DE819729C - Vorrichtung zur Messung von pulsierenden, hydraulisch erzeugten Kraeften - Google Patents
Vorrichtung zur Messung von pulsierenden, hydraulisch erzeugten KraeftenInfo
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- DE819729C DE819729C DEM3654A DEM0003654A DE819729C DE 819729 C DE819729 C DE 819729C DE M3654 A DEM3654 A DE M3654A DE M0003654 A DEM0003654 A DE M0003654A DE 819729 C DE819729 C DE 819729C
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-
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- G01L—MEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
- G01L27/00—Testing or calibrating of apparatus for measuring fluid pressure
- G01L27/02—Testing or calibrating of apparatus for measuring fluid pressure of indicators
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- Measuring Fluid Pressure (AREA)
Description
Die in der Werkstoff-Forschung bekannten Verfahren, Werkstoffe bei wechselnder Belastung zu
prüfen, sind infolge der geforderten hohen Lastwechselzahl, die für die Bestimmung der -Wechsel'
festigkeit notwendig ist, sehr langwierig. Man ist daher bestrebt, die Frequenz der Wechsel zu erhöhen,
um die Versuchsdauer abzukürzen. Hierdurch entstehen neben Schwierigkeiten rein maschinenbaulicher
Art solche, bei der Messung der auftretenden Kräfte. Während man bei den mechanischen
Erzeugern von Wechselkräften kleinerer Größe, z. B. den durch umlaufende, exzentrische
Massen betätigten sogenannten Schwingern, in der Lage ist, die auftretenden Kräfte durch verhältnismäßig
einfache Rechnungen zu ermitteln, müssen die Kräfte bei hydraulisch wirkenden Maschinen
zuverlässig gemessen werden, da eine geringe Längenänderung des Versuchskörpers die Stellung des
Arbeitskolbens und somit die Höhe des Arbeitsdruckes bzw. der erzeugten Kraft ändert.
Die Arbeitsweise der bisher hierfür verwendeten Meßgeräte besteht darin, daß das Gerät in Form
eines Manometers über einen mit dem Kolbenhub der Pumpe synchron laufenden Antrieb mittels eines
Absperrorgans jeweils im Augenblick des Höchstdruckes im Arbeitszylinder kurzfristig an diesen
angeschlossen wird. Hierdurch erhält das Gerät bei jedem Arbeitshub einen Druckstoß, dessen Höhe
gemessen wird. Diese Anordnung hat die folgenden hauptsächlichen Nachteile: i. ist keine einwandfreie
Gewähr dafür gegeben, daß der im Arbeitszylinder auftretende Höchstdruck tatsächlich gemessen
wird, da durch Montageungenauigkeiten oder mechanische Einflüsse zeitliche Differenzen
zwischen Messung und auftretendem Höchstdruck eintreten können, die die Messung fälschen, und
2. stellt die Trägheit der Flüssigkeitssäule zwischen dem an der Pumpe angeordneten Absperrorgan und
dem auf dem Schaltbrett befestigten Manometer, die während des Meßvorganges einen sehr kurzfristigen
Druckstoß erhält, einen Faktor dar, der von der Arbeitsfrequenz abhängig ist und sich sowohl
bei Druckanstieg als auch bei Druckabfall in der Messung als Fehler bemerkbar macht.
Nach der Erfindung werden nur diese Nachteile
to der bekannten Meßanordnung dadurch beseitigt, daß zur Messung von pulsierenden, hydraulisch erzeugten
Kräften ein Manometer über ein Rückschlagventil an den Arbeitszylinder angeschlossen
und am Manomdtermeßraum eine Leckyorrichtung angebracht ist, um ein Folgen der Anzeige auch bei
sinkendem Druck zu erreichen. Hierdurch ist das Manometer auf einfache Weise ebenfalls von dem
pulsierenden Druckverlauf im Arbeitszylinder abgeschlossen und mißt nur, jedoch sehr zuverlässig,
die auftretenden Druckspitzen. Die Flüssigkeitssäule in der Meßleitung unterliegt denselben
Druckschwankungen wie der Arbeitszylinder und ist keinen plötzlich auftretenden Druckstößen ausgesetzt.
