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DE6609658U - Endenabschluss fuer hochspannungskabel und -leitungen. - Google Patents

Endenabschluss fuer hochspannungskabel und -leitungen.

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Publication number
DE6609658U
DE6609658U DE19686609658 DE6609658U DE6609658U DE 6609658 U DE6609658 U DE 6609658U DE 19686609658 DE19686609658 DE 19686609658 DE 6609658 U DE6609658 U DE 6609658U DE 6609658 U DE6609658 U DE 6609658U
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DE
Germany
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end termination
shrink tube
cable
electrical field
cross
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19686609658
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KM Kabelmetal AG
Original Assignee
KM Kabelmetal AG
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Filing date
Publication date
Application filed by KM Kabelmetal AG filed Critical KM Kabelmetal AG
Priority to DE19686609658 priority Critical patent/DE6609658U/de
Publication of DE6609658U publication Critical patent/DE6609658U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/02Cable terminations
    • H02G15/06Cable terminating boxes, frames or other structures
    • H02G15/064Cable terminating boxes, frames or other structures with devices for relieving electrical stress
    • H02G15/068Cable terminating boxes, frames or other structures with devices for relieving electrical stress connected to the cable shield only

Landscapes

  • Insulating Bodies (AREA)

Description

Kabel- und Metall werke Gutehoffnungshütte Aktiengesellschaft
1 888
8. Mai 1972
Endenabschluß für Hochspannungskabel und -leitungen
Die vorliegende Neuerung betrifft einen Endenabschluß für mit Hilfe von Thermoplasten oder Elastomeren ummantelte Hochspannungskabel oder -leitungen λ bestehend aus einem auf das abgesetzte Kabelende aufgebrachten leitfähigen Belag zur Steuerung des elektrischen Feldes.
Bekannt sind bereits Endenabschlüsse für Hochspannungskabel, die aus einem massiven Isolierkörper hergestellt und vom Kabelende her auf die Kabelisolierung aufgeschoben oder auch durch geeignete Formen auf der Isolierung selbst hergestellt sind. Zur Steuerung des elektrischen Feldes weisen solche auch als Abschlußkeulen bezeichneten Endenabschlüsse Deflektoren auf, die durch ihre geometrische Anordnung eine Aufweitung des elektrischen Feldes und damit eine Reduzierung der elektrischen Feldstärke bewirken.
Abweichend hiervon seht die vorliegende Neuerung von einer gemischt ohmschen-kapazitiven Steuerung des elektrischen Feldes aus, bei der in bekannter Weise (brit. PS 1 003 700) ein halbleitendes Band am abgesetzten Kabelende auf die Isolierung mit Überlappung aufgebracht wird und dafür sorgt, daß die während
des Betriebes radial in das Kabel oder die Leitung eintretenden kapazitiven Ströme in Längsrichtung des mit dem Band bewickelten Kabelendes einen Spannungsabfall erzeugen, der die Feldstärke in diesem Bereich wesentlich herabsetzt, so daß Teilentladungen verhindert werden. Bei Spannungen jedoch, die wesentlich über 20 KV liegen, macht sich der durch unvermeidliche manuelle Wickelfehler bedingte Streubereich in der Spannungsabnähme entlang des aufgewickelten Bandes bemerkbar, der zu Teilentladungen Anlaß geben kann.
Bekannt ist es auch bereits (US-PS 3 210 koO), statt der halbleitenden Bänder zur Steuerung des elektrischen Feldes auf der Kabelisolierung eine schwachleitende Schicht vorzusehen, die als Film oder Anstrich aufgebracht sein kann und von einem isolierenden Schrumpfschlauch überdeckt ist. Da das schwachleitende Material nur unter großer Mühe auf die Kabelisolierung aufgebracht und dort auch zum Haften gebracht werden kann und zudem unkontrollierbare üngleichmäßigkeiten in den Schichten bsi d^r Montage auftreten können, ist eine eindeutige Steuerung des elektrischen Feldes nicht ge\\-ährleistet»
Diese Schwierigkeiten bei einem Endenabschluß für insbesondere mit Hilfe von Thermoplasten oder Elastomeren ummantelten Hochspannungskabeln oder -leitungen, bestehend aus einem auf das abgesetzte Sabelende aufgebrachten leit— fähigen Belag zur Steuerung des elektrischen Feldes werden durch die Neuerung überwunden. Gemäß der Neuerung dient als das elektrische Feld steuernder Belag ein aus einem leitfähigen Material hergestellter Schrumpfschlauch. Ein solcher auf das abgesetzte Kabel- oder Leitungsende aufgeschrumpfter Schlauch schaltet Wickelfehler, die zu Glimmentladungen Anlaß geben könnten, von vornherein aus.
Durch die Möglichkeit einer fabrikmäßigen exakten Formgebung des Schlauches lassen sich auf diese Weise auch Endenabschlüsse für wesentlich höhere Betriebsspannungen herstellen. Darüber hinaus wird durch die Verwondung von leitfähigen Schrumpfschlauchen die Montage solcher Endenabschlüsse gegenüber der mit Hilfe von aufgewickelten Bändern wesentlich vereinfacht; bei günstigen elektrischen Eigenschaften können solche Abschlüsse .in kürzester Zeit auch von weniger geschulten Fachkräften montiert werden. Die Montagekosten werden auf diese Weise wesentlich herabgesetzt.
Der für die Herstellung des Endenanschlusses verwendete Schrumpfschlauch besteht in Durchführung der Neuerung zweckmäßig aus einem schrumpffähigen Isolierstoff, dessen Leitfähigkeit mit Hilfe an sich bekannter Füllstoffe, wie Ruß oder Graphit, auf die geforderten Werte gebracht werden kann. Als besonders vorteilhaft hat es sich hierbei erwiesen, Füllstoffe mit Heißleitereigenschaften, wie z.B. Siliziumkarbid, zu verwenden, wodurch sich eine gewisse Linearisierung der Feldstärke entlang dem Schrumpfschlauch erreichen läßt.
Der für den auf das Kabelende aufzuschrumpfenden Schlauch verwendete Isolierstoff kann aus einem vernetzten oder unvernetzten thermoplastischen Kunststoff, wie Polyäthylen oder Polyvinylchlorid, aus einem Elastomer, beispielsweise Butylkautschuk, oder einem anderen geeigneten, senrumpffähigen Material hergestellt sein. Besonders vorteilhaft dürfte jedoch, die Verwendung von Schrumpfsch.läuclien aixs einem vernetzten Material sein, da sich diese duj&rcn Bestrahlen oder Erwärmen in einen leicht verformbaren Zustand überführen lassen, in dem sie über den Durchmesserdes abgesetzten Kabelendes hinaus aufgeweitet und in
diesem Zustand, z.B. durch Abkühlung, "eingefroren" werden. Dieser Zustand wird bis zur Montage fixiert und nach den Aufschieben des SchrumpfSchlauches auf das Kabelende wird z.B. durch Erwärmen dieser "eingefrorene" Zustand aufgehoben und gleichzeitig der Schlauch aufgeschrumpft.
Als leitfähiges Material kann anstelle eines durch entsprechende Füllstoffe, wie Kohlenstoff oder Metallstaub, leitend gemachten Werkstoffes auch ein schrumpffähiges, vernetztes oder unvernetztes Material verwendet werden, das von sich aus bereits die erforderliche Leitfähigkeit aufweist.
Die Neuerung sei anhand des in der Figur als Ausführungsbeispiel dargestellten Endenabschlusses einer einadrigen, mit einem thermoplastischen Kunststoff isolierten Hochspannungsleitung näher erläutert.
Der Leiter 1 der Hochspannungsleitung ist mit der Isolierung 2 aus einem thermoplastischen Kunststoff, z.B. Polyäthylen, umgeben, der in einer nicht dargestellten, an sich bekannten Strangpresse auf den Leiter aufgebracht •worden ist. Als Abschirmung 3 zwischen dem Leiter 1 und der Isolierung 2 dient beispielsweise ein wendelförmig mit Überlappung aufgewickeltes, leitfähiges Gewebeband mit darüberliegendem Kupferband. Zur Erzeugung eines Spannungsabfalls in Längsrichtung durch die während des Betriebes radial in das Kabel eintretenden kapazitiven Ströme und damit zur Herabsetzung der Feldstärke in. diesem Bereich dient der auf das abgesetzte Kabelende aufgeschrumpfte, leitfähige Schrumpfschlauch 4, beispielsweise aus einem vernetzten thermoplastischen Kunststoff mit einer die Leitfähigkeit gewährleistenden Beimengung. Dieser vorteilhaft fabrikmäßig hergestellte
— "5 —
und durch entsprechende Behandlung über den Durchmesser der Leitung hinaus erweiterte und dann eingefrorene Schrumpfschlauch wird an der Montagestelle vorteilhaft bis zur Ummantelung 5 auf das Kabelende aufgeschoben und schrumpft bei anschließender Erwärmung fest auf.
Der Enüenabschluß kann je nach Bedarf weitere ±s Überzüge enthalten, beispielsweise einen isolierenden Körper, um die Überschlagsfestigkeit zu erhöhen und die Wetterbeständigkeit zu verbessern.

