DE2756363A1 - Gurtfoerderer mit zwischenantrieb - Google Patents
Gurtfoerderer mit zwischenantriebInfo
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- DE2756363A1 DE2756363A1 DE19772756363 DE2756363A DE2756363A1 DE 2756363 A1 DE2756363 A1 DE 2756363A1 DE 19772756363 DE19772756363 DE 19772756363 DE 2756363 A DE2756363 A DE 2756363A DE 2756363 A1 DE2756363 A1 DE 2756363A1
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- B65G23/00—Driving gear for endless conveyors; Belt- or chain-tensioning arrangements
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Description
PATENTANWÄLTE DIPL-ING. WERNER FREISCHEM
DiPL.-iNG. ILSE FREISCHEM
500C KÖLN 1 HEUMARKT 50 TELEFON: (0221) 23 58 68
-Sr-
Amtliches Aktenzeichen:
Unser Zeichen : L 4 PaGm 77/3
Unser Zeichen : L 4 PaGm 77/3
Anmelder : Firma
Peter Ludwig
Ingenieurbüro für Fördertechnik
5932 Neuenrade
Titel der Anmeldung : Gurtförderer mit Zwischenantrieb.
Titel der Anmeldung : Gurtförderer mit Zwischenantrieb.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Gurtförderer mit einem endlosen,
das Fördergut aufnehmenden Traggurt, dessen Lasttrum muldenförmig
ausgebildet, teilweise von seitlich angeordneten, nach innen geneigten freilaufenden Stützrollen abgestützt und geführt
und von mindestens einem Zv/ischenantrieb angetrieben ist, der mindestens einen im mittleren, flachen Bereich des Lasttrums
angeordneten und mit diesen in Reibverbindung stehenden, über mehrere Tragrollen laufenden endlosen Treibgurt aufweist.
Gurtförderer dieser Art sind bekannt aus der DT-PS 592 657 und
der DT-OS 24 12 156.
Es hat sich gezeigt, daß die für die übertragung der Antriebskräfte
notwendige Auflast des Traggurtes auf den Treibgurt über die Länge der sich berührenden Gurtflächen ungleichmäßig
verteilt sind. Da sowohl der Traggurt als auch der Treibgurt in
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gewissen Grenzen dehnbar sind, ergeben sich aus den wechselnden Kräften zwischen der Traggurtunterseite und der Treibgurtoberseite
erhebliche Spannungen, die unter anderem zur Folge haben, daß die Antriebskräfte nur unter Inkaufnahme eines relativ
großen Reibschlupfes auf den Traggurt übertragen werden kann, daß zwischen Traggurt und Treibgurt ein erheblicher Reibverschleiß
auftritt und daß schließlich der Traggurt nicht parallel zum Treibgurt laufen kann. Dieser zuletzt genannte Nachteil
hat bei sehr schnell laufenden Gurtförderern sogar den Nachteil, as. L t^z Traggurt trotz der seitlichen 5tÜt*roLl*n vom Treijbgurt
wegläuft und seinen Reibkontakt mit dem Treibgurt verliert.
Zur Vermeidung dieser Nachteile wurde in der DT-PS 907 877 ein Fördergurt mit Zwischenantrieb vorgeschlagen, bei dem#der Zwischenantrieb
als endlose Laschenkette ausgebildet ist, auf der in Abständen hintereinander mit einer Reibfläche versehene
Teller angebracht sind, welche im mittleren Bereich des Förderyur.■■-*>
angreifen und beide Trume des Fördergurtes durch Reibung
mitHii^c. Die mit einem Reibbelag ausgestatteten Teller der
■antreibenden Laschenkette bilden in dieser Weise eine in Längsrichtung unterbrochene Auflage, so daß Bandspannungen zwischen
dem Fördergurt und den Tragtellern sich auszugleichen vermögen.
Dieser bekannte Fördergurt mit Zwischenantrieb hat den Nachteil, daß die Laschenkette mit ihren Tragtellern nur eine geringe
Fördergeschwindigkeit erreicht. Ein weiterer Nachteil
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-r-
dieses Fördergurtes mit Zwischenantrieb besteht darin, daß der
belastete Fördergurt zwischen den Tragtellern durchhängt und deshalb an den Rändern der Tragteller scheuert, so daß dort ein
hoher Verschleiß des Förderbandes eintritt.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Gurtförderer zu schaffen, der
die beschriebenen Nachteile der bekannten Förderbänder vermeidet und der den jeweiligen Erfordernissen leicht anpaßbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in regelmäßigen,
höchstens dem Doppelten der Breite des Traggurtes entsprechenden Abständen, zwischen den Tragrollen des Treibgurtes
den Treibgurt nach unten ablenkende Umlenkrollen angeordnet sind, um die der Treibgurt herumgeführt ist.
