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DE896815C - Schaltung fuer Befehls- und Waertergleisplanstellwerke - Google Patents

Schaltung fuer Befehls- und Waertergleisplanstellwerke

Info

Publication number
DE896815C
DE896815C DEP1949D DEP0001949D DE896815C DE 896815 C DE896815 C DE 896815C DE P1949 D DEP1949 D DE P1949D DE P0001949 D DEP0001949 D DE P0001949D DE 896815 C DE896815 C DE 896815C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
command
circuit
interlocking
contacts
switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP1949D
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Dipl-Ing Geiger
Ernst Wilckens
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Julius Pintsch AG
Original Assignee
Julius Pintsch AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Julius Pintsch AG filed Critical Julius Pintsch AG
Priority to DEP1949D priority Critical patent/DE896815C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE896815C publication Critical patent/DE896815C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L7/00Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
    • B61L7/06Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using electrical transmission
    • B61L7/08Circuitry
    • B61L7/10Circuitry for light signals, e.g. for supervision, back-signalling
    • B61L7/103Electric control of the setting of signals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Schaltung für Befehls- und Wärtergleisplanstellwerke Brei großen Bahnhofsanlagen hat es sich als vorteilhaft erwiesen, ,die Stellwerke und ihre Belange aufzuteilen. So hat man ein, Befehlsstellwerk, welches ,die zur Bildung (der Fahrstraßen notwen-;diigen Maßnahmen an ein oder mehrere Wärterstellwerke befiehlt. Das Befehlsistellwerk fordert vorn Odem Wärterstellwerk, wenn. also z. B. eine Fahrstraße eingestellt wenden. soll, Zustimmung bezüiglich der für die Einstellung .der Fahrstraße notwendigen Untermaßnahmen ,am, und das Wärterstellwerkgibt, wenn @die bei ihm vorherrschenden Verhältnisse rdiese Maßnahmen durchzuführen gestattesn, hierauf Zustimmung ab, die in .irgendwelcher Form als Zustimmungsempfang auf dem Befehlsstellwerk eingeht. Es, müssen z. B. auf dien Wärter,stell-,verk,die für .die Einstellung der Fahr-Straße notwendigen Weichen umgestellt werden,. Ist dies aus dem jeweiligen Besetzungszustand der Gleisse ;mögliich, @dann führt,der Bseaamte,des Wärtaerstellwe:rkes ;diese Weichenumstedlunig durch rund gibt an -das Befehlis,stel-lwerk seine Meldung über ,die Durchführung dieser Handlung als Zustimmung .ab. Diie Erfindung hat es sich zur Aufgabe gestellt, !diese Zusammenarbeit zwischen Be@fehl@sssteldwerk und Wärterstellwerk sinnfälldg und einfach durchzuführen. Es isst Besetzung beider Stellwerke vorausgesetzt. Die Erfindung bezieht sich udaben hauptsächlich auf solche elektrischen Stellwerke, welche als Gloi,spdandruck- oder Ugtastenstellwerke ausgebildet sdnid. Hierbei befinden sich in uden Stelltasten Tas.tenla-mpen, welche die Vornahme vom. Bedienungshandlungen sowohl dm Befehls- als auch im Wärterstellwerk durch Blinklicht oder Dauerlicht melden und kennzeichnen.
  • Die Eirfindung besteht zunächst darin, idlaß bei ,der Besetzung beider Stellwerke,die Stedltastenm, im B.efehl,s,s:teldwerk zwecks Zustimmungsanforderung betätigt werden, wotrauf in beordern Stellwerken die betreffenden Stedltas-ten.lampen blinken, und daß im Wärterstellwerk nach ',Erledigung der erforderkchen Bedienun:gshandtüngen, -beispielsweise Einstellung von Weichen, die entsprechenden. Stelltasten betätigt werden, wotdurch: als Znstimmumgsabgabe und Zustimmungsempfang die Tastenlampen beider Stellwerke Dauerlicht aussenden.
