DE3919038A1 - Kreissaegeblatt mit daempfungselementen - Google Patents
Kreissaegeblatt mit daempfungselementenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kreissägeblatt mit
einem Stammblatt und peripheren Schneidelementen, wobei das
Stammblatt auf seinen beiden gegenüberliegenden Blattseiten
jeweils mehrere in Umfangsrichtung verteilt angeordnete,
jeweils aus einem in einer Stammblatt-Vertiefung sitzenden,
scheibenförmigen Dämpfungskörper bestehende Geräusch-
Dämpfungselemente aufweist.
Ein derartiges Kreissägeblatt ist aus der DE-OS 37 20 435
bekannt. Dieses speziell als Trennscheibe für Marmor und
Granit ausgebildete und hierzu periphere Diamant-Schneid
elemente aufweisende Kreissägeblatt besitzt in einer Aus
führungsform auf einer Seite seines Stammblattes eine
kreisringförmige Vertiefung, in der ein kreisringscheiben
förmiger Dämpfungskörper sitzt. Diese Ausbildung ist je
doch insofern nachteilig, als die Vertiefung zu einer ein
seitigen, sich über den gesamten Umfang erstreckenden Quer
schnittsschwächung des Stammblattes und damit bei speziellen
Einsätzen unter Umständen zu Stabilitätsproblemen und zu
Problemen beim Richten des Blattes führt. Außerdem ist bei
einer eventuellen Beschädigung des Dämpfungskörpers dieser
allenfalls mit einem großen Arbeitsaufwand austauschbar.
In einer weiteren Ausführungsform des aus der genannten Ver
öffentlichung bekannten Kreissägeblattes besitzt das Stamm
blatt auf seinen beiden gegenüberliegenden Blattseiten
jeweils mehrere umfänglich verteilt angeordnete, in Stamm
blatt-Vertiefungen sitzende Dämpfungskörper (Dünnbleche),
wobei sich aber die auf den gegenüberliegenden Blattseiten
angeordneten Dämpfungskörper jeweils in zu der Blattebene
senkrechter Richtung genau gegenüberliegen. Dies führt
nachteiligerweise zu einer äußerst starken Querschnitts
reduzierung des Stammblattes in den Bereichen der Dämpfungs
körper bzw. der Stammblatt-Vertiefungen, was ebenfalls zu
Problemen beim Richten des Blattes führt. Außerdem ist auch
die Geräuschdämpfung bei dieser bekannten Ausführung noch
verbesserungsbedürftig, denn einerseits sind die Dämpfungs
körper in die Vertiefungen über Klebstoffschichten einge
klebt, wodurch zur Dämpfung erforderliche Relativbewegungen
zwischen dem Stammblatt und den Dämpfungskörpern unterbunden
werden oder zumindest nur eingeschränkt möglich sind. Ande
rerseits können sich Schallwellen, die im Bereich der peri
pheren Schneidelemente entstehen, zwischen den eingesetzten
Dünnblechen nahezu ungehindert in radialer Richtung nach
innen über das Stammblatt hinweg fortsetzen, was zu einer
hohen Geräuschentwicklung führt.
Aus der DE-PS 29 28 489 ist ein weiteres Kreissägeblatt
bekannt, welches ein durch mindestens eine konzentrische,
kreisringförmige Ausnehmung in der Dicke reduziertes Stamm
blatt und mindestens einen in der kreisringförmigen Aus
nehmung aufgebrachten, konzentrischen, kreisringförmigen
Stützring aus Metall aufweist. Hierbei weist der Stützring
eine geringere Breite auf als die Ausnehmung, so daß eine
Innenringnut und eine Außenringnut zwischen der Ausnehmung
und dem Stützring gebildet sind. Diese Ringnuten sind mit
einem Kunststoff oder Klebstoff ausgefüllt. Dieses bekann
te Kreissägeblatt hat sich hinsichtlich seiner Säge- bzw.
