DE908704C - Nachgiebige Lenksaeule fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Nachgiebige Lenksaeule fuer KraftfahrzeugeInfo
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- DE908704C DE908704C DE1952P0007002 DEP0007002A DE908704C DE 908704 C DE908704 C DE 908704C DE 1952P0007002 DE1952P0007002 DE 1952P0007002 DE P0007002 A DEP0007002 A DE P0007002A DE 908704 C DE908704 C DE 908704C
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- housing
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D1/00—Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle
- B62D1/02—Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle vehicle-mounted
- B62D1/16—Steering columns
- B62D1/18—Steering columns yieldable or adjustable, e.g. tiltable
- B62D1/19—Steering columns yieldable or adjustable, e.g. tiltable incorporating energy-absorbing arrangements, e.g. by being yieldable or collapsible
- B62D1/192—Yieldable or collapsible columns
Landscapes
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Nachgiebige Lenksäule für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine nachgiebige Lenksäule mit hydraulischem Dämpfungsmittel für Kraftfahrzeuge, die mit der im Lenkgehäuse angeordneten hohlen Lenkspindel axial verschiebbar verbunden ist.
- Um den Fahrer bei plötzlichen Stößen, hervorgerufen durch Auffahren auf Hindernisse oder bei Zusammenstößen, vor Verletzungen zu schützen, ist es bekannt, die Lenkspindel aus zwei ineinander verschiebaren Rohren mechanisch durch Schraubenfedern nachgiebig auseinanderzuhalten. Zum Festhalten des Lenkrades in der Normallage und zur wirksamen Aufnahme plötzlicher Stöße sind aber übermäßig stark dimensionierte Federn notwendig, die kaum einzubauen sind. Es wurde deshalb vorgeschlagen, die zwei Rohre der Lenkspindel durch hydraulische Dämpfungsmittel auseinanderzuhalten. Es wird dabei getrennt vom Schmiermittel für das Lenkgetriebe ein eigenes Dämpfungsmittel in der hohlen Lenkspindel untergebracht. Dies bedingt die Vorsehung von besonderen Vorrats- und Verdrängerräumen und insbesondere viele Abdichtungen, wodurch die Vorrichtung kompliziert und teuer wird. Aus diesen Gründen wird auf die nachgiebige Ausbildung der Lenkräder zumeist überhaupt verzichtet, obwohl gerade dadurch körperliche Verletzungen des Fahrers gemildert oder überhaupt vermieden werden können.
- Gemäß der Erfindung werden diese Schwierigkeiten dadurch beseitigt, daß als Dämpfungsmittel das Schmieröl des Lenkgetriebegehäuses dient, mit dem die in Verbindung mit diesem Gehäuse stehende hohle Lenkspindel gefüllt ist. Es ergibt sich dadurch eine bedeutende Vereinfachung, da fast nur Bauelemente einer üblichen Ausführung nicht nachgiebiger Lenksäulen abgeändert werden müssen. Die Form des Lenkgehäuses kann dabei unverändert bleiben. Die Vorsehung eines eigenen Vorratsbehälters für das Dämpfungsmittel fällt fort. Auch die Lenksäule weist die übliche Form auf und ist von außen nicht sichtbar. Die hohle Lenkspindel weist an einem Ende einen eine Drosselbohrung enthaltenden Gewindebolzen auf, und das andere Ende ist durch einen mit der Lenksäule fest verbundenen Kolben abgeschlossen. Eine Bohrung im Lenkgetriebegehäuse verbindet den Innenraum der Lenkspindel mit dem diese umgebenden Raum im Lenkgehäuse. Dadurch wird die Ausführung sehr einfach, und die Abdichtungen werden auf das Mindestmaß reduziert. In der Lenkspindel ist vorzüglich zwischen dem Kolben und dem Gewindebolzen eine den Kolben nach außen drückende Rückstellfeder angeordnet.
- In der Zeichnung, welche eine beispielsweise Ausführung der Erfindung zeigt, stellt Fig. I einen senkrechten Mittellängsschnitt durch ein erfindungsgemäß ausgestaltetes Lenkgetriebe und die Lenksäule und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. I in größerem Maßstab dar.
- Die Lenksäule I und das damit fest verbundene Lenkrad 2 sind von üblicher Ausführung. Bei Verwendung einer üblichen vollen Lenkspindel endet diese in einen geriffelten Teil, der in das Ende der geschlitzten Lenksäule ragt und dort durch eine Klemmschraube festgehalten wird. In gleicher Weise wird entsprechend der Erfindung das geriffelte Ende 3 einer Keilwelle 4 in der geschlitzten Lenksäule I durch einen Spannbügel 5 und eine Klemmschraube 6 festgehalten. Die Keilwelle 4 ist mit beispielsweise vier Keilen 7 ausgestattet, wird in entsprechenden Keilnuten 8 der hohl ausgeführten Lenkspindel 9 längs verschiebbar gehalten und bildet einen sich in die Lenkspindel erstreckenden Kolben. Durch einen Ring Io, der sich in äußerster Lage des Kolbens gegen das Ende der Nuten 8 legt, wird die Hubbewegung des Kolbens nach außen begrenzt. Die Begrenzung der Hubbewegung nach innen ist durch den Abstand a der Lenksäule vom Ende der Lenkspindel gegeben. Eine Dichtmanschette II ist zwischen Ring Io und einer Büchse I2 angeordnet, welche auf einem Zapfen I3 der Keilwelle befestigt ist.
