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DE892021C - Elektrische Glühlampe oder Entladungsröhre - Google Patents

Elektrische Glühlampe oder Entladungsröhre

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Publication number
DE892021C
DE892021C DENDAT892021D DE892021DA DE892021C DE 892021 C DE892021 C DE 892021C DE NDAT892021 D DENDAT892021 D DE NDAT892021D DE 892021D A DE892021D A DE 892021DA DE 892021 C DE892021 C DE 892021C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
lamp
tubular
projection
flange
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT892021D
Other languages
English (en)
Inventor
Eindhoven Henricus Gooskens (Niederlande)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE892021C publication Critical patent/DE892021C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • H01J5/00Details relating to vessels or to leading-in conductors common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J5/50Means forming part of the tube or lamps for the purpose of providing electrical connection to it
    • H01J5/54Means forming part of the tube or lamps for the purpose of providing electrical connection to it supported by a separate part, e.g. base
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B23/00Re-forming shaped glass
    • C03B23/04Re-forming tubes or rods
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01J9/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
    • H01J9/24Manufacture or joining of vessels, leading-in conductors or bases
    • H01J9/245Manufacture or joining of vessels, leading-in conductors or bases specially adapted for gas discharge tubes or lamps
    • H01J9/247Manufacture or joining of vessels, leading-in conductors or bases specially adapted for gas discharge tubes or lamps specially adapted for gas-discharge lamps

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

■Bei der Herstellung von elektrischen Glühlampen und Entladungsröhren ist es häufig erwünscht, 'bestimmte Abmessungen der Lampe oder Röhre, wie die Liehtpunkthöhe, die gesamte Kolibenlänge bei einer Glühlampe oder Entladungsröhre mit zwei Füßen, während der Herstellung gten&u einstellen zu können. Bei einem 'bekannten Verfahren wurde dies dadurch erzielt, daß an den Lampen- older Röhrenhals ein metallener Sockel festgekittet und aiii letzterem der eigentlich© Lampen- oder Röhrenfuß vorgesehen wurde. Dieser Fuß wind 'bei seiner Montage in 'bezug auf den metallenen Innensockel derart eingestellt, daß die betreffende Lampe oder Röhnei die gewünschte Abmessung erhält. Dann wind der Fuß, ζ. B. durch Löten, am Innensockel befestigt. Diesem Verfahren haftet der Nachteil an, daß der Innensockel ausschließlich bei der Herstellung der Lampe oder Röhre eine Aufgabe zu erfüllen hat, während des eigentlichen Betriebes der Lampe oder Röhre jedoch keine Rolle spielt, da, wenn die Einstellung der genannten Abmessung in der Lampe oder Röhre nicht stattzufinden brauchte, der Lampen- oder Röhrenfuß selber unmittelbar auf 'dem Kolbenhalis vorgesehen werden könnte. Die Anwendung des metallenen Innensockels· bedeutet also Materialverlust.
Die Erfindung hat den Zweck, ein Mittel zu schaffen, durch das dieser Übelstand beseitigt wird. Es wind dabei von einer elektrischen Glühlampe ader Entladungs röhre ausgegangen, 'bei 'der die Stromzuführumgisdrahte unter Verwendung von einem oder mehreren Telferröhrchen in das Innere
des Gefäßes- hineingeführt sind. Die Lampe oder Röhre gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Lampenv- oder Röhrenfuß in an sich bekannter Weise durch Vermittlung einer Anschlagfläche an der Stirnfläche eines an (dem Kolben- - gefäß vorhandenen Vorsprunges anliegt, bei der der rohrförmige Vorsprung und das Tellerröhrchen au einem einzigen Stück -bestehen, das zwischen dem Vorsprung und der am Tellerröhrchen vorhandenen ίο Ouetschstelle mit einem hervorragenden Flansch versehen ist, der mit dem Kollbemgefälß verschmölzen ist.
