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DE3344716A1 - Verfahren zur herstellung einer wuerze, vorzugsweise einer bierwuerze, aus einer maische sowie eine vorrichtung zur durchfuehrung eines solchen verfahrens - Google Patents

Verfahren zur herstellung einer wuerze, vorzugsweise einer bierwuerze, aus einer maische sowie eine vorrichtung zur durchfuehrung eines solchen verfahrens

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Publication number
DE3344716A1
DE3344716A1 DE19833344716 DE3344716A DE3344716A1 DE 3344716 A1 DE3344716 A1 DE 3344716A1 DE 19833344716 DE19833344716 DE 19833344716 DE 3344716 A DE3344716 A DE 3344716A DE 3344716 A1 DE3344716 A1 DE 3344716A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wort
mash
filter
line
container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833344716
Other languages
English (en)
Inventor
Des Erfinders Auf Nennung Verzicht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schenk Filterbau GmbH
Original Assignee
Schenk Filterbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schenk Filterbau GmbH filed Critical Schenk Filterbau GmbH
Priority to DE19833344716 priority Critical patent/DE3344716A1/de
Publication of DE3344716A1 publication Critical patent/DE3344716A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C7/00Preparation of wort
    • C12C7/04Preparation or treatment of the mash
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C7/00Preparation of wort
    • C12C7/14Lautering, i.e. clarifying wort
    • C12C7/16Lautering, i.e. clarifying wort by straining

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Distillation Of Fermentation Liquor, Processing Of Alcohols, Vinegar And Beer (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung einer Würze,
  • vorzugsweise einer Bierwürze, aus einer Maische sowie eine Vorrichtung zur Durchführung eines solchen Verfahrens Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Würze, vorzugsweise einer Bierwürze, aus einer Maische nach dem Oberbegriff des Anspruches 1. Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zur Durchführung eines solchen Verfahrens nach dem Oberbegriff des Anspruches 10.
  • Zur Herstellung von Würzen, beispielsweise von Bierwürzen, wird Schrot aus Gerstenmalz hergestellt und mit Wasser vermischt. Die so gebildete Maische wird in einer Sudpfanne erhitzt. In der Maische setzen sich durch Sedimentation die festen Bestandteile auf dem Boden der Sudpfanne ab. Oberhalb der absedimentierten festen Bestandteile befindet sich dann eine geklärte Flüssigkeit. Die Maische wird anschließend durch eine Läuterkrorrichtunggeführt, in dem die festen Bestandteile ausgefiltert werden. Die geklärte Flüssigkeit, die sogenannte Vorderwürze, wird dann aus der Lautervorrichtung abgezogen und in einen Zwischenbehälter geleitet.
  • Die im Filter befindlichen festen Bestandteile, der sogenannte Treber, wird anschließend mit Wasser ausgelaugt, das dann ebenfalls in den Zwischenbehälter geleitet wird.
  • Dieses Verfahren ist zeitaufwendig und benötigt eine aufwendige und viel Platz in Anspruch nehmende Vorrichtung. Es muß die gesamte, in der Sudpfanne befindliche Maische nach dem Maischvorgang durch die Läutervorrichtung. geleitet werden.
  • In der Regel dauert dieser Läutervorgang etwa 2 bis 2,5 Stunden. Darüber hinaus benötigt der Zwischenbehälter für die Vorderwürze erheblichen Raumbedarf, so daß die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nur in entsprechend großen Räumen aufgestellt werden kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das gattungsgemäße Verfahren und die gattungsgemäße Vorrichtung so auszubilden, daß die Würze unter Einsatz einer platzsparenden Vorrichtung und bei einfacher Verfahrens führung innerhalb sehr kurzer Zeit hergestellt werden kann.
  • Diese Aufgabe wird beim gattungsgemäßen Verfahren erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 und bei der gattungsgemäßen Vorrichtung erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 10 gelöst.
  • Beim erfindungsgemäßen Verfahren wird die gefilterte Vorderwürze aus dem Filter nicht in einen gesonderten Zwischenbehälter, sondern zur Maische in der Sudpfanne zurückgeführt und in die über den sedimentierten Bestandteilen befindliche, noch unfiltrierte Maischeflüssigkeit zurückgeführt und mit dieser vermischt. Infolge der Sedimentation ist diese unfiltrierte Maischeflüssigkeit so klar wie die durch den Filter gelaufene Vorderwürze. Beim erfindungsgemäßen Verfahren. müssen daher nur die sedimentierten Bestandteile gefiltert werden, während der Überstand, der aus einer Mischung aus der bereits gefilterten Vorderwürze und der unfiltrierten, jedoch klaren Maischeflüssigkeit besteht, nicht mehr filtriert werden muß. Somit muß nicht die gesamte Maischeflüssigkeit filtriert werden, sondern nur der Maischeteil, der die sedimentierten Bestandteile enthält. Dadurch wird das Verfahren erheblich verkürzt, so daß in wesentlich kürzeren Zeitfolgen neue Maischen angesetzt und behandelt werden können.
  • Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung entfällt ein Zwischenbehälter, in den die gefilterte Vorderwürze geleitet wird.
