DE8915764U1 - Kreissägeblatt mit Dämpfungselementen - Google Patents
Kreissägeblatt mit DämpfungselementenInfo
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Description
5419/+II/bu
Firaa Joh. WiIh. Arntz
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kreissägeblatt mit einem Stammblatt und peripheren Schneidelementen, wobei das
Stammblatt auf seinen beiden gegenüberliegenden Blattseiten jeweils mehrere in Umfangsrichtung verteilt angeordnete,
jeweils aus einem in einer Stammblatt-Vertiefung sitzenden, scheibenförmigen Dämpfungskörper bestehende Geräusch»
Dämpfungselemente aufweist.
Ein derartiges Kreissägeblatt ist aus der DE-OS 37 20 435 bekannt. Dieses speziell als Trennscheibe für Marmor und
Granit ausgebildete und hierzu periphere Diamant-Schneidelemente aufweisende Kreissägeblatt besitzt in einer Ausführungeform auf einer Seite seines Stammblattes eine
kreisringförmige Vertiefung, in der ein kreisringschelbenförmiger Dämpfungskörper sitzt. Diese Ausbildung ist jedoch insofern nachteilig, als die Vertiefung zu einer einseitigen, sich über den gesamten Umfang erstreckenden Quer-
* t · * I &igr; &igr; &igr;
Schnittsschwächung des Stammblattes und damit bei speziellen
Einsätzen unter Umständen zu Stabilitätsproblemen und zu Probismen beim Richten des "Xntt^s führt. Außerdem ist bei
einer eventuellen Beschädigung des Dämpfungskörpers dieser allenfalls mit einem großen Arbeitsaufwand austauschbar.
In einer weiteren Ausführungsform des aus der genannten Veröffentlichung bekannten Kreissägeblattes besitzt das Stammblatt
auf seinen beiden gegenüberliegenden Blatraeiten jeweils mehrere umfänglich verteilt angeordnete, in Stammblatt-Vertiefungen
sitzende Dämpfungskörper (Dünnbleche), wobei sich aber die auf den gegenüberliegenden Blattseiten
angeordneten Dämpfungskörper jeweils in zu der Blattebene senkrechter Richtung genau gegenüberliegen. Dies führt
nachteiligerweise zu einer äußerst starken Querschnittsreduzierung des Stammblattes in den Bereichen der Dämpfungskörper bzw. der Stammblatt-Vertiefungen, was ebenfalls zu
Problemen beim Richten des Blattes führt. Außerdem ist auch die Geräuschdämpfung bei dieser bekannten Ausführung noch
verbesserungsbedürftig, denn einerseits sind die Dämpfungskörper in die Vertiefungen über Klebstoffschichten eingeklebt,
wodurch zur Dämpfung erforderliche Relativbewegungen zwischen dem Stammblatt und den Dämpfungskörpern unterbunden
werden oder zumindest nur eingeschränkt möglich sind. Andererseits können sich Schallwellen, die im Bereich der peripheren
Schneidelemente entstehen, zwischen den eingesetzten Dünnblechen nahezu ungehindert in radialer Richtung nach
innen über das Stammblatt hinweg fortsetzen, was zu einer hohen Geräuschentwicklung führt.
