DE894485C - Vorrichtung zum Entlueften des Kurbelgehaeuses einer Brennkraft-maschine fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Vorrichtung zum Entlueften des Kurbelgehaeuses einer Brennkraft-maschine fuer KraftfahrzeugeInfo
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- DE894485C DE894485C DET2116A DET0002116A DE894485C DE 894485 C DE894485 C DE 894485C DE T2116 A DET2116 A DE T2116A DE T0002116 A DET0002116 A DE T0002116A DE 894485 C DE894485 C DE 894485C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01M—LUBRICATING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; LUBRICATING INTERNAL COMBUSTION ENGINES; CRANKCASE VENTILATING
- F01M13/00—Crankcase ventilating or breathing
- F01M13/02—Crankcase ventilating or breathing by means of additional source of positive or negative pressure
- F01M13/021—Crankcase ventilating or breathing by means of additional source of positive or negative pressure of negative pressure
- F01M13/022—Crankcase ventilating or breathing by means of additional source of positive or negative pressure of negative pressure using engine inlet suction
- F01M13/025—Crankcase ventilating or breathing by means of additional source of positive or negative pressure of negative pressure using engine inlet suction with an inlet-conduit via an air-filter
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Description
- Vorrichtung zum Entlüften des Kurbelgehäuses einer Brennkraft-- maschine für Kraftfahrzeuge Es ist bekannt, daß das Ölbad im Kurbelgehäuse eines Verbrennungsmotors Öl- und Brennstoffdämpfe abgibt, und zwar. durch die beim laufenden Motor dort herrschende hohe Temperatur. Man hat daher besondere Vorrichtungen, z. B. eine Pumpe, vorgesehen, um in der einen oder der anderen Weise das Kurbelgehäuse zu entlüften, die Maschine zu kühlen und einen höheren Wirkungsgrad zu erreichen.
- Kraftfahrzeuge sind heutzutage praktisch ausnahmslos mit Zubehörsystemen, z. B. Scheibenwischern u. dgl., ausgerüstet, welche in vielenFällen von einem Saug- oder Unterdruckmotor betätigt werden. Da das Zubehör eines Motorfahrzeugs, z. B. der Scheibenwischer, aber nur verhältnismäßig selten betätigt wird, so läuft die Saugpumpe, welche zur Erzeugung des Unterdrucks für den Unterdruckantriebsmotor -des Zubehörs häufig verwendet wird, überwiegend leer. In diesem Fall ist der Luftausstoß durch die Pumpe praktisch gleich Null.
- Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Vorrichtung zum dauernden Entlüften des Kurbelgehäuses eines Kraftfahrzeugs, bei welcher die von dem Fahrzeugmotor angetriebene Saug- oderUnterdruckpumpe des Zubehörsystems dazu ausgenutzt wird, die Luftzirkulation im Motorgehäuse zu bewirken, um hierdurch den ,Maschinenwirkungsgrad zu verbessern und dauernd auf einem hohen Wert zu halten.
- Ferner bezweckt die Erfindung die Ausnutzung dieser Saugpumpe auch in den Zeiträumen, wo der Saugmotor des Zubehörsystems selbst ausgeschaltet ist. Der Erfindungszweck wird dadurch erreicht, :daß die Pumpe zum Entlüften des 'Motorgehäuses aus der Saugpumpe für den Saugmotor eines Zubehörsystems, z. B. des Scheibenwischers, besteht, welcher eine auf Unterdruck ansprechende ,Steuervorrichtung zugeordnet ist, um sie von .dem Saugmotor ab-und auf Außenluftzufuhr umzuschalten, wenn der Saugmotor abgestellt wird.
- Die vorstehenden und weiteren Erfindungszwecke ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung an Hand der Zeichnung. In dieser zeigt Fig. i eine schematische Ansicht einer Anlage gemäß der Erfindung, Fig. 2 einen vergrößerten Schnitt durch die automatische Belüftungseinrichtung, Fig. 3 Teilansichten des Zubehörs, z. B. Fig. 4 die eines Scheibenwischers.
