DE1112578B - Verfahren zum Herstellen einer elektrischen Wicklungsanordnung mit einem Huellkoerper aus einer giessbaren, duroplastischen Kunststoffmasse - Google Patents
Verfahren zum Herstellen einer elektrischen Wicklungsanordnung mit einem Huellkoerper aus einer giessbaren, duroplastischen KunststoffmasseInfo
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Description
- Verfahren zum Herstellen einer elektrischen Wicklungsanordnung mit einem Hüllkörper aus einer gießbaren, duroplastischen Kunststoffmasse Gegenstand der Patentanmeldung S 26986 VIII c / 21 g ist ein Verfahren zum Herstellen einer elektrischen Wicklungsanordnung mit einem sie auch innen umschließenden einstückigen Hüllkörper aus einer gießbaren, duroplastischen Kunststoffmasse, vorzugsweise der Wicklung eines Meßwandlers. Jenes Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß unter Verwendung der an sich bekannten Maßnahme, eine Wicklung auf einen Spulentragkörper aufzubringen und sie dann an dem vom Spulentragkörper frei gelassenen Teil ihrer Außenfläche mit einer sich an den Spulentragkörper anschließenden gießbaren, duroplastischen Isoliermasse zu verschließen, zunächst der innere Teil des Hüllkörpers aus einem beim Aushärten schrumpfenden Gießharz, z. B. Äthoxylinharz, in Form eines Spulentragkörpers gegossen, dann auf diesen die Wicklung aufgebracht und schließlich der restliche Teil des Hüllkörpers aus dem gleichen Gießharz an den inneren Teil des Hüllkörpers angegossen wird.
- Die Erfindung bezieht sich auf eine vorteilhafte Weiterbildung jenes Verfahrens. Für den Fall, daß das vorgenannte Verfahren unter Imprägnieren der Wicklung mit Gießharz durchgeführt werden soll, gibt die genannte Patentanmeldung bereits die Lehre, das Imprägnieren der Wicklung vor dem Angießen des restlichen Teiles des Hüllkörpers vorzunehmen. Auch gemäß der vorliegenden Weiterbildung des genannten Verfahrens findet ein Imprägnieren der Wicklung mit Gießharz statt. Die Erfindung bezieht sich mithin auf ein Verfahren zum Herstellen einer elektrischen Wicklung mit einem sie auch innen umschließenden einstückigen Hüllkörper aus einer gießbaren, duroplastischen Kunststoffmasse, vorzugsweise der Wicklung eines Meßwandlers, derart, daß zunächst der innere Teil des Hüllkörpers aus einem beim Aushärten schrumpfenden Gießharz, z. B. Äthoxylinharz, in Form eines Spulentragkörpers gegossen, dann auf diesen die Wicklung aufgebracht und schließlich der restliche Teil des Hüllkörpers aus dem gleichen Gießharz an den inneren Teil des Hüllkörpers angegossen wird, unter Imprägnieren der Wicklung mit Gießharz, nach Patentanmeldung S 26986 V1II c / 21g. Erfindungsgemäß ist ein solches Verfahren dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklung beim Angießen des restlichen Teiles des Hüllkörpers mit Gießharz imprägniert wird. Hierdurch wird der Imprägniervorgang mit dem Angießvorgang vereinigt, und die Gesamtarbeit wird dadurch einfacher. Besonders vorteilhaft ist es, die gegebenenfalls mit Lagen von Papier gewickelte Wicklung stufenweise zu imprägnieren, und zwar erst mit reinem Gießharz und dann mit mit Füllstoff versetztem Gießharz. Es hat sich gezeigt, daß hierdurch geringere Spannungen auftreten.
