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DE805163C - Anschluss von Zweimetall-Fahrdraehten elektrischer Bahnen an Stoss- und Endklemmen durch Keile - Google Patents

Anschluss von Zweimetall-Fahrdraehten elektrischer Bahnen an Stoss- und Endklemmen durch Keile

Info

Publication number
DE805163C
DE805163C DEP25981A DEP0025981A DE805163C DE 805163 C DE805163 C DE 805163C DE P25981 A DEP25981 A DE P25981A DE P0025981 A DEP0025981 A DE P0025981A DE 805163 C DE805163 C DE 805163C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact wire
wedges
connection
butt
metal contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP25981A
Other languages
English (en)
Inventor
Andreas Hofner
Thomas Moser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Bundesbank
Original Assignee
Deutsche Bundesbank
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Bundesbank filed Critical Deutsche Bundesbank
Priority to DEP25981A priority Critical patent/DE805163C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE805163C publication Critical patent/DE805163C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/12Trolley lines; Accessories therefor
    • B60M1/20Arrangements for supporting or suspending trolley wires, e.g. from buildings
    • B60M1/24Clamps; Splicers; Anchor tips

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Suspension Of Electric Lines Or Cables (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft den Anschlug von Zweimetall-Fahrdrähten elektrischer Bahnen an Stoß-und Endklemmen durch Keile. Sie besteht darin, daß das Ober- und Unterteil des Fahrdrahtes jedes für sich besonders angeschlossen sind. Danach sind zum Klemmen des Fahrdrahtes zwei sich gegenüberliegende und gegeneinanderwirkende Zahnkeile so angeordnet, daß die Lauffläche durch den unteren und das Leiterteil durch den oberen Keil festgehalten werden. Dabei weist der obere, aus Grau-, Temper- oder Stahlguß vorgesehene Keil einen U-förmigen, den Kopf des Fahrdrahtes beiderseits übergreifenden Querschnitt auf. Die dachartig gegeneinandergeneigten Zahnflächen drücken unter dem Einfluß der durch das Eintreiben in die Klemme und den Fahrdrahtzug entstehenden resultierenden Kraft gegen die entsprechenden unteren Flächen der Fahrdrahtrillen, während der unter dem Fahrdraht angeordnete Zahnkeil aus gehärtetem Stahl sich gegen die Lauffläche des Fahrdrahtes legt.
  • Die bekannten und überwiegend verwendeten Stoßklemmen eignen sich nicht zum Anschluß von Verbund-Fahrdrähten aus zwei Metallen, insbesondere bei größerem Querschnitt und höherem Fahrdrahtzug, weil sie nur einen oberen und unteren Keil vorsehen, der mit seiner Zahnfläche einen der beiden Fahrdrahtteile festhält, während das zweite Metall durch den in der Klemme entstehenden Druck ohne unmittelbare Keilwirkung an die Klemmenwand gepreßt wird. Bei Zugbelastung des Verbund-Fahrdrahtes übernimmt daher nur das mit dem Zahnkeil gefaßte Metall den Zug, während der andere Fahrdrahtteil bei zunehmender Streckung des ersteren langsam aus dem Klemmkörper gleitet und damit der Fahrdraht aus der Klemme herausgezogen wird.
  • Dieser Übelstand wird-auch durch ein rechtwinkliges Abbiegen des Fahrdrahtendes hinter dem Keil nicht verhindert. Beim Abbiegen des Fahrdrahtendes nach unten (hinter dem untenliegenden Keil) entsteht der den Einbau erschwerende Nachteil, daß das Ende des Fahrdrahtes genau abgepaßt sein muß, weil es sonst in die Bügellaufbahn hineinreicht. Das Herausziehen des Fahrdrahtes läßt sich zwar durch Verwendung von Klemmen mit Ovalkeilen, die von den entsprechend gebogenen Enden des Fahrdrahtes umschlungen werden, vermeiden. Diese Bäuart wurde aber bisher nur bei Endklemmen verwendet, weil dabei verhältnismäßig große Überlängen für das Einschlingen des Fahrdrahtes verbraucht werden, die bei Fahrdrahtstoßklemmen ohne Verzerrung des ganzen Kettenwerkes nicht zur Verfügung stehen.
