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DE893867C - Verfahren zum Einstellen und Konstanthalten beliebiger Belastungen bei hydraulisch betriebenen Werkstoff-Pruefmaschinen - Google Patents

Verfahren zum Einstellen und Konstanthalten beliebiger Belastungen bei hydraulisch betriebenen Werkstoff-Pruefmaschinen

Info

Publication number
DE893867C
DE893867C DET5524A DET0005524A DE893867C DE 893867 C DE893867 C DE 893867C DE T5524 A DET5524 A DE T5524A DE T0005524 A DET0005524 A DE T0005524A DE 893867 C DE893867 C DE 893867C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
cavity
setting
testing machines
hydraulically operated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET5524A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Marx
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TREBEL WERK GmbH
Original Assignee
TREBEL WERK GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TREBEL WERK GmbH filed Critical TREBEL WERK GmbH
Priority to DET5524A priority Critical patent/DE893867C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE893867C publication Critical patent/DE893867C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/08Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress by applying steady tensile or compressive forces
    • G01N3/10Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress by applying steady tensile or compressive forces generated by pneumatic or hydraulic pressure

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description

  • Verfahren zum Einstellen und Konstanthalten beliebiger Belastungen bei hydraulisch betriebenen Werkstoff-Prüfmas chinen Bei mechanischen Prüfmaschinen, die mit Spindelantrieb arbeiben, ist eine besondere Konstanthaltung der Last nicht erforderlich, solange die Proben keine plastischen Veränderungen zeigen. Bei hydraulisch betriebenen Prüfmaschinen dagegen entweicht Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitskreislauf der Maschine,- wodurch ein Absinken der Last bedingt ist, wenn nicht Flüssigkeit in derselben Menge wieder ersetzt wird. Es- sind nun verschiedene hydraulisciie Prüfmaschinen mit Konstanthaltungsvorrichtung - bekannt, bei denen an den Anzeigevorrichtungen elektrische Kontakte vorgesehen sind, durch welche die Pumpe beim Absinken der Belastung auf entsprechende Förderung gestellt wird, im anderen Falle sind wieder.
  • Maschinen bekannt, bei welchen die Pumpe auf eine Mehrförderung eingestellt i.st und diese Mehrförderung durch Kontåkte od.dgl. ein Ventil betätig, durch das die Flüssigkeit, die die Pumpe zuviel in den Maschin.enkreislauf gepumpt hat, abgeführt wird. Diese bekannten. Einrichtungen haben den Nachteil, daß am Manometer oder Neigungspendel oder einer sonstigen Kraftmeßeinrichtung ein gewisser Belastungsabfall oder -anstieg zugelassen werden muß, der-erforderlich ist, um die Kontakte in den Anzeigevorrichtungen zu betätigen, wodurch die Konstanthaltungsvorrichtung in Tätigkeit tritt. Das besondere Merkmal dieser Erfindung ist jedoch, daß kein Anstieg oder Abfall der Belastung, die konstant gehalten werden soll, zum Konstanthalten erforderlich ist, sóndern.diese konstant zu haltende Belastung annällernd genau über einen längeren Zeitraum konstant gehalten wird.
  • In der Abbildung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise und schematisch dargelegt. Mit I ist der Behälterteil gekennzeichnef, der unter Dtuckflüssigkeit steht und in den Kreislauf der Maschine eingeschaltet ist. Mit 2 ist der Flüssig-;keitsbehälter bezeichnet, der durch eine Trern wand und ein Ventil von dem Flüssigkeitsbehälter I getrennt ist, mit 3 ist das feder- oder gewichtsbelastete Ventil bezeichnet, mit 4 die Spindel, die zum Anspannen bzw. Entspannen der Feder dient, mit 5 eine Bohrung oder Diese, mit 6 die Antriebspumpe, mit 7 der Maschinenzylinder, mit 8 der Maschinenkolben, mit 9 das Anzeigegerät zur Anzeige der Belastung.
  • Der Vorgang ist nun folgender: Es soll mit der Prüfmaschine irgendeine Belastung über längere Zeit konstant gehalten bzw. eingestellt werden.
