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DE883122C - Vorrichtung zum Antreiben von Foerderbaendern oder Foerderbandabschnitten - Google Patents

Vorrichtung zum Antreiben von Foerderbaendern oder Foerderbandabschnitten

Info

Publication number
DE883122C
DE883122C DEG5409A DEG0005409A DE883122C DE 883122 C DE883122 C DE 883122C DE G5409 A DEG5409 A DE G5409A DE G0005409 A DEG0005409 A DE G0005409A DE 883122 C DE883122 C DE 883122C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chain
links
conveyor belt
friction
belt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG5409A
Other languages
English (en)
Inventor
Konrad Grebe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEG5409A priority Critical patent/DE883122C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE883122C publication Critical patent/DE883122C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G35/00Mechanical conveyors not otherwise provided for
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2812/00Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
    • B65G2812/02Belt or chain conveyors
    • B65G2812/0299Conveyors having independant belt or chain conveyor sections

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Antreiben von Förderbändern oder Förderbandabschnitten Es ist bekannt, Förderbänder an der Umkehrstation anzutreiben, wobei sie in voller Breite an Uml;ehrtrommeln angepreßt und von diesen durch Reibungsschluß mitgenommen werden. Werden dagegen aus einzelnen Gliedern bestehende Förderbänder und/oder Ketten verwendet, die die Zugkräfte auf das Förderband übertragen, so war es bisher nicht üblich, die Glieder des Bandes oder der Kette(n) durch Reibungsschfu mitzunehmen, da es als vorteilhafter erschien, mittels Nocken, Zähnen od. dgl. an Ansuehmungen oder Vorsprüngen der einzelnen Glieder anzugreifen. Zu diesem Zweck wurden an den Umkehrstellen Kettensterne angeordnet. Aber auch für zwischen den Umkehren angeordnete Zwischenantriebe wurden Kettensterne, Nockenketten und ähnliche Vorrichtungen gebraucht, da man glaubte, durch direkten Eingriff in die anzutreibenden Glieder am leichtesten einen Schlupf vermeiden zu können, da die in normalen Kettengliedern ohnehin vorhandenen Ausnehmungen für einen direkten Eingriff günstig waren und da für eine vorteilhafte Anwendung von Reibrädern die Unterbrechungen der Reibflächen jeweils beim uebergang vom einen zum anderen Glied abträglich zu sein schienen.
  • Die Mitnahme der zu bewegenden Glieder durch Zähne, Nocken od. dgl. ist jedoch nur dann gesichert, wenn stets der richtige Eingriff in die Ausneshmungen bzw. Vorsprünge der Glieder gewährleistet werden kann. Erfahrungsgemä ist es schwierig, das richtige Kämmen der Kettensterne mit den Ketten zu erreichen, da die Abstände der Zähne u. dgl. stets den Abständen der Ausnehmungen u. dgl. entsprechen müssen. Der Genauigkeit des Eingriffs wirkt einmal die mit der Zeit eintretende Längung der Kettengliedef, andererseits aber auch eine Veränderung., insbesondere ein Nachlassen der Kettenspannung entgegen. Es kommt also vor, daß ein Zahn (Nocken) des Kettensterns bzw. der Antriebskette nicht auf eine Ausnelhmlung der Glieder trifft, sondern vor oder hinter derselben angreift. Dies führt dann zu dem Springen der Kette, das 'häufig Anlaß zu F-örderstörungen gibt.
  • Die Lösung des Problems, den richtigen Eingriff der Zähne (Nocken) des Antriebs zu sichern, wird noch schwieriger oder sogar unmöglich, wenn statt eines geschlossenen endlosen Bandes auf dem 'Gerüst des Förderers nur Abschnitte eines Förderbandes verfahren werden. Die gleichmäßige Aufeinanderfolge der Glieder, die bei einem endlosen Band oder einer endlosen Kette gesichert ist, wenn ein Glied nach dem anderen unter annähernd gleichbfribender Spannung in den Antrieb hineingezogen wird, ist bei Verwendung von Förderbandabschnitten ebenso oft unterbrochen, wie das endlose Band bzw. die endlose Kette unterbrochen ist.
