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DE908602C - Verfahren zur Schwimmaufbereitung von Erzen - Google Patents

Verfahren zur Schwimmaufbereitung von Erzen

Info

Publication number
DE908602C
DE908602C DEG3843D DEG0003843D DE908602C DE 908602 C DE908602 C DE 908602C DE G3843 D DEG3843 D DE G3843D DE G0003843 D DEG0003843 D DE G0003843D DE 908602 C DE908602 C DE 908602C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
salts
zinc
flotation
ores
anhydrous
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG3843D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr August Goette
Dr-Ing Robert Siegler
Dr-Ing Adolf Voigt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Erz und Kohler Flotation G M B
Original Assignee
Erz und Kohler Flotation G M B
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Erz und Kohler Flotation G M B filed Critical Erz und Kohler Flotation G M B
Priority to DEG3843D priority Critical patent/DE908602C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE908602C publication Critical patent/DE908602C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03DFLOTATION; DIFFERENTIAL SEDIMENTATION
    • B03D1/00Flotation
    • B03D1/02Froth-flotation processes
    • B03D1/06Froth-flotation processes differential

Landscapes

  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Verfahren zur Schwimmaufbereitung von Erzen Es ist bekannt, Erze, die neben Zinkblende und/ oder Schwefelkies noch Bleiglanz und/oder Kupfersulfide enthalten, durch auswählende Schwimmaufbereitung aufzubereiten. Dabei werden der Erztrübe mitunter Drückmittel zugesetzt, so daß lediglich der Bleiglanz und/öder die Kupfersulfide schwimmen, während Zinkblende und/oder Pyrit gedrückt werden. Als Drücker wurden zunächst Sulfite zusammen mit wasserlöslichen Zinksalzen vorgeschlagen. Unter den bisherigen Verhältnissen der Schwimmaufbereitung werden die Sulfite leicht zu unwirksamen Sulfaten oxydiert, weshalb ihre Verwendung beschränkt blieb. Auch ist die Verwendung von Salzen der Thioschwefelsäure zusammen mit Schwermetallsalzen als Drückmittel vorgeschlagen worden, ohne daß diese Zusammensetzung eine nennenswerte technische Bedeutung erlangt hat. Vielfach dient heute Natriumcyanid als Drückmittel, manchmal in Verbindung mit Zinksulfat.
  • Während nun das Natriumcyanid der stärkste Drücker ist, verlangt die Praxis doch des öfteren einen sanften Drücker. Hinzu kommt, daßin manchen Fällen die Anwendung des Natriumcyanides wegen seiner Giftigkeit vermieden wird. Um diesen Anforderungen zu genügen, hat man vorgeschlagen, die Zink- und Eisen(2)-Salze der Thioschwefelsäure (H2 S2 O3) und der dithionigen Säure (H2 S2 O4) als Drücker zu verwenden. Am bekanntesten in dieser Beziehung in der Schwimmaufbereitungstechnik sind bisher Stoffe, deren Wirksamkeit auf dem Gehalt an solchen Dithioniten beruht, in welchen der Kationenanteil gleichzeitig aus einem Alkali und einem Schwermetall besteht.
  • Ein wesentlicher Nachteil dieser Stoffe ist, daß sie mit Wasser keine einheitliche Lösungen bilden und daß ihre Anwendbarkeit schon aus diesem Grunde beschränkt ist. Dementsprechend müssen auch die bisher bekannten Dithionedrückmittel in trocknem pulverförmigem Zustande dem Erz vor dessen letzter Zerkleinerung zugesetzt werden. Bei dem erstrebten Drücken der Zinkblende müß demnach bei Anwendung dieser Salze auf die für den Betrieb sehr wichtige Möglichkeit verzichtet werden, das Drücken der Blende bzw. des Kieses an irgendeiner Stelle des Schwimmaufbereitungsganges zu wiederholen oder zu verstärken.