Trenneigenschaften sowie auch hinsichtlich der Geräusch
dämpfung durch den Stützring im wesentlichen gut bewährt
und wird daher für bestimmte Anwendungsfälle sicherlich
weiter Verwendung finden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kreissägeblatt
der gattungsgemäßen Art so zu verbessern, daß einerseits die
mechanischen Eigenschaften des Stammblattes sowie anderer
seits auch die Geräuschdämpfung optimiert werden können.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Dämp
fungselemente derart in Umfangsrichtung des Stammblattes
abwechselnd auf den beiden gegenüberliegenden Blattseiten
angeordnet sind, daß in zu der Ebene des Stammblattes senk
rechter Richtung eine Überlappungsfreiheit jeweils zwischen
den auf den gegenüberliegenden Blattseiten angeordneten
Dämpfungselementen gewährleistet ist. Dies bedeutet, daß
erfindungsgemäß jede gedachte, axiale, d.h. senkrecht zur
Blattebene verlaufende Schnittlinie durch höchstens eines
der Dämpfungselemente verläuft, so daß in den den Dämpfungs
elementen gegenüberliegenden Bereichen der jeweils anderen,
gegenüberliegenden Blattseite sowie auch jeweils zwischen
den Dämpfungselementen einer Blattseite die üblichen Richt
arbeiten ohne weiteres durchgeführt werden können. Dabei
ist das Stammblatt vorteilhafterweise in seiner Dicke
maximal um die Tiefe nur einer Stammblatt-Vertiefung redu
ziert, was zu einer vorteilhaft hohen Stabilität führt.
Zudem können bei eventuellen Beschädigungen einzelne Dämp
fungskörper sehr viel einfacher ausgetauscht werden als im
Falle des bekannten durchgehenden Ringkörpers.
In einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfin
dung sind die Dämpfungselemente derart angeordnet und/oder
besitzen derartige Flächenformen, daß jede gedachte, radial
durch das Stammblatt verlaufende Schnittlinie durch den
Bereich mindestens eines der Dämpfungselemente verläuft.
Durch diese vorteilhafte Ausgestaltung wird eine besonders
wirkungsvolle Geräuschdämpfung erreicht, da verhindert wird,
daß sich peripher entstehende Schallwellen in radialer Rich
tung nach innen fortsetzen, weil stets zumindest eines der
erfindungsgemäßen Dämpfungselemente diesen radialen Weg un
terbricht. Dies bedeutet, daß die Dämpfungselemente gemäß
der Erfindung hinsichtlich ihrer Wirkung praktisch einen
durchgehenden Ringdämpfer bilden. Vorzugsweise ist dabei
vorgesehen, daß jeweils zwei in Umfangsrichtung des Stamm
blattes benachbarte und auf den gegenüberliegenden Blatt
seiten angeordnete Dämpfungselemente sich in radialer Rich
tung des Stammblattes über einen bestimmten Umfangswinkel
bereich hinweg bereichsweise überlappen. Hierdurch verlau
fen einige radiale Schnittlinien jeweils durch die sich
überlappenden Abschnitte von jeweils zwei auf den beiden
gegenüberliegenden Blattseiten angeordneten Dämpfungs
elementen.
Jedes erfindungsgemäße Dämpfungselement ist von einer
zwischen dem Dämpfungskörper und der Stammblatt-Vertiefung
gebildeten Dämpfungsfuge umgeben. Im Vergleich zu dem
bekannten ringscheibenförmigen Dämpfungselement ist die
erfindungsgemäße Ausgestaltung insofern von Vorteil, als
die gesamte Abrollinie aller Dämpfungsfugen sehr viel länger
ist als bei der bekannten Ringscheiben-Ausbildung. Die
Gesamt-Abrollänge der Dämpfungsfugen beeinflußt die
Dämpfungseigenschaften des Sägeblattes, d.h. eine längere
Dämpfungsfuge bedeutet eine bessere Geräuschdämpfung.
Weiterhin ist es besonders vorteilhaft, wenn die Dämpfungs
körper im Bereich der Stammblatt-Vertiefungen jeweils nur
punktuell mit dem Stammblatt verbunden sind, was insbeson
dere über Schweißpunkte und/oder Befestigungselemente, wie
Nieten, Schrauben und/oder dergleichen realisiert werden
kann. Im Gegensatz zu der bekannten Verklebung der Dämp
fungskörper ermöglicht die erfindungsgemäße Maßnahme
Relativbewegungen, d.h. Schwingungen, zwischen den Dämp
fungskörpern und dem Stammblatt, die zu einer wesentlichen
Reduzierung der Geräuschentwicklung beitragen. Zudem führt
diese erfindungsgemäße Befestigungsart im Vergleich zu
Klebverbindungen zu einer höheren Haltbarkeit (erhöhte
"Sprengsicherheit") der Dämpfungskörper.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmerkmale der Erfindung
sind in den Unteransprüchen sowie der nachfolgenden
Beschreibung enthalten.
