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DE1054486B - Fernsehanlage mit einer Ver- oder Entschluesselungsvorrichtung - Google Patents

Fernsehanlage mit einer Ver- oder Entschluesselungsvorrichtung

Info

Publication number
DE1054486B
DE1054486B DE1953Z0003493 DEZ0003493A DE1054486B DE 1054486 B DE1054486 B DE 1054486B DE 1953Z0003493 DE1953Z0003493 DE 1953Z0003493 DE Z0003493 A DEZ0003493 A DE Z0003493A DE 1054486 B DE1054486 B DE 1054486B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulse
pulses
circuit
signal
control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1953Z0003493
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Gerhardt Eilers
Erwin Martin Roschke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zenith Electronics LLC
Original Assignee
Zenith Radio Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zenith Radio Corp filed Critical Zenith Radio Corp
Publication of DE1054486B publication Critical patent/DE1054486B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N7/00Television systems
    • H04N7/16Analogue secrecy systems; Analogue subscription systems
    • H04N7/167Systems rendering the television signal unintelligible and subsequently intelligible
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N7/00Television systems
    • H04N7/16Analogue secrecy systems; Analogue subscription systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Television Systems (AREA)
  • Two-Way Televisions, Distribution Of Moving Picture Or The Like (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Fernsehanlage mit einer Ver- oder Entschlüsselungsvorrichtung, die in wenigstens zwei Betriebszustände einstellbar ist, von denen jeder eine andere Betriebsart in der Anlage herstellt, und mit einer Vorrichtung, welche die Ver- oder Entschlüsselungsvorrichtung in Übereinstimmung mit einem, bestimmten Ver- bzw. Entschlüsselungsschema betätigen kann.
Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die Betätigungsvorrichtung eine Steuereinrichtung umfaßt, die ein Steuersignal zum Betätigen der Ver- oder Entschlüsselungsvorrichtung aus dem einen Zustand in den anderen bei Vollendung einer Folge von Arbeitsschritten erzeugt, wobei diese Steuereinrichtung auf die Herstellung eines bestimmten Betriebszustandes innerhalb einer beliebigen solchen Folge derart anspricht, daß diese Folge unterbrochen und eine andere Folge von Arbeitsschritten eingeleitet wird. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung hat die Fernsehanlage zur Übertragung eines Fernsehsignals eine Reihe Zeilenaufzeichnungsintervalle, die in aufeinanderfolgenden Gruppen, z. B. als Vollbildraster, angeordnet sind, und die Anzahl der Arbeitsschritte in der Folge — bezogen auf die Anzahl der Zeilenaufzeichnungsintervalle pro Gruppe — ist keine ganzzahlige Einheit.
An Hand der Zeichnungen werden mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine Blockdarstellung eines Ausführungsbeispiels eines Fernsehsenders nach der Erfindung;
Fig. 2 und 3 zeigen verschiedene Kurven zur Erläuterung des Senders nach Fig. 1, wobei für die Zeitabszisse in Fig. 3 gegenüber der in Fig. 2 ein kleinerer Maßstab gewählt worden ist;
Fig. 4 stellt einen Impulszähler des Senders nach Fig. 1 im einzelnen dar;
Fig. 5 zeigt einen kombinierten Zähler und Impulsumformer für den Sender nach Fig. 1;
Fig. 6 enthält verschiedene Impulskurven zur Erläuterung der Arbeitsweise der in Fig. 5 gezeigten Schaltung;
Fig. 7 zeigt den Fernsehempfänger für den Betrieb mit dem Sender nach Fig. 1;
Fig. 8 stellt einen abgeänderten Teil des Senders gemäß der Erfindung dar;
Fig. 9 zeigt mehrere Impulsfolgen zur Erläuterung der Arbeitsweise des Senders nach Fig. 8;
Fig. 10 ist der Schaltplan einer Teilschaltung des Senders nach Fig. 8;
Fig. 11 ist ein Schaltschema eines Empfängerteiles zum Auswerten des vom Sender nach Fig. 8 ausgesendeten Signals;
Fig. 12 zeigt in Blockdarstellung eine weitere Aus-Fernsehanlage mit einer Ver- oder
Ents chlüs sellings vor richtung
Anmelder:
Zenith Radio Corporation,
Chicago, 111. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. H. Ruschke,
Berlin-Friedenau, Lauterstr. 37,
und Dipl.-Ing. K. Grentzenberg, München 27,
Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 4. Juni 1952 und 27. März 1953
Erwin Martin Roschke, Des Piaines, 111.,
und Carl Gerhardt Eilers, Fairbury, 111., (V. St. Α.),
sind als Erfinder genannt worden
führungsform des Fernsehsenders gemäß der Erfindung;
Fig. 13 zeigt mehrere Kurven zur Erläuterung der Arbeitsweise des Senders nach Fig. 12, und
Fig. 14 stellt einen Fernsehempfänger für den Betrieb mit dem Sender nach Fig. 12 dar.
Der Sender nach Fig. 1 enthält die Bildaufnahmeröhre 10, die z. B. ein Ikonoskop sein kann. Ihre Ausgangsklemmen sind an den Bildverstärker 11 angeschlossen, welcher seinerseits mit der umschaltbaren Verzögerungsleitung 12 verbunden ist. Die Schaltung 12 enthält eine elektronische Schaltröhre mit mindestens zwei Auffangelektroden, mit denen der BiIdverstärker 11 entsprechend der jeweiligen Ablenkung des Strahlenbündels wahlweise gekoppelt werden kann. Ein Zeitverzögerungsnetzwerk ist mit nur einer der Auffangelektroden in Reihe geschaltet, so daß nur beim Auftreffen des Strahles auf diese Elektrode in den Bildübertragungskanal eine Verzögerung eingeführt ist. Ein an die Ablenkelektroden der Schaltröhre angelegtes Steuersignal bestimmt somit, ob die Verzögerungsleitung wirksam in den Bildkanal des Senders eingeschaltet ist. Die Ausgangsklemmen der Schaltung 12 sind mit dem Mischverstärker 13 verbunden, dessen Ausgangsklemmen über eine Klemmschaltung 14 mit einem Trägerwellenerzeuger und Modulator 15 gekoppelt sind, dessen Ausgangsklemmen an den Antennenkreis 16, 17 angeschlossen sind.
S09 789/193
3 4
Der Sender enthält ferner einen Synchronisier- und dieses erste Steuersignal und erzeugt daraus ein
Austastimpulsgenerator 18, der mit dem Miscliver- zweites Steuersignal, das zur Bildverzögerungsleitung
stärker 13, verbunden ist und die Zeilen- und Bild- und Schaltröhre 12 über die Leitungen 31 gelangt.
Synchronisierimpulse und die zugehörigen Au-stast- Die Arbeitsweise des Impulszählwerkes 24 mit
impulse liefert. Der Generator 18 gibt außerdem 5 seiner Löschvorrichtung und auch der Schaltung 30
Zeilensteuerimpulse an die Zeilenkippschaltung 20 und werden am besten an Hand der Kurven der Fig. 2
Bildsteuerimpulse an die Bildkippschaltung 21, so daß und 3 erläutert. In diesen Kurven entspricht der
der Betrieb dieser Systeme in bekannter Weise syn- waagerechte Abstand X einem Bildrücklaufzeit-
chron verläuft. Die Ausgangsklemmen der Schaltungen abschnitt und der waagerechte Abstand Y dem BiId-
20 und 21 sind mit den Zeilenablenkspulen 22 und den io aufzeichnungszeitabschnitt. Die vom Generator 18
Bildablenkspulen 23 der Aufnahmeröhre 10 verbunden. kommenden Zeilensteuerimpulse (vgl. Kurvet in
Der Generator 18 speist mit Zeilensteuerimpulsen Fig. 2) werden mit negativer Polarität dem Eingangsaußerdem das Impulszählwerk 24, das sich in der Fig. 1 Stromkreis des binären Zählwerks 25 zugeführt, in dem innerhalb der gestrichelt umrandeten Fläche befindet in bekannter Weise eine Frequenzteilung von 2 : 1 er- und eine Reihe von binären Zählern 25 bis 28 und eine 15 folgt und außer gelegentlich auftretenden Doppel-Rückkopplungsleitung 29 vom Zähler 28 zum Zähler 25 impulsen ein Steuersignal nach Kurve B entsteht. Das enthält. Die Ausgangsklemmen des Zählers 28 sind Ausgangssignal des Zählers 25 wird dem Zähler 26 mit einem Zähler und Impulswandler 30 verbunden, zugeführt, der bei jedem Negativwerden des Steuerder über die Leitungen 31 an die Ablenkelektroden der signals anspricht und dadurch das Signal nach Kurve C Schaltröhre 12 angeschlossen ist. Der Generator 18 20 erzeugt. In gleicher Weise schaltet der Ausgangsliefert ferner Bildsteuerimpulse an einen willkürlichen impuls des Zählers 26 den Zähler 27 um, wodurch das Frequenzteiler 32, dessen Ausgangsklemmen zu dem Signal nach Kurve D entsteht. Der Zähler 27 steuert Multivibrator 33 führen, der seinerseits an den Tast- seinerseits den Zähler 28, der ein Signal nach Kurve E Signalgeber 34 angeschlossen ist. Die Ausgangs- liefert. Infolge der Anordnung der vier Zähler findet klemmen dieses Gebers sind über die Leitung 35 mit 25 eine Frequenzteilung im Verhältnis 16 : 1 statt, d. h., den verschiedenen Empfängern verbunden, während das Signal nach Kurve E weist normalerweise ein weitere Ausgangsklemmen über die Leitung 36 zur Negativwerden jeweils beim 16. Zeilensteuerimpuls Schaltung 30 führen. Der Generator 18 liefert ferner nach Kurve A auf. Infolge der Rückkopplungsverbindie Zeilensteuerimpulse der Verzögerungsleitung 37, dung 29 verhält sich jedoch die Zahl der dem Zählwerk die über die Torschaltung 38 mit den Eingängen des 30 24 zugeführten Impulse wie 15 : 1. Da die Verwendung Impulszählers 24 zum Löschen verbunden ist, wie einer Rückkopplungsverbindung zwecks Erreichen später auseinandergesetzt wird. Außerdem führt der einer ungeraden Zahl an sich bekannt ist, wird eine Generator 18 die Bildsteuerimpulse den zwei Ver- eingehende Beschreibung nicht für erforderlich gezögerungsleitungen 39 und 41 zu, von denen die halten. Die Rückkopplungsverbindung 29 ist so ge-Leitung 39 mit der Schaltung 38 über die differen- 35 schaltet, daß ein positiver Anstieg des Rückkopplungszierende Schaltung 40 verbunden ist und die andere signals (vgl. Kurve E in Fig. 2) auf den Zähler 25 in Leitung 41 an den Zähler 30 über die differenzierende derselben Weise wirkt wie ein zugeführter Zeilen-Begrenzerschaltung 42 angeschlossen ist. steuerimpuls und somit den Zähler um eine Stelle
Beim Betrieb des Senders liefert die Aufnahmeröhre weiterrückt. Hierdurch entstehen die vorerwähnten
10 das Bildsignal für die Fernsehübertragung. Es wird 40 Doppelimpulsteile der Kurve B. Die Teilung 15 : 1 ist
im Bildverstärker 11 verstärkt und dem Mischver- unter Berücksichtigung der zur Zeit in vielen Ländern
stärker 13 über die Verzögerungsleitung und den gebräuchlichen Fernsehsignalnorm vorzuziehen, gemäß
Schalter 12 zugeführt. Die Schaltung 12 verzögert der jedes vollständige Fernsehbild zwei nach dem
wahlweise das Bildsignal, das zum Mischverstärker 13 Zeilensprungverfahren abgetastete Teilbilder enthält,
gelangt, unter Steuerung des über die Leitungen 31 45 die einzeln durch beispielsweise 525 Bildzeilen auf-
vom Zähler 30 zugeführten Steuersignals. In dem gebaut werden. Wird die ungerade Teilung 15 : 1 ver-
Mischverstärker 13 wird das Bildsignal mit den vom . wendet, so sind die Zähler immer in einem bestimmten
Generator 18 kommenden Synchronisier- und Abtast- Zustand zu Beginn eines jeden Fernsehbildes; würde
impulsen kombiniert. Das entstehende Fernsehsignal hingegen 16:1 geteilt, so würden die Betriebszustände
wird auf den mittleren Helligkeitspegel in der Klemm- 50 des Zählers 25 zwischen zwei Zuständen bei Beginn
schaltung 14 eingestellt, in dem Modulator 15 auf der aufeinanderfolgenden Fernsehbilder wechseln. Es
einen Bildträger moduliert und über die Antennen 16 ist vorzuziehen, daß die Zähler zu Beginn eines jeden
und 17 zu den Empfängern ausgestrahlt. Durch An- Fernsehbildes denselben Betriebszustand annehmen,
legen eines Steuersignals an die Schaltung 12 erfolgt damit ein zu dieser Zeit zugeführter Löschimpuls
eine wirksame Verschlüsselung des ausgestrahlten 55 keinen Einfluß auf diesen Betriebszustand ausübt,
Fernsehsignals, weil dessen Bildkomponenten gegen- außer wenn einer der Zähler infolge einer Störung
über den Synchronisierkomponenten zeitlich ver- oder aus einem anderen Grunde außer Tritt fallen
schoben werden. Ihre zeitliche Beziehung wird dabei würde.