Infolge der erfindungsgemäten Anwendung eines solchen rohrförmigen Vorspruniges besteht die Mög-Kehkeit, den letzteren nach der Einstellung auf die gewünschte Abmessung auf die erforderliche Länge abzuschneiden, eine Möglichkeit, welche bei Glühlampen oder Entladungsröhren der üblichen Bauart nicht vorhanden ist. Dort wind nämlicih die Stirnfläche des Kolfoens 'durch die AnschmelzsteHe zwischen dem Kolben und dem Gestell gebildet. Infolge ides Umstandes, daß gemäß der Erfindung der Lampen- oder Röhrenfuß durch Vermittlung einer Anschl&gfliäche an der Stirnfläche des Vorsprüngas anliegt, nimmt auch dieser Fuß eine zuvor genau bestimmbare Lage in «bezug auf das Kol'ben^- gefäß ein, was bei den üblichen Lampen- und Röhrenbauarten nicht der Fall ist. Dort wird nämlich, der Fuß in der Regel mittels einer gewissen Kittmenge an der an sich hinsichtlich der Abmessungen ungenauen Schulter deis Kolbens befestigt. Bei der Lampe oder Röhre gemäß der Erfindung ist es hingegen möglich, den Fuß aus^ schließlich an den Seitenwänden des rohrförmigen Vonsprunges zu befestigen' und die Änschlagfläche, die z. B. durch dien Boden des Fußes· oder durch einen im Innern des Fußes unterbrochenen oder ununterbrochenen Rand gebildet werden kann, unmittelbar an der Stirnfläche des Vorsprunges anliegen zu lassen. Gewünschtenfalls kann zwischen der Anschlagfläche" im Fuß und der Stirnfläche des KoHbengef äßes eine dünne Lackschicbt, z. B. in einer Stärke von der Größenordnung von 0,5 mm oder weniger, angewendet werden. Infolge ihrer sehr 45. geringen 'absoluten Stärke hat eine solche Lackschicht praktisdh keinen Einfluß auf die genaue Einstellung des Fußles auf dem Kolbengefläiß.
Der Durchmesser des Flansches wind vorzugsweise derart gewählt, daß er idem inneren Durchmessendes Kolibenhalses annähernd' gleich ist. Das Stück, das den rohrförmigen Vorsprung und das Tellerröhrchen enthält, kann derart hergestellt werden, daß von zwei Stücken Rohrglas ausgegangen wird, (die je an einem der Enden einen Flansch aufweisen, und1 diese Flansche am Rand zusammengeschmolzen wenden und· auf diese Weise den Anschmelzflansch für den Kollben bilden.
Gemäß einer günstigen Ausführungsform der Erfindung ist es-jedoch empfehlenswert, hier derart zu verfahren, daß ein Stück Rohrglas· an einer Stelle zwischen seinen Endflächen durch. Stauchung mit einem Flansch versehen wird- und daß dann das Rohrglas örtlich zusammen mit einem oder mehreren PoldrSlhten und gegebenenfalls mit einem Pumpstengel zu einer Quetschstelle gebildet wird. Diese Ausführung bat den Vorzug, daß mit den üblichen Hilfsmitteln ein Lampengestell hergestellt wenden kann, bei dem der Abstand zwischen der AnschmelzsteHe des Flansches im. Kolben und dem von diesem Anschlußflansch 'abliegenden Ende der Ouetscbstelle höchstens 3 cm 'tetragt. Biei der Herstellung der Quetschstelle kann nämlich das Tellerröhrchen auf zweckdienliche Weise durch Vermittlung des rohrförmigen Vorsprunges in einer Zange oder einem ähnlichen Werkzeug festgehalten wenden. Im die Quetscbstelle können natürlich auch mehr als zwei Poldrähte eingeschmolzen werden, ferner kann die QuetstibsteHe auf verschiedene Weise ausgestaltet sein. Unter dem Begriff Quetschstelle sind in diesem Zusammenhang nicht nur Ein-Schmelzungen von Polidräihten in /einem Tellerröhrchen, die durch Zusammenkneifen' mit einer Zange hergestellt worden sind, sondern z. B. auch diejenigen zu. verstehen, 'bei denen die Poldr'älhte in einer sie eng umschlieißenden Glasröhre angeordnet sind und die Einschmel'zung dadurch 'bewerkstelligt wind, daß das Material des Telilerröhrchens auf eine hohe Temperatur erhitzt wind,\vodurch es erweicht und sich um d;ie Pöldrähte schließt.
