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DE909121C - Trockentransformator in druckfestem Gehaeuse - Google Patents

Trockentransformator in druckfestem Gehaeuse

Info

Publication number
DE909121C
DE909121C DEA609A DEA0000609A DE909121C DE 909121 C DE909121 C DE 909121C DE A609 A DEA609 A DE A609A DE A0000609 A DEA0000609 A DE A0000609A DE 909121 C DE909121 C DE 909121C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arrangement according
flow channels
housing
channels
sheet metal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA609A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Gerhard Apelt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GERHARD APELT DIPL ING
Original Assignee
GERHARD APELT DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GERHARD APELT DIPL ING filed Critical GERHARD APELT DIPL ING
Priority to DEA609A priority Critical patent/DE909121C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE909121C publication Critical patent/DE909121C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/08Cooling; Ventilating
    • H01F27/085Cooling by ambient air

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description

  • Trockentransformator in druckfestem Gehäuse In den Untertag ebetrieben von scblagwettergefährdeten Gruben werden zur Versorgung der Vorortbetriebe meist Öltransformatoren verwendet. Sie sind aber für den örtlich rasch fortschreitenden mechanisierten Abbau zu unbeweglich, weil sie wegen der Verqualmungsgefahr bei einem ölbrand in feuerfest ausgemauerte Kammern gestellt werden müssen und ihre Verlegung daher einen großen Aufwand an Arbeitszeit und Kosten erfordert. Auch ist es bekannt, fahrbare öllose Umspannstationen mit normalen Trockentransformatoren in solchen Untertagebetrieben zu verwenden, die keine Schlagwetter führen. Sie besitzen keinen Schutz gegen Zündung von Schlagwettern und sind daher für die vorliegenden Zwecke ungeeignet. In: ausländischen Schlagwettergruben verwendet man teilweise auch in Quarzsand eingebettete Trockentransformatoren; diese haben aber den Nachteil, daß sie wegen der schlechten Wärmeabfuhr mit sehr viel aktivem Material, also sehr groß gebaut werden müssen. Sie werden daher, zumal noch die erhebliche Quarzsandfüllung hinzutritt, für den Transport zu schwer; ihr Gewicht würde meist die zulässige Belastung der bei uns üblichen Blindschachthäspel überschreiten.
  • Zu den Forderungen, die an eitlen Trocketit.ransformator zur Verwendung in schlagwettergefährdeten Gruben gestellt werden, gehört neben einem ausreichenden Schutz gegen mechanische Beschädigungen und neben der Einhaltung bestimmter Abmessungen beim Transport auf den Förderkörben und durch die schmalen und niedrigen Strecken vor allem die Erfüllung der Bergbau-Behörden-Vorschriften., insbesondere was die Gefahr der Zündung von explosiblen Grubenwettern (Methan-Luft-Gemischen) anbelangt.
  • Ein nach den geltenden, Vorschriften zur Zeit noch zulässiger Schutz, »erhöhte Sicherheit e« genannt, beruht im wesentlichen nur auf einer sorgfältigen und sicheren Ausbildung der Wicklung des Trockentransformators. Diese Schutzart ist besonders dann als unzulänglich zu bezeichnen, wenn das Gehäuse, wie dieses bei den bisherigen Konstruktionen von Leistungstrockentransformatoren für Schlagwettergruben der Fall war, nur spritzwassergeschützt .ausgebildet ist und die Grubenw etter zur Abführung der Verlustwärme unmittelbar an die Wicklungen heranströmen. Dagegen bieten druckfeste Gehäuse, >;druckfeste Kapselun.g d:, genannt, die den Explosionsdruck von in ihrem Innern gezündeten Luft-Methan-Gemischen aushalten und so eine Übertragung der Explosion auf die außen befindlichen zündfähigen Grubenwetter verhindern, ein hohes Maß von Sicherheit. Um die mechanische Beanspruchung der druckfesten Gebäuse zu verkleinern, können an ihnen zur Druckentlastung Öffnungen mit Plattenschutzpaketen, »Piattenschutzkapselung p« genannt, angebracht sein.
