DE8814068U1 - Mischvorrichtung - Google Patents
MischvorrichtungInfo
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Description
Mi sr.hvojrricht.ung HF 6 7 4 2
Die Neuerung bezieht sich auf eine Mischvorrichtung nach dem Oberbegriff de)s Anspruches 1.
Mischvorrichtungen der vorausgesetzten Art sind ir. verschiedenen
AusfUhrungsformen aus der Praxis bekannt, wo-
jQ bei die Mischvorrichtung in ihrer Grundform beispielsweise
etwa gemäß DE-PS 21 10 074 oder DE-OS 34 26 159 ausgeführt sein kann. In der praxisgerechten Ausführung
dieser bekannten Mischvorrichtungen wird der erste Behälterteil des Mischbehälters dann, wenn er nicht fest
^g mit dem ersten Behälterteil verbunden ist, von einem Fahrgestell
getragen, wobei er dann lösbar darauf befestigt ist. Dieser erste Behälterteil kann dadurch beispielsweise
einerseits zwischen einer BefUllstation und den ortsfesten Teilen der Mischvorrichtung sowie andererseits
2Q zwischen diesem ortsfesten Teil der Mischvorrichtung und
einer Verbraucherstation verfahren werden.
Damit der mit einer Mischgutcharge befüllte erste Behälterteil in seine Ausgangsstellung unter den stationären
zweiten Behälterteil gefahren und dort zur vertikalen Behälterachse ausgerichtet werden kann, ist an der ortsfesten
Halterung der Mischvorrichtung eine Führungsgabel angeordnet, die das Fahrgestell in der Ausgangsstellung
und Mischstellung des Mischbehälters aufnimmt.
In der Praxis hat sich nun gezeigt, daß es trotz des Vorsehens
der Führungsgabel oft sehr schwierig ist, das Fahrgestell mitsamt dem gefüllten ersten Behälterteil
in der gewünschten Weise in die Ausgangsstellung für den
„,. Mischbehälter einzufahren. Dieser Einfahrvorgang muß,
insbesondere bei größeren Behältertypen, häufig wiederholt werden, bis das Fahrgestell mit dem ersten Behäiterteil
exakt in der Führungsgabel und damit unter dem
stationären zweiten Behälterteil steht.
Der Neuerung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Mischvorrichtunq der im überbegriff des Anspruches 1
vorausgesetzten Art zu schaffen, bei der durch relativ einfache bauliche Maßnahmen zuverlässig dafür gesorgt ist,
daß der erste Behälterteil rasch und genau zum zweiten Behälterteil ausgerichtet in die Ausgangsstellung fahrbar
ist.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst, wobei
zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Neuerung Gegenstand der Unteransprüche sind.
Da bei der neuerungsgemäßen Ausführung der Mischvorrichtung
einerseits am Fahrgestell wenigstens ein Anschlagelement befestigt und andererseits an der Führungsgabel
eine mit dem Anschlagelement in Eingriff bringbare Ein-20
zugsvorrichtung vorgesehen ist, kann auf äußerst zuverlässige
Weise dafür gesorgt werden, daß das Fahrgestell mitsamt dem davon getragenen ersten Behälterteii in die
Ausgangsstellung des Mischbehälters eingezogen und
arretiert wird, was aufgrund der Anordnung und Ausbildung 25
der Führungsgabel sowie der passend zu dieser Führungsgabel entsprechend der Ausgangsstellung des Mischbehälters
vorgesehenen Ausführung des Fahrgestelles sehr rasch geschehen kann. Wenn bei dieser neuerungsgemäßen Ausführung
das Fahrgestell in die Führungsgabel eingefahren wird, 30
dann kommt die Einzugsvorrichtung mit dem Anschlagelement (vorzugsweise mit wenigstens zwei Anschlagelementen) des
Fahrgestells in Spanneingriff, so daß durch die Aktivierung der Einzugsvorrichtung das Fahrgestell über das Anschlagelement
ergriffen und sofort beim ersten Einfahren exakt in seine Endposition eingezogen und festgehalten
wird- Diese EndDosition des Fahraestells in der Führunas—
gabel stimmt dann mit der Stellung des ersten Behälter-
tsiloE !''L)-I-LfH., '.&eegr; dor letzterer in der Ausgangsstellung
des Misi'hbehä] ters ynau unter dem zweiten Behnl f-crt eil
ausgerichtet ist.