Anhand der beiliegenden Zeichnung soll im folgenden die
Erfindung beispielhaft näher erläutert werden. Dabei
zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Sektorausschnitt eines
erfindungsgemäßen Kreissägeblattes in einer
ersten Ausführungsform,
Fig. 2 einen gegenüber Fig. 1 vergrößerten Querschnitt
durch den Bereich der Dämpfungselemente des
erfindungsgemäßen Kreissägeblattes längs der
radialen Schnittlinie II-II in Fig. 1 und
Fig. 3 bis Fig. 9
Ansichten analog zu Fig. 1 in mehreren alterna
tiven Ausführungsformen des erfindungsgemäßen
Kreissägeblattes.
In den verschiedenen Figuren der Zeichnung sind gleiche
Teile stets mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Ein erfindungsgemäßes Kreissägeblatt 2 besteht aus einem
kreisscheibenförmigen Stammblatt 4, welches an seinem
Außenumfang 6 nicht dargestellte, periphere Schneidelemente,
beispielsweise Zähne, Zahnsegmente oder diamantbestückte
Segmente, aufweist bzw. trägt, zwischen denen das Stammblatt
4 sog. Zahn- oder Segmentschlitze (ebenfalls nicht darge
stellt) aufweisen kann.
Das Stammblatt 4 weist auf seinen beiden gegenüberliegenden
Blattseiten 8 und 10 (siehe Fig. 2) jeweils mehrere, in
Umfangsrichtung des Stammblattes 4 verteilt und voneinander
beabstandet angeordnete Geräusch-Dämpfungselemente 12 auf,
wobei jedes Dämpfungselement 12 gemäß Fig. 2 aus einem in
einer Stammblatt-Vertiefung 14 sitzenden, scheiben- oder
plättchenförmigen Dämpfungskörper 16 besteht. In den Fig.
1 und 3 bis 9 sind jeweils die auf der "Vorderseite" 8
angeordneten Dämpfungselemente 12 voll gezeichnet und die
auf der "Rückseite" 10 angeordneten Dämpfungselemente 12
gestrichelt gezeichnet dargestellt. Ferner sind jeweils
nur einige der Dämpfungselemente 12 dargestellt; sie setzen
sich jedoch jeweils in der angedeuteten Anordnung in Um
fangsrichtung des Stammblattes 4 fort, was durch eingezeich
nete Punktierungen veranschaulicht werden soll. Die Dämp
fungskörper 16 und die Stammblatt-Vertiefungen 14 weisen
hierbei erfindungsgemäß jeweils derart aneinander angepaßte,
praktisch beliebige Flächenformen und -größen auf, daß die
Dämpfungskörper 16 von Trennfugen 18 (insbesondere in Fig. 2
erkennbar) umgeben sind. Diese Trennfugen 18 sind je nach
dem spezifischen Einsatzzweck des erfindungsgemäßen Kreis
sägeblattes mehr oder weniger breit ausgeführt. Zudem sind
die Trennfugen 18 erfindungsgemäß offen, d.h. unverfüllt,
ausgebildet.
Erfindungsgemäß sind die Dämpfungselemente 12 derart in Um
fangsrichtung des Stammblattes 4 abwechselnd auf den beiden
gegenüberliegenden Blattseiten 8, 10 angeordnet, deß in zu
der Ebene des Stammblattes 4 senkrechter Richtung jeweils
eine Überlappungsfreiheit zwischen den auf den gegenüberlie
genden Blattseiten 8, 10 angeordneten Dämpfungselementen 12
gewährleistet ist. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn
die Dämpfungselemente 12 derart angeordnet sind und/oder
derartige Flächenformen aufweisen, daß jede beliebige, ge
dachte, radial durch das Stammblatt 4 verlaufende Schnitt
linie (beispielsweise die Schnittlinie II-II in Fig. 1)
durch den Bereich mindestens eines der Dämpfungselemente 12
verläuft. Es ergibt sich somit durch die Erfindung für alle
Schallwellen, die an der äußeren Peripherie des Stammblat
tes 4 entstehen und die Tendenz haben, sich radial nach in
nen fortzusetzen, praktisch eine durchgehende, ringförmige
"Barriere", die vorteilhafterweise verhindert, daß die
Schallwellen nach innen wandern können. Besonders zweck
mäßig ist es, wenn - wie in den dargestellten Ausführungs
beispielen - jeweils zwei in Umfangsrichtung des Stammblat
tes 4 benachbarte und auf den gegenüberliegenden Blattsei
ten 8, 10 angeordnete Dämpfungselemente 12 sich in radialer
Richtung des Stammblattes 4 über einen bestimmten Umfangs
winkelbereich hinweg bereichsweise überlappen. Hierdurch
verläuft beispielsweise die Schnittlinie II-II gemäß Fig. 1
und 2 durch zwei Dämpfungselemente 12. In jedem Fall wer
den erfindungsgemäß die Schallwellen durch die in radialer
Richtung zwischen dem Außenumfang 6 und dem Zentrum des
Stammblattes 4 angeordneten Dämpfungselemente 12 bzw. durch
die Trennfugen 18 unterbrochen.
