DE892021C - Elektrische Glühlampe oder Entladungsröhre - Google Patents
Elektrische Glühlampe oder EntladungsröhreInfo
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Description
■Bei der Herstellung von elektrischen Glühlampen
und Entladungsröhren ist es häufig erwünscht, 'bestimmte Abmessungen der Lampe oder Röhre, wie
die Liehtpunkthöhe, die gesamte Kolibenlänge bei einer Glühlampe oder Entladungsröhre mit zwei
Füßen, während der Herstellung gten&u einstellen zu
können. Bei einem 'bekannten Verfahren wurde dies dadurch erzielt, daß an den Lampen- older Röhrenhals
ein metallener Sockel festgekittet und aiii
letzterem der eigentlich© Lampen- oder Röhrenfuß vorgesehen wurde. Dieser Fuß wind 'bei seiner
Montage in 'bezug auf den metallenen Innensockel
derart eingestellt, daß die betreffende Lampe oder Röhnei die gewünschte Abmessung erhält. Dann
wind der Fuß, ζ. B. durch Löten, am Innensockel befestigt. Diesem Verfahren haftet der Nachteil an,
daß der Innensockel ausschließlich bei der Herstellung der Lampe oder Röhre eine Aufgabe zu
erfüllen hat, während des eigentlichen Betriebes der Lampe oder Röhre jedoch keine Rolle spielt, da,
wenn die Einstellung der genannten Abmessung in der Lampe oder Röhre nicht stattzufinden brauchte,
der Lampen- oder Röhrenfuß selber unmittelbar auf 'dem Kolbenhalis vorgesehen werden könnte. Die
Anwendung des metallenen Innensockels· bedeutet also Materialverlust.
Die Erfindung hat den Zweck, ein Mittel zu schaffen, durch das dieser Übelstand beseitigt wird.
Es wind dabei von einer elektrischen Glühlampe
ader Entladungs röhre ausgegangen, 'bei 'der die Stromzuführumgisdrahte unter Verwendung von
einem oder mehreren Telferröhrchen in das Innere
des Gefäßes- hineingeführt sind. Die Lampe oder
Röhre gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Lampenv- oder Röhrenfuß in an
sich bekannter Weise durch Vermittlung einer Anschlagfläche an der Stirnfläche eines an (dem Kolben-
- gefäß vorhandenen Vorsprunges anliegt, bei der der
rohrförmige Vorsprung und das Tellerröhrchen au
einem einzigen Stück -bestehen, das zwischen dem Vorsprung und der am Tellerröhrchen vorhandenen
ίο Ouetschstelle mit einem hervorragenden Flansch versehen ist, der mit dem Kollbemgefälß verschmölzen
ist.
Infolge der erfindungsgemäten Anwendung eines
solchen rohrförmigen Vorspruniges besteht die Mög-Kehkeit,
den letzteren nach der Einstellung auf die gewünschte Abmessung auf die erforderliche Länge
abzuschneiden, eine Möglichkeit, welche bei Glühlampen oder Entladungsröhren der üblichen Bauart
nicht vorhanden ist. Dort wind nämlicih die Stirnfläche
des Kolfoens 'durch die AnschmelzsteHe zwischen dem Kolben und dem Gestell gebildet.
