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DE1119597B - Gluehkerze fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Gluehkerze fuer Brennkraftmaschinen

Info

Publication number
DE1119597B
DE1119597B DEB51065A DEB0051065A DE1119597B DE 1119597 B DE1119597 B DE 1119597B DE B51065 A DEB51065 A DE B51065A DE B0051065 A DEB0051065 A DE B0051065A DE 1119597 B DE1119597 B DE 1119597B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glow plug
internal combustion
layer
ceramic
parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB51065A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Beesch
Dipl-Ing Karl Wolf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DEB51065A priority Critical patent/DE1119597B/de
Publication of DE1119597B publication Critical patent/DE1119597B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q7/00Incandescent ignition; Igniters using electrically-produced heat, e.g. lighters for cigarettes; Electrically-heated glowing plugs
    • F23Q7/001Glowing plugs for internal-combustion engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Spark Plugs (AREA)

Description

  • Glühkerze für Brennkraftmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Glühkerze für Brennkraftmaschinen mit mindestens zwei ineinandergesteckten Metallteilen, zwischen denen sich eine Isolierstoffschicht befindet, die schon vor dem Ineinanderstecken dieser Teile auf mindestens einem Abschnitt ihrer Umfangsflächen festhaftend aufgebracht ist.
  • Bei den bisher bekannten Glühkerzen der genannten Art werden die einander zugekehrten Flächen der stromführenden Teile durch Glas- bzw. Emailleflußaufschmelzungen gegeneinander isoliert. Der Schmelzpunkt der bekannten Glasfiußaufschmelzungen liegt im Bereich der heutigen Betriebstemperaturen der Brennkraftmaschinen, so daß durch Ausschmelzen Isolationsfehler auftreten können, welche die Kerze unbrauchbar machen. Als Schmelzfuß ist auch schon Kupolofenschlacke verwendet worden, die bekanntlich neben 10 % Eisen im wesentlichen aus Silizium besteht und in pulverförmigem Zustand zwischen die gegeneinander zu isolierenden Metallteile eingefüllt und danach durch Wärme zum Aufschmelzen gebracht wird. Kupolofenschlacke hat infolge der aus der Gangart der Kohle stammenden Verunreinigungen einen Ausdehnungskoeffizienten gegenüber den Metallen, der etwas größer ist als der des reinen Glases. Jedoch ist das Einfüllen der gemahlenen Kupolofenschlacke zwischen die Metallteile zeitraubend und zudem auch die Schmelztemperatur nicht wesentlich höher als die des Glases.
  • Eine Glühkerze, die wesentlich haltbarer ist und deren Metallteile ausschließlich durch eine auf ihnen festhaftende Isolierschicht aneinandergehalten werden, ergibt sich gemäß der Erfindung dadurch, daß die Isolierschicht aus keramischem Stoff besteht.
  • Das erfindungsgemäße Isoliermittel kann in einfacher Weise, beispielsweise durch Aufspritzen, in verhältnismäßig dünner Schicht auf die zu isolierenden Flächen aufgebracht werden und bildet eine festhaftende Sinterschicht. Das Spritzverfahren, bei dem die keramischen Stoffteilchen mit einem Flammenstrahl annähernd auf ihre Schmelztemperatur erhitzt und versprüht werden, ist als »Flammspritzen« bekannt. Es dient zum Aufspritzen keramischer Schutzschichten auf Metallflächen, um diese temperatur- und korrosionsbeständig zu machen. Es wurde auch schon dazu benutzt, keramische Trennschichten auf Elektrodenteilen von Gleitfunkenzündkerzen anzubringen.
