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DE3919038A1 - Kreissaegeblatt mit daempfungselementen - Google Patents

Kreissaegeblatt mit daempfungselementen

Info

Publication number
DE3919038A1
DE3919038A1 DE19893919038 DE3919038A DE3919038A1 DE 3919038 A1 DE3919038 A1 DE 3919038A1 DE 19893919038 DE19893919038 DE 19893919038 DE 3919038 A DE3919038 A DE 3919038A DE 3919038 A1 DE3919038 A1 DE 3919038A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blade
damping
saw blade
circular saw
master
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19893919038
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Huelmann
Hans-Werner Kohl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ARNTZ JOH WILH FA
Original Assignee
ARNTZ JOH WILH FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ARNTZ JOH WILH FA filed Critical ARNTZ JOH WILH FA
Priority to DE19893919038 priority Critical patent/DE3919038A1/de
Priority to DE8915764U priority patent/DE8915764U1/de
Publication of DE3919038A1 publication Critical patent/DE3919038A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D47/00Sawing machines or sawing devices working with circular saw blades, characterised only by constructional features of particular parts
    • B23D47/005Vibration-damping
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D61/00Tools for sawing machines or sawing devices; Clamping devices for these tools
    • B23D61/02Circular saw blades
    • B23D61/025Details of saw blade body
    • B23D61/026Composite body, e.g. laminated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kreissägeblatt mit einem Stammblatt und peripheren Schneidelementen, wobei das Stammblatt auf seinen beiden gegenüberliegenden Blattseiten jeweils mehrere in Umfangsrichtung verteilt angeordnete, jeweils aus einem in einer Stammblatt-Vertiefung sitzenden, scheibenförmigen Dämpfungskörper bestehende Geräusch- Dämpfungselemente aufweist.
Ein derartiges Kreissägeblatt ist aus der DE-OS 37 20 435 bekannt. Dieses speziell als Trennscheibe für Marmor und Granit ausgebildete und hierzu periphere Diamant-Schneid­ elemente aufweisende Kreissägeblatt besitzt in einer Aus­ führungsform auf einer Seite seines Stammblattes eine kreisringförmige Vertiefung, in der ein kreisringscheiben­ förmiger Dämpfungskörper sitzt. Diese Ausbildung ist je­ doch insofern nachteilig, als die Vertiefung zu einer ein­ seitigen, sich über den gesamten Umfang erstreckenden Quer­ schnittsschwächung des Stammblattes und damit bei speziellen Einsätzen unter Umständen zu Stabilitätsproblemen und zu Problemen beim Richten des Blattes führt. Außerdem ist bei einer eventuellen Beschädigung des Dämpfungskörpers dieser allenfalls mit einem großen Arbeitsaufwand austauschbar. In einer weiteren Ausführungsform des aus der genannten Ver­ öffentlichung bekannten Kreissägeblattes besitzt das Stamm­ blatt auf seinen beiden gegenüberliegenden Blattseiten jeweils mehrere umfänglich verteilt angeordnete, in Stamm­ blatt-Vertiefungen sitzende Dämpfungskörper (Dünnbleche), wobei sich aber die auf den gegenüberliegenden Blattseiten angeordneten Dämpfungskörper jeweils in zu der Blattebene senkrechter Richtung genau gegenüberliegen. Dies führt nachteiligerweise zu einer äußerst starken Querschnitts­ reduzierung des Stammblattes in den Bereichen der Dämpfungs­ körper bzw. der Stammblatt-Vertiefungen, was ebenfalls zu Problemen beim Richten des Blattes führt. Außerdem ist auch die Geräuschdämpfung bei dieser bekannten Ausführung noch verbesserungsbedürftig, denn einerseits sind die Dämpfungs­ körper in die Vertiefungen über Klebstoffschichten einge­ klebt, wodurch zur Dämpfung erforderliche Relativbewegungen zwischen dem Stammblatt und den Dämpfungskörpern unterbunden werden oder zumindest nur eingeschränkt möglich sind. Ande­ rerseits können sich Schallwellen, die im Bereich der peri­ pheren Schneidelemente entstehen, zwischen den eingesetzten Dünnblechen nahezu ungehindert in radialer Richtung nach innen über das Stammblatt hinweg fortsetzen, was zu einer hohen Geräuschentwicklung führt.