Zweckmäßigerweise liegen die jeweils auf einer Blattseite 8,
10 angeordneten Dämpfungselemente 12 jeweils auf einem zu
dem Stammblatt konzentrischen Kreisbogen 20 bzw. 22. Dabei
können die beiden Kreisbögen der auf den gegenüberliegenden
Blattseiten 8, 10 angeordneten Dämpfungselemente 12 entweder
mit gleichem Durchmesser d (Fig. 3, 7 und 9) oder mit unter
schiedlichen Durchmessern d1, d2 (Fig. 1, 4, 5, 6 und 8)
ausgebildet sein. In dem Fall, daß die Dämpfungselemente 12
auf Kreisbögen mit unterschiedlichen Durchmessern liegen,
läßt sich praktisch mit jeder beliebigen Flächenform der
Dämpfungselemente 12 die beschriebene Überlappung in radi
aler Richtung erreichen. So sind die Dämpfungselemente 12
beispielsweise in der Ausführung nach Fig. 1 mit einer
ovalen, langgestreckten und in Umfangsrichtung gekrümmten
Form, gemäß Fig. 4 kreisförmig, gemäß Fig. 5 kreisringför
mig, gemäß Fig. 6 etwas rechteckig und gemäß Fig. 8 als
mittig eingeschnürte Ovale ausgebildet. In dem anderen
Fall, daß die Dämpfungselemente auf Kreisbögen mit gleichem
Durchmesser d liegen, ist diese radiale Überlappung jeweils
durch eine spezielle Flächenform der Dämpfungselemente 12
zu erreichen (siehe hierzu die Ausführungsbeispiele nach
Fig. 3, 7 und 9).
Erfindungsgemäß sind die Dämpfungskörper 16 im Bereich der
Stammblatt-Vertiefungen 14 jeweils nur punktuell mit dem
Stammblatt 4 verbunden. Dies kann über Schweißpunkte oder
Befestigungselemente 24 erfolgen, wie dies in Fig. 2 anhand
einer Nietverbindung 26 veranschaulicht ist.
Es ist zudem vorteilhaft, wenn die Dämpfungskörper 16
wasserdicht mit dem Stammblatt 4 verbunden sind. Hierdurch
wird verhindert, daß Feuchtigkeit zwischen Stammblatt 4 und
Dämpfungskörper 16 eindringt. Realisieren läßt sich dies
beispielsweise durch eine Spaltabdichtung durch Rostschutz
mittel oder dergleichen.
Um zu vermeiden, daß die Dämpfungselemente 12 bzw. die Dämp
fungskörper 16 den Säge- bzw. Trennvorgang des erfindungs
gemäßen Kreissägeblattes 2 behindern, besitzen die Dämp
fungskörper 16 jeweils eine Dicke, die der senkrecht zur
Blattebene gemessenen Tiefe der Stammblatt-Vertiefungen 14
ist. Hierdurch liegen die Dämpfungskörper 16 entweder etwas
versenkt in den Vertiefungen 14 oder schließen bündig mit
den Oberflächen des Stammblattes 4 ab. Die Stammblatt-
Vertiefungen 14 besitzen dabei vorzugsweise jeweils eine
Tiefe, die der Hälfte der Dicke des Stammblattes 4 in
seinem vertiefungsfreien Flächenbereich ist. Hierdurch ist
das Stammblatt 4 auch im Bereich der Dämpfungskörper 16 vor
teilhafterweise nur unwesentlich geschwächt.
Das Stammblatt 4 kann ebenso wie die Dämpfungskörper 16 aus
Metall, einem insbesondere faserverstärkten Kunststoff oder
einem anderen Verbundwerkstoff bestehen.