Aus der DE-PS 29 28 489 ist ein weiteres Kreissägeblatt
bekannt, welches ein durch mindestens eine konzentrische, kreisringförmige Ausnehmung in der Dicke reduziertes« Stammblatt
und mindestens einen in der kreisringförmigen Aus-
< I • I
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nehmung aufgebrachten, konzentrischen, kreisringförmigen StUtzring aus Metall aufweist. Hierbei weist der Stutzring
eine geringere Breite auf als die Ausnehmung, so daß eine Innenringnut und eine Außenringnut zwischen der Ausnehmung
und dem StUtzring gebildet sind. Diese Ringnuten sind mit einem Kunststoff oder Klebstoff ausgefüllt. Dieses bekannte
Kreissägeblatt hat sich hinsichtlich seiner Säge- bzw. Trenneigenschaften sowie auch hinsichtlich der Geräuschdämpfung
durch den StUtzring im wesentlichen gut bewährt und wird daher fUr bestimmte Anwendungsfälle sicherlich
weiter Verwendung finden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kreissägeblatt der gattungsgemäßen Art so zu verbessern, daß einerseits die
mechanischen Eigenschaften des Stammblattes sowie andererseits auch die Geräuschdämpfung optimiert werden können.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Dämpfungselemente derart in Umfangsrichtung des Stammblattes
abwechselnd auf den beiden gegenüberliegenden Blattseiten angeordnet sind, daß in zu der Ebene des Stammblattes senkrechter
Richtung eine Überlappungsfreiheit jeweils zwischen den auf den gegenüberliegenden Blattseiten angeordneten
Dämpfungselementen gewährleistet ist. Dies bedeutet, daß erfindungsgemäß jede gedachte, axiale, d.h. senkrecht zur
Blattebene verlaufende Schnittlinie durch höchstens eines der Dämpfungselemente verläuft, so daß in den den Dämpfungselementen
gegenüberliegenden Bereichen der jeweils anderen, gegenüberliegenden Blattseite sowie auch jeweils zwischen
den Dämpfungselementen einer Blattseite die üblichen Richtarbeiten ohne weiteres durchgeführt werden können. Dabei
ist das Stammblatt vorteilhafterweise in seiner Dicke maximal um die Tiefe nur einer Stammblatt-Vertiefung reduziert,
was zu einer vorteilhaft hohen Stabilität führt.
Zudem können bei eventuellen Beschädigungen einzelne Dämpfungskörper
sehr viel einfacher ausgetauscht werden als im Falle des bekannten, durchgehenden Ringkörpers.
In einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind die Dämpfungselemente derart angeordnet und/oder
besitzen derartige Flächenformen, daß jede gedachte, radial durch das Stammblatt verlaufende Schnittlinie durch den
Bereich mindestens eines der Dämpfungselemente verläuft. Durch diese vorteilhafte Ausgestaltung wird eine besonders
wirkungsvolle Geräuschdämpfung erreicht, da verhindert wird, daß sich peripher entstehende Schallwellen in radialer Richtung
nach innen fortsetzen, weil stets zumindest eines der erfindungsgemäßen Dämpfungselemente diesen radialen Weg unterbricht.
Dies bedeutet, daß die Dämpfungselemente gemäß der Erfindung hinsichtlich ihrer Wirkung praktisch einen
durchgehenden Ringdämpfer bilden. Vorzugsweise ist dabei vorgesehen, daß jeweils zwei in Umfangsrichtung des Stammblattes
benachbarte und auf den gegenüberliegenden Blattseiten angeordnete Dämpfungselemente sich in radialer Richtung
des Stammblattes über einen bestimmten Umfangswinke1-bereich
hinweg bereichsweise überlappen. Hierdurch verlaufen einige radiale Schnittlinien jeweils durch die sich
überlappenden Abschnitte von jeweils zwei auf den beiden gegenüberliegenden Blattseiten angeordneten Dämpfungselementen.
Jedes erfindungsgemäße Dämpfungselement ist von einer
zwischen dem Dämpfungskörper und der Stammblatt-Vertiefung
gebildeten Dämpfungsfuge umgeben. Im Vergleich zu dem
bekannten ringscheibenförmigen Dämpfungselement ist die erfindungsgemäße Ausgestaltung insofern von Vorteil, als
die gesamte Abrollinie aller Dämpfungsfugen sehr viel länger
ist als bei der bekannten Ringscheiben-Ausbildung. Die
Gesamt-Abrollänge der Dämpfungsfugen beeinflußt die
Dämpfungseigenschaften des Sägeblattes, d.h. eine längere Dämpfungsfuge bedeutet eine bessere Geräuschdämpfung.
