[go: up one dir, main page]

DE892768C - Anordnung zur telegraphischen UEbermittlung von Reihen- oder Einzelbildern - Google Patents

Anordnung zur telegraphischen UEbermittlung von Reihen- oder Einzelbildern

Info

Publication number
DE892768C
DE892768C DEL5039D DEL0005039D DE892768C DE 892768 C DE892768 C DE 892768C DE L5039 D DEL5039 D DE L5039D DE L0005039 D DEL0005039 D DE L0005039D DE 892768 C DE892768 C DE 892768C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
image
arrangement according
arrangement
frequency
time
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL5039D
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Dipl-Ing Herzberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEL5039D priority Critical patent/DE892768C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE892768C publication Critical patent/DE892768C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N7/00Television systems
    • H04N7/12Systems in which the television signal is transmitted via one channel or a plurality of parallel channels, the bandwidth of each channel being less than the bandwidth of the television signal
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N23/00Cameras or camera modules comprising electronic image sensors; Control thereof
    • H04N23/40Circuit details for pick-up tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Facsimile Scanning Arrangements (AREA)

Description

  • Anordnung zur telegraphischen Ubermittlung von Reihen-oder Einzelbildern Die Erfindung befaßt sich mit der Aufgabe, Bilder von vorzugsweise bewegten Objekten bzw. solche Bilder, die von einem in Bewegung befindlichen Fahrzeug, beispielsweise von einem Luftfahrzeug, aufgenommen werden, auf telegraphischem Wege an einen anderen Ort zu übermitteln. Bisher war es notwendig, von dem zu übertragenden Vorgang zuerst eine photographische Aufnahme herzustellen, ehe mit der eigentlichen Sendung, d. h. der Zerlegung des Bildes. in .eine Folge von elektrischen Signalen, begonnen werden, konnte. Der Vorgang des Photographierens, Entwickelns, Trocknens usw. erfordert jedoch einen erheblichen Aufwand ,an Zeit und Apparaturen, was beides in vielen Fällen, wie z. B. auf Luftfahrzeugen, nicht tragbar ist.
  • Die Erfindung schlägt nun vor, für die Aufnahme des Bildes und seine Umsetzung in eine Folge von elektrischen Signaleneine Bildspeicherröhre zu verwenden und deren Optik mit einem Verschluß auszurüsten, der derart mit der Ablenkung des Abtaststrahls in Bildrichtung gekuppelt ist, daß erst eine kurzzeitige Belichtung und dann die Abtastung des Bildes erfolgt.
  • Die Bildispeicherrö.hre ist von der Fernsehtechnik her bekannt. Hier ist jedoch die. Optik ständig geöffnet, und Belichtung und Abtastung kaufen gleichzeitig nebeneinander her. Bei der erfindungsgemäßen Anordnung ist dies nicht mehr möglich, de hier die Zeit für die Abtastung eines Bildes; wesentlich größer wird. Während nämlich beim Fernsehen die Abtastzeit in der Größenordnung von 1/25 Sek. liegt, soll sie bei dem erfindungsgemäßen Verfahren. einige Sekunden bis zu I Minnte und, mehr betragen, je nach der gewünschten zeitlichen Folge und Auflösung der Bilder und der Breite des zur Verfügung stehenden Übertragungsweges. Während dieser relativ langen Zeit ändert sich aber der Bildinhalt, so daß das empfangene Bild geometrische Verzerrungen und Nachzieherscheinungen als Folge der Trägheit der Umladung der Mosakteilchen aufweisen würde. Erfindungsgemäß wird daher die Speicherröhre nur ganz kurze Zeit belichtet, wie es bei einer Momentaufnahme in der Phototechnik üblich ist.