Aus der DE-PS 29 28 489 ist ein weiteres Kreissägeblatt bekannt, welches ein durch mindestens eine konzentrische, kreisringförmige Ausnehmung in der Dicke reduziertes Stamm­ blatt und mindestens einen in der kreisringförmigen Aus­ nehmung aufgebrachten, konzentrischen, kreisringförmigen Stützring aus Metall aufweist. Hierbei weist der Stützring eine geringere Breite auf als die Ausnehmung, so daß eine Innenringnut und eine Außenringnut zwischen der Ausnehmung und dem Stützring gebildet sind. Diese Ringnuten sind mit einem Kunststoff oder Klebstoff ausgefüllt. Dieses bekann­ te Kreissägeblatt hat sich hinsichtlich seiner Säge- bzw. Trenneigenschaften sowie auch hinsichtlich der Geräusch­ dämpfung durch den Stützring im wesentlichen gut bewährt und wird daher für bestimmte Anwendungsfälle sicherlich weiter Verwendung finden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kreissägeblatt der gattungsgemäßen Art so zu verbessern, daß einerseits die mechanischen Eigenschaften des Stammblattes sowie anderer­ seits auch die Geräuschdämpfung optimiert werden können. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Dämp­ fungselemente derart in Umfangsrichtung des Stammblattes abwechselnd auf den beiden gegenüberliegenden Blattseiten angeordnet sind, daß in zu der Ebene des Stammblattes senk­ rechter Richtung eine Überlappungsfreiheit jeweils zwischen den auf den gegenüberliegenden Blattseiten angeordneten Dämpfungselementen gewährleistet ist. Dies bedeutet, daß erfindungsgemäß jede gedachte, axiale, d.h. senkrecht zur Blattebene verlaufende Schnittlinie durch höchstens eines der Dämpfungselemente verläuft, so daß in den den Dämpfungs­ elementen gegenüberliegenden Bereichen der jeweils anderen, gegenüberliegenden Blattseite sowie auch jeweils zwischen den Dämpfungselementen einer Blattseite die üblichen Richt­ arbeiten ohne weiteres durchgeführt werden können. Dabei ist das Stammblatt vorteilhafterweise in seiner Dicke maximal um die Tiefe nur einer Stammblatt-Vertiefung redu­ ziert, was zu einer vorteilhaft hohen Stabilität führt.
Zudem können bei eventuellen Beschädigungen einzelne Dämp­ fungskörper sehr viel einfacher ausgetauscht werden als im Falle des bekannten durchgehenden Ringkörpers.
In einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfin­ dung sind die Dämpfungselemente derart angeordnet und/oder besitzen derartige Flächenformen, daß jede gedachte, radial durch das Stammblatt verlaufende Schnittlinie durch den Bereich mindestens eines der Dämpfungselemente verläuft. Durch diese vorteilhafte Ausgestaltung wird eine besonders wirkungsvolle Geräuschdämpfung erreicht, da verhindert wird, daß sich peripher entstehende Schallwellen in radialer Rich­ tung nach innen fortsetzen, weil stets zumindest eines der erfindungsgemäßen Dämpfungselemente diesen radialen Weg un­ terbricht. Dies bedeutet, daß die Dämpfungselemente gemäß der Erfindung hinsichtlich ihrer Wirkung praktisch einen durchgehenden Ringdämpfer bilden. Vorzugsweise ist dabei vorgesehen, daß jeweils zwei in Umfangsrichtung des Stamm­ blattes benachbarte und auf den gegenüberliegenden Blatt­ seiten angeordnete Dämpfungselemente sich in radialer Rich­ tung des Stammblattes über einen bestimmten Umfangswinkel­ bereich hinweg bereichsweise überlappen. Hierdurch verlau­ fen einige radiale Schnittlinien jeweils durch die sich überlappenden Abschnitte von jeweils zwei auf den beiden gegenüberliegenden Blattseiten angeordneten Dämpfungs­ elementen.
Jedes erfindungsgemäße Dämpfungselement ist von einer zwischen dem Dämpfungskörper und der Stammblatt-Vertiefung gebildeten Dämpfungsfuge umgeben. Im Vergleich zu dem bekannten ringscheibenförmigen Dämpfungselement ist die erfindungsgemäße Ausgestaltung insofern von Vorteil, als die gesamte Abrollinie aller Dämpfungsfugen sehr viel länger ist als bei der bekannten Ringscheiben-Ausbildung. Die Gesamt-Abrollänge der Dämpfungsfugen beeinflußt die Dämpfungseigenschaften des Sägeblattes, d.h. eine längere Dämpfungsfuge bedeutet eine bessere Geräuschdämpfung.
