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DE1292579B - Hyblader mit Antrieb durch eine Brennkraftmaschine und mit einem Vakuumlastgreifer - Google Patents

Hyblader mit Antrieb durch eine Brennkraftmaschine und mit einem Vakuumlastgreifer

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Publication number
DE1292579B
DE1292579B DEH42043A DEH0042043A DE1292579B DE 1292579 B DE1292579 B DE 1292579B DE H42043 A DEH42043 A DE H42043A DE H0042043 A DEH0042043 A DE H0042043A DE 1292579 B DE1292579 B DE 1292579B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vacuum
valve
lift truck
load
internal combustion
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH42043A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hyster Co
Original Assignee
Hyster Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hyster Co filed Critical Hyster Co
Priority to DEH42043A priority Critical patent/DE1292579B/de
Publication of DE1292579B publication Critical patent/DE1292579B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F9/00Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes
    • B66F9/06Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes movable, with their loads, on wheels or the like, e.g. fork-lift trucks
    • B66F9/075Constructional features or details
    • B66F9/12Platforms; Forks; Other load supporting or gripping members
    • B66F9/18Load gripping or retaining means
    • B66F9/181Load gripping or retaining means by suction means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Vehicle Engines Or Engines For Specific Uses (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Hublader mit Antrieb durch eine Brennkraftmaschine und mit einem Vakuumlastgreifer, der über eine gegabelte Leitung teils aus der Ansaugleitung der Brennkraftmaschine, teils von einer ständig zugleich mit dieser laufenden Vakuumpumpe Vakuum erhält, wobei in der Teilleitung zur Brennkraftmaschine ein nach der Brennkraftmaschine hin öffnendes oder deren System von dem der Vakuumpumpe trennendes Rückschlagventil angeordnet ist.
  • Bei einem bekannten derartigen Hublader wird die gesonderte Vakuumpumpe durch einen Elektromotor angetrieben, der immer dann automatisch eingeschaltet wird; wenn die Brennkraftmaschine aus irgendeinem Grunde versagen sollte. Das Einschalten erfolgt mittels eines auf Druck empfindlichen Schalters; der den Elektromotor--bei einem bestimmten Vakuum einschaltet. Wenn die Vakuumpumpe arbeitet, d. h., wenn die Brennkraftmaschine nicht oder unzureichend arbeitet, wird die Teilleitung zur Brennkraft maschine durch das in diese eingebaute Rückschlagventil geschlossen. Außerdem ist ein Rückschlagventil unmittelbar am Vakuumlastgreifer vorgesehen, welches dann schließt, wenn der Druck in der Leitung zwischen der Gabelung und dem Vakuumlastgreifer ansteigt. Dieser bekannte Hublader hält das Vakuum, das zum Festhalten einer einmal angehobenen Last notwendig ist, im normalen Betrieb auch beim Fahren nur durch die Brennkraftmaschine aufrecht, da die Vakuumpumpe nur bei Störungen der Brennkraft maschine eingeschaltet wird. Hiermit ist der Nachteil verbunden, daß die Saugleistung der Brennkraft maschine stets in einem nahezu starren Verhältnis geteilt wird, da diese die zum Betrieb benötigte Luft aus zwei Quellen erhält, nämlich einesteils über einen ; begrenzten Lufteinlaß am Vergaser, andernteils über die Leitung vom Vakuumgreifer. Die Leistung der Brennkraftmaschine kann also weder dem Vakuumgreifer noch dem Fahrantrieb bedarfsweise vollständig zur Verfügung gestellt werden (USA.-Patentschrift 2 893 581).
  • Weiterhin ist ein Hublader mit einem Vakuumlastgreifer bekannt, bei dem das gesamte Vakuum durch ein gesondertes Aggregat aufgebracht wird, welches nur der Vakuumerzeugung für den Vakuumlastgreifer dient. Dieses Aggregat besteht aus einem Motor und einer Vakuumpumpe. Bei diesem Hublader ist ein Abschaltventil bekanntgeworden, das betätigbar ist, um den Vakuumlastgreifer mit der Umgebungsluft zu verbinden, wodurch die Last freigegeben wird. Das das Vakuum erzeugende Aggregat muß bei diesem bekannten Hublader derart ausgelegt sein, daß das erzeugte Vakuum nicht nur ausreicht, eine einmal angehobene Last- festzuhalten, sondern es muß die Last überhaupt erst angehoben werden. Hierzu ist ein größeres Vakuum und damit ein leistungsfähigeres Aggregat notwendig, wodurch dieses Aggregat relativ schwer wird und einen großen Raum beansprucht (USA: Patentschrift 2 942 745).
  • Weiterhin ist es schon bekannt, das in der Ansaugleitung einer Brennkraftmaschine erzeugte Vakuum zur Betätigung von als Vakuumbremsen ausgebildeten Bremsen oder anderer Vakuumgeräte von Kraftfahrzeugen auszunutzen. Hierbei geht man von der Voraussetzung aus, daß das Vakuum im unteren Lastbereich der Brennkraftmaschine auf die Bremse zur Wirkung kommen soll, nämlich dann, wenn kein Gas gegeben, sondern gebremst wird. Zu diesem Zweck ist das Bremspedal über. ein Gestänge mit einem schließ- und steuerbaren Lufteinlaßventil in Form einer Luftklappe verbunden, die in dem Ansaugstutzen des Vergasers liegt, und zwar bevor die Abzweigung zur Vakuumbeaufschlagung der Bremse (Vakuumarbeitsgerät) einmündet, damit der Vergaser wenig Umgebungsluft ansaugt, wenn gebremst wird. Ein Ansatz am Bremspedal nimmt bei dessen Niedertreten das Gaspedal mit, wodurch die Drosselklappe, die zwischen dem Vakuumarbeitsgerät und dem Ansaugstutzen der Brennkraftmaschine liegt, geöffnet wird, um .die Drehzahl der Brennkraftmaschine zum verstärkten Ansaugen von Luft und damit zur raschen Vakuumbeaufschlagung des Vakuumarbeitsgerätes zu erhöhen. Die Erzeugung des Vakuums zur Beaufschlagung des Vakuumarbeitsgerätes wird also primär durch Treten des Bremspedals ausgelöst, wobei gleichzeitig die Drosselklappe geöffnet wird, um die Drehzahl der Brennkraftmaschine zu erhöhen. Während des normalen Fahrbetriebes ist die mit dem Bremspedal verbundene Luftklappe offen, so daß die zur Verbrennung erforderliche Luft daran- vorbei angesaugt wird. Beim Betätigen des Lufteinlaßventils wird also zugleich mit Hilfe des Gaspedals die Drosselklappe betätigt, ohne daß jedoch umgekehrt eine Beeinflussung des Lufteinlaßventils durch das Gaspedal möglich wäre (USA: Patentschrift 1741818).