nach einem Schlüsselmuster verändert, das durch das Der Löschimpuls hat deshalb die Aufgabe zu gean die Ablenkelektroden der Schaltung 12 angelegte 60 währleisten, daß sich die Zähler unter allen UmSteuersignal dargestellt wird, das den Strahl der ständen zu Beginn eines jeden Fernsehbildes in ihrem Schaltröhre von einer ihrer Auffangelektroden zur Ruhezustand befinden,
anderen ablenkt. Die Zeilensteuerimpulse werden der Verzögerungs-
Das Impulszählwerk 24 speichert eine bestimmte leitung 37 gleichzeitig zugeführt, wo sie gering verAnzahl von Impulsen in einer nachstehend im ein- 65 zögert und dann der Torschaltung 38 aufgedrückt zelnen beschriebenen Weise auf die periodischen, vom . werden. Ferner gelangen nach einer geringen Verzöge-Generator 18 kommenden Zeilensteuerimpulse hin und rung durch die Verzögerungsleitung 39 die Bildsteuerliefert der Schaltung 30 das erste Steuersignal, welches impulse über die differenzierende Schaltung 40 zur eigene, durch die Anzahl solcher Impulse bestimmte Schaltung 38. Die positiven Impulskomponenten von Veränderungen aufweist. Die Schaltung 30 verwertet 70 der hinteren Kante des Bildsteuerimpulses öffnen das
Tor 38 für eine kurze Zeit, so daß in diesem Zeitabschnitt ein Zeilenimpuls von der Verzögerungsleitung 37 durchlaufen kann. Die Verzögerungen der Kreise 37 und 39 sind derart aufeinander abgestimmt, daß die Schaltung 38 einen entsprechenden Impuls überträgt, jedoch verzögert gegenüber dem ersten Zeilensteuerimpuls, der dem Einsatz jedes Fernsehbildintervalls folgt. Durch die Verzögerungsleitung 37 wird eine so große Verzögerung eingeführt, daß dieser
daß positive Löschimpulse (vgl. Kurve /) der Schaltung 30 zugeführt werden. Diese Löschimpulse treten zu Beginn eines jeden Fernseheinzelbildes auf, gerade nachdem die Amplitude des ersten Steuersignals (vgl. 5 Kurve E) vom Zähler 28 ins Negative abfällt. Solange kein Tastsignal auf den Leitungen 36 auftritt, werden die Löschimpulse der Kurve/ die gezeigte Phasenbeziehung zwischen dem vom Zähler 28 kommenden Signal (vgl. Kurve E) und dem Ausgangssignal der
Impuls am Tor 38 auftritt, nachdem der Zähler 25 io Schaltung 30 (vgl. Kurve G) beibehalten. Sobald durch den entsprechenden, aber ihm unverzögert zu- jedoch ein Tastimpuls auf den Leitungen 36 auftritt, geführten Zeilensteuerimpuls betätigt worden ist. Das wird durch die der Schaltung 30 zugeführten Lösch-Tor 38 wird außerdem zu Anfang des zweiten Teil- impulse während der Dauer eines solchen Impulses die bildes eines jeden Fernsehbildes geöffnet, aber infolge Phase des Ausgangssignals dieser Schaltung verder durch den Zeilensprung bedingten zeitlichen Ver- 15 glichen mit dem vom Zähler 28 kommenden Steuerschiebung zwischen den Bildsteuer- und Zeilensteuer- signal umgekehrt.
impulsen während des zweiten Teilbildes gelangt kein Die Bildverzögerungsleitung und der Schalter 12
Zeilensteuerimpuls an das Tor, solange es geöffnet ist. werden somit nach jeden 15 Bildzeilen eines jeden Das Tor führt somit den Zählern 25 bis 28 kurz nach Fernsehbildabschnittes derart gesteuert, daß ein dem Einsetzen des ersten Teilbildes eines jeden Fern- 2o Wechsel in der Arbeitsweise des Senders herbeigeführt sehbildes, jedoch nicht zu anderen Zeitpunkten, einen wird; die Phase des der Schaltung 12 zugeführten Löschimpuls zu. Dieser Löschimpuls ist in der Steuereignais wird ferner von Zeit zu Zeit umgekehrt, Kurve F der Fig. 2 dargestellt. wodurch die durch den Tastsignalgenerator 34 fest-
Die Zähler 25 bis 28 sind so gebaut, daß der Lösch- gelegte Verschlüsselung verwickelter wird- Die Zeiten impuls, wenn er gleich nach einem Zählerausgangs- 25 der Phasenumkehrungen werden den Empfängern signal empfangen wird, das einen negativen Abfall durch über die Leitung 35 gegebene Tastsignale anaufweist, keinen Einfluß darauf ausübt. Eine Aus- gezeigt.
Wertung der Kurven B, C, D und E ergibt, daß im Der Tastsignalgenerator 34 wird in willkürlichen
gewöhnlichen Betrieb jeder Löschimpuls gerade nach Zeitabschnitten in folgender Weise erregt: Die BiIdjedem gleichzeitigen Negativwerden des Ausgangs- 30 austastimpulse werden dem statistisch wirksamen Teiler signals aller Zähler auftritt und auf diese Weise keine 32 zugeführt, dessen Ausgangsimpulse zu beliebigen, Wirkung hervorruft. Würde jedoch einer der Zähler durch diese Teilung bestimmten Zeitpunkten den 25 bis 28 gerade von einer Störung beeinflußt werden Multivibrator 33 umschalten. Der Multivibrator er- oder aus einem anderen Grunde außer Tritt fallen, so zeugt ein impulsmoduliertes Signal, welches Impulsstellt der Löschimpuls ihn unverzüglich in seinen pas- 35 komponenten enthält, die durch die nacheinander willsenden Betriebszustand wieder ein. Wird an der 15:1- kürlich geteilten Impulse vom Frequenzteiler 32 aus-Teilung festgehalten, so suchen die Zähler im Ruhe- gelöst und beendet werden, und führt dieses Signal zustand diese Betriebszustände beim Beginn eines dem Tastsignalgenerator 34 zu. Der Tastsignalgenejeden Fernseheinzelbildes anzunehmen. Auf diese rator wird ferner für die Dauer einer jeden Impuls-Weise wird der Löschimpuls allein vorsorglich vor- 40 komponente einer gewählten, z. B. der positiven PoIagesehen, damit gewährleistet ist, daß gerade beim Auf- rität eingeschaltet und führt einen Tastimpuls der Leitreten von Störungen die Zähler 25 bis 28 im Ruhe- tung 35 und der Schaltung 30 für die Dauer einer zustand sind, in dem sie den Wert Null speichern. jeden solchen Komponente zu.
Das. Ausgangssignal (vgl. Kurve E) des Impulszähl- In Fig. 3 sind die Kurven der Fig. 2, jedoch in
werkes 24, das das erste Steuersignal bildet, wird 45 einem verkleinerten Zeitmaßstab, zum Teil noch eindurch die Schaltung 30 derart gesteuert, daß ein mal dargestellt. Die Kurve / der Fig. 3 zeigt die der zweites abgewandeltes Steuersignal für die Bildver- Schaltung 30 zugeführten Löschimpulse zu Beginn zögerungsleitung und Schaltröhre 12 gewonnen wird. eines jeden Fernsehbildintervalls, und die Kurve K Die Schaltung 30, welche später im einzelnen erläutert der Fig. 3 stellt den: über die Leitungen 36 vom Tastwerden soll, arbeitet in gewisser Hinsicht wie ein 50 signalgenerator gelieferten Tastimpuls dar. Die Dauer weiterer Zähler, der ein anderes Zählen oder Teilen dieses Impulses entspricht im wesentlichen der BiIddes Ausgangsimpulses des Zählers 28 herbeiführt. periode oder einem ganzzahligen Vielfachen der BiId-Beim Fehlen eines Tastsignals auf den Leitungen 36 periode. Die Kurve E der Fig. 3 zeigt das vom Imwird durch die Schaltung 30 eine einfache 2:1-Teilung pulszählwerk 24 kommende Steuersignal. Vor dem des vom Zähler 28 kommenden Signals durchgeführt 55 Einsetzen des Tastimpulses liefert die Schaltung 30 und führt ein zweites Steuersignal der Bildverzöge- das Signal nach Kurve G der Fig. 3 mit der darrungsleitung und dem Schalter 12 zu (vgl. Kurve G in gestellten Phasenbeziehung zu dem vom Zähler 28 er-Fig. 2). Dieses Signal steuert die Schaltung 12 zwi- haltenen Signal der Kurve E. Der erste Löschimpuls sehen ihren beiden Arbeitszuständen, so daß zwei ver- der Kurve / der Fig. 3, welcher nach dem Tastimpuls schiedene Betriebsarten des Senders herbeigeführt 60 auftritt, läßt, nachdem er die volle Amplitude erreicht werden. Die eine Betriebsart herrscht dann, wenn das hat, die Phase des Ausgangssignals der Kurve G umSteuersignal seinen maximalen Wert aufweist, und kehren. Die Umkehrung wird beibehalten bis zum die andere dann, wenn das Signal seinen minimalen Auftreten des Löschimpulses, der unmittelbar dem Wert aufweist. Der Wechsel von einer Betriebsart zur Ende des Tastimpulses folgt, wobei der spätere Löschanderen erfolgt mit einer Geschwindigkeit, die schnei- 65 impuls die frühere Phasenbeziehung wiederherstellt, ler als der Bildwechsel ist, und zwar insbesondere Das Steuersignal von der Schaltung 30 zeigt somit
nach jeder Gruppe von 15 Bildzeilen. In derselben Zeit charakteristische Änderungen, die zeitlich mit entwerden die vom Generator 18 kommenden Bildsteuer- sprechenden Änderungen in dem vom Zähler 28 der impulse durch die Verzögerungsleitung 41 verzögert Schaltung 30 zugeführten Steuersignal zusammen- und in der Schaltung 42 differenziert und begrenzt, so 70 fallen. Das von der Schaltung 30 kommende Steuer-
signal ergibt somit zusätzlich eine weitere Veränderung, wie z. B. eine Phasenumkehrung, von Zeit zu Zeit, entsprechend den Tastimpulsen vom Generator 34. Sind die Zähler 25 bis 28 so gebaut, daß das an die Schaltung 30 gelegte Steuersignal einen negativen Amplitudenabfall stets nach 15 Bildzeilen, eines jeden Fernsehbildes aufweist, so weist, das von der Schaltung 30 kommende Steuersignal entsprechend den Schwankungen des vom Zähler 28 kommenden Steuersignals eine alle 15 Bildzeilen auftretende positive oder negative Richtungsänderung auf. Diese Änderungen des von der Schaltung 30 kommenden Steuersignals steuern alle 15 Bildzeilen eines jeden Bildes die Schaltung 12, so daß in diesen Zeitabständen ein entsprechender Wechsel im Betrieb des Senders eintritt. Die Zähler 25 bis 28 müssen somit gelöscht werden oder in einem gewünschten Zustand in den einzelnen Fernsehbildern entsprechenden Abschnitten gehalten zu werden, und in den dazwischenliegenden Zeitabschnitten müssen fortlaufend zeitlich genau festgelegte Betriebswechsel im Sender mit einer Geschwindigkeit, die schneller als die Bildgeschwindigkeit ist, stattfinden.