Auf diese Weise wird der obere Trum des Treibgurtes mehrmals gegen die Unterseite des Traggurt=:s geführt und von diesem
Trc.gyurt wieder weggeführt, so daß sich zwischen Treibgurt und
Traggurt keine Spannungen aufbauen können. Die in regelmäßigen Abständen unterbrochene Mitnahme des Traggurtes bewirkt einen
sich selbst regulierenden Schlupf zwischen Traggurt und Treibgurt, ohne daß sich dabei größere auf den Traggurt in schädigender
Weise einwirkende Kräfte aufbauen können. Da die auf den Traggurt einwirkenden Reibkräfte kontinuierlich über den
Traggurt wandern, treten keine örtlichen Überlastungen auf, und der Verschleiß des Treibgurtes und des Traggurtes ist gering.
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-sr-
Λ-
Es ist vorteilhaft, wenn der Traggurt in seinem mittleren Bereich an der Unterseite eine Schicht aus hochverschleißfestem Gummi
oder Kunststoff aufweist. Eine derartige hochverschleißfeste Schicht hat zwar einen relativ geringen Reibwert gegenüber dem
Treibgurt, trotzdem ist aber eine derart hochverschleißfeste Schicht von großem Vorteil, weil dadurch verhindert wird, daß
der Traggurt durch Antriebkräfte örtlich überlastet werden kann.
Die erfindungsgemäße Bauweise hat zur Folge, daß der Traggurt
mit großer Geschwindigkeit angetrieben werden kann und völlig parallel zum Treibgurt verläuft, so daß der Traggurt und der
Treibgurt sogar einen gekrümmten Verlauf haben können.
Vorteilhafterweise haben die Tragrollen und die Umlenkrollen des Treibgurtes gleiche Durchmesser, und die Achsen der Umlenkrollen
sind unterhalb der durch die Achsen der Tragrollen bestimmten Ebenen angeordnet. Dabei ist die Anordnung so getroffen,
daß zwischen je zwei aufeinanderfolgende Tragrollen eine Umlenkrolle angeordnet ist. Zwischen diesen jeweils aufeinanderfolgenden
Tragrollen des Treibgurtes liegt der Traggurt auf dem Treibgurt auf, so daß auch relativ hohe Antriebskräfte vom
Treibgurt auf den Traggurt übertragen werden können.
Der Treibgurt kann von einem flachen Riemen, insbesondere einem Zahnriemen, gebildet werden, er kann aber auch von einer Gliederkette
oder von einem Seil gebildet sein. Sofern der Treibgurt
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von einem relativ schmalen Element gebildet wird, ist es zweckmäßig,
mehrere derartige Treibgurte parallel nebeneinander anzuordnen. Dabei kann es zweckmäßig sein, daß mindestens ein Treibgurt
in Gegenphase zu einem anderen Treibgurt geführt ist. Das heißt, daß der zweite Treibgurt stets dann um eine Umlenkrolle
geführt ist, wenn der erste Treibgurt am Traggurt anliegt.
In weiterer Ausbildung der Erfindung wird vorgeschlagen,daß die
Tragrollen und die Umlenkrollen des Treibgurtes zwischen den Seitenwänden eines Gestells eines Antriebaggregates gelagert
sind, die nach Art einer Nürnberger Schere aus flachen, aneinandergelenkten, mindestens drei Gelenkpunkte aufweisende Stäben
aufgebaut sind, und diese Seitenwände durch die oberen Gelenkpunkte gelegten Achsen der Tragrollen und durch die mittleren
Gelenkpunkte gelegten Achsen der Umlenkrollen zu einem Gestell verbunden sind. Bei einer derartigen Ausbildung des die Tragrollen,
die Umlenkrollen und die notwendigen Antriebsrollen haltenden Gestells ist es möglich, einerseits durch mehr oder
weniger starkes Ausfahren der nach Art einer Nürnberger Schere aufgebauten Seitenwände die Länge des jeweiligen Antriebaggregates
den Erfordernissen anzupassen. Ferner ist es auch möglich, durch unterschiedliches Ausfahren der beiden Seitenwände dem
Gestell des Antriebaggregates und somit dem Treibgurt eine gewünschte Krümmung zu geben, so daß auch in dieser Hinsicht
das Antriebsaggregat den jeweiligen Erfordernissen angepaßt werden kann.