- Gemäß .der Zeichnung hat der Verbrennungsmotor z des Kraftfahrzeugs eine Einlaßleitung 2, einen Vergaser 3 und einen Luftreiniger 4. Mit dem Bezugszeichen 5 ist ein Saugmotor einer Zubehöranlage bezeichnet, welcher beispielsweise dazu dient, um die Scheibenwischer 6 zu schwenken. Dem Motor 5 ist ein Steuerorgan 7 mit der üblichen automatischen -Betätigungsvorrichtung (nicht dargestellt) und einGleitschieber 8 zugeordnet, welcher auf seiner Schiebergleitfläche 9 aus der Betriebsstellung (in Fig. 4 ausgezogen) in eine Ruhestellung (in Fig. 4 gestrichelt) verschiebbar ist. Der Gleitschieber 8 wird bei seiner Verschiebung durch ein Gehäuseblech io geführt. Die,Schiebergleitfläche hat eine Betriebsöffnung ii und eine Ruheöffnung 12. Beide Öffnungen sind dauernd in Verbindung mit einer Saugleitung 13, welche durch eine Leitung 15 mit einer Saugpumpe 14 verbunden ist.
- Befindet sich der Gleitschieber 8 in Betriebsstellung, so ist der Durchlaß ii i durch eine Aussparung r6 mit einem Kanal 17 verbunden. Der Kanal 17 steht in Verbindung mit einem Durchlaß 18 und durch das Steuerorgan 7 entweder mit der einen oder anderen,Seite deriiM'otorlrammer. Befindet sich das Steuerorgan 7 in der in Fig. 4 gestrichelt dargestellten Lage, so steht der Durchlaß 18 in Verbindung mit einer Kammerleitung i9, und zwar auf der linken Seite des Kolbens oder Flügels 2o, während die gegenüberliegende Seite der Kammer durch .die Öffnung 2i, die Schieberaussparung 23 und die unbedeckte Öffnung 22 mit der Außenluft verbunden ist. Das ,Steuerorgan 7 wird durch die Bewegung des Flügels 2o betätigt und verbindet abwechselnd den Durchlaß 18 mit der Kammerleitung i9 und mit der Öffnung 22, während die unbedeckte Öffnung mit der Außenluft @in Verbindung steht, um die notwendige Druokdifferenz herzustellen, damit der Flügel 2o hin und her schwingt. Diese automatische Betätigungsvorrichtung kann von beliebiger bewährter Bauart sein. Wenn der Gleitschieber 8 in die in Fig. 4 strichpunktierte Lage verschoben wird, schließt er den Durchlaß iii und verbindet den Durchlaß i8 mit der Öffnung 22 und gleichzeitig die Öffnung 21 mit der Ruheöffnung 12. Der Gleitschieber 8 kann eine Ausnehmung 24 besitzen, damit der dauernde Unterdruck in der Öffnung il die glatte Unterfläche des Schiebers nicht beschädigt, wenn sich letzterer in seinerRuhestellung befindet. Wenn die Zubehöranlage auf diese Weise stillgesetzt ist, läuft die Saugpumpe 14, welche dauernd .durch die Nockenwelle 25 des Motors angetrieben wird, leer. Wenn die Zubehöranlage läuft, fördert die Pumpe durch eine Öffnung 26 in das Kurbelgehäuse 27, so daß die Dämpfe im Kurbelgehäuse mit der Luft abgeführt werden, die durch die übliche Entlüftung 28 herausgedrückt wird.
- Wenn die Zubehöranlage abgestellt wurde, war bisher,der Luftausstoß der Pumpe praktisch gleich Null. Inifolgedessen fand auch keine Luftzirkulation durch das Kurbelgehäuse statt. Gemäß der Erfindung werden- Einrichtungen vorgesehen, um eine Luftzirkulation durch das Kurbelgehäuse aufrechtzuerhalten, solange die Maschine läuft, um dadurch den Wirkungsgrad der Maschine zu erhöhen. Durch diese Einrichtungen wird die Saugleitung ,i5 mit der Außenluft verbunden, wenn die Zubehöranlage stillgesetzt wird. Die dargestellte Ausführungsform arbeitet mit einer automatischen Belüftungsvorrichtung, idhe aus einem Gehäuse 29 mit einer Öffnung 3o besteht, welche normalerweise durch ein Ventil 31 .geschlossen ist, welches, während die Zubehöranlage arbeitet, unter, demDruck der Feder 32 geschlossen ist. Die Öffnung 30 mündet :in die Saugleitung 15' der Saugpumpe 14. Wenn das Ventil 31 gegen die Feder 32 geöffnet wird, tritt Außenluft in die Leitung und wird durch die Pumpe 14 ins Kurbelgehäuse gedrückt. Um die Zufuhr von reiner Luft zu sichern, kann die Öffnung 3o an die Saugleitung 33 unmittelbar unter dem Luftreiniger 4 mittels einer Leitung 34 angeschlossen sein. Ein Kolben 35, welcher in einer Kammer 36 arbeitet, ist mit dem Schaft 37 des Ventils 31 verbunden. Der oberhalb des Kolbens 35 liegende Teil der Kammer ist durch ein Rohr 38 mit einer Leitung 39 verbunden, welche vom Kanal 17 ausgeht. Infolgedessen ist der obere Teil der Kammer 36 mit der Außenluft verbunden; wenn der Gleitschieber 8 sich in seiner Ruhelage befindet. Durch Unterdruck in der Leitung 15' wird der Kolben 35 .gegen die Wirkung der Feder 32 herabgezogen und öffnet das Ventil 31, so daß die Pumpe Frischluft -ansaugt und das Kurbelgehäuse venrtiliert wird. Wenn die Zubehöranlage id'urch Verstellung des Gleitschiebers 8 in die in Fig. 4 ausgezogen dargestellte Lage gebracht wird, wird durch die Leitung 3.8 der über dem Kolben 35 liegende Teil :der Kammer 36 evakuiert, so daß die Feder 32 das Ventil 30 schließt.