  • Es wurde nun gefunden, daß man durch Vereinigung von wasserlöslichen Salzen, der schwefligen Säure (H2 S O3) und der Thioschwefelsäure (H2 S2 O3) mit wasserlöslichen Schwermetallsalzen zu Druckmittel gelangt, durch welche die vorgenannten Schwierigkeiten vollkommen fortfallen. Als solche kommen erfindungsgemäß beispielsweise in Frage: Natriumsulfit, Natriumbisulfit bzw.Natriumpyrosulfit, Kaliumsulfit, Kaliumbisulfit, Magnesiumbisulfit, Natriumthiosulfat, ferner Zinksulfat, Zinkacetat, Cadmiumsulfat, Eisensulfat u. dgl. Die Schwermetallsalze können in dem Mittel einzeln oder in beliebiger Zusammensetzung vertreten sein.
  • Die auswählend drückende Wirkung der erfindungsgemäßen Verbindungen z. B. auf Zinkblende ist zumindest derjenigen ebenbürtig, wie sie nach den bisher hierfür am besten geeigneten Druckmitteln, z. B. der Dithioniten, erreicht werden. Die Salze nach vorliegender Erfindung haben überdies noch den Vorteil, daß sie auch zum Drücken von Schwefelkies geeignet sind.
  • Die Herstellung der erfindungsgemäß zu verwendenden Stoffe geschieht zweckmäßig durch Mischen der wasserfreien Salze, gegebenenfalls unter Mitver-Wendung von Ammonsalzen und Stabilisatoren bzw. höhermolekularen organischen Dispergier- und Netzmitteln, beispielsweise Zuckerarten, Cellulose, Lignin, deren Derivaten und Abbauprodukten.
  • Zum Gebrauch wird das Salzgemisch der Wasserfreien Salze in Wasser gelöst und die Lösung der Erztrübe zugesetzt. Die Drücker brauchen also nicht mit den Gemischen vermahlen zu werden; ihre Anwendung, insbesondere Dosierung, ist einfach und sicher.
  • Beispiel Durch Mischen der folgenden wasserfreien trocknen Salze: 50 Gewichtsteilen Na2S2O5 2o - Na2S2O3 25 - ZnSO4 3 - (NH4)2SO4 2 - ligninsulfosaurem Calcium wird ein lagerfähiger Stoff erhalten, dessen Lösung in Wasser eine gute Trennung von Bleiglanz, Zinkblende und Schwefelkies erlaubt.
  • Unter Verwendung von o,6 kg pro Tonne des vorstehend gekennzeichneten Körpers wurde ein Schwimmaufbereitungsversuch mit einem westdeutschen Blei-Zink-Erz durchgeführt. An chemischen Verbindungen waren außerdem benutzt worden o,o5 kg pro Tonne Flotol A 0,05 kg - schweres Trägeröl o,I kg - Kaliumäthylxanthat o,4 kg - Kupfersulfat Es fielen folgende Körper an: Ge Metallgehalt Metallwichts ausbringen teile - % Pb Zn %Pb %Zn Pb-Konzentrat I,7 68,oI 9,77 52,I6 3,7 Pb-Mittelgut I,9 3I,93 29,9o 28,I4 I2,6 Zn-Konzentrat 6,3 4,22 5I,58 I2,I7 72,2 Zn-Mittelgut I,5 3,94 I8,4I 2;66 6,2 Zn-Berge .... 88,6 o,I2 0,27 4,87 5,3 Ioo,o 2,I8 4,5o Ioo,oo Ioo,o Diese Ergebnisse sind, insbesondere im Hinblick auf die bekannte schwierige Trennbarkeit von Blei und Zink, in vorliegendem Haufwerk als gut und zufriedenstellend zu bezeichnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Schwimmaufbereitung von Zinkmineralien und/oder Schwefelkies enthaltenden Erzen, dadurch gekennzeichnet, daß der Erztrübe wäßrige Lösungen von Gemischen der wasserfreien Salze der schwefligen Säure und der Thiaschwefelsäure zusammen mit wasserfreien Schwermetallsalzen zugesetzt werden.
DEG3843D 1942-12-12 1942-12-12 Verfahren zur Schwimmaufbereitung von Erzen Expired DE908602C (de)

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DEG3843D DE908602C (de) 1942-12-12 1942-12-12 Verfahren zur Schwimmaufbereitung von Erzen

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DE908602C true DE908602C (de) 1954-04-08

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ID=7117268

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DE (1) DE908602C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN114798182A (zh) * 2022-04-22 2022-07-29 深圳市中金岭南有色金属股份有限公司 一种提高砷黝铜矿浮游速率的活化剂及其应用方法

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN114798182A (zh) * 2022-04-22 2022-07-29 深圳市中金岭南有色金属股份有限公司 一种提高砷黝铜矿浮游速率的活化剂及其应用方法

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