DE9001404U1 - Zweizylinder-Dickstoffpumpe mit Kolbenspeicher - Google Patents
Zweizylinder-Dickstoffpumpe mit KolbenspeicherInfo
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- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
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Description
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Zweizylinder-Dicksfcoffputf.pe
mit Kolbenspeicher gemäß deia Oberbegriff des Patentanspruches
1.
D-Ie erfindungsgemäße Zweizylinder-Dickstoffpumpe gleicht
mit ihrem Kolbenspeicher Druck- und Volumenschwankungen
in der Fördert r ?-ung au_, die zwischen den Förderhüben
der m.'-teinander zusamrnei./irkgiKien Förder zylinder sutstehen.
Diese den Gleicu:irmigkei ~grad der Förderung
stn-i -nden Schwankungen sind bei mechanisch gesteuerten
Förder zylindern, z.B. bei For-i—Lzyliider-n, deren Kolben
mit einer Kurbelwelle angetrieben werden, bauartbedingt größer als bei hydraulisch angetriebenen Förderkolben,
die zwar eine jberdeckung der Kolbenhübe gestatten, jedoch
ebenfalls Druck- und Volumenschwankungen in der Förderleitung nicht verhindern können, wenn der Kolben
des fördernden Zylinders auf den Saughub und der Kolben das aus dem Vorfüllbehälter der Pumpe ansaugenden
FörderZylinders auf den Druckhub umgesteuert wird.
Der Kolbenspeicher drückt in dieser Umschaltphase Bickstoffe in die Förderleitung und gleicht dadurch den
Druck- und Volumenverlust der Umschaltphase wenigstens zum Teil wieder aus.
Die erfindungsgemäSen Zweizylinder-Dickstoffpumpen
unterscheiden sich dadurch von Kolbenpumpen, welche mit wenigstens drni oder noch mehr Förderzylindern
dsn Gieichförmigkeitsgrad dar Dxckstoffförderung zu
verbessern versuchen, weil bei derartigen Pumpenkonstruktior^n
mit dem zweiten bzw. den zusätzlichen Förderzylindern Dickstoff aus dem Vorfüllbehälter
angesaugt werden muß, während bei Kolbenspeichörn das
zusätzliche Fördorvolumen aus der Förderleitung in den Speicher und aus diesem zurück in die Förderleitung
während der Umschaltphase der Förderzylinder gelangt. Dickstoffpumpen mit mehr als zwei Förderzylindern zum
Ausgleich von Volumen- und Druchschwankungen im Interesse der Steigerung des Gleichsförmigkeitsgrades in der Förderleitung
können die Druckschwankungen zwar auf Kosten eines einfachen mechanischen Aufbaus und einer einfachen
Steuerung zugunsten eines erheblichen technischen Mehraufwandes mildern, vermeiden können sie Ungleichförmigkeitsgrade
der Förderung jedoch nicht.
Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf Dickstoffpumpen, welche Schlämme fördern. Infrage kommen dickflüssige
KoLlenschlämme zur Beaufschlagung von Feuerungen mit fossilen Brennstoffen, Klärschlamme,
Mörtel und Putzmassen oder dergleichen, vor allein aber Medien, welche in der Ruhephase ihrer Förderung
zum Festwerden und damit zum Anbacken an den
Wänden von Förderwegen neigen, die zeitweise keinen Förderstrom führen. Dazu gehören vor allem hydraulisch
abbindende Medien und Schlämme mit puzzolanahnlichen Eigenschaften. Bei derartigen Stoffen kommt es häufig
auf eine Förderung mit hohem Gleichförmigkeitsgrad an, weil Druck- und Volumenschwankungen in nachgeschalteten
Einrichtungen, z.B. in Brennern von Feuerungen Schwierigkeiten erzeugen oder zu erheblichen dynamischen
Beanspruchungen führen, was insbesondere bei großen Förderhöhen der Fall ist.
Zum Ausgleich derartiger Schwankungen verwendet die Erfindung einen Kolbenspeicher. Kolbenspeicher benutzen
allgemein gesehen einen Zylinder, welcher auf dor Förderleitung aufgebaut ist, in die er mit einer Seite
mündet, während sein anderes Ende von einem beweglichen Kolben abgeschlossen ist. Solche Kolbenspeicher unterscheide
sich von Blasenspeichern durch ihren Kolben und von Windkesseln dUifCh uefi Abschluß des Fo^der/uiediUIüS iüi
Speicher mit einer festen aber beweglichen Wand. Kolbenspeicher lassen praktisch beliebige Förderdrücke zu und
können deswegen mit Pumpen zusammen verwendet werden, die eine besträchtliche Förderhöhe erreichen.
backen bzw. zur frühzeitigen Erhärtung neigendes Fördermedium den Speicher vergleichsweise schnell
beeinträchtigt und schließlich blockiert. Dadurch werden
nicht nur der Gleichförmigkeitsgrad der Förderung
verschlechtert, sondern auch Förderstörungen herbeigeführt, die vergleichsweise schwer zu beseitigen sind.
beeinträchtigt und schließlich blockiert. Dadurch werden
nicht nur der Gleichförmigkeitsgrad der Förderung
verschlechtert, sondern auch Förderstörungen herbeigeführt, die vergleichsweise schwer zu beseitigen sind.
Die Erfindung geht von einer bekannten Dickstoffpumpe ,,
aus, welche mit einem Kolbenspeicher arbeitet. Hierbei
arbeitet der Gpeicherkolben mit seiner dem Fördermedium
abgewandten Seite auf ein Druckpolster aus einem hochgespannten Gas. Während des Druckhubes der Förderzylinder füllt sich der apeicherzyiinder mit Fördermedium aus der Förderleitung, wobei der Speicherkolben
das Gaspolster komprimiert. Sobald in der Schaltphase | der Druck in der Förderleitung zusammenbricht oder |
arbeitet der Gpeicherkolben mit seiner dem Fördermedium
abgewandten Seite auf ein Druckpolster aus einem hochgespannten Gas. Während des Druckhubes der Förderzylinder füllt sich der apeicherzyiinder mit Fördermedium aus der Förderleitung, wobei der Speicherkolben
das Gaspolster komprimiert. Sobald in der Schaltphase | der Druck in der Förderleitung zusammenbricht oder |
doch abfällt, drückt das hochgespannte Gaspolster den % Kolben in umgekehrter Richtung und preßt aus dem :
Speicherzylinder Fördermedium in die Förderleitung.
Tatsächlich können mit einem derartigen Kolbenspeicher
die Gleichförmigkeitsgrade einer Dickstoffförderung verbessert werden.
Tatsächlich können mit einem derartigen Kolbenspeicher
die Gleichförmigkeitsgrade einer Dickstoffförderung verbessert werden.
Nachteilig ist jedoch, daß eine vollständige Entleerung '%
des Speicherzylinders nicht gewährleistet ist. Das hat f
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Zweizylinder-Dickst-.offpumpe des eingangs beschriebenen
allgemeinen Aufbaus eine Verbesserung des Gleichförmigkeitsgrades der Förderung zu erreichen, welche auch bei einem
Fördermedium, das zum vorzeitigen Erhärten bzw. Anbacken an Teilen der Förderleitung neigt, einwandfrei
funktioniert.
erf^ ndun^s^sisäß ™it den Msr
Anspruches 1 gelöst. Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Da gemäß der Erfindung der Speicherkolben von einem hydraulischen Arbeitszylinder angetrieben wird, entfällt
ein Gaspolster, welches den Speicherkolben belastet zu gunsten des unmittelbar mit ihm verbundenen Speicher antriebskolbens, dessen Zwangssteuerung mit den Förder zylindern der Dickstoffpumpe dafür sorgt, daß der Speicherkolben in der Pumpphase zur Füllung des
Speichers im Speicherzylinder zurückgeführt wird und in der Schaltphase in der Gegenrichtung die Speicher
füllung in die Förderleitung drückt. Dabei sind die ^ndstellungen des Speicherantrxebskolbens hydraulisch festgelegt und bestimmen deswegen auch die Endstellungen des
Speicherkolbens im Speicherzylinder derart gewählt wird, daß der Speicher vollständig entleert ist. Da diese Endstellungen in jeder Schaltphase erzwungen werden, kann
das in dem Speicher enthaltene Fördermedium zu keinem
Zeitpunkt erstarren und den Speicher blockieren.
Das für die Energiezufuhr zum Speicherantriebszylinder
erforderliche hydraulische Medium kann von dem Druckerzeuger
der Dickstoffpumpe kommen, deren Förderzylinder
mit hydraulischen Arbeitszylindern unmittelbar angetrieben sind. Dadurch ergibt sich eine wesentliche
Vereinfachung des Speicherbetriebes, der keine externe Druckgasquell e benöfcigf-- Di« 7uangBRt.nuanino d<?c
SpeicherantriebF-kolbens beseitigt auch die Unregelmäßigkeiten
der Stellung des Speicherkolbens, die sich insbesondere dann einstallen, wenn die Hubzeiten der
Förderzylinder variabel sind, was bei vielen Dickstoff pumpen zur Regelung dar Fördermengen der Fall ist.
Der Patentanspruch 2 schlägt eine Ausführungsform der
Erfindung vor, welche auf hydraulischem Wege eine der Dauer der Schaltphase angepaßte kurzzeitige Entleerung
des Speicherzylinders gewährleistet und es außerdem
erlaubt, den Speicherzylinder in der auf die Schaltphase folgende Pumpphase derart zu füllen, daß >ich durch das
in den Speicherzylinder eindringende Fördermedium kein Druckabfall in der Förderleitung ergibt, was durch eine
entsprechende zeitliche Ausdehnung der Speicherfüllung bis zu einer Maximalzeit erfolgt, die der Pumpphase entsprechen
kann aber im Einzelfall wählbar ist. Auf diese Weise wird eine nahezu vollständige Gleichförmigkeit des
Förderstromes erzielt. Die kurzzeitige Entleerung des Speichers erfolgt hierbei mit Hilfe des hochgespannten
hydraulischen Arbeitsmediums des Speicherantriebes, während die längere Dauer der Speicherfüllung durch
die Regelung des Stromes in den Speicherantriebskolbenringraum erfolgt, in dem der hydraulische Druck in der
gleichen Richtung wie der Druck des Fördermediums auf den Speicherkolben wirkt und den Speicherantriebskolben
zurückführt. Mit den Merkmalen des Anspruches 3 läßt sich die Speicherkolbenrücklaufzeit regeln.
Die Ausführungsform der Erfindung nach dem Patentanspruch 4 erlaubt eine Steuerung des hydraulischen
Druckes auf die Kolbenseite im Speicherantriebszylander und damit eine Festlegung der Endleerungszeit des
Speicherzylinders. Der dazu vorgesehene Hydrospeicher erlaubt außerdem den Ausgleich von Fehlmengen des
hydraulischen Arbeitsmediums für den Speicherantrieb.
Die vorstehend beschriebene Regelung der Füllzeit des Speicherzylinders wird hydraulisch auf einfache Weise
mit den Merkmalen des Anspruches 5 ermöglicht. Hierbei erfolgt die Einstellung von Hand, was den Vorteil
einer jederzeit möglichen Anpassung an die Bedingungen eines konkreten Einsatzfalles der Dickstoffpumpe,
insbesondere auch an wechselnde Voraussetzungen bietet, die durch das jeweilige Fördermedium geschaffen
werden können.
Der Anspruch 6 bietet dagegen den Vorteil, durch eine automatische Einstellung des Stromventiles die Speicher-
·■· ·■ it
füllung wechselnden Entleerungszeiten der Föraerzyli^ei
anzupassen, welche vor allem dann gegeben sind, wenn c » Dickstoffpumpe auf unterschiedliche Förde; engen
eingestellt wird.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispieles
näher erläutert, das in den Schaltbildern wiedergegeben ist. Es zeigen
Fig. 1 schematisch, d.h. unter Fortlassung aller für das Verständnis der Erfindung nicht
erforderlichen Einzelheiten den Schaltzustand bei der Entleerung des Kolbenspeichers
in die Förderleitung während der Schaltphase der Förderzylinder und
Fig. 2 den Schaltzustand der bei der Füllung des Kolbenspeichers aus der Förderleitung in
der Pumpphase der Förderzylinder.
Bei 1 ist die Verbindung zum hydraulischen Druckerzeuger der hydraulisch angetriebenen Fördeizylinder der Dickstoffpumpe
wiedergegeben. Bei 2 stehen Schaltsignale an, die
die Endstellungen der Kolben in den Förderzylindern
bzw. in hydraulischen Antriebszylindern 3er Dickstoffpumpe wiedergeben.
Die Förder zylinder der nicht dargestellt &kgr; ? Dickstoffpumpe
arbeiten wechselweise auf «sine Förderleitung (3 5,
wobei einer der Förderzylinder den Dickstoff aus einem Voriüllbahäitei rv?.-- Pumpe ansaugt, vährsnd der andere
Fördtrzylinder seine vorher «ngesaugte Füllung in die
Förderleitimg (3) drücke. Im um-Lctelbiren Anschluß an
die Mündung der Förderzylirder, z. B. auf der Oberseite
eines Hosenrohres, welches die Förderung beider Förderzylinder zusammenführt, ist ein Speicherzylinder (4)
bei (5) angeflanscht. Das gegenüberliegende Ende des Speicherzylinders (4) ist an einen Arbeitszylinder (7)
angeflanscht, dessen Arbeitskolben (8) einen auf seiner Kolbenstange (9) befestigten Speicherkolben (10)
antreibt, welcher den Speicherzylinder (4) gegen den Flansch (6) abschließt.
Zwei Sitzventile (12) und (14) steuern den hydraulischen Speicherantriebszylinder (7) und sind in der strich punktierten
Linie bei (11) angedeutet. Die Sitzventile (12) und (14) werden über ein 2/2 Wegeventil vorgesteuert.
Der von der vollen Kolbenfläche abgeschlossene Kolbenraum (11) des Speicherantriebs-
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Zylinders (7) ist unter Umgehung des 2/2 Wegeventils
(15) mit einer Leitung (16) unmittelbar an einen Hydrospeicher (1?) angesculo«.. n. Aus der Leitung (16)
wird das 2/2 Wegeventil über eine Abzweigung (18) beaufschlagt. In die Leitung (16) mündet vor dem Wegeventil
(15) die Leitung (19) zum Hydrospeicher (17). Vor der Leitung (19) liegt der Anschluß (20) -n die
vom Druckerzeuger kommende Leitung.
Das 2/2 Wegeventil wird mit Hilfe einer hydraulischen Steuerleitung (22) umgeschaltet. Die Umsteuerung erfolgt
gegen den Druck aus einer Leitung (24), die über eine Drossel (23) zum Tank entlastet ist.
In der in Fig. 1 wxedergegebenen Schaltphase ist das 2/2 Wegeventil über die Leitung (22) umgestellt, so daß
über die Leitung (18) auf das Sitzventil (12) hydraulisches Arbeitsmedium gelangt, um die Druckölverbindung
zu dem von der Ringfläche des Speicherantriebkoibens (8) verschlossenen Kolbenringraum (11)
des Speicherantriebszylinders (7) zu sperren. Gleichzeitig wird das Sitzventil (14) auf seiner Rückseite
über die Leitungen (30, 31) zum Tank entlastet, wodurch es den Weg über die Leitung (27) zum Tank (28) freigibt.
Unter Umgehung des 2/2 Wegeventiles gelangt dadurch aus dem Hydrospeicher (17) hochgespanntes hydraulisches-
Arbeitsmedium auf die Kolbenseite (15) des
Speicherantriebskolbens, wodurch der Speicherkolben (10) das im Speicherzylinder (4) enthaltene Volumen an
Fördermedium in die Förderleitung (3) drückt.
übet ein SCnältVöfitil (26) ilü SpeiCiieiräritjfxeijöJiylinciöir
(7), das von dem Kolben (8) hydraulisch gesteuert ist, wird die Endlage des Speicherantriebskolbens (8) im
Zylinder (7) gesteuert. Der Schaltpunkt ist so gewählt, daß das gesamte Volumen des Speicherzylinders (4) in die
Förderleitung (3) gedrückt wird- Die Kolbenringseite des Speicherantriebszylinders (7) wird über die Leitung
(27) drucklos gemacht. Dadurch ist es möglich, unter Überwindung des Förderleitungsdruckes den Speicherinhalt
in die Förderleitung (3) zu überführen.
Sobald der Arbeitskolben (8) den Speicherzylinder (4) ganz entleert hat, steuert das dadurch ausgelöste
— -«-—— —— — ■3" " &lgr; / —/ — S
In der folgenden Pumpphase (Fig. 2), bei der das Sitzventil (14) über den Speicherdruck geschlossen und
das Sitzventil (12) durch den Speicherdruck geöffnet ist, steht der hydraulische Arbeitsdruck auf beiden
Seiten des Speicherantriebskolbens (8) an. Der im Ringraum (25) aufgebaute Druck des hydraulischen
Arbeitsmediums wirkt in gleicher Richtung auf den Speicherantriebskolbcm (8) im Zylinder (7) wie der
Förderleitungsdruck auf den Speicherkolben (10) im Speicherzylinder (4). Dadurch wird der Speicherantriebskolben
(8) in Gegenrichtung bewegt und drückt hydraulisches Arbeitsmedium über die Leitung (16)
unter Umgehung des 2/2 Wegeventiles (15) in den Hydrospeicher (17), der aus dem hydraulischen Druckerzeuger
(1) beaufschlagt wird. Dadurch kann sich der Speicherzylinder (4) mit Medium aus der Druckleitung
(3) zum Ausgleich in der folgenden Umschaltphase füllen. Durch das Stromregelventil (25) wird die
Rücklaufzeit des Speicherkolbens (10) so eingestellt, daß sie der Dauer des Förderhubes der Dickstoffpumpe
entspricht, um eine Veränderung der Fördermenge infolge der Füllung des Speichers zu verhindern.
Die Rücklaufzeit des Arbeitskolbens (8) zur Füllung
des Speichers (4) kann durch eine Verstellung des Stromregelventiles (25) von Hand eingestellt werden.
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Diese Verstellung kann jedoch auch automatisch erfolgen mit dem Ziel, die Rücklaufzeit des Speicherkolbens
wechselnden Hubzeiten der Dickstoffpumpe anzupassen.
Anstelle der hydraulischen Druckumsteuerung des 2/2 Wegeventiles kann die Umsteuerung auch elektrisch
über Endschalter vorgenommen werden.
Claims (7)
1. Zweizylinder-Lickstoffpumpe mit
Kolbenspeicher, welcher während der Dickstoff förderung mit den Förderzylindern gefüllt
und zwischen den Hüben der Förderkolben in die Förderleitung zur Verminderung des Druckabfalls und der Fehlfördermenge
in der Förderleitung durch den druckmittelgesteuerten Speicherkolben entleert wird ,"dadurch gekennzeichnet, daß
zur Druckmittelsteuerung (2) des Speicherkolbens (10) ein beidseitig hydraulisch
beaufschlagbarer Arbeitskolben (8) dient, der mit den Förderzylindern gesteuert ist
und dessen Endlagen mit den Endlagen des Speicherkolbens (10) bei vollständig entleertem
und bei gefülltem Speichel zylinder (4) am Speicherantriebszylinder
(7) festgelegt sind.
2. Zweizylinder-Dickstoffpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schaltphase
der Förderzylinder und Entlastung der Speicherantriebskolbenringflache (25) die
zur Entleerung des Speicher zylindern ,-.)
dienende Speicherantriebskolbenflache (15) mit hochgespanntem hydraulischen Druck belastet
ist, während in der Pumpphase unter Druckbeaufschlagung der Speicharantriebs-
• >
· 1
kolbenringfläche (25) und des Speicherkolbens (10) durch das Fördermedium
der Speicherantriebskolben (8) gegen den hydraulischen Druck auf die Speicherantriebskolbenfläche
in seine Ausgangsstellung für die folgende Schaltphase der Förderzylinder zurückweicht.
3. Zweizylinder-Dickstoffpumpe nach einem der
Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeit des Rücklaufes des Speicherantriebskolbens
(8) in die Ausgangsstellung für die Schaltphase der Förderzylinder durch
Einstellung des Stromes in den Speicherantriebskolbenringrauin
(11) regelbar ist.
4. Zweizylinder-Dickstoffpumpe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß in die Druckmittelzuleitung (16) zum Speicherantriebskolbenraum
(6) ein Hydrospeicher (17) eingebaut ist.
5. Zweizylinder-Dickstoffpumpe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß ein zur Einstellung der
Rücklaufzeit des Speicherantriebskolbens (8) dienendes StrcEvsrtil (25) von Hand
derart einstellbar ist, daß die Endstellung des Sp^icherkclbens (10) gegen
Ende der Pumpphase erreicht wird.
6. Z'Vaizylinder- dickstoffpumpe nach einem
oder iHshreren der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das Stromvev_ ,11 (25) selbsttätig in Abhängigkeit
von der Kolbengeschwindigkeit der Pumpe steuerbar ist.
7. Zweizylinder-Dickstoffpumpe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung des Speicherantriebskolbens (8) Sitzventile
(12, 14) und ein Wegeventil (15) dienen, welches von den Förderzylinder und von einem Schaltventil (32) gesteuert
ist, das zur Festlegung der Endstellungen des Speicherantriebskolbens (8) dient.
Priority Applications (1)
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| DE9001404U Expired - Lifetime DE9001404U1 (de) | 1989-03-29 | 1990-02-08 | Zweizylinder-Dickstoffpumpe mit Kolbenspeicher |
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1990
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