  • Durch das Aufspritzen von keramischem Isolierstoff auf die Oberflächen der ineinanderzusteckenden Glühkerzenteile ist nicht nur eine einwandfreie Isolierung erzielbar, sondern auch eine bei allen Wärmebeanspruchungen der Glühkerze zufriedenstellende Befestigung der Teile, die sich ohne Schraubenmuttern oder sonstige Befestigungsmittel für die Elektroden ergibt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht den Gegenstand der Erfindung an zwei verschiedenen, im Längsschnitt dargestellten zweipoligen Glühkerzen.
  • Nach Fig. 1 ist die Mittelelektrode 1 mit einem zylindrischen Abschnitt 2 in die passende Bohrung einer rohrförmigen Außenelektrode 3 eingesetzt, die ihrerseits in das Kerzengehäuse 4 eingezogen ist. An ihren dem Brennraum zugekehrten Enden tragen die Mittelelektrode 2 und die Außenelektrode 3 den in bekannter Weise befestigten Glühdraht 5. Der Elektrodenabschnitt 2 und die Außenfläche der Elektrode 3 sind mit einer durch eine gestrichelte Linie angedeuteten, durch Aufspritzen aufgebrachten Keramikschicht 6 versehen, welche die beiden Elektroden 2, 3 gegeneinander und die Elektrode 3 gegenüber dem Gehäuse 4 elektrisch isoliert. Da auch der in den Brennraum hineinragende Abschnitt der Außenelektrode 3 mit einer Keramikschicht als Isolation versehen ist, wird erreicht, daß durch Verbrennungsrückstände, die sich zwischen der Bohrung im Brennkraftmaschinengehäuse und dem brennraumseitigen Ende der Außenelektrode 3 ablagern, kein die Wirkungsweise der Glühkerze beeinträchtigender Kurzschluß auftreten kann.
  • Diejenigen Flächen der Keramikschicht 6, an denen ein gasdichter Abschluß erforderlich ist, sind mit einer durch strichpunktierte Linien angedeuteten Auflageschicht 7 aus einem weicheren Material, wie Talkumpulver, versehen. Diese weichere Auflageschicht bewirkt beim Zusammenstecken bzw. Einziehen der Glühkerzenteile, daß Unebenheiten auf der Keramikoberfläche ausgefüllt werden. Das zweite Beispiel nach Fig. 2 unterscheidet sich vom ersten im wesentlichen nur dadurch, daß die Dichtflächen 2' und 8 statt zylindrisch kegelförmig sind.
  • Die Keramikschicht 6 kann im Bedarfsfall auch auf beide der aufeinanderliegenden Flächen der Elektroden bzw. des Gehäuses aufgebracht sein. Die an Beispielen zweipoliger Glühkerzen beschriebenen Isolierschichten lassen sich in derselben Weise zur Isolation von einpoligen Glühkerzen anwenden. Zum Aufbringen der Keramikschicht 6 eignet sich nicht nur das bekannte Flammspritzverfahren; man kann die Keramikschicht auch in anderer Weise aufspritzen bzw. aufstreichen und durch eine nachträgliche Wärmebehandlung auf die Metallflächen aufbrennen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Glühkerze für Brennkraftmaschinen, mit mindestens zwei ineinandergesteckten Metallteilen, zwischen denen sich eine Isolierstoffschicht befindet, die schon vor dem Ineinanderstecken dieser Teile auf mindestens einem Abschnitt ihrer Umfangsflächen festhaftend aufgebracht ist, da-durch gekennzeichnet, daß die Isolierstoffschicht aus aufgespritztem keramischem Stoff (6) besteht.
  2. 2. Glühkerze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch die in den Brennraum der Brennkraftmaschine hineinragenden stromführenden Teile der Elektroden (2 und 3) mit einer festhaftenden Keramikschicht (6) überzogen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 896 869, 705 679, 680 250; Patentschrift Nr. 5530 des Amtes für Erfindungs-und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands; französische Patentschrift Nr. 1152 682; American Ceramic Society Bulletin, 1952, S. 208.
DEB51065A 1958-11-13 1958-11-13 Gluehkerze fuer Brennkraftmaschinen Pending DE1119597B (de)

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