Die Ausführung der Lampe oder Röhre mit einem hervorragenden Anschmelzflansch am Tellerröhrchen 'bietet ferner gemäß einer Ausf ühiruing der Lampe oder Röhre gemäß der Erfindung die Möglichkeit, den Lampen- oder Röhrenfuß mittels hakenförmiger Ansätze, die auf der Innenseite des Verschmelzungsflansches auf ruhen, am Lanxpen- oder Röhrenigefäß zu befestigen.
Da der rohrförmige Vorsprung bei der Lampe oder Röhre gemSlß der Erfindung im allgemeinen1 einen geringeren -Außendurchmesser als das Lampen- oder Röhrengefäß selber hat, können mit Hilf© der Erfindung 'an einer Lampe oder Röhre Füße 'befestigt weinden, die selber auch einen wesentlich geringeren Durchmesser als das Lampen- oder Röhrengefäß 'besitzen. Ferner ist es (durch Anwendüng 'der Erkenntnis, auf (die sich die Erfindung gründet, möglich, Glühlampen oder Entladungsröhren herzustellen, bei denen die Reproiduzierfoarkeit bestimmter Abmessungen viel größer ist, als es bei den üblichen Bauarten der Fall war.
Die Erfindung wind an Hanld der Zeichnung näher erläutert.
In Fig. ι ist eine Ausführunigsform einer elektrischen Entladungsrohre, teilweise im Schnitt, teilweise in Ansicht, dargestellt.
In den Fig. 2 bis· einschließlich 5 sind vier aufeinanderfolgende Stufen der Herstellung des Gestells und des an ihm vorhandenen rohrförmigen Vorspruniges aus einem einzigen Stück Rohrglas sowie aus zwei Poldrähten und aus einem Pumpstengel dargesteilt..
Fig. 6 zeigt eine andere Herstellungsweise des Teiles nach Fig. 3.
In Fig. 7 ist eine abgeänderte Ausfühirungsform des einen Endes der Röhre nach Fig. ι dargestellt.
Die Fig. 8 und 9 zeigen zwei Möglichkeiten zur Befestigung· des Fußes am rohrförmigen Vorsprung. Die Entladungsrohre nach Fig. 1 weist ein Kol'bengefäß 1 auf, in das an den Enden Gesteift 2 und 3 eingeschmolzen sind1, die Quetschstellen 4 und 5 aufweisen. In die Ouetsehstelle 4 sind die PoI-drähte 6 und 7, die zusammen die Elektrode 8 tragen, und der Pumpstengel 9 aufgenommen, Die Ouetschstelle 5 enthält diiei Poldrähte 10 und1 n, die als Stützen für die Elektrode 12 dienen. Von dem Vorhandensein des Bumpstengel'S 9 im Gestell 2 abgesehen, welcher im Gestell 3 nicht vorhanden ist, ist die Bauart dieser Gestelle die gleiche, so daß die Beschreibung der Bauart des Gestelles 2 genügt. Das Gestell 21 weist außer der Quetsehstelle 4, den mit dem Kolbengefäß i- zu, verschmelzenden Flansch 13 und den rohrförmigen Vorsprung 14 -auf.