  • Bisher wurden druckfeste Gehäuse nur bei kleinen Trockentransformatoren verwendet, bei denen für die Abführung der Verlustwärme keine besonderen Vorkehrungen zu treffen waren.
  • Druckfeste Gehäuse lassen sich besonders leicht in Zylinder- oder Kugelform bauen; diese Möglichkeit scheidet aber für die Kapselung von Bergbautransformatoren größerer Leistung aus, wenigstens wen man die üblichen Drehstromkerntransformatoren verwenden will, weil wegen des Transportes auf den Förderkörben von Haupt- und Blindschächten und in den Untertagestrecken bestimmte Maße nicht überschritten werden dürfen. Zylinderische druckfeste Gehäuse zulässiger Abmessungen würden Sonderkonstruktionen von Trockentransformatoren mit Mantelkernen, eventuell in Einphasenbauart, erfordern, ohne daß es gelingen dürfte -y Leistungsgrößen zu erreichen, wie sie in größeren. mechanisierten Vorortrevieren notwendig sind.
  • Die Erfindung zeigt nun einen Trockentransformator größerer Leistung, insbesondere zum Einbau in schlag-wettergefährdete Gruben, unter Verwendung eines druckfesten Gehäuses mit an der Gehäusewand anliegenden Strömungskanälen als Wärmeaust.auscher. Erfindungsgemäß besitzen die Strömungskanäleeine solche Form und sind so angeordnet, daß sie auf Grund eines hohen Widerstandsmomentes trotz geringer Raumbeanspruchung das druckfeste Gehäuse für den Transformator bilden. Beispielsweise sind die Strömungskanäle aus einzelnen -eine oder mehrere flache Rechteckformen oder angenäherte Rechteckformen besitzenden oder bildenden Bauelementen zusammengesetzt; mit ihren Schmalseiten liegen sie unmittelbar an der Gehäusewand an oder bilden diese, mit ihren Längsseiten sind sie so nebeneinander angeordnet, daß sie in; wechselnder Reihenfolge von dem inneren bzw. dem äußeren Kühlmittel durchströmt werden. Es sind also Wärmeaustauscher mit zahlreichen Kanälen vorgesehen, die abwechselnd mit dem Innenraum in Verbindung stehen und dann selbst druckfest gebaut sind oder für den Durchtritt der Außenluft oder eines anderen Kühlmittels ausgebildet sind. Die Kanäle, einzeln betrachtet, können als Träger hoher Festigkeit mit hohen Stegen und breiten Flanschen angesehen werden. In bekannter Weise wird der Umlauf des inneren wie auch die Bew egung des äußeren Kühlmittels durch ein oder mehrere Antriebsmittel oder ,auch durch die Verlustwärme selbst bewirkt, wobei in diesem, Falle die Strömungskanäle nveckmäßigerweise senkrecht anzuordnen sind.
  • Die Zeichnungen dienen zur Erläuterung der Erfindung und zeigen verschiedene der möglichen Ausführungsformen. Abb. i und 2 zeigen je einen vertikalen und horizontalen Schnitt durch den Transformator mit druckfestem Gehäuse. i ist der Transformator, 2 das Gehäuse, 3 und 4 die Strömungskanäle, von denen die Kanäle 3 mit dem druckfesten Innenraum 6 in Verbindung stehen und selbst druckfest ausgebildet sind, während die Kanäle 4 von der Außenluft durchströmt werden. Die Kanäle liegen abwechselnd übereinander wid sind zu einem dichten Gefüge zusammengebaut. Wie aus Abb. 2 ersichtlich, wird durch den Ventilatormotor 5 die Innenluft vom Raum 6 angesaugt und in die Kanäle 3 gedrückt, wo sie gekühlt wird, um dann wieder in den Raum 6 zu-. rückzuströmen. Die Außenluft wird durch das zweite Ventilatorrad des Motors 5 bei 7 angesaugt, strömt durch die Kanäle 4., um bei 8 wieder insi Freie zu treten.