Infolge ides Umstandes, daß gemäß der Erfindung der Lampen- oder Röhrenfuß durch Vermittlung
einer Anschl&gfliäche an der Stirnfläche des Vorsprüngas
anliegt, nimmt auch dieser Fuß eine zuvor genau bestimmbare Lage in «bezug auf das Kol'ben^-
gefäß ein, was bei den üblichen Lampen- und Röhrenbauarten nicht der Fall ist. Dort wird nämlich,
der Fuß in der Regel mittels einer gewissen Kittmenge an der an sich hinsichtlich der Abmessungen
ungenauen Schulter deis Kolbens befestigt. Bei der Lampe oder Röhre gemäß der
Erfindung ist es hingegen möglich, den Fuß aus^
schließlich an den Seitenwänden des rohrförmigen Vonsprunges zu befestigen' und die Änschlagfläche,
die z. B. durch dien Boden des Fußes· oder durch einen im Innern des Fußes unterbrochenen oder
ununterbrochenen Rand gebildet werden kann, unmittelbar an der Stirnfläche des Vorsprunges
anliegen zu lassen. Gewünschtenfalls kann zwischen
der Anschlagfläche" im Fuß und der Stirnfläche des KoHbengef äßes eine dünne Lackschicbt, z. B. in einer
Stärke von der Größenordnung von 0,5 mm oder weniger, angewendet werden. Infolge ihrer sehr
45. geringen 'absoluten Stärke hat eine solche Lackschicht praktisdh keinen Einfluß auf die genaue
Einstellung des Fußles auf dem Kolbengefläiß.
Der Durchmesser des Flansches wind vorzugsweise derart gewählt, daß er idem inneren Durchmessendes
Kolibenhalses annähernd' gleich ist. Das
Stück, das den rohrförmigen Vorsprung und das Tellerröhrchen enthält, kann derart hergestellt
werden, daß von zwei Stücken Rohrglas ausgegangen wird, (die je an einem der Enden einen
Flansch aufweisen, und1 diese Flansche am Rand
zusammengeschmolzen wenden und· auf diese Weise den Anschmelzflansch für den Kollben bilden.
Gemäß einer günstigen Ausführungsform der Erfindung ist es-jedoch empfehlenswert, hier derart
zu verfahren, daß ein Stück Rohrglas· an einer Stelle
zwischen seinen Endflächen durch. Stauchung mit
einem Flansch versehen wird- und daß dann das Rohrglas örtlich zusammen mit einem oder
mehreren PoldrSlhten und gegebenenfalls mit einem Pumpstengel zu einer Quetschstelle gebildet wird.
Diese Ausführung bat den Vorzug, daß mit den üblichen Hilfsmitteln ein Lampengestell hergestellt
wenden kann, bei dem der Abstand zwischen der AnschmelzsteHe des Flansches im. Kolben und dem
von diesem Anschlußflansch 'abliegenden Ende der Ouetscbstelle höchstens 3 cm 'tetragt. Biei der Herstellung
der Quetschstelle kann nämlich das Tellerröhrchen auf zweckdienliche Weise durch Vermittlung
des rohrförmigen Vorsprunges in einer Zange oder einem ähnlichen Werkzeug festgehalten
wenden. Im die Quetscbstelle können natürlich auch
mehr als zwei Poldrähte eingeschmolzen werden, ferner kann die QuetstibsteHe auf verschiedene
Weise ausgestaltet sein. Unter dem Begriff Quetschstelle sind in diesem Zusammenhang nicht nur Ein-Schmelzungen
von Polidräihten in /einem Tellerröhrchen,
die durch Zusammenkneifen' mit einer Zange hergestellt worden sind, sondern z. B. auch
diejenigen zu. verstehen, 'bei denen die Poldr'älhte in
einer sie eng umschlieißenden Glasröhre angeordnet sind und die Einschmel'zung dadurch 'bewerkstelligt
wind, daß das Material des Telilerröhrchens auf eine hohe Temperatur erhitzt wind,\vodurch es erweicht
und sich um d;ie Pöldrähte schließt.
Die Ausführung der Lampe oder Röhre mit einem hervorragenden Anschmelzflansch am Tellerröhrchen
'bietet ferner gemäß einer Ausf ühiruing der
Lampe oder Röhre gemäß der Erfindung die Möglichkeit, den Lampen- oder Röhrenfuß mittels
hakenförmiger Ansätze, die auf der Innenseite des Verschmelzungsflansches auf ruhen, am Lanxpen-
oder Röhrenigefäß zu befestigen.