  • Das Biegen von Fahrdrähten mit größerem Querschnitt erfordert nicht nur besondere Vorrichtungen, sondern auch einen Mehraufwand an Arbeit und Zeit. Vom betrieblichen Standpunkt aus gesehen ist dies ein starker Nachteil. Erschwerend wirkt auch die Beschaffung dieser Werkzeuge bei dem notwendig großen Umfang. Auch neuere Klemmen, -die zum Anschluß der Fahrdrähte schräg gegen den Fahrdrahtzug gestellte, hintereinander angeordnete und in den Fahrdrahtrücken einschneidende Druckschrauben vorsehen, genügen infolge ihrer Bauart nicht für den vorliegenden Zweck, da zum mindesten eine unzulässige Verbreiterung des Stoßspaltes entsteht.
  • Die Klemmen gemäß der Erfindung ermöglichen einen denkbar einfachen und schnellen Einbau, vermeiden die mechanische Überbeanspruchung des weicheren Leiterquerschnitts und erfordern zum Einbau keine teuren Sonderwerkzeuge oder zeitraubende Vorarbeiten, wie Biegen der Fahrdrahtenden mittels besonderer Biegepressen usw.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in den Fig. i bis 5,,beispielsweise veranschaulicht. Es stellen dar: Fig. i bis 3 eine Stoßklemme und Fig. 4 und 5 eine Endklemme.
  • Die Wirkungsweise ist aus der Zeichnung ohne weiteres ersichtlich. Die Fahrdrähte i werden durch Einschieben der Keile 2 und 3 in die mittels Bolzen 4 aufgehängte Klemme 5 kraftschlüssig angeschlossen. Beim Einsetzen der Keile ist der untere Keil 2 etwas weiter einzuschieben. Der obere Keil 3 wird sodann mit dem Hammer leicht eingetrieben und die Klemme mit dem vollen Fahrdrahtzug belastet. Beim Ausbauen wird die Klemme entlastet, unter Gegenhalten werden die oberen Keile 3 mittels Keiltreiber gelockert, sodann durch Zusammenziehen der Fahrdrähte die Keile frei gemacht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. -Anschluß von Zweimetall-Fahrdrähten elektrischer Bahnen an Stoß- und Endklemmen durch Keile, dadurch gekennzeichnet, daß das Ober- und das Unterteil des Fahrdrahtes jedes für sich besonders angeschlossen sind.
  2. 2. Anschluß von Zweimetall-Fahrdrähten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Klemmen des Fahrdrahtes (i) zwei gegenüberliegende und gegeneinanderwirkende Zahnkeile (2 und 3) so angeordnet sind, daß die Lauffläche durch den unteren und das Leiterteil durch den oberen Keil festgehalten werden.
  3. 3. Fahrdrahtanschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Keil (3) einen U-förmigen, den Kopf des Fahrdrahtes beiderseits übergreifenden Querschnitt aufweist und die dachartig gegeneinandergeneigten Zahnflächen unter dem Einfluß der resultierenden Kraft gegen die entsprechenden Flächen des Fahrdrahtes drücken.
DEP25981A 1948-12-22 1948-12-22 Anschluss von Zweimetall-Fahrdraehten elektrischer Bahnen an Stoss- und Endklemmen durch Keile Expired DE805163C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
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DEP25981A DE805163C (de) 1948-12-22 1948-12-22 Anschluss von Zweimetall-Fahrdraehten elektrischer Bahnen an Stoss- und Endklemmen durch Keile

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE805163C true DE805163C (de) 1951-05-07

Family

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DEP25981A Expired DE805163C (de) 1948-12-22 1948-12-22 Anschluss von Zweimetall-Fahrdraehten elektrischer Bahnen an Stoss- und Endklemmen durch Keile

Country Status (1)

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DE (1) DE805163C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE883919C (de) * 1950-12-08 1953-07-23 Siemens Ag Klemmverbindung fuer Fahrdrahtenden bei Oberleitungen elektrischer Fahrzeuge

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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