- Um das Gießen an dem in Form eines Spulentragkörpers gegossenen Teil des Hüllkörpers besser haften zu lassen, wird dieser innere Teil günstig mit Durchbrechungen, also z. B. öffnungen, Bohrungen od. dgl., versehen, in die sich beim Imprägnieren das Gießharz festsetzt. Wenn dem Gießharz für den inneren Teil des Hüllkörpers in an sich bekannter Weise Füllstoff, z. B. Quarzmehl bei Äthoxylinharz, beigemengt wird, so ist es vorteilhaft, den Füllstoff in solcher Menge dem Gießharz beizumengen, daß der Wärmeausdehnungskoeffizient des inneren Hüllkörperteiles dem Wärmeausdehnungskoeffizienten der Wicklung mindestens annähernd gleich ist. Besonders günstige Verhältnisse ergeben sich, wenn die Wandstärke des inneren Teiles des Hüllkörpers im Verhältnis zum Außendurchmesser der gewickelten Spule gering gehalten wird, vorzugsweise so, daß das Verhältnis ist. An Hand der Zeichnung wird das Verfahren nach der Erfindung an einem Beispiel erläutert. Die Zeichnung zeigt im Diagonalschnitt einen inneren Hüllkörperteil 1 in Form eines Spulentragkörpers. Dieser ist an seinem Umfang mit Bohrungen 2 versehen, die auch, vorzugsweise in unregelmäßigen Abständen, in den Flanschen 3 des Spulentragkörpers angeordnet werden. Die Form der Durchbrechungen wie auch die Form des Spulentragkörpers sind aber durch dieses Ausführungsbeispiel nicht begrenzt. So kann der Spulentragkörper statt eines runden z. B. auch einen viereckigen Querschnitt mit gitterförmigen Durchbrechungen haben oder einem anderen Wicklungsprofil angepaßt sein, wenn es für den Aufbau eines Meßwandlers od. dgl. in der Gesamtanordnung notwendig erscheint.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Herstellen einer elektrischen Wicklungsanordnung mit einem sie auch innen umschließenden einstückigen Hüllkörper aus einer gießbaren, duroplastischen Kunststoffmasse, vorzugsweise der Wicklung eines Meßwandlers, derart, daß zunächst der innere Teil des ° Hüllkörpers aus einem beim Aushärten schrumpfenden Gießharz, z. B. Äthoxylinharz, in Farm eines Spulentragkörpers gegossen, dann auf diesen die Wicklung aufgebracht und schließlich der restliche Teil des Hüllkörpers aus dem gleichen Gießharz an den inneren Teil des Hüllkörpers angegossen wird, unter Imprägnieren der Wicklung mit Gießharz, nach Patentanmeldung S 26986 VIII c / 21g, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklung beim Angießen des restlichen Teiles des Hüllkörpers mit Gießharz imprägniert wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gegebenenfalls mit Lagen von Papier gewickelte Wicklung stufenweise erst mit reinem Gießharz und dann mit mit Füllstoff versetztem Gießharz imprägniert wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Teil des Hüllkörpers in Form eines mit Durchbrechungen versehenen Spulentragkörpers hergestellt wird.
- 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke des inneren Teiles des Hüllkörpers im Verhältnis zum Außendurchmesser der gewickelten Spule gering gehalten wird, vorzugsweise so, daß das Verhältnis ist.
- 5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4 unter Beimengung von Füllstoff, z. B. Quarzmehl, zum Gießharz für den inneren Teil des Hüllkörpers, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllstoff in solcher Menge dem Gießharz beigemengt wird, daß der Wärmeausdehnungskoeffizient des inneren Hüllkörperteiles dem Wärmeausdehnungskoeffizienten der Wicklung mindestens annähernd gleich ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 749 489; schweizerische Patentschriften Nr. 261736, 262 655, 268 951, 269 924, 257 219; »Die Umschau«, 50 (1950), S. 342; »Arbeitsvorschrift für Araldit-Gießharze B«, Mai 1949, Ciba A.-G., Basel.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (2)
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| DES26986A DE1108324B (de) | 1952-01-30 | 1952-01-30 | Verfahren zum Herstellen einer elektrischen Wicklungsanordnung mit einem Huellkoerper aus einer giessbaren, duroplastischen Kunststoffmasse und nach diesem Verfahren hergestellte Wicklungsanordnung |
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Publications (1)
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| DE1112578B true DE1112578B (de) | 1961-08-10 |
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1112578B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1239017B (de) * | 1963-12-07 | 1967-04-20 | Kirsch Bernhard Fa | Spulenkoerper |
| DE1241914B (de) * | 1963-09-04 | 1967-06-08 | Licentia Gmbh | Herstellung giessharzisolierter elektrischer Spulen fuer hohe Betriebsspannungen |
| FR2447632A1 (fr) * | 1979-01-25 | 1980-08-22 | Ducellier & Cie | Rotor pour machine electrique tournante |
| WO2013143737A1 (de) * | 2012-03-29 | 2013-10-03 | Robert Bosch Gmbh | Zündspule mit verbesserten imprägniereigenschaften |
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| CH257219A (de) * | 1946-10-26 | 1948-09-30 | Moser Glaser & Co Ag | Verfahren zum Füllen von Hohlräumen von Transformatoren, und Transformator, dessen Hohlräume nach diesem Verfahren gefüllt worden sind. |
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-
1952
- 1952-02-22 DE DES27322A patent/DE1112578B/de active Pending
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| WO2013143737A1 (de) * | 2012-03-29 | 2013-10-03 | Robert Bosch Gmbh | Zündspule mit verbesserten imprägniereigenschaften |
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