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DE898585C - Schneidemaschine fuer Papier, Pappe u. dgl., insbesondere fuer dreiseitigen Buchbeschnitt - Google Patents

Schneidemaschine fuer Papier, Pappe u. dgl., insbesondere fuer dreiseitigen Buchbeschnitt

Info

Publication number
DE898585C
DE898585C DEA12937A DEA0012937A DE898585C DE 898585 C DE898585 C DE 898585C DE A12937 A DEA12937 A DE A12937A DE A0012937 A DEA0012937 A DE A0012937A DE 898585 C DE898585 C DE 898585C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
movement
cutting machine
resistance
knife drive
stack
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA12937A
Other languages
English (en)
Inventor
Martin Dipl-Ing Schumacher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Atlas Werke AG
Original Assignee
Atlas Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Atlas Werke AG filed Critical Atlas Werke AG
Priority to DEA12937A priority Critical patent/DE898585C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE898585C publication Critical patent/DE898585C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D5/00Arrangements for operating and controlling machines or devices for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D5/20Arrangements for operating and controlling machines or devices for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting with interrelated action between the cutting member and work feed
    • B26D5/26Arrangements for operating and controlling machines or devices for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting with interrelated action between the cutting member and work feed wherein control means on the work feed means renders the cutting member operative

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

  • Schneidemaschine für Papier, Pappe u. dgl., insbesondere für dreiseitigen Buchbeschnitt Die Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausbildung der im Patent 807 623 beschriebenen Schneidemaschine für Papier, Pappe u. dgl., bei der die Einschaltung des Messerantriebes von der Vorschubbewegung für die Papierstapel abgeleitet wird. Dem Hauptpaten lIegt der Gedanke zugrunde, nachteilige Rückwirkungen des Einschaltvorganges auf die Vorschubbewegung der Papierstapel zu vermeiden. Zu diesem Zweck ist der Handgriff des Stapelschiebers so ausgebildet, d.aß er, nachdem der Blattstapel in die vorschriftsmäßige Lage zum Messer gebracht ist, unter Überwindung einer Federspannung relativ zum Stapelschieber verschwenkt wind und dabei den Messerantrieb einschaltet, t'Erfindungsgemäß kann man mit einer einfachen Schubbewegung des Handgriffes auskommen, indem von .dem Stapelschieber während seiner Vorschubbew-egung ein Schaltkörper für den Messerantrieb verschoben und dabei ein Bewegungswiderstand zur Wirkung gebracht wird, der bis zum Ende des Stapelvorschubes. anwächst oder im wesentlichen. gleichbleibt. Durch den erhöhten Widerstand .im letzten Teil der Vorschubbewegung wird eine gewissa Verzögerung herbeigeführt .und ein plötzliches Abstoppen der Papierstapel beim Erreichen der Endlage vermieden. Gleichzeitig mit der Überwindung des Endwiderstandes wird die Schaltvorrichtung für den Messerantrieb ohne ruckartige Rückwirkung auf .die Vorschubbewegung betätigt, da .der erhöhte Bewegungswiderstand bis zum Erreichen der Stapelendlage erhalten bleibt.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. Der Stapelschieber i der Pap:ierschnevdemaschine wirkt am Ende seiner Vorschubbewebrung auf eine Feder 12, die durch Bewegung .des Schiebers bis zum Anschlag i i gespannt wird und über eine pneumatische oder hydraulische Verzögerungseinrichtung den Messerantrieb einschaltet. Die Verzögerungseinrichtung besteht aus einem Kolben 13, der in einem mit Luft oder Flüssigkeit gefüllten Zylinder 14 frei verschiebbar angeordnet ist. Die Luft oder Flüssigkeit in dem Zylinder kann durch eine feine Öffnung 15 entweichen. Durch diese Strömungsdrossel wird erreicht, daß der Kolben, 13 bei Anspannung der Feder 12 nicht -Sofort, sondern nur allmählich nach Maßgabe des aus der Öffnung 15 ausströmenden Luft- oder Flüssigkeitsvolumens ausweicht. Nach Entlastung &s Kolbens 13 .durch Zurückgehen des, Schiebers i und,Entspannung ,der Feder 12 wird.der Kolben 13 durch eine Rückführfeder 16 wieder in seine Ausgangsstellung zurückgebracht. Die Bewegung des Kolbens 13 beim Vorschub. des Schiebers wird durch eine Kolbenstange 17 auf einen, Schalthebel 18 zur Betätigung des Messerantriebes übertragen.