  • Es wird durch die Erfindung auch ',der Faall berückkchitigt, idaß aallein Idas Befehlsstellwerk besetzt, daß dagegen das Wärterstellwerk unbesetzt ist. In diesem Fall müssen alle Bedie nungs- und Schaaltvorgänge im Befehlsstellwerk allein vorgenommen. werden können.. Nach einem weiteren Merkmal ;der Erfindung wird,dieser Forderung dadurch genügt, daß @im Befehlsstellwerk ein Umscha1ter vorgesehen eist, der im Fäl ;der Besetzung ,des Befehlsstellwerkes allein betätigt wird, mit seinen Kontakten die Bedienung vom Wärters,tel.lwer.k aus blockiert und dessen Schaltelemente unmittelbar von den Steiltasten dies Befehlswerkes abhängig macht. Alle äußeren Erscheinungsformen, Anzeige- und Rückmeldevomgänge (TastenUinken, Tastendauenlicht) sowie: aalleBedienungshandlungen spielen .sich nur noch ,an den betreffenden Stellta,stenlampen des Befehlswerkes allein ab, während sie bei Besetzung beider Stellwerke auf die Lampengruppen beider Stellwerke verteilt waren.
  • Als Beispiel werde die Bfidüug -einer Fahrstraße verlangt, der zwei ',bestimmte Steiltasten zugeordnet sind. Zu, diesem Zweck fordert der Beamte des BefeW#sstell#werkes durch (das, Drücken und Loslassendieser beiden F2hrstraßenstel-ltasten; -die Zustimmung ,des Wärtersteldwerkes an. Hierauf setzt bei den. Lampen dieser beiden Tastendes Befehlsstellwerkes und zwei entsprechenden Tasten des Wärterstellwerkes ein Blinken ein. Hie raus ersieht .der Beamte ;des B.efehlssteldwerkes zu seiner eigenen Kontrodile, welche Tasten er betätigt hat, und .der Beamte,des Wärterstellwerkes nimmt vom. ,dem au%#>egebenen Befehl, die für die Bildung ;dieser Fahrstraße notwendigen Weichemu:mstellungen vorzunehmen, Kenutnifs. jetzt betätigt der Beamte des Wärterstellwerk es, nachdem er die notwendigen Weichenumsteäuungen vorgenommen hat, seine beiden .im Augenbock noch blinkenden Tasten, er gibt also Zustimmung ab, welche sowohl im Befehlsstellwerk ad.s :auch iim Wärterstellwerk eaals Zustimmungsempfang in Form von Damerlicht der Tastenlampen erscheint.
  • Ist .das Wärtersttellwerk unbesetzt und n;st es durch den im Befehlsstellwerk zu betätigenden Umnschalter abgeschaltet, dann müssen alle Bedienungsvorgänge vorm Befehlsstellwerkswärter aallein durchgeführt wenden. können. Es erfolg t wieder .das Drücken, und Loslassen der Fahxstraßenstelltasten im BefeMss:teüwerk, worauf wiederum Tästenblinken einsetzt. Nach Einstellung der Weichen werden abermals die beiden Tasten im Befehlsstellwerk gedrückt und losgelassen, worauf ;als Anzeige oder Beendigung der Be-,dienungsvongängae das Tastendauerlicht erscheint.
  • Wird im Befehlsstellwerk, um alae Bedienungshandlungen von äan aus vornehmen zu körnen, der Umschalter so werden: durch dessen Umschaltkontakte die Bedienungs- und Anzeigeedemente des Wärterstellwerkes vom Stromkreis albgetrennt. Es werden also u. a. die obererwähnten Tasten und deren Tastenlampen abgetrennt. Weiter werden. die betreffenden Magnetschalter abgetrennt und unmittelbar an; die Steldbatsten dies Befeh.ls@ stellwerkes angeschlossen und von ihnen abhängig gemacht. Auf ',diese Weise: werdien tdiese MagnaetscInalter gleich bei der Betät@g.ng der Stedltasben des Befehlsstellwerkes mitgesteuert, was sonst erst auf dem Uriweg der Betätigung ;der Stelltasten des Wärterstellwerkes zu erfolgen hatte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltung für Befehls- und Wärtergl.eispl.a;nstel.lwerke, bei ;denen bei Besetzung beitder Stellwerke vom B:efehlsistellwerk die Zu- stimmung ;des Wärtersteldwerkes angefordert und empfangen; wenden muß, ;dadurch, gekennzeichnet, @daß bei der Besetzung beiider Stedlwerke die Stehtasten nm B,efehl:s,steldwerk zwecks Zustimmungsanforderung betätigt werden, worauf in beiden Stellwerken die betreffen-.den Stektastenl:ampen blinken, daß im Wärter-,sted;lwerk nach Erledsgung ;der erfertderli@chen Beddenungshandilungen; bei;spielswen,se Ein-@s.teRung von Weichen, ;die entsprechenden Steiltasten betätigt werden, wodurch aals Zu- stimmungsabgabe und 7iustüznmungsempfang die Tastenlampen beider Stellwerke Dauerlicht aussenden. a. Schaltung für Befehls- und W.