  • Das Behältnis für die Maische dient gleichzeitig zur Aufnahme der bereits gefilterten Vorderwürze. Dadurch hat die erfindungsgemäße Vorrichtung einen konstruktiv einfachen Aufbau und benötigt insbesondere nur geringen Aufstellraum.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung wird die Maische unter hohem Druck gefiltert. Hierbei werden Drücke im Bereich zwischen etwa 4 bar bis etwa 10 bar, vorzugsweise bis etwa 15 oder 16 bar, verwendet, Mit diesen hohen Drücken wird der im Filter entstehende Treber ausgepresst, wodurch in Verbindung mit einer großen Filterfläche im Verhältnis zum Trebervolumen die Vorderwürze sehr schnell gewonnen werden kann. Der Treber kann durch die hohen Pressdrücke weitgehend von der Vorderwürze befreit werden, so daß die Auslaugungen mit sehr wenig Flüssigkeit schnell gewonnen werden können. Durch die hohen Pressdrücke während des Filtrierens erreicht der Treber auf den Filterelementen eine Trockensubstanz von etwa 508, die bis zu 25% höher liegt als bei den bekannten Verfahren. Dadurch treten erheblich geringere Extraktverluste auf, und es wird eine höhere Abwasserentlastung erzielt. Auf diese Weise liegt die Filtrationsdauer bei etwa 60 Minuten, ist also iiber die.
  • Hälfte geringer als bei den bekannten Verfahren.
  • Die Vorrichtung ist nach einem besonderen Merkmal der Erfindung mit einem Hochdruckfilter ausgestaltet, der vorzugsweise über eine Beschickungsvorrichtung mit der Maischesuspension beschickt wird. Vorzugsweise mittels einer Hochdruckpumpe wird der hohe Pressdruck im Filter erzeugt.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen.
  • Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 in schematischer Darstellung eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, Fig. 2 in schematischer. Darstellung und im Axialschnitt eine Sudpfanne der Vorrichtung gemäß Fig. 1, Fig. 3 in auseinandergezogener Lage Filterelemente eines Hochdruckfilters der Vorrichtung gemäß Fig. 1 mit dem Strömungsverlauf während des Filtrierens, Fig. 4 in einer Darstellung entsprechend Fig. 3 den Strömungsverlauf während des Auslaugens des auf den Filterelementen gebildeten Filterkuchens, Fig. 5 einen Axialschnitt durch den Filter mit eingezeichnetem Strömungsverlauf während des Filtrierens, Fiq. 6 in einer Darstellung entsprechend Fig. 5 den. Strömungsverlauf während des Auslaugens.
  • Die Vorrichtung bzw. Anlage gemäß Fig. 1 weist eine Zerileinerungsvorrichtung 1 zur Herstellung eines Schrotes mit liner Teichengröße von maximal 1mm auf. Die Zerkleinerungsvorrichtung kann eine Hammermühle, eine Stiftsmühle oder eine ähnliche Mühle sein, mit der pulverförmiges Schrot nergestellt werden kann. Mit der Zerkleinerungsvorrichtung können GerstenmaLz, Weizen, Mais, Hirse und dergleichen verarbeitet werden. Die Zerkleinerungsvorrichtung 1 ist durch eine Leitung 2 mit einer Braupfanne 3 verbunden, in die das Schrotmehl aus der Zerkleinerungsvorrichtung 1 eingebracht wird. In die Leitung 2 mündet ein Wasseranschluß 4, das zusammen mit dem Schrotmehl in die Braupfanne 3 eingegeben wird. Je nach Systemanordnung können auch mehrere Braupfannen 3 vorgesehen sein, die jeweils mit einer Leitung 2 mit der Zerkleinerungsvorrichtung 1 verbunden sind. In der Braupfanne 3 werden die Produktionsschritte Maischen, Kochen und Heißtrubabscheidung. durchgeführt. Die Braupfanne 3 ist am unteren Ende konisch. verjüngt ausgebildet. In der Spitze kieses Konusbereiches ist eine Auslaßöffnung 5 vorgesehen, an die eine Umlaufleitung 6 angeschlossen ist. In ihr sind drei Dreiwegeventile 7 bis 9 vorgesehen. Durch die Umlaufleitung 6 wird die Maische aus der Braupfanne 3 einem Außenkocher 10 zugeführt, der vorzugsweise ein Wärmetauscher ist und zu dem die Maische mittels einerZuführpumpe 11 gefördert wird. Der Außenkocher 10 wird mittels einer Temperatur-Zeitregelungs-Einrichtung 12 automatisch geregelt. Die Umlaufleitung 6 mündet im Bereich oberhalb des konischen Endteiles 13 tangential in die Braupfanne 3.
  • Im Bereich zwischen den beiden Ventilen 7 und 8 ist an die Umlaufleitung 6 eine Zuführleitung 14 angeschlossen, in der ein weiteres Dreiwegeventil 15 sitzt. ueber dieses Ventil ist an die Zuführleitung 14 eine Wasserleitung 16 angeschlossen. In der Zuführleitung 14 sitzt eine Beschickungs-.