Da das über ein Rückschlagventil an den
as Arbeitszylinder angeschlossene Manometer jedoch
nur den Höchstdruck anzeigt, ist, um auch einen im Laufe des Versuches auftretenden Abfall des
jeweiligen Höchstdruckes zu messen, erfindungsgemäß am Manometerraum zwischen Rückschlagventil
und Manometerfeder eine Leckvorrichtung vorgesehen, die einen bestimmten Druckabfall in
der Zeiteinheit einzustellen gestattet.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Das die Druckspitzen im Arbeitszylinder messende Manometer 1 ist an ein T-Stück 2 angeschlossen,
dessen durchgehender Zweig 3 über ein Rückschlagventil 4 mit der zum Arbeitszylinder führenden
Meßleitung 5 in Verbindung steht. Die zwischen dem Meßraum 6 des Manometers und dem Rückschlagventil
4 abzweigende Leitung 7 des T-Stückes ist als Leckölablauf ausgebildet. Sie ist mit einem
Nadelventil 8 versehen, das je nach Einstellung am Handrad 9 mehr oder weniger Lecköl durch die
Leitung 10 abfließen läßt. Für die Regulierung der Pumpenfüllung bei Formänderungen des Versuchskörpers ist ein Kontaktpaar 11 am Manometer 1
angebracht, das von dem Zeiger 12 betätigt wird und über einen Servomotor den Arbeitsdruck und
iomit die erzeugte Kraft konstant hält.
Der durch die Pumpe pulsierend erzeugte Höchstdruck im Arbeitszylinder wirkt auch in der Meßleitung
5 und über das Rückschlagventil 4 in dem j Meßraum 6, wo er den Zeiger 12 des Manometers 1
betätigt. Das Rückschlagventil gestattet aber nur einen bestimmten Höchstdruck zu messen. Fällt der
Druck im Arbeitszylinder ab, dann schließt das Rückschlagventil, während der Druck über ihm, im
Meßraum 6, konstant bleibt. Wird aber am letzteren eine Leckvorrichtung vorgesehen, dann kann ein
bestimmter Druckabfall in der Zeiteinheit in diesem Raum hervorgerufen werden. Bei gleichbleibendem
oder steigendem Höchstdruck wird der dadurch bewirkte Leckverlust von der Meßleitung 5 aus sofort
wieder aufgefüllt. Bei sinkendem Höchstdruck im Arbeitszylinder wird dagegen der Druck im
Manometer durch den Leckverlust so lange abfallen, bis er unter den Druck in der Meßleitung
gesunken ist, und von dieser aus mit dem nun wirksamen Höchstdruck die Auffüllung des Manometerraumes
und die hierdurch veranlaßte richtige Anzeige am Manometer erfolgt. Je nach Einstellung
der Leckmenge durch Verstellung des Nadelventils 8 am Handrad 9 kann die damit zu bewirkende Nachregulierung
des Druckes in kleineren oder größeren Zeitabständen erfolgen.
Claims (2)
- Patentansprüche:ϊ. Vorrichtung zur Messung von pulsierenden, hydraulisch erzeugten Kräften, dadurch gekennzeichnet, daß ein Manometer (1) über ein Rückschlagventil (4) an den Arbeitszylinder angeschlossen und am Manometermeßraum (6) eine Leckvorrichtung (7,10) angebracht ist, um ein Folgen der Anzeige auch bei sinkendem Druck zu erreichen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leckvorrichtung (7, 10) durch ein Nadelventil (8, 9) o. dgl. regelbar ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen6 2073
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM3654A DE819729C (de) | 1950-05-28 | 1950-05-28 | Vorrichtung zur Messung von pulsierenden, hydraulisch erzeugten Kraeften |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM3654A DE819729C (de) | 1950-05-28 | 1950-05-28 | Vorrichtung zur Messung von pulsierenden, hydraulisch erzeugten Kraeften |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE819729C true DE819729C (de) | 1951-11-05 |
Family
ID=7292277
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM3654A Expired DE819729C (de) | 1950-05-28 | 1950-05-28 | Vorrichtung zur Messung von pulsierenden, hydraulisch erzeugten Kraeften |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE819729C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1047481B (de) * | 1956-09-13 | 1958-12-24 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Einrichtung zum Messen der Hoechst- und Tiefstwerte pulsierender hydraulischer Druecke |
| DE102013204001A1 (de) * | 2013-03-08 | 2014-09-11 | Ifm Electronic Gmbh | Prüfeinrichtung zum Testen der Druckfestigkeit von Sensoren |
-
1950
- 1950-05-28 DE DEM3654A patent/DE819729C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1047481B (de) * | 1956-09-13 | 1958-12-24 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Einrichtung zum Messen der Hoechst- und Tiefstwerte pulsierender hydraulischer Druecke |
| DE102013204001A1 (de) * | 2013-03-08 | 2014-09-11 | Ifm Electronic Gmbh | Prüfeinrichtung zum Testen der Druckfestigkeit von Sensoren |
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