Fig. 4 zeigt im einzelnen eine Kette von binären Zählern 25 bis 28. Die Kette weist die beiden Eingangsklemmen 50 auf, über die vom Generator 18 die Zeilensteuerimpulse empfangen werden. Eine der Klemmen ist geerdet; die andere Klemme ist mit den Anoden der Elektronenröhren 51 und 52 über Netzwerke 53, 54 bzw. 55, 56 gekoppelt. Die Anoden dieser Elektronenröhren sind mit den Steuerelektroden durch je ein Netzwerk 57 bzw. 58 über Kreuz verbunden und außerdem an den positiven Pol der Gleichspannungsquelle 59 über je einen Belastungswiderstand 60 bzw. 61 angeschlossen.
Die Kette der Zähler weist außerdem die mit dem Torkreis 38 verbundenen Eingangsklemmen. 63 auf, über die von diesem Tor Löschimpulse zugeleitet werden. Eine dieser Klemmen ist geerdet, und die andere ist mit dem Steuergitter der Elektronenröhre 52 über den Widerstand 64 verbunden; das Steuergitter der Elektronenröhre 51 ist über den Widerstand 65 geerdet. Die Anode der Röhre 52 ist mit einer der Eingangsklemmen des Zählers 26 verbunden, der seinerseits in gleicher Weise mit dem Zähler 27 gekoppelt ist. Eine der Ausgangsklemmen des Zählers 27 ist an die Anoden der Elektronenröhren des Zählers 28 und in gleicher Weise an die eine Eingangsklemme des Zähler 30 angeschlossen; die andere Ausgangsklemme ist geerdet. Die Rückkopplungsleitung
29 vom Zähler 28 zum Zähler 25 verläuft von der Anode der Elektronenröhre 51 des Zählers 28 zum Steuergitter der Elektronenröhre 52 des Zählers 25 über eine kombinierte Anordnung aus Verstärker, differenzierender und begrenzender Schaltung 65. Die Anode der Elektronenröhre 52 im Zähler 28 ist mit einer der Ausgangsklemmen 66 der Kette verbunden; die andere Ausgangsklemme ist geerdet. Die Ausgangsklemmen 66 sind (vgl. Fig. 1) an die Schaltung
30 angeschlossen.
Zur Erläuterung der Arbeitsweise des Zählwerkes sei zunächst angenommen, daß das Werk eine Null oder einen Bezugswert speichert, bei dem die Elektronenröhre 51 aller Zähler gesperrt und die Elektronenröhre 52 stark leitend ist. Die den Eingangsklemmen 50 zugeführten negativen Zeilensteuerimpulse (vgl. Kurve A) schalten den Zähler 25 um, d. h., die aufeinanderfolgenden Impulse kehren den leitenden Zustand seiner Elektronenröhren 51 und 52 um, wodurch der Zähler 25 Impulse B nach Fig. 2 liefert.
Die negativen Ausgangsimpulse des Zählers 25 schalten in gleicher Weise den Zähler 26 um, so daß eine Frequenzteilung erfolgt und der Zähler 26 die Impulse C der Fig. 2 erzeugt. In gleicher Weise läßt das Ausgangssignal des Zählers 26 den Zähler 27 ein Signal gemäß Kurve D der Fig. 2 erzeugen, welches seinerseits den Zähler 28 veranlaßt, die Impulse nach Kurve E zu liefern, die als erstes Steuersignal ausgenutzt und über die Ausgangsklemmen 66 der Schaltung 30 zugeführt werden. Im Betrieb der Zähler 25 bis 28 befindet sich jeder Zähler zu Beginn einer jeden Bildperiode und auf diese Weise während des Auftretens eines jeden Löschimpulses nach Kurve F zunächst in seinem vorstehend beschriebenen Ruhezustand. Diese Löschimpulse haben eine positive Polarität und werden den Steuergittern der leitenden Elektronenröhre 52 des Zählwerkes zugeführt und üben dann keine Wirkung aus. Fällt ein Zähler aus irgendeinem Grunde außer Tritt, so daß seine Elektronenröhre 52 beim Ankommen von Löschimpulsen nichtleitend ist, so schalten die Löschimpulse die Zähler in den Ausgangszustand zurück. Ein negativer Impuls wird außerdem dem Steuergitter der Elektronenröhre 52 im Zähler 25 vom Zähler 28 über die Rückkopplungsleitung gerade nach der 16. Zählung zugeführt, so daß betreffs der Zeilensteuerimpulse die Zähler 25 bis 28 die Zahl 15 in bekannter Weise anstatt der Zahl 16 speichern.
Auf diese Weise sprechen die Zähler 25 bis 28 auf einen bestimmten durch die Löschimpulse der Kurve F eingestellten Betriebszustand für das Speichern einer normalen Zählung an, und durch das Speichern der bestimmten Impulszahlen werden die Bildverzögerungsleitung und der Schalter 12 von einem Betriebszustand in den anderen umgeschaltet. Das Umschalten der Schaltung 12 erfolgt mit einer größeren Geschwindigkeit als der Bildwechsel, d. h. bei dem erläuterten Ausführungsbeispiel nach je 15 Bildzeilen eines jeden Bildes, während die Löschimpulse jeweils beim zweiten Bild entstehen, um einen Bezugspunkt für das Zählen zu erreichen und diesen festzuhalten. Es ist klar, daß auch ein anderes Zählwerk zum Wechsel der Betriebsweise des Senders verwendet werden kann.
Die Schaltung 30 ist in Fig. 5 dargestellt. Sie weist zwei über die Leitungen 36 mit dem Tastsignalgenerator 34 verbundene Eingangsklemmen 70 zum Empfang des Tastsignals auf. Eine der Klemmen ist geerdet, und die andere ist an das Steuergitter 71 eines Verstärkers 72 über den Kopplungskondensator 73 angeschlossen; das Steuergitter 71 ist über den Gitterableitwiderstand 74 geerdet. Die Kathode 75 der Elektronenröhre 72 ist über den Widerstand 76 geerdet, und die Anode 77 ist mit dem positiven Pol B + einer Gleichspannungsquelle über die primäre Wicklung 78 des Übertrages 79 verbunden; der negative Pol dieser Spannungsquelle ist geerdet. Die eine Seite der Sekundärwicklung 80 des Übertragers 79 ist geerdet, und die andere Seite dieser Wicklung ist an das Steuergitter 81 der Elektronenröhre 82 über den Gleichrichter 83 und den Reihenwiderstand 84 angeschlossen. Der Verbindungspunkt des Gleichrichters und des Reihenwiderstandes ist über den Widerstand 100 geerdet, der durch den Kondensator 101 überbrückt ist. Die Kathode.85 der Elektronenröhre 82 ist über den durch den Kondensator 87 überbrückten Widerstand 86 geerdet und außerdem mit dem positiven Pol der Gleichspannungsquelle 88 über den Widerstand 89 verbunden. Die Anode 90 der Elektronenröhre 82 ist mit der Anode der Elektronenröhre 91 verbunden, welche in Verbindung mit der Elektronenröhre 92
eines binären Zählers steht. Die Anoden 91 α und 92 a der Elektronenröhren 91 bzw. 92 sind mit dem positiven Pol der Spannungsquelle 88 über den Widerstand 93 bzw. 94 verbunden, und ihre Kathoden 91 b und 92 δ sind geerdet.
Die Eingangsklemmen 95 der Schaltung 30 sind an den Zähler 28 angeschlossen; eine dieser Klemmen ist geerdet, und die andere ist mit den Anoden der Elektronenröhren 91 und 92 über das Netzwerk 113 bzw. 114 verbunden. Die Elektronenröhren 91 und 92 sind über Kreuz gekoppelt, und ihre Steuergitter 91 c und 92 c sind über Gitterwiderstände 91 d bzw. 92 d durch die Gittervorspannungsquelle C negativ vorgespannt, deren positiver Pol geerdet ist. Die Anoden 91 α und 92a der Elektronenröhren 91 und 92 sind außerdem mit den Ausgangsklemmen 137 verbunden, die an die Bildverzögerungsleitung und Schaltung 12 angeschlossen sind.
Die nicht geerdete Seite der Sekundärwicklung 80 ist außerdem mit dem Steuergitter 96 der Elektronenröhre 97 über den Gleichrichter 98 und den Reihenwiderstand 99 verbunden; der Verbindungspunkt des Gleichrichters und des Reihenwiderstandes ist über den Widerstand 102 geerdet, der durch den Kondensator 103 überbrückt ist. Die Kathode 104 der Elektronenröhre 97 ist über den Widerstand 105 geerdet, zu dem ein Kondensator 106 parallel geschaltet ist, und außerdem an den positiven Pol der Spannungsquelle 107 über den Widerstand 108 angeschlossen. Die Anode 109 der Röhre 97 ist mit der Anode der Elektronenröhre 92 verbunden.
Weitere Eingangsklemmen 110 der Schaltung 30 sind an die differenzierende Schaltung 42 angeschlossen, um die Löschimpulse für das Steuersystem zu gewinnen; eine dieser Klemmen ist geerdet, und die andere ist mit den Steuergittern 81 und 96 über die Kopplungskondensatoren 111 bzw. 112 gekoppelt.
Die Arbeitsweise dieser Schaltung 30 wird nunmehr an Hand der Kurven nach Fig. 6 erläutert. Sobald ein Tastimpuls (vgl. Kurve K) den Klemmen 70 aufgedrückt wird, wird er im Verstärker 72 verstärkt, im Gleichrichter 83 gleichgerichtet und als positiver Impuls dem Steuergitter 81 der Elektronenröhre 82 zugeführt. Der verstärkte Impuls wird außerdem im Gleichrichter 98 gleichgerichtet und als negativer Impuls dem Steuergitter 96 der Elektronenröhre 97 aufgedrückt. Die von der differenzierenden Begrenzerschaltung 42 kommenden Löschimpulse nach Kurve / werden den Klemmen 110 zugeführt und auf die Steuergitter 81 und 96 als positive Impulse gegeben. Auf diese Weise wird dem Steuergitter 81 der Elektronenröhre 82 ein zusammengesetztes Signal, das aus positiven, gleichgerichteten Tastimpulsen und positiven Löschimpulsen besteht, zugeführt (vgl. Kurve L), bei der die gestrichelte Linie den Abschaltpegel darstellt; dagegen wird an das Steuergitter 96 der Elektronenröhre 97 ein zusammengesetztes Signal geleitet, das aus negativen, gleichgerichteten Tastimpulsen und den positiven Löschimpulsen besteht (vgl. Kurve M), bei der durch die gestrichelten Linien der Abschaltpegel dargestellt ist. Wegen der Vorspannung an den Kathoden dieser Elektronenröhren überträgt die Elektronenröhre 82 die Löschimpulse nur während des Zeitabschnitts, in dem sie zusammen mit dem positiven, gleichgerichteten Tastimpuls den Schwellwert überschreiten, während die Elektronenröhre 97 diese Impulse nur während der Zeitabschnitte zwischen den negativen, gleichgerichteten Tastimpulsen überträgt. Die durch die Elektronenröhre 82 übertragenen Löschimpulse treten am Widerstand 93 der Elektronenröhre 91 auf und sind in der Kurve N dargestellt, während die durch die Elektronenröhre 97 übertragenen Impulse zum Widerstand 94 der Elektronenröhre 92 gelangen und aus der Kurve P zu entnehmen sind.
Die Elektronenröhren 91 und 92 können als ein binärer Zähler mit zwei stabilen Zuständen betrachtet werden, zwischen denen er durch einen negativen Steuerimpuls (vgl. Kurve E) vom Zähler 28 geschaltet
ίο wird. Ändert sich somit der leitende Zustand der Elektronenröhren zwischen zwei aufeinanderfolgenden negativen Steuerimpulsen, SO1 findet in dieser Elektronenröhrenschaltung eine Phasenumkehr des Ausgangssignals statt. Wie bereits ausgeführt worden ist, empfangen die Zähler 25 bis 28 Löschimpulse (vgl. Kurve F in Fig. 2)", welche eine besondere Phasenbeziehung zu dem vom Zähler 28 kommenden Steuersignal aufweisen und aufrechterhalten (vgl. die Kurven E in Fig. 2 und E in Fig. 6).