  • Die Abb. 3 bis i i zeigen Ausführungsformen für die Wärmeaustauscher 3, 4, die große Wärmeübergangsflächen besitzen und zweckmäßig aus Blechprofilen geschweißt werden können. In Abb. 3 sind die Strömungskanäle 3, ¢ durch übereinandersetzen von flachen, U-förmigen Blechprofilen 9 gebildet, wobei eine Schmalseite io unmittelbar als Teil der Gehäusewandung dient. Es können auch, wie Ab-b- 4 zeigt, Uförmige Blechprofile i i für die Strömungskanäle verwendet werden, die, aneinander gesetzt, mit der Gehäusewand 2 druckfeste Kanäle bilden. In Abb.5 dienen als Strömungskanäle mit dem Innenraum in Verbindung stehende rechteckige Rohre 12, die in Abständen voneinander ,angeordnet sind, wobei die Schmalseiten dieser Rohre durch Zwischenstücke 13 so verbunden sind, daß die Kanäle 14 für den Durchfluß des äußeren Kühlmittels entstehen. Es kann auch, wie Abb. 6 zeigt, ein als Gehäusewandung dienendes Blech 15 so fortlaufend rechteckig gewunden sein, daß durch die Verbindung benachbarter Schmalseiten mittels Zwischenstücken 16 eng aneinanderliegende Strömungskanäle entstehen, die abwechselnd von dem inneren bzw. äußeren Kühlmittel durchströmt werden. Abb.7 zeigt eine Anordnung, bei der die Zwischenstücke 17 gleichzeitig zwei Windungen des rechteckig gewundenen Bleches i 5 überbrücken, so daß U-förmige Strömungskanäle 18 (für die Außenluft) und i 9 (für die Innenluft entstehen, die mit ihren Schenkeln ineinandergreifen.
  • An dien Enden der druckfesten Kanäle 3 müssen Durchtrittsöffnungen zum Gehäuseinnenraum 6 vorgesehen werden. Um diese möglichst groß gestalten zu können, sind, wie die Abb.8 zeigt, die an der Gehäusewand 2 anliegenden Schmalseiten der das innere gasförmige Kühlmittel führenden Kanäle 3 bei 2o verbreitert. Den Blechprofilen kann entsprechend den Ausführungsformen nach Abb. 9 bis i i eine solche Form gegeben werden, daß n Blechprofile aneinandergereiht 2 11 --- t Strömungskanäle ergeben. Beispielsweise dient für die Bildung zweier benachbarter Strömungskanäle ein U-förmiges Blechprofil 21, dessen Steg 22 einen Teil der Gehäusewandung bildet (Abb. 9) oder gegen die Gehäusewandung anliegt (Abb. io) und dessen einer Schenkel 23 in der Nähe des Steges 22 nach innen umgewinkelt und dann wieder so parallel dem anderen Schenkel verläuft, daß mit dem benachbarten Blechprofil 24 ein Strömungskanal entsteht, wobei die beiden Schenkelenden 25 und 26 in gleicher Richtung umgebogen sind, so daß beide Strömungskanäle 3, q. nach außen abgeschlossen sind. Das Profil eines derartig geformten Bleches ist in Abb. i i dargestellt.
  • Um die Druckfestigkeit der Kanäle 3 zu erhöhen, können in die Strömungskanäle ,1, die vom äußeren Kühlmittel durchströmt werden, auch Querstege 27 (Abb. io) eingebaut sein. Vorteilhaft werden die Wärmeaustauscher so ausgebildet, daß die Schweißnähte, soweit sie für die Dichtigkeit der überdruckräume maßgebend sind, von außen oder vom Gehäuseinnern aus zugänglich bleiben, also nicht wie etwa in Abb. :1 oder 8 angegeben, nach Fertigstellung der Wärmeaustauscher unzugänglich werden; nur dann ist eine Kontrolle der Schweißnähte nach Druckversuchen u. dgl. möglich.