  • Daß das erfindungsgemäße Verfahren in der Tat möglich isst, beruht auf folgenden beiden experimentell erhärteten Tatsechen: Belichtet man die photoempfindliche Mosaikschlicht einer gewöhnlichen Bildspeicherröhre bzw. die hoimiogene Photoschicht einer Speicherröhre mit elektronenoptischer Zwischenabbildung mit Licht gleichbleibender Helligkeit, so steigt das Potential der von dem Licht bzw. den Elektronen der Zwischenabbildung getroffenen Stelle der Mosaikelektrode etwa nach Art der Ladekurve eines Kondensators an, d. h. das Potential strebt einem Endwert zu; der trotz weiter anhaltender Belichtung nicht mehr überschritten wird. Es zeigt sich nun, daß die Zeit, nach der dieser Endwert als praktisch erreicht angesehen werden kann, weniger als 1/1oo Sek. beträgt. Dadurch wird es möglich, die Belichtung nach seiner Zeit, wie se bei Momentaufnahmen üblich ist, abzubrechen, ohne daß des bei der Abtastung entstehende Bildsignal dadurch schwächer würde. Die zweite Tatseche ist die, daß der der Mosaikelektrode aufgeprägte Potentialeindruck dank der Isolation der Teilchen gegeneinander und gegen die Signalplatte leine erheblich lange Zeit anhält, ohne daß eine merkliche Schwächung eintritt. Dieser Versuch ist sehr leicht anzustellen, indem man bei einer im Betrieb befindlichen Fernsehbildspeicherröhre zuerst den Strahlstrom auss'chalte't und dann das Objektiv verschließt. Schaltet man dann nach ° I Stunde den Strahlstroem wieder ein, so exscheint auf dem Empfämger vorübergehend das Bild, dass vor dem Verschließen des Objektivs lauf der Moisaikplatte vorhanden war. Es besteht also dank dieser Tatsache keine Gefahr, daß etwa die letzten Zeilen bei .der Abtastung ein schwächeres Bildsignal liefern als die ersten Zeilen.
  • Gegenüber dem Fernsehen besitzt die Anordnung nach der Erfindung den Vorteil, daß das zu übertragende Frequenzband wesentlich schmaler wird, wobei sogar die Auflösung noch wesentlich übler das beim Fernsehen übliche Maß hinaus gesteigert werden kann. Einige Zahlen mögen dies erläutern: Die Übertragumgszeit für ein Bild sei auf 3o Sek. festgelegt, snd das Bild möge in 6oo ooo Bildpunkte zerlegt werden . Beim Fernsehen mit 44I Zeilen und 25 vollen Bildwechseln je Sekunde wird das Bild en etwa 2oo ooo Bildpunkte zerlegt, entsprechend einer höchsten zu übertragenden Frequenz von 2,5 MHz. Dann beträgt die höchste zu übertragende Frequenz nur io.kHz. Als für die Aussendung einer solchen Frequenz kann an Stelle einer Ultrakurzwelle beim Fernsehen nunmehr eine Rundfunkwelle verwendet werden, was für die erzielbare Reichweite von Wichtigkeit ist. Soll die Übertragungszeit bei gleichbleibender Auflösung anstatt 5o nur 3 Sck. betragen, eine Zeit, wie sie insbesondere für fortlaufende Übertragung von Reihenbildern, bei Luftaufklärung zweckmäßig ist, so, beträgt die höchste zu übertragende Frequenz I oo kHz, die auf einer Kurzwelle als Träger ausgestrahlt werden können.
  • Die Abb, I und 2 zeigen ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anordnung, und zwar enthält Abb. I .die mechanisch-elektrische Anordnung zur Durchführung des Erfindungsgedankens und Abb, 2 erläuternde Diagramme dazu. Die Bildspeicherröhre enthält in ihrem Kolben die Signalplatte 2 met einer Isolierschicht 3 und dem photoempfindlichen Mosaik 4, ferner in einem rohrförmigen Ansatz ein Strahlenerzeugungs- und -ablenkungssystem, teestehend aus der Kathode, 5, der Steuerelektrode 6, der Konzentrierspule 7, der Anode 8 und den Ablenkplatten 9 für die Bildrichtung und I o für die Zeilenrichtung, wofei letztere senkrecht zur Zeichenebene verläuft. Die zu übertragende Szene wird mit Hilfe des Objektivs 11 auf dem Mosaikschirm abgebildet. Das Objektiv ist gemäß einem Kennzeichen der Erfindung mit einem Verschluß ausgerüstet, der hier der Einfachheit halber als Klappe 12 dargestellt ist, die vom einer Nockenscheibe 13 betätigt wird. Die Spannungsquelle I4 zur Erzeugung des abtastenden Kathodenstrahls