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DE908343C - Loet- oder Anwaermevorrichtung mit einem durch Flammen oder Heizgase zu beheizenden Erwaermungskoerper - Google Patents

Loet- oder Anwaermevorrichtung mit einem durch Flammen oder Heizgase zu beheizenden Erwaermungskoerper

Info

Publication number
DE908343C
DE908343C DEJ4759D DEJ0004759D DE908343C DE 908343 C DE908343 C DE 908343C DE J4759 D DEJ4759 D DE J4759D DE J0004759 D DEJ0004759 D DE J0004759D DE 908343 C DE908343 C DE 908343C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heating
soldering
heating device
chamber
heating chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEJ4759D
Other languages
English (en)
Inventor
Bruno Marquardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Junkers and Co GmbH
Original Assignee
Junkers and Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Junkers and Co GmbH filed Critical Junkers and Co GmbH
Priority to DEJ4759D priority Critical patent/DE908343C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE908343C publication Critical patent/DE908343C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K3/00Tools, devices, or special appurtenances for soldering, e.g. brazing, or unsoldering, not specially adapted for particular methods
    • B23K3/02Soldering irons; Bits
    • B23K3/021Flame-heated soldering irons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Löt- oder Anwärmevorrichtung mit einem durch Flammen oder Heizgase zu beheizenden Erwärmungskörper Bei den bisher bekannten Lötkolben mit einem durch Flammen oder Heizgase zu beheizenden Erwärmungskörper bestand der die Lötschneide aufweisende Erwärmungskörper aus einem vollwandigen Metallkörper, vorzugsweise aus Kupfer, der von der Flamme bzw. den Heizgasen von außen erwärmt wurde. Hierbei bestand der Nachteil, daß die Anheizzeit bis zum Erreichen der Löttemperatur an der Lötschneide des Erwärmungskörpers verhältnismäßig lange dauerte und beim Betrieb des Lötkolbens ein unerwünscht hoher Wärmeverlust auftrat.
  • Nach der Erfindung sind die genannten Nachteile dadurch behoben, daß der Erwärmungskörper mit einem lamellenartig unterteilten Wärmeaustauscher versehen ist, der von einer Heizkammer umschlossen ist. Durch diese Maßnahme erhält der beheizte Teil des Erwärmungskörpers ohne jede Querschnittvergrößerung eine vielfach vergrößerte Wärmeaufnahmefläche. Dadurch wird erreicht, daß die zugeführte Wärme in der Heizkammer fast vollständig von dem Wärmeaustauscher aufgenommen und rasch weitergeführt wird, so daß die Anheizzeit kurz ist und während des Betriebes nur geringfügige Wärmeverluste auftreten können. Man kann daher auch bei den in der erfindungsgemäßen Weise ausgebildeten Lötkolben od. dgl. unter Aufrechterhaltung der Kolbenleistung die Wärmezufuhr verringern und damit die Betriebskosten des Geräts erheblich herabsetzen.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung und in den Unteransprüchen angegeben.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es zeigt Abb. i einen Längsschnitt eines Lötkolbens nach Schnittlinie I-I der Abb. 2 und Abb.2 einen senkrechten O_uerschnitt nach Schnittlinie II-II der Abb. i, während Abb. 3 einen senkrechten Schnitt durch ein als Anwärmvorrichtung dienendes Gerät darstellt.