  • Um den genannten Schwierigkeiten zu begegnen, schlägt die Erfindung vor, amBandtraggerüst einen aus Reibrädern, Reibketten od. dgl. bestehenden Antrieb anzuordnen, der an aufeinanderfolgenden, nicht wesentlich ineinander verschiebbaren Gliedern des Förderbandes bzw. der Bandabschnitte oder an einer oder mehreren am Förderband bzw. an den Bandabschnitten befestigten Ketten) durch Reibungsschluß angreift, wobei es nicht mehr auf die Einhaltung gleichniäßiger Abstände zwischen den in den Antrieb einlaufenden Gliedern ankommt, da die Reibräder oder Reibketten an jedem beliebigen Punkt der Reibfläche angreifen können.
  • Daraus ergeben sich besonders vorteilhafte Lösungen für die Zwischenantriebe von endlosen Förderbändern großer Länge. Derartig in regelmäßigen Abständen am Gerüst des Förderers angebrachte Reibantriebe sind zugleich besonders eeignet, um einzelne voneinander getrennte Abschnitte eines Förderbandes, deren Länge dem Abstand der Reibantriebe entspricht, völlig selbständig auf dem Gerüst zu verfahren, indem sie jeweils von einem Antrieb zum nächsten übergeben werden. Auch die Glieder eines endlosen, nicht vorgespannten Bandes oder einer endlosen, nicht vorgespannten Kette werden jeweils von dem Reibantrieb, durch den.sie gelaufen sind, so lange weitergeschoben, bis sie in den Bereich der Zugwirkung des folgenden Antriebs gelangen. Sie werden also gleichfalls gewissermaßen - von einem Antrieb zum nächsten 'übergeben.. Bei Verwendung von Bandabschnitten geschieht dies vorzugsweise in dler Art, daß die in den Antrieb einlaufenden Glieder durch die ihnen voraus laufenden, bereits im Eingriff mit dem Antrieb stehenden Glieder gezogen werden, während die aus dem Antrieb auslaufenden Glieder durch die ihnen folgenden, noch im Eingriff mit dem Antrieb stehenden Glieder geschoben werden.
  • Durch im folgenden beschriebeneVorrichtungenläßt es sich erreichen, daß eine auf die letzten Glieder des Bandabschnitts ausgeübte schiebende Wirkung sich über die ganze Länge des Bandabschnitts bis zu seinen ersten Gliedern fortpflanzt, ebenso wie eine auf die ersten Glieder eines Band oder Kettenabschnitts ausgeübte ziehende Wirkung sich in bekannter Weise über die ganze Länge des Abschnitts bis zu seinen letzten'Gliedern fortsetzt. Es genügt al'so, wenn die Antriebe in solchem Abstand v voneinander angeordnet sind, daß sie auf die letzten Glieder des Abschnitts jeweils noch einwirken und somit die Abschnitte in ganzer Länge schieben, wenn die ersten Glieder der Abschnitte in den folgenden Antrieb einlaufen, so daß nunmehr die Abschnitte in ganzer Länge von den neuen Antrieben gezogen werden können und jeweils ein Antrieb den vorhergehenden in seiner Wirkung ablöst.