Da der rohrförmige Vorsprung bei der Lampe oder Röhre gemSlß der Erfindung im allgemeinen1
einen geringeren -Außendurchmesser als das Lampen- oder Röhrengefäß selber hat, können mit
Hilf© der Erfindung 'an einer Lampe oder Röhre Füße 'befestigt weinden, die selber auch einen wesentlich
geringeren Durchmesser als das Lampen- oder Röhrengefäß 'besitzen. Ferner ist es (durch Anwendüng
'der Erkenntnis, auf (die sich die Erfindung
gründet, möglich, Glühlampen oder Entladungsröhren herzustellen, bei denen die Reproiduzierfoarkeit
bestimmter Abmessungen viel größer ist, als es bei den üblichen Bauarten der Fall war.
Die Erfindung wind an Hanld der Zeichnung näher
erläutert.
In Fig. ι ist eine Ausführunigsform einer elektrischen
Entladungsrohre, teilweise im Schnitt, teilweise in Ansicht, dargestellt.
In den Fig. 2 bis· einschließlich 5 sind vier aufeinanderfolgende
Stufen der Herstellung des Gestells und des an ihm vorhandenen rohrförmigen Vorspruniges aus einem einzigen Stück Rohrglas
sowie aus zwei Poldrähten und aus einem Pumpstengel dargesteilt..
Fig. 6 zeigt eine andere Herstellungsweise des Teiles nach Fig. 3.
In Fig. 7 ist eine abgeänderte Ausfühirungsform des einen Endes der Röhre nach Fig. ι dargestellt.
Die Fig. 8 und 9 zeigen zwei Möglichkeiten zur Befestigung· des Fußes am rohrförmigen Vorsprung.
Die Entladungsrohre nach Fig. 1 weist ein
Kol'bengefäß 1 auf, in das an den Enden Gesteift 2
und 3 eingeschmolzen sind1, die Quetschstellen 4
und 5 aufweisen. In die Ouetsehstelle 4 sind die PoI-drähte
6 und 7, die zusammen die Elektrode 8 tragen, und der Pumpstengel 9 aufgenommen, Die
Ouetschstelle 5 enthält diiei Poldrähte 10 und1 n, die
als Stützen für die Elektrode 12 dienen. Von dem Vorhandensein des Bumpstengel'S 9 im Gestell 2 abgesehen,
welcher im Gestell 3 nicht vorhanden ist, ist die Bauart dieser Gestelle die gleiche, so daß die
Beschreibung der Bauart des Gestelles 2 genügt. Das Gestell 21 weist außer der Quetsehstelle 4, den mit
dem Kolbengefäß i- zu, verschmelzenden Flansch 13
und den rohrförmigen Vorsprung 14 -auf.
Nachdem auf die nachstehend beschriebene Weise das Gestell 2 fertiggestellt worden ist, wird es am
äußeren Rand an der Stelle der ringförmigen Zone A
in den Kolben 1 eingeschmolzen. Auf ähnliche Weise wird idas Gestell 3 am anderen Ende mit dem
Kolben verbunden. Bei dieser Einsehmelzung kann der Kolben am Rand an den Flansch 13 anas
geschmolzen oder der Kolben über den Flansch 13 geschoben und die Ansehmelizung hergestellt
werden, worauf der äußere zylindrische Kolbenteil als. Abfall übrig bleibt. Wenn die Gestelle eingeschmolzen
sind, wird die Röhre mittels des Pump-'Stengels 9 entlüftet unid gegebenenfalls mit Gas
gefüllt, worauf dieser Pumpstengel an einer im rohrförmigen Vorsprung 14 gelegenen Stelle aibgeschmolzen
wind, was z. B. mit Hilfe eines um diesen Pumpstengel herum anzuordnenden elekirischen
'Heizelements erfolgen kann. Die Röhre wird dann auf eine bestimmte Abmessung eingestellt,
die im vorliegenden Fall als die gesamte Länge der Röhre vorausgesetzt wird. Zu diesem
Zweck wird die Röhre in eine Schablone gesetzt und wenden auf den Vorsprüngen· Merkzeichen derart
angelbracht, daß der Abstand α zwischen diesen
Zeichen der Länge der Röhre ohne Füße entspricht. Nachdem diese Merkzeichen vorgesehen worden
sind, wenden die Vorsprünge auf die gewünschte Länge abgeschnitten, was durch die rohrförmige
Ausgestaltung der Vonsprünge ohne weiteres möglich ist. Bs ist auch möglich, zwei parallel zueinander
angeordnete Schleifscheiben in einem derartigen Abstand voneinander anzuordnen, daß
dieser Abstand der gewünschten Länge der Röhre ohne Füße genau entspricht. Die eingeschmol'zene
Röhre kann in diesem Fall ohne weiteres zwischen die Schleifscheiben gebracht werden, welche die
VorsprÜTiige auf 'das gewünschte Maß abschneiden.