  • Bei den Lötkolben nach den Abb. i und 2 ist der Erwärmungskörper i an seinem der Lötschneide 2 entgegengesetzten Ende mit einer Anzahl parallel zueinander verlaufender Schlitze 3 versehen. Diese Schlitze 3 und die zwischen den Schlitzen 3 stehenbleibenden schmalen Stegen 4 ergeben eine lamellenartige Unterteilung des betreffenden Endes des Erwärmungskörpers i, wodurch ein Wärmeaustauscher 3, 4. mit großer Oberfläche gebildet wird. Der Wärmeaustauscher 3, q. ist in einer beispielsweise aus Blech bestehenden Heizkammer 5 angeordnet. Der Erwärmungskörper i ist hierzu durch eine seitliche Öffnung 6 des Heizkammergehäuses 5 mit seinem Wärmeaustauscher 3, q. auswechselbar eingesetzt und wird mittels einer durch die entgegengesetzt liegende Wand der Heizkammer 5 hindurchgreifende Schraube 7 befestigt. Diese Anordnung gestattet ein Auswechseln des Erwärmungskörpers i und ergibt einen einfachen und wärmetechnisch günstigen Aufbau der ganzen Vorrichtung, wobei der Wärmeaustauscher 3, q. die Heizkammer derart ausfüllt, daß die Lamellen des Wärmeaustauschers von den Heizgasen gleichmäßig umspült werden. Im unten offenen Ende der Heizkammer 5 sind zwei Brennerrohre 8 angeordnet, durch welche der Wärmeaustauscher q., 3 des Erwärmungskörpers i beheizt wird. Das obere Ende der Heizkammer 5 ist als Abgasabzugsrohr ausgebildet und kann auch noch an ein Abgasrohr, eine Abgashaube od. dgl. zur Weiterführung der Abgase angeschlossen werden, so daß die Abgase den Löter weder behindern noch gesundheitlich schädigen können. Seitlich an der Außenseite der Heizkammer 5 ist ein als Mischkammer dienendes Rohr g angeordnet. In dieser Mischkammer 9 werden die Heizgase vorgewärmt, wodurch eine Verbesserung der Heizleistung erzielt wird. Das eine Ende dieser Mischkammer ist mit einem Gaszuführungsrohr io verbunden, während an das andere Ende die Brennerrohre 8 angeschlossen sind. An dem frei liegenden Teil des Mischkammerrohres 9 ist noch ein Halter i i angeordnet, der drehbar, seitlich verschiebbar und in der jeweils gewünschten Stellung feststellbar ist. Dieser Halter i i dient zum Befestigen des Lötkolbens in einem Schraubstock od. dgl. und gestattet eine dem jeweiligen Verwendungszweck angepaßte Einstellung der Lötschneide 2.
  • Die Abb. 3 stellt eine Anwärmvorrichtung dar, die z. B. zum Anwärmen von Rohren oder Rohrteilen dient, die anschließend an die erfolgte Anwärmung eine Wärmebehandlung durchlaufen oder beispielsweise in einem Wanderlötofen gelötet werden sollen.
  • Nach Abb. 3 besteht der Erwärmungskörper aus einem Drehteil 12, der an einem Ende mit einer axialen Bohrung 13 und bis zur Bohrungstiefe mit radialen Schlitzen versehen ist, so daß hier wieder ein lamellenartiger Wärmeaustauscher 14 gebildet wird. Die Herstellung dieses Erwärmungskörpers ist verhältnismäßig einfach und billig, da die bisher erforderlichen Schmiedearbeiten ganz fortfallen. Außerdem kann dieser Erwärmungskörper sehr genaue Abmessungen erhalten und daher dem jeweiligen Verwendungszweck weitgehend angepaßt werden. Die Heizkammer besteht aus zwei miteinander zu verbindenden Gehäuseteilen 15, 16, die durch Schrauben 17 zusammengehalten werden. Die Heizkammerteile 15, 16 und der Erwärmungskörper 12 sind dabei derart ausgebildet, daß der in die Heizkammer eingesetzte Wärmeaustauscher 14 von den zusammengeschraubten Teilen 15, 16 zwischen sich festgehalten wird. Es sind also keine zusätzlichen Mittel oder Maßnahmen zum Befestigen des auswechselbaren Erwärmungskörpers erforderlich. An dem Heizkamrnergehäuseteil 15 ist eine Tragvorrichtung 18 befestigt, welche zum Anbringen der Vorrichtung an einem Arbeitstisch od. dgl. dient. Ein an der Tragvorrichtung verstellbar befestigter Abstandhalter ig trägt das Brennerrohr 2o, welches in einem :gewissen Abstand von einer unteren Öffnung 2 i des Gehäuseteiles 15 und zentral zum Wärmeaustauscher 14 angeordnet ist. Die zentrale Heizmittelzufuhr ergibt eine vorteilhafte gleichmäßige Verteilung der Wärme und ermöglicht einen einfachen und symmetrischen Aufbau der Heizkammer, die daher auch aus Ziehblechteilen hergestellt werden kann. An dem Deckelteil 16 ist im Anschluß an eine Öffnung 22 ein Überschlaganzündrohr 23 angeordnet, das an seinem oberen Ende ein Berührungsschutzblech 2q. trägt. Das Überschlaganzündrohr 23 dient gleichzeitig als Abgasabführungsrohr beim Betrieb des Geräts.
