DE883919C - Klemmverbindung fuer Fahrdrahtenden bei Oberleitungen elektrischer Fahrzeuge - Google Patents
Klemmverbindung fuer Fahrdrahtenden bei Oberleitungen elektrischer FahrzeugeInfo
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- DE883919C DE883919C DES21165A DES0021165A DE883919C DE 883919 C DE883919 C DE 883919C DE S21165 A DES21165 A DE S21165A DE S0021165 A DES0021165 A DE S0021165A DE 883919 C DE883919 C DE 883919C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60M—POWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
- B60M1/00—Power supply lines for contact with collector on vehicle
- B60M1/12—Trolley lines; Accessories therefor
- B60M1/20—Arrangements for supporting or suspending trolley wires, e.g. from buildings
- B60M1/24—Clamps; Splicers; Anchor tips
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Suspension Of Electric Lines Or Cables (AREA)
Description
- Klemmverbindung für Fahrdrahtenden bei Oberleitungen elektrischer Fahrzeuge Für die Verbindung von Fahrdrähten in Fahrleitungsanlagen elektrischer Bahnen bzw. für den Anschluß -der Speiselabel an die Oberleitung werden verschiedenartige Klemmvorrichtungen verwandt. Die Klemmen sollen einmal einen guten elektrischen Kontakt gewährleisten, zum anderen den Leitungszug von einem Fahrdrahtende auf das andere übertragen. Außerdem ist es wichtig, nach Möglichkeit zu erreichen, daß die Montage der Stoßverbindung wenig Zeit in Anspruch nimmt, daß ihre Teile geringes Gewicht haben und daß Fahrdrahttoleranzen und Montageungenauigkeiten ohne störenden Einfluß bleiben.
- Für Fahrdrahtstoßverbindungen sind bereits vielerlei Klemmen u. dg.l. bekannt. So werden z. B. die Fahrdrähte durch geteilte Klemmen zusammengehalten, die mit Einkerbungen versehen sind. Hierbei werden die Fahrdrähte durch Zusammen.-pressen bzw. gleichzeitiges Eindrücken der Kerben in die Fahrdrähte gehalten und die Verbindung hergestellt. Eine andere Ausführungsform der Klemmen sieht senkrechte, leicht schräg zur Fahrdrahtrichtung geneigte, gegen den Fahrdrahtkopf drückende Schrauben vor. Beide Klemmarten haben den Nachteil, daß sie durch die starre Verbindung gegen Toleranzen bei. Klemme und Fahrdraht empfindlich sind, die Sicherheit der Verbindung von der Zuverlässigkeit der Montagearbeiter abhängig ist. Es ist auch eine Keilabfangklemme für Zweimetallfahrleitungen bekanntgeworden, bei der ein Keil mit seiner Zahnung an der der Schleiffläche abgekehrten Seite anliegt. Bei diesen ist die Kerbwirkung, die der Keil, insbesondere bei Zweimetallfahrdrähten, mit der Angriffsfläche seines ersten Zahns hervorruft, unzulässig hoch. Man hat weiterhin- vorgeschlagen, die Zähne in ihrer Größe von der Keilspitze zum Keilende zu stetig größer werden zu lassen. Damit wird zwar die Zugkraft auf die einzelnen Scherflächen längs des Keiles verteilt; ein großer Nachteil ist aber in ihrem Aufbau, und zwar :durch den Abstand der zu verbindenden Fahrdrahtenden voneinander und die damit wegen des geänderten Fahrleiterprofils nicht mehr einwandfreie Befahrsicherheit begründet. Außerdem sind :diese Klemmen verhältnismäßig schwer und auch schwierig zu montieren. Ein weiterer Nachteil der geschilderten Klemmen ist die Vielzahl der Schrauben und die Verwendung zweier Klemmbacken, die derartige Klemmvorrichtungen verhältnismäßig teuer machen und ihren Einbau erschweren. Man hat weiterhin eine einteilige Speiseklemme für Oberleitungen elektrischer Bahnen mit einer Keilbefestigung des Fahrdrahtkopfteiles vorgesehen, aber auch bei .dieser Klemme konnte vor allem eine einwandfreie Übertragung .der Zugkraft nicht immer sicher erreicht werden.
- Die Erfindung bei einer Klemmverbindung für Fahrdrahtenden bei Oberleitungen für elektrische Bahnen besteht darin, d,aß in einer vorzugsweise einteiligen, nur den Kopf des Fahrdrahtes umfassenden, Klemme zur Befestigung eines geraden Fahrdrahtendes oder zweier stumpf aneinanderstoßender Fahrdrahtenden ein oder mehrere mit Kerben versehene Stäbe zwischen Fahrdrahtende und Klemme derart eingreifen, d:aß das Fahrdrahtende auch ohne Umbiegung in der Klemme entgegen dem Fahrdrahtzug festgehalten wird. Hierdurch wird erreicht, daß zwangsläufig eine gut kontrollierbare, Qinwandif#reie Montage der Stoßverbindung erfolgt. Außerdem erlaubt diese Bauart eine kurze Baulänge, wodurch ein geringes Gewicht der Verbindung erzielt wird.
