DE896869C - Zerlegbare Gluehdrahtkerze mit Schmelzstoff-Isolation - Google Patents
Zerlegbare Gluehdrahtkerze mit Schmelzstoff-IsolationInfo
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- DE896869C DE896869C DEB17311A DEB0017311A DE896869C DE 896869 C DE896869 C DE 896869C DE B17311 A DEB17311 A DE B17311A DE B0017311 A DEB0017311 A DE B0017311A DE 896869 C DE896869 C DE 896869C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q7/00—Incandescent ignition; Igniters using electrically-produced heat, e.g. lighters for cigarettes; Electrically-heated glowing plugs
- F23Q7/001—Glowing plugs for internal-combustion engines
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Description
- Zerlegbare Glühdrahtkerze mit Schmelzstoff-Isolation Die Erfindung betrifft eine zerlegbare Glühdrahtkerze für Brennkraftmaschinen mit ineinandergesteckten und gemeinsam in das Kerzengehäuse eingesetzten, den Glühdraht tragenden Elektroden, die gegeneinander und gegenüber dem Kerzengehäuse durch aufgeschmolzene Stoffe, wie Glas oder Email, isoliert sind.
- Bei den bekannten Kerzen dieser Art ist es üblich, auf die zu isolierenden Flächen eines oder mehrerer Teile der Kerze den Isolierstoff aufzuschmelzen und diese Teile nach dem Erkalten mit den übrigen Teilen der Kerze zusammenzubauen. Um dabei eine ausreichende Abdichtung zwischen den Einzelteilen zu erreichen, werden zwischen den Teilen Weichmetallhülsen, z. B. aus Kupfer, eingelegt, welche Absplittern des unebenen und nur teilweise auf den Gegenflächen tragenden Schmelzstoffes verhindern und gleichzeitig die Gaisdichtheit der Kerze gewährleisten sollen. Diese Zwischenhülsen verteuern die Kerze und beanspruchen überdies Einbauraum, der meistens bei Glühkerzen sehr knapp bemessen ist. Außerdem gleichen die Zwischenhülsen starke Unebenheiten der aufgeschmolzenen Isolierschichten nicht immer ganz aus, so daß die notwendige Dichtheit nicht in allen Fällen gewährleistet ist.
- Die angeführten Nachteile lassen sich vermeiden, wenn man gemäß der Erfindung die ineinandergesteckten Teile der Kerze in sich und mit dem Kerzengehäuse unmittelbar, also ohne Anwendung von Weichmetall-Zwischenhülsen, zusammensteckt, nachdem ihre mit dem aufgeschmolzenen Isolierstoff versehenen Dichtflächen glatt übeirschliffen worden sind.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Längsschnitt.
- Die Glühdrahtkerze besteht im wesentlichen aus einem Kerzenkörper r, einer Elektrodenhülse a, einer Mittelelektrode 3 und einem Glühdrahtbügel q..
- Der Kerzenkörper z ist als Gewindenippel ausgeführt, der außen ein Gewinde hat, das zum Einschrauben der Kerze in eine entsprechende Gewindebohrung des Motors dient. Die Längsbohrung des Kerzenkörpers weist am glühdrahtstitigen Kerzenende einen flachen, nach außen sich öffnenden Konus 5 auf. Dieser dient als Sitz für die Elektrodenhülse 2, welche an einem Ende einen entsprechenden Gegenkonus und an ihrem anderen Ende ein zur Aufnahme einer Überwurfmutter 6 dienendes Außengewinde hat. Durch Anziehen der Überwurfmutter 6, die durch eine aus Isollerstoff bestehende Unterlegscheibe 7 gegen unmittelbare Berührung mit dem metallischen Kerzenkörper ge-. schützt ist, wird die Elektrodenhülse fest in den Kerzenkörper i eingespannt. Die Längsbohrung der Elektrodenhülse 2 weist beidseitig nach außen sich öffnendle Konusse auf, von denien ider flache Konus 8 am glühdrahtseitigen Ende als Sitz für die Mittelelektrode 3 und der andere als Sitz für einen die Mittelelektrode umschließenden Kegelring 9 aus Isolierstoff dient. Die am= glühdrahtseitigen Ende dem Konus 8 entsprechend kegelig gestaltete NT@itrtrelieilektrode 3 ragt mit ihrem andieren, mit Außengewinde versehenen Ende aus der Elektrodenhülse 2 und dem Kegelring 9 heraus, und ist durch einen auf dieses Außengewinde geschraubten Anschlußbolzen 1o fest. in die Elektrodenhülse 2 eingespannt. Der Anschlußbolzen stützt sich auf dem Isolierring 9 ab. Der Glühdrahtbügel q. ist mit seinen Enden an den Stirnseiten der Elektrodenhülse 2 und der Mittelelektrode 3 befestigt. Bei der dargestellten Glühdrahtkerze haftet die isolierende Schmelzstoffischicht i i auf den elektrodenseitigen Kegelflächen der Elektrodenhülse 2.