  • Zum Inbetriebsetzen der Vorrichtung nach Abb.3 wird zunächst die Gaszufuhr geöffnet, worauf das Gas-Luft-Gemischdurch die Heizkammer in das Anzündrohr 23 strömt. Hierauf kann durch Überschlaganzündung am oberen Ende des Anzündrohres 23 der Brenner 2o angezündet werden. Der Strömungsweg der Heizgase ist durch Pfeillinien angedeutet. Das Berührungsschutzblech 24 fängt die Anzündverpuffungsflamme auf und schützt damit die Bedienung des Geräts vor Verbrennungen. Beim Gebrauch der Vorrichtung werden im übrigen die zu erwärmenden Rohre oder Rohrteile auf den aus,dem Deckelteil 16 herausragenden zylindrischen Teil des Erwärmungskörpers 12 aufgeschoben und eine bestimmte Zeit in dieser Lage belassen, wobei sie die gewünschte Temperatur annehmen.
  • Die Vorrichtung nach Abb.3 kann natürlich auch als Lötkolben verwendet werden, wozu der Erwärmungskörper 12 zweckmäßig durch einen zusätzlichen Arbeitsgang, z. B. durch Fräsen od. dgl., mit einer Lötschneide zu versehen wäre.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Löt- oder Anwärmvorrichtung mit einem durch Flammen oder Heizgase zu beheizenden Erwärmungskörper, dadurch gekennzeichnet, daß der Erwärmungskörper einen lamellenartig unterteilten Wärmeaustauscher aufweist, der von einer Heizkammer umschlossen ist.
  2. 2. Löt- oder Anwärmvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einer Heizgaszuführung in Verbindung stehende Heizkammer (5) oberhalb des Wärmeaustauschers (3, q.) in ein Abgasabführungsrohr mündet.
  3. 3. Löt- oder Anwärmvorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, .daß die Heizkammer (5) mit einer seitlichen Öffnung (6) zum auswechselbaren Einsetzen dies Erwärmungskörpers (i) versehen ist. q..
  4. Löt- oder Anwärmvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Heizkammer (5) eine mit der Gaszuführung (io) in Verbindung stehende Gas-Luft-Mischkammer (9) angeordnet ist, von der Brennerrohre (8) zum unten offenen Ende der Heizkammer (5) führen.
  5. 5. Löt- oder Anwärmvorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Erwärmungskörper (12) aus einem Drehteil besteht und die Heizmittelzufuhr zentral zu dem an einem Ende des Drehteils befindlichen Wärmeaustauscher (14) angeordnet ist.
  6. 6. Löt- oder Anwärmvorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizkammer aus zwei miteinander zu verbindenden Gehäuseteilen (15, 16) besteht, die im zusammengesetzten Zustand den Wärmeaustauscherteil (1q.) des Erwärmungskörpers (12) zwischen sich festhalten.
  7. 7. Löt- oder Anwärmvorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Abgasabführungsrohr bei Verwendung von anzuzündenden Heizgasen gleichzeitig als Überschlaganzündrohr (23) dient. B.
  8. Löt- oder Anwärmvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Überschlaganzündrohr (23) mit einem Berührungsschutz (2q.) gegen die Anzündverpuffungsflamme versehen ist.
  9. 9. Löt- oder Anwärmvorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3 und 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizkammer (15, 16) an einer Tragvorrichtung (18) befestigt ist, die mittels eines verstellbaren Abstandhalters (i9) ein Brennerrohr (20) trägt, dessen Mündung sich vor einer unteren öffnung der Heizkammer (15, 16) befindet.
DEJ4759D 1945-01-31 1945-01-31 Loet- oder Anwaermevorrichtung mit einem durch Flammen oder Heizgase zu beheizenden Erwaermungskoerper Expired DE908343C (de)

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DE908343C true DE908343C (de) 1954-04-05

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