  • vorrichtung 17, mit der ein Druckfilter 18 mit der Maische beschickt werden kann. Er hat einen mittleren Maischeanschluß 19, durch den die Maische in den Druckfilter 18 eingebracht wird. An den Maischeanschluß 19 ist eine Zwischenleitung 20 angeschlossen, die über ein Dreiwegeventil 21 mit der Zuführleitung 14 verbunden ist. Uber ein weiteres Dreiwegeventil 22 ist an die Zuführleitung 14 eine weitere Zwischenleitung 23 angeschlossen, die über zwei Abzweigleitungen 24, 25 mit zwei Auslauganschlüssen 26 und 27 des Druckfilters 18 verbunden ist. Sie sind am oberen Rand des Druckfilters 18 vorgesehen. In den Abzweigleitungen 24, 25 sitzt jeweils ein Zweiwegeventil 28 und 29.
  • Am unteren Rand weist der Druckfilter 18 zwei Auslässe 30 und. 31 auf, die über jeweils eine Zweigleitung 32 und 33, in der jeweils ein Zweiwegeventil 34 und 35 sitzt, an eine Rückführleitung 36 angeschlossen sind. Sie ist an eine in die Braupfanne 3 ragende Prallvorrichtung 37 angeschlossen.
  • Zur Herstellung der Würze wird zunächst in der Zerkleinerung5 vorrichtung 1 das jeweilige Schrotgut zu Schrotmehl zermahlen.
  • Das Schrotmehl. wird über die Leitung 2 zusammen mit Wasser, das über den.Wasseranschluß in die Leitung 2 eingelassen wird, von oben in die Braupf anne 3 eingeleitet. In der Braupfanne 3 entsteht eine Suspension des Schrotmehles, die sogenannte Maische. Während des Einmaischens. des Schrotmehles in der Braupfanne 3 wird mit dem Umpumpen über den Außenkocher 10 begonnen. Hierzu. sind die Ventile 7 bis 9 in Durchflußrichtung 38 offen, während das Dreiwegeventil 15 geschlossen ist, so daß die Maische aus der Braupfanne 3 zum Außenkocher.10 im Umlauf.geführt wird. Die Temperaturführung, das sogenannte Maischprogramm, wird der Temperatur-Zeitregelungs-Einhtung 12 des Außenkochers 10 vorgegeben und. automatisch abgefahren. Dabei. wird nach einer Art Infusionsverfahren ohne Kochung der Maische gearbeitet.
  • Da sie jedoch an den Heizflächen des Außenkochers 10 während des Umpumpens mittels der Zuführpumpe 11 vorbeigeführt wird, ergibt sich ein Kocheffekt. Infolge des Außenkochers 10 und des ständigen Umpumpens der Maische kann eine Rührvorrichtung in der Braupf anne 3 entfallen. Durch den hohen mechanischen Aufschluß des Schrotes, dessen Te£chengröße maximal etwa 1mm beträgt, und. den zusätzlichen Aufschluß durch den Kocheffekt laufen die erforderlichen enzymatischen Umsetzungen sehr rasch ab, so daß der Maischprozess in etwa 60 Minuten beendet ist. Die Maische wird über den tangentialen Einlauf 39 in die Braupf anne 3 zurückgeführt.
  • Nach dem beschriebenen Maischvorgang wird die heisse Maische dem Druckfilter 18 zugeführt. Hierzu werden die Dreiwegeventile 8 und 9 geschlossen und das Dreiwegeventil 15 in Richtung auf den Druckfilter 18 geöffnet.. Die Maischesuspension strömt daher über die Dreiwegeventile 7 und 15 in die Zuführleitung 14 in Richtung des Pfeiles 40 in Fig.
  • 1. Mittels der Beschickungsvorrichtung 17 wird die Maischesuspension über die Zwischenleitung 20 dem Maischeanschluß 19 zugeführt. Das Dreiwegeventil 21 ist so geschaltet, daß die Maischesuspension ausschließlich über die Zwischenleitung 20 zum Maischeanschluß 19 des Druckfilters 18 strömt. In ihm werden die festen Bestandteile. in. den Filterelementen 41 (Fig. 3 bis 6) zurückgehalten, während die klare Flüssigkeit, die sogenannte Läuterwürze, aus den Auslässen 30, 31 und die Zweigleitungen 32, 33 in die Rückführleitung 36 strömt. Uber die Prallvorrichtung 37 wird fie Vorderwürze.in die Braupfanne 3 zurückgeführt. Mittels der Prallvorrichtung 37 wird die klare.Vorderwürze in einen Maischeüberstand 42 eingeleitet. Dieser Maischeüberstand 42 ist bereits klar, da sich in der Braupfanne 3 die testen Teilchen durch Sedimentation am Boden abgesetzt aben. Die durch den Druckfilter 18 gelaufene Vorderwürze wird also mit diesem Maischeüberstand 42 vermischt. Am Boden der Braupf anne 3 werden lediglich die festen Maischebestandteile abgezogen und dem Druckfilter 18 zugeführt.
  • Damit durch das Einführen der Vorderwürze in den Maischeüberstand 42 die absedimentierten festen Bestandteile nicht aufgewirbelt werden, ist die Prallvorrichtung 37 vorgesehen, mit der die Vorderwürze strömungsfrei.unterhalb des Würzespiegels 43 zugeführt werden kann. Sobald die absedimentierten Teilchen durch den Druckfilter 18 gelaufen sind, ist der Filtrationsvorgang beendet.
