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DE904788C - Kabelendverschluss fuer elektrische Ein- und Mehrleiterkabel - Google Patents

Kabelendverschluss fuer elektrische Ein- und Mehrleiterkabel

Info

Publication number
DE904788C
DE904788C DES24467A DES0024467A DE904788C DE 904788 C DE904788 C DE 904788C DE S24467 A DES24467 A DE S24467A DE S0024467 A DES0024467 A DE S0024467A DE 904788 C DE904788 C DE 904788C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cable
cable termination
hoses
hand
core cables
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES24467A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Georg Werner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES24467A priority Critical patent/DE904788C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE904788C publication Critical patent/DE904788C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/02Cable terminations

Landscapes

  • Processing Of Terminals (AREA)

Description

  • Kabelendverschluß für elektrische Ein- und Mehrleiterkabel Es sind Endverschlüsse für ein- oder mehradrige elektrische Kabel bekannt, bei denen die isolierten Adern aus dem Endverschluß herausgeführt und mit einer zusätzlichen Isolierhülle zur Abdichtung nach außen versehen werden. Diese zusätzliche Hülle wird in der Regel in Form von Bewicklungen mit Lackbändern od.,dgl. hergestellt. iSolche Bewicklungen müssen äußerst sorgfältig aufgebracht werden. Andererseits ist es auch bekannt, für diesen Zweck übergeschobene Gummischläuche zu verwenden. Hierbei ist es aber nötig, durch besondere Maßnahmen die Enden der Schläuche festzulegen und abzudichten. Meist ist es auch erforderlich, den Unterschied zwischen dem Außendurchmesser der Ader und der lichten Weite des Schlauches durch eine zusätzliche Wicklung auszugleichen. Die Herstellung auch solcher Aderausführungen ist daher verhältnismäßig zeitraubend und umständlich. Die Erfindung schafft einen Kabelendverschluß, der den,Aufwand der bekannten Endverschlüsse dieser Art nicht erfordert, trotzdem aber alle Anforderungen hinsichtlich mechanischer Festigkeit und Dichtheit erfüllt.
  • Bei Kabelendverschlüssen für Ein- oder Mehrleiterkabel mit die herausgeführten Adern einzeln oder gemeinsam abdichtenden Isolierstoffschläuchen werden gemäß der Erfindung tSchläuche aus einem unter Wärmeeinwirkung schrumpfenden Werkstoff verwendet. Besonders geeignet für diese Zwecke sind Schläuche aus gummiähnlichen thermoplastischen Kunststoffen, insbesondere auf lBlasis von Polyvinylchlorid, die durch geeignete Behandlung gereckt bzw. gedehnt wurden, so daß sie die Eigenschaft haben, unter Wärmeeinwirkung, und zwar vorzugsweise in radialer Richtung, zu schrumpfen. Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert. Fig. i zeigt zunächst einen Kabelendverschluß für ein dreiadriges Starkstromkabel. Über .der Aufteilungsstelle des Kabels i ist in bekannter Weise ein Endverschlußgehäuse 2 mit drei Ausführungsstutzen 3 für die isolierten Kabeladern angebracht. Über die einzelnen aus den Rohransätzen 3 herausgeführten Adern sind nun gemäß der Erfindung Schlauchstücke 4 aus einem schrumpffähigenWerkstoff übergeschoben. Diese Schlauchstücke sind dann durch Wärmeeinwirkung geschrumpft, so daß sie sich fest auf die Isolierungen der Adern anlegen, Die Länge der Schläuche ist dabei so bemessen, daß sie über die Rohransätze 3 des Endverschlusses einerseits und -das abisolierte Ende .der Kabelader bzw. den auf diesen aufgesetzten Anschlußbolzen 5 andererseits übergreifen und auf diesen fest aufschrumpfen. Dadurch wird in einfacher Weise auch ohne Zuhilfenahme zusätzlicher Mittel ein fester und dichter A bschluß der Schläuche erreicht. Man kann aber :den Sitz der Schläuche noch durch Zuhilfenahme besonderer Mittel, beispielsweise Schlauchschellen, oder durch Verkleben unterstützen. Die Schlauchstücke können in ihrer ursprünglichen Weite so gewählt werden, daß sie sich ohne Schwierigkeit über,die Anschlüßbolzen 5 überschieben lassen.
  • In gleicher Weise kann auch ein Schrumpfschlauch 6 zur Verbindung und Abdichtung des Endverschlusses 2 gegenüber dem Mantel des Kabels i Verwendung finden, was insbesondere dann vorteilhaft sein kann, wenn es sich um ein Kabel mit nichtmetallischem Mantel handelt, bei dem also eine Lötverbindung nicht möglich ist.
  • Fig. 2 zeigt in etwas größerem Maßstabe einen Querschnitt durch ,eine Kabelader mit aufgesetztem Schrumpfschlauch nach der Erfindung. Die Figur zeigt, wie sich der Schlauch.. satt an die Isolierüng 7 der Kabelader und an den Rohrstutzen 3 des Endverschlusses bzw:, falls es sich um ein einadriges Kabel handelt, um den Kabelmantel und andererseits um das untere Ende des Anschlußbolzens 5 anlegt.