ist an ihrem positiven Pol mit der geerdeten Anode 'und an ihrem negativen Pol mit der Kathode verbunden. Die Steuerelektrode 6 erhält ihre negative Vorspannun g über einen Widerstand I 5 von seinem Spannunggsteiler her, der aus den Widerständen I6, I7 und 18 besteht und von einer Spannungsquelle 32 gespeist wird. Die Widerstände 16 und I7 können mit Hilfe der Kontakte I9 und 2o kurzgeschlossen werden, die ihrerseits wieder von den Nockenscheiben z I und 22 bestätigt werden. Zur Ablenkung des Kathodenstrahls in Zeilenrichtung dient der frei schwingende Generator 23, der isälgezahnförmigeSpanrnungen an das Io und außerdem rechteckige Austastimpulse an die Steuerelektrode 6 und den der Bildspeicherröhre machgeschalteten Verstärker 33 liefert. Zur Erzeugung der s,ägezahnförmigen Ablenkspainnun,g für 'die Bildrichtung dient das D@app:elp:otentiometer 24 mIt zwei synchron und phasenstarr miteinander laufenden Schleifarmeen. Die Schleifbahnen 'des Potentiometers werden von der Spannungsquelle 23 gespeist, deren; Mi,ttelabgriff geerdet ist. Zwischen dem; Speisepunkten überstreichen die Schleifarm;, zweit Metallsiegmente, die mit dem frei schwingenden; Sägezahngenenator 26 verbunden sind, dessen Bedeutung weiter unten noch erläutert wird. Der der Bildspeicherröhre nachgeschaltete Verstärker 33 wird während der Rücklaufzeiten gesperrt, und zwar währenddes Zeilenrücklaufes durch den schon erwähnten Rücklaufimpuls von dem Generator 23 her, der übler den Kondensator 26 einen negativem Spaninungsanfall an dem Widerstand 27 erzeugt, und während des Bildrücklaufes durch Schließen des Kontaktes 28 mittels der Nockenscheibe 3I. Dadurch wird der Widerstand 36 kurzgeschlossen, der zusammen mit dem Widerstand 29 einen von der Spannungsquelle 3o gespeisten Spannungsteiler bildet, an dessen Abigriff der Widerstand 27 liegt, der den. Gitterableitwiderstand einer Stufe des Verstärkers 33 darstellen möge.
  • Die vier Nockenscheiben I3, 2I, 22 und 3If und das Doppelpotentiometer 24 sitzen auf einer gemeinsamen Achse, die durch Federwerk oder Motor angetrieben wird und je Bildperiode eine Umdrehung macht. Aus zeichnerischen Gründen haben die Scheiben. in Abb. I nicht alle den gleichen Umlaufsinn, was sich beider praktischen Ausführung selbstverständlich vermeiden läßt. Die dabei zustande kommenden mechanischen und elektrischen Schaltvorgänge sind in Abb. 2 a und 2 b zusammenfassend dargestellt.
  • Abb. 2 a zeugt den. Zustand des Objektivverschlusses I2, und zwar sind die Öffnungszeiten nach oben. aufgetragen. Die Kurve 2b zeigt den Verlauf des Potentials an dem Punkt 38,d. h. der Vorspannung für die Steuerelektrode des Abtastsystems. Der Impuls nach oben wird durch Kurzschließen des Kontaktes 20 und der Impuls nach unten durch Kurzschließen des Kontaktes I9 erzeugt. Die Kurve 2c stellt den Verlauf des Potentials an den Bildablenkplatten dar, das während des größten Teils der Periode langsam und gleichmäßig ansteigt und während des kleineren Teils einer sehr schnellen sägezahnförmigen Schwingung folgt, deren Frequenz wesentlich höher ist als die Zeilenfrequenz.
  • Zu der Zeit, wo die Belichtung erfolgt, ist die Steuerelektrode des Strahlerzeugungssystems soweit negativ vorgespannt, daß der Kathodenstrahl unterdrückt wird, um örtliche Störungen beim Aufbau des Potentialgebirges zu vermeiden. Nach der Belichtung wird die Vorspannung der Steuerelektrode wieder lauf den normalen Wert zurückgeführt. Gleichzeitig beginnt der langsam ansteigende Ast im Spannungsverlauf an den Bildablenkplatten, d. h. ,der eigentliche Abtastvorgang setzt ein. Am Ende dieses Vorganges beginnt edle schnelle sägezahnförmige Schwingung, deren Frequenz zu der Zeilenfrequenz in dem gleichen Verhältnis steht wie dien letztere zur Bildfrequenz. Der