabei selbsttätig.
  • Bezugszeichenl iste 10 Klammer 11 Dachpfanne 12 Dachlatte 13 Vorsprung 14 Pfannenkopf 15 Docke 16 Überschlag 17 Lappen 18 Umschlag 19 Schenkel 20 Mulde 21 Klemmteil 22 Gegenschenkel 23 Innenseite 24 Dorn 25 Klemmabschnitt 26 Klemmabschnitt 27 Übergang 28 Übergang 29 Übergang 30 Verstärkungssicke 31 Verstärkungssicke

Claims (10)

  1. Klammer zur Befestigung von Dacheindeckungselementen Ansprüche 1. Klammer zur Befestigung von Dacheindeckungselementen, insbesondere Dachpfannen, Dachziegeln, Dachsteinen od. dgl. an Dachlatten durch Umgreifen eines oberen Randes der Dachpfanne (Pfannenkopf) und der darunterliegenden Dachlatte, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h ein bügelartig geformtes Flachprofil aus federnd-elastischem Material mit einem geradlinigen bzw. ebenen Schenkel (19) zur Anlage an der Oberseite der Dachpfanne (11) und mit einem daran anschließenden, den Pfannenkopf (14) und die Dachlatte (12) umfassenden, entgegen einer federndelastischen Rückstellkraft bzw. Vorspannung vom Schenkel (19) wegbiegbaren Klemmteil (21), der mit einem Gegenschenkel (22) an der Unterseite bzw. Innenseite (23) der Dachlatte (12) anliegt.
  2. 2. Klammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenschenkel (22) mit wenigstens einem in die Innenseite (23) der Dachlatte (12) eindringenden Vorsprung, insbesondere einem spitz zulaufenden Dorn (24) versehen ist.
  3. 3. Klammer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus rostfreiem Stahl, insbesondere Flachband-Federstahl besteht.
  4. 4. Klammer nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Breite von etwa 10 mm bis 20 mm, vorzugsweise 12 mm aufweist und eine Wandstärke von etwa 0,9 mm.
  5. 5. Klammer nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmteil (21) mehrere, insbesondere zwei polygonartig gegeneinander gerichtete Klemmabschnitte (25, 26) und hieran anschließend den Gegenschenkel (19) aufweist.
  6. 6. Klammer nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein erster, an den Schenkel (19) anschließender Klemmabschnitt (25) annähernd unter einem rechten Winkel zu dem Schenkel (19) gerichtet ist, vorzugsweise mit abgerundetem Übergang (27).
  7. 7. Klammer nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenschenkel (21) in Ausgangsstellung unter einem spitzen Winkel zum Schenkel (19) und in Montagestellung etwa parallel zu diesem gerichtet ist.
  8. 8. Klammer nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, gekennzeichnet durch eine vorzugs- weise außerhalb des Bereichs des Schenkels (19) und des Gegen schenkels (22) sich in Längsrichtung des Flachprofils erstreckende, in dieses eingeformte Verstärkungssicke (30, 31).
  9. 9. Klammer nach Anspruch 8 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Verstärkungssicke (31) lediglich im Bereich eines dem Gegenschenkel (22) zugekehrten Klemmabschnitts (26) erstreckt
  10. 10. Klammer nach Anspruch 2 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn (24) unter einem spitzen Winkel zum Schenkel (19) gerichtet ist, vorzugsweise bei abgerundeter Gestalt.
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