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DE908002C - Sudzeug mit uebereinandergebauten Hauptgefaessen - Google Patents

Sudzeug mit uebereinandergebauten Hauptgefaessen

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Publication number
DE908002C
DE908002C DEST1441D DEST001441D DE908002C DE 908002 C DE908002 C DE 908002C DE ST1441 D DEST1441 D DE ST1441D DE ST001441 D DEST001441 D DE ST001441D DE 908002 C DE908002 C DE 908002C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sudzeug
wort
vessels
vessel
trough
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEST1441D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinrich Staeckler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HEINRICH STAECKLER DIPL ING
Original Assignee
HEINRICH STAECKLER DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HEINRICH STAECKLER DIPL ING filed Critical HEINRICH STAECKLER DIPL ING
Priority to DEST1441D priority Critical patent/DE908002C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE908002C publication Critical patent/DE908002C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C7/00Preparation of wort
    • C12C7/14Lautering, i.e. clarifying wort
    • C12C7/16Lautering, i.e. clarifying wort by straining
    • C12C7/17Lautering, i.e. clarifying wort by straining in lautertuns, e.g. in a tub with perforated false bottom
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C13/00Brewing devices, not covered by a single group of C12C1/00 - C12C12/04
    • C12C13/02Brew kettles
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C3/00Treatment of hops
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C12C7/00Preparation of wort
    • C12C7/04Preparation or treatment of the mash
    • C12C7/06Mashing apparatus
    • C12C7/062Mashing apparatus with a horizontal stirrer shaft
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C7/00Preparation of wort
    • C12C7/20Boiling the beerwort
    • C12C7/205Boiling with hops
    • C12C7/22Processes or apparatus specially adapted to save or recover energy
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C7/00Preparation of wort
    • C12C7/24Clarifying beerwort between hop boiling and cooling

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Description

  • Sudzeug mit übereinandergebauten Hauptgefäßen Sudzeuge gehören zu den kostspieligsten Installationen des Brauereibetriebes. Da die Braugefäße fast durchweg rund gebaut werden, erfordern sie sehr teure gepreßte Böden. Das Nebeneinanderaufstellen der einzelnen Gefäße war nur auf großen Grundflächen möglich, und dadurch wurden die Bauten teuer. Die Verbindung der einzelnen Gefäße untereinander machte viele und lange Rohrleitungen nötig. Die Bedienung dieser Sudzeuge zwang den Biersieder während seiner Arbeit zu vielen Wegen, und die Beobachtung der einzelnen Gefäße war unübersichtlich und erschwert.
  • Auch wärmewirtschaftlich brachte die getrennte Aufstellung der einzelnen Braugefäße nebeneinander Verluste durch Strahlung an Hauben, Dunstrohren und Rohrleitungen, die, wenn sie gemildert werden sollten, die Isolation großer Flächen erforderlich machten. Diese Misstände abzustellen war das Ziel zweier Maßnahmen, welches allerdings nur unvollkommen erreicht wurde, und bei denen neue Miß-stände auftraten.
  • Erstens baute man im Grundriß viereckige Gefäße, mit billigen, flachen, ungepreßten Böden oder auch bereits solche mit muldenförmigen, also nur gewalzten Böden. Diese viereckigen Gefäße kochten aber schlecht, weil sie keine thermisch bedingte, zwangsläufige Strömung des Kochgutes erzeugten. Ihre Bauweise wurde deshalb bald fallengelassen.
  • Die zweite Maßnahme, welche Grundfläche, Baukosten und Isolation sparen sollte, bestand darin, das man einfache, also nur aus zwei Gefäßen bestehende Sudzeuge kleinster Leistung übereinanderbaute. Diese übereinandergebauten Gefäße waren rund, erforderten also für die Pfanne ebenfalls noch teuere, gepreßte Böden. Sie waren auch nur einfache Sudzeuge kleinster Leistung, die nur zwei Sude pro Tag herstellen konnten.
  • Die vorliegende Erfindung, bestehend aus einem übereinander angeordneten, im Grundriß viereckigen Doppelsudzeug, beseitigt alle eben aufgeführten Mängel und bedeutet nicht nur für den Betrieb des Sudhauses, sondern auch für seine Herstellung einen bedeutenden technischen Fortschritt.