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Weil die Antriebsaggregate des Gurtförderers auch kurvengängig sind und je nach den aufzunehmenden Kräften verkürzt oder gestreckt
werden können, wird in weiterer Ausbildung vorgeschlagen, daß auch die Seitenwände des Gestells, in dem die Stützrollen
für den Traggurt gelagert sind, nach Art einer Nürnberger Schere aufgebaut sind. Ein derartiges Gestell kann ohne Schwierigkeiten
den Unebenheiten des Geländes angepaßt und auch gekürzt oder gestreckt und in horizontaler Ebene gekrümmt werden,
so daß der Gurtförderer auch um langgestreckte Kurven geführt werden kann. Bei einer derartigen Ausbildung des Gurtförderers
ist es möglich, die Antriebsaggregate unabhängig vom Gestell des Traggurtes einzustellen. Es können aber auch die Gestelle der
Antriebsaggregate mit dem Gestell des Traggurtes derart gekoppelt werden, daß bei Streckung, Verkürzung oder Krümmung des großen
Gestells für den Traggurt die Gestelle der Antriebsaggregate entsprechend mitverstellt werden.
Weitere Merkmals ergeben sich aus den Patentansprüchen. In
cer folgenden Beschreibung werden Ausführungsbeispiele der Erfindung
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht der Aufgabenseite,und Fig. 2 eine Seitenansicht der Abgabeseite eines Gurtförderers
mit zwei Antriebsaggregaten für den Lasttrum und einem Antriebsaggregat für den Leertrum,
Fig. 3 eine Ansicht nach der Schnittlinie III-III in Fig. 1,
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Fig. 4 eine Ansicht nach der Schnittlinie IV-IV in Fig. 2, Fig. 5 eine Schnittansicht durch den Lasttrum des Traggurtes,
der von drei die Treibgurte bildende Seilen angetrieben wird,
Fig. 6 einen Querschnitt durch einen Traggurt mit einer im mitt
leren Bereich angeordneten hochverachleißfesten Schicht,
Fig. 7 eine Figur 6 entsprechende Schnittansicht eines Treibgurtes
mit einer Querbewehrung und einer im mittleren Bereich angeordneten hochverschleißfesten Schicht mit Spurrippen, die mit
einem oben abgeflachten seilförmigen Treibgurt zusammenwirken,
Fig. 8 eine Seitenansicht eines verlängerbaren und verkürzbaren sowie kurvengängigen Antriebsaggregates,
Fig. 9 eine Seitenansicht des Abgabeendes eines Gurtförderers mit einem verlängerbaren bzw. verkürzbaren Antriebsaggregat,
Fig. 10 eine Ansicht nach der Schnittlinie X-X in Fig. 9,
Fig. 11 eine Seitenansicht eines Ausschnitts eines verstellbaren Antriebsaggregates mit drei Treibgurten entsprechend der
Schnittlinie XI-XI in Fig. 12,
Fig. 12 eine Ansicht nach der Schnittlinie XII-XII in Fig. 11, j Fig. 13 eine Seitenansicht eines verlängerbaren oder verkürzbaren
Teiles des Gestells eines Gurtförderers, Fig. 14 eine Ansicht nach der Schnittlinie XIV-XIV in Fig. 13,
Fig. 15 eine Prinzipansicht eines Gurtförderers mit verstellbarem
Gestell und verstellbaren Antriebsaggregate^
Fig. 16 einen Stützrahmen für ein dem Geländeverlauf anpaßaaren
Förderergestell.
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43-
Der in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellte Gurtförderer weist einen endlosen, das Fördergut aufnehmenden Traggurt 1 auf, dessen
Obertrum als muldenförmiger Lasttrum 1' ausgebildet ist und
dessen Untertrum als flacher Leertrum 1" von der Abgabeseite 2
zur Aufgabeseite 3 zurückgeführt ist. Zur Abstützung und Führung des Traggurtes 1 dienen je eine Umkehrwalze 4 und eine Spannwalze
5 an der Aufgabeseite 3 und an der Abgabeseite 2, horizontale Stützrollen 6, welche den Lasttrum 1· in seinem mittleren
und
flachen Bereich/nach innen geneigte Stützrollen 7, welche die geneigten Bereiche des muldenförmigen Lasttrum 11 abstützten, sowie Stützrollen 8, welche den Leertrum 1" abstützen. Wie aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich ist, sind die Stützrollen 6,7 und 8 frei drehbar in einem Gestell 9 gelagert.
flachen Bereich/nach innen geneigte Stützrollen 7, welche die geneigten Bereiche des muldenförmigen Lasttrum 11 abstützten, sowie Stützrollen 8, welche den Leertrum 1" abstützen. Wie aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich ist, sind die Stützrollen 6,7 und 8 frei drehbar in einem Gestell 9 gelagert.