Abtaststrahl überstreicht also nun edle Mosaikplatte ein- oder mehreremal rasterförmig, wobei nunmehr die frühere Zeilenfrequenz edle Rolle der Bildfrequenz und die an den Bildplatten liegende Hilfsfrequenz die Rolle der Zeilenfrequenz übernimmt. Es handelt sich hier um eine zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung, die darin, besteht, daß nach der langsamen Abtastung ein Nachlöschen erfolgt. Dies geschieht deshalb, um unter lallen Umständien zu verhindern, daß von dem abgetasteten Potentialgebirge Spuren zurückbleiben, die bei der ersten Abtastung nicht restlos ausgelöscht wurden. Beim Fernsehen ist diesle Frage nicht von wesentlicher Bedeutung, da die aufeinanderfolgenden Bilder sich in ihrem Inhalt nur unwesentlich unterscheiden, während bei der erfindungsgemäßen Anordnung das zweite Bild von dem ersten grundsätzlich verschieden sein kann.
  • Um diese Nachlöschung noch wirksamer zu gestalten, wird die Strahlstromstärke durch Herab,-setzen der negativen Vorspannung der Steuerelektrode erhöht (s. Abb, 2 b), was praktisch durch Kurzschließen des Widerstandes I7 mit Hilfe des Kontaktes 2o bewerkstelligt wird. Nach Beendigung des Nächlöschens, wird durch Schließen des Kontaktes I 9 die negative Vorspannung der Steuerelektrode bis zur vollständigen Unterdrückung des Kathodenstrahls erhöht, und nun kann wieder eine neue Belichtung erfolgen und der geschilderte Prozeß ein zweites Mal abrollen. Während der Zeitdes Beginns des Nachlöschens bis zur neuen Belichtung einschließlich wird der der Signalplatte nachgeschaltete Verstärker durch Schließen des Kontaktes 28 gesperrt, was durch die Kurve 2b angedeutet ist, die den Potentialverlauf an dem Punkt 4o darstellt. Von dem Verstärker 33 gelangen die Bildsignale in den Sender 34., wo sie einer Trägerwelle aufmoduliert und ausgestrahlt werden. An dieser Stelle werden auch zweckmäßigerweise die Gleichlaufsignale eingetastet, was durch die Klemmen 35 angedeutet ist. Über die Form dieser Signale, insbesondere über die Art, wie sich Bild und Zeilengleichlaufsignale voneinander unterscheiden, sei an dieser Stelle nichts näheres ausgeführt, da dieses Problem laus der Bildtelegraphie und Fernsehtechnik hinreichend bekannt ist.
  • Die in Abh. I dargestellte Anordnung ist lediglich als Beispiel zu werten und kann in manchen Teilen abgewandelt werden, ohne daß der Rahmen der Erfindung dadurch überschritten wird. So. ist es z. B. möglich, den abtastenden Kathodenstrahl im Rhythmuseiner über der höchsten Bildpunktfrequenz liegenden Hilfsfrequenz zu unterbrechen und das Bildsignal mit einem auf diese Frequenz abgestimmten Trägerfrequenzverstärker zu verstärken. Dies hat edlen Vorteil, daß die Schwierigkeiten, die die Verstärkung der als Folge der langsamen Abtastung auftretenden Bildsi,gnalfrequenzien bereitet, umgangen werden. Weiterhin ist ees, möglich, .dien Kathodenstrahl während: des Nachlöschens durch Beeinflussung des durch die Konzentrierspule fließenden Stromes zu dekonzentrieren. An Stelle der in Abb. i dargestelltefn primitiven Klappe ,als Objek tivverschluß wird man zweokmäß@gerweisie feinen Momentverschluß wählen, wie er bei photographischen Apparaten üblich isst. Dia ,an eder Seendes Belle leine Kontrollee :des ausgesendeten Bildes nicht möglich ist, ist es zweckmäßig, die Anordnung mit einem Sucher rund einem elektrischen Belichtungsmesser auszurüsten, nach dessen Ausschlag die Objektivblende oder eder Verst,ärkunigsgrad des nachgeschalteten Verstärkers (einzustellen ist. Der Empfang des Bildes kann mit allen aus der Bildtelegraphie her bekannten Mitteln erfolgen. Besonders zweckmäßig ist es j edoch,angesichts der gegebenenfalls nur wenige Sekunden daueMden Übertragungszeit für ein Bild die ankommenden Bildsignale auf eine Braunsche Röhre zu