- Aus der vorstehenden Beschreibung ist ersichtlich, da,ß eine ständige Luftzirkulation durch das Kurbelgehäuse stattfindet. Die Belüftung erfolgt so, daß ihr Betrieb auch beim Arbeiten des Zubehörs nicht beeinfiußt wird.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum dauernden Entlüften des Kurbelgehäuses einer Brennkraftmaschine für Kraftfahrzeuge mittels einer Pumpe, dadurch gekennzeichnet, daß diese Pumpe aus der Saugpumpe (14) für den ,Saugmotor (5) eines Zubehörsystems, z. B. des Scheibenwischers (6), besteht, welcher eine auf Unterdruck ansprechende Steuervorrichtung (z9) zugeordnet ist, um die ,Saugpumpe (14) vom Saugmotor (5) ab- und auf Außenluftzufuhr umzuschalten, wenn der Saugmotor abgestellt wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß ein Steuerorgan (7) bzw. dessen Gleitschieber (8) aus einer Betriebsstellung in eine Ruhestellung, in welcher die Saugpumpe (14) mit dem Zubehör verbunden ist, umschaltbar ist, um dieses bei erzeugtem Unterdruck stillzusetzen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungseinrichtung (29) über das ,Steuerorgan (7) mit der Pumpe verbunden ist, wenn die Zubehöranlage stillgesetzt ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungseinrichtung (29) eine Einlaßöffnung (30) für Außenluft in der Saugleitung (15) zwischen der Saugpumpe (14) und der Zubehöranlage (5) besitzt und diese Öffnung für gewöhnlich durch ein Ventil (31) geschlossen ist und daß ein Kolben (35) auf den Pumpensog anspricht, um den Einlaß (30) zu öffnen, wenn der Gleitschieber (8) sich in seiner Ruhestellung befindet. Angezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschriften Nr. 193154, 118532-
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US894485XA | 1947-10-04 | 1947-10-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE894485C true DE894485C (de) | 1953-10-26 |
Family
ID=22217696
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET2116A Expired DE894485C (de) | 1947-10-04 | 1950-09-03 | Vorrichtung zum Entlueften des Kurbelgehaeuses einer Brennkraft-maschine fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE894485C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1292579B (de) * | 1961-03-16 | 1969-04-10 | Hyster Co | Hyblader mit Antrieb durch eine Brennkraftmaschine und mit einem Vakuumlastgreifer |
| DE102007009960A1 (de) * | 2007-03-01 | 2008-09-04 | Audi Ag | Fahrzeug |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH118532A (de) * | 1925-07-11 | 1927-01-03 | Robert Traill | Dieselmaschine mit geschlossenem Kurbelgehäuse. |
| CH193154A (de) * | 1936-10-24 | 1937-09-30 | Loeliger Hans | Vorrichtung zum selbsttätigen Absaugen von Öldämpfen und unverbrannten Gasen aus dem Kurbelgehäuse von Explosionsmotoren zwecks deren Nutzbarmachung. |
-
1950
- 1950-09-03 DE DET2116A patent/DE894485C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH118532A (de) * | 1925-07-11 | 1927-01-03 | Robert Traill | Dieselmaschine mit geschlossenem Kurbelgehäuse. |
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| DE102007009960A1 (de) * | 2007-03-01 | 2008-09-04 | Audi Ag | Fahrzeug |
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