  • Ein solches Verfahren läßt sich nur dann mit Vorteil anwenden, wenn die Abschnitte sich nicht wesentlich verlängern oder verkürzen, je nachdem ob sie gezogen oder geschoben werden. Die Glieder, an denen der Reibantrieb angreift, dürfen sich also nicht wesentlich ineinander verschieben lassen. Ihre Verbindungen dürfen kein großes Spiel aufweisen, wie etwa die Verbindungen einer Gliederkette. Damit es möglich ist, den Abschnitt zu schieben, müssen seine Glieder so miteinander verbunden sein, daß in Richtung seiner Längsachse wirkende Druckkräfte von den rückwärtigen auf die vorderen Glieder übertragen werden können, und zwar nach Möglichkeit durch jeweils mittigen An griff der Druckkräfte, so daß die vorderen Glieder nicht aus ihrer Richtung gedrängt werden. Darüber hinaus ist eine Führung nötig, da das Band bzw. dit Kette aus einzelnen Gliedern besteht, damit jedes Glied gegenüber dem folgenden oder vorhergehenden in einem gewissen Maße abgewinkelt werden kann, sei es auch nur nach oben oder unten. Dieses Abwinkeln ist notwendig für die Umkehr des Bandes sowie für das Durchfahren von Mulden, Sätteln und Kurven. Nicht zulässig ist dieses Abwinkeln aber insoweit, als dadurch die, Glieder des geschobenen Bandes bzw. der geschobenen Kette gegenüber den durch den Antrieb auf sie ausgeübten .Druckkräften nach oben, unten oder nach der Seite ausweichen können. Derartige Ausweichbewegungen müssen also durch eine Führung verhindert werden. Ausbildungsformen einer solchen Führung sind an sich bekannt und in der folgenden Beschreibung sowie in den Zeichnungen in Beispielen dargestellt.
  • Die durch den Reibantrieb zu bewegenden Glieder müssen im Unterschied zu normalen Kettengliedern möglichst große Reiblflächen aufweisen, die sich mit möglichst geringen Unterbrechungen,gegebenenfalls durch Uberlappung, jeweils von einem Glied zum nächsten fortsetzen. Die aufeinan.derfolgenden Reibkörper bilden also gewissermaßen eine gelenkige Stange, deren durchgehende, als Reibflächen dienende Seiteuflächen nur insoweit unterbrochen sind wie dies für die gegenseitige Abwinkelung der Glieder notwendig ist. Sollen die Glieder nur nach oben und unten abwinkeln, so können die aneinnderstoßenden Flächen der aufeinanderfolgenden Glieder als ineinlanderpassende Rundungen ausgebildet werden, so daß sie dicht aneinander liegen und praktisch. keine Spalte an den Verbindungsstellen auftreten, sondern nur Einkerbungen am Rande. Sollen die Glieder auch seitliche Abwinkelungen ermöglichen, so ist entweder ein Kugelgelenk als Verbindung nötig, oder es müssen Spalte an der Verbindungsstelle zugelassen werden, die den Gliedern das erforderliche Spiel geben.
  • \NTeitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen beschrieben, die verschiedene Ausführungsformen beispielsweise darstellen.
  • Fig. I zeigt im Querschnitt ein Gliederförderband, an dessen Gliedern. beiderseits Reibkörper I angebracht sind, die zwischen am gerüst des Förderers angebrachten stehenden Rollen 2 durchlaufen. Werden die Rollen 2 angetrieben und von oben und unten an die Reibkörper I angepreßt, so bilden sie den Antrieb des Bandes. Zwischen den Antrieben können weitere stehende Rollen 2 lediglich zur Führung des Bandes angeordnet sein. Die einzelnen Bandglieder sind unten in ihrer Mitte durch eine Kette 3 verbunden, die in ähnlicher Weise ausgebildet sein kann wie die Mittelkette in Fig. 2 bis 4. Die Reibkörper der aufeinanderfolgenden Glieder sind, beispielsweise mittels Vorsprüngen und Ausnehmungen, lose ineinandergesteckt.
  • Fig. 2 bis 4 zeigen eine andere Ausführungsform der Erfindung, wobei der Reibantrieb nicht auf die Bandglieder selbst, sondern auf die Glieder einer unterhalb des Bandes angeordneten Mittelkette wirkt. Fig. 2 zeigt das Ausfahrungsbeispiel im Querschnitt, Fig. 3 in Seitenansicht, unter Fortlassung der Laufrollen. Unter jedem Bandglied ist ein Kettenglied 4 z. B. durch Schweißen befestigt.