Beim Fehlen der Tastimpulse auf den Leitungen 36 werden die Impulse der Kurve P durch die Elektronenröhre 97 übertragen und dem Steuergitter der Elektronenröhre 91 zugeführt. Wenn in diesem Fall die Elektronenröhre 91 nicht gesperrt ist, wie es während des normalen Betriebes bei dem angenommenen Zustand der Fall sein würde, stellt der zugeführte Impuls nach Kurve P diesen Zustand her.
Es sei nun angenommen, daß ein Tastimpuls auf den Leitungen 36 zwischen den Zeitpunkten tt und t2 auftritt und daß der erste Impuls nach der Kurve/ (vgl. Fig. 6), damit er nach dem Impuls die maximale Amplitude erreicht, unmittelbar nach dem Zeitpunkt f2 auftritt. Zu diesem Zeitpunkt ist die Elektronenröhre 91 gesperrt, und die Elektronenröhre 92 ist infolge des Umschaltens durch das Steuersignal gemäß Kurve E in Fig. 6 vom Zähler 28 leitend. Dies ist der normale Zustand. Der Löschimpuls nach Kurve/ wird jetzt von der Elektronenröhre 82 auf das Steuergitter der Elektronenröhre 92 gegeben und kehrt die Leitfähigkeit der Elektronenröhren 91 und 92 (vgl. Kurve G) um. Hierdurch erfolgt gegenüber der Phase im vorhergehenden Zeitpunkt i2 eine Phasenumkehr des Ausgangssignals vom Zähler 91., 92. Dieser umgekehrte Phasenzustand dauert bis zum Zeitpunkt ΐ3, wenn der Impuls nach Kurve P (vgl. Fig. 6), der dem Ende des Tastimpulses folgt, wieder einen Phasenwechsel einleitet, indem der zum Zeitpunkt t2 herrschende Zustand wiederhergestellt wird.
Auf diese Weise läßt das vom Zahler 28 kommende Steuersignal (vgl. Kurve E nach Fig. 6) die Schaltung 30 ein zweites Steuersignal (vgl. Kurve G nach Fig. 6) der Bildverzögerungsleitung und dem Schalter 12 zuführen. Das zweite Steuersignal hat gegenüber dem ersten eine bestimmte Phasendifferenz, wenn kein Tastimpuls den Klemmen 70 aufgedrückt wird; dagegen weist es beim Empfang eines solchen Tastimpulses Gegenphasigkeit auf. Die der Bildverzögerungsleitung und dem Schalter 12 zugeführten Phasenumkehrungen des Steuersignals werden durch den ersten Impuls nach Kurve /, der dem Einsetzen und Abklingen eines jeden Tastimpulses folgt, bestimmt. Der in Fig. 7 dargestellte Empfänger, der für die vom Sender nach Fig. 1 kommenden Fernsehaufnahmen verwendet werden kann, enthält den Hochfrequenzverstärker 115, dessen Eingangsklemmen mit dem Antennenkreis 116, 117 und dessen Ausgangsklemmen mit der Mischstufe 118 verbunden sind. Letztere ist über den Zwischenfrequenzverstärker 119 mit dem Demodulator 120 gekoppelt, der seinerseits an den Bildverstärker 121 angeschlossen ist.
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Der Bildverstärker ist über die Bildverzögerungs- zustand, den Nullzustand, zurücklaufen, ohne Rückleitung und den Schalter 122 mit den Eingangselek- sieht, welcher Zustand zu diesem Zeitpunkt eingestellt troden 123 einer Kathodenstrahl-Bildwiedergabevor- sein mag. Auf diese Weise ist das Impulszählwerk 133 richtung 124 verbunden. Die Bildverzögerungsleitung auf den Nullzustand zu Beginn des ersten Teilbildes und der Schalter 122 können in gleicher Weise wie 5 wie mit Hilfe der Zähler 25 bis 28 im Sender eindie bei dem Sender verwendete Schaltung 12 aufge- gestellt. Durch das Verzögern und Differenzieren
baut sein; sie sind aber in umgekehrter Weise an- wird verhütet, daß der erste Zeilensynchronisierimpuls
geschlossen, so daß, wenn sich die Schaltung 12 des des zweiten Teilbildes zeitlich mit dem differenzierten
Senders im »verzögerten« Zustand befindet, die Schal- Bildimpuls zusammenfällt.
tung 122 des Empfängers in dem »un verzöger ten« Zu- io Die Bildaustastimpulse werden in gleicher Weise in
stand ist, und umgekehrt. der Verzögerungsleitung 135 verzögert und in der
Der Demodulator 120 ist außerdem mit einer Syn- Schaltung 136 differenziert und begrenzt, so daß zur chronimpuls-Trennschaltung 125 verbunden, die ihrer- Schaltung 134 zu Beginn eines jeden Teilbildes ein seits an das Bildkippgerät 126 und an ein Zeilenkipp- Impuls geliefert wird; diese Impulse treten gleichgerät 127 angeschlossen ist. Die Kippgeräte sind mit 15 zeitig mit den Löschimpulsen nach Kurve / (vgl. den Bildablenkspulen 128 bzw. mit den Zeilenablenk- Fig. 2) auf, die der Schaltung 30 im Sender aufgespulen 129 der elektronischen Bildwiedergabevorrich- drückt werden. Die vom Sender kommenden Tasttung 124 verbunden. impulse werden über die Leitung 35 empfangen und
Das Bildkippgerät 126 ist über die Verzögerungs- der Schaltung 134 zugeführt. Diese Schaltung 134 erleitung 130 und die differenzierende Schaltung 131 an 20 zeugt in gleicher Weise wie im Sender ein zweites die Mischstufe 132 angeschlossen. Das Zeilenkippgerät Steuersignal (vgl. das von der Schaltung 30 im Sender 127 ist über die Mischstufe 132 mit dem Impulszähl- erzeugte Steuersignal), und zwar unter Steuerung des werk 133 gekoppelt, dessen Ausgangsklemmen an den ersten Steuersignals vom Impulszählwerk 133. Beim Zähler und die Impulse umformende Schaltung 134 Fehlen von Tastimpulsen wird eine bestimmte Phasenangeschlossen sind, die im allgemeinen wie die Schal- 25 beziehung zwischen dem zweiten Steuersignal vom tung 30 im Sender ausgebildet sein kann. Das Bild- Gerät 134 und dem ersten Steuersignal vom Impulskippgerät 126 ist außerdem über die Verzögerungs- zählwerk 133 durch die Löschimpulse von der Schalleitung 135 mit einer differenzierenden Begrenzer- tung 136 beibehalten; beim Vorhandensein der Tastschaltung 136 verbunden, deren Ausgangsklemmen impulse wird dagegen zwischen diesen zwei Signalen mit der Schaltung 134 verbunden sind. 30 durch die Löschimpulse eine Gegenphase aufrecht-
Das vom Sender nach Fig. 1 kommende Fernseh- erhalten. Wenn daher die Verzögerungsleitung und signal wird durch den Antennenkreis 116, 117 auf- der Schalter 12 des Senders betätigt werden, um die gefangen, im Hochfrequenzverstärker 115 verstärkt zeitliche Einstellung zwischen den Bild- und Syn- und auf die gewählte Zwischenfrequenz des Emp- chronisierkomponenten zu ändern, arbeiten die Bildfängers in der Mischstufe 118 umgesetzt. Das ent- 35 verzögerungsleitung und der Schalter 122 im Empstehende Zwischenfrequenzsignal wird im Zwischen- fänger derart, daß diese Änderungen kompensiert frequenzverstärker 119 verstärkt und im Demodulator werden.
120 gleichgerichtet, so· daß ein Videosignal entsteht. Bei dem in Fig. 8 gezeigten abgewandelten Sender Dieses wird im Verstärker 121 verstärkt und über die wird die zusätzliche Verschlüsselung durch das Ver-Bildverzögerungsleitung und den Schalter 122 den 40 ändern der zeitlichen Einstellung der Löschimpulse Eingangselektroden 123 der Bildwiedergabevorrich- erreicht, die einem Impulszählwerk nach einem Vertung 124 zugeführt. Die Synchronimpulse werden in schlüsselungsmuster zugeführt werden. Dieser Schlüsder Trennschaltung 125 abgetrennt und den Kipp- sei wird den Empfängern in einer geeigneten Weise geräten 126 und 127 zugeführt, damit die Bild- und zugeleitet. Im einzelnen ist der Synchronimpulsgene-Zeilenabtastung der Bildwiedergabevorrichtung 124 45 rator 18 mit einem Multivibrator 150 verbunden, der mit dem ankommenden Signal synchron gesteuert seinerseits an eine Torschaltung 151 angeschlossen ist, werden kann. deren Eingangsklemmen mit der Klemmschaltung 14
Die Synchronimpulse werden vom Zeilenkippgerät gekoppelt und deren Ausgangsklemmen mit einem 127 gewonnen und über die Mischstufe 132 dem Im- Wähler 152 verbunden sind. Der Multivibrator 150 ist pulszählwerk 133 zugeführt. Als Impulszählwerk 133 5° außerdem an einen weiteren Multivibrator 153 angekann ein gleiches wie das im Sender verwendete Zähl- schlossen, dessen Ausgangsspannungen der Torschalwerk 25 bis 28 oder aber ein einfacher Frequenzteiler tung 154 zugeführt sind. Die Eingangsklemmen der nach Art eines Multivibrators benutzt werden, welcher Schaltung 154 sind mit der Klemmschaltung 14 und bei dem erörterten Ausführungsbeispiel gegenüber seine Ausgangsklemmen mit dem Wähler 152 gekopden Zeilenimpulsen, die den Eingangsklemmen des- 55 pelt. Der Wähler 152 weist ferner mit dem Verbinselben zugeführt werden, ein Teilungsverhältnis von dungspunkt des Multivibrators 33 und des Tast-15 :1 aufweist. Das Impulszählwerk 133 liefert das impulsgenerator 34 verbundene Eingangsklemmen erste Steuersignal, das dem der Schaltung 30 im und mit der Mischstufe 157 über die Verzögerungs-Sender zugeleiteten Signal nach Kurve E in Fig. 2 leitung 155 und den Impulsumformer 156 verbundene gleicht, für die Schaltung 134. 60 Ausgangsklemmen auf. Die Mischstufe 157 ist an den
Die Bildaustastimpulse vom Bildkippgerät 126 Generator 18 angeschlossen, von dem sie Zeilensteuer-
werden in der Verzögerungsleitung 130 verzögert, impulse empfängt. Ihre Ausgangsleitung führt zu
dann in der Schaltung 131 differenziert und der dem Impulszählwerk 158. Das Impulszählwerk ist
Mischschaltung 132 zugeführt. Die Verzögerungslei- ferner eingangsseitig an den Generator 18 angeschlos-
tung 130 ist so ausgebildet, daß die positiven Kompo- 65 sen, von dem es Bildsteuerimpulse empfängt. Seine
nenten der differenzierten Impulse von der Schaltung Ausgangsklemmen sind über die Leitung 159 mit der
131 zeitlich mit dem ersten Zeilensynchronisierimpuls Bildverzögerungsleitung und dem Schalter 12 ge-
des ersten Teilbildes eines jeden übertragenen Fern- koppelt.
sehbildes zeitlich zusammenfallen. Als Folge dieser Der Sender nach Fig. 8 enthält ferner zwei Tast-
Koinzidenz wird das Impulszählwerk 133 in den Ruhe- 7° signalgeneratoren 160 und 161, deren Eingangsklem-
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men mit den Ausgangsklemmen der Torschaltungen durchgelassenen Impulse weiter. Von dem Wähler 152 151 bzw. 154 und deren Ausgangsklemmen über die werden die Impulse über die Verzögerungsleitung 155 Verzögerungsleitung 162 mit der Klemmschaltung 14 und die Umformerschaltung 156 auf die Mischstufe
verbunden sind. 157 gegeben. Die durch den Multivibrator 33 gewählte,
Die Arbeitsweise des Senders wird am besten an 5 zur Zeit arbeitende Elektronenröhre im Wähler 152 Hand der Kurven der Fig. 9 verständlich, in welcher wird in den Empfängern durch die Tastimpulse vom die Kurve R einen Teil des durch die Schaltung 14 Generator 34 her angezeigt, der für die Dauer einer
übertragenen Fernsehsignals darstellt, welches die- jeden positiven oder negativen Impulskomponente des
jenigen Komponenten enthält, die während eines Bild- Ausgangssignals des Multivibrators 33 eingeschal-
rücklaufs und der nachfolgenden ersten Bildzeilen auf- io tet ist.