  • Bei einer anderen Bremsanlage mit einer Dieselmaschine ist auch schon ein Vakuumbremszylinder bekanntgeworden, der über eine gegabelte Leitung teils aus der Ansaugleitung der Brennkraftmaschine, teils von einer ständig zugleich mit dieser laufenden Vakuumpumpe Vakuum erhält, wobei in der Teilleitung zur Brennkraftmaschine ein nach der Brennkraftmaschine hin öffnendes oder deren System von dem der Vakuumpumpe trennendes Rückschlagventil angeordnet ist, ferner zwischen der Brennkraftmaschine und dem Rückschlagventil ein nahezu schließ- und steuerbares Lufteinlaßventil angeordnet ist, das zugleich die normale Luftklappe des Dieselmotors bildet und in fast geschlossener Endstellung die dann hohe Saugleistung der Brennkraftmaschine größtenteils für den Bremszylinder freistellt. Dabei dient die Vakuumpumpe nur zur Bereitstellung einer Mindestreserve an Vakuum vor der Bremsung in einem Vorratsbehälter in der Gabelung der Leitung. Der Vorratsbehälter aber wird erst im Augenblick der Bremsung mit dem Bremszylinder in Verbindung gebracht, und zwar durch ein Absperrventil, das zugleich mit dem Schließen der Luftklappe geöffnet wird. Dort wird also jedesmal fast die volle Saugleistung der Brennkraftmaschine zur--Bremsung eingesetzt, und ein alleiniger Einsatz der Vakuumpumpe zur Aufrechterhaltung der Bremsung ist nicht möglich, da jede Schwächung der Saugleistung der Brennkraftmaschine einhergeht mit einer Abschaltung des Bremszylinders von der Vakuumanlage (USA.-Patentschrift 2 721629).
  • Bei einem anderen Kraftfahrzeug mit Vakuumbremsanlage ist es bereits bekannt, die Brennkraftmaschine mit Vergaser zur Aufrechterhaltung ihrer Funktion nur kurzzeitig durch selbsttätiges Schließen des mit dem Luftfilter verbundenen Lufteinlaßventils zur Vakuumerzeugung in einem Vorratsbehälter einzusetzen, wobei sich ein Rückschlagventil öffnet, das sonst den Bereich der Vakuumbremsanlage gegenüber dem Lufteinlaß absperrt. Auch dabei handelt es sich um die Ausnutzung des am Vergaser einer Brennkraftmaschine erzeugten Vakuums zum Bremsen (USA.-Patentschrift 2 967 392).
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für einen Hublader der eingangs genannten Art eine Steuerung zu schaffen, die kurzzeitig die Heranziehung der vollen Leistung der Brennkraftmaschine zur Vakuumerzeugung ermöglicht, danach aber einen voneinander unabhängigen Betrieb des Vakuumlastgreifers und der mit voller Leistung zum Fahren einsetzbaren Brennkraftmaschine erlaubt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in der Teilleitung zur Brennkraftmaschine zwischen dieser und dem Rückschlagventil ein schließ- und steuerbares Lufteinlaßventil angeordnet ist, daß ein an sich bekanntes, der willkürlichen Verbindung mit der Außenluft dienendes Abschaltventil in der Leitung zwischen dem Rückschlagventil und dem Lastgreifer angeordnet ist, und daß dieses Abschaltventil und das schließ- und regelbare Lufteinlaßventil unabhängig voneinander steuerbar sind.
  • Hierdurch ist es möglich, einerseits die große Saugwirkung einer Brennkraftmaschine im unteren Lastbereich auszunutzen und andererseits die maximale Leistung der Brennkraftmaschine zum Fahren des Hubstaplers und zum Anheben der Last mit dem Vakuumlastgreifer zur Verfügung zu haben. Da das zum Festhalten der einmal angehobenen Last notwendige Vakuum viel geringer ist als das zum eigentlichen Anheben notwendige Vakuum, kann die Last mit Hilfe einer verhältnismäßig klein ausgelegten Vakuumpumpe festgehalten werden, und es ist eine uneingeschränkte Ortsbeweglichkeit des Hubladers bei angehobener Last gewährleistet. Soll eine Last durch den Vakuumlastgreifer angehoben werden, so wird das schließ- und steuerbare Lufteinlaßventil geschlossen gehalten, und das durch die Brennkraftmaschine erzeugte Vakuum sowie das durch die Vakuumpumpe erzeugte Vakuum stehen zur Verfügung, um die Last anzuheben. Ist die Last angehoben, so ist das zum Festhalten derselben erforderliche Vakuum geringer, und das schließ- und regelbare Lufteinlaßventil kann entsprechend der zur Aufrechterhaltung eines richtigen Brennstoff-Luft-Gemisches zum Fahrbetrieb des Hubladers erforderlichen Luftmenge geöffnet werden. Diesen Bedingungen paßt sich das Rückschlagventil entsprechend an. Zum Absetzen der Last ist es nur erforderlich, das Abschaltventil zu öffnen und den Lastgreifer mit der Umgebungsluft zu verbinden.
  • Im einzelnen ist der Hublader nach der Erfindung derart ausgestaltet, daß das Lufteinlaßventil über eine Stange mit einer in einer Umgehungsleitung des Vergasers angeordneten Nebenluftklappe verbunden ist, die wiederum über eine Stange mit der Hauptdrosselklappe des Vergasers verbunden ist, wobei das Gestänge in der Weise ausgebildet ist, daß die Betätigung der Hauptdrosselklappe vom Gaspedal aus keinen Einfluß auf die durch die jeweilige Einstellung des Lufteinlaßventils hervorgerufene Einstellung der übrigen Vorrichtung hat.
  • Die zusätzliche Umgehungsleitung mit der Luftklappe ermöglicht wiederum eine Beeinflussung des Brennstoff-Luft-Verhältnisses derart, daß Luft ohne Brennstoff an dem Vergaser vorbeigeführt werden kann, wodurch das Brennstoff-Luft-Gemisch ärmer wird. In vorteilhafter Weise ist das Gestänge mit Hilfe eines elektrisch steuerbaren Druckmittelzylinders verstellbar, in dessen Stromkreis hintereinander vom Kupplungspedal des Hubladers und von einem Fühler am Vakuumlastgreifer betätigte Schalter liegen. Der eine Schalter wird mit Hilfe des Kupplungspedals betätigt, und bei dem anderen Schalter handelt es sich um einen Lastberührungsschalter, der beim Aufnehmen einer Last betätigt wird.
  • Weiterhin kann ein Vakuumfühlschalter vorgesehen sein, der die Rückkehrbewegung des Gestänges in seine Ausgangslage auslöst. Auch ist es unter bestimmten Umständen vorteilhaft, daß das Abschaltventil über einen Hebel von Hand betätigbar ist.
  • Weiterhin kann der Hublader nach der Erfindung im einzelnen derart ausgestaltet sein, daß an das Abschaltventil ein Verbindungsglied angeschlossen ist, welches ein Lösehebel des Kupplungspedals beim Niederdrücken desselben in seine tiefste, durch überlaufen eines der Kupplungspedalbewegung entgegenwirkenden, vergrößerten nachgiebigen Widerstandes erzielbare Stellung im Öffnungssinn des Abschaltventils verstellt und welches der Gangschalthebel bei jeder Schaltbewegung in Schließlage des Abschaltventils bringt. Hierdurch befindet sich das Abschaltventil immer in der richtigen Stellung, d. h., es wird nicht geöffnet, wenn es nicht geöffnet werden soll, und es ist beispielsweise beim Annähern an eine neue zu transportierende Last immer geschlossen, wenn es geschlossen sein soll.
  • Der dem Kupplungspedal z. B. in Form einer Feder entgegenwirkende Widerstand zeigt dem Fahrer darüber hinaus an, wann das Abschaltventil geöffnet wird.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung verbindet das Gestänge bei Verstellung im Sinne des Schließens des Lufteinlaßventils einen die erhöhte Leerlaufdrehzahl steuernden Drehzahlregler mit der Hauptdrosselklappe. Hierdurch ist eine erhöhte Leerlaufdrehzahl möglich, durch die wiederum eine schnellere Bereitstellung des Vakuums zum Anheben einer Last bedingt ist.
  • Der in einigen Fällen vorteilhafte Lastberührungsschalter kann, wenn es gewünscht wird, durch einen von Hand betätigbaren Schalter ersetzt sein. Hierdurch kann der Fahrer dem diesen Schalter zugedachten Steuervorgang selbst durchführen.