ärtergleisplanstellwerke, bei denen bei Besetzung des Befedäs:stellwerkes allein sämtliche Be;daienuugshand4ungen 4:m Befehlsstellwerk vorgenommen werden müssen, dadurch, gekennzeichnet, daß ein Umschalter im Befehlsstellwerk vorhanden ,ist, der üm Fall ;der Besetzung ,des Befehls Steldwerkes allein betätigt wird, mit seinen Kontakten die Bedienung vorn Wärterstellwerk aus blockiert und dessen Schaltelemente unmittelbar von den Stehtasten des Befehlsstellwerkes abhängig macht. 3. Schaltung nach den Ansprüchen r rund a, ,dadurch gekennzeichnet, daß die StelItasten ,im Befehlsstellwerk ;die Magnetschalter steuern, wobei diese seich in einen S.elb;stschluß legen und die Kontakte .des Magnetschalters einen Blinkstromkreis über die Tastend-ampengruppen des Befehlsstellwerkes und -des Wärters.tellwerkes schdiießen. d.. Schaltung nach den Ansprüchen i bis 3, .dadurch gekennzeichnet, daß die Selbstschl.ußkreiise ;der Magnettschalter über Eigenkontakte und Kontakte der Magnetschalter führen., ',die von den Steiltasten des Wärterstellwerkes gesteuert werden, wenn bilde Stellwerke besetzt s:inId. Schaltung nach den Ansprüchem, i bis q., @dja;du.rch gelcennz.e@idhnet, daß die Magnetschalter vorbereitend Kontrakte im Stromkreis der Magnetschalter schließen. 6. Schaltung nach den Ansprüchen i ibie 5, dadurch gekennzeichnet, daß 2m Wärterstedlwerk nach Erledigung der erforderlichen Schalthanidlungen, z. B. E.instell@unig der Weichen, die Stellbasten betätigt werden., wodurch der Stromkreits der Mag netschalter geschlossen, infolgedessen ,die Selhstschlußkreise der Magnetschalter geöffnet und ein M.agnetschalter gesteuert wird, dessen Kontakte die TastenIampengruppen vom BI.inlc.stromlcrei,s ab- schalten und in einen Dauerstromkreis legen.. 7. Schaltung nach (den Ansprüchen i bis 6, dadurch gek ennzeichnet, daß bei Betätiigung des Umschalters im Befehlsstellwerk die Kontakte ,dies Umscha fters die Magnetschalter :des Wärterstellwerkes unmittelbar mit den Stehtasten ,des Befehlsistellwerk es verbinden sowie deren Tastenfampen von der Stromquelle, abtrennen.
DEP1949D 1943-07-08 1943-07-08 Schaltung fuer Befehls- und Waertergleisplanstellwerke Expired DE896815C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP1949D DE896815C (de) 1943-07-08 1943-07-08 Schaltung fuer Befehls- und Waertergleisplanstellwerke

Applications Claiming Priority (1)

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DEP1949D DE896815C (de) 1943-07-08 1943-07-08 Schaltung fuer Befehls- und Waertergleisplanstellwerke

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE896815C true DE896815C (de) 1953-11-16

Family

ID=7357601

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP1949D Expired DE896815C (de) 1943-07-08 1943-07-08 Schaltung fuer Befehls- und Waertergleisplanstellwerke

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE896815C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1018088B (de) * 1955-08-20 1957-10-24 Lorenz C Ag Schaltung fuer Zustimmungen in Gleisbildstellwerken

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1018088B (de) * 1955-08-20 1957-10-24 Lorenz C Ag Schaltung fuer Zustimmungen in Gleisbildstellwerken

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