Weiterhin ist es besonders vorteilhaft, wenn die Dämpfungskörper im Bereich der Stammblatt-Vertiefungen jeweils nur
punktuell mit dem Stammblatt verbunden sind, was insbesondere über Schweißpunkte und/oder Befestigungselemente, wie
Nieten, Schrauben und/oder dergleichen realisiert werden kann. Im Gegensatz zu der bekannten Verklebung der Dämpfungskörper
ermöglicht die erfindungsgemäße Mr ßnahme
Relativbewegungen, d.h. Schwingungen, zwischen den Dämpfungskörpern und dem Stammblatt, die zu einer wesentlichen
Reduzierung der Geräuschentwicklung beitragen. Zudem führt diese erfindungsgemäße Befestigungsart im Vergleich zu
Klebverbindungen zu einer höheren Haltbarkeit (erhöhte "Sprengsicherheit") der Dämpfungskörper.
weitere vorteilhafte Ausgestäitungsmerkmäie der Erfindung
sind in den Unteransprüchen sowie der nachfolgenden Beschreibung enthalten.
Anhand der beiliegenden Zeichnung soll im folgenden die Erfindung beispielhaft näher erläutert werden. Dabei
zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Sektorausschnitt eines erfindungsgemäßen Kreissägeblattes in einer
ersten Ausführungsform,
Fig. 2 einen gegenüber Fig. 1 vergrößerten Querschnitt durch den Bereich der Dämpfungselemente des
erfindungsgemäßen Kreissägeblattes längs der radialen Schnittlinie Il-II in Fig. 1 und
rig. 3 bis Fig. 9
Ansichten analog zu Fig. 1 in mehreren alternativen Ausführungsformen des erfindungsgemäßen
Kreissägeblattes.
In den verschiedenen Figuren der Zeichnung sind gleiche Teile stets mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Ein erfindungsgemäßes Kreissägeblatt 2 besteht aus einem kreisscheibenförmigen Stammblatt 4, welches an seinem
Außenumfang 6 nicht dargestellte, periphere Schneidelemente, beispielsweise Zähne, Zahnsegmente oder diamantbestückte
Segmente, aufweist bzw. trägt, zwischen denen das Stammblatt 4 sog. Zahn- oder Segmentschlitze (ebenfalls nicht dargestellt)
aufweisen kann.
Das Stammblatt 4 weist auf seinen beiden gegenüberliegenden
Blattseiten 8 und 10 (siehe Fig. 2} jeweils mehrere, in Umfangsrichtung des Stammblattes 4 verteilt und voneinander
beabstandet angeordnete Geräusch-Dämpfungselemente 12 auf, wobei jedes Dämpfungselement 12 gemäß Fi^ _ aus einem in
einer Stammblatt-Vertiefung 14 sitzenden, scheiben- oder plättchenförmigen Dämpfungskörper 16 besteht. In den Figuren
1 und 3 bis 9 sind jeweils die auf der "Vorderseite" angeordneten Dämpfungselemente 12 voll gezeichnet und die
auf der "Rückseite" 10 angeordneten Dämpfungselemente 12 gestrichelt gezeichnet dargestellt. Ferner sind jevieils
nur einige der Dämpfungselemente 12 dargestellt; sie setzen sich jedoch jeweils in der angedeuteten Anordnung in Um-
fangsrichtung des Stammblattes 4 fort, was durch eingezeichnete
Punktierungen veranschaulicht werden soll. Die Dämpfungskörper 16 und die Stanunblatt-Vertiefungen 14 weisen
hierbei erfindungsgemäß jeweils derart aneinander angepaßte, praktisch beliebige Flächenformen und -größen auf, daß die
Dämpfungskörper 16 von Trennfugen 18 (insbesondere in Fig.
erkennbar) umgeben sind. Diese Trennfugen 18 sind je nach dem spezifischen Einsatzzweck des erfindungsgemäßen Kreissägeblattes mehr oder weniger breit ausgeführt. Zudem sind
die Trennfugen 18 erfindungsgemäß offen, d.h. unverfüllt,
ausgebildet.