- Die Art des Eingriffes, wie sie in Fig. i dar-.gestellt ist, bei der der Fahrdraht i mit dem beispielsweise keilförmigen Stab 2 im Eingriff steht, läßt einen weiteren Vorteil dieser Verbindungsart erkennen. Durch die Form der Querschnittsfläche des Eingriffes wird erreicht, daß die Festigkeit der Verbindung mit der Verminderung der Eingriffshöhe nicht linear proportional abnimmt, also kleinere Veränderungen des Eingriffes für' die Kraftübertragung ohne Bedeutung sind.
- Die Fing. 2 zeigt eine Klemme, wie s.ie beispielsweise nach der Erfindung ausgeführt werden kann. In den Klemmkörper 3 greifen die mit Gewinde versehenen Stäbe 4 und 5 gegeneinander und gegen die Achse der Fahrdrähte 6 und 7 geneigt ein. Durch diese Neigung der Stäbe wird eine noch sicherere Übertragung der Zugkräfte erreicht. Die Ausbildung der Stäbe läßt sich den gegebenen Bearbeitungsmitteln jeweils anpassen. Fig.3 zeigt einen quer gekerbten Stab, der beispielsweise auch mit einem Trapezgew inde oder sonstigem Gewinde versehen sein kann, Fig. 4 einen solchen Stab als Keil hzw. konisch geformten Verbindungsstab. Die konische hzw. keilförmige Ausbildung hat den Vorteil des .allmählichen Kraftüberganges und gewährleistet eine bessere Kraftübertragung auf die Länge der Stäbe.
- Die Fig. 5 zeigt schematisch im Querschnitt das Eingreifen der Stäbe 14 und 15 in Idas Fahrdrahtprofil 16.
- Die Ausführungs- und Anwendungsmöglichkeiten der Verbindung nach der Erfindung sind mit :den beschriebenen Beispielen nicht erschöpft. So kann z. B. auch der konische Stab als Schraube ausgebildet sein; durch sinngemäßeAus-bildung der Klemme kann diese auch zur Verbindung des Fahrdrahtes mit dem Speisekabel, wie aber auch bei Fahrdrahtabfangungen an Streckentrennern und sonstigen Sonderteilen mit Vorteil verwandt werden.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Klemmverbindung für Fahrdrahtenden,, dadurch gekennzeichnet, :daß in einer vorzugsweise einteiligen, nur den Kopf des Fahrdrahtes umfassenden Klemme zur Befestigung eines geraden Fahrdrahtendes oder zweier stumpf aneinanderstoßender Fahrdrahtenden ein oder mehrere. mit Kerben versehene Stäbe zwischen Fahrdrahtende und Klemme derart eingreifen, daß das Fahrdrahtende auch ohne Umbiegung in der Klemme entgegen :dem Fahrdrahtzug festgehalten wird.
- 2. Klemmverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß :die in Fahrdrahtrichtung angreifenden Stäbe gegen .die Fahr-@drahtrichtung geneigt eingreifen.
- 3. Klemmverbindung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Stäbe Schrauben verwendet sind.
- 4. Klemmverbindung nach Anspruch i und 2. dadurch gekennzeichnet, daß der im Eingriff stehende Teil .des Fahrdrahtes mit einem vorzugsweise vor der Montage angebrachten- Gewinde versehen ist.
- 5. Klemmverbindung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet,,daß der oder die Stäbe konisch oder keilförmig ausgebildet sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 699:296, 805 163; AEG-Liste BL 27.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES21165A DE883919C (de) | 1950-12-08 | 1950-12-08 | Klemmverbindung fuer Fahrdrahtenden bei Oberleitungen elektrischer Fahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES21165A DE883919C (de) | 1950-12-08 | 1950-12-08 | Klemmverbindung fuer Fahrdrahtenden bei Oberleitungen elektrischer Fahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE883919C true DE883919C (de) | 1953-07-23 |
Family
ID=7476342
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES21165A Expired DE883919C (de) | 1950-12-08 | 1950-12-08 | Klemmverbindung fuer Fahrdrahtenden bei Oberleitungen elektrischer Fahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE883919C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU220468U1 (ru) * | 2023-06-19 | 2023-09-15 | Общество С Ограниченной Ответственностью "Инновационные Технологии На Железнодорожном Транспорте" (Ооо "Итжт") | Зажим для соединения контактных проводов |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE699296C (de) * | 1938-02-18 | 1940-11-26 | Brown Boveri & Cie Akt Ges | Abspannstueck fuer Zweimetallfahrdraehte |
| DE805163C (de) * | 1948-12-22 | 1951-05-07 | Deutsche Bundesbahn | Anschluss von Zweimetall-Fahrdraehten elektrischer Bahnen an Stoss- und Endklemmen durch Keile |
-
1950
- 1950-12-08 DE DES21165A patent/DE883919C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE699296C (de) * | 1938-02-18 | 1940-11-26 | Brown Boveri & Cie Akt Ges | Abspannstueck fuer Zweimetallfahrdraehte |
| DE805163C (de) * | 1948-12-22 | 1951-05-07 | Deutsche Bundesbahn | Anschluss von Zweimetall-Fahrdraehten elektrischer Bahnen an Stoss- und Endklemmen durch Keile |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU220468U1 (ru) * | 2023-06-19 | 2023-09-15 | Общество С Ограниченной Ответственностью "Инновационные Технологии На Железнодорожном Транспорте" (Ооо "Итжт") | Зажим для соединения контактных проводов |
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