- Die Auflbeingung der Schmelzstoffschicht erfolgt durch Tauchen der Elektrode in eine entsprechende, mit Schmelzstoffpulver angemachte Masse, wonach die mit der Schmelzstoffschicht bedeckte Elektrode auf die zum Einbrennen erforderliche Temperatur gebracht wird. Das Überschleifen der Dichtflächen des Schmelzstoffes erfolgt nach der abgeschlossenen Wärmebehandlung. Es ist zweckmäßig, die abgeschliffenen Schmelzstoffdichtflächen vor dem Zusammenbau der Teile schwach einzuölen und dann noch mit einem weichen Pulver aus Talkum oder Speckstein leicht zu bestäuben.
- Die Aufbringung der Schmelzstoffschicht kann auch auf andere Weise, z. B. durch Aufspritzen und anschließendes Einbrennen in einem Ofen, erfolgen oder auch durch Tauchen des vorher erhitzten Teiles in ein entsprechend erhitztes Schmelzstoffbad.
- Falls es aus fertigungstechnischen Gründen vorgezogen wird, nur Außenfläche zu schleifen, können auch beide Elektroden jeweils nur an ihrem Außenkonus mit der Schmelzstoffschicht überzogen werden. Während die richtige konische Ausbildung der Elektroden in dem Kerzengehäuse den Vorteil bietet, daß die Teile auf einer relativ großen Fläche abdichten, kann die axiale Einspannung an der Elektrodenseite auch auf andere Weise erfolgen, z. B. jeweils durch einen abdichtenden Bund, der die überschliffene Schmelzstoffschicht trägt.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Zerlegbare Glühdrahtkerze fürBrennkraftmaschinen mit ineinandergesteckten und gemeinsam in das Kerzengehäuse eingesetzten, den Glühdraht tragenden Elektroden, die gegeneinander und gegenüber dem Kerzengehäuse durch aufgeschmolzene Stoffe isoliert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die ineinandergesteckten Teile der Kerze .in sich und mit dem Kerzengehäuse unmittelbar zusammengesteckt und ihre mit dem aufgeschmolzenen Isolierstoff versehenen Dichtflächen überschliffen sind.
- 2. Glühdrahtkerze nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils mindestens die eine der sich nach dem Zusammenbau berührenden Flächen der Teile vor dem Zusammenbau eingeölt ist.
- 3. Glühdrahtkerze nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils mindestens die eine der sich nach dem Zusammenbau berührenden Flächen der Teile vor dem Zusammenbau mit einem weichen Pulver, wie Talkum oder Specksteinpulver, bestäubt ist. ¢.
- Glühdrahtkerze nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das weiche Pulver auf die eingeölte Fläche aufgestäubt ist.
- 5. Glühdrahtkerze nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierstoffe mit ihren glatt und vorzugsweise konisch geschliffenen Isolierflächen ganz auf der entsprechenden Gegenfläche der Glühdrahtkerze aufsitzen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB17311A DE896869C (de) | 1951-10-26 | 1951-10-26 | Zerlegbare Gluehdrahtkerze mit Schmelzstoff-Isolation |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE896869C true DE896869C (de) | 1953-11-16 |
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ID=6959270
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE896869C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1119597B (de) * | 1958-11-13 | 1961-12-14 | Bosch Gmbh Robert | Gluehkerze fuer Brennkraftmaschinen |
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1951
- 1951-10-26 DE DEB17311A patent/DE896869C/de not_active Expired
Cited By (1)
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