Erfindungsgemäß sind die Dämpfungselemente 12 derart in Umfangsrichtung des Stammblattes 4 abwechselnd auf den beiden
gegenüberliegenden Blattseiten 8, 10 angeordnet, daß in zu der Ebene des Stammblattes 4 senkrechter Richtung jeweils
eine Überlappungsfreiheit zwischen den auf den gegenüberliegenden Blattseiten 8, 10 angeordneten Dämpfungselementen
gewährleistet ist. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn die Dämpfungselemente 12 derart angeordnet sind und/oder
derartige Flächenformen aufweisen, daß jede beliebige, gedachte, radial durch das Stammblatt 4 verlaufende Schnittlinie (beispielsweise die Schnittlinie H-II in Fig. 1)
durch den Bereich mindestens eines der Dämpfungselemente verläuft. Es ergibt sich somit durch die Erfindung für alle
Schallwellen, die an der äußeren Peripherie des Stammblattes 4 entstehen und die Tendenz haben, sich radial nach innen fortzusetzen, praktisch eine durchgehende, ringförmige
"Barriere", die vorteilhafterweise verhindert, daß die
Schallwellen nach innen wandern können. Besonders zweckmäßig ist es, wenn - wie In den dargestellten Ausführungsbeispielen - jeweils zwei In Umfangsrichtuiig des Stöfflfflblattes
4 benachbarte und auf den gegenüberliegenden Blattsei-
ten 8, 10 angeordnete Dämpfungselemente 12 sich in radialer
Richtung des Stammblattes 4 über einen bestimmten Umfangswinkelbereich
hinweg bereichsweise überlappen. Hierdurch verläuft beispielsweise die Schnittlinie II-II g^&äß Fig.
und 2 durch zwei Dämpfungselemente 12. In jedem Fall werden
erfiridungsgemäß die Schallwellen durch die in radis-ler
Richtung zwischen dem Außenumfang 6 und dem Zentrum des Staubblattes 4 angeordneten Dämpfungselemsnte 11 bzw. durch
die Trennfugen 18 unterbrochen.
Zweckmä£i?erweise liegen die jeweils auf einer Blattseite 8,
10 angeordneten Dämpfungselemente 12 jeweils auf einem zu dem Stammblatt konzentrischen Kreisbogen 20 bzw. 22. Dabei
können die beiden Kreisbögen der auf den gegenüberliegenden Blattseiten 8, 10 angeordneten Dämpfungselemente 12 entweder
mit gleichem Durchmesser d (Fig. 3, 7 und 9) oder mit unterschiedlichen Durchmessern O1 , d2 (Fig. 1, 4, 5, 6 und 8)
ausgebildet sein. In dem Fall, daß die Dämpfungselemente auf Kreisbögen mit unterschiedlichen Durchmessern liegen,
läßt sich praktisch mit jeder beliebigen Flächenform der Dämpfungselemente 12 die beschriebene Überlappung in radialer
Richtung erreichen., So sind die Dämpfungselemente 12 beispielsweise in der Ausführung nach Fig. 1 mit einer
ovalen, langgestreckten und in Umfangsrichtung gekrümmten Form, gemäß Fig. 4 kreisförmig, gemäß Fig. 5 kreisringförmig,
gemäß Fig. 6 etwas rechteckig und gemäß Fig. 8 als mittig eingeschnürte Ovale ausgebildet. In dem anderen
Fall, daß die üärnpfungselemente auf Kreisbögen mit gleichem
Durchmesser d liegen, ißt diese radiale Überlappung jeweils durch eine spezielle Flächenform der Dämpfungselemente 12
zu erreichen (siehe hierzu die Ausführungebeispiele nach Fig. 3, 7 Und 9).
Erfindungsgemäß sind die Dämpfungskörper 16 im Bereich der
Stammblatt-Vertiefungen 14 jeweils nur punktue11 mit dem
Stammblatt 4 verbunden. Dies kann über Schweißpunkte oder Befestigungselemente 24 erfolgen, wie dies in F.icr. 2 anhand
einer Nietverbindung 25 veranschaulicht ist.
Es ist zudem vorteilhaft, wenn die Dämpfung-^körper 16
wasserdicht mit dem Stammblatt 4 verbunden sind. Hierdurch wird verhindert, daß Feuchtigkeit zwischen Stammblatt 4 und
Däsipfyxigskörpör ii» eindringt. Realisiere läßt sich dies
beispielsweise durch eine Spaltabdichtung durch Rostschutzmittel
oder dergleichen.