Weiterhin ist es besonders vorteilhaft, wenn die Dämpfungs­ körper im Bereich der Stammblatt-Vertiefungen jeweils nur punktuell mit dem Stammblatt verbunden sind, was insbeson­ dere über Schweißpunkte und/oder Befestigungselemente, wie Nieten, Schrauben und/oder dergleichen realisiert werden kann. Im Gegensatz zu der bekannten Verklebung der Dämp­ fungskörper ermöglicht die erfindungsgemäße Maßnahme Relativbewegungen, d.h. Schwingungen, zwischen den Dämp­ fungskörpern und dem Stammblatt, die zu einer wesentlichen Reduzierung der Geräuschentwicklung beitragen. Zudem führt diese erfindungsgemäße Befestigungsart im Vergleich zu Klebverbindungen zu einer höheren Haltbarkeit (erhöhte "Sprengsicherheit") der Dämpfungskörper.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmerkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen sowie der nachfolgenden Beschreibung enthalten.
Anhand der beiliegenden Zeichnung soll im folgenden die Erfindung beispielhaft näher erläutert werden. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Sektorausschnitt eines erfindungsgemäßen Kreissägeblattes in einer ersten Ausführungsform,
Fig. 2 einen gegenüber Fig. 1 vergrößerten Querschnitt durch den Bereich der Dämpfungselemente des erfindungsgemäßen Kreissägeblattes längs der radialen Schnittlinie II-II in Fig. 1 und
Fig. 3 bis Fig. 9 Ansichten analog zu Fig. 1 in mehreren alterna­ tiven Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Kreissägeblattes.
In den verschiedenen Figuren der Zeichnung sind gleiche Teile stets mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Ein erfindungsgemäßes Kreissägeblatt 2 besteht aus einem kreisscheibenförmigen Stammblatt 4, welches an seinem Außenumfang 6 nicht dargestellte, periphere Schneidelemente, beispielsweise Zähne, Zahnsegmente oder diamantbestückte Segmente, aufweist bzw. trägt, zwischen denen das Stammblatt 4 sog. Zahn- oder Segmentschlitze (ebenfalls nicht darge­ stellt) aufweisen kann.
Das Stammblatt 4 weist auf seinen beiden gegenüberliegenden Blattseiten 8 und 10 (siehe Fig. 2) jeweils mehrere, in Umfangsrichtung des Stammblattes 4 verteilt und voneinander beabstandet angeordnete Geräusch-Dämpfungselemente 12 auf, wobei jedes Dämpfungselement 12 gemäß Fig. 2 aus einem in einer Stammblatt-Vertiefung 14 sitzenden, scheiben- oder plättchenförmigen Dämpfungskörper 16 besteht. In den Fig. 1 und 3 bis 9 sind jeweils die auf der "Vorderseite" 8 angeordneten Dämpfungselemente 12 voll gezeichnet und die auf der "Rückseite" 10 angeordneten Dämpfungselemente 12 gestrichelt gezeichnet dargestellt. Ferner sind jeweils nur einige der Dämpfungselemente 12 dargestellt; sie setzen sich jedoch jeweils in der angedeuteten Anordnung in Um­ fangsrichtung des Stammblattes 4 fort, was durch eingezeich­ nete Punktierungen veranschaulicht werden soll. Die Dämp­ fungskörper 16 und die Stammblatt-Vertiefungen 14 weisen hierbei erfindungsgemäß jeweils derart aneinander angepaßte, praktisch beliebige Flächenformen und -größen auf, daß die Dämpfungskörper 16 von Trennfugen 18 (insbesondere in Fig. 2 erkennbar) umgeben sind. Diese Trennfugen 18 sind je nach dem spezifischen Einsatzzweck des erfindungsgemäßen Kreis­ sägeblattes mehr oder weniger breit ausgeführt. Zudem sind die Trennfugen 18 erfindungsgemäß offen, d.h. unverfüllt, ausgebildet.