  • Fig. 4 zeigt zwei Glieder der Kette in Draufsicht.
  • Die Seitenflächen der Kette 4 dienen als Reibflächen für den von beiden Seiten angreifenden Reibanarieb 5. Andere in ningekehrter Richtung laufende Teile 5' dieses Reibantriebs können auf das Untertrum des Förderers einwirken. Die Verbindung der Kettenglieder miteinander erfolgt z. B. in der Weise, daß jedes Glied auf der einen Seite einen durchbohrten zungenförmigen Vorsprung 6, auf der anderen Seite einen durchbohrten gabelförmigen Vorsprung 7 aufweist, der den zungenförmigen Vorsprung des folgenden Gliedes von beiden Seiten umfaßt, wobei ein Bolzen 8 durch den zungenförmigen Vorsprung 6 durchgesteckt und in dem gabelförmigen Vorsprung 7 befestigt wird.
  • Wenn der Bolzen in dem zungenförmigen Vorsprung 6 Spiel hat, kann jedes Kettenglied gegenüber dem benachbarten Kettenglied entsprechend dem Spiel auch in der horizontalen Ebene abgewinkelt werden. Die Führung in der vertikalen Ebene wird der Kette nicht unmittelbar, sondern inittelliar über die Führung der Bandglieder erteilt.
  • Es ist iiicht Gegenstand der Erfindung, in welcher Weise die Bandglieder geftihrt werden und wie bei gegenseitigen Abwinkelungen der Glieder die durchgehende Förderfläche des Bandes aufrechterhalten wird. Die Bandglieder werden in der vertikalen Ebene durch an i'hn!en angebrachte Rollen 9 geführt, die in U-Schienen 10 laufen, und in der horizontalen Ebene durch eine am Kettenglied angebrachte Rolle g' mit einer Führungsschiene 10'.
  • Die geringen, beim Durchfahren von Kurven sich ändernden Abstände der Bandglieder werden durch elastiscbe Zwischenglieder, z. B. Gummiplatten. überbrückt, die in Schlitze der aufeinander folgenden Glieder verschiebbar eingeschoben sind.
  • Auch wenn die Bandglieder sich gegenseitig überlappen, können sie die durch den Antrieb geschobenen Kettenglieder am Aufbäumen und Ausweichen hindern.
  • Eine weitere Ausfuhrungsform der Erfindung zeigen Fig. 5 (Seitenansicht) und 6 (Draufsicht).
  • Die Bandglieder (Bandabschnitte) sind grundsätzlich in der gleichen Weise geführt wie nach dem vorhergeenden Beispiel. Die Rollen 9 sind aber unterhalb des Muldenblechs angeordnet und nach innen versetzt. Bei einer derartigen Ausführung kann es zweckmäßig sein, nicht an einer unterhalb des Muldenblechs angeordneten Mittelkette, sondern an einer Seitenkette II von oben und unten mit dem Reibantrieb anzugreifen. Die in Fortfall gekommende Mittel:kette kann in diesem Fall durch einen Verdrehungsschutz 20 derart ersetzt werden. daß die Bandglieder sich gegenseitig führen, indem jeweils ein Vorsprung20' des an einem Ban.dglieid angebfachten Verdreb.ungsschutzes in eine Ausnelunung 20" des an dem nächsten Wandglied angebrachten Verdrehungsschuties eingreift. In dieser Weise werden die Bandglieder gegen. unzulässige Verdrehungen gesichert, auch wenn sie in der Ebene der Längsachse des Bandes nicht zugfest miteinander verbunden, sondern mittels der an ihnen angebrachten Elemente des Verdrehungsschutzes nur lose inefuandergesteckt sind. Die mittleren Führungsrollen g' werden in diesem Fall nicht an den Kettengliedern, sondern unmittelbar an den Bandgliedern bzw. an dem Verdrebungsschutz, der in seinem Profil den in Fortfall gekommenden Kettengliedern entsprechen kann, angebracht.