Die Größe, Lage bzw. Anordnung, Materialqualität und Form
der Dämpfungselemente 12 bzw. der Dämpfungskörper 16 kann
jeweils auf die spezifischen Einsatzzwecke des Kreissäge
blattes 2 abgestimmt werden. Hierdurch läßt sich für alle
denkbaren Anwendungsfälle eine optimale Geräuschdämpfung bei
gleichzeitig optimalen mechanischen Eigenschaften verwirk
lichen.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschrie
benen Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern umfaßt auch
alle im Sinne der Erfindung gleichwirkenden Merkmale. So
ist es ebenfalls möglich, die Dämpfungselemente mit derart
keilförmigen Flächenformen auszubilden, daß sie sich in
Drehrichtung des Sägeblattes erweitern oder verjüngen. Dabei
geben die Dämpfungselemente dem Benutzer einen Hinweis auf
die "richtige" Drehrichtung. Hierbei können dann in den
verschiedenen Drehrichtungen unterschiedliche Geräuschdämp
fungen erreicht werden.
Claims (11)
1. Kreissägeblatt mit einem Stammblatt und peripheren
Schneidelementen, wobei das Stammblatt auf seinen
beiden gegenüberliegenden Blattseiten jeweils mehrere
in Umfangsrichtung verteilt angeordnete, jeweils aus
einem in einer Stammblatt-Vertiefung sitzenden,
scheibenförmigen Dämpfungskörper bestehende Geräusch-
Dämpfungselemente aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Dämpfungselemente (12) derart in Umfangsrichtung des
Stammblattes (4) abwechselnd auf den beiden gegenüber
liegenden Blattseiten (8, 10) angeordnet sind, daß in
zu der Ebene des Stammblattes (4) senkrechter Richtung
eine Überlappungsfreiheit jeweils zwischen den auf den
gegenüberliegenden Blattseiten (8, 10) angeordneten
Dämpfungselementen (12) gewährleistet ist.
2. Kreissägeblatt nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Dämpfungselemente (12) derart angeordnet sind und/oder
derartige Flächenformen aufweisen, daß jede gedachte,
radial durch des Stammblatt (4) verlaufende Schnitt
linie durch den Bereich mindestens eines der Dämpfungs
elemente (12) verläuft.
3. Kreissägeblatt nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß je
weils zwei in Umfangsrichtung des Stammblattes (4)
benachbarte und auf den gegenüberliegenden Blattseiten
(8, 10) angeordnete Dämpfungselemente (12) sich in
radialer Richtung des Stammblattes (4) bereichsweise
überlappen.
4. Kreissägeblatt nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Dämpfungselemente (12) jeweils auf einem zu dem Stamm
blatt (4) konzentrischen Kreisbogen liegend angeordnet
sind, wobei die beiden Kreisbögen der auf den gegen
überliegenden Blattseiten (8, 10) angeordneten Dämp
fungselemente (12) gleichen Durchmesser (d) oder unter
schiedliche Durchmesser (d1, d2) aufweisen.
5. Kreissägeblatt nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Dämpfungskörper (16) im Bereich der Stammblatt-
Vertiefungen (14) nur punktuell mit dem Stammblatt (4)
verbunden sind.
6. Kreissägeblatt nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Dämpfungskörper (16) über Schweißpunkte und/oder Befe
stigungselemente (24), wie Niete (26), Schrauben und/
oder dergleichen, mit dem Stammblatt (4) verbunden
sind.
7. Kreissägeblatt nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Dämpfungskörper (16) wasserdicht mit dem Stammblatt (4)
verbunden sind.
8. Kreissägeblatt nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Dämpfungskörper (16) und die Stammblatt-Vertiefungen
(14) jeweils derart aneinander angepaßte Flächenformen
und -größen aufweisen, daß die Dämpfungskörper (16)
jeweils von Trennfugen (18) umgeben sind.
9. Kreissägeblatt nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Dämpfungskörper (16) jeweils eine Dicke besitzen, die
der Tiefe der Stammblatt-Vertiefungen (14) ist.
10. Kreissägeblatt nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Stammblatt-Vertiefungen (14) jeweils eine Tiefe
besitzen, die der Hälfte der Dicke des Stammblattes
(4) in seinem vertiefungsfreien Flächenbereich ist.
11. Kreissägeblatt nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Dämpfungskörper (16) und/oder das Stammblatt (4) aus
Metall oder einem insbesondere faserverstärkten Kunst
stoff oder einem anderen Verbundwerkstoff bestehen/
besteht.
Priority Applications (2)
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Publications (1)
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|---|---|
| DE3919038A1 true DE3919038A1 (de) | 1990-12-13 |
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| DE19893919038 Withdrawn DE3919038A1 (de) | 1989-06-10 | 1989-06-10 | Kreissaegeblatt mit daempfungselementen |
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1989
- 1989-06-10 DE DE19893919038 patent/DE3919038A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |