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DE909404C - Lastabhaengig sich regelnde Federung - Google Patents

Lastabhaengig sich regelnde Federung

Info

Publication number
DE909404C
DE909404C DED12655A DED0012655A DE909404C DE 909404 C DE909404 C DE 909404C DE D12655 A DED12655 A DE D12655A DE D0012655 A DED0012655 A DE D0012655A DE 909404 C DE909404 C DE 909404C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
load
suspension
dependent
gas
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED12655A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Gustav-Adolf Gaebler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GUSTAV ADOLF GAEBLER DR ING
Original Assignee
GUSTAV ADOLF GAEBLER DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GUSTAV ADOLF GAEBLER DR ING filed Critical GUSTAV ADOLF GAEBLER DR ING
Priority to DED12655A priority Critical patent/DE909404C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE909404C publication Critical patent/DE909404C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G17/00Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load
    • B60G17/002Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load by temperature regulation of the suspension unit, e.g. heat operated systems
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
    • F16F9/32Details
    • F16F9/50Special means providing automatic damping adjustment, i.e. self-adjustment of damping by particular sliding movements of a valve element, other than flexions or displacement of valve discs; Special means providing self-adjustment of spring characteristics
    • F16F9/52Special means providing automatic damping adjustment, i.e. self-adjustment of damping by particular sliding movements of a valve element, other than flexions or displacement of valve discs; Special means providing self-adjustment of spring characteristics in case of change of temperature

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 15. APRIL 1954
D 12655 XII1
Es sind Federsysteme verschiedenster Konstruktionen bekannt, bei denen die auf ein Fahrzeug aufgebrachte Nutzlast mit Hilfe von Einstellvorrichtungen selbsttätig als progressive Federcharakteristik durch unterstützende Federn oder durch Veränderung der Federvorspannung od. dgl. aufgenommen wird, so daß bei geringem Fahrzeugeigengewicht und großen Nutzlasten die Federungen, ohne überbeansprucht zu werden, dem Fahrzeuggesamtgewicht möglichst angepaßt sind.
In letzter Zeit gewinnen Federsysteme, die mit Luft oder Gasen arbeiten, an Bedeutung. Es werden solche Federsysteme entwickelt, bei denen der variable Nutzlastanteil durch Veränderung der Gasfüllung oder auch durch Verringerung des Gasvolumens ausgeglichen werden kann.
Darüber hinaus besteht aber bei solchen Federungen erfindungsgemäß die Möglichkeit, den Druck des durch das System gegebenen, für die Federung verwendeten Gasvolumens durch Temperaturänderung zu variieren. Die Temperaturerhöhung des Gasvolumens kann auf verschiedene Weise, am einfachsten jedoch mit Hilfe von elektrischen Heizaggregaten nach Art der Heizplatten oder Tauchsieder erreicht werden, wobei das Ein- und Ausschalten der Heizvorrichtung von der lastabhängigen Durchfederung des Federsystems abhängig gemacht werden kann.
Die Arbeitsweise ist folgende: Ein abgeschlossener, für die Federung vorgesehener, unter Luft- oder Gasdruck stehender Hohlraum, der zur Aufnahme des federnden Gasvolumens im Innern auch durch Membranen oder aus hochfesten Kunststoff blasen, Ballone, dargestellt werden kann, ist mit einem elektrischen Heizgerät ausgestattet. Wird das Fahrzeug beladen, so wird sich die Luftfederung oder das Gesamtfeder-
system, das aus einer Metallfeder und Gasfeder bestehen kann, entsprechend mehr durchsetzen. Damit wird eine Temperatureinstellvorrichtung auf eine Heizleistung eingestellt, die so lange das federnde Gasvolumen aufheizt, bis der mittlere, durch die Aufheizung gesteigerte Gasdruck über einen druckabhängigen Schalter den Heizstrom so lange unterbricht, bis durch die Abkühlung des Systems der Gasdruck so weit gefallen ist, daß die Federung zu
ίο weich geworden ist und wieder nachgeheizt werden muß. Die Einstellung der jeweiligen Ein- und Ausschaltdrücke geschieht zweckmäßig während des Stillstandes des Fahrzeuges selbsttätig durch kurzzeitige, pneumatisch oder elektrisch betätigte Freigabe der im Betrieb sonst verriegelten lastabhängigen Einstellvorrichtung.
Eine andere Regelung ist auch dadurch möglich, daß die Federung im Betriebe sieh den maximalen Durchbiegungen entsprechend stetig selbst reguliert, etwa derart, daß bei Durchfederung über ein zulässiges Maß hinaus jedesmal ein Zeitschalter eingeschaltet wird, der für eine bestimmte Zeit, die z. B. zwischen 10 und 60 Sekunden liegen kann, den Heizstrom einschaltet und so das Gaskissen aufheizt, bis bei starker Durchfederung durch den nächsten Kontakt der nächste Heizimpuls gegeben wird.
Daß eine solche selbsttätig sich regelnde Gasfederung mit verhältnismäßig geringen Heizleistungen, die durch eine Isolierung der Federsysteme noch verringert werden können, der Belastung angeglichen werden kann, ist nachstehender Rechnung als Beispiel zu entnehmen.
Ein Federsystem von 20 cm Durchmesser und 30 cm Gesamthöhe mit 5 at Normaldruck nimmt ein Gasvolumen von ~ 50 1 auf. Bekanntlich verhalten sich die Drücke vollkommener Gase wie ihre absoluten
PT
Temperaturen, also -—L = -—- . Wird P1 = 5 ata,
T1 = 27 + 273 = 3000 C und T2 = 77 + 273 = 3500
angenommen, so ergibt sich hieraus P25 X ——
300
^- 6 ata.
Demnach ist zu erkennen, daß bei Luft als Gaspolster, wie hier angenommen, durch eine Temperatursteigerung um 500 C eine Drucksteigerung von etwa 2o°/0 und damit auch eine erhöhte Lastaufnahmefähigkeit um ~ 20 0Z0 gegeben ist. Eine Temperatursteigerung um ~- iooc C ergibt hiernach eine um ~ 40 0Z0 stärkere Feder. Diese reicht aus, um eine große Nutzlastdifferenz auszugleichen. Die Steigerung der Tragfähigkeit solcher Gaspolster ist also nur abhängig vom Temperaturverhältnis und unabhängig von den zur Füllung verwendeten Drücken.
Auch die zum Aufheizen erforderlichen Wärmemengen bzw. Energie sind gering, wie nachfolgende Rechnung zeigt.
Die spezifische Wärme beispielsweise für Luft
zwischen ο und ioo° C ist ~ 0,24 .Das spezifische Gewicht der Luft vom Normalzustand ist — 1,29 kg/m3.
Aus dem vorher ermittelten Luftinhalt des Federtopfes von 50 1 und den angenommenen 5 ata ergibt sich nun für eine Temperatursteigerung um 500 C die aufzunehmende Wärmemenge von 0,05 X 50 X 0,24 χ 1,29 — 0,8 kcal. Da 1 kWh = 860 kcal gesetzt werden kann, würde also bei verlustloser Heizung das einmalige Aufheizen eines Federtopfes mit den vorbeschriebenen Abmessungen auf eine um °/0 höhere Tragfähigkeit nur 1Z1000 kWh benötigen. Diese Leistung kann jede elektrische Nebenanlage von Fahrzeugen auch während des Betriebes häufiger aufbringen.
Man kann auch die Linearausdehnung fester Körper oder auch die Volumenausdehnung von Flüssigkeiten infolge Erwärmung nutzbar machen, um die Vorspannung von Federsystemen zu verändern.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Lastabhängig sich regelnde Federung, dadurch gekennzeichnet, daß durch Temperaturänderung eines als Feder wirkenden oder auf das Federsystem wirkenden Mediums das Diagramm der Federung veränderbar ist.
2. Lastabhängig sich regelnde Federung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragfähigkeit des Federsystems durch Aufheizen bzw. Abkühlen einer Gasfederung veränderbar ist, die bei gleichem Volumen einen von der Gastemperatur abhängigen Gasdruck aufweist.
3. Lastabhängig sich regelnde Federung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Medium elektrisch aufheizbar ist.
4. Lastabhängig sich regelnde Federung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Heizstrom durch vom Federsystem druckabhängige Schaltelemente an- und abschaltbar ist.
5. Lastabhängig sich regelnde Federung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizeinrichtung abhängig von der Durchfederung an- bzw. abschaltbar ist.
6. Lastabhängig sich regelnde Federung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verringerung der Heizleistung das System gegen Abkühlung wärmeisoliert ist.
5919 4.34
DED12655A 1952-07-04 1952-07-05 Lastabhaengig sich regelnde Federung Expired DE909404C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED12655A DE909404C (de) 1952-07-04 1952-07-05 Lastabhaengig sich regelnde Federung

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2805854X 1952-07-04
DED12655A DE909404C (de) 1952-07-04 1952-07-05 Lastabhaengig sich regelnde Federung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE909404C true DE909404C (de) 1954-04-15

Family

ID=25970619

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED12655A Expired DE909404C (de) 1952-07-04 1952-07-05 Lastabhaengig sich regelnde Federung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE909404C (de)

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1038347B (de) * 1951-12-06 1958-09-04 Jacques Jarret Federung mit einer von einem elastisch deformierbaren, geschlossenen Gehaeuse umgebenen Gummimasse
DE1055890B (de) * 1955-12-21 1959-04-23 Deutsche Bundesbahn Thermisch regelbare Gasfeder
DE1057830B (de) * 1958-01-07 1959-05-21 Deutsche Bundesbahn Thermisch regelbare Gasfeder
DE1063860B (de) * 1958-02-20 1959-08-20 Deutsche Bundesbahn Thermisch gesteuerte Gasfeder
DE1075382B (de) * 1952-07-04 1960-02-11 Langen Dr.-Ing. Gustav-Adolf Gaebler (Hess.) Selbsttätig sich regelnde Federung
DE1132949B (de) * 1956-05-29 1962-07-12 Deutsche Bundesbahn Lastabhaengig regelbare Gummifeder fuer Fahrzeuge, insbesondere Schienenfahrzeuge
DE1292500B (de) * 1960-08-20 1969-04-10 Laing Nikolaus Luftkissenfahrzeug
DE102015118395A1 (de) * 2015-10-28 2017-05-04 Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft Federanordnung für ein Kraftfahrzeug

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