  • Da lediglich die festen Bestandteile aus der Braupfanne 3 durch den Druckfilter 18 geführt werden, muß nicht die gesamte, in der Braupfanne befindliche Maische gefiltert werden. Die oberhalb der festen Bestandteile befindliche Maischeüberstand 42 mit der gefilterten klaren Vorderwürze muß nicht mehr gefiltert werden. Dadurch wird der Filtrationsvorgang im Vergleich zu bekannten Verfahren erheblich verkürzt und vereinfacht.
  • Während des Filtrationsvorganges bildet sich auf den Filterelementen 41 ein Filterkuchen 44, der sogenannte Treber, der noch geringfügige Extraktanteile enthält. Sie werden in einem weiteren Arbeitsschritt, dem sogenannten Anschwänzen, mittels Wasser. ausgelaugt. Hierzu werden die Dreiwegeventile 7 und.8 geschlossen, so daß aus der Braupfanne 3 keine Vorderwürze.mehr in die Zuleitung 14 strömen kann. Das Dreiwegeventil 15 wird nunmehr so umgeschaltet, daß aus der Wasserleitung 16 Wasser in die Zuführleitung 14 strömen kann. Es wird mittels der Beschickungsvorrichtung 17 über die Abzweigleitungen 24 und 25 zu den Auslauganschlüssen 26.und 27 des Druckfilters 18 geführt. Das Dreiwegeventil 2l.ist so umgestellt, daß das Wasser nicht über die Zwischenleitung 20 zum Maischeanschluß 19 gelangen kann.
  • Das Wasser, das vorzugsweise angewärmt ist, wird mit Druck durch den Filterkuchen 44 auf den Filterelementen 41 gedrückt, wobei der Filterkuchen ausgelaugt wird. Die Auslaugflüssigkeit wird dann über die ZwetXeitungen 32, 33 in die Rückführleitung 36 geführt, in der. die Auslaugflüssigkeit über die Prallvorrichtung 37 in die Vorderwürze in der Braupfanne 3 zurückgeführt wird.
  • Die esamtwürze wird nun mittels des Außenkochers 10 bei Temperaturen von etwa 105 bis etwa.1080C gekocht. Hierzu wird das Dreiwegeventil 15 wieder geschlossen und die Dreiwegeventile 7 bis 9 wieder geöffnet, so daß die Vorderwürze in der Umlaufleitung 6 in Richtung des Pfeiles 38 strömen kann. Die Vorderwürze wird zunächst an der Konusspitze der Braupfanne 3 abgezogen. Über den tangentialen Einlauf 39 wird die kochende Würze tangential in die Braupfanne zurückgeführt. Infolge des tangentialen Einlaufes bildet sich ein sogenannter Whirlpool-Effekt, bei dem die Flüssigkeit kreisförmig längs der Innenwandung.der Braupfanne 3 umläuft. Diese Strämui;igsführung führt zur Abscheidung der während des Kochens der Würze anfallenden festen Bestandteile, des.sogenannten Heißtrubes. Er setzt sich auf dem Boden der Braupfanne 3 ab.
  • Ab einem festgelegten Zeitpunkt wird das. Dreiwegeventil 7 geschlossen und das Dreiwegeventil 8 derart umgeschaltet, daß ein weiterer Auslaß 45 im Bereich oberhalb der unteren Auslaßöffnung 5 mit der Umlauf leitung 6 über eine Zwischenleitung 46 verbunden wird. Dieser weitere Auslaß 45 ist im konischen Endteil 13 der Braupfanne 3 vorgesehen und so hoch angeordnet, daß er oberhalb des auf dem Boden der Braupfanne sich absetzenden Heißtrubes liegt. Dadurch kann sich trotz des Abziehens der Würze aus der Braupfanne 3 der Heißtrub am Boden der Braupfanne ungehindert absetzen.
  • Nachdem sich der gesamte Heißtrub am Boden der. Braupfanne 3 abgesetzt hat, wird die gekochte Würze, die sogenannte Kochwürze, aus der Braupfanne entfernt. Hierzu wird lediglich das Dreiwegeventil 9 so umgeschaltet, daß die Kochwürze über die Zwischenleitung 46 und die beiden Dreiwegeventile 8 und 9 in eine Auslaßleitung 47 strömt. Die kochende Würze wird. somit im.Bereich oberhalb des Heißtrubes aus der Braupfanne 3 abgezogen.
  • Da die Würze während des Kochens ebenfalls im Umlauf bewegt wird, ist für den Kochvorgang ebenfalls keine Rührvorrichtung in der Braupfanne erforderlich. Sie kann daher sehr einfach ausgebildet werden.
  • Im Gegensatz zu bekannten Verfahren zur. Herstellung von Würzen wird beim erfindungsgemäßen Verfahren im Druckfilter 18 der. Filterkuchen 44 mit hohem Druck beaufschlagt. In Verbindung mit einer entsprechend großen Filterfläche im Verhältnis zum Filterkuchenvolumen kann so die Würze sehr schnell gewonnen werden. Durch entsprechend ausgebildetes Filtergewebe wird ein sehr klarer und feststoffarmer Ablauf der Würze von Beginn des Filterns an gewährleitstet.