Claims (4)

Kabel- und Metallwerke *~"^ Gutehoffnungshiitte Aktiengesellschaft Schutzanspriiche 1 888 8. Mai 1972
1. Endenabschluß für insbesondere mit Hilfe von Thermoplasten oder Elastomeren ummantelte Hochspannungskabel oder -leitungen, bestehend aus einem auf das abgesetzte Kabelende aufgebrachten leitfähigen Belag zur Steuerung des elektrsichen Feldes, dadurch gekennzeichnet, daß als das elektrische Feld steuernder Belag ein aus einem leitfähigen Material hergestellter Schrumpfschlauch dient.
2. Endenabschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schrumpfschlauch aus einem vernetzten Werkstoff mit für die Steuerung des elektrischen Feldes erforderlicher Leitfähigkeit besteht.
3· Endenabschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schrumpfschlauch aus einem Isolierstoff besteht, dessen Leitfähigkeit durch geeignete Füllstoffe, wie Ruß, Graphit oder auch Metallstaub, erreicht ist.
4. Endenabschluß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Isolierstoff ein vernetzter Kunststoff, beispielsweise vernetztes Polyäthylen oder Polyvinylchlorid, verwendet ist.
5· Endenabschluß nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Heißleitereigenschaften aufweisenden Materials, z.B. Siliziumkarbid, als Füllstoff für den den Schrumpfschlauch bildenden Isolierstoff.
DE19686609658 1968-03-30 1968-03-30 Endenabschluss fuer hochspannungskabel und -leitungen. Expired DE6609658U (de)

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