treten. Diese Komponenten bestehen aus Ausgleichs- Die Zeilensteuerimpulse vom Generator 18 werden
impulsen 192, den Bildsynchronimpulsen 193, weiteren über die Mischstufe 157 dem Impulszählwerk 158 zu-
Ausgleichsimpulsen 194 und den Zeilensynchron- geführt und in diesem gezählt, so daß die Bildverzö-
impulsen 195, die alle dem Bildaustastpegel 196 über- gerungsleitung und der Schalter 12 bei einem durch
lagert sind; ihnen folgen weitere Zeilensynchron- 15 den gewählten Zählwert des Impulszählwerkes be-
impulee 197 in Verbindung mit entsprechenden Bild- stimmten Verhältnis betätigt werden können, wie
zeilen. später im einzelnen erläutert wird. Zur Zeit ist es
Das positiv gerichtete Signal nach Kurve J? wird ausreichend, zu wissen, daß das Impulszählwerk wie während des Bildrücklaufs vom Generator 18 geliefert. ein frequenzteilender Multivibrator aufgebaut ist und Es wird gemäß der Erfindung dem Multivibrator 150 20 von seinem einen in seinen anderen stabilen Zustand zugeführt, der durch die hintere Impulskante umge- beim Speichern eines vorgewählten Zahlenwertes der schaltet wird und einen Impuls nach Kurve T liefert, Zeilensteuerimpulse kippt. Ein Bezugs- oder Nullwert dessen Dauer durch die Daten des Multivibrators fest- wird im Impulszählwerk von Zeit zu Zeit eingestellt gelegt ist. Die Hinterkante dieses vom Multivibrator und durch Impulse festgelegt, die vom Wähler 152 ge-150 kommenden Impulses schaltet den Multivibrator 25 liefert und Löschimpulse genannt werden. Diese Im-153 um, der darauf den Impuls nach Kurve U erzeugt, pulse sind in der Kurve X gezeigt, in welcher der voll dessen Dauer durch die Daten des Multivibrators 153 ausgezogene Impuls zeitlich dem ersten Zeilenfestgelegt ist. Der Ausgangsimpuls vom Multivibrator synchronimpuls der Folge 195 der Kurve R entspricht,
150 wird an die Torschaltung 151 gegeben. In gleicher während der gestrichelt dargestellte Impuls dem Weise wird der Ausgangsimpuls vom Multivibrator 30 zweiten Zeilensynchronimpuls dieser Folge entspricht.
153 der Torschaltung 154 zugeführt. Die Zeitkonstan- Je nach dem Schaltzustand des Wählers 152 ist der ten der Multivibratoren 150 und 153 sind so gewählt, eine oder der andere Impuls wirksam.
daß das Tor 151 geöffnet wird, um den ersten Zeilen- Wie aus der Kurve Y folgt, werden die Impulse in
synchronimpuls der Folge 195 zum Wähler 152 durch- der Schaltung 155 verzögert und dann über den
zulassen (vgl. Kurve V) während Tor 154 den zweiten 35 Impulsumformer 156 geleitet, der aus einer bekannten
Zeilensynchronimpuls aus der Impulsfolge 195 zum Impulsumformersdhaltung bestehen kann, um Impulse
Wähler 152 passieren läßt (vgl. Kurve W). Die Im- nach der Kurve Z zu formen. Die Verzögerung der
pulse der Kurven V bzw. W dienen außerdem zum Schaltung 155 ist so gewählt, daß der vom Impuls-
Einschalten der Tastgeneratoren 160 bzw. 161, so daß umformer 156 gelieferte Austastimpuls nach Kurve Z
Tastimpulse entstehen, die zeitlich und hinsichtlich 40 zeitlich mit dem nächstfolgenden, vom Generator 18
ihrer Dauer diesen Impulsen V und W entsprechen. erhaltenen und der Mischstufe 157 zugeführten Zeilen-
Um das spätere Trennen der Tastimpulse, welche steuerimpuls zusammenfällt. Ein solcher Zeilensteuer-
durch die Verzögerungsleitung 162 etwas verzögert impuls wird (vgl. Kurve AA) dem Austastimpuls
und dann der Klemmschaltung 14 zugeführt werden, überlagert; er überschreitet den Umschaltpegel des
zu erleichtern, weisen die Tastimpulsgeneratoren ver- 45 Impulszählwerkes 158 und schaltet das Impulszähl-
schiedene Betriebsfrequenzen auf. Sie werden derart werk in seine Nullage ohne Rücksicht auf seinen je-
verzögert, daß sie beim Hinzufügen zum Fernseh- weiligen Schaltzustand zurück. Das Impulszählwerk
signal unmittelbar den entsprechenden Zeilensyn- wird somit während jeden Bildrücklaufintervalls zum
chronimpulsen folgen und dem Austastpegel 196 der Bezugswert zurückgeschaltet; zu den Zeitpunkten
Kurve R überlagert werden. Sie treten in jedem Fall 5° jedoch, die dem zweiten oder dritten Zeilensynchron-
noch vor dem nächstfolgenden Zeilensynchronimpuls impuls der Folge 195 nach Kurve R entsprechen,
auf. Dies ist in der Kurve R nicht gezeigt, da die hängt sein Verhalten vom Zustand des Wählers 152
Kurve beim Fortlassen dieser zusätzlichen Angabe ab. Die gestrichelte Linie über der Kurve AA zeigt
leichter verständlich ist. den Umschaltpegel an. Es ist klar, daß die Multi-
Der Wähler 152 kann· normalerweise aus zwei Elek- 55 vibratoren 150 und 153 so gesteuert werden können,
tronenröhren bestehen, die eine gemeinsame Aus- daß die Torschaltungen 151 und 154 die Impulse aus
gangsschaltung speisen, aber getrennte Eingangs- der Folge 195, z. B. also den zweiten oder den dritten
Stromkreise aufweisen, die mit der Sperre 151 bzw. Impuls, wählen können und daß ein solcher gewählter
154 gekoppelt sind. Diese Elektronenröhren sprechen Impuls für die oben beschriebenen Zwecke verwendet abwechselnd unter Steuerung des Multivibrators 33 60 werden kann.
an. Das Ausgangssignal des Multivibrators wird Mit anderen Worten, wird das Impulszählwerk 158
durch den Frequenzteiler 32 statistisch impulsmodu- in seine Nullstellung nach jedem Teilbildintervall
liert und enthält auf diese Weise positive und nega- zurückgeschaltet, und zwar durch einen Löschimpuls
tive Komponenten von beliebiger Dauer, die ab- von der Schaltung 151 für den einen Betriebszustand
wechselnd auftreten. Während der Zeit der positiven 65 des Wählers 152 und durch einen Löschimpuls von
Komponenten arbeitet die eine Elektronenröhre des der Schaltung 154 für den anderen Betriebszustand
Wählers 152, so daß die Impulse, die durch die Sperre des Wählers. Das Löschen des Impulszählwerkes 158
151 durchgelassen werden, übertragen werden; wäh- ändert sich somit, wenn der Wähler von seinem einen rend der Zeit der negativen Komponenten leitet die Betriebszustand in seinen anderen geschaltet wird, andere Elektronenröhre die durch die Sperre 154 70 und diese Änderungen werden durch Tastimpulse über
die Leitung 35 den Empfängern angezeigt. Das Impulszählwerk 158 spricht somit auf Zeilensteuerimpulse derart an, daß ein Betätigungssignal der Bildverzögerungsleitung und dem Schalter 12 mit Amplitudenänderungen, die z. B. nach jeder 15. Bildzeile einer jeden Bildaufzeichnung auftreten, zugeführt wird. Um die Verschlüsselung verwickelt zu gestalten, wird das Impulszählwerk in seinen Nullzustand nach einer jeden Bildaufzeichnung, jedoch zu einem definierten Zeitpunkt, der durch die Arbeitsweise des Wählers 152 bestimmt ist, zurückgeschaltet.
Das in Fig. 10 gezeigte Impulszählwerk 158 enthält die beiden Elektronenröhren 167 und 172. Die Anode 168 der Elektronenröhre 167 ist mit dem positiven Pol der Gleichspannungsquelle 169 über den Belastungswiderstand 170 und den Widerstand 192 und mit dem Steuergitter 171 der Elektronenröhre 172 über den Kopplungskondensator 173 verbunden. Die Kathoden 174 und 175 der Elektronenröhren 167 und 172 sind über den gemeinsamen, durch den Kondensator 177 überbrückten Widerstand 176 geerdet, während die Steuergitter dieser Röhren über die Widerstände 178 bzw. 179 mit den Kathoden verbunden sind. Die Anode 180 der Röhre 172 ist in den positiven Pol der Spannungsquelle 169 über den Belastungswiderstand 181 und den \¥iderstand 192 und mit dem Steuergitter 166 der Elektronenröhre 167 über den Kondensator 182 angeschlossen. Außerdem liegen die Kathoden 174 und 175 an dem positiven Pol der Spannungsquelle 169 über den Widerstand 183. Die Anode 180 ist mit einer der Ausgangsklemmen 184 der Schaltung verbunden, während die andere Ausgangsklemme geerdet ist. Die Eingangsklemmen 165 der Schaltung sind an die Mischstufe 157 zum Gewinnen der Zeilensteuerimpulse angeschlossen. Die eine der Klemmen 165 ist geerdet, und die andere ist mit dem Verbindungspunkt der Widerstände 170 und 192 verbunden. Außerdem weist diese Schaltung noch die Eingangsklemmen 185 auf, die an den Generator 18 angeschlossen sind, der die Bildsteuerimpulse liefert. Die eine Klemme 185 ist geerdet, und die andere ist mit dem Steuergitter 186 der Elektronenröhrel87 verbunden, DieKathodel88 der Elektronenröhre 187 ist über den durch einen Kondensator 190 überbrückten Widerstand 189 geerdet und außerdem an den positiven Pol der Spannungsquelle 169 über den Widerstand 193 angeschlossen. Die Anode 191 ist mit dem Steuergitter 166 der Elektronenröhre 167 gekoppelt.
Die Elektronenröhren 167 und 172 bilden einen an sich bekannten frequenzteilenden Multivibrator und weichen von dieser bekannten Anordnung lediglich dadurch ab, daß die Kathoden der Elektronenröhren infolge der Spannungsteilerwirkung der Widerstände 176 und 183 eine positive Spannung gegenüber Erde aufweisen. Zu Anfang sei angenommen, daß der Multivibrator derart geschaltet ist, daß die Elektronenröhre 167 gesperrt ist und die Elektronenröhre 172 leitend ist. Zu diesem Zeitpunkt ist der Kondensator 182 aufgeladen, so daß das Steuergitter 166 gegenüber der Kathode 174 an einer negativeren Spannung liegt; diese Ladung wird allmählich über den Widerstand 178 abgeleitet. Die an den Klemmen 165 liegenden positiven Zeilensteuerimpulse werden iuf die Steuergitter der beiden Elektronenröhren 137 und 172 gegeben. Diese Impulse üben keine Wirkung auf die leitende Elektronenröhre 172 aus; sie beeinflussen auch die Elektronenröhre 167 so lange nicht, bis die Ladung des Kondensators 182 auf einen solchen Wert gesunken ist, bei dem ein Zeilensteuerimpuls am Steuergitter 166 den Umschaltpegel der Elektronenröhre überschreitet und die Schaltung in ihren zweiten Betriebszustand umschaltet, in dem die Röhre 167 leitend und die Röhre 172 gesperrt ist. Die Schaltelemente sind so· gewählt, daß diese Umschaltung beispielsweise bei dem dem 15. Zeilensteuerimpuls folgenden, zuerst erwähnten Umschalten des Multivibrators erfolgt.