  • Infolge des hohen Pressdruckes wird der Filterkuchen 44 weitestgehend von der. Vorderwürze befreit, so daß die Auslaugungen, die sogenannten Nachgüsse, mit nur wenig Wasser schnell gewonnen werden.
  • Wie die Figuren 3 bis 6 zeigen, besteht der Druckfilter 18 zum Filtern der Maische aus einer Reihe von quadratischen Filterkammern 48, die axial hintereinander in einem (nicht dargestellten) Filtergestell angeordnet und auf (nicht dargestellten) Seitenholmen oder mittels einer Aufhängevorrichtung oberhalb der Filterkammer geführt werden. Die Filterkammern 48 werden zwischen einem festen und einem beweglichen Endstück 49 und 50 zu einer Einheit zusammengepresst. Die Filterelemente 41 bilden abwechselnd eine Druckkammer 48a und eine Auslaugkammer 48b. Jeweils eine Druckkammer 48a und eine Auslaugkammer 48b ergeben eine Filtereinheit. Die Anzahl der Filtereinheiten und damit das Aufnahmevolumen. des Druckfilters 18 wird von der zu verarbeitenden Schrotmenge bestimmt- Jede Kammer 48a, 48b ist mit einem Spezialfiltergewebe zur Fest-Flüssig-Trennung bestückt.
  • Jede Kammer hat eine zentral in der Mitte gelegene Zulauföffnung 19a, am oberen Rand im Bereich der beiden Ecken zwei Auslaugöffnungen 26a, 27a und am unteren Rand in den beiden Ecken zwei Auslaßöffnungen 30a, 31a.. Wenn die einzelnen Kammern 48a, 48b zwischen den plattenförmigen Endstücken 49, 50 zusammengepresst werden, bilden die Zulauföffnungen 19a, die Auslaugöffnungen 26a, 27a und die Auslaßöffnungen 30a, 31a den Maischeanschluß 19,. die Auslauganschlüsse .26, 27 und die Auslässe 30, 31 des Druckfilters 18. Im zusammengepressten Zustand werden somit Durchlaufkanäle für die Maischesuspension bzw. die. Vorderwürze gebildet. Während der Filtration wird die Maischesuspension durch die zentralen. Zulauföffnungen 19a in Richtung der eingezeichneten Pfeile in den Fig. 3 und 5 durch die Filterelemente 41 geleitet. Vom Zentralmaischeanschlußkanal 19 strömt-die Maischesuspension durch die. Filtergewebe 51 (Fig. 5), wobei sich auf den Filtergeweben der Filterkuchen 44 bildet (Fig. 6), während die von den Feststoffen befreite Flüssigkeit, die Vorderwürze, in den einzelnen Filterkammern 48 nach unten zu den Auslaßkanälen 30a, 31a in Richtung der eingezeichneten Pfeile in den Fig. 3 und 5 strömt. Während der Filtration der Vorderwürze wird diese aus dem sich bildenden Filterkuchen 44 durch das Filterge-.
  • werbe 51 und durch die Auslaßkanäle 30a, 31a der Druckkammern 48a und der Auslaugkammern 48b abgeführt.
  • Beim sich anschließenden Auslaugvorgang (Fig. 4 und 6) sind die Ablaufkanäle der Auslaugkammern 48b geschlossen. Der Ablauf der Auslaugflüssigkeit, der sogenannten Nachgüsse, erfolgt über die Ablaufkanäle der Druckkammern 48a, wie dies in Fig. 4 durch die eingezeichneten Pfeile dargestellt ist. Die Auslaugflüssigkeit strömt durch die Auslaugöffnungen 26a, 27a in Richtung-der eingezeichneten Pfeile und strömt dann innerhalb der Druckkammern 48a nach unten zu den Auslaßkanälen 30a, 31a, aus denen der Nachguß aus dem Druckfilter 18 in die Rückführleitung 36 strömt.
  • Das Entfernen des Filterkuchens 44 aus den Filterkammern 48 erfolgt durch einfaches Auseinanderziehen der Kammern.
  • Der Filterkuchen 44 fällt dann in kompakter Form ab und kann durch Fördereinrichtungen, zum Beispiel Trogförderschnecken, weiter-befördert werden. Die Kammern können manuell oder mit automatisch arbeitenden Verschiebevorrichtungen auseinandergezogen werden. Das Filtergewebe 51 der verschiedenen Kammern kann dann auch mühelos durch Abspritzen gereinigt werden. In den Druckfilter 18 kann auch eine Hochdrucktuchreinigungsanlage zur Reinigung der Filtertücher installiert werden.
  • Zur Erzielung des hohen Pressdruckes im Druckfilter 18 ist die Beschickungsvorrichtung 17 mit einer Zuführpumpenvorrichtung 52 mit einer Bypassregeleinheit 53 zur Regelung des Druckes und der Fördermenge versehen (Fig. 1). Mit der Zuführpumpenvorrichtung 42 wird zu Beginn die Maische schnell gegen ein niedriges Druckniveau durch den zentralen Maischeanschluß 19.des Druckfilters 18 gepumpt. Es wird eine gleichmäßige Verteilung der Maische in den Filterkammern 48 erreicht. Die Entlüftung des Druckfilters 18 erfolgt über die oben liegenden Auslauganschlüsse 26, 27.