Um zu vermeiden, daß die Dämpfungselemence 12 bzw. die Dämpfungskörper
16 den Säge- bzw. Trennvorgang des erfindungsgemäßen Kreissägeblattes 2 behindern, besitzen die Dämpfungskörper
16 jeweils eine Dicke, die S der senkrecht zur Blattebene gemessenen Tiefe der Stammblatt-Vertiefungen 14
ist. Hierdurch liegen die Dämpfungskörper 16 entweder etwas versenkt in den Vertiefungen 14 oder schließen bündig mit
den Oberflächen des Stammblattes 4 ab. Die Stammblatt-Vertiefungen 14 besitzen dabei vorzugsweise jeweils eine
Tiefe, die S der Hälfte der Dicke des Stammblattes 4 in seinem vertiefungsfreien Flächenbereich ist. Hierdurch ist
das Stammblatt 4 auch im Bereich der Dämpfungskörper 16 vorteilhafterweise
nur unwesentlich geschwächt.
Das Stammblatt 4 kann ebenso wie die Dämpfungskörper 16 aus Metall/ einem insbesondere faserverstärkten Kunststoff oder
einem anderen Verbundwerkstoff bestehen.
Die Größe, Lage bzw, Anordnung, Materialqualität und Form der Dämpfungselemente 12 bzw. der Dämpfungskörper 16 kann
III I ·
Jewells auf die spezifischen Einsatzzwecke des Kreissägeblattes
2 abgestimmt werden. Hierdurch läßt sich für alle lenkbaren Anwendungsfälle eine optimale Geräuschdämpfung bei
gleichseitig optimalen ntectiexti.ti'. ien Eigenschaften verwirklichen.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern umfaßt auch
alle im Sinne der Erfindung gleichwirkenden Merkmale. So
ist es ebenfalls rcöglich, die Dämpfungselemente mit derart keilförmigen Flächenformen auszubilden, daß sie sich in
Drehrichtung des Sägeblattes erweitern oder verjüngen. Dabei geben die Dämpfungselemente dem Benutzer einen Hinweis auf die "richtige" Drehrichtung. Hierbei können dann in den
verschiedenen Drehrichtungen unterschiedliche Geräuschdämpfungen erreicht werden.
ist es ebenfalls rcöglich, die Dämpfungselemente mit derart keilförmigen Flächenformen auszubilden, daß sie sich in
Drehrichtung des Sägeblattes erweitern oder verjüngen. Dabei geben die Dämpfungselemente dem Benutzer einen Hinweis auf die "richtige" Drehrichtung. Hierbei können dann in den
verschiedenen Drehrichtungen unterschiedliche Geräuschdämpfungen erreicht werden.
I I I I Il
III
Claims (11)
1. Kreissägeblatt mit einem Stammblatt und peripheren
Schneidelementen, wobei das Stammblatt auf seinen beiden gegenüberliegenden Blattseiten jeweils mehrere
in Umfangsrichtung verteilt angeordnete, jeweils aus
einem in einer Stammblatt-Vertiefung sitzenden,
scheibenförmigen Dämpfungskörper bestehende Geräusch-Dämpfungselemente aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungselemente (12) derart in Umfangsrichtung des
Stammblattes (4) abwechselnd auf den beiden gegenüberliegenden Blattseiten (8, 10) angeordnet sind, daß in
zu der Ebene des Stammblattes (4) senkrechter Richtung eine Überlappungsfreiheit jeweils zwischen den auf den
gegenüberliegenden Blattseiten (8, 10) angeordneten Dämpfungselementen (12) gewährleistet ist.
2. Kreissägeblatt nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungselemente (12) derart angeordnet sind und/oder
derartige Flächenformen aufweisen, daß jede gedachte, radial durch das Stammblatt (4) verlaufende Schnittlinie
durch den Bereich mindestens eines der Dämpfungseletr.ente
(12) verläuft.