  • Die Erfindung ist nicht auf,das dargestellte Beispiel beschränkt, vielmehr sind noch mancherlei Abänderungenund auch andereAusführungen möglich. So könnte an Stelle einer Feder 12 auch ein Gewicht oder eine Flüs.sigkeitssäulebe-#vegtwerden; nur ist stets dafür zu sorgen, daß der Bewegungswiderstand bis zum Anschlag des Schiebers i im wesentlichen erhalten bleibt oder aber bis zum Erreichen des Anschlages anwächst, um eine schädliche Rückwirkung der mehr oder weniger ruckartigen Bewegung der mit dem Hebel 18 verbundenen Schaltvorrichtung auf den Vorschub des Papierstapels zu vermeiden. Hierzu ist auch nicht unbedingt erforderlich, daß die Betätigung des Schalters erst nach Erreichen des Anschlages erfolgt. Erfolgt sie bereits vorher, so darf jedoch damit nicht auch der Bewegungswiderstand durch die am Schieber angreifende Feder oder sonstige Hemmvorrichtung fortfallen. @E;ine solche Einrichtung wäre z. B. in der Weise durchführbar, daß der Schieber i für die Aufnahme des Blattstapels während des Anspannens der Feder 12 selbst unmittelbar auf eine Schaltvorrichtung für den Messerantrieb einwirkt und die Schaltung vollendet, :bevor der Anschlag i i von ,ihm erreicht ist und er,di.e Feder 12 vollständig gespannt hat. Damit hierbei .der Schaltvorgang, der selbst ja ebenfalls einen gewissen Bewegungswiderstand darstellt und somit eine Ungleichförmigkeit im zeitlichen Verlauf des Gesamtbewegungswiders.tandes für den Stapelschieber hervorruft, trotzdem keine merkliche Beeinträchtigung der Vorschubbewegung und eine ruckartige Beschleunigung hervorruft, sobald der Bewegungswiderstand des Messerschalters in Fortfall kommt, .ist nur erforderlich, diesen, Be-,vegungswiderstand des Messerschalters verhältnismäßig klein zu machen, so daß der Gesamtbewegungswiderst.and zum weitaus überwiegenden Teil durch den Widerstand der Feder 12 gebildet und ,durch den plötzlichen. Fortfall des SchaltwIderstandes beim Auslösen des Messerschalters nicht merklich beeinflußt wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schneidemaschine für Papier, Pappe u. dgl., insbesondere für dreiseitigen Buchbeschnitt, bei der mit dem Schieber für die Papierstapel eine Schaltvorrichtung für den Messerantrieb verbunden ist, nach Patent 8o:7 623, dadurch gekennzeichnet, daß von lern Stapelschieber (i) während seiner Vorschubbewe:gung ein Schaltkörper für den Messerantrieb verschoben und ,dabei ein Bewegungswiderstand zur Wirkung gebracht wird, der bis zum Ende ,des Stapelvorschtibes anwächst oder im wesentlichen gleichbleibt.
  2. 2. Schneidemaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Bewegungswiderstand durch eine Feder (12), ein Gewicht oder eine sonstige Hemmvorrichtung gebildet wird, die m-it gleichbleibendem oder anwachsendem Kraftaufwand vom Stapelschieber bis zum Erreichen seiner Endlage bewegbar ;ist.
  3. 3. Schneidemaschine nach Anspruch i und 2, ,dadurch gekennzeichnet, d:aß die Feder (12) oder eine sonstige Hemmvorrichtung selbst den Messerantrieb über eine Verzögerungseinrichtung nach Beendigung des Stapelvorschubes einschaltet. q..
  4. Schneidemaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Messerantrieb bereits vor tErreichen der Stapelendlage einschaltbar ist und daß der dabei zu überwindendie Schaltwiderstand mehrfach kleiner ist als der Bewegungswiderstand der Hemmvorrichtung.
  5. 5. Schneidemaschine nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet @d'urch eine Feder (12), die vom Stapelschieber (i) .bei seinem Vorschub gespannt -wird und über ein pnewmatisches oder hydraulisches Verzögerungsglied. (13, 1q.) mit Strömungsdrossel (15) -den Messerantrieb einschaltet.
DEA12937A 1951-02-22 1951-02-22 Schneidemaschine fuer Papier, Pappe u. dgl., insbesondere fuer dreiseitigen Buchbeschnitt Expired DE898585C (de)

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