Zum Antrieb des Traggurtes 1 des in den Fig. 1 und 2 dargestellten
Gurtförderers dienen drei Antriebsaggregate 10, von denen zwei air. Lasttrum 11 und eines am Leertrum 1" angreifen. Die
Antriebsaggregate 10 weisen je mindestens einen endlosen Treibgurt 11 auf, der von mindestens einer Antriebsrolle 12 angetrieben
wird und dessen Obertrum 11' mit dem Traggurt 1 in
Reibverbindung steht.
Der Obertrum 11' des Treibgurtes 11 läuft über in gleichen Abständen
angeordnete Tragrollen 13, die in bezug auf den Traggurt 1 die Funktion der horizontalen Stützrollen 6 übernehmen.
In regelmäßigen Abständen A sind zwischen den Tragrollen 13
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-yi-
Umlenkrollen 14 angeordnet, die den Obertrum des Treibgurtes
nach unten ablenken. Zwischen zwei aufeinanderfolgenden Umlenkrollen 14 können ein, zwei oder drei Tragrollen 13 angeordnet
sein. Der Abstand A der Tragrollen 13 sollte aber nicht größer
sein als zweimal die Breite des Traggurtes 1.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und Fig. 2 sind die Achsen der Tragrollen 13 und der Umlenkrollen 14 des Obertrums
des Treibgurtes 11 in gleicher Ebene angeordnet,und die zwischen je zwei aufeinanderfolgende Tragrollen 13 angeordneten
Umlenkrollen 14 haben einen wesentlich kleineren Durchmesser
als die Tragrollen, so daß der über den Umlenkrollen 14
etwas durchhängende Lasttrum 1' nicht die gegen die Förderrichtung
drehenden Umlenkrollen 14 berührt. Die Tragrollen 13 und die Umlenkrollen 14 können aber aus Gründen der einfacheren
Herstellung und Lagerhaltung gleiche Durchmesser aufweisen, wenn die Umlenkrollen 14 tiefer als die Tragrollen 13 angeordnet
werden.
Der Untertrum des Treibgurtes 11 ist über Hilfsrollen 15 geführt,
die den Untertrum abstützen.
Die Antriebsrolle 12, die Tragrollen 13, die Umlenkrollen 14
und die Hilfsrollen 15 sind zwischen den Seitenwänden 16 und 17 des Antriebsaggregates 10 gelagert. Das Antriebsaggregat 10
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für den Leertrum 1" stützt sich auf eine untere Traverse 18 des
Gestells 9 und das Antriebsaggregat 10 für den Lasttrum 1'
stützt sich auf einer mittleren Traverse 19 des Gestells 9 ab.
Auf einer oberen Traverse 20 des Gestells 9 sind Lagerböcke 21 und Tragböcke 22 zur Lagerung der Stützrollen 6 und 7 befestigt.
Wie Fig. 4 zeigt, sind in dem Bereich des Gurtförderers, wo ein am Lasttrum 1' angreifendes Antriebsaggregat 10 angeordnet
ist, die oberen Traversen 20 unterteilt und die inneren Enden dieser Traversen 20 stützen sich über Stegwände 23 auf der
mittleren Traverse 19 des Gestells 9 ab. An den oberen abgewinkelten Enden der Stegwände 23 sind die innen liegenden
Enden der geneigten Stützrollen 7 gelagert.