  • Weiterhin ist es möglich, entweder in der Leitung zwischen dem Rückschlagventil und dem Vakuumlastgreifer oder an dem Vakuumlastgreifer selber ein das Vakuum begrenzendes Ventil anzuordnen, damit das Vakuum nicht zu hoch und die Anlage nicht überlastet wird. Dieses kann insbesondere dann auftreten, wenn die Dichtung zwischen Last und Vakuumlastgreifer so gut ist, daß nur eine vernachlässigbare Luftmenge eintritt.
  • Auch kann es von Vorteil sein, in der Umgehungsleitung ein vom Druck in der Teilleitung zur Brennkraftmaschine abhängiges Ventil anzuordnen. Hierdurch wird die Umgehungsleitung erst in dem Maße wirksam, in welchem der Druck in der Teilleitung zur Brennkraftmaschine abfällt.
  • Im folgenden werden mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Hinweis auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine schematische Darstellung der Vakuumanlage des Hubladers mit zugehöriger Brennkraftmaschine und Vakuumgreifer, F i g. 2 eine perspektivische Ansicht des verschiedene Ventile betätigenden Gestänges allein, F i g. 2 a einen Querschnitt durch die in F i g. 2 gezeigte Gestängewelle 81, F i g. 2 b einen anderen Querschnitt durch die in F i g. 2 gezeigte Gestängewelle 81, F i g. 2 c einen Querschnitt durch die in F i g. 2 gezeigte Gestängewelle 105, F i g. 3 eine Seitenansicht des in F i g. 2 gezeigten Gestänges mit Luftfilter und Vergaser, F i g. 4 eine Draufsicht auf das in F i g. 3 gezeigte Gestänge mit Luftfilter und Vergaser, F i g. 5 ein anderes Ausführungsbeispiel in Abwandlung von F i g. 1, F i g. 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel in schematischer Darstellung des Hubladers in Seitenansicht, F i g. 7 eine elektrische Schaltung zu F i g. 6, F i g. 8 konstruktive Einzelheiten des Gestänges mit Kupplungspedal und Abschaltventil nach F i g. 6 in vergrößertem Maßstab, F i g. 9 einen Schnitt gemäß der Linie 4-4 der Fig.8, F i g.10 das Kupplungspedal nach F i g. 8, aber von der entgegengesetzten Seite gesehen, F i g.11 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Schaltung nach F i g. 7.
  • . Ein Vakuumlastgreifer 11 zum Heben einer Last 13 steht über noch näher zu erläuternde Leitungen mit zwei Vakuum erzeugenden Vorrichtungen in Verbindung. Bei diesen handelt es sich um eine ständig angetriebene Vakuumpumpe 15 von verhältnismäßig geringer Leistung und um die Brennkraftmaschine 16 bzw. deren Vergaser 45. Die Brennkraftmaschine 16, die auch dem Antrieb des Hub- und Fahrwerks des Hubladers dient, stellt im Vergleich zu der gesonderten Vakuumpumpe 15 eine verhältnismäßig leistungsstarke Vakuumpumpe dar. Die Vakuumpumpe 15 wird durch die Brennkraftmaschine 16 angetrieben und läuft ständig mit dieser mit.
  • Der Vakuumlastgreifer 11 ist über eine Leitung 17, die bis zu dem Luftfilter 19 für die Ansaugluft der Brennkraftmaschine 16 verläuft, mit der Vakuumpumpe 15 verbunden. Am Ende eines von der Leitung 17 abzweigenden Rohrstutzens 23 ist ein Ab-Schaltventil 21 angeordnet, mit dessen Hilfe das Vakuum in den Vakuumlastgreifer 11 aufgehoben werden kann, wenn die Last 13 von diesem freigegeben werden soll. Das Abschaltventil 21 ist mit Hilfe eines Handgriffes 24 betätigbar.
  • An der Einmündung der Leitung 17 in den Luftfilter 19 ist ein Rückschlagventil 31 vorgesehen, das sich in Richtung des Luftfilters 19 öffnet, die Mündung der Leitung 17 jedoch verschließt, wenn auf beiden Seiten des Rückschlagventils 31 etwa gleich große Drücke oder wenn oberhalb des Rückschlagventils 21 ein größerer Druck als an seiner Unterseite herrscht.
  • In dem Gehäuse des Luftfilters 19 ist eine Lufteinlaßöffnung 35 ausgebildet, die durch ein Lufteinlaßventil37 absperrbar ist. Das Lufteinlaßventil ist über ein Gestänge L mittels eines Handgriffes 39 hetätigbar, wobei das Gestänge L seine Bewegungen auf weitere Steuerorgane der Vorrichtung überträgt.
  • Weiterhin ist in dem Gehäuse des Luftfilter 19 ein in üblicher Weise ausgebildeter Filtereinsatz 41 angeordnet. Von dem Luftfilter führt eine Teilleitung 43 zu dem Vergaser 45, der aus einem Gehäuse 46 besteht, in dessen unterem Teil eine Hauptdrosselklappe 47 angeordnet ist, die wiederum mit dem Gestänge L verbunden ist. Oberhalb des Lufttrichters 49 des Vergasers 45 ist in bekannter Weise eine Luftklappe 48 eingebaut. Die Schwimmerkammer 50 des Vergasers 45 ist über eine Entlüftungsöffnung mit dem Vergasergehäusee oberhalb des Lufttrichters 49 verbunden. Weiterhin ist die Schwimmerkammer über eine Düse 51 mit dem Lufttrichter 49 verbunden,. durch die der Kraftstoff zur Vermischung mit der angesaugten Luft in die Mischkammer gelangt. Das Kraftstoff-Luft-Gemisch strömt vom Vergaser 45 durch ein Rohr 53 zu den vor den Zylindern der Brennkraftmaschine 16 angeordneten Ansaugrohren 55.
  • Die Teilleitung 43 ist über den Vergaser hinaus verlängert und mit einer Umgehungsleitung 61 verbunden, die in das Rohr 53 hinter dem Vergaser 45 einmündet. Der Querschnitt der Umgehungsleitung 61 wird durch eine Nebenluftklappe 63 gesteuert, die auch mit dem Gestänge L verbunden ist.
  • Der Handgriff 39 ist über eine Stange 71 od. dgl. mit dem einen Ende eines Hebels 73 verbunden, der um eine Welle 75 schwenkbar ist, an der das Lufteinlaßventi137 befestigt ist. Das andere Ende des Hebels 73 ist über eine weitere Stange 77 mit einem Hebel 79 verbunden, der um die Achse einer mit ihm verbundenen Welle 81 schwenkbar ist, die wiederum über eine Büchse 83 mit der Nebenluftklappe 63 in Betätigungsverbindung steht. Zwischen der Büchse 83 und der Welle 81 ist eine Schleppkupplung vorgesehen. Hierzu ist die Büchse 83 an einem Ende teilweise abgeschnitten, so daß ein Ringsegment 85 zurückbleibt, an das ein an der Welle 81 befestigter Stift 87 anschlägt, wenn sich die genannten Bauteile in der in F i g. 2 dargestellten Stellung befinden. An dem dem Hebel 79 gegenüberliegenden Ende ist an der Welle 81 ein weiterer Mitnehmerstift 91 befestigt, der zusammen mit einer Hülse 95 wiederum eine Schleppkupplung bildet. Das an der Hülse 95 durch einen Abschnitt gebildete Ringsegment ist mit 93 bezeichnet. An der Hülse 95 ist ein weiterer Hebel 97 befestigt, von dem eine Stange 99 zu einem Hebel 101 verläuft, der mit einer Büchse 103 verbunden ist, die auf einer Welle 105 drehbar ist, an der die Hauptdrosselklappe 47 des Vergasers 45 befestigt ist. Zwischen der Büchse 103 und der Welle 105 besteht ebenfalls eine Schleppkupplung, bei der durch einen Abschnitt an einem Ende der Büchse 103 ein Ringsegment 107 geschaffen ist, das mit seinen Anschlagflächen an einem mit der Welle 105 fest verbundenen Stift 109 anschlägt.