  • Bei in gerader Richtung verkgten Bändern kann an beiden Seiten des Bandes eine Kette 11 angeordnet sein, bei in Kurven verlegten Bändern jedoch nur einseitig, daß die Kettenglieder nach der Erfindung einen annähernd starren Abstand voneinander haben. Bei einem kurvengängigen Band mit einer solchen Seitenkette II verringert sich der gegenseitige Abstand der Bandglieder also jeweils auf der anderen Seite des Bandes in der Innenkurve, während er sich. in der Außenkurve dort vergrößert.
  • Um die Vergrößerung des Abstandes der Bandglieder in der Auflenkurve zu begrenzen, kann dort eine leicht bewegliche Kette, z. B. eine leichte Gliederliette I2, eingehängt werden, die sich zwischen je zwei Bandgliedern in der Außenliurve spannt, während sie beim Durchfahren gerader Streckenabschnitte und in noch höherem Maße in Innenkurven durchhängt.
  • Fig. 5 und 6 zeigen gleichzeitig ein Ausführungsbeispiel für die Seitenkette I I. Sie besteht aus rechteckigen Gliedern 13, die aus dem Vollen gearbeitet sein können und nur an beiden Enden Bohrungen für Bolzen 14 aufweisen. Sie sind durch Laschen 15 miteinander verbunden. Die Abwinkelbarkeit der aufeinanderfolgenden Glieder in der vertikalen Ebene ist durch den Abstand der Glieder I3 voneinander, ihre Abwinkelbarkeit in der horizontalen Ebene durch das Spiel der Bolzen 14 in den Bohrungen der Glieder I3 bedingt. Die gegenseitige Führung der Kettenglieder und der Bandglieder erfolgt bei dem Ausführungsbeispiel dadurch, daß die Bolzen 14 eine Verlängerung der an den Bandgliedern z. B. durch Schweißen befestigten Becherbügel 16 darstellen.
  • Auf der anderen Seite des Bandes können ebensolche Becherbügel I6 zum Einhängen der Gliederkette I2 verwendet werden.
  • Grundsätzlich kann die Seitenkette 11 auch ebenso oder ähnlich ausgebildet und/oder befestigt werden wie die Kette nach Fig. 2 bis 4, ebenso wie die Kette nach Fig. 2 bis 4 in der Art nach Fig;. 5 ,und 6 aus,gebildet werden kann.
  • Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ergibt sich, wenn die Führung der in Fig. I dargestellten Bandglieder nicht durch am Bandgerüst befestigte stehende Reibrollen 2 erfolgt, sondern durch Laufrollen 9, 9' entsprechend Fig. 2, 3 bzw.
  • 5, 6. Die Reibkörper I, die in diesem Fall auch als Flacheisen ausgebildet sein können, dienen dann nicht mehr zur Führung des Bandes, sondern nur noch als Angriffspunkte für den Reibantrieb. Wenn zwischen den Reibkörpern der aufeinanderfolgenden Glieder bei gerader Verlegung des Bandes geringe Abstände bleiben (solche Spalte werden zweckmäßig schräg zur Förderrichtung gelegt, um einen stoß freien Ubergang des Reibantriebs von einem Reibkörper zum nächsten zu erzielen), so ist in dieser Weise die Kurvengängigkeit eines Förderbandes (Bandabschnitts) auch dann zu erreichen, wenn die Reibantriebe nicht in der Mitte oder einseitig, sondern an beiden Seiten des Bandes (Band abschnitts) angreifen.
  • Bei endlosen Förderbändern, die einen mehr fließenden Übergang zwischen der schiebenden; und ziehenden Wirkung der aufeinanderfolgenden Antrieb auf die Förderbandglieder aufweisen, ist es auch möglich, normale Ketten z. B. an beiden Seiten des Bandes in der Weise vorzusehen, daß diese Ketten nur die ziehenden Kräfte der Antriebe übertragen; dabei entfernen sich die Bandglieder um ein gewisses Maß voneinander, während die schiebend wirkenden Kräfte der Antriebe nicht durch die Ketten, sondern durch pufferartig wirkende, an den Förderbandgliedern angeordnete Elemente übertragen werden, die unter oder schiebenden Wirkung der Antriebe aufeinander auflaufen. Für.die Übertragung dieser schiehenden Kräfte eignen sich z. B. die zum Zwecke des Verdre'hungsschutzes an den einzelnen Bandgliedern angeordneten Vorrichtungen, sofern sie mit entsprechend breiter Auflagefläche aufeinander auflaufen und entsprechend stabil ausgebildet sind.