Bei den Gurtförderer nach Fig. 1 und 2 weisen die Antriebsaggregate
10 zwischen je zwei aufeinanderfolgende Tragrollen 13 eine ümlenkrolle 14 auf. Zwischen den aufeinanderfolgenden Tragrollen
13 hat die Unterseite des Lasttrums 11 Reibkontakt mit
dem Ireibgurt 11. Dieser Reibkontakt wird in Abstände A, welche
im Ausführungsbeispiel etwa der Ereite des Traggurtes 1 entsprechen, unterbrochen, damit sich keine Spannungen zwischen Treibgurt
11 und Traggurt 1 aufbauen können. Auch ist der Reibkontakt zwischen Treibgurt 11 und Traggurt 1 derart, daß die spezifische
Reibbelastung relativ klein ist und deshalb nur geringe Zugkräfte in den Traggurt 1 eingeleitet werden können. Durch die
so bewirkte unterbrochene Mitnahme des Traggurtes 1 ist es möglich,
extrem breite Traggurte 1 mit relativ geringer Zugfestig-
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keit trotz ungleichmäßiger Beladung rr.it hoher Geschwindigkeit über weite Strecken antreiben zu können. Weil der Haftreibwert
zwischen Traggurt und Treibgurt relativ gering gehalten werden kann, tritt auch bei einem stark beladenen Lasttrum ein sich
selbst regulierender Schlupf auf. Zweckmäßigerweise sind die Antriebsaggregate 10 selbständige Baueinheiten, die den Anforderungen
entsprechend im Gestell 9 des Gurtförderers eingesetzt werden. Insbesondere sind im Aufgabenbereich 3 und im
Bereich von Steigungen Antriebsaggregate 10 anzuordnen. Die Antriebsaggregate 10 und die Führung des Traggurtes 1 können
auch so ausgelegt sein, daß der gegen die Förderrichtung laufende Untertrum des Treibgurtes 11 mit der Innenseite des Untertrums
1" des Traggurtes 1 Reibkontakt hat und dieses mitnimmt. Auch der Untertrum des Treibgurtes T1 kann so über Andrückrollen
und Umlenkrollen geführt sein, daß eine unterbrochene Mitnahme
bewirke wird, wie dies in bezug auf den Obertrum beschrieben wurde.
Fig. 5 zeigt, daß der Treibgurt 1 auch von einem oder mehreren Stahlseilen gebildet sein kann. In diesem Falle ist an der Unterseite
des Traggurtes 1 eine Einlage 24 aus hochverschleißfestem
Material vorgesehen, in der sich Längsrillen 25 befinden, in welche die Stahlseile 26 eingreifen. In den Tragrollen 13 sowie
in den Unlenkrollen und den Umlenkwalzen können ringförmige Hohlkehlen 27 angeordnet sein, in denen die Stahlseile 26 geführt
sind.
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Fig. 6 zeigt im Querschnitt einen Traggurt 1, der dazu bestimmt ist, von einem flachen Treibgurt angetrieben zu werden. Demgemäß
ist auch die Unterseite der hochverschleißfesten Einlage 24 flach. Der Traggurt 1 ist mit einer Querarmierung 28 versehen.
Weil auf den Traggurt 1 nur geringe Zugkräfte einwirken, kann die Längsarmierung 29 relativ schwach ausgebildet sein und insbesondere
zur Randarmierung dienen.
In Fig. 7 besitzt die hochverschleißfeste Einlage 24 zwei Längsrippen
30. Zwischen diesen Längsrippen kann ein Treibgurt geführt werden, der aus einem oben abgeflachten Seil besteht.
In Fig. 8 ist ein Antriebsaggregat 10 dargestellt, dessen Gestell Seitenwände aufweist, die nach Art einer Nürnberger Schere
aus flachen, aneinandergelenkten Gelenkstäben 31 aufgebaut sind. In den oberen Kniegelenken 32 der Seitenwände sind die
Tragrollen 13 gelagert, in den Kreuzgelenken 34 sind die Umlenkrolle:; 14 des Treibgurtes 11 gelagert.
Bei de::. Ausführungsbeispiel nach Figur 8 ist der Untertrum 11"
des Treibgurtes 11 ähnlich geführt wie der Obertrum 11', so daß
auch der Untertrum 11" des Treibgurtes 1 in einen unterbrochenen Reibkontakt mit dem Untertrum 1' des Traggurtes 1 gebracht werden
kann. Der Untertrum 11" des Treibgurtes 11 ist über Gelenkrollen 35, die an den Kreuzungsgelenken 34 und um Andrückrollen 36,
die an den unteren Kniegelenken 3 3 der scherenartigen Seitenwände 16,17 gelagert sind, geführt.
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Das Antriebsaggregat nach Fig. 8 kann etwa auf ein Viertel seiner größten Länge verkürzt werden, bzw. um das Vierfache seiner
kürzesten Länge gestreckt werden, so daß dieses Aggregat den unterschiedlichsten Anforderungen angepaßt werden kann. Es können
beispielsweise für eine steigende Strecke mehrere verkürzte Antriebsaggregate vorgesehen werden, während für eine fallende
Strecke des Gurtförderers nur ein stark gestrecktes Antriebsaggregat vorgesehen wird. Das Antriebsaggregat nach Fig. 8 kann
auch durch unterschiedliches Verkürzen und Strecken der Seitenwände einem Kurvenverlauf angepaßt werden. Weil der Treibgurt
jeweils von den äußeren Tragrollen 13 bzw. Andrückrollen 36 zu den inneren Umlenkrollen 14 bzw. 35 geführt wird, bleibt die
Länge des benötigten Treibgurtes 11 trotz Strecken oder Verkürzen des Antriebsaggregates 10 in weiten Bereichen konstant.