Nachdem auf die nachstehend beschriebene Weise das Gestell 2 fertiggestellt worden ist, wird es am äußeren Rand an der Stelle der ringförmigen Zone A in den Kolben 1 eingeschmolzen. Auf ähnliche Weise wird idas Gestell 3 am anderen Ende mit dem Kolben verbunden. Bei dieser Einsehmelzung kann der Kolben am Rand an den Flansch 13 anas geschmolzen oder der Kolben über den Flansch 13 geschoben und die Ansehmelizung hergestellt werden, worauf der äußere zylindrische Kolbenteil als. Abfall übrig bleibt. Wenn die Gestelle eingeschmolzen sind, wird die Röhre mittels des Pump-'Stengels 9 entlüftet unid gegebenenfalls mit Gas gefüllt, worauf dieser Pumpstengel an einer im rohrförmigen Vorsprung 14 gelegenen Stelle aibgeschmolzen wind, was z. B. mit Hilfe eines um diesen Pumpstengel herum anzuordnenden elekirischen 'Heizelements erfolgen kann. Die Röhre wird dann auf eine bestimmte Abmessung eingestellt, die im vorliegenden Fall als die gesamte Länge der Röhre vorausgesetzt wird. Zu diesem Zweck wird die Röhre in eine Schablone gesetzt und wenden auf den Vorsprüngen· Merkzeichen derart angelbracht, daß der Abstand α zwischen diesen Zeichen der Länge der Röhre ohne Füße entspricht. Nachdem diese Merkzeichen vorgesehen worden sind, wenden die Vorsprünge auf die gewünschte Länge abgeschnitten, was durch die rohrförmige Ausgestaltung der Vonsprünge ohne weiteres möglich ist. Bs ist auch möglich, zwei parallel zueinander angeordnete Schleifscheiben in einem derartigen Abstand voneinander anzuordnen, daß dieser Abstand der gewünschten Länge der Röhre ohne Füße genau entspricht. Die eingeschmol'zene Röhre kann in diesem Fall ohne weiteres zwischen die Schleifscheiben gebracht werden, welche die VorsprÜTiige auf 'das gewünschte Maß abschneiden. Schließlich wenden auf den Vorsprüngen die Füße 15 und 16 derart vorgesehen, daß eine Anschlagfläche dieser Füße auf der Stirnfläche der Vorsprünge aufruht. Dies zeigt in vergrößertem Maßstab Fig. 8, in der dias linke Ende der Röhre nach Fig. ι dargestellt ist. Auf der mit 17-17 bezeichneten Stirnfläche des Vorsprunges 14 ruht der Boden 18 des Fußes 15. Da die Füße mit großer Genauigkeit hergestellt wenden können, z. B. durch Pressen aus Kunstharz, Messing u. dgl., ist, wenn an einer Röhre der in Fig. 1 angegebenen Länge α zwei Füße 15 mit einer Bodendicke b nach Fig. 8 befestigt werden, die Länge einer solchen Röhre sehr genau reproduzierbar. Diese Füße lassen sich ausschließlich an der Seitenwand 19 des rohrförmigen Vorsprunges 14 'befestigen, aber auch falls zwischen der Stirnfläche 17-17 des rohrförmigen Vorsprunges 14 und der Anschlagfläche des Fußes 15 als Befestigungsmittel eine dünne Lackschicht, z. B. in einer Stärke von der Größenordnung von 0,5 mm oder weniger, angewendet wind, bleibt die gesamte Länge der Röhne samt dien Füß©n genügend genau. Es ist naturgemäß nicht unbedingt erforderlich, daß die Ansehlagnäiche im Röhrenfuß durch den Fußboden gebildet wind; es ist als solche auch ein Rand anwendbar, der gegebenenfalk unterbrachen sein kann. Gewünschtenfalls kann der Fuß an der Stelle der Stirnfläche 17-17 eine Verengung und im mittleren Teil einen weiter durchlaufenden Hohlraum aufweisen. Die Enden der PoMrähte 6 und 7 sind über die Stirnfläche 17-17 des Vor-Sprunges und durch enge Kanäle 15" in der Seitenwand des Fußes 15 geführt. Diese Kanäle münden in in der Außenwand des Fußes vorgesehene Schlitze, in welche die Enden der. Poldrähte gelegt sind. Dann wind der Schlitz mit Lötmatenial I5ft gefüllt, und zwar derart, daß die Außenseite dieses Lötmaterials mit der Außenseite des Fußes zusammenfällt. Auf diese Weise wenden die äußeren Stromzuführungskontakte erhalten. Dieses Ergebnis läßt sich jedoch auch auf andere Weise erzielen.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Fall war es die gesamte Röhrenlänge, die durch das Abschneiden der Vorsprünge 14 auf das gewünschte Maß eingestellt wunde. Bs lassen sich auf ähnliche Weise natürlich auch andere Werte einstellen, z. B. die in Fig. ι mit c bezeichnete Lichtpunkthöhe in dem Fall, wo der in Fig. 1 im Schnitt dargestellte Teil einen Teil einer elektrischen Glühlampe mit einem einzigen Fuß darstellen würde und somit das Organ 8 einen Glühkörper darstellt.