Erfindungsgemäß sind die Dämpfungselemente 12 derart in Um­ fangsrichtung des Stammblattes 4 abwechselnd auf den beiden gegenüberliegenden Blattseiten 8, 10 angeordnet, deß in zu der Ebene des Stammblattes 4 senkrechter Richtung jeweils eine Überlappungsfreiheit zwischen den auf den gegenüberlie­ genden Blattseiten 8, 10 angeordneten Dämpfungselementen 12 gewährleistet ist. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn die Dämpfungselemente 12 derart angeordnet sind und/oder derartige Flächenformen aufweisen, daß jede beliebige, ge­ dachte, radial durch das Stammblatt 4 verlaufende Schnitt­ linie (beispielsweise die Schnittlinie II-II in Fig. 1) durch den Bereich mindestens eines der Dämpfungselemente 12 verläuft. Es ergibt sich somit durch die Erfindung für alle Schallwellen, die an der äußeren Peripherie des Stammblat­ tes 4 entstehen und die Tendenz haben, sich radial nach in­ nen fortzusetzen, praktisch eine durchgehende, ringförmige "Barriere", die vorteilhafterweise verhindert, daß die Schallwellen nach innen wandern können. Besonders zweck­ mäßig ist es, wenn - wie in den dargestellten Ausführungs­ beispielen - jeweils zwei in Umfangsrichtung des Stammblat­ tes 4 benachbarte und auf den gegenüberliegenden Blattsei­ ten 8, 10 angeordnete Dämpfungselemente 12 sich in radialer Richtung des Stammblattes 4 über einen bestimmten Umfangs­ winkelbereich hinweg bereichsweise überlappen. Hierdurch verläuft beispielsweise die Schnittlinie II-II gemäß Fig. 1 und 2 durch zwei Dämpfungselemente 12. In jedem Fall wer­ den erfindungsgemäß die Schallwellen durch die in radialer Richtung zwischen dem Außenumfang 6 und dem Zentrum des Stammblattes 4 angeordneten Dämpfungselemente 12 bzw. durch die Trennfugen 18 unterbrochen.
Zweckmäßigerweise liegen die jeweils auf einer Blattseite 8, 10 angeordneten Dämpfungselemente 12 jeweils auf einem zu dem Stammblatt konzentrischen Kreisbogen 20 bzw. 22. Dabei können die beiden Kreisbögen der auf den gegenüberliegenden Blattseiten 8, 10 angeordneten Dämpfungselemente 12 entweder mit gleichem Durchmesser d (Fig. 3, 7 und 9) oder mit unter­ schiedlichen Durchmessern d1, d2 (Fig. 1, 4, 5, 6 und 8) ausgebildet sein. In dem Fall, daß die Dämpfungselemente 12 auf Kreisbögen mit unterschiedlichen Durchmessern liegen, läßt sich praktisch mit jeder beliebigen Flächenform der Dämpfungselemente 12 die beschriebene Überlappung in radi­ aler Richtung erreichen. So sind die Dämpfungselemente 12 beispielsweise in der Ausführung nach Fig. 1 mit einer ovalen, langgestreckten und in Umfangsrichtung gekrümmten Form, gemäß Fig. 4 kreisförmig, gemäß Fig. 5 kreisringför­ mig, gemäß Fig. 6 etwas rechteckig und gemäß Fig. 8 als mittig eingeschnürte Ovale ausgebildet. In dem anderen Fall, daß die Dämpfungselemente auf Kreisbögen mit gleichem Durchmesser d liegen, ist diese radiale Überlappung jeweils durch eine spezielle Flächenform der Dämpfungselemente 12 zu erreichen (siehe hierzu die Ausführungsbeispiele nach Fig. 3, 7 und 9).
Erfindungsgemäß sind die Dämpfungskörper 16 im Bereich der Stammblatt-Vertiefungen 14 jeweils nur punktuell mit dem Stammblatt 4 verbunden. Dies kann über Schweißpunkte oder Befestigungselemente 24 erfolgen, wie dies in Fig. 2 anhand einer Nietverbindung 26 veranschaulicht ist.
Es ist zudem vorteilhaft, wenn die Dämpfungskörper 16 wasserdicht mit dem Stammblatt 4 verbunden sind. Hierdurch wird verhindert, daß Feuchtigkeit zwischen Stammblatt 4 und Dämpfungskörper 16 eindringt. Realisieren läßt sich dies beispielsweise durch eine Spaltabdichtung durch Rostschutz­ mittel oder dergleichen.
Um zu vermeiden, daß die Dämpfungselemente 12 bzw. die Dämp­ fungskörper 16 den Säge- bzw. Trennvorgang des erfindungs­ gemäßen Kreissägeblattes 2 behindern, besitzen die Dämp­ fungskörper 16 jeweils eine Dicke, die der senkrecht zur Blattebene gemessenen Tiefe der Stammblatt-Vertiefungen 14 ist. Hierdurch liegen die Dämpfungskörper 16 entweder etwas versenkt in den Vertiefungen 14 oder schließen bündig mit den Oberflächen des Stammblattes 4 ab. Die Stammblatt- Vertiefungen 14 besitzen dabei vorzugsweise jeweils eine Tiefe, die der Hälfte der Dicke des Stammblattes 4 in seinem vertiefungsfreien Flächenbereich ist. Hierdurch ist das Stammblatt 4 auch im Bereich der Dämpfungskörper 16 vor­ teilhafterweise nur unwesentlich geschwächt.