Der Kondensator 173 ist nunmehr aufgeladen, und
ίο das vorgespannte Steuergitter 171 ist gegenüber der Kathode 175 stärker negativ; diese Ladung wird über den Widerstand 179 hinreichend abgeleitet, damit der nachfolgende 15. Zeilenimpuls die Schaltung in ihren zuerst eingenommenen Zustand zurückkippt. Auf diese Weise wird den Ausgangsklemmen 184 ein Steuerzeichen für die Bildverzögerungsleitung und den Schalter 12 zugeführt. Dieses Zeichen weist bei jeder 15. Bildzeile einer jeden Bildaufzeichnungsperiode auftretende Amplitudenänderungen auf, um die Schaltung 12 zu diesen Zeitpunkten zu steuern, wodurch ein Wechsel im der Arbeitsweise des Senders in der in Verbindung mit Fig. 1 erläuterten Weise auftritt. Wie bereits ausgeführt worden ist, wird der Multivibrator in den Nullzustand während jeder Bildrücklaufperiode in einem bestimmten Zeitpunkt geschaltet, der von einer Rücklaufzeit zur anderen oder in einer beliebigen Weise anstatt nach einem festen Muster geändert werden kann. Dies wird folgendermaßen erreicht :
Die Elektronenröhre 187 ist während der Bildperiode infolge der an ihrer Kathode 188 durch das Potentiometer 189 und 193 aufgedrückten Spannung nichtleitend und übt auf die Schaltung mit den Röhren 167 und 172 keine Wirkung aus. Bei Beginn eines jeden Bildrücklaufs macht jedoch ein den Klemmen 185 aufgedrückter Bildsteuerimpuls die Röhre 187 leitend. Für die Dauer der Bildsteuerimpulse wird das Steuergitter 166 der Röhre 167 gegenüber der Kathode 174 negativ. Die Widerstände 193 und 189 weisen gegenüber den Widerständen 183 und 176 solche Werte auf, daß die Spannung der Kathode 188 wesentlich niedriger als die der Kathode 174 ist. Der Kathode 174 kann z. B. eine Spannung von annähernd 30 Volt aufgedrückt sein, während die der Kathode 188 2 oder 3 Volt beträgt. Somit wird die Schaltung mit den Röhren 167 und 172 in den Betriebszustand versetzt, in dem die Röhre 167 nichtleitend und die Röhre 172 leitend ist. Der Kondensator 182 ist stark negativ aufgeladen, so daß nach dem Abklingen des Bildsteuerimpulses die Schaltung mit den Röhren 167 und 172 in diesem Zustand verbleibt und nicht auf die unmittelbar folgenden, den Klemmen 165 aufgedrückten Zeilensteuerimpulse anspricht. Schließlich wird jedoch ein Zeilensteuerimpuls, der über die Ausgangsimpulse von dem Impulsformer 156 überlagert ist, von der Mischstufe 157 mit einem ausreichend hohen Amplitudenpegel empfangen, so1 daß der Multivibrator in seinen anderen Betriebszustand kippt. Auf diese Weise wird die Schaltung mit den Röhren 167 und 172 während jeder Bildrücklaufperiode anfangs in ihren ersten Betriebszustand gebracht und wird in den anderen Betriebszustand durch den Zeilensteuerimpuls, der mit einem Austastimpuls kombiniert ist, geschaltet. Während jeden Bildrücklaufs ist somit in dem Umschaltkreis eine bestimmte Phasenbeziehung, jedoch unter zeitlicher Steuerung durch den Wähler 152, eingestellt, der den Zeitpunkt festlegt, wann der Ausgangs impuls vom Impulsumformer 156 auftritt.
Der Empfänger nach Fig. 11 ist für den Betrieb in Verbindung mit dem Sender nach Fig. 8 bestimmt. Er
enthält den Wähler 200, der mit dem Bildverstärker werden, daß bei diesem Sender keine Rückkopplungs-
121 über die parallel geschalteten Filter- und Gleich- verbindung 29 im Impulszählwerk zwischen den
richteranordnungen 201 und 202 verbunden ist, die Zählern 25 und 28 vorgesehen ist. Die durch die
die Frequenzen des durch den Generator 160 bzw. Zähler 25 bis 28 herbeigeführte Teilung ist daher 161 nach Fig. 8 erzeugten Tastsignals selektiv durch- 5 16:1 und nicht 15:1, wie im Falle der gleichen
lassen. Der Wähler 200 ist außerdem an die vom Zähler bei dem Sender nach Fig. 1.
Sender kommende Leitung 35 angeschlossen, und Die Löschimpulse werden den Zählern 25 bis 28
seine Ausgangsklemmen sind über die Verzögerungs- nicht unmittelbar vom Torkreis 38 zugeführt; sondern
leitung204 und denlmpulsumformer 205 mit der Misch- die Ausgangsklemmen dieser Schaltung sind mit dem stufe 203 gekoppelt. Weitere Eingangsklemmen der io Multivibrator 50 verbunden, wie später eingehend er-
Mischstufe 203 sind mit dem Zeilenkippgerät 127, das läutert wird. Da die durch die Zähler 25 bis 28 durch-
die Zeilensynchronimpulse liefert, und ihre Ausgangs- geführte Teilung 16:1 beträgt, wird die Schaltung 12
klemmen mit dem Impulszählwerk 206 verbunden. jeweils nach 16 Zeilen betätigt, um einen Betriebs-
Das Impulszählwerk 206 ist außerdem an das Bild- wechsel im Sender herbeizuführen. Infolgedessen bekippgerät 126, das die Bildsynchronimpulse liefert, 15 wirkt die Schaltung 12, die die Verschlüsselungsvor-
und ausgangsseitig an die in dem Bildübertragungs- richtung dieses Senders darstellt, Betriebswechsel in
kanal des Empfängers liegende Verzögerungsleitung einem nicht ganzzähligen Verhältnis zu der Fernseh-
und den Schalter 122 angeschlossen. bildfrequenz, so- daß zu Beginn eines jeden Fernseh-
Die durch die Schaltungen 201 und 202 ausgewähl- rasters dieZähler25bis28 nicht in denselben Betriebsten und gleichgerichteten Tastimpulse werden dem 20 zustand zurückkehren.
Wähler 200 zugeführt, welcher durch die über die Wie bereits ausgeführt worden ist, finden die BeLeitung 35 empfangenen Tastimpulse gesteuert wird, triebswechsel bei dem in Fig. 1 dargestellten Sender so daß das eine oder das andere der gleichgerichteten jeweils nach 16 Zeilen statt, und da die Zahl 525 Tastsignale zur Verzögerungsleitung 204 in derselben — das ist die beispielsweise angenommene Anzahl der Weise wie im Sender gelangt und zeitlich mit dem 25 Zeilen pro Vollbild — durch 16 nicht teilbar ist, so Anlegen, des einen oder des anderen Ausgangsimpulses wird das Zählwerk auf seine 13. Schrittstellung bei des Wählers 152 im Sender an die zugehörige Verzö- seiner ersten Bildperiode eingestellt; daher müssen gerungsleitung 155 zusammenfällt. Nach einer Ver- drei Schritte auf die nächstfolgende Rasterbildzeit zögerung in der Leitung 204 werden die ausgewählten übertragen werden. Da in der ersten Bildzeit Betriebsund übertragenen Impulse in der Schaltung 205 um- 30 wechsel somit bei der 16., 32., 48., 64. usw. Zeilengeformt und der Mischstufe 203 zugeführt, in welche aufzeichnung auftreten, so werden in dem zweiten oder sie in zeitlicher Übereinstimmung mit den Impulsen nächstfolgenden Rasterbild die Betriebswechsel bei nach der Kurve Z (vgl. Fig. 9) im Sender gelangen. der 3., 19., 35., 51. usw. Zeilenaufzeichnung im Fern-Das Impulszählwerk 206, dessen Aufbau dem des sehbild erfolgen. In gleicher Weise treten in der Impulszählwerkes 158 im Sender gleichen kann, 35 dritten Bildzeit Betriebswechsel in der 6., 22., 38., 54. liefert einen Steuerimpuls an die Schaltung 122, um usw. Zeilenaufzeichnung im Bild auf. Da die Betriebsdiese Schaltung synchron, jedoch im Sinne einer wechsel je drei Bildzeilen später in jedem der nachKompensation bezüglich des Arbeitens der Schaltung folgenden Bilder stattfinden, so erwecken die Bilder 12 im Sender zu betreiben. Während jeder Bildrück- bei einem unberechtigten Empfänger den Eindruck laufzeit empfängt das Impulszählwerk 206 einen Bild- 4° des »Wanderns«, »Sichwälzens« oder »Bewegens« in Synchronimpuls vom Bildkippgerät und auch Zeilen- Richtung nach unten in der Bildwiedergaberöhre; auf Synchronimpulse vom Zeilenkippgerät 127 und einen dieseWeisewirddieBilidwiedergabevollständiigunklar. Austastimpuls vom Impulsumformer 205, welcher in Es können die Zähler bei irgendeinem Empfänger Phase mit dem an Hand der Fig. 10 erläuterten Im- mit den Zählern im Sender infolge von Störungen oder pulszählwerk ist. Auf diese Weise gleicht der Emp- 45 anderen fremden Signalen gerade dann außer Tritt fänger die zeitlichen Änderungen im Fernsehsignal fallen, wenn ihnen das zugeordnete Tastsignal geaus, wobei diese Änderungen während der Bild- liefert wird. Um diesem Zustand vorzubeugen, wird Perioden in Abständen, die z. B. jeweils 15 Bildzeilen die Löschschaltung während einer Fernsehsendung entsprechen, erfolgen. Das Impulszählwerk wird in gelegentlich betätigt, um ein Signal auf die Zähler im seinen Nullzustand während jeden Bildrücklaufs in 50 Sender zu übertragen und um das Anlegen eines entzeitlicher Übereinstimmung mit dem Rückstellen im sprechenden Signals an die Zahler in den verschie-Sender zurückgestellt, was durch das über die Leitung denen Empfängern zum Löschen aller Zähler zu empfangene Tastsignal bestimmt wird, und führt steuern. In dem erörterten Beispiel erfolgt das Löschen den Impuls dem Wähler 200 zu, welcher demgemäß einmal je 60 Bildaufzeichnungsperioden,
die Ausgangsimpulse von einer der Schaltungen 201 55 Die Arbeitsweise dieser Löschschaltung kann am oder 202 überträgt. Der in Fig. 12 gezeigte Sender besten an Hand der Kurven nach Fig. 13 verständlich enthält in ähnlicher Weise wie der Sender nach Fig. 1 gemacht werden. Die Zeilensteuerimpulse werden der folgende Teile: Bildaufnahmeröhre 10, Bildverstärker Verzögerungsleitung 37 zugeführt, in der sie etwas 11, Schalter 12, Mischstuf en ver stärker 13, Klemm- verzögert und dann der im Ruhezustand geschlosschaltung 14, Modulator 15, Antennenstromkreis 16, 60 senen Torschaltung 38 zugeführt werden. Außerdem 17, Synchronimpulsgenerator 18, Zeilenkippgerät 20, werden die verzögerten Bildsteuerimpulse von der Bildkippgerät 21, Impulszählwerk 24, Zähler 25, 26, Schaltung 40 differenziert und gleichfalls der Schal-27, 28, Zähler- und Impulse umformende Schaltung tung38 aufgedrückt. Einmal je 60 Bildabstände wird 30, statischer Teiler 32, Multivibrator 33, Tastsignal- ferner auf die Schaltung 38 ein Bildsteuerimpuls vom generator 34, Leitung 35, Verzögerungsleitung 37, 65 Teiler 54 gegeben. Die von der Vorderkante eines Torschaltung 38, Verzögerungsleitung 39, Differen- verzögerten Bildsteuerimpulses in der differenziezierstufe 40, Verzögerungsleitung 41, Begrenzer 42. renden Schaltung 40 gewonnene Impulskomponente Eine eingehende Erläuterung dieser Teilschal- läßt gemeinsam mit einem Torimpuls vom Teiler 54 tungen, ihrer Verbindungen und ihrer Arbeitsweise durch das Tor 38 für eine kurze Zeit einen verzögerten ist daher nicht erforderlich. Es muß jedoch erwähnt 7° Zeilensteuerimpuls, der in diesem Zeitabschnitt von
der Verzögerungsleitung 37 empfangen worden is-t, laufen. Die Verzögerungszeiten der Leitungen 37 und 39 sind so aufeinander abgestimmt, daß das Tor 38 einen Impuls überträgt, der dem ersten Zeilensteuerimpuls der Folge entspricht, die den Nachtrabanten des Bildrücklaufintervalls folgt.