Weil sich beim Zusammenschieben der Scherenwände die jeweils in gleicher Ebene liegenden Gelenkpunkte sich einander nähern
und die in verschiedenen Ebenen liegenden Gelenkpunkte sich gleichzeitig voneinander entfernen und ferner beim Zusammenschieben
sich die Umschlingungswinkel des Treibgurtes 11 um die Tragrollen 13,die Umlenkrollen 14 und 35 und die Andrückrollen
36 vergrößern, wird ein automatischer Längenausgleich geschaffen. Die Länge des Treibgurtes 11 ist also weitgehend unabhängig davon,
ob das mit scherenartigen Seitenwänden ausgerüstete Antriebsaggregat 10 mehr oder weniger stark zusammengeschoben oder
auseinandergezogen ist.
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Die Antriebsrolle 12 kann von einer an der Abgabeseite angeordneten
und am Leertrum 11" des Treibgurtes angreifenden Umlenkrolle gebildet sein. Die scherengitterartigen Seitenwände des
Antriebsgestells sind an Stützen 37 angelenkt, die eine ortsfeste Anlenkung 38 aufweisen für den oberen Gelenkpunkt eines Gelenkstabes
und eine verschiebbare Anlenkung 39 für den unteren Gelenkpunkt eines Gelenkstabes 31. Die Stützen 37 sind über Traversen
40 zu einem starren Rahmen verbunden.
Fig. 9 zeigt das Abgabeende 2 eines Gurtförderers mit einem Antriebsaggregat 10 , dessen Gestellwände von Scherengitter gebildet
werden, deren Gelenkstäbe 31' vier Gelenkpunkte aufweisen.
Bei diesem Antriebsaggregat 10 sind die Achsen der Umlenkrollen 14 für den oberen Trum 11· des Treibugrtes 11 in den oberen
Kreuzungsgelenken 34* angeordnet, während die Umlenkrollen 35 des Treibgurt - Untertrums 11" in den unteren Kreuzungsgelenken
3 4" des Scherengitters angeordnet sind. Da bei Scherengittersei tenwänden mit vier Gelenkpunkten je Gelenkstab 31' die Führung
des Untertrums 11" unabhängig ist von der Führung des ObertruiTis
11', kann das Untertrum 11" jeweils durch mehr oder weniger häufiges Umlenken so geführt werden, daß stets die Länge des
Treibgurtes konstant ist, unabhängig davon, wie stark die Gitterwände zusammengeschoben oder auseinandergezogen sind. Der Treibgurt
11 wird von einer Antriebsrolle 12 angetrieben, die in den
Kopfwänden 41 eines starren Stützrahmens des Antriebsaggregates
1O gelagert ist · An diesen Kopfwänden 41 sind auch die ortsfeste
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Anlenkung 38 und die verschiebbare Anlenkung 39 für die Scherengitterwände
angeordnet. Die Kopfwände 41 können über eine steife rohrförmige Traverse 40 starr miteinander verbunden werden. In
den Kopfwänden 41 ist eine Spannrolle 42 gelagert, mit welcher die Spannung des Treibgurtes 11 eingestellt werden kann.
Fig. 10 zeigt einen Querschnitt des Gurtförderers nach Fig. 9. Die Stützrollen 7 und 8 und ggfs. auch 6 des Traggurtes 1 sind
in einem starren Gestell 9 gelagert, dessen Seitenwände von Längs träger 42 gebildet werden. Das Gestell 9 des Förderers weist
mittlere Traversen 19 auf, auf welche sich das Antriebsaggregat 10 abstützen kann.
In den Fig. 11 und 12 sind Teile eines Antriebsaggregates dargestellt,
das ähnlich aufgebaut ist, wie das aus Fig. 9 und 10 ersichtliche Antriebsaggregat 10, jedoch werden anstelle eines
breiten Treibgurtes 11 drei entsprechend schmalere, nebeneinander
angeordnete Treibgurte 11a, 11b und 11c verwendet. Diese
Treibgurte sind so geführt, daß die beiden äußeren Treibgurte 11b und 11c über gemeinsame Tragrollen 13 und Umlenkrollen 14
geführt sind, während der mittlere Treibgurt 11a in Gegenphase zu den äußeren Treibgurten 11b und 11c verläuft und um Umlenkrollen
14' geführt ist, die zwischen den Umlenkrollen 14 und
den Tragrollen 13 der äußeren Traibgurte 11b und 11c angeordnet sind.