  • Der Reibantrieh kann in diesem Fall entweder am Verdrehungsschutz oder an besonderen Reibflächen (Reibkörpern) der Bandglieder oder der Kettenglieder angreifen.
  • Um bei Verwendung von Bandabschnitten ein stoßfreies Einlaufen des jeweils ersten Gliedes der Kette bzw. des erstenReibkörpers zu gewährleisten, empfiehlt es sich, das erste und letzte Glied .der Mittelkette 4 bzw. der Seitenkette II bzw. der Reibkörper I SO auszubilden, daß seine Reibfiächen spitz aufeinander zulaufen, wie es das, Glied I7 der Fig. 5 zeigt.
  • Bei Verwendung von Seitenketten kann jeweils das untere Element (Reibrad, Reibräderpaar, Reibkette) der beiden zusammenwirkenden Elemente des an der Seitenkette des Obertrums angreifenden Reibantriebs zugleich als das obere Element des auf die Seitenkette des Untertrums wirkenden Reibantriebs verwendet werden, so daß nicht vier, sondern nur drei Reibelemente übereinander angeordnet sind. Es ist möglich, alle drei Reibelemente über ein gemeinsames Getriebe durch einen einzigen Motor anzutreiben, oder man kann auch drei Motoren übereinander vorsehen, wobei der obere Motor I8 und der untere Motor am einen Ende der zugehörigen Getriebekästen 19 angeordnet sein können, der mittlere Motor I8' am anderen Ende.
  • Die Verwendung mehrerer Motoren erspart die Verwendung eines Differentialgetriebes, das bei verschieden starker Abnutzung der verwendeten Reibelemente und da durch bedingten Unterschieden ihrer Umfangsgeschwindigkeiten erforderlich werden könnte. Der von beiden Seiten auf die angetriebene Kette auszuübende Druck kann durch eine federnde Aufhängung ,der Achsen der verwendeten Reibräder usw. aufrechterhalten werden, läßt sich aber auch bei starrem Abstand der Achsen durch eine federnde Ausbildung der Reibräder selbst erzielen, indem z. B. zwischen der Achse und der Lauffläche der Reibräder eine ringförmige Scheibe aus Schwingmetall angeordnet wird.

Claims (13)

  1. PATENTANSPRUCHE: I. Vorrichtung zum Antreiben von Förderrändern oder Förderbandabschnitten, dadurch gekennzeichnet, daß ein am Bandtraggerüst angeordneter, aus Reibrädern (2, 5, 5'), Reibketten od. dgli bes.tehender Antrieb an aufeinanderfolgenden, nicht wesentlich ineinander verschiebbaren Gliedern (I) des Förderbandes bzw. der Bandabschnitte oder an einer oder mehreren am Förderband bzw. an den Bandabschnitten befestigten Kette(n) (4, II) durch Reibungsschluß derart angreift, daß die jeweils vorauslaufenden und durch eine Führung od. dgl. am Ausweichen bzw. Ausknicken nach oben, unten oder nach der Seite verhinderten Glieder geschoben und die jeweils nachfolgenden Glieder gezogen werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aufeinanderfolgenden Glieder des Förderbandes oder der Kette(n), an denen der Antrieb angreift, von einem Glied zum anderen gegebenenfalls durch Überlappung sich fortsetzende Reibfiächen aufweisen, die nur insoweit unterbrochen sind, wie dies für die gegenseitige Abwinkelung der Glieder gemäß der Verlegung der Führung erforderlich ist.