Ein Impuls von der Schaltung38 ist in der Kurvet der Fig. 13 dargestellt und wird dem Multivibrator 50 mit nur einem stabilen Zustand zugeführt, um den in der Kurve B abgebildeten Impuls zu erzeugen. Nach der Verzögerung dieses Impulses in der Verzögerungsleitung51 entsteht der Torimpuls nach Kurve C der Fig. 13, der der im Ruhezustand geschlossenen Torschaltung 52 zugeführt wird, um diese zu öffnen, und läßt einen Zeilensteuerimpuls (vgl. Kurve D) auf verschiedene binäre Zähler 25 bis 28 übertragen. Ein solcher Löschimpuls betätigt die Zähler, so daß sie in an sich bekannter Weise in ihren Nullzustand zurückkehren. Die Schaltelemente des Multivibrators 50 und der Verzögerungsleitung 51 sind so gewählt, daß der dadurch erzeugte Impuls nach Kurve C der Fig. 13 zeitlich nur den nächstfolgenden Zeilensteuerimpuls vom Generator 18 überdeckt. Alle Zähler des Senders werden auf diese Weise zu den Bezugszeitpunkten J0, die nach je 60 Bildfeldern oder einmal in der Sekunde wiederkehren, zu ihrem Anfangsschaltschritt vorbereitet.
Um die Übermittlung der zeitlichen Festlegung der Löschimpulse zu den Empfängern zu erleichtern, wird das Zeichen nach Kurve B der Fig. 13 außerdem dem Löschfrequenzgenerator 53 zugeführt, um in diesem einen Löschimpuls nach Kurve E in Fig. 13 zu erzeugen. Dieser Löschimpuls wird dem Mischverstärker 13 zugeleitet, in welchem das Videosignal durch den Löschimpuls negativ moduliert wird. Die Wellenform eines Teiles des Videosignals, das die normalerweise während der Bildrückläufe auftretenden Komponenten sowie den Löschimpuls enthält, ist aus der KurveF der Fig. 13 zu entnehmen. Das Signal enthält die Ausgleichsimpulse 92, die Bildsynchronimpulse 93, die weiteren Ausgleichsimpulse 94 und die Zeilensynchronimpulse 95 und 97, wobei alle diese Impulse dem eigentlichen Bildsignal 96 überlagert sind. Aus einem Vergleich der Kurve F in Fig. 13 mit den anderen Kurven der Fig. 13 ist zu ersehen, daß die Verzögerungsleitung 37 und der Multivibrator 50 zusammenwirken, um einen Impuls zum Betätigen des Generators 53 in einer Zeit zu erzeugen, die jeweils zwischen dem ersten und zweiten Zeilensteuerimpuls im Bereich der Bildaustastimpulse liegt. Hierdurch kann während der Bildrücklaufzeit das Löschen erfolgen und das Löschsignal zusammen mit dem Videosignal zu den Empfängern gesendet werden.
Der Fernsehsender nach Fig. 12 kann auch dahingehend abgeändert werden, daß das Fernsehsignal derart verschlüsselt wird, daß das Fernsehbild bei einem unberechtigten Empfänger in Richtung auf das obere Ende der Bildwiedergaberöhre zu anstatt nach unten zu wandern oder sich zu bewegen scheint. Wenn z. B. das Zählen durch eine an sich bekannte Abänderung der Zählerkette mit dem Verhältnis 13:1 erfolgt, werden die Zähler 25 bis 28 bei ihrem fünften Arbeitsschritt am Ende des ersten Bildes wirksam; infolgedessen finden die Betriebswechsel bei der 8., 21., 34., 47. usw. Zeilenaufzeichnung bei dem nächstfolgenden Bild anstatt bei der 13., 26., 39., 52. usw. Zeilenaufzeichnung bei dem ersten Bild statt. In ähnlicher Weise treten die Betriebswechsel bei der 3., 16., 29., 42. usw. Zeilenaufzeichung während der nächsten oder der dritten Rasterbildzeit auf. Es ist somit klar, daß die Betriebswechsel sich bei diesem Verhältnis als »Wandern« od. dgl. im Fernsehbild auswirken. Um dieses »Wandern« aufwärts oder abwärts zu veranlassen, kann natürlich ein geeignetes Zählen verwendet werden. Eine solche Bewegung kann durch Verändern der »Wanderschlüssel«, die durch die Beziehung des gewählten Zählwertes zur Anzahl der abgetasteten Zeilen, die ein Einzelbild darstellen, bestimmt
ίο werden.
Als allgemeine Regel kann angegeben werden, daß, wenn die Anzahl .S" der Zeilenauf zeichnungen pro* Fernsehbildzeit, z. B. 525, durch den verwendeten Zählwert, z. B. M, dividiert wird, der Rest eine Anzeige für die Geschwindigkeit des" »Wanderns« ist. Das
heißt, wenn der Rest von -^- eine Zahl ist, die kleiner
als die Hälfte des Zählwertes, also kleiner als ist,
ao so zeigt das Bild ein »Hinaufwandern«; ist dagegen
der Rest von -^- eine Zahl, die größer als die Hälfte
des Zählwertes ist, also größer als-5-, so scheint das
Bild »herabzuwandern«. Ist der Rest genau gleich der Hälfte des Zählwertes, so wird das Bild während der einen Raster »hinaufwandern« und während der dazwischenliegenden Raster »abwärts wandern«; d. h., das Bild wird sich in dem einen Rasterbild »herunterbewegen« und während des nächstfolgenden Rasterbildes gerade in seine richtige Stelle zurückbewegen. Wird ein Zählwert verwendet, durch den sich 525 wie beim Sender nach Fig. 1 ohne Rest dividieren läßt, so findet keine senkrechte Bewegung statt. Es sei jedoch bemerkt, daß die Erfindung auf die Verschlüsselung, die schneller als der Rasterwechsel erfolgt, keineswegs beschränkt ist, da auch ein Zählwert, der nicht ganzzahlig gegenüber der Anzahl der abgetasteten Zeilen in einem Raster ist, verwendet werden kann.
Der in Fig. 14 gezeigte Empfänger, der zum Auswerten der Fernsehsendung vom Sender nach Fig. 12 angewandt wird, gleicht in mancher Hinsicht dem in Fig. 7 dargestellten Empfänger; die nachfolgenden, in Fig. 14 dargestellten Teile sind dieselben wie die in Fig. 7 gezeigten: Hochfrequenzverstärker 115, Antennenstromkreis 116-117, Mischstufe 118, Zwischenfrequenzverstärker 119, Demodulator 120, Bildverstärker 121, Schalter 122, Elektroden 123, Bildwiedergabevorrichtung 124, Synchronimpuls-Trennschaltung 125, Bildkippgerät 126, Zeilenkippgerät 127, Bildablenkspulen 128, Zeilenablenkspulen 129, Impulse zählende und umformende Schaltung 134, Verzögerungsleitung 135, differenzierende Begrenzerschaltung 136.
Eine eingehende Erläuterung dieser Teile, ihrer Verbindungen und ihrer Arbeitsweise ist daher nicht erforderlich.
Die Zeilensynchronimpulse werden vom Kippgerät 127 dem Impulszählwerk 133 über die Torschaltung 132 zugeführt. Das Impulszählwerk 133 kann dem im Sender nach Fig. 12 verwendeten Zählwerk gleichen oder aus einem einfachen Multivibrator vom Frequenzteilertyp bestehen. Er muß in jedem Falle bezüglich der seinen Eingangsklemmen zugeleiteten Zeilenimpulse ein Teilungsverhältnis von 16:1 aufweisen. Das Impulszählwerk 133 liefert ein erstes Steuersignal der Schaltung 134, das gleich dem Signal ist, das auf die Schaltung 30 im Sender gegeben wird. Das Videosignal der Kurve F nach Fig. 13 wird vom Demodulator 120 gewonnen und dem Filter und
Gleichrichter 130 zugeführt. Der Löschfrequenzimpuls wird in der Schaltung 130 ausgesiebt und gleichgerichtet, so daß ein Impuls entsteht, der im wesentlichen die in der Kurve B gezeigte Wellenform aufweist; dieser Impuls wird dann über die Verzögerungsleitung 131 zur Torschaltung 132 geleitet, wobei der Betrag der Verzögerung gleich dem der Verzögerungsleitung 51 im Sender ist. Ein Impuls der Wellenform nach Kurve C der Fig. 13 tastet dann das Tor 132 derart auf, daß ein Zeilensynchronimpuls nach Kurve D zum Impulszählwerk 133 im Nullzeitpunkt t0 synchron mit dem Löschimpulszählwerk 24 im Sender durchläuft.
Die Bildsteuerimpulse werden durch die Verzögerungsleitung 135 verzögert und in der Schaltung 136 differenziert und begrenzt, so daß ein Impuls zur Schaltung 134 zu Beginn eines jeden Bildes gelangt; diese Impulse fallen zeitlich mit den Löschimpulsen an der Schaltung 30 im Sender zusammen. Die Tastsignalimpulse vom Sender werden über die Leitung 35 gegeben und der Schaltung 134 zugeführt, die ein zweites Steuersignal, das dem in der Schaltung 30 des Senders gleicht, erzeugt, und zwar unter Steuerung des ersten Steuersignals vom Impulszählwerk 133. Beim Fehlen von Tastimpulsen wird zwischen dem zweiten Steuersignal von der Schaltung 134 und dem ersten Steuersignal vom Impulszählwerk 133 die gewählte Phasenbeziehung aufrechterhalten; beim Auftreten eines Tastimpulses wird die Gegenphase zwischen diesen beiden Signalen bewirkt oder auch nicht, je nach der augenblicklichen Phase des Steuersignals vom Impulszählwerk 133 zu Beginn eines jeden Rasters. Infolgedessen werden jedesmal, wenn die Bildverzögerungsleitung und der Schalter 12 im Sender die zeitliche Beziehung zwischen den Bild- und den Synchronisierkomponenten ändern, auch die Bildverzögerungsleitung und der Schalter 122 im Empfänger gesteuert, um diese Änderungen zu kompensieren.
Vorstehend sind sechs Ausführungsformen der Fernsehanlage gemäß der Erfindung erläutert worden; drei von diesen Ausführungsformen sind Sender, die ein verschlüsseltes Fernsehsignal erzeugen; die drei übrigen Ausführungsformen sind Empfänger, in welchen ein verschlüsseltes Fernsehsignal entschlüsselt wird. Die drei Sender sind in den Fig. 1, 8 und 11 gezeigt, die drei Empfänger sind in den Fig. 7, 11 und 14 abgebildet.
In jedem dieser sechs Fernsehgeräte gibt es eine Schaltung, die als Bildverzögerungsleitung und Schalter bezeichnet ist. Diese Schaltung ist der Verschlüsseier für den Sender oder der Entschlüsseier für den Empfänger. In den Sendern nach Fig. 1, 8 und 11 ist diese Schaltung mit der Bezugszahl 12 übereinstimmend, und in den Empfängern nach Fig. 7, 10 und 14 ist sie mit der Bezugszahl 122 bezeichnet worden.
Bei jedem Ausführungsbeispiel werden die Bildverzögerungsleitungen und der Schalter durch ein Signal von einer Schaltung gesteuert. Bei dem Sender nach Fig. 1 und bei dem mit ihm zusammenarbeitenden Empfänger nach Fig. 7 erzeugt diese Schaltung das Steuersignal beim Vollenden einer Folge von Arbeitsschritten, und sie wird beim Einstellen eines bestimmten Betriebszustandes innerhalb einer solchen Folge zum Unterbrechen einer solchen Folge und zum Einleiten einer anderen Folge von Arbeitsschritten ansprechen.