  • Ein Hebel 111 ist mit der Welle 105 fest verbunden und steht über eine Stange 113 mit einem Ende eines Winkelhebels 115 in Verbindung (F i g. 3). Der andere Arm des Winkelhebels 115 liegt an einem Druckstück 117 an, das auf den Stößel 120 eines Drehzahlreglers G sitzt. Eine Feder 119 sucht den Hebel 115 gegen den Uhrzeiger zu drehen, wohingegen die Gewichte 121 des Drehzahlreglers G beim Umlaufen desselben den Winkelhebel 115 im Uhrzeigersinn zu verstellen suchen. Die Verstellbewegung wird über den Stößel 120 übertragen, der koaxial durch eine Hohlwelle 125 geht, an der die Gewichte 121 über Arme 123 befestigt sind. Die Hohlwelle 125 und damit die Gewichte,121 werden über Kegelräder 127 von der Brennkraftmaschine 16 aus angetrieben.
  • Auf der Büchse 103 ist eine weitere Hülse 131 drehbar befestigt, mit welcher ein seitlich abgebogener Hebel 133 fest verbunden ist. Dieser Hebel 133 steht über eine Stange 135 mit dem (nicht gezeigten) Gaspedal in Verbindung. Auf Grund der seitlichen Abbiegung oder Versetzung des Hebels 133 schlägt dieser bei Verstellung der Stange 135 rechts an dem Hebel 101 an, wenn dieser nach unten gerichtet ist. Hierbei nimmt der Hebel 133 den Hebel 101 zwangläufig mit, und diese Bewegung wird über die Stange 99 auf den Hebel 97 übertragen, führt jedoch nicht zu einer Drehung der Welle 81, da sich der entsprechende Anschlag des Ringsegmentes 93 der Hülse 95 von dem Mitnehmerstift 91 entfernt. Die Nebenluftklappe 63 wird daher nicht geöffnet, wenn die Hauptdrosselklappe 47 vom Gaspedal aus über die Stange 135 betätigt wird.
  • Wenn an dem Vakuumlastgreifer 11 Vakuum erzeugt werden soll, wird der Handgriff 39 in die in F i g. 1 in nicht unterbrochenen Linien dargestellte Stellung gebracht. Hierdurch wird der Hebel 73 in die in F i g. 2 gezeigte Stellung bewegt und das Lufteinlaßventil 37 in der zur Umgebungsluft führenden Öffnung 35 des Luftfilters 19 geschlossen. Diese Bewegung des Hebels 73 wird aber auch über die Stange 77 auf die Welle 81 übertragen, die sich im Uhrzeigersinn dreht, so daß der Stift 87 an dem entsprechenden Anschlag des Ringsegmentes 85 der Büchse 83 anschlägt, wodurch die Nebenluftklappe 63 von ihrem Sitz in der Umgehungsleitung 61 abgehoben wird.
  • Mit der Welle 81 dreht sich aber auch der Mitnehmerstift 91 im Uhrzeigersinn, der an dem entsprechenden Anschlag des Ringsegmentes 93 der Hülse 95 anschlägt und damit den Hebel 97 im Uhrzeigersinn dreht, so daß der Hebel 101 über die Stange 99 sowie die mit diesem Hebel verbundene Büchse 103 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht werden. Hierdurch entfernt sich der entsprechende Anschlag des Ringsegmentes 107 von dem Stift 109, so daß die Gewichte 121 des Drehzahlreglers G den Hebel 111 über die Welle 120, den Winkelhebel 115 und die Stange 113 gegen den Uhrzeigersinn drehen. Auf Grund der festen Verbindung des Hebels 111 mit der Welle 105 wird die Hauptdrosselklappe 47 so weit geöffnet, daß die Brennkraftmaschine 16 mit einer erhöhten Drehzahl im Leerlauf arbeitet. Diese Leerlaufdrehzahl wird durch den Drehzahlregler G bestimmt, aber nicht durch die Verstellung des Hebels 101. Dessen Verstellung dient lediglich der Befreiung der Anschläge des Ringsegmentes 107 von dem Stift 109, wodurch die Beeinflussung der Hauptdrosselklappe 47 durch den Drehzahlregler ermöglicht ist, was dem Drehzahlregler bei geschlossener Nebenluftklappe 63 auf Grund der Wirkung der Feder 151 an dem Hebel 97 verwehrt ist.
  • Wenn die Nebenluftklappe 63 auf ihrem Sitz in der Umgehungsleitung 61 aufliegt, was eintritt, wenn das Lufteinlaßventil 37 offen ist, liegt der Stift 87 nicht an einem der Anschläge des Ringsegmentes 85 an. Beim Schließen des Lufteinlaßventils 37 kann der Handgriff 39 daher zunächst in eine Zwischenstellung gebracht werden, in der die Hauptdrosselklappe 47 bereits geöffnet ist. Dieses hat den Zweck, die Nebenluftklappe 63 von dem auf ihr zur Wirkung kommenden Druck zu entlasten, um sie dann mit einem geringeren Kraftaufwand zu öffnen.
  • Durch ihre erhöhte Drehzahl saugt die Brennkraftmaschine 16 durch den Vergaser 45 und die Um-(Tehungsleitung 61 eine vergrößerte Luftmenge an, die bei dem nunmehr geschlossenen Lufteinlaßventi137 vom Vakuumlastgreifer 11 kommt. Das zum Festhalten der Last erforderliche Vakuum stellt sich somit schnell an dem Vakuumlastgreifer ein.
  • Der Fahrer des Hubladers beobachtet an einem (nicht gezeigten) Manometer die Stärke des am Vakuumlastgreifer 11 erzeugten Vakuums und bewegt den Handgriff 39 in die Stellung, in der das Lufteinlaßventil 37 offen ist, sobald das gewünschte Vakuum an dem Vakuumlastgreifer 11 ausgebildet ist. Mit der Verstellung des Lufteinlaßventils 37 verstellen sich auch die Nebenluftklappe 63 und die Hauptdrosselklappe 47, und der Drehzahlregler G kommt nicht mehr zur Wirkung. Damit das Gestänge seine ursprüngliche Lage wieder einnimmt, ist eine Feder 149 vorgesehen, die an dem Hebel 73 angreift. Die an dem Hebel 97 angreifende Feder 151 sorgt darüber hinaus dafür, daß der entsprechende Anschlag des Ringsegmentes 107 an dem Stift 109 zur Anlage gelangt, weil der Hebel 97 bei Drehung der Welle 81 gegen den Uhrzeiger nicht mitgenommen wird.
  • Wenn das Lufteinlaßventil 37 somit zur Außenluft geöffnet wird, steigt der Druck im Luftfilter 19 an, und das an der Einmündung der Leitung 17 befindliche Rückschlagventil31 schließt sich. Das am Vakuumlastgreifer 1.1 erzeugte Vakuum wird also aufrechterhalten, und die weiterlaufende Saugpumpe 15 muß nur den Vakuumabfall in dem Vakuumlastgreifer 11 verhindern, der durch Undichtigkeit bedingt ist.