In den Fig. 21, 3 und 4 ist 'die Art und Weise dargestellt, auf die sich gemäß der Erfindung aus dem in Fig. 2 mit 20 bezeichneten Glasrohre tuck das in Fig. 5 dangestellte Gestell herstellen läßt. Zu diesem Zweck wind 'die Zone B dieses Rohrglasstückes mit Hilfe von Brennern, die hier 'schematisch durch die Pfeile 21 angedeutet sind, bis zum Erweichen erhitzt, worauf dadurch,, daß das betreffende Rohrglasstück einem Druck in Richtung der Pfeile C unterworfen wird, das ursprünglich zylindrische Rohrgfesstüek aufgestaucht wird und die in Fig. 3 dargestellte Gestalt erhält. Dieser Körper kann dann in die in Fig. 4 dargestellte Zange 22- gesetzt wenden, und im Hohlraum dieses'Körpers 14 wenden der Pumpstengel 23 und die Poldrähte 24 und 25 angeordnet. Mit Hilfe einer dazu geeigneten Vorrichtung wird dann das in der Darstellung unten befindliche Ende 26 des Glaskörpers in die Quetschstelle 27 gemäß Fig. 5 umgeformt, in welche die Poldrähte 24 und 2,5 sowie der Pumpstengel 23 aufgenommen sind. Infolge des Umstandes, d>aß das zu
bildende Gestell und der Vorsprung 20a ein Ganzes bilden und der Vorsprunig aoa von beliebiger Länge gewählt werden kann, läßt sich ein sehr kurzes Gestell herstellen. So beträgt bei dem Gestell nach Fig. 51 der Abstand d zwischen dem Anschmelzflansch 28 und dem vom letzteren abliegenden Ende 29 der Quetschstelle 2 cm. Es ist jedoch sehr gut möglich, das Gestell noch viel kürzer zu machen und für d einen Wert von z. B. 5 mm zu erhalten.
In Fig. 6 ist eine von dem in Fig. a dargestellten Verfahren abweichende Weise der Herstellung des in Fig. 3 dargestellten Glaskörpers angegeben. Nach Fig. 6 wind dabei von zwei Rohrglasstücken 30 und 31 ausgegangen, die mit Flanschen 30 und 33 versehen sinid. Dadurch·, daß diese Flansche am äußeren iRand laneinaniderges'cbmolzen weiden, wind gleichfalls der in Fig. 3 dargestellte Glaskörper erhalten.
In Fig. 7 ist das. Ende einer Entladungsröhre dangestellt, bei der infolge der Krümmung der zwei Flansche 34 und 35, die zusammen den Anscbmelzflansch 36 das Gestells 37 im Kolben 38 'bilden, der Abstand f zwischen dem Ende des Fußes 39 und dem Ende der Kolbenfläche 3l8 wesentlich kleiner als die entsprechende Abmessung e in Fig. 1 ist. Eine andere Ausführungsform der Befestigung, des Fußes am Vorsprung nach Fig. 8 ist in Fig. 9 dargestellt. Es sind hier im Boden 40 des Röhrenfmfies.41 einige, im vorliegenden Fall zwei Ansäftze 42 und 43 befestigt, die an den Enden die Hakem 44 und 45 aufweisen. Infolge des Umstanides, daß die Ansätze 42 und 43 etwas federnd sind, läßt sich ein derartiger Fuß in der Weise am Vorsprung foefestigen, daß die Haken 44 und 45 zueinander hin bewegt und in die öffnungen idles rohrförmigen Vorsprunges 46 geschoben werden. Wind 'der Fuß dann weitergeschoben, so spreizen sich die Haken ■ 44 und 45, sobald sie den erweiterten Teil 47 des . Vorisprunges erreicht haben, auseinander und haken sich an der Innenseite des Verschmelzungsflansehes 48 fest. Auf ähnliche Weise wie an Hand der Fig. 8 beschrieben wurde, sind bei dieser Ausführungsform die Poldrähte an den äußeren Stromzuführunigskontakten des. Fußes befestigt. Auf die in Fig. 9 dargestellte- Weise wind auch eine sehr haltbare Befestigung dar Füße auf dem Lampen- oder Röhrengefiälß erzielt, wobei z. B. eine Aussparung in der Fußwand und ein entsprechender Nocken in der Wand des rohrförmigen Vorsprunges eine Drehung idles Fußes in bezug auf den Vorsprung verhindern.