Das Stammblatt 4 kann ebenso wie die Dämpfungskörper 16 aus Metall, einem insbesondere faserverstärkten Kunststoff oder einem anderen Verbundwerkstoff bestehen.
Die Größe, Lage bzw. Anordnung, Materialqualität und Form der Dämpfungselemente 12 bzw. der Dämpfungskörper 16 kann jeweils auf die spezifischen Einsatzzwecke des Kreissäge­ blattes 2 abgestimmt werden. Hierdurch läßt sich für alle denkbaren Anwendungsfälle eine optimale Geräuschdämpfung bei gleichzeitig optimalen mechanischen Eigenschaften verwirk­ lichen.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschrie­ benen Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern umfaßt auch alle im Sinne der Erfindung gleichwirkenden Merkmale. So ist es ebenfalls möglich, die Dämpfungselemente mit derart keilförmigen Flächenformen auszubilden, daß sie sich in Drehrichtung des Sägeblattes erweitern oder verjüngen. Dabei geben die Dämpfungselemente dem Benutzer einen Hinweis auf die "richtige" Drehrichtung. Hierbei können dann in den verschiedenen Drehrichtungen unterschiedliche Geräuschdämp­ fungen erreicht werden.

Claims (11)

1. Kreissägeblatt mit einem Stammblatt und peripheren Schneidelementen, wobei das Stammblatt auf seinen beiden gegenüberliegenden Blattseiten jeweils mehrere in Umfangsrichtung verteilt angeordnete, jeweils aus einem in einer Stammblatt-Vertiefung sitzenden, scheibenförmigen Dämpfungskörper bestehende Geräusch- Dämpfungselemente aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungselemente (12) derart in Umfangsrichtung des Stammblattes (4) abwechselnd auf den beiden gegenüber­ liegenden Blattseiten (8, 10) angeordnet sind, daß in zu der Ebene des Stammblattes (4) senkrechter Richtung eine Überlappungsfreiheit jeweils zwischen den auf den gegenüberliegenden Blattseiten (8, 10) angeordneten Dämpfungselementen (12) gewährleistet ist.
2. Kreissägeblatt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungselemente (12) derart angeordnet sind und/oder derartige Flächenformen aufweisen, daß jede gedachte, radial durch des Stammblatt (4) verlaufende Schnitt­ linie durch den Bereich mindestens eines der Dämpfungs­ elemente (12) verläuft.
3. Kreissägeblatt nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß je­ weils zwei in Umfangsrichtung des Stammblattes (4) benachbarte und auf den gegenüberliegenden Blattseiten (8, 10) angeordnete Dämpfungselemente (12) sich in radialer Richtung des Stammblattes (4) bereichsweise überlappen.
4. Kreissägeblatt nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungselemente (12) jeweils auf einem zu dem Stamm­ blatt (4) konzentrischen Kreisbogen liegend angeordnet sind, wobei die beiden Kreisbögen der auf den gegen­ überliegenden Blattseiten (8, 10) angeordneten Dämp­ fungselemente (12) gleichen Durchmesser (d) oder unter­ schiedliche Durchmesser (d1, d2) aufweisen.
5. Kreissägeblatt nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungskörper (16) im Bereich der Stammblatt- Vertiefungen (14) nur punktuell mit dem Stammblatt (4) verbunden sind.
6. Kreissägeblatt nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungskörper (16) über Schweißpunkte und/oder Befe­ stigungselemente (24), wie Niete (26), Schrauben und/ oder dergleichen, mit dem Stammblatt (4) verbunden sind.
7. Kreissägeblatt nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungskörper (16) wasserdicht mit dem Stammblatt (4) verbunden sind.
8. Kreissägeblatt nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungskörper (16) und die Stammblatt-Vertiefungen (14) jeweils derart aneinander angepaßte Flächenformen und -größen aufweisen, daß die Dämpfungskörper (16) jeweils von Trennfugen (18) umgeben sind.
9. Kreissägeblatt nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungskörper (16) jeweils eine Dicke besitzen, die der Tiefe der Stammblatt-Vertiefungen (14) ist.
10. Kreissägeblatt nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Stammblatt-Vertiefungen (14) jeweils eine Tiefe besitzen, die der Hälfte der Dicke des Stammblattes (4) in seinem vertiefungsfreien Flächenbereich ist.
11. Kreissägeblatt nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungskörper (16) und/oder das Stammblatt (4) aus Metall oder einem insbesondere faserverstärkten Kunst­ stoff oder einem anderen Verbundwerkstoff bestehen/ besteht.
DE19893919038 1989-06-10 1989-06-10 Kreissaegeblatt mit daempfungselementen Withdrawn DE3919038A1 (de)

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