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Durch die Unterteilung eines breiten Treibgurtes in mehrere schmale Treibgurte können die zwischen Treibgurt und Traggurt
sich bildenden Spannungen und damit auch der Verschleiß an der Unterseite des Traggurtes 1 herabgesetzt werden. Ferner hat ein
Antriebsaggregat nach den Figuren 11 und 12 den Vorteil, daß es stärker gekrümmt weruon kann und die Treibgurte Ha, 11b urrl
11c dieser Krümmung foloon und den Traggurt entsprechend beeinf
lußen.
Wie die Figur 13 zeigt, können auch die Längsträger 43 des Fördergestells 9 ganz oder teilweise von Scherengitterwänden gebildet
sein, die nach Art einer Nürnberger Schere aus aneinandergelenkten,
sich kreuzenden Gelenkstäben 44 zusammengesetzt sind. Die Scherengitterwände sind an ihren Enden über je einen festen
Gelenkpunkt 45 und je einem verschiebbaren Gelenkpunkt 46 am Stützrahmen 47 angelenkt. Die Stützrahmen 47 weisen Anschlußplatten
54 auf, an welche die Scherengitterwände angeschlossen sind , und zwar oben mit den festen Gelenkpunkt 45 und unten
mit dem verschiebbaren Gelenkpunkt 46, der in einer Führung 55 geführt ist.
Die Stützrollen 6 und 7 für den Obertrum 1' des Traggurtes 1
sowie auch die Stützrollen 8 für den Untertrum 1" des Traggurtes sind im Rollenrahmen 48 gelagert, der in der Ebene der festen
Gelenkpunkte 45 der Scherengitterwände angelenkt und in der Ebene der verschiebbaren Gelenkpunkte 46 von Führungen 49 gehalten ist.
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Dadurch werden die Rollenrahmen parallel zueinander gehalten. Je nach Belastung des Traggurtes können die Scherengitterwände
43 mehr oder weniger stark auseinandergezogen werden. Auf diese Weise ist es möglich, Baueinheiten herzustellen, die ohne konstruktive
Veränderungen vornehmen zu müssen, unterschiedlichen Belastungen angepaßt werden können.
Diese aus mindestens zwei Stützrahmen 47 und dazwischen angeordneten
Scherengitterwänden bestehenden Baueinheiten des Fördergestells können mit je einem ebenfalls längseinstellbaren Antriebsaggregat
10 verseilen werden.
In Fig. 15 ist eine Prinzipzeichnung eines derartigen Gurtförderers
dargestellt. Der dargestellte Teil zeigt drei Baueinheiten, von denen zwei mit einem Antriebsaggregat 10 ausgerüstet
sind. Die Enden der Seitenwände der Antriebsaggregate 10 sind ebenfalls an den Stützrahmen 47 des Fördergestells abgestützt.
Damit ein derartiges Fördergestell dem Geländeverlauf angepaßt werden kann, sind am Stützrahmen 47 mindestens ein Paar Λη-schlußplatten
54 um eine horizontale Achse 53 schwenkbar befestigt. Dadurch ist es möglich, daß die Ebene der Stützrollen
6 eines Bauabschnitts gegenüber dem folgenden Bauabschnitt um beispielsweise 2 oder 3 Grad verschwenkt werden kann.