Ein weiterer Vorteil dieser neuerungsgemäßen Ausführung der Mischvorrichtung ergibt sich durch die Tatsache, daß
das Fahrgestell während des Mischvorganges sicher in der Führungsgabal gehalten und arretiert ist, wodurch nach
Beendigung des Mischvorgnnges und Rückkehr des Mischbe-
10
hälters in seine Ausgangsstellung ein exaktes Wiederaufsetzen des ersten Behälterteiles auf das Fahrgestell gewährleistet
ist.
Die Neuerung sei nachfolgend anhand eines in der Zeich-
nung veranschaulichten Ausführungsbeispieles näher beschrieben.
In dieser weitgehend schematisch gehaltenen Zeichnung zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht der Mischvorrichtung
20
beim Einfahren des ersten Mischbehälterte.iles in die Ausgangsstellung;
Fig. 2 eine gleiche Seitenansicht wie in Fig. J.
jedoch bei vertikalachsig zueinander aus-
25
gerichteten Behälterteilen (Ausgangsstellung des Mischbehäiters) vor ihrem Zusammenkuppeln,
wobei das Fahrgestell in die Führungsgabel eingezogen ist;
on
ww Fig. 3 eine Aufsicht auf das Fahrgestell und die
Führungsgabel etw , entsprechend der Linie III - III in Fig. 2.
Die neuerungsgemäße Mischvorrichtung sei zunächst allgemein
anhand der Fig. 1 und 2 beschrieben, wobei vor allem die Darstellung in Fig. 2 den Gesamtaufbau bzw. die Gesamtzusammenordnung
der Mischvorrichtung erkennen läßt.
Die Mischvorrichtung enthält einen Mischbehälter, der im wesentlichen aus einem verfahrbaren ersten Behälterteil
1 und einem stationären Behälterteil 2 besteht. Dabei ist
der erste Behälterteil 1 mit einem Bodenauslauf la ver-5
sehen, und er wird von einem Fahrgestell getragen, das im
veranschaulichten Ausführungsbeispiel in Form einer mit
Rädern 3a versehenen Fahrpalette 3 ausgeführt ist und auf dem der erste Behälterteil 1 in an sich bekannter
und daher nicht näher veranschaulichter Weise lösbar be-10
festigt ist, so daß er für eine Verbindung mit dem zweiten Behälterteil 2 von dieser Fahrpalette abgehoben werden kann.
Der zweite Behälterteil 2 ist mit an sich bekannten
Mischwerkzeugen 4 ausgestattet, die durch eine Motorantriebseinheit
drehend angetrieben werden können.
Die Mischvorrichtung enthält ferner eine·, ortsfeste Hal
terung 6, an deren oberen Ende der zweite Behälterteil 2
stationär derart gehaltert ist, daß er um 180° um eine horizontale Drehachse 7 zwischen einer Ausgangsstellung
(etwa entsprechend Fig. 2), in der der zweite Behältertei 2 den Deckel des Mischbehälters bildet, und einer Mischstellung (in Fig. 2 strichpunktiert angedeutet), in
w der der zweite Behälturteil 2 den Boden des Mischbehälters
bildüt, mit Hilfe eines Schwenkantriebes 8 geschwenkt
worden kann.
An der ortsfesten Halterung 6 ist ferner eine Führungsga-
bei 9 fest angeordnet, die für die Aufnahme des Fahrgestelles
(Fahrpalette 3) in der Ausgangsstellung (und auch in der Mischstellung) des Mischbehälters bestimmt ist.
Win instifsonderr in F'iy. J in dor. Aufsicht: auf die Fahr-J
pn ].<->. tt'i J und die FnIi runqsqabnl ') veranschaulicht, ist,
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jjj teiles 1 sowie an dem der Führungsgabel 9 zugewandten
Endabschnitt 3b der Fahrpalette 3 befestigt, vorzugsweise angeschweißt. An der Führungsgabel 9 ist demgegenüber eine mit diesen Anschlagelementen 10 in Spanneingriff bringbare Einzugsvorrichtung derart vorgesehen,
daß die Fahrpalette 3 mitsamt dem ersten Behälterteii 1 in die Ausgangsstellung des Mischbehälters gezogen und
dort arretiert werden kann.
Die zuvor erwähnte Einzugsvorrichtung für die Fahrpalette 3 enthält auf jeder Seite der Führungsgabel 9 angebrachte,
druckmittelbetriebene, vorzugsweise pneumatisch betätigbare Zylinder-Kolben-Einheiten 11, wobei diese beiden
Zylinder-Kolben-Einheiten 11 ebenfalls symmetrisch zu
beiden Seiten der vertikalen Mittelachse Ib des ersten
Behälterteiles 1 (und somit auch der dadurch bestimmten vertikalen Mischbehälterachse) angeordnet sind. Jede
Zylinder-Kolben-Einheit 11 ist dabei für einen Spanneingriff einem Anschlagelement 10 der Fahrpalette 3 zuge-
ordnet.