  • Die zu diesem Sudzeug gehörende Braupfanne besitzt zweckmäßig einen muldenförmigen Boden. Bei diesem Muldenboden ist es möglich, einen zwangsläufigen Strömungsverlauf beim Kochen zu erzielen, und zwar durch einseitige Beheizung. Die durch diese Beheizung der Pfanne sich einstellende thermische Strömung, nämlich das Hochkochen der Flüssigkeit auf der beheizten Längsseite des Gefäßes, kann durch Leitbleche noch zwangsläufiger gestaltet und enger zusammengefaßt werden.
  • In den Abb. I und II, welche ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Quer- und Längsschnitt schematisch darstellen, ist i die Braupfanne, 2 ihr muldenförmiger Trogboden mit der einseitigen Beheizung 3. Die Beheizung ist in der Zeichnung als sogenannte Doppelbodendampfbeheizung dargestellt, sie kann selbstverständlich auch gut und wirksam durch direkte Feuerbeheizung mit Kohle, Gas oder Öl als Brennstoff bei entsprechender Einmauerung erfolgen. Auch Heißwasser ist als Wärmeträger möglich. In dem Raum zwischen dem beheizten Muldenbodenteil und dem Leitblech 4, das um Scharniere 5 schwenkbar angeordnet werden kann, kocht die Flüssigkeit hoch und wird durch den Schlitz, der von der Wehrkante 6 und einem zweiten Leitblech 7 gebildet wird, auf den Flüssigkeitsspiegel 8 zurückgeworfen. Durch dieses sozusagen thermische Aufpumpen der kochenden Würze auf den Flüssigkeitsspiegel wird die Schaumbildung der Flüssigkeit unterbunden, ein Überkochen des Gefäßes verhindert, und so ein sehr intensives Kochen ermöglicht. Selbstverständlich kann die Beheizung auch auf beiden Längsseiten des Muldenbodens hinter entsprechenden Leitblechen erfolgen.
  • Ein Rührwerk für das Umrühren des Hopfens in der Würze kann an der tiefsten Stelle des muldenförmigen Bodens leicht angebracht werden. In den meisten Fällen wird aber die Strömung der Würze ausreichen, den Hopfen gleichmäßig in der Würze zu verteilen. Bei dem Ausschlagen der Würze durch das Ablaßventil 9 trennt sich der Hopfen durch ein Siebblech io von der Würze und bleibt auf dem an der tiefsten Stelle des Bodens angeordneten Siebblech io für das Überschwänzen mit Heißwasser liegen. Durch eine verschließbare Öffnung i i in einer Stirnwand des muldenförmigen Gefäßes kann der Hopfen von Hand oder durch eine mechanische Vorrichtung in ein Hopfentrebertransportgefäß 12 oder eine Hopfentrebermahlvorrichtung ausgetragen werden. Um Grundfläche für die Aufstellung des Sudzeuges zu sparen und vor allen Dingen Strahlungsverluste in der Abdeckung des Würzekessels i zu vermeiden, sind die Seitenwände 13, 14, 15 und 16 der muldenförmigen Pfanne nach oben weiter durchgezogen und bilden durch den Einzug von Zwischenböden 17, 18 und ig die übrigen Gefäße, welche zu einem Doppelsudzeug gehören, nämlich durch den Einzug des Bodens i8 den Läuterbottich 2o, und durch den Einzug des Bodens ig die beiden Maischbottichkessel a1 und 22. Durch den Einzug des Zwischenbodens 17 entsteht ein Würzevorlaufgefäß 23 unter dem Läuterboden. Wenn bei ständiger Verarbeitung von Surrogaten größere oder kleinere Läuterflächen benötigt werden als der Grundriß der muldenförmigen Braupfanne beträgt, dann können die nach oben durchgezogenen Seitenwände 13, 14, 15 und 16 so abweichend von der Senkrechten durchgezogen werden, daß der zwischen ihnen liegende Raum verkleinert oder vergrößert wird.