  • Da die Gehäusewandungen hohe Zugspannungen aufnehmen müssen, werden zweckmäßigerweise Hauptbleche vorgesehen, wie sie in den Abb. q, 8 und io dargestellt und mit 2 bezeichnet sind. Die Anordnung nach Abb. i o hat den Vorteil, daß für die Dichtigkeit des Cberdruckkanals nur die Schließungsschweißnähte des Blechprofils und die Schweißnähte an den Durchtrittsöffnungen maßgebend sind. Es bedeutet zweifellos eine Erleichterung, wenn bei der Herstellung im wesentlichen nur auf diese Schweißnähte geachtet werden muß.
  • Bei der ir1 den Abb. t und 2 dargestellten und oben beschriebenen Anordnung des Trockentransformators in druckfestem Gehäuse ist die Luftgeschwindigkeit an den Wicklungen gering, da der Durchströmquerschanitt groß ist. Um den Wärmeübergang zu verbessern, empfiehlt es sich, die Innenluft so zu führen, daß sie zwangsläufig mit hoher Geschwindigkeit nur dicht an den Wicklungen und Kernen des Transformators entlang strömen kann. Hierzu ist es notwendig, wie Abb. 12 bis 1.1 zeigen, einen Kaltluftraum 28 und einen Warmluftraum 29 zu schaffen, die praktisch nur durch Kühlschornsteine 3o des Transformators miteinander verbunden sind. Beispielsweise kann dieses dadurch bewirkt werden, daß der äußerste Wicklungszylinder 31 jedes Kernes in geringem radialem Abstand mit einem Hüllzylinder 32 aus Isolierstoff umgeben wird und eine Platte 33 an diesen Hüllzylinder angekleidet wird, die hier und an den Gehäusewandungen 2 dicht schließt. Zur Führung dieser Platte 33, die .aus einem oder mehreren Teilen bestehen kann, dienen die Spannbolzen des Transformators; zweckmäßigerweise sind auf den Spannbolzen Spiralfedern angeordnet, so daß die Platte beim Hereinstellen des Transformators in das Gehäuse unter Federvorspannung auf einer Dichtung aufsetzen kann. Zur Abdichtung gegenüber den Hüllzylindern können Gummimanschetten od. dgl. vorgesehen sein.
  • Wie aus den Abb. 12 bis 14 zu ersehen ist, wird der Umlauf des inneren Kühlmittels wie folgt bewirkt: Die Luft wird aus dem Raunn 34, der von dem Warmluftraum 29 durch eine Blechplatte getrennt ist, vom Lüfterrnotor 5 angesaugt und in den darunter befindlichen Raum 3 5, den die erwähnte Blechplatte von dem Kaltluftraum 28 scheidet, gedrückt. Die Luft strömt dann durch die Kühlkanäle 31" die unterhalb der Platte 33 liegen, unter Abgabe der Restwärme in den Kaltluftraum 28, nimmt dann innerhalb der Kühlschornsteine 3o die Verlustwärme des Transformators auf, strömt in den Warmluftraum 29 und von dort unter Wärmeabgabe durch die Kühlkanäle 3" die oberhalb der Platte 33 liegen, wieder in den Raum 34 vor d<1s Ventilatorrad.
  • Im Gegensatz zu der Anordnung nach Abb. i und 2 'durchströmt also jedes Luftteilchen bei einem Umlauf nicht nur einen, sondern zwei Kanäle der Wärmeaustauscher.
  • Die grundsätzlich gleiche Anordnung, gegebenenfalls in leichterer Bauart, ist auch zweckmäßig für Transformatoren in staubdichter Kapselung anwendhar, also in den Fällen, in denen keine hohe tlberdrucksicherheit des Gehäuses gefordert ist; dies ist der Fall, wenn man zwecks Fremdbelüftung das Transformatorgehäuse über ein Druckminderventil vom Grubendruckluftnetz aus unter einen nur geringfügigen Überdruck setzt oder wenn man sich mit der obenerwähnten Schutzart »erhöhte Sicherheit e« begnügt oder auch den Transformator in schlagwetterfreien Bergwerken oder über Tage verwenden will.
  • Um einen leichten Transport der gekapselten Transformatoren auf den Grubenschienen zu ermöglichen, ist es zweckmäßig, an die Gehäuse Spurkranzräder und eventuell auch Puffer und Kupplungsvorrichtungen anzubauen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Trockentransformator in druckfestem Gehäuse, insbesondere zur Verwendung in schlagwettergefährdeten Gruben, mit an der Gehäusewandung anliegenden Strömungskanälen als Wärmeaustauscher, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungskanäle eine solche Form besitzen und so angeordnet sind, daß sie auf Grund ihres hohen Widerstandsmomentes trotz geringer Raumbeanspruchung das druckfeste Gehäuse für den Trockentransformator bilden.
  2. 2. Trockentransformator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungskanäle, die aus einzelnen eine oder mehrere flache Rechteckformen oder angenäherte Rechteckformen besitzenden oder bildenden Bauelementen zusammengesetzt sind, mit ihren Schmalseiten unmittelbar an der Gehäusewand anliegen oder diese bilden, mit ihren Längsseiten so nebeneinander ungeordnet sind, daß sie in wechselnder Reihenfolge von dem äußeren bzw. inneren Kühlmittel durchströmt werden, wobei die vom inneren Kühlmittel durchströmten Kanäle selbst druckfest ausgebildet sind.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungskanäle durch übereinandersetzenvon flachen U-förmige;q Blechprofilen ,gebildet sind, wobei eine Schmalseite unmittelbar .als Teil der Gehäusewand dient (Abb. 3). ¢. Anordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch ;gekennzeichnet, daß für die Strömungskanäle L-förmige Blechprofile verwendet werden, die, aneinandergesetzt, mit der Gehäusewand druckfeste Kanäle bilden (Abb. q.). 5. Anordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Strömungskanäle mit dem Innenraum in Verbindung stehende, rechteckige Rohre dienen, die in Abständen voneinander angeordnet sind, wobei die Schmalseiten dieser Rohre durch Zwischenstücke so verbunden sind, daß Kanäle für den Durchfluß des äußeren Kühlmittels entstehen (Abb. 5). 6. Anordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein als Gehäusewandung dienendes Blech so fortlaufend rechteckig gewunden ist, daß durch die Verbindung benachbarter Schmalseiten mittels Zwischenstücken eng aneinanderliegende Strömungskanäle entstehen (Abb. 6). 7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenstücke gleichzeitig zwei oder mehr Windungen des rechteckig gewundenen Bleches überbrücken, so daß U-förmige Strömungskanäle entstehen, die mit ihren Schenkeln ineinandergreifen (Abb. 7). B. Anordnung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die .an der Gehäusewand anliegenden Schmalseiten der das innere -.asförniige Kühlmittel führenden Kanäle verbreitert sind, um die erforderlichen Durchtrittsöffnungen möglichst groß zu gestalten (Abb. 8 bis io). 9. Anordnung nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Verwendung kommenden Blechprofile für die Strömungskanäle so geformt sind, daß /z Blechprofile aneinandergereiht 2n- i Strömungskatläle ergeben. i o. Anordnung nach Anspruch 8 und g, dadurch gekennzeichnet, daß für die Bildung zweier benachbarter Strömungskanäle ein U-förmiges Blechprofil dient, dessen Steg gegen die Gehäusewand anliegt bzw. einen Teil der Wand bildet und dessen einer Schenkel in. der Nähe des Steges nach innen umgewinkelt ist und dann wieder so parallel dem anderen Schenkel verläuft, daß mit dem benachbarten Blechprofil ein Strömungskanal entsteht, wobei die beiden Schenkelenden so in gleicher Richtung umgebogen sind, daß beide Strömungskanäle nach außen abgeschlossen sind (Abb. g bis i i). i i. Anordnung nach Anspruch i bis i o, dadurch gekennzeichnet, daß in die Strömungskanäle, die vom äußeren Kühlmittel durchströmt werden, Querstege eingebaut sind (Abb. io). 12. Anordnung nach Anspruch i bis i i, dadurch ,gekennzeichnet, daß die Profile der Strömungskanäle derart ausgebildet sind, daß nach ihrer Fertigstellung alle für die Dichtigkeit der überdrucksicheren Kanäle maßgebenden Schweißnähte von, außen oder vom Gehäuseinnern aus zugänglich sind. 13. Anordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Blechprofilen geschweißten Strömungskanäle an das die Gehäusewand bildende Blech eingelehnt sind, also, abgesehen von .den Außenkanten, mit der Gehäusewandung nicht zu einem starren Körper verschweißt sind (Abb. io). 14. Anordnung nach Anspruch i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Trockentransformator und der Gehäuseinnenraum so ausgebildet -werden, daß ein Kaltluft- und ein Warmluftraum entstehen, die nur durch die Kühlschornsteine des Transformators miteinander verbunden sind. 15. Anordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die äußersten Wicklungszylinder der Transformatorenkerne mit je einem Hüllzylinder umgeben sind und daß an diese Hüllzylinder eine Platte angekleidet ist, die hier und an den Gehäusewandungen ausreichend dicht schließt und so den Kaltluftraum vom Warmluftraum trennt, wobei die Platte aus einem Stück bestehen. oder auch aus mehreren Teüen zusammengesetzt sein und Versteifungen besitzen kann (Abb. 12 bis 1q.). 16. Anordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte beim Hereinsetzen des Transformators in das Gehäuse durch Federkraft luftdicht, beispielsweise sauf eine elastische Dichtung gegen einen umlaufenden Ansatz an der Gehäuseinnenwand, aufsetzt. 17. Anordnung nach Anspruch i bis 14, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung der inneren Ringlaufkühlung, daß jedes Teilchen des gasförmigen Kühlmiüttels gezwungen ist, bei ,einem Umlauf nicht nur einen, sondern zwei Kanäle der Wärmeaustauscher zu durchströmen. 18. Anordnung nach Anspruch i bis 17, dadurch ;gekennzeichnet, daß zur Entlastung die Längswände des Gehäuses gegeneinander verankert sind, wobei diese Verankerungen, die ganz oder teilweise aus Isolierstoff, beispielsweise Hartgezvebeplatten, bestehen oder auch isoliert an der Gehäusewand befestigt sind, zwischen den Kernen des Transformators hindurchgeführt sind.
DEA609A 1950-01-10 1950-01-10 Trockentransformator in druckfestem Gehaeuse Expired DE909121C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1043491B (de) * 1955-11-04 1958-11-13 Bbc Brown Boveri & Cie Durch mindestens zwei Ventilatoren beblasene Kuehleinrichtung fuer ruhende elektrische oder thermische Maschinen
DE972467C (de) * 1950-10-06 1959-07-30 Licentia Gmbh Druckfest gekapselter Trocken-Transformator fuer explosions- und schlagwettergefaehrdete Betriebe
EP0040651A1 (de) * 1980-05-23 1981-12-02 BBC Aktiengesellschaft Brown, Boveri & Cie. Behälter für die Abfuhr von Wärmeverlusten

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DE972467C (de) * 1950-10-06 1959-07-30 Licentia Gmbh Druckfest gekapselter Trocken-Transformator fuer explosions- und schlagwettergefaehrdete Betriebe
DE1043491B (de) * 1955-11-04 1958-11-13 Bbc Brown Boveri & Cie Durch mindestens zwei Ventilatoren beblasene Kuehleinrichtung fuer ruhende elektrische oder thermische Maschinen
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