Gemäß Fig. 1 und 7 enthält die Steuerschaltung ein Impulszählwerk 24 bzw. 133, welchem Synchronisierkomponenten, insbesondere Zeilensteuerimpulse zugeführt werden; das Impulszählwerk erzeugt beim Speichern eines bestimmten Zählwertes von solchen Komponenten als Folge von Arbeitsschritten der Steuerschaltung das Steuersignal nach einem Verschlüsselungsmuster. Die in Fig. 1 gezeigte Steuerschaltung ist in den Figuren mit der Bezugsziffer 24 bezeichnet und enthält vier Zähler25 bis 28 und außerdem einen fünften Zähler, der einen Teil der Schaltung 30 bildet. Infolge der Rückkopplungsverbindung 29 erzeugen die vier Zähler 25 bis 28 eine 15;l-Teilung der dem Zähler 25 zugeführten Impulse. Die gleiche Teilung wird durch das Impulszählwerk 133 nach Fig. 7 durchgeführt. Die Schaltung 30 nach Fig. 1 und die Schaltung 134 nach Fig. 7 enthalten außerdem eine impulsformende Schaltung, welche einen Teil des Steuergerätes darstellt. Diese Impulse verändernde Schaltung verschlüsselt das verschlüsselte, durch das Impulszählwerk erzeugte Steuersignal nach einem zweiten Verschlüsselungsmuster. Die Änderung nach dem zweiten Verschlüsselungsmuster betrifft insbesondere eine Phasenänderung des durch das Impulszählwerk 24 bzw. 133 erzeugten, verschlüsselten Steuersignals. Bei dem Sender nach Fig. 1 wird das zweite Verschlüsselungsmuster dadurch festgelegt, daß in beliebigen zeitlichen Abständen durch den Tastimpulsgenerator 34 ein Signal erzeugt wird, das nicht nur der Schaltung 30, sondern außerdem dem entfernten Empfänger über die Leitung 35 zugeführt wird. Dieses Signal wird in dem Empfänger nach Fig. 7 über die Leitung 35 empfangen und auf die Schaltung 134 gegeben.
In den Fig. 1 und 7 wird der bestimmte Betriebszustand der Steuerschaltung innerhalb einer Folge von Arbeitsschritten dieser Schaltung durch eine Löschschaltung bewirkt, die beim Sender nach Fig. 1 die Verzögerungsleistung 41 und die differenzierende Begrenzerschaltung 42 und bei dem Empfänger nach Fig. 7 die Verzögerungsleitung 135 und die differenzierende Begrenzerschaltung 136 enthält.
Bei dem Sender nach Fig. 8 liefert das Impulszählwerk 158 ein Steuersignal, welches beim Speichern einer bestimmten Zahl der an dieses angelegten Impulse die Verschlüsselungsvorrichtung (die Bildverzögerungsleitung und den Schalter 12) betätigt, während die Bezugszahlspeicherung der dem Zählwerk zugeführten Impulse durch einen Impuls erfolgt, auf den die Löschschaltung (Verzögerungsleitung 155, Impulsformer 156, Mischstufe 157) anspricht, der der Löschimpuls durch eine Schaltvorrichtung, den Wähler 152, mit einer zeitlichen Einstellung, die sich nach einem Verschlüsselungsmuster ändert, zugeführt wird. Im dazugehörigen, in Fig. 11 dargestellten Empfänger besteht der Entschlüsseier aus der Bildverzögerungsleitung und dem Schalter 122; die Löschschaltung enthält die Verzögerungsleitung 204, den Impulsumformer 205 und die Mischstufe, während die die Zeit festlegende Vorrichtung, die die Löschimpulse zuführt, der Wähler 200 ist.
Bei dem Sender nach Fig. 12 und dem mit ihm zusammenarbeitenden Empfänger nach Fig. 14 beträgt die Teilung durch die Zähler 25 bis 28 und den Zähler 133 16:1 bezüglich eines Fernsehsignals, welches z. B. 525 Bildzeilen pro Fernseheinzelbild aufweist. Folglich wird das Steuersignal durch die Zähler 25 bis 28 oder den Zähler 133 bei Vollendung einer Folge von Arbeitsschritten mit einer Schrittzahl in der Folge (nämlich 16) erzeugt, welche im Verhältnis zur Zeilenzahl pro Gruppe, d. h. pro Fernseheinzelbild, keine ganze Zahl ist.

Claims (14)

1 054^86 Patentansprüche:
1. Fernsehanlage mit einer Ver- oder Entschlüsselungsvorrichtung, die in wenigstens zwei Betriebszustände einstellbar ist, von denen jeder eine andere Betriebsart in der Anlage herstellt, and mit -5 einer Vorrichtung, welche die Ver- oder Entschlüsselungsvorrichttmg in Übereinstimmung mit einem bestimmten Ver- bzw. Entschlüsselungsschema betätigen kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsvorrichtung eine Steuereinrichtung(24, 30; 133,134; 158; 206) umfaßt, die ein Steuersignal zum Betätigen der Ver- oder Entschlüsselungsvorrichtung (12,122) aus dem einen Zustand in den anderen bei Vollendung einer Folge von Arbeitsschritten erzeugt, wobei diese Steuereinrichtung auf die Herstellung eines vorbestimmten Betriebszustandes innerhalb einer beliebigen solchen Folge derart anspricht, daß diese Folge unterbrochen und eine andere Folge von Arbeitsschritten eingeleitet wird.
2. Fernsehanlage nach Anspruch 1 zur Übertragung eines Fernsehsignals, das eine Reihe Zeilenaufzeichnungsintervalle hat, die in aufeinanderfolgenden Gruppen, z. B. als Vollbildraster, angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Arbeitsschritte in der Folge — bezogen auf die Anzahl der Zeilenaufzeichnungsintervalle pro Gruppe — keine ganzzahlige Einheit ist (Fig. 12 und 13).
3. Fernsehanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Schritte in der Folge nicht nur keine ganze Zahl — bezogen auf die Anzahl der Zeilenaufzeichnungsintervalle pro Gruppe — ist, sondern auch kleiner als diese Anzahl ist (Fig. 12 und 13).
4. Fernsehanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung auf ein angelegtes Signal derart anspricht, daß die Betätigung der Ver- oder Entschlüsselungsvorrichtung (12, 122) zwischen den genannten Betriebszuständen bewirkt wird, wobei die Anlage Mittel (18, 127) hat, um ein periodisches Signal derart an die Steuereinrichtung (24, 30; 133,134) anzulegen, daß die Betätigung der Ver- oder Entschlüsselungsvorrichtung in einer vorbestimmten, sich periodisch wiederholenden Folge bewirkt wird, und mit der Steuereinrichtung (24, 30; 133,134) gekoppelte Mittel (34, 41, 42; 35,135,136), um die periodische Folge zeitweilig zu unterbrechen und die Betätigung der Ver- oder Entschlüsselungsvorrichtung (12,122) auf einen bestimmten dieser Betriebszustände derart zu bewirken, daß das Schlüsselschema modifiziert wird.
5. Fernsehanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (158) eine Folge von Arbeitsschritten hat, um ein Steuersignal zu erzeugen, das ein charakteristisches Merkmal aufweist, das sich zwischen wenigstens zwei bestimmten Werten beim Vollenden jeder Folge ändert, wobei die Anlage Mittel (32, 33,152, 155j 156) zum Entwickeln einer Reihe von Rückstell- oder Löschkomponenten hat, die gemäß einem vorbestimmten Schlüsselschema auftreten, Mittel (157) zum Anlegen jeder dieser Löschkomponenten an die Steuereinrichtung, um deren Betätigung in einen vorbestimmten Bezugszustand zu bewirken, wodurch das Steuersignal geändert wird, und Mittel (159), welche die Steuereinrichtung an die Ver- oder Entschlüsselungsvorrichtung (12) koppeln, um die Betätigung dieser Vorrichtung : gemäß dem modifizierten Steuersignal zu bewirken.
6. Fernsehanlage nach Anspruch 1 zur Übertragung eines Fernsehsignals mit Videokompo-'nenten innerhalb einer wiederkehrenden Reihe von Halbbildaufzeichnungsintervallen, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung einen periodisch arbeitenden Mechanismus (24, 30; 133, 134) umfaßt, der eine Mehrzahl Arbeitsschritte in jeder Periode hat, um einen Steuerimpuls bei der Vollendung jeder Periode der Arbeitsschritte zu erzeugen, wobei die Anlage Mittel (31) hat, die den periodisch arbeitenden Mechanismus an die Ver- oder Enitschlüsselungsvorrichtung (12, 122) koppeln, um diese Vorrichtung von einem auf einen anderen ihrer vorgenannten Betriebszustände ansprechend auf jeden Steuerimpuls zu betätigen, und Mittel (18, 127), um die Betätigung des periodisch arbeitenden Mechanismus (24,30; 133,134) mit einer Geschwindigkeit zu bewirken, die höher ist als die Wiederkehrgeschwindigkeit der Halbbildaufzeichnungsintervalle, um eine entsprechend schnellere Betätigung der Ver- oder Entschlüsselungsvorrichtung als mit Halbbildgeschwindigkeit zu bewirken.
7. Fernsehanlage nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine Impul>ssignalquelle (18, 127) zum Liefern einer Reihe von Betätigungsimpulsen an den periodisch arbeitenden Mechanismus (24, 30; 133, 134), die mit einer Geschwindigkeit wiederkehren, die schneller als die Wiederkehrgeschwindigkeit der Halbbildaufzeichnungsintervalle ist, und einzeln eine Zeilensynchronisierkomponente des Fernsehsignals darstellen.
8. Fernsehanlage nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch Mittel (41, 42, 34, 36; 135, 136, 35) zum zeitweiligen Rückstellen des periodisch arbeitenden Mechanismus (24, 30; 133, 134) auf einen verbestimmten Bezugsarbeitsschritt gemäß einem vorgeschriebenen Rückstellschema.
9. Fernsehanlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der impulsbetätigte, periodisch arbeitende Mechanismus auf die Anlegung einer vorbestimmten Anzahl von Impulsen derart anspricht, daß eine Periode von Arbeitsvorgängen mit wenigstens zwei Arbeitsschritten ausgeführt wird, und einen Impulszähler (30, 134) aufweist, durch den er von einem Arbeitsschritt auf den nächsten ansprechend auf eine andere vorbestimmte Anzahl von Impulsen fortgeschaltet wird.
10. Fernsehanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung einen Impulszählmechanismus (158, 206) enthält, der das Steuersignal bei der Speicherung einer vorbestimmten Anzahl von daran angelegten Impulsen durch diesen Mechanismus erzeugt, während durch den Impulszählmechanismus eine Bezugszahlspeicherung der daran angelegten Impulse durch eine impulsempfindliche Rückstelloder Löschschaltung (155, 157; 203—205) hergestellt wird, an die eine Vorrichtung (152, 200) Rückstell- oder Löschimpulse mit einer Zeitstellung anlegt, die sich gemäß einem Schlüsselschema ändert.
11. Fernsehanlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Impulszählmechanismus angelegten Impulse Synchronisierkomponenten des von der Fernsehanlage übertragenen Fernsehsignals aufweisen, wobei der Impulszählmechanismus (158, 206) bei Speicherung einer
vorbestimmten Anzahl solcher Komponenten wie die Folge von Arbeitsschritten der Steuereinrichtung das Steuersignal gemäß einem Schlüsselschema erzeugt, wobei die Rückstell- oder Löschimpulse Synchronisierkomponenten, des Fernsehsignals aufweisen, die während vorbestimmter Halbbildrücklaufintervalle an die Rückstellschaltung (155157; 203215) angelegt werden, die ansprechend auf solche angelegten Komponenten gemäß einem zweiten Schlüsselschema das verschlüsselte Steuersignal modifiziert, das von dem Impulszählmechanismus erzeugt wird.
12. Fernsehanlage nach den Ansprüchen 10 und 11, gekennzeichnet durch Mittel (151, 154) zum Auswählen von vorbestimmten Synchronisierkomponenten des Fernsehsignals in bestimmten
Intervallen, während die Mittel zum Anlegen ve Löschimpulsen an die Löschschaltung mit ein* Zeitstellung, die gemäß einem Schlüsseischen: variiert, eine Schaltung (152) ist, die solche au gewählten Komponenten verwertet.
13. Fernsehanlage nach Anspruch 12, dadun gekennzeichnet, daß die Wählvorrichtung (15 154) bestimmte Synchromsierkomponenten wäl rend vorbestimmter Halbbildrücklauf intervalle di Fernsehsignals auswählt.
14. Fernsehanlage nach Anspruch 11, dadun gekennzeichnet, daß die gemäß dem zweit« Schlüsselschema erfolgende Modifizierung des ve schlüsselten Steuersignals, das von dem Impul zählmechanismus erzeugt wird, eine Phasei änderung dieses Signals ist.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
1 809 789/193 3.59
DE1953Z0003493 1952-06-04 1953-06-04 Fernsehanlage mit einer Ver- oder Entschluesselungsvorrichtung Pending DE1054486B (de)

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