  • Neu an dieser Sudzeugkonstruktion ist die Anordnung des Würzevorlaufgefäßes 23 zwischen dem Läuterbottich und; der d arunterliegenden Würzepfanne i. Neu ist weiterhin die Anordnung der Maischbottichkessel 21 und 22 über dem Läuterbottich. Der technische Fortschritt, der sich aus dieser neuen Anordnung ergibt, liegt klar auf der Hand und besteht aus der großen Platzersparnis und der guten wärmewirtschaftlichen Wirkung sowie der übersichtlichen, große Wege vermeidenden Bedienung der Anlage, die, wie das Turnikochen im Haushalt, Wärmeverluste vermeidet und so gut wie keine Rohrleitungen benötigt. Der aus der Würzepfanne aufsteigende Wrasen heizt nämlich über dem Boden 17 die in das Zwischengefäß abgeläuterte Würze und erspart weiterhin die sonst übliche Warmwasserbodenheizung am Läuterbottichboden 18 des Läuterbottichs 2o. Über die Böden ig der Malschbottichkessel 2i und 22 können Abkühlungsverluste der Maischen in den Bottichen 21 und 22 ebenfalls nicht eintreten, weil die Maische im Läuterbottich 2o mindestens die gleiche Temperatur hat, welche jeweils in den Bottichen 21 und 22 beim Maischprozeß besteht. Die Bottiche 21 und 22 nehmen nur je die Hälfte der Grundfläche über dem Würzekessel, dem Vorlaufgefäß und dem Läuterbottich ein. Eine Trennwand 24 stellt die beiden am besten gleich großen Maischbottichkessel über dem Boden ig -her. Es kann aber durch die Trennwand 24 auch ein größerer Maischbottich und eine kleinere Maischpfanne gebildet werden. Die beiden Maischbottichkessel erhalten Rührwerke 26, die durch je einen Getriebemotor 27 und 28 angetrieben werden. Die Maischbottichkessel21 und 22 sind am besten beide beheizbare Gefäße, damit Teilmaischen gekocht werden können. Ihre Heizung wird vermittels Doppelboden 29 und 3o durchgeführt. 31 ist ein Vormaischapparat,dessen Ablaufrohr 32 so eingerichtet wird, daß wechselweise in den rechten oder linken Maischbottichkessel 21 und 22 eingemaischt werden kann. Der Vormaischapparat ist durch das Schrotabfallrohr 33 mit dem Schrotkasten verbunden und erhält in der bekannten Weise sein Einmaischwasser durch die Leitung 34. 35 ist der Läuterboden und 36 dic Treberauflockermaschine des Läuterbottichs. 37 ist die Läutermulde, welche dicht unter dem Boden 18 des Läuterbottichs im Raum des Vorlaufgefäßes 23 angeordnet wird, wodurch Abkühlungsverluste der abgeläuterten Würze an den Blechwänden der Mulde vermieden werden. In diesem Vorlaufgefäß 23 ist in Form einer großen Rinne auch ein Diastaseaufbewahrungsgefäß 38 angeordnet, damit, wenn kochende Maische abgeläutert werden soll, die Verzuckerung noch im Vorlaufgefäß 23 vorgenommen werden kann. Auch im Läuterbottich 20 ist ein gleiches Gefäß 39 untergebracht, in dem Dünnmaische zur Nachverzuckerung im Läuterbottich aufbewahrt werden kann.
  • In der schematischen Darstellung der beiden Abb. I und 1I wurde auf die Darstellung der Verbindungsrohrleitungen der einzelnen Gefäße untereinander verzichtet, weil aus der dargestellten Anordnung der einzelnen Gefäße hervorgeht, daß Rohrleitungen für Maische und Würze fast gar nicht notwendig werden. Maischeleitungen sind nur zum Aufpumpen der Trübwürze aus der Läutermulde 37 in den Läuterbottich 2o notwendig und zur Verbindung der beiden Maischgefäße 21 und 22 untereinander für die Maischarbeit. Diese Rohrleitungen sind außerordentlich kurz und einfach und gegenüber der sonst üblichen Länge und Form kaum erwähnenswert. Aus dem Läutergrant 37 läuft die Würze direkt durch ein Ablaufventil in das Vorlaufgefäß 23 und aus diesem wiederum ohne Rohrleitung direkt in den Würzekessel i. Falls kochende Maische abgeläutert wird, besorgt eine Kühlschlange 40 (im Vorlaufgefäß 23) die Kühlung der abgeläuterten Würze auf Verzuckerungstemperatur. Diese Kühlschlange 40 kann durch Umschaltung auf Dampfanschluß ohne weiteres auch als Anwärmvorrichtung benutzt werden, wenn fertig abgeläuterte und verzuckerte Würze vor dem Ablassen aus dem Vorlaufgefäß 23 in den Würzekessel i bereits auf Siedetemperatur erhitzt werden soll.