  3. 3 Vorrichtung nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibflächen der Glieder gleichzeitig als Führungsflächen des Förderbandes bzw. des Bandabschnitts dienen und beispielsweise zwischen am Gerüst des Förderers in Abständen angebrachten stehenden Rollen (2) geführt werden.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung der angetriebenen Glieder der Kette(n) durch die Führung der Glieder des Förderbandes erfolgt, an denen dile Kettenglieder befestigt sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens jedes zweite Glied der Kette(n) an einem Glied des Förderbandes befestigt und daß jedes Glied des Förderbandes beispielseise durch in Führungsschienen laufende Rollen (9, 9') geführt ist.
  6. 6. Vorrichtung nach den. Ansprüchen 4 und 5, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung der angetriebenen, Kette(n), daß deren Glieder durch quer zu ihrer Längsachse angeordnete Bolzen (8, I4) miteinander verbunden sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6 zur Verwendung bei kurven gängigen Förderbändern, gekennzeichnet durch ein solches Spiel der Kettengliederverbindung, daß nicht nur vertikale, sondern auch horizontale Abwinkelungen der Kettenglieder gegeneinander gemäß der Verlegung der Bandführung möglich sind.
  8. 8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeic'hnet, daß die Kettengliederverbindung d.urch ein Kugelgelenk hergestellt wird.
  9. 9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kette unter der Mitte des Förderbandes befestigt ist.
  10. 10. Vorrichtunig nach den Ansprüchen 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kette z. B. mittels Becherbügel (I6) an einer Seite des Förderbandes befestigt ist.
  11. II. Vorrichtung nach Anspruch-Io zur Verwendung bei kurvengängigen Förderbändern, dadurch gekennzeichnet, daß die Glieder der durch Reibungsschluß angetriebenen Kette (1 i) die an ihnen befestigten Glieder des Förderbandes in solchem Abstand voneinander halten, daß die Glieder des Förderbandes sich auf der Innenseite der z.u durchfah.renden engsten Kurven noch zusammenschieben können, wenn sich die Kette auf der Außenseite der Kurve befindet.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch II gekennzeichnet durch eine zweite, auf der anderen Seite des Kurvenbandes angeordnete, nicht durch einen Antrieb erfaßte Kette (in), die um so viel länger ist als die angetriebene Kette (im), daß sie nur dann zwischen jeweils zwei Gliedern des Förderbanides gespannt wird, wenn sich die angetriebene Kette auf der Innenseite der zu durchfahrenden engsten Kurven befindet.
  13. 13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4bis 12 zur Verwen.deung für Förderbandabschnitte, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibflächen des ersten und letzten Gliedes (I7) der angetriebenen Kette(n) schräg aufeinander zulaufen.
DEG5409A 1951-03-06 1951-03-06 Vorrichtung zum Antreiben von Foerderbaendern oder Foerderbandabschnitten Expired DE883122C (de)

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Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE963767C (de) * 1954-12-25 1957-05-09 Erich Eberle Reibradantrieb fuer endlose Foerderbaender oder Bandabschnitte
DE1035048B (de) * 1956-03-22 1958-07-24 Hans Joachim Von Hippel Dr Ing Plattenbandfoerderer, insbesondere fuer Abbaubetriebe
DE1087518B (de) * 1957-05-09 1960-08-18 Oskar Noe Bandzugfoerderer
DE1097356B (de) * 1958-04-30 1961-01-12 Emil Thiel Foerderbandzug
DE2808052A1 (de) * 1977-02-25 1978-11-16 Ashworth Bros Inc Foerdersystem und foerderband zum durchlaufen von kurven mit engen radien
FR2430616A1 (fr) * 1978-07-05 1980-02-01 Suovaniemi Finnpipette Dispositif de transfert pour installations d'analyse
DE2926798A1 (de) * 1979-07-03 1981-01-15 Kloeckner Werke Ag Kettenkratzerfoerderer

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