  • Der Hublader kann nun mit am Vakuumlastgreifer 11 hängender Last 13 mit normal arbeitendem Motor bewegt werden. Nach dem Absenken der Last an einem Ablagepunkt wird das Abschaltventi121. im Bereich der Leitung 17 durch Betätigung des Handgriffes 24 geöffnet, wodurch das am Vakuumlastgreifer vorliegende Vakuum aufgehoben wird.
  • In Verbindung mit der Leitung 17 ist ein die Stärke des Vakuums am Vakuumlastgreifer 11 begrenzendes Ventil 182 vorgesehen, das dann wirksam wird, wenn zu wenig oder gar keine Luft an der Last 13 vorbei in den Vakuumlastgreifer eintritt. Es ist auch möglich, ein entsprechendes Ventil 184 an dem Vakuumlastgreifer selbst anzubringen, das in vorteilhafter Weise am oberen Teil des Vakuumlastgreifers befestigt ist. Der Ventilkörper dieses Ventils 184 liegt an einem Sitz 185 an und wird durch eine Feder 186 in geschlossener Stellung gehalten. Die Feder umgibt einen Ventilstößel 187, der so lang ausgebildet ist. daß die am Vakuumlastgreifer vorgesehene Dichtung bei Vorliegen eines Vakuums bestimmter Stärke den Ventilstößel 187 nach außen drückt und dadurch das Ventil 184 öffnet.
  • Wenn die Vorrichtung derart geschaltet ist, daß durch die Brennkraftmaschine ein Vakuum in dem Vakuumlastgreifer erzeugt werden soll, verringert sich die den Vergaser durchströmende Luftmenge. Dadurch fällt der Druck im Vergaser ab, der Druckunterschied aber zwischen der Schwimmerkammer 50 und der Engstelle des Lufttrichters 49, der im wesentlichen durch die Strömungsgeschwindigkeit der Luft in dem Trichter hervorgerufen wird, bleibt trotz dieses Druckabfalls im wesentlichen konstant. Die angesaugte Brennstoffmenge nimmt daher bei dem auftretenden Druckabfall nicht ab, so daß das Gemisch zu fett würde, wenn nicht die Umgehungsleitung 61 vorgesehen wäre. Durch diese Umgehungs- Leitung 61 wird dem Kraftstoff-Luft-Gemisch zusätzlich Luft zugeführt, die keinen Kraftstoff mit sich führt. Es hat sich herausgestellt, daß die Brennkraftmaschine bis zur Einstellung eines Vakuums von etwa 38 cm Quecksilbersäule einwandfrei arbeitet.
  • Nach dem in F i g. 5 dargestellten abgeänderten Ausführungsbeispiel kann ein selbständiges, druckempfindliches Ventil 169 in der Umgehungsleitung 61 vorgesehen sein. Dieses Ventil .ist über einen Hebel 171 mit einem Kolben 173 in einem Zylinder 175 verbunden, dessen oberes Ende zur Außenluft offen ist. Eine Feder 177 drückt das Ventil in Schließstellung. Das untere Ende des Zylinders 175 ist über eine Leitung 179 mit der Teilleitung 43 verbunden. Wenn der Druck in der Teilleitung 43 abfällt, wird der Kolben durch den atmosphärischen Druck nach unten bewegt und das Ventil 169 geöffnet. Mit Hilfe dieser Einrichtung wird der Brennkraftmaschine zu Beginn des Vakuumaufbaus zunächst keine den Vergaser umgehende Luft zugeführt, sondern die Umgehungsleitung 61 wird erst dann wirksam, wenn der Druck in der Teilleitung 43 sinkt.
  • In den F i g. 6 bis 10 ist die schematische Darstellung der wesentlichen Bauteile des Hubladers der F i g. 1 bis 5 mit weiteren Einzelheiten dargestellt. Der Hublader 188 weist an seinem vorderen Ende einen Hubmas, 190 auf, an dem der Vakuumlastgreifer 11 höhenverstellbar ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird die Vakuumpumpe 15 im Gegensatz zu dem Ausführungsbeispiel der F i g. 1 bis 5 durch einen eigenen Motor 189 angetrieben. Hierbei erfolgt die Einrichtung und Auslegung derart, daß die Drehzahlen der beiden Motoren selbständig erhöht werden, wenn der Vakuumlastgreifer an einer Last zur Anlage gelangt ist und wenn hierbei gleichzeitig das Kupplungspedal, über das der Fahrantrieb von der Brennkraftmaschine getrennt wird, zumindest teilweise niedergedrückt ist. Ferner wird die Verbindung der Brennkraftmaschine des Hubladers mit dem Vakuumlastgreifer selbsttätig unterbrochen. wenn das gewünschte Vakuum hergestellt ist, wohingegen die zusätzliche Vakuumpumpe das eingestellte Vakuum aufrechterhält. Schließlich ist noch eine Einrichtung vorgesehen, die verhindert, daß die Last losgelassen wird, bevor sie abgesetzt und die Brennkraftmaschine durch Betätigung der Kupplung von ihrer Antriebsverbindung mit dem Fahrwerk getrennt ist.
  • In F i g. 6 ist der Hublader 188 an seinem vorderen Ende 191 mit dem mittels Kippzylinder 192 schwenkbaren Hubmast 190 ausgerüstet.
  • Bei dem in F i g. 6 dargestellten Hublader 188 führt die Leitung 17 von dem Vakuumlastgreifer 11 über eine biegsame Verbindung zu einem Rohrstück P. Die Saugpumpe 15 steht über eine Leitung C mit einem in das Rohrstück P einmündenden weiteren Rohr O in Verbindung. Eine weitere Verbindung des Rohrstücks P besteht über das Rückschlagventil 31 zu dem Luftfilter des Vergasers 45 und außerdem - wie ebenfalls bei dem Ausführungsbeispiel der F i g. 1 bis 5 - ist ein Abschaltventil 21 am Rohrstutzen 23 des Rohrstücks P vorgesehen.
  • In der zur Vakuumpumpe 15 führenden Leitung C ist ein weiteres Rückschlagventil 199 angeordnet, das heim Ausfall des Motors 189 ein plötzliches Zusamnienbrcchen des Vakuums verhindert. Das Gestänge 1. wird durch einen Druckrnittelylindcr 201 verstellt, der seinerseits durch ein elcktromagnctisch betätigbiares Ventil 205 gesteuert wird Dieses Ventil 205 verbindet in der dargestellten Lage den Druckmittelzylinder 201 mit einem Sumpf S. In der anderen Stellung, die das Ventil 205 einnehmen kann, strömt Druckmittel von der Brennkraftmaschine angetriebenen Druckmittelpumpe 207 durch einen Filter in den Druckmittelzylinder 201, der daraufhin das Gestänge 11 unter Schließung der Lufteinlaßöffnung 35 in die Leerlaufstellung mit erhöhter Drehzahl verstellt.
  • In dem Stromkreis des Elektromagneten zur Betätigung des Ventils 205 liegt ein Schalter 209 (F i g. 6, 7, 8), den eine Blattfeder 211 in Normalstellung offenhält. Diese Blattfeder wird durch einen Hebel 213 an einer Welle 215 des Kupplungspedals 217 in Normalstellung niedergehalten, wodurch der Schalter 209 geöffnet ist.
  • Wenn das Kupplungspedal 217 innerhalb des durch das Kupplungsspiel festgelegten Bereiches leicht niedergedrückt wird, gibt der Hebel 213 der sich von einem einstellbaren Anschlag 218 abhebt, die Blattfeder 211 frei, so daß der Schalter 209 geschlossen wird.