3. Kreissägeblatt nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils
zwei in Umfangsrichtung des Stammblattes (4) benachbarte und auf den gegenüberliegenden Blattseiten
(8, 10) angeordnete Dämpfungselemente (12) sich in radialer Richtung des Stammblattes (4) bereichsweise
4. Kreissägeblatt nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungselemente (12) jeweils auf einem zu dem Stammblatt
(4) konzentrischen Kreisbogen liegend angeordnet sind, wobei die beiden Kreisbögen der auf den gegenüberliegenden
Blattseiten (8, 10) angeordneten Dämpfungselemente (12) gleichen Durchmesser (d) oder unterschiedliche
Durchmesser (U1, d2 ) aufweisen.
5. Kreissägeblatt nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4..
dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungskörper (16) im Bereich der Stammblatt-Vertiefungen
(14) nur punktue11 mit dem Stammblatt <4)
verbunden sind.
6. Kreissägeblatt nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungskörper (16) über Schweißpunkte und/oder Befestigungselemente
(24), wie Niete (26), Schrauben und/ oder dergleichen, mit dem Stammblatt (4) verbunden
sind.
7. Kreissägeblatt nach einem oder mehreren der Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungskörper (16) wasserdicht mit dem Stammblatt (4)
verbunden sind.
8. Kreissägeblatt nach einem oder mehreren der Ansprüche
-&igr; v* 4 «. &eegr;
&Lgr;. WOtO &tgr; ,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungskörper (16) und die Stammblatt-Vertiefungen
(14) jeweils derart aneinander angepaßte Flächenformen und -größen aufweisen, daß die Dämpfungskörper (16)
jeweils von Trennfugen (18) umgeben sin'.
9. Kreissägeblatt nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungskörper (16) jeweils eine Dicke besitzen, die
S der Tiefe der Stammblatt-Vertiefungen (14) ist.
10. Kreissägeblatt nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stammblatt-Vertiefungen (14) jeweils eine Tiefe
besitzen, die &eacgr; der Hälfte der Dicke des Stammblattes (4) in seinem vertiefungsfreien Flächenbereich ist.
11. Kreissägeblatt nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungskörper (16) und/oder das Stammblatt (4) aus
Metall oder einem insbesondere faserverstärkten Kunststoff oder einem anderen Verbundwerkstoff bestehen/
besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8915764U DE8915764U1 (de) | 1989-06-10 | 1989-06-10 | Kreissägeblatt mit Dämpfungselementen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893919038 DE3919038A1 (de) | 1989-06-10 | 1989-06-10 | Kreissaegeblatt mit daempfungselementen |
| DE8915764U DE8915764U1 (de) | 1989-06-10 | 1989-06-10 | Kreissägeblatt mit Dämpfungselementen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8915764U1 true DE8915764U1 (de) | 1991-04-25 |
Family
ID=25881814
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8915764U Expired - Lifetime DE8915764U1 (de) | 1989-06-10 | 1989-06-10 | Kreissägeblatt mit Dämpfungselementen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8915764U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1570936A1 (de) * | 2004-03-05 | 2005-09-07 | Shinhan Diamond Industrial Co., Ltd. | Trennscheibe mit Sägeblattrohling und zugehöriges Herstellungsverfahren |
| CN108568757A (zh) * | 2017-03-14 | 2018-09-25 | 蒂罗利特磨料机械斯沃罗夫斯基两合公司 | 用于磨削或切割工具的支架体 |
| WO2023006931A1 (de) * | 2021-07-30 | 2023-02-02 | Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. | Rotierendes oder oszillierendes werkzeug versehen mit metamaterialien zur reduktion von schallabstrahlung und vibrationen |
-
1989
- 1989-06-10 DE DE8915764U patent/DE8915764U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| EP3395502A1 (de) * | 2017-03-14 | 2018-10-31 | Tyrolit - Schleifmittelwerke Swarovski K.G. | Trägerkörper für ein schleif- oder ein schneidwerkzeug |
| WO2023006931A1 (de) * | 2021-07-30 | 2023-02-02 | Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. | Rotierendes oder oszillierendes werkzeug versehen mit metamaterialien zur reduktion von schallabstrahlung und vibrationen |
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