  • Der Läuterbottich enthält eine hin und her fahrende Treberauflocker- und Austrebermaschine 36, die in der Abb. III in größerem Maßstabe schematisch dargestellt ist. Vier Rollen 41 tragen, in zwei Schienen 42 laufend, einen Querträger 43. Durch diesen sind verstellbare Spindeln 44 geführt, an deren unteren Enden ein Messerbalken 45 mit den Aufschneidemessern 46 angebracht ist. Schneckenräder 47 haben in ihren Naben Gewinde, sind also als Spindelmuttern passend zu den Spindeln 44 ausgebildet. Wenn sie durch Schnecken 48 gedreht werden, heben oder senken sie die Spindeln 44 und verstellen so die verschiedenen Schnittiefen der Messer 46 im Treberkuchen. Am heb- und senkbaren Messerbalken 45 hängen in Scharnieren 49 Austreberscheite 5o, die wechselseitig die Treber an die Bottichstirnseiten schieben, wo sie durch Austreberklappen 5 i fallen und von Schnecken 52, die aus der Abb. II ersichtlich sind, ausgetragen werden. Wird die Auflockermaschine 36 nicht zum Austrebern benutzt, werden die Treberscheite 50 in den Scharnieren 49 um i8o° nach oben gedreht und in dieser ausgeschalteten Stellung durch eine geeignete nicht dargestellte Vorrichtung festgehalten.
  • Der zu einer wärmesparenden Anlage gehörige Dunstkondensator ist erfindungsgemäß zur Vermei,dung von Wärmeverlusten ohne dazwischenliegende Dunstrohre direkt an die Rückwand der Würzepfanne gebaut. Durch Dunstabzugsöffnungen 53 in der Würzepfannenrückwand über dem Flüssigkeitsspiegel tritt der heiße Wrasen direkt in den Dunstkondensator, den die Abb. II beispielsweise als sogenannter Zwillingskondensator darstellt. Die beiden Hälften dieses Zwillingsdunstkondensators sind mit 54 bezeichnet. Ein Exhaustor 55 bläst die den Dunstkondensator 54 verlassende Luft durch den Schlot 56 ins Freie. Der an die Kondensatorhälften 54 angeschlossene Saugstutzen des Exhaustors 55 wird an der Rückwand des Sudzeuges nach oben durchgeführt, damit durch Öffnungen 57, welche natürlich ebenso wie die Öffnungen 53 und 58 durch Klappen verschließbar sein müssen, die einzelnen Gefäße entlüftet werden können, was beispielsweise bei Reinigungsarbeiten nötig sein kann. Diese Entlüftungsöffnungen der einzelnen Gefäßwind an einen gemeinsamen Kanal 6o angeschlossen. Damit auch der Dunst der kochenden Maischgefäße 2 1 und 22 seine Wärme im Dunstkondensator nutzbringend abgeben kann, wird deren Wrasen durch in der Abb. 1I mit 58 bezeichnete Öffnungen und die Kanäle 59 vom Exhaustor 55 durch, den Kondensator 54 gesaugt. Weitere Einzelheiten, wie die Unterstützung und Aufhängung des Sudzeuges, die Anordnung der Bedienungspodeste und Treppen, der Antrieb der Läuterbottichaufhackmaschine, der beispielsweise durch eine angetriebene Spindel und eine Mutter, die im Querträger 43 festsitzt, oder durch gezogene Seile oder durch einen auf die fahrende Maschine direkt aufgebauten Elektrofahrmotor erfolgen kann, sind in den Abbildungen fortgelassen worden, da sie nicht zurr Wesen der Erfindung gehören.
  • Das in den Abb. I bis III schematisch dargestellte und eben beschriebene Sudzeug weist außer den bereits genannten technischen Fortschritten noch den sehr großen Vorteil seiner leichten Anfertigung auf. Die übereinandergebauten Gefäße haben gemeinschaftliche Zargenwände, die aus geraden, nur zuzuschneidenden Blechen bestehen. Sie erfordern außer dem Zuschneiden keinerlei formgebende Arbeit, wie Poltern, Pressen oder Walzen. Die Böden sind durchweg ungepreßte Böden und durch einfaches Walzen leicht und billig in die notwendige Form zu bringen. Die einzig notwendige besondere Gefäßabdeckung über den Maischgefäßen, also sozusagen -der Deckel oder die Haube des ganzen Sudzeuges, ist ebenfalls durch Walzen leicht hergestellt und vermeidet jegliche andere Formgebungsarbeit, wie Pressen, Poltern, Abhämmern usw.