geben und das Schirmbild zu photographieren. Man kann dabei den Film schrittweise oder kontinuierlichweitertnansportieren. Im ersten Fall muß die Bewegung durch die Bildgleichlaufsignale gesteuert werden, während im zweiten Fall rauf die Bildablenkung in der Brawnschen Röhre und die Synchronisierung des Filmtransports verzichtet werden kann. Das letztere Verfahren ist allerdings wegen des Nachleuchtens des Fluoreszenzmaterials nicht bis zu beliebig schnellen Zeilenfolgen anwendbar. Der belichtete Film ist bei Alwendung seines geeigneten Schnellentwicklung sverfahrens innerhalb einer Zeit von I bis z Minuten projektionsfähig (vgl. Hausmitteilungen. der Fernseh AG, April I939, S.72). Zur Erzielung einer gleichbleibenden Bildhelligkeit ist es zweckmäßig, wenn der Empfänger mit einer selbsttätigen Regelung versehen ist, die zweckmäßigerweise auf die vorn Bildinhalt unabhängigen Gleichlaufzeichen anspricht.
  • Dias beschriebene Ausführungsbeispiel ist auf die fortlaufende Übertragung von Reihenbildern zugeschnitten, es kann jedoch so abgewandelt werden, daß auch Einzelbilder übertragen werden können. Dazu ist in. der Hauptsache lediglich erforderlich, die Antriebsachse, die in diesem Fall zweckmäßigerweise auch die gesamte Apparatur einschaltet, nach der Übertragung eines Bildes wieder stilzusetzen. Weiterhin ist die Erfindung nicht an die drahtlose Übermittlung gebunden, vielmehr kann an die Stelle das drahtlosen Senders eine Leitung treten. Schließlich läßt sich die Erfindung auch dann mit Vorteil benutzen, wenn es sich glicht um die Üb,ertrag bewegter Szenen handelt, sondern um die übermittlung von Schriftstücken, Zeichnungen oder Photographien. In diesem Fall hat man den Vorteil, daß während der auf die Belichtung folgenden Abtastzeit eine bequeme Abwochslung des zu übermittelnden Bildes möglich ist und lauf diese Weise Leerlaufzeiten vermieden werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Anordnung zur telegaphischen Übermittlung von Reihen- oder Einzelbildern, insbesondere von bewegten. Objekten, dadurch gekennzeichnet, daß ein optisches Einzelbild des bewegten Objektes kurzzeitig auf die Photoelektrode einer Bildspeicherröhre fällt und anschließend meiner gegen die Belichtungszeit sehr langen Zeit, bis zu I Minute, abgetastet wird and nach beendeter Abtastungeine Nachlöschung der Mosiakelektrode dadurch vorgenommen wird, daß an die Bildablenkplatteneine Sägezahaspiannung wesentlich höherer Frequenz als die Zeilenablenkfrequenz gelegt wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachlöschung mit erhöhter Strahlstromstärke erfolgt.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Nachlöschen mit zerstreutem Elektronenstrahl erfolgt.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildablenkspannung von einem Potentiometer abgenommen wird, dessen Achse von einem Federwerk oder Motor angetrieben wird, und daß diese Achse gleichzeitig den Objektivverschluß betätigt.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß ein elektrischer Belichtungsmesser vorgesehen ist, der die Einstellung der Objektivblendeoder des Verstärkungsgrades bestimmt.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch i, dadurch ge-,kennzeichnet, daß zum Empfang des Bildes eine Bnaiunsche Röhre verwendet wird, deren Schirmbild photographisch festgehalten wird.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfänger eine selbsttätige Regelung besitzt, die vorzugsweise auf die Gleichlaufzeichen anspricht.
DEL5039D 1941-08-06 1941-08-06 Anordnung zur telegraphischen UEbermittlung von Reihen- oder Einzelbildern Expired DE892768C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL5039D DE892768C (de) 1941-08-06 1941-08-06 Anordnung zur telegraphischen UEbermittlung von Reihen- oder Einzelbildern