Ein weiterer Vorteil der Bauart gemäß der Erfindung liegt darin, daß es auf einfache Weise mög-Hch ist, eine Lampe ■ oder Röhre mit berührungsfreien Stromzuführungskontakten zu erhalten.
Obwohl in der Figurbeschreibung nur Beispiele
der Erfindung in der Form einer Glühlampe und leuchtenden Entladungsröhre angegeben sind, ist es einleuchtend, daß diese Bauarten, z. B. an RaidSoempfange- und -senderöhren angewendet, gleichfalls im Rahmen der Erfindung liegen.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Elektrische Glühlampe oder Entladungs- ; röhre, ;bei der idie Stromzuführungsdrähte unter Verwendung von einem oder mehreren Tellerröhrchen in das Innere des· Gefäßes hineingeführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Lampen- oder Röhrenfuß in an sich bekannter Weise durch Vermittlung einer Anschlagfläche an der Stirnfläche eines an dem Kolbengefätß vorhandenen Vorsprunges anliegt und der rohrförmige Vorsprung und das Tellerröhrchen aus einem einzigen Stück bestehen, das zwischen dem Vorsprung und der am Tellerröhrchen vorhandenen Quetschstelle mit einem hervorragenden Flansch versehen ist, der mit dem Kolbengefäß verschmolzen ist.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung des rohrförmigen Vorsprunges und des Gestelles nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stück Rohrglas an einer Stelle zwischen seinen Endflächen durch Aufstauchung mit einem Flansch versehen wird1, und daß dann das Rohrglas örtlich zusammen mit einem oder mehreren !Poldrähten und gegebenenfalls -mit einem Pumpstengel in eine Quetschstelle umgeformt wird.
  3. 3. Elektrische Glühlampe oder Entladungsröhre, bei welcher der bzw. die rohrförmigen Vorspränge und das bzw. die Gestelle gemäß idem Verfahren nach Anspruch-2 hergestellt worden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen dem vom Anschmelzflansch abliegenden Ende der Quietschstellc und dem Anschmelzflansdh. höchstens 3 cm beträgt.
  4. 4. Elektrische Glühlampe oder Entladungsröhre nach einem der Ansprüche 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Lampen- oder Röhrenfuß mittels hakenförmiger Ansätze, die an der Innenseite dies Verschmelzungsflansches anliegen, auf dem Lampen- oder Röhrengefäß befestigt ist.
  5. 5. Verfahren zur Her-Stellung einer elekirischen Glühlampe oder Entladungsröhre nach einem der Ansprüche 1, 3 oder 4, mit einer oder mehreren* bestimmten Abmessungen, wie Lichtpunkthöhe, gesamte Röhrenlänge u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwisehen dem Ende das odar eines-der rohrförmigen Vorsprünge und einem anderen Lampen- oder Röhrenteil, wie dem lichteuss'trahlenden Organ, das Ende des anderen· rohrförmigen Vorsprunges bei einer Lampe oder Röhre mit zwei Füßen od. dgl. bestimmt wird und in der Weise eingestellt wird', daß von dem rohrförmigen Vorsprung ein Rohrstück auf die erforderliche Länge abgeschnitten wird, worauf der rohrförmige Vorsprung 'bzw. die rohrförmigen Vor-Sprünge mit einem Lampenfuß versehen wird bzw. wenden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    5443 9.
DENDAT892021D 1941-11-12 Elektrische Glühlampe oder Entladungsröhre Expired DE892021C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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