  • Das Schließen des Schalters 209 allein bewirkt jedoch keine Betätigung des elektromagnetisch betätigbaren Ventils 205, da dieser Schalter mit einem normalerweise geöffneten, an den Vakuumlastgreifer 11 angeordneten Lastberührungsschalter 221 einem normalerweise geschlossenen, mit dem Kupplungspedal 217 zusammenwirkenden Lastauslöseschalter 223 und einem normalerweise geschlossenen Vakuumfühlschalter 225 in Reilie geschaltet ist (F i g. 6 und 7).
  • Der Lastberührungsschalter 221 ist derart angeordnet und ausgelegt, daß eine den Vakuumlastgreifer 11 berührende Last den Lastberührungsschalter schließt, welcher darüber hinaus an dem Hublader geerdet ist. Da der Lastauslöseschalter 223 und der Vakuumfühlschalter 225 normalerweise geschlossen sind, wenn der Vakuumlastgreifer 11 an einer Last angreift, und das Kupplungspedal zumindest teilweise niedergedrückt ist, werden der Lastberührungsschalter 221 und der Schalter 209 geschlossen. um einen Stromkreis zu einer Batterie 226 des Hubladers zu schließen, wodurch der Magnet zur Betätigung des Ventils 205 unter Strom gesetzt wird, welches wiederum eine Betätigung des Gestänges L zur Folge hat.
  • Durch den Einbau des Schalters 209 ist sichergestellt, daß der Fahrer seinen Fuß auf dem Kupplungspedal 217 hat, damit er die Kupplung ausrücken kann, wenn der Vakuumlastgreifer 11 an einer zu hebenden Last zur Anlage gebracht ist, wodurch wiederum bedingt ist, daß die Brennkraftmaschine 16 selbsttätig mit höhrerer Drehzahl läuft. Hierdurch wird ein schleichendes Fahren des Hubladers zu diesem Zeitpunkt verhütet.
  • Der zusätzliche Motor 189 wird ebenfalls auf elektrischem Wege gesteuert. Die elektrischen Leiter 229 und 231 (F i g. 7) verbinden ein elektromagnetisch betätigbares Zwei-Stellungs-Ventil 233 in Parallelschaltung mit dem Schalter 209 und dem Vakuumfühlschalter 225. Wenn der Lastberührungsschalter 221 geöffnet ist, verbindet das Zwcistellungsventil 233 eine Vakuumbetiitigungscinrichtung 235 über eine Leitung 237 mit dem linlaßkrümmer 55 der Brcnnkraftniaschinc 16, so daß eine Druckfeder 241 der Vakuunibetätigungscinrichtung ein Drosselgestänge 243 des Motors 189 in eine dem Leerlauf entsprechende Stellung bringt. Wenn der Lastberührungsschalter 221 und der Lastauslöseschalter 223 geschlossen werden, verbindet das Zweistellungsventil 233 die Vakuumbetätigungseinrichtung mit dem Vakuumlastgreifer 11, und zwar über eine Leitung 245, die mit der Leitung 17 verbunden ist. Wenn der Druckfeder 241 kein Vakuum in der Vakuumbetätigungseinrichtung entgegenwirkt, dann drückt sie das Drosselgestänge 243 in eine Stellung, die einer Offenstellung der Drosselklappe des Motors 189 entspricht. Wenn das Vakuum schwankt, verändert die Vakuumbetätigungsvorrichtung die Stellung dieser Drosselklappe auch entsprechend, um das gewünschte Vakuum aufrechtzuerhalten. Der Vakuumfühlschalter 225 ist mit der Leitung 17 durch eine Leitung 246 (F i g. 6) verbunden und spricht auf ein vorher festgelegtes Vakuum an, um das Ventil 205 zu öffnen und wirkungslos zu machen, wobei der Vakuumlastgreifer 11 von der Vakuumpumpe 15 mit Vakuum versorgt wird. Der Motor 189 hält nach Ausschaltung des Vakuumfühlschalters 225 ein Vakuum vorher bestimmter Größe an dem Vakuumlastgreifer aufrecht. Hierbei läuft er schneller oder langsamer in tibereinstimmung mit der Steuerung der Vakuumbetätigungsvorrichtung 235.
  • Der Lastauslöseschalter 223 wird von dem Kupplungspedal 217 durch ein endgültiges Niedertreten desselben betätigt. Es ist jedoch dafür gesorgt, daß kein unbeabsichtigtes Abfallen der Last erfolgt.
  • Aus den F i g. 8 bis 10 ist zu ersehen, daß ein Lösehebel 251 vorgesehen ist, der mit seinem einen Ende an einer Kippwelle 253 befestigt ist, die in einem Block 255 drehbar gelagert ist, der wiederum von einer Bodenplatte 257 des Hubladers getragen wird. In den Lösehebel 251 ist ein Schraubenbolzen 259 in einem Abstand von der Kippwelle 253 eingeschraubt. Der Schraubenbolzen gelangt mit der Fußplatte 261 des Kupplungspedals 217 in Eingriff, wenn sich das Kupplungspedal dem Ende seines abwärts gerichteten Weges nähert, um den Lösehebel 251 abwärts zu bewegen, wodurch das Abschaltventil21 über ein Verbindungsglied 263 geöffnet und der Vakuumlastgreifer 11 mit der Umgebungsluft verbunden wird. Der Bewegung des Hebels 251 wirkt jedoch eine Feder 265 entgegen, wie es in F i g 8 dargestellt ist. Der Fahrer muß deshalb die auf das Kupplungspedal 217 übertragene Kraft erhöhen, wenn er den Widerstand der Feder 265 überwinden und das Abschaltventil 21 öffnen will.
  • Es ist ferner eine Klinke vorgesehen, um ein unbeabsichtigtes Freigeben der Last zu verhindern. Der Block 255 (F i g. 9) ist mit einer Bohrung 269 versehen, in der ein Kolben 271 angeordnet ist, der unter Druck einer Feder 273 steht, damit er eine nicht eingeklinkte Stellung einnimmt, d. h. eine Stellung, in der er von einer Verlängerung 275 des Lösehebels 251 frei ist, wie es in F i g. 9 veranschaulicht ist. Der Block 255 mit seiner Bohrung 269 und mit dem Kolben 271 bilden einen Zylinder, der in F i g. 6 mit 276 bezeichnet ist. Die Einzelheiten der Klinkeneinrichtung werden nachstehend beschrieben.
  • Wenn das Abschaltventil 21 geschlossen ist, befindet sich der Lösehebel 251 in der in F i g. 8 gezeigten Stellung, in welcher sich der Kolben 271 in eine Stellung bewegen kann, in welcher eine überschneidung mit der Verlängerung 275 möglich ist. Wenn jedoch kein Druck in einer die Bohrung 269 mit einem Kippzylinder 192 für den Hubmast 190 verbindenden Druckmittelleitung 277 (F i g. 6 und 9) vorhanden ist, bleibt der Kolben 271 in seiner nicht wirksamen, zurückgezogenen Stellung. Deshalb bleibt der Kolben 271 also während der Aufnahme einer Last zurückgezogen, bis die Last tatsächlich angehoben wird. Das bedeutet, daß das Kupplungspedal 217 beim Aufnehmen einer Last voll niedergedrückt werden kann, wodurch das Abschaltventi121 geöffnet wäre. Die einzige Folge wäre jedoch, daß es nicht möglich wäre. eine Last aufzunehmen.
  • Unter der Annahme, daß der Fahrer das Kupplungspedal 217 vollständig niedergedrückt hat. wäre das Abschaltventil 21 offen und die Feder 256 in einer Stellung, in welcher das Abschaltventil 21 offengehalten würde. Ein Freigeben des Kupplungspedals 217 und die Rückkehr desselben in seine angehobene Stellung würde ein Schließen des Abschaltventils 21. zur Folge haben. da ein Stift 279 an dem Lösehebel 251 mit dem Kupplungspedal 217 in Eingriff gelangt.