  • Jede besondere Konstruktionsarbeit beim Bau der Sudzeuge fällt fort. Der Querschnitt der Sudzeuge kann immer der gleiche ,bleiben, und die einzelnen Sudzeuggrößen können lediglich durch verschiedene Längen hergestellt «-erden. plan kann diese Sudzeuge also sozusagen meterweise bauen und verkaufen. Aufhackmaschinen und ähnliche Zubehörteile können in größerer Anzahl am Lager gehalten werden, weil sie für jede Sudzeuggröße gleichbleiben. Fast alle Rohrleitungen fallen fort, weil die Gefäße durch ihre Böden direkt miteinander verbunden sind. Soweit Rohrleitungen, z. B. für den Maischbetrieb, notwendig sind, brauchen sie nicht erst auf der Montage den örtlichen Verhältnissen entsprechend gebaut und angepaßt werden. Sie können bereits in der herstellenden Fabrik fertiggemacht werden. Die Montagezeit für die neue Sudzeugart wird auch dadurch sehr kurz und billig. Wegen des geringen Platzbedarfes kann das Sudzeug bereits in der Fabrik zusammengestellt, also vormontiert werden, was ebenfalls eine Montageverkürzung bedeutet. Aus alledem und aus der Tatsache, daß wegen des Fehlens eines großen Teiles der sonst notwendigen Rohrleitungen, einzelner Gefäßabdeckungen und erheblicher Verkürzung der Dunstrohrleitungen viel Material gespart wird, geht hervor, daß die neuartigen Sudzeuge erheblich billiger herzustellen sind und zu ihrer Aufnahme bedeutend kleinere und billigere Gebäude erfordern.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sudzeug mit übereinandergebauten Hauptgefäßen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptgefäße, wie Braupfanne, Wlirzevorlaufgefäß, Läuterbottich und Maischgefäße, viereckigen Grundriß haben.
  2. 2. Sudzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Braupfanne(i) und darüber angeordnetem Läuterbottich (2o) ein Würzevorlaufgefäß (23) angeordnet ist.
  3. 3. Sudzeug nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß über dem über dem Würzevorlaufgefäß (23) angeordneten Läuterbottich (20) zwei Maischgefäße (21) angeordnet sind.
  4. 4.. Sudzeug nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des Vorlaufgefäßes (23) an einer `'Fand desselben eine Diastaseaufbewahrungsmulde (38) angebracht ist.
  5. 5. Sudzeug nach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß der Läutergrant (37) des über dem Würzevorlaufgefäß (23) liegenden Läuterbottichs (2o) an der Vorderseite des Vorlaufgefäßes (23), jedoch in seinem Innern angebracht ist.
  6. 6. Sudzeug nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des Läuterbottichs (2o) an einer seiner Seitenwände eine Dünnmaischeaufbewahrungsmulde (3g) angeordnet ist.
  7. 7. Sudzeug nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an oder dicht bei der Rückwand der Braupfanne (i) der Dunstkondensator (54) angebracht ist. B.
  8. Sudzeug nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugstutzen des Dunstkondensatorexhaustors (55) auch noch an die Räume der Braupfanne (i) des Würzevorla,ufgefäßes (23) des Läuterbottichs (2o) und der Maischgefäße (a1) .angeschlossen ist. g.
  9. Sudzeug nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Würzepfanne (i) einen muldenförmigen Boden (2) aufweist. 1o.
  10. Sudzeug nach Anspruch i bis g, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der Würzepfanne (i) einfach muldenförmig ausgebildet ist, i i.
  11. S,udzeug nach Anspruch i bis z o, dadurch gekennzeichnet, daß der muldenförmige Boden (2) derN@Türzepfanne (i) einseitig beheizbar ist.
  12. 12. Sudzeug nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Würzepfanne (i) vor dem beheizten Muldenbodenteil ein Leitblech fest oder beweglich angeordnet ist.
DEST1441D 1943-03-03 1943-03-03 Sudzeug mit uebereinandergebauten Hauptgefaessen Expired DE908002C (de)

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DE (1) DE908002C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1060823B (de) * 1957-06-25 1959-07-09 Conrad Lenz Sudpfanne mit beheizter Bodenflaeche und einem in der Heizzone angeordneten Leitblech
DE1095234B (de) * 1957-04-23 1960-12-22 Weigelwerk Ag Sudzeug

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