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL5039D DE892768C (de) 1941-08-06 1941-08-06 Anordnung zur telegraphischen UEbermittlung von Reihen- oder Einzelbildern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE892768C true DE892768C (de) 1953-10-08

Family

ID=7256694

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL5039D Expired DE892768C (de) 1941-08-06 1941-08-06 Anordnung zur telegraphischen UEbermittlung von Reihen- oder Einzelbildern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE892768C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972987C (de) * 1953-02-21 1959-11-19 L Outil Rbv Et De La Radio Ind Schaltungsanordnung zur Filmaufzeichnung von Fernsehbildern
DE1135954B (de) * 1954-09-30 1962-09-06 Western Electric Co Verfahren und Anordnung zur UEbermittlung eines Begleitbildes bei einer Fernsprechverbindung
DE1182689B (de) * 1962-09-29 1964-12-03 Fernseh Gmbh Verfahren und Anordnung zum Betrieb von Bildaufnahmeroehren vom Typ des Superorthikons

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972987C (de) * 1953-02-21 1959-11-19 L Outil Rbv Et De La Radio Ind Schaltungsanordnung zur Filmaufzeichnung von Fernsehbildern
DE1135954B (de) * 1954-09-30 1962-09-06 Western Electric Co Verfahren und Anordnung zur UEbermittlung eines Begleitbildes bei einer Fernsprechverbindung
DE1182689B (de) * 1962-09-29 1964-12-03 Fernseh Gmbh Verfahren und Anordnung zum Betrieb von Bildaufnahmeroehren vom Typ des Superorthikons

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE880147C (de) Anordnung zur Erzeugung von Fernseh'bildsignalen mittels einer Bildspeicherröhre
DE888563C (de) Schaltungsanordnung zur Wiedereinfuehrung der Gleichstromkomponente in elektrische Signale
DE2315033A1 (de) Bilddarstellungseinrichtung
DE699657C (de) Fernsehsenderoehre
DE68925832T2 (de) Bildaufnahmeapparat
DE892768C (de) Anordnung zur telegraphischen UEbermittlung von Reihen- oder Einzelbildern
DE739803C (de) Verfahren zur elektrischen Bilduebertragung und zum Fernsehen
DE3040895C2 (de) Bildaufnahmevorrichtung
DE618976C (de) Liniensteuerungsverfahren
DE959111C (de) Verfahren und Einrichtungen zur fotografischen Aufzeichnung von Fernsehbildern von einer Braunschen Elektronenstrahlroehre auf einen Film
DE641519C (de) Fernseh-Empfangsverfahren, bei dem Synchronisierfrequenzen mit den Bildstroemen gemischt und gleichzeitig mit diesen uebertragen werden
DE1437272C3 (de) Übertragungseinheit für ein Faksimilesystem
DE2054749C3 (de) Fernsehkamera
DE1169494B (de) Faksimile-UEbertragungssystem mit zeilenweiser Abtastung des zu uebertragenden Bildfeldes
DE925955C (de) Bilduebertragungseinrichtung fuer Fernsehzwecke
DE2024766A1 (de) Vorrichtung zur Erzeugung eines Videosignales
DE695622C (de) ten zur UEbertragung von Filmen
DE651904C (de) Verfahren zur Verlaengerung der Abtastdauer bei der UEbertragung von Kinobildern
DE925176C (de) Fernsehsendeapparatur mit einer Aufnahmeroehre
DE1054486B (de) Fernsehanlage mit einer Ver- oder Entschluesselungsvorrichtung
AT152236B (de) Fernsehempfangssystem.
AT139054B (de) Fernsehsystem.
DE916298C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Wiedergeben von Fernsehbildern
AT139055B (de) Fernsehsystem.
DE450742C (de) Verfahren zur drahtlosen UEbertragung von Bildern