  • Wenn das Kupplungspedal 217 aus irgendeinem Grunde nicht weit genug nach oben bewegt wird, um an dem Stift 279 anzuschlagen, ist es möglich, das Abschaltventi121 dadurch zu schließen, daß die Gangschaltwelle 281 (F i g. 9 und 10) des Hubladers in den Vorwärtsgang geschaltet wird. Diese Bewegung schwenkt den Lösehebel 251 aufwärts, und zwar über eine Kette 283 (F i g. 10), die an einem Ende mit einer Klemmeinrichtung 285 auf der Welle 281 und an ihrem gegenüberliegenden Ende mit einem Arm 287 der Kippwelle 253 verbunden ist. Um das Steuersystem wieder zu spannen, d. h. das Abschaltventil 21 in seine Schließstellung zurückzubewegen, kann die vorstehend beschriebene Schwenkbewegung von einem Rückwärts- in einen Vorwärtsgang und wieder zurück in den Rückwärtsgang durchgeführt werden.
  • Die Einzelheiten der Klinke in Verbindung mit dem Kupplungspedal 17 sind in F i g. 9 dargestellt. Die Bohrung 269 steht mit einer Bohrung 421 größeren Durchmessers in Verbindung, in welcher Bohrung 421 ein Kolben 423 angeordnet ist, der mit der Feder 273 zusammenwirkt. Dieser Kolben 423 ist an einem Ende als Tellerventil 425 ausgebildet, welches mit einem Ventilsitz 427 zusammenarbeitet, der an dem Block 255 ausgebildet ist.
  • Eine Ablaßöffnung 429 ist in der Bohrung 269 angeordnet und groß genug, um das Strömungsmittel durchzulassen, das um den Kolben 423 herum ausleckt. Die Ablaßöffnung 429 ist mit dem Sumpf S verbunden.
  • Wenn der Druck in den vorderen Enden des Zylinders 192 zum Kippen des Mastes 190 höher wird (weil eine Last aufgenommen wird), wird d--r Druck in der Leitung 277 ebenfalls höher, und trotz der Leckverluste im Bereich des Kolbens 423 entsteht ein Druckunterschied an dem Kolben 423, der das Tellerventil 425 an seinem Sitz 427 hält. Dadurch wird ein weiterer Verlust von Strömungsmittel durch die Durchlaßöffnung 429 verhindert. Diese Durchlaßöffnung stellt ebenfalls sicher, daß kein Strömungsmittel in die Bohrung 269 gelangt, wodurch ein guter Sitz des Tellerventils 425 sichergestellt ist. Arbeitsweise Es sei angenommen. daß der Hublader über Nacht nicht gebraucht wurde und daß es die erste Aufgabc des Fahrers ist, den Hublader vom Lager zu cincr Last zu fahren, die nicht weit von diesem entfernt gelagert ist.
  • Der Fahrer fährt normalerweise mit dem Hublader vom Lager aus rückwärts und geht dann in den Vorwärtsgang über, um zur Lagerstelle zu fahren. Das Niederdrücken und Freigeben des Kupplungspedals und das Schalten in den Vorwärtsgang spannt das Steuersystem selbständig vor (schließt das Abschaltventil 21) und zwar mit Hilfe des Stiftes 279 oder der Kette 283.
  • Beim Annähern an die Last wird der Fahrer den Hublader durch ein entsprechendes teilweises Niederdrücken des Kupplungspedals 217 (was den Schalter 209 schließt) langsam an die Last heranfahren, und wenn der Vakuumlastgreifer 11 an der Last anliegt, wird der Lastberührungsschalter 221 geschlossen. Sofort drückt der Fahrer das Kupplungspedal 217 abwärts, bis er auf den Widerstand der Feder 265 trifft, und zu diesem Zeitpunkt wird er den Hublader in den Leerlauf schalten und mit dem weiteren Niederdrücken des Kupplungspedals 217 aufhören.
  • Da der Lastauslöseschalter 223 und der Vakuumfühlschalter 225 geschlossen sind (F i g. 7) wird der Magnet des Ventils 205 erregt, um eine Betätigung des Gestänges L zu verursachen. Dieses bewirkt, daß die Brennkraftmasehine 16 durch die Betätigung der Hauptdrosselklappe 47 schneller läuft, daß das Lufteinlaßventil37 geschlossen wird (so daß die normalerweise durch das Lufteinlaßventil 37 eingesogene Luft jetzt von dem Vakuumlastgreifer abgesogen wird) und daß sich die Nebenluftklappe 63 öffnet. Weil der Lastauslöseschalter 223 geschlossen ist, setzt das Schließen des Lastberührungsschalters 221 auch den Magneten des Zweistellungsventils 233 unter Strom, um die Vakuumbetätigungsvorrichtung 235 des Vakuumpumpenmotors 189 (F i g. 6) mit dem Vakuumlastgreifer 11 zu verbinden. Das sich ergebende Abfallen des Vakuums (Druckerhöhung) an der Vakuumbetätigungsvorrichtung hat zur Folge, daß die Druckfeder 241 die Drosselklappe des Motors 189 in ihre Offenstellung bringt. Auf diese Weise wird zier Vakuumlastgreifer 11 mit zwei Vakuumquellen verbunden, die im wesentlichen mit voller Leistung arbeiten.
  • Sowie ein vorherbestimnifes Vakuum erreicht ist (beispielsweise bei Erreichung von 33 cm Quecksilbersäule) wird der Vakuumfühlschalter 225 geöffnet, um eine weitere Wirkung des Gestänges L zu verhindern, so daß die Brennkraftmaschine 16 wiederum durch die Hauptdrosselklappe 47 steuerbar ist. Da jedoch der Schalter 209 und der Lastauslösesrhalter 223 nach wie vor Ceschlossen sind, bleibt der Magnet des Zweistellungsventils 233 noch unter Strom. und die Vakuumbetätigungsvorrichtung 235 bleibt mit dem Vakuumlast-reifer 11 verbunden. Nun kann der Fahrer den Vakuumlastgreifer 11 mit Hilfe des entsprechenden Hubzylinders anheben. Dieser Vorgang erhöht den Druck in dem Zylinder 192 zum Kippen des Hubmastes 190 derart. daß der Kolben 271 bewegt wird, um ihn in den Bereich der Verlän-erun" 275 des Lösehebels 251 zu bewegen, wodurch verhindert wird, daß das Kupplungspedal 217 so weit niedergedrückt werden kann, daß der Lastauslöseschalter 223 geöffnet wird.
  • Während der Fahrt mit dem Hublader mit an-#Cehobener Last zur Abladestelle kann der Fahrer diesen schalten. ohne daß er befürchten muß, daß die Ladung abfällt. Beim Umschalten in den Vorwärtsgang wird das Abschaltventil 21 nur geschlossen und nicht geöffnet, d. h. daß das Schalten in den Vorwärtsgängen keine Auswirkung auf das Abschaltventil 21 hat, das bereits geschlossen ist.