Schließlich wenden auf den Vorsprüngen die Füße 15 und 16 derart vorgesehen, daß eine Anschlagfläche
dieser Füße auf der Stirnfläche der Vorsprünge aufruht. Dies zeigt in vergrößertem Maßstab
Fig. 8, in der dias linke Ende der Röhre nach Fig. ι dargestellt ist. Auf der mit 17-17 bezeichneten
Stirnfläche des Vorsprunges 14 ruht der Boden 18 des Fußes 15. Da die Füße mit großer
Genauigkeit hergestellt wenden können, z. B. durch Pressen aus Kunstharz, Messing u. dgl., ist, wenn
an einer Röhre der in Fig. 1 angegebenen Länge α zwei Füße 15 mit einer Bodendicke b nach Fig. 8
befestigt werden, die Länge einer solchen Röhre sehr genau reproduzierbar. Diese Füße lassen sich
ausschließlich an der Seitenwand 19 des rohrförmigen
Vorsprunges 14 'befestigen, aber auch falls
zwischen der Stirnfläche 17-17 des rohrförmigen Vorsprunges 14 und der Anschlagfläche des Fußes
15 als Befestigungsmittel eine dünne Lackschicht, z. B. in einer Stärke von der Größenordnung von
0,5 mm oder weniger, angewendet wind, bleibt die gesamte Länge der Röhne samt dien Füß©n genügend
genau. Es ist naturgemäß nicht unbedingt erforderlich, daß die Ansehlagnäiche im Röhrenfuß durch
den Fußboden gebildet wind; es ist als solche auch ein Rand anwendbar, der gegebenenfalk unterbrachen
sein kann. Gewünschtenfalls kann der Fuß
an der Stelle der Stirnfläche 17-17 eine Verengung und im mittleren Teil einen weiter durchlaufenden
Hohlraum aufweisen. Die Enden der PoMrähte 6 und 7 sind über die Stirnfläche 17-17 des Vor-Sprunges
und durch enge Kanäle 15" in der Seitenwand
des Fußes 15 geführt. Diese Kanäle münden in in der Außenwand des Fußes vorgesehene
Schlitze, in welche die Enden der. Poldrähte gelegt sind. Dann wind der Schlitz mit Lötmatenial I5ft
gefüllt, und zwar derart, daß die Außenseite dieses Lötmaterials mit der Außenseite des Fußes zusammenfällt.
Auf diese Weise wenden die äußeren Stromzuführungskontakte erhalten. Dieses Ergebnis
läßt sich jedoch auch auf andere Weise erzielen.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Fall war es die gesamte Röhrenlänge, die durch das Abschneiden
der Vorsprünge 14 auf das gewünschte Maß eingestellt wunde. Bs lassen sich auf ähnliche Weise
natürlich auch andere Werte einstellen, z. B. die in Fig. ι mit c bezeichnete Lichtpunkthöhe in dem
Fall, wo der in Fig. 1 im Schnitt dargestellte Teil einen Teil einer elektrischen Glühlampe mit einem
einzigen Fuß darstellen würde und somit das Organ 8 einen Glühkörper darstellt.