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ORJGlNAL INSPECTED
Claims (1)
- PATENTANWÄLTE DIPL.-ING. WERNER FREISCHEMILSE FREISCHEM50CJ KÖLN 1 HEUMARKT 50 TELEFON (0221) 23 58PATENTANSPRÜCHEGurtförderer mit einem endlosen, das Fördergut aufnehmenden Traggurt, dessen Lasttrum muldenförmig ausgebildet, teilweise von seitlich angeordneten, nach innen geneigten freilaufenden Stützrollen abgestützt und geführt und von mindestens einem im mittleren, flachen Bereich des Lasttrums angeordneten und mit diesem in Reibverbindung stehenden, über mehrere Tragrollen laufenden endlosen Treibgurt angetrieben ist, dadurch gekennzeichnet, daß in regelmäßigen, höchstens der doppelten Breite des Traggurtes (1) entsprechenden Abständen (A) zwischen den Tragrollen (13) den Treibgurt (11) nach unten ablenkende Umlenkrollen (14) angeordnet sind, um die der Treibgurt (11) herumgeführt ist.2. Gurtförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragrollen (13) und die Umlenkrollen (14) des Treibgurtes (11) gleiche Durchmesser aufweisen und die Achsen der Umlenkrollen (14) unterhalb der durch die Achsen der Tragrollen (13) bestimmten Ebenen angeordnet sind.909825/037 6ORIGINAL INSPECTED3. Gurtförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der Tragrollen (13) und der Umlenkrollen (14) des Treibgurtes (11) in gleicher Ebene angeordnet sind und der Durchmesser der Umlenkrollen (14) kleiner ist als der Durchmesser der Tragrollen (13).4. Gurtförderer nach einem der Ansprüche * bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Tragrolle (13) eine Umlenkrolle (14) folgt.5. Gurtförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen je zwei aufeinanderfolgende Tragrollen (13) eine Umlenkrolle (14) angeordnet ist.6. Gurtförderer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragrollen (13) in gleichen Abständen von, einander und die Umlenkrollen (14) in doppelt so großen Abständen angeordnet sind.7. Gurtförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Treibgurt (11) ein Zahnriemen ist.8. Gurtförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Treibgurt (11) eine Gliederkette ist.9. Gurtförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Treibgurt (11) ein Seil ist.909825/0376-ΒΙΟ. Gurtförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß drei Treibgurte (11a, 11b,11c) nebeneinander angeordnet sind, von denen die beiden äußeren Treibgurte (11b, 11c) über gemeinsame Tragrollen (13) und Umlenkrollen (14) geführt sind, während der mittlere Treibgurt (11a) in Gegenphase zu den äußeren Treibgurten (11b, 11c) verläuft.11. Gurtförderer nach Anspruch 6 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkrollen (14) des mittleren Treibgurtes (11a) zwischen den zwei aufeinanderfolgenden Tragrollen (13) der äußeren Treibgurte (11b, 11c) angeordnet sind.12. Gurtförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragrollen (13) und die Umlenkrollen (14) zwischen den Seitenwänden (16,17) eines Gestells gelagert sind, die nach Art einer Nürnberger Schere aus flachen, aneinandergelenkten Gelenkstäben (31) aufgebaut sind und diese Seitenwände (16,17) durch die oberen Kniegelenke (32) gelegten Achsen der Tragrollen (13) und durch die Kreuzungsgelenke (3 4) gelegten Achsen der Umlenkrollen (14) verbunden sind.13. Gurtförderer nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Untertrum (11") des Treibgurtes (11) über Umlenkrollen (35), die an den Kreuzungsgelenken (34) und um Andrückrollen (36), die an den unteren Kniegelenken (33) der Seitenwände (16,17) gelagert sind, geführt ist.909825/037614. Gurtförderer nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (8,9) nach Art einer Nürnberger Schere aus vier Gelenkpunkte aufweisende Gelenkstäben (31*) aufgebaut sind und die Achsen der Umlenkrollen (14) in den höherliegenden Kreuzungsgelenken (34'),und die Achsen für die Umlenkrollen (35) des Treibgurt-Untertrums (11") in den tieferliegenden Kreuzungsgelenken (34") angeordnet sind.15. Gurtförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Längsträger (43) des Fördergestells (9) zumindest teilweise nach Art einer Nürnberger Schere aus aneinandergelenkten, sich kreuzenden Gelenkstäben (44) aufgebaut sind, und diese Scherengitterwände an ihren Enden über je einen festen Gelenkpunkt (45) und je einen verschiebbaren Gelenkpunkt (46) an Stützrahmen (47) angelenkt sind und zwischen den Scherengitterwänden Rollenrahmen (48) zur Aufnahme der Stützrollen (7,8) angeordnet sind, die in der Ebene der festen Gelenkpunkte (45) an den Gelenken der Scherengitterwände angelenkt und in der Ebene der verschiebbaren Gelenkpunkte (46; an den Gelenken der Scherengitterwände angeordneten Führungen (49) verschiebbar geführt sind.16. Gurtförderer nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß auf zwei benachbarte Stützrahmen (47) des Förderergestells (9) die sich aus Gelenkstäben (31) zusammensetzenden Seitenwände (16,17) des Gestells des Antriebsaggregates abgestützt sind.909825/037617. Gurtförderer nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützrahmen (47) mindestens ein Paar um eine horizontale Achse (53) schwenbarer Anschlußplatten (54) aufweist, welche mit dem oberen festen Gelenkpunkt (45) und einer Führung (49) versehen sind für den unteren verschiebbaren Gelenkpunkt (46).909825/0376
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