  • Eine Signallampe 301 (F i g. 6 und 7) ist vorgesehen und kann am Armaturenbrett des Hubladers angebracht werden. Diese Signallampe ist parallel mit dem Schalter 209 geschaltet und wird so nur durch den Lastberührungsschalter 221, den Lastauslöseschalter 223 und den Vakuumfühlschalter 225 beeinflußt. Beim Transportieren einer Last von einer Stelle zu einer anderen sind der Lastberührungsschalter 221 und der Lastauslöseschalter 223 geschlossen, der Vakuumfühlschalter 225 aber geöffnet. Wenn jedoch aus irgendeinem Grund der Druck ansteigen sollte (Vakuumabnahme) wird der Vakuumfühlschalter 225 geschlossen und die Signallampe 301 unter Strom gesetzt, um den Fahrer zu warnen, damit er den Hublader anhält und die Störungsquelle feststellt. So dient die Signallampe 301 als eine Warnung, die verhütet, daß die Last während der Fahrt fallengelassen wird.
  • Wenn der Fahrer an der Abladestelle ankommt, muß er den Vakuumlastgreifer von dem Gewicht der Last befreien, um den Druck in dem Zylinder 192 zum Kippen des Hubmastes 190 zu verringern, so daß der Kolben 271 zurückgezogen werden kann. Sobald der Fahrer dies getan hat, und zwar indem er die Last auf einer Plattform abgesetzt hat, kann er die Last freigeben, indem er das Kupplungspedal 217 vollständig niederdrückt, wodurch die Kraft der Feder 265 überwunden und das Abschaltventil 21 geöffnet wird.
  • Wenn der Fahrer rückwärts von der Last wegfährt und danach in den Vorwärtsgang umschaltet, um an eine andere Stelle zu fahren, wird das Steuersystem selbständig aufgezogen (es schließt sich das Abschaltventi121), wodurch das Steuersystem zum Aufnehmen einer neuen Last vorbereitet ist. Ist die Brennkraftmaschine beim Aufnehmen einer ersten Last noch kalt, so daß sie die Tendenz zeigt, stehenzubleiben, so fällt der Druck der Druckmittelpumpe 207 selbsttätig ab, was eine Betätigung des Gestänges L derart zur Folge hat, daß eine Hauptdrosselklappenstellung eingenommen wird, die eine niedrigere Geschwindigkeit des Hubladers zur Folge hat.
  • In F i g. 11 ist eine von F i g. 7 abgewandelte elektrische Schaltung dargestellt, in der der Lastberührungsschalter 221 der F i g. 6 und 7 durch einen von Hand betätigbaren Schalter 221 a ersetzt ist, der vorzugsweise ein Druckknopfschalter ist. Dieser Schalter 221 a kann an einer beliebigen Stelle innerhalb des Bereiches des Fahrers angeordnet sein, wie etwa auf dem entsprechenden Hebel für den Hubzylinder. Der Schalter 221 u ist parallel mit Relaiskontakten 303 verbunden, und dient dazu, eine Relaisspule 305 unter Strom zu setzen, die die Relaiskontakte 303 betätigt, wobei diese letzteren in Reihe mit dem Schalter 209, dem Lastauslöseschalter 223 und dem Vakuumfühlschalter 225 liegen.
  • Wenn eine Last vom Vakuumlastgreifer ergriffen wird, ist es notwendig, daß der Fahrer den Schalter 221 a schließt, um ein Vakuum in dem Vakuumlastgreifer zu erzeugen. Ein kurzzeitiges Schließen des Schalters 22 a ist jedoch alles, was notwendig ist, um die Kontakte geschlossen zu halten, weil die Relaisspule 305 nach Art eines Haltestromkreises in bezug auf die Relaiskontakte 303 geschaltet ist. In Verbindung mit diesem Steuersystem könnte der Vakuumfühlschalter 225, der das Ventil 205, aber nicht das Zweistellungsventil233 beeinflußt, fortgelassen werden, und eine auf Vakuum ansprechende Einrichtung könnte mit dem Ventil 205 zusammenwirken, um das Gstänge L in der gleichen Art und Weise zu beeinflussen, wie dies durch den Vakuumfühlschalter 225 geschah.

Claims (11)

  1. Patentansprüche: 1. Hublader mit Antrieb durch eine Brennkraftmaschine und mit einem Vakuumlastgreifer, der über eine gegabelte Leitung teils aus der Ansaugleitung der Brennkraftmaschine, teils von einer ständig zugleich mit dieser laufenden Vakuumpumpe Vakuum erhält, wobei in der Teilleitung zur Brennkraftmaschine ein nach der Brennkraftmaschine hin öffnendes oder deren System von dem der Vakuumpumpe trennendes Rückschlagventil angeordnet ist, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß in der Teilleitung (43) zur Brennkraftmaschine (16) zwischen dieser und dem Rückschlagventil (31) ein schließ- und steuerbares Lufteinlaßventil (37) angeordnet ist, daß ein an sich bekanntes, der willkürlichen Verbindung mit der Außenluft dienendes Abschaltventil (21) in der Leitung (17) zwischen dem Rückschlagventil (31) und dem Vakuumlastgreifer (11) angeordnet ist und daß dieses Abschaltventil (21) und das schließ- und regelbare Lufteinlaßventil (37) unabhängig voneinander steuerbar sind.
  2. 2. Hublader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Lufteinlaßventil (37) über eine Stange (77) mit einer in einer Umgehungsleitung (61) des Vergasers (45) angeordneten Nebenluftklappe (63) verbunden ist, die wiederum über eine Stange (99) mit der Hauptdrosselklappe (47) des Vergasers verbunden ist, wobei das Gestänge (77, 99; L) in der Weise ausgebildet ist, daß die Betätigung der Hauptdrosselklappe (47) vom Gaspedal aus keinen Einfluß auf die durch die jeweilige Einstellung des Lufteinlaßventils (37) hervorgerufene Einstellung der übrigen Vorrichtung hat (F i g. 2).
  3. 3. Hublader nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge (L) mit Hilfe eines elektrisch steuerbaren Druckmittelzylinders (201) verstellbar ist, in dessen Stromkreis hintereinander vorn Kupplungspedal (217) und von einem Fühler am Vakuumlastgreifer (11) betätigte Schalter (209, 221) liegen (F i g. 6).
  4. 4. Hublader nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Vakuumfühlschalter (225) die Rückkehrbewegung des Gestänges (L) in die Ausgangslage auslöst.
  5. 5. Hublader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abschaltventil (21) über einen Hebel (24) von Hand betätigbar ist.
  6. 6. Hublader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an das Abschaltventil (21) ein Verbindungsglied (263) angeschlossen ist, welches ein Lösehebel (251) des Kupplungspedals (217) beim Niederdrücken desselben in seine tiefste, durch Überlaufen eines der Kupplungspedalbewegung entgegenwirkenden, vergrößerten nachgiebigen Widerstandes (265) erzielbare Stellung im Öffnungssinn des Abschaltventils (21) verstellt und welches der Gangschalthebel (281) bei jeder Schaltbewegung in Schließlage des Abschaltventils (21) bringt.
  7. 7. Hublader nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge (L) bei Verstellung im Sinne des Schließens des Lufteinlaßventils (37) einen die erhöhte Leerlaufdrehzahl steuernden Drehzahlregler (G) mit der Hauptdrosselklappe (47) verbindet (113). B.
  8. Hublader nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Lastberührungsschalter (221) durch einen von Hand betätigbaren Schalter (221 a) ersetzt ist.
  9. 9. Hublader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Leitung (17) zwischen dem Rückschlagventil (31) und dem Vakuumlastgreifer (11) ein das Vakuum in dem Vakuum-Lastgreifer (11) begrenzendes Ventil (182) eingeschaltet ist.
  10. 10. Hublader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar an dem Vakuumlastgreifer (11) ein das Vakuum begrenzendes Ventil (184) angeordnet ist.
  11. 11. Hublader nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Umgehungsleitung (61) ein von dem Druck in der Teilleitung (43) abhängiges Ventil (169) angeordnet ist (F i g. 5).
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