In den Fig. 21, 3 und 4 ist 'die Art und Weise dargestellt,
auf die sich gemäß der Erfindung aus dem in Fig. 2 mit 20 bezeichneten Glasrohre tuck das in
Fig. 5 dangestellte Gestell herstellen läßt. Zu diesem Zweck wind 'die Zone B dieses Rohrglasstückes mit
Hilfe von Brennern, die hier 'schematisch durch die Pfeile 21 angedeutet sind, bis zum Erweichen erhitzt,
worauf dadurch,, daß das betreffende Rohrglasstück einem Druck in Richtung der Pfeile C
unterworfen wird, das ursprünglich zylindrische Rohrgfesstüek aufgestaucht wird und die in Fig. 3
dargestellte Gestalt erhält. Dieser Körper kann dann in die in Fig. 4 dargestellte Zange 22- gesetzt
wenden, und im Hohlraum dieses'Körpers 14 wenden
der Pumpstengel 23 und die Poldrähte 24 und 25 angeordnet. Mit Hilfe einer dazu geeigneten Vorrichtung
wird dann das in der Darstellung unten befindliche Ende 26 des Glaskörpers in die Quetschstelle
27 gemäß Fig. 5 umgeformt, in welche die Poldrähte 24 und 2,5 sowie der Pumpstengel 23 aufgenommen
sind. Infolge des Umstandes, d>aß das zu
bildende Gestell und der Vorsprung 20a ein Ganzes
bilden und der Vorsprunig aoa von beliebiger Länge
gewählt werden kann, läßt sich ein sehr kurzes
Gestell herstellen. So beträgt bei dem Gestell nach Fig. 51 der Abstand d zwischen dem Anschmelzflansch
28 und dem vom letzteren abliegenden Ende 29 der Quetschstelle 2 cm. Es ist jedoch sehr
gut möglich, das Gestell noch viel kürzer zu machen und für d einen Wert von z. B. 5 mm zu
erhalten.
In Fig. 6 ist eine von dem in Fig. a dargestellten
Verfahren abweichende Weise der Herstellung des in Fig. 3 dargestellten Glaskörpers angegeben.
Nach Fig. 6 wind dabei von zwei Rohrglasstücken 30 und 31 ausgegangen, die mit Flanschen
30 und 33 versehen sinid. Dadurch·, daß diese Flansche am äußeren iRand laneinaniderges'cbmolzen
weiden, wind gleichfalls der in Fig. 3 dargestellte Glaskörper erhalten.
In Fig. 7 ist das. Ende einer Entladungsröhre
dangestellt, bei der infolge der Krümmung der zwei Flansche 34 und 35, die zusammen den Anscbmelzflansch
36 das Gestells 37 im Kolben 38 'bilden, der
Abstand f zwischen dem Ende des Fußes 39 und dem Ende der Kolbenfläche 3l8 wesentlich kleiner
als die entsprechende Abmessung e in Fig. 1 ist. Eine andere Ausführungsform der Befestigung,
des Fußes am Vorsprung nach Fig. 8 ist in Fig. 9 dargestellt. Es sind hier im Boden 40 des Röhrenfmfies.41
einige, im vorliegenden Fall zwei Ansäftze
42 und 43 befestigt, die an den Enden die Hakem 44 und 45 aufweisen. Infolge des Umstanides, daß die
Ansätze 42 und 43 etwas federnd sind, läßt sich ein derartiger Fuß in der Weise am Vorsprung foefestigen,
daß die Haken 44 und 45 zueinander hin bewegt und in die öffnungen idles rohrförmigen
Vorsprunges 46 geschoben werden. Wind 'der Fuß dann weitergeschoben, so spreizen sich die Haken ■
44 und 45, sobald sie den erweiterten Teil 47 des
. Vorisprunges erreicht haben, auseinander und haken
sich an der Innenseite des Verschmelzungsflansehes 48 fest. Auf ähnliche Weise wie an Hand der Fig. 8
beschrieben wurde, sind bei dieser Ausführungsform
die Poldrähte an den äußeren Stromzuführunigskontakten
des. Fußes befestigt. Auf die in Fig. 9 dargestellte- Weise wind auch eine sehr haltbare
Befestigung dar Füße auf dem Lampen- oder Röhrengefiälß erzielt, wobei z. B. eine Aussparung
in der Fußwand und ein entsprechender Nocken in der Wand des rohrförmigen Vorsprunges eine
Drehung idles Fußes in bezug auf den Vorsprung verhindern.