  • Die Zuführpumpenvorrichtung 52 ist vorzugsweise eine Exzenterschneckenpumpe mit Getriebemotor aie-.einen Förderer 52a, vorzugsweise eine Förderschnecke, aufweist. die Bypassregeleinheit 53 hat eine Bypassleitung 54 mit einem pneumatischen Regelventil 55 und einem Kontaktmansmeter 56. Der mabanischen Einheit ist ein elektronisches Druckregelsystem 57 zugeordnet. Zum Füllen der Filterkammern 48 mit der Maischesuspension läuft die Pumpe zunächst schnell an; Das Bypassregelventil 55 ist geschlossen. über ein erstes Zeitglied wird die Dauer bestimmt, mit der der die. e im,Schnellgang laufen soll. Die Maischesuspension wird nunmehr zum zentralen Maischeanschluß 19 gefördert. Wenn das erste Zeitglied abgelaufen ist, wird die Pumpe auf Langsamgang umgeschaltet. Gleichzeitig wird ein zweites Zeitglied gestartet.
  • Das Druckregelsystem 57 stellt sich auf ein vorgewähltes niedriges Druckniveau ein. Über die Bypassleitung 54, die in einen- Förderraum des Förderers 52a mündet, wird. die Zuführmenge der Maischensuspension zum Druckfilter 18, die zur konstanten Druckhaltung erforderlich ist, selbsttätig reguliert. Das Pegelventil 55.
  • ist hierbei geöffnet. Dte Vorderwürze läuft über die Auslässe 30 und J1 des Druckfiltersr18 zur Rückführleitig 36.
  • Wenn das zweite Zeitglied abgelaufen ist, wird das Druckregelsystem 57 umgeschaltet. Das Druckniveau wird nun auf einen voreingestellten hohen Druck umgeschaltet. Uber die Bypassleitung 54 wird wiederum die Zuführmenge zum Druckfilter 18, die zur Aufrechterhaltung des hohen Pressdruckes erforderlich ist, automatisch reguliert. Das Druckregelsystem 57 erhöht den Pressdruck langsam bis zum voreingestellten hohen Druck, der maximal etwa 15 bis 16 bar beträgt. Dieser hohe Pressdruck wird so lange aufrechterhalten, bis der Filtrationsvorgang beendet wird. Durch Trübungsmessung oder auch visuell wird festgestellt, daß die Maischezuführung beendet ist.
  • Automatisch oder manuell erfolgt dann die Umstellung von Maischezulauf auf Wasserzulauf. Die Ventile 7 und 15 werden hierbei in der beschriebenen Weise umgestellt, so daß über die Wasserleitung 16 temperiertes Wasser zum Druckfilter 18 durch die Zuführleitung 14 strömen kann: Hierbei wird außerdem automatisch oder manuell der Zulauf zum Maischeanschluß 19 gesperrt und der Zulauf zu den Auslauganschlüssen 26 und 27 geöffnet. Ober die Bypassleitung 54 wird die Zuführmenge zum Druckfilter 18, die zur konstanten Druckhaltung erforderlich ist, wiederum automatisch reguliert. Am Ende des Auslaugvorganges wird die Beschickungsvorrichtung 17 automatisch oder manuell abgeschaltet und die gesamte Anlage druckentlastet.
  • Nachdem der Filtervorgang beendet ist, kann ohne Unterbrechung des Pressvorganges das erwärmte Wasser zum Auslaugen des Filterkuchens 44 dem Druckfilter 18 zugeführt werden. Dabei bleibt der hohe Pressdruck in der Größenordnung von etwa 15 bis 16 bar aufrechterhalten. Da der Filterkuchen 44 durch die hohen Pressdrücke weitestgehend von der Vorderwürze befreit ist, können die Auslaugungen mit sehr wenig Wasser schnell gewonnen werden. Unterstützt wird dieser Vorgang dadurch, daß das Wasser während des Auslaugens wechselweise durch die Auslauganschlüsse 26 und 27 zugeführt wird.
  • Nach Beendigung des Auslaugvorganges und nach Umstellen der Anlage zum Kochen der Vorderwürze ist der'Druckfilter 18 bereit zum Auffahren und Entfernen des Filterkuchens 44.
  • Durch die hohen Pressdrücke während des Filterns erreicht der Filterkuchen 44 eine Trockensubstanz von etwa 508, die bis zu 25% höher ist als bei den bekannten Verfahren. Dadurch ergeben sich wesentlich geringere Extraktverluste und eine höhere Abwasserentlastung.
  • Die Reinigung des Druckfilters 18 ist bei schneller Filtrationsfolge nur nach jeder dritten bis fünften Filtration erforderlich. Die Filtergewebe 51 müssen nicht herausgenommen werden, sondern können durch Abspritzen oder durch Spülen des Druckfilters gereinigt werden.