  • Zu diesem Zweck pumpt die Pumpe 6, die als Regelpumpe ausgebildet ist, eine bestimmte Flüssigkeitsmenge in den Maschinenzylinder 7, wodurch der Maschinenkolben 8 angehoben wird. Da an diesem Maschinenkolben das weitere Gestänge für die Belastung der Probe angebracht ist, wirddemzufolge die Probe belastet. Wenn das feder-oder gewichtsbelastete Ventil 3 durch Drehen der Spindel 4 entlasbet ist, kann vorerst kein Druck in der Maschine erfolgen, da die Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitskreislauf bzw. dem Flüssigkeitsbehälter I durch das Ventil 3 in den Flüssigkeitsbehälter 2 entweichen und aus diesem durch die Bohrung bzw. Düse 5 abfließen kann. Wird nun durch die Spindel 4 das feder- oder gewichtsbelastete Ventil 3 gespannt, so kann die Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitskreislauf der Maschine nicht mehr entweichen, bis der Druck in dem Maschinenzylinder 7 gleich dem unter Federspannung stehenden Ventil 3, ist. In diesem Augen- -blick ist die gewünschte konstant zu haltende Belastung erreicht, und die von der Pumpe 6 zuviel in den Flüssigkeitskreislauf geförderte Flüssigkeit wird nunmehr durch das federbelastete Ventil 3, welches dem Druck das Gleichgewicht hält, in den Flüssigkeitsraum 2 entweichen.
  • Diese durch das Ventil 3 aus dem Flüssigkeitsbehälter I entweichende Druckflüssigkeit ist in der Menge veränderlich, da durch geringste Druckschwankungen im Flüssigkeitskreislauf das federbelastete Ventil 3 sich leinmal um ein geringes mehr öffnet. Damit die ~ hierdurch entstehenden Belastnngsschwankungen vermieden werden, ist der Flüssigkeitsbehälter I als Flüssigkeitsfeder in den Flüssigkeitskreislauf der Maschine geschaltet, so daß durch diese entsprechend groß dimensionierte Flüssigkeitsfeder diese veränderlichen, durch das Ventil 3 abfließenden Flüssigkeitsmengen keine Belastuagsänderung hervorrufen können. Üm das Öffnen und SchlieBen des feder-oder gewichtsbelasteten Ventils 3 exakter zu gestalten, ist dieses Ventil in den mit Flüssigkeit gefüllten Behälter 2 eingebaut.
  • Die Flüssigkeit, die nun bei erreichter konstant zu haltender Belastung aus dem Behälter I durch das Ventil 3 in den Behälter 2 entweicht, kann aus diesem nur gedämpft durch die Bohrung bzw.
  • Düse 5 entweichen. Dadurch wird ein im Augenblick des Offnens des Ventils 3 in den Flüssigkeitsbehälter 2 geringer Flüssigkeitsdruck hervorgerufen, der das schnellere Schließen des Ventils 3 bewirkt.
  • Die Kraftmessung bzw. Anzeige erfolgt durch ein Manometer, Pendel od. dgl., wie es in der Abb. I der Zeichnung mit g bezeichnet ist. Bei Bestimmungen der Elastizitätsgrenze u. dgl. ndittels Martenschem Spiegelapparat ist es von großem Vorteil, wenn man die einzustellenden Belastungen jeweils für die Zeit der Spiegelablesungen konstant haften kann.
  • Dies wird auch durch die im vorhergehenden geschilderte Anordnung erreicht. In einem solchen Falle wird dann das federbelastete Ventil 3 durch die Spindel 4 kontinuierlich belastet, wodurch die Belastung in der Maschine ebenfalls in demselben Maße steigt. Wenn man nun mittels der Spindel 4 die Feder des Ventils 3 allmählich bis zur maximalen Belastung anspannt, so kann man auf diesem Wege jede beliebige Belastung konstant halten und die gewünschte Belastung, die jeweils in dem Augenblick erreicht ist, wenn die Spindel nicht mehr zur weiteren Spannung der Feder betätigt wird, konstant halten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Einstellen und Konstanthalten beliebiger Belastungen bei hydraulisch betriebenen Werkstoff-Prüfmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß in den Flüssigkeitskreislauf der Maschine ein mit Trennwand versehener Behälter eingeschaltet ist, dessen einer Hohlraum durch die Flüssigkeitsfüllung als Flüssigkeitsfeder wirkt, während der andere, ebenfalls mit Flüssigkeit gefüllte Hohlraum durch ein einstellbares feder- oder gewichtsbelastetes Ventil von dem druckflüssigkeit durchflossenen Hohlraum getrennt ist.
  2. 2. Verfahren zum Einstellen und Konstanthalten beliebiger Belastungen bei hydraulisch betriebenen Werkstoff-Prüfmaschinen nach Anaspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der das Ventil aufnehmende, mitFlüssigkeit, aber nicht mit Druckflüssigkeit gefüllte Hohlraum mit einer Bohrung oder Düse versehen ist, durch die beim Öffnen des Veritils die aus dem unter Flüssigkeitsdruck stehenden Hohlraum entweichende Flüssigkeit gedämpft entweichen kann.
DET5524A 1951-12-30 1951-12-30 Verfahren zum Einstellen und Konstanthalten beliebiger Belastungen bei hydraulisch betriebenen Werkstoff-Pruefmaschinen Expired DE893867C (de)

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