  • In Fig.3 ist ein Endverschluß für mehradrige Kabel, beispielsweise Fernmeldekabel, gezeigt. Hier sind die einzelnen Adern des Kabels bzw. an die Adern i i angesetzte isolierte Anschlußleitungen 1.2 durch eine Platte 13 aus einem unter Wärmeanwendung schrumpfenden Werkstoff hindurchgeführt. über die Verbindungsstelle der Adern ii und der Anschlußleitungen 12 ist dann ein Schlauchstück 14 ebenfalls aus einem schrumpffähigen Isolierstoff so übergeschoben, daß es den Kabelmantel 15 einerseits und die Platte 13 andererseits übergreift. Durch Wärmeeinwirkung werden das Schlauchstück 14 und die Platte 13 so zum Schrumpfen gebracht, daß sie einen dichten A bschluß -des Kabelendes ergeben.
  • Das Schrumpfen der Schläuche kann in verschiedener Weise bewirkt werden, beispielsweise kann dazu ein elektrischer Heizkörper verwendet werden, der z. B. die Gestalt einer Wendel aus einem elektrisch beheizten Rohr hat. Man kann die Erwärmung aber auch mit Hilfe eines elektrischen Warmluftgebläses bewirken. Falls kein elektrischer Anschluß zur Verfügung steht, ist auch die Verwendung einer üblichen Lötlampe möglich. In letzterem Falle empfiehlt es sich jedoch, zur Vermei-.dung einer direktenEinwirkung derFlamme auf den Schlauch, über diesen einen Flammenschutz überzustülpen. Dieser Flammenschutz kann aus einem Metallrohr bestehen, .das mit Hilfe der Lötlampe erhitzt wird und durch Strahlung den in seinem Innern befindlichen Isolierstoffschlauch erwärmt. Um den Grad der Erwärmung bzw. der .Schrumpfung dabei beobachten zu können, kann der Flammenschutz auch aus einem Zylinder aus Drahtgewebe gebildet werden. Das Schutzrohr wird zweckmäßig an seinem oberen Ende geschlossen, um eine )Schornsteinwirkung, durch :die die Heizwirkung beeinträchtigt würde, zu. verhindern. Zweckmäßig ist es; z. B. an den Enden des Flammenschutzrohres Zentriervorrichtungen vorzusehen, um eine möglichst genaue zentrale Lage des Schlauches in dein Schutzrohr zu gewährleisten.
  • Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungen beschränkt; sondern je nach Bedarf vielseitig anwendbar. Zum Beispiel kann es auch zweckmäßig sein, für die einzelnen Adern zwecks Kennzeichnung verschiedenfarbige Schläuche zu verwenden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kabelendverschluß für Ein- oder Mehrleiterkabel mit die herausgeführten Adern einzeln oder gemeinsam abdichtenden Isolierstoff-Schläuchen, dadurch gekennzeichnet, -daß die Schläuche aus -einem unter Wärmeeinwirkung schrumpfenden Werkstoff bestehen.
  2. 2. Kabelendverschluß nach Anspruch i, da-.durch gekennzeichnet; @daß über jeder Ader ein Schlauch aufgebracht ist, :der einerseits den Rohransatz des Endverschlusses oder den abgesetzten Kabelmantel und :andererseits den Anschlußbolzen übergreift.
  3. 3. Kabelendverschluß für mehradrige Kabel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die isolierten ,Adern oder an diese angesetzte Anschlußleiter durch eine Platte aus unter Wärmeeinwirkung schrumpfendem Werkstoff geführt sind und über :die Verbindungsstelle ein die Platte einerseits und den Kabelmantel andererseits übergreifendes (Schlauchstück aus einem schrumpffähigen Werkstoff übergeschoben ist.
  4. 4. Verfahren zur Montage von Kabelendverschlüssen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schläuche nach dem überschieben erhitzt werden.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, .dadurch gekennzeichnet, daß das Erhitzen mittels eines elektrischen Heizkörpers erfolgt.
  6. 6. Verfahren nach ,Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Erhitzen durch eine Lötlampe od. dgl. erfolgt.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß über den ,Schlauch ein Flammenschutz, z. B. in Gestalt eines Metallrohres, aufgeschoben wird. B. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr, z. B. an seinem oberen und unteren Ende, zentriert wird. g. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr an seinem oberen Ende geschlossen ist.
DES24467A 1951-08-18 1951-08-18 Kabelendverschluss fuer elektrische Ein- und Mehrleiterkabel Expired DE904788C (de)

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DE904788C true DE904788C (de) 1954-02-22

Family

ID=7477876

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DES24467A Expired DE904788C (de) 1951-08-18 1951-08-18 Kabelendverschluss fuer elektrische Ein- und Mehrleiterkabel

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DE (1) DE904788C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1054527B (de) * 1954-08-11 1959-04-09 Siemens Ag Verfahren zur Herstellung einer Kabelmuffe ohne Metallgehaeuse und ohne vorgeformte Huelle
DE1290213B (de) * 1966-02-21 1969-03-06 Asea Ab Druckdichter Kabelendverschluss

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1054527B (de) * 1954-08-11 1959-04-09 Siemens Ag Verfahren zur Herstellung einer Kabelmuffe ohne Metallgehaeuse und ohne vorgeformte Huelle
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