  • Da die Maische mittels des Druckfilters 18 verarbeitet wird, ist die Anlage unabhängig von einer bestimmten Schrotqualität. Es können außer Maischen aus Gerstenmalz auch Maischen aus anderen Rohstoffen, wie zum Beispiel Weizen, Mais, Hirse und dergleichen verarbeitet werden. Es können bevorzugt Maischen aus Malzmehl verarbeitet werden. Diese erbringen wesentliche Zeitersparnisse beim Maischen bzw. bei der Maischdauer, die bis zu 50% betragen können. Der Energieverbrauch ist ebenfalls bis etwa 50% geringer, und es werden sehr hohe Ausbeuten erzielt, die in der Größenordnung der Laborausbeute oder sogar höher liegen. Die Filtrationsdauer einschließlich des Auslaugens liegt bei etwa 60 Minuten, während bei herkömmlichen Maischefiltern etwa 2 bis 2,5 Stunden benötigt werden. Dadurch können innerhalb einer vorgegebenen Zeiteinheit wesentlich mehr Würzen hergestellt werden als bei den bekannten Verfahren, so daß die Kapazität dieser Anlage wesentlich erhöht ist.
  • Die Aufstellung des Druckfilters 18 stellt bauseitig keine hohen Anforderungen. Er läßt sich problemlos automatisch betreiben, da er einen konstruktiv einfachen Aufbau hat.
  • Die Braupfanne 3 (Fig. 2) ist am oberen Ende durch einen Deckel 58 geschlossen Er weist eine Kontrollöffnung 59, einen Anschluß 60 für die Leitung 2 und eine Durchtrittsoeffnung 61 für die Prallvorrichtung 37 auf. Die Braupfanne 3 ist als Zylinder ausgebildet, dessen unteres Ende 13 konusform hat.. Die Braupfanne 3 ist isoliert und als all-;eits geschlossener Edelstahlbehälter ausgebildet. Er wird auf Standbeinen 62-mit Bodenplatten 63 abgestützt und kann an jedem geeigneten Ort, ohne daß besondere bauliche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, aufgestellt werden.
  • Die Prallvorrichtung 37 weist ein höhenverstellbares Zulaufrohr 64 auf, das durch die Durchtrittsöffnung 61 aus der Braupf anne 3 ragt und an das die Rückführleitung 36 angeschlossen ist. Am unteren Ende des Zulaufrohres 64 ist ein nach unten sich öffnendes Kegelstück 65 vorgesehen, an dem eine Prallplatte 66 befestigt ist. Sie liegt mit Abstand unterhalb der Konusfläche 67 des Kegel stückes 65 und ist mit Haltern 68 am Kegelstück befestigt. Die Prallplatte 66 liegt senkrecht zur Achse des Zulaufrohres 64 bzw. zur Strömungsrichtung der zulaufenden Vorderwürze. Der Umfang der Prallplatte 66 ist kleiner als der Umfang des Kegelstückes 65 am unteren Rand, so daß die Prallplatte, in Draufsicht gesehen, vollständig vom Kegelstück abgedeckt wird. Die durch das Zulaufrohr 64 vom Druckfilter 18 zurückströmende Vorderwürze gelangt auf die Prallplatte 66 und wird dort guer zur Zuströmrichtung abgelenkt. Da die Prallplatte 66 nach oben durch das Kegelstück 65 abgedeckt ist, kann die Vorderwürze strömungsfrei unterhalb des Würzspiegels 43 (Fig. 1) in den Maischeüberstand 42 zurückgeführt werden Je nach Höhe des Würzspiegels 43 wird das Zulaufrohr 64 und damit die Prallplatte 66 mit dem Kegelstück 65 innerhalb der Braupfanne. 3 in der Höhe verstellt.
  • Die beschriebene Anlage. besteht nur aus wenigen, einfach ausgebildeten Vorrichtungsteilen. Der Zerkleinerungsvorrichtung 1 können mehrere Braupfannen 3 nachgeordnet werden, so daß ohne Pausen.nacheinander die Würzen hergestellt werden können. Die Anlage läßt sich mit geringem technischen Aufwand automatisieren. Es lassen sich alle in einer Brauerei üblichen Rohmaterialien verarbeiten. Infolge des geringen apparativen Aufwandes läßt sich der Raumbedarf auf ca. 50 bis 60% im Vergleich zu herkömmlichen Anlagen verringern. Der Wärmebedarf ist etwa um die Hälfte geringer als beiden herkömmlichen Anlagen und der Strombedarf kommt sogar noch günstiger. Die Investitionskosten sind wegen der konstruktiv einfachen Vorrichtungsteile wesentlich geringer als bei den bekannten Anlagen und betragen nur noch etwa 35% der bekannten Anlagen. Die Anlage läßt sich mit einfachen und unkomplizierten Steuer-und Regelungseinrichtungen bedienen, wodurch sich die laufenden Kosten um mehr als die Hälfte gegenüber den herkömmlichen Anlagen verringern lassen. Die Ausbeute der Anlage entspricht mindestens der Laborausbeute oder ist sogar deutlich höher.