Im einzelnen ist jede Zylinder-Kolben-Einheit 11 mit ihrem einen Ende 11a schwenkbar über einen Schwenkzapfen
12 an der Führungsgabel 9 gehaltert und an ihrem anderen Ende 11b über das freie Ende ihrer Kolbenstange 13 gelen
kig ( Gelenkzapfen 14) mit einem Schwenkhebel 15 verbun den, dessen eines Ende 15a über einen Schwenkzapfen 16 an
der Führungsgabel 9 drehbar gelagert ist und dessen anderes Ende 15b mit dem zugehörigen Anschlagelement 10 der
OQ F^hrpalette 3 in Spanneirrjrif f gebracht werden kann.
Wie in Fig. 3 gut zu erkennen ist, kann jedes Anschlagelement 10 in Form eines auf der Fahrpalette 3 aufgeschweißten
Ansch.l ngklotzer, ausgebildet sein, und jeder
oc Anschlngk lot: &zgr; kann dabei wi nkelförmiy ausgeführt sein,
<;o (l-ili er ei rie F-' i.ny r i f f snusnehmung 10a für den zugehöriti'Mi
.Schwenkhebel 1.5 bzw. dessen Ende 15b aufweist.
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• 3 i &igr;
• 3 i &igr;
Während bei dieser bisher beschriebenen Ausfünrungsform
zwei Anschlagelemente 10 mit diesen zugeordneten Zylinder -Kolben-Einheiten 11 vorgesehen sind, kann bei einer besonders
einfachen Ausführung, insbesondere kleineren Behältertypen, auch bereits ein einziges Anschlagelement
- bei entsprechend symmetrischer Anbringung - ausreichend sein, und es versteht sich dabei ferner von selbst, daß
&iacgr; die an der Führungsgabel vorgesehene Einzugsvorrichtung
anstelle der druckmittelbetriebenen Zylinder-Kolben-Ein-
;! he: ten auch anderweitig betriebene Einzugsorgane, bei-
H spielsweise mechanische Hebel- oder Spindelantriebe oder
Elektrokolben, enthalten kann.
',':' Bei einer Mischvorrichtung der erläuterten Art soll der
; ^ Mischvorgang vielfach auch teil- oder vollautomatisch
gesteuert werden können, wozu diese Mischvorrichtung
eine entsprechend angepaßte Steuereinrichtung enthält, :. die in Fig. ".' bei 17 angedeutet ist. Mit Hilfe dieser
Steuereinrichtung 17 kann der Schwenk- und Mischbetrieb ^ in gewünschter Weise eingeleitet und durchgeführt werden.
Im Zusammenhang mit einer solchen Steuereinrichtung 17
kann es bei der Mischvorrichtung ferner besonders vorteilhaft sein, wenn die Führungsgabel 9 einen Endschal-
^° ter (Näherungsschalter) 18 trägt, der - wie durch die
gestrichelte Linie 19 angedeutet - mit der Steuereinrichtung 17 steuerungsmäßig verbunden und durch die voll
in die Führungsgabel 9 eingefahrene Fahrpalette 3, d. h. durch deren der Führungsgabel 9 zugewandten Endabschnitt
3b, betätigbar ist. Diese Ausbildung begünstigt besonders einen vollautomatischen Betrieb der Mischvorrichtung,
d. h. wenn die in Richtung des Pfeiles 20 (Fig. 1 und 3) mitsamt dem ersten Behälterteil 1 in die Führungsgabel 9
eingefahrene Fahrpal^tte 3 voll eingezogen und arretiert
ist, dann schaltot- -;ie den Endschalter 18 in rl or Weise,
daß dadurch der gesamte Mischvorgang - beginnend mit dem nen der beiden Behäl hnrte» i Ir 1 und 2 und dem
Schwenken des Mischbehälters um die horizontale Achse 7 eingeleitet
und vollautomatisch durchgeführt werden kann.
Claims (6)
1. Mischvorrichtung, enthaltend
a) einen Mischbehälter, der aus zwei miteinander verbindbaren schalenförmjgen Behälterteilen (1, 2) besteht,
von denen der mit einem Bodenauslauf (la) versehene erste Behälterteil (1) transportabel ausgebildet
und der mit drehbar antreibbaren Misch-10
werken (4) ausgestattete zweite Behälterteil (2)
stationär gehaltert