Ein weiterer Vorteil der Bauart gemäß der Erfindung liegt darin, daß es auf einfache Weise mög-Hch
ist, eine Lampe ■ oder Röhre mit berührungsfreien Stromzuführungskontakten zu erhalten.
Obwohl in der Figurbeschreibung nur Beispiele
der Erfindung in der Form einer Glühlampe und
leuchtenden Entladungsröhre angegeben sind, ist es einleuchtend, daß diese Bauarten, z. B. an RaidSoempfange-
und -senderöhren angewendet, gleichfalls im Rahmen der Erfindung liegen.
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Elektrische Glühlampe oder Entladungs- ; röhre, ;bei der idie Stromzuführungsdrähte unter Verwendung von einem oder mehreren Tellerröhrchen in das Innere des· Gefäßes hineingeführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Lampen- oder Röhrenfuß in an sich bekannter Weise durch Vermittlung einer Anschlagfläche an der Stirnfläche eines an dem Kolbengefätß vorhandenen Vorsprunges anliegt und der rohrförmige Vorsprung und das Tellerröhrchen aus einem einzigen Stück bestehen, das zwischen dem Vorsprung und der am Tellerröhrchen vorhandenen Quetschstelle mit einem hervorragenden Flansch versehen ist, der mit dem Kolbengefäß verschmolzen ist.
- 2. Verfahren zur Herstellung des rohrförmigen Vorsprunges und des Gestelles nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stück Rohrglas an einer Stelle zwischen seinen Endflächen durch Aufstauchung mit einem Flansch versehen wird1, und daß dann das Rohrglas örtlich zusammen mit einem oder mehreren !Poldrähten und gegebenenfalls -mit einem Pumpstengel in eine Quetschstelle umgeformt wird.
- 3. Elektrische Glühlampe oder Entladungsröhre, bei welcher der bzw. die rohrförmigen Vorspränge und das bzw. die Gestelle gemäß idem Verfahren nach Anspruch-2 hergestellt worden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen dem vom Anschmelzflansch abliegenden Ende der Quietschstellc und dem Anschmelzflansdh. höchstens 3 cm beträgt.
- 4. Elektrische Glühlampe oder Entladungsröhre nach einem der Ansprüche 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Lampen- oder Röhrenfuß mittels hakenförmiger Ansätze, die an der Innenseite dies Verschmelzungsflansches anliegen, auf dem Lampen- oder Röhrengefäß befestigt ist.
- 5. Verfahren zur Her-Stellung einer elekirischen Glühlampe oder Entladungsröhre nach einem der Ansprüche 1, 3 oder 4, mit einer oder mehreren* bestimmten Abmessungen, wie Lichtpunkthöhe, gesamte Röhrenlänge u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwisehen dem Ende das odar eines-der rohrförmigen Vorsprünge und einem anderen Lampen- oder Röhrenteil, wie dem lichteuss'trahlenden Organ, das Ende des anderen· rohrförmigen Vorsprunges bei einer Lampe oder Röhre mit zwei Füßen od. dgl. bestimmt wird und in der Weise eingestellt wird', daß von dem rohrförmigen Vorsprung ein Rohrstück auf die erforderliche Länge abgeschnitten wird, worauf der rohrförmige Vorsprung 'bzw. die rohrförmigen Vor-Sprünge mit einem Lampenfuß versehen wird bzw. wenden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen5443 9.
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