  • Diese Steigerung ist auf den hohen mechanischen Aufschluß beim Schroten, der hierdurch bedingten schnellen und effektiven enzymatischen Umsetzungen sowie der restlosen Auspressung des Filterkuchens mittels des hohen Pressdruckes im Druckfilter 18 zurückzuführen. Es hat sich gezeigt, daß bei Verwendung einer einzigen Braupf anne 3 acht Mal innerhalb von 24 Stunden Würzen hergestellt werden können. Bei Verwendung von zwei Braupfnnnen 3 lassen sich bereits 15 bis 16 und bei drei Braupfannen 22 bis 24 Würzen innerhalb von 24 Stunden herstellen.
  • - LeeFseite -

Claims (26)

  1. Ansprüche 1. Verfahren zur Herstellung einer Würze, vorzugsweise einer Bierwürze, aus einer Maische, bei dem die Maische zunächst erhitzt wird, in der sich durch Sedimentation feste Bestandteile absetzen und sich über ihnen eine geklärte Flüssigkeit bildet, bei dem dann die Maische zur Bildung einer Vorderwürze filtriert wird, wobei ein dabei entstehender Filterkuchen anschließend mit Flüssigkeit ausgelaugt wird, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die filtrierte Vorderwürze in die über den sedimentierten Bestandteilen liegende, geklärte und noch unfiltrierte Flüssigkeit zurückgeführt'und mit dieser vermischt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die filtrierte Vorderwürze unterhalb des Flüssigkeitsspiegels (43) in die unfiltrierte Flüssigkeit eingebracht wird.
  3. 3. Verfahren, insbesondere nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Maische in einem Druckbereich zwischen etwa 4 bar bis etwa 16 bar gefiltert wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck während des Filterns der Maische erhöht wird.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaugflüssigkeit unter Hochdruck, vorzugsweise höher als etwa 4 bar, insbesondere bis etwa 16 bar, durch den Filterkuchen (44) gedrückt wird.
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaugflüssigkeit nach dem Durchlauf durch den Filterkuchen (44) in die filtrierte Vorderwürze zurückgeführt wird.
  7. 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem die Wü1-zc qe.koclit wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Würze während des Kochens umlaufend bewegt und tangential einlaufen in die Vorderwürze zurückgeführt wird.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Würze während des Kochens im Bereich oberhalb eines sich bildenden Trubes entnommen und in den Umlauf gebracht wird.
  9. 9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die nach dem Kochen gebildete Würze im Bereich oberhalb des Trubes abgezogen wird.
  10. 10. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 9, mit mindestens einer Zerkleinerungsvorrichtung, vorzugsweise einer Pulvermühle, der mindestens ein Behälter zur Aufnahme der Maische nachgeschaltet ist, und mit mindestens einem Filter, der mit dem Behälter über mindestens eine Zuführleitung leitungsverbunden ist und der wenigstens einen Ablauf aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Filter (18) mit mindestens einer Rückführleitung (36) mit dem Behälter (3) verbunden ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch. gekennzeichnet, daß die Rückführleitung (36) an eine in den Behälter (3) ragende Prallvorrichtung (37) angeschlossen ist.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallvorrichtung (37) höhenverstellbar ist.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallvorrichtung (37) einen Prallteller (66) aufweist, der quer, vorzugsweise senkrecht zur Strömungsrichtung der einlaufenden Vorderwürze liegt.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Prallteller (66) unterhalb einer Konusfläche (67) angeordnet ist.
  15. 15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 14, bei der der Behälter am unteren Ende eine Auslaßöffnung aufweist, die an eine Austragleitung angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (3) mit Abstand oberhalb der Auslaßöffnung (5) einen weiteren Auslaß (45) aufweist.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der weitere AuslaB (45) mit der Austragleitung (47) verbunden ist.
  17. 17. Vorrichtung, insbesondere. nach einem der Ansprüche 10 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der. Filter (18) ein Hochdruckfilter ist.
  18. 18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zuführleitung (14) mindestens eine Beschickungsvorrichtung (17) für den Filter (18) angeordnet ist.
  19. 19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschickungsvorrichtung (17) mindestens einen Förderer 52a), vorzugsweise eine Forderschnecke, aufweist
  20. 20. Vorrichtung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschickungsvorrichtung (17) einen Hochdruckerzeuger, vorzugsweise eine Hochdruckpumpe, insbesondere. eine Exzenterschneckenpumpe, aufweist.
  21. 21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß ein Förderraum des Förderers (52a)durch eine Bypassleitung (54) mit der Zuführleitung (14) verbunden ist.
  22. '2. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bypassleitung (54) ein Regelventil (55) sitzt.
  23. 3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis.22, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführleitung (-14) über Zwischenleitungen (20; 23 bis 25) mit mindestens einem Maischeanschluß (19) und mindestens einem Auslauganschluß (26, 27) des.Filters (18) verbunden ist, und daß in den Zwischenleitungen jeweils ein Regelventil (21, 22) sitzt.
  24. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaß (5) des Behälters (3) an eine Umlaufleitung. (6) anschließbar ist, in der eine Heizeinrichtung (10) vorgesehen ist.
  25. 25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlaufleitung (6) tangential in den Behälter (3) mündet.
  26. 26. Vorrichtung nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündung (39)- der Umlauf leitung (6) im Bereich oberhalb.des weiteren Auslasses (45) des Behältern (3) liegt.
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