- Die hohle Lenkspindel ist in einem Lenkgehäuse I4 gelagert, und ihr freies Ende ist durch einen Gewindebolzen I5 verschlossen, welcher eine Drosselbohrung I6 aufweist. Die Lenkmutter I7 überträgt in üblicher Weise die Drehung der Lenk- I Spindel beim Lenken auf einen Lenkhebel I8. Im Lenkgehäuse befindet sich Schmieröl. Um dieses Schmieröl gleichzeitig als hydraulische Flüssigkeit verwenden zu können, welche einer Einwärtsbewegung des Kolbens in der Lenkspindel entgegenwirkt, ist in dem Lenkgehäuse ein Kanal I9 angeordnet, durch welchen das in der hohlen Lenkspindel befindliche Öl über die Bohrung I6 in das Gehäuseinnere ausgepreßt werden kann.
- Zwischen dem Gewindebolzen I5 und dem Kolben ist eine Rückstellfeder 2o angeordnet, durch welche der Kolben nach außen gedrückt wird.
- Prallt der Fahrer des Kraftfahrzeuges unter der Wucht eines Zusammenstoßes nach vorn, so gibt die Lenksäule hydraulisch gedämpft um den Betrag a nach. Das sich im Innern der Lenkspindel befindliche Öl fließt durch die Drosselbohrung I6 und den Kanal I9 in das Lenkgehäuse, und der Kolben wird unter gleichzeitiger Überwindung der Kraft der Feder 2o in die hohle Lenkspindel gedrückt. Dadurch wird der Stoß wesentlich gemildert und ernstere Verletzungen des Fahrers vermieden.
- Die Feder 2o wirkt hauptsächlich als Rückstellfeder, durch welche der Kolben wieder nach außen in die normale Lage gedrückt wird.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Nachgiebige Lenksäule mit hydraulischem Dämpfungsmittel für Kraftfahrzeuge, die mit der im Lenkgehäuse angeordneten hohlen Lenkspindel axial verschiebbar verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß als Dämpfungsmittel das Schmieröl des Lenkgetriebegehäuses (I4) dient, mit dem die in Verbindung mit diesem Gehäuse stehende hohle Lenkspindel (9) gefüllt ist.
- 2. Nachgiebige Lenksäule für Kraftfahrzeuge nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die hohle Lenkspindel (9) an einem Ende einen eine Drosselbohrung (I6) enthaltenden Gewindebolzen (I5) aufweist und das andere Ende durch einen mit der Lenksäule fest verbundenen Kolben (4) abgeschlossen ist.
- 3. Nachgiebige Lenksäule für Kraftfahrzeuge nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Bohrung (I9) im Lenkgetriebegehäuse (i4), welche den Innenraum der Lenkspindel (9) mit dem diese umgebenden Raum im Lenkgehäuse verbindet.
- 4. Nachgiebige Lenksäule für Kraftfahrzeuge nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Lenkspindel (9) zwischen dem Kolben (4) und dem Gewindebolzen (i5) eine den Kolben nach außen drückende Rückstellfeder (2o) angeordnet ist. Angezogene Druckschriften: Französische Patentschriften Nr. 746 579, 948 915; USA.-Patentschrift Nr. 2 549 345-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1952P0007002 DE908704C (de) | 1952-11-27 | 1952-11-27 | Nachgiebige Lenksaeule fuer Kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1952P0007002 DE908704C (de) | 1952-11-27 | 1952-11-27 | Nachgiebige Lenksaeule fuer Kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE908704C true DE908704C (de) | 1954-04-08 |
Family
ID=581330
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1952P0007002 Expired DE908704C (de) | 1952-11-27 | 1952-11-27 | Nachgiebige Lenksaeule fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE908704C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1036074B (de) * | 1957-03-13 | 1958-08-07 | Inst Landmaschinen Und Traktor | In der Laenge veraenderlicher Lenkturm fuer vorzugsweise landwirtschaftliche Kraftfahrzeuge |
| DE1083140B (de) * | 1958-11-13 | 1960-06-09 | Daimler Benz Ag | Zusammenschiebbare, hydraulisch abgefederte Lenksaeule, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
| DE1097297B (de) * | 1958-07-15 | 1961-01-12 | Erich C Cussler | Sicherheits-Lenksaeule fuer Kraftfahrzeuge |
| DE1099372B (de) * | 1960-02-11 | 1961-02-09 | Porsche Kg | Lenkung fuer Fahrzeuge, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR746579A (fr) * | 1932-11-30 | 1933-06-01 | Arbre de direction à ressort amortisseur pour automobiles | |
| FR948915A (fr) * | 1947-06-27 | 1949-08-16 | Perfectionnement aux colonnes ou tubes de direction pour véhicules de tous genres | |
| US2549345A (en) * | 1948-10-29 | 1951-04-17 | Jamshed K Tamboli | Hydraulically cushioned and adjustable steering wheel |
-
1952
- 1952-11-27 DE DE1952P0007002 patent/DE908704C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR746579A (fr) * | 1932-11-30 | 1933-06-01 | Arbre de direction à ressort amortisseur pour automobiles | |
| FR948915A (fr) * | 1947-06-27 | 1949-08-16 | Perfectionnement aux colonnes ou tubes de direction pour véhicules de tous genres | |
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|---|---|---|---|---|
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| DE1083140B (de) * | 1958-11-13 | 1960-06-09 | Daimler Benz Ag | Zusammenschiebbare, hydraulisch abgefederte Lenksaeule, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
| DE1099372B (de) * | 1960-02-11 | 1961-02-09 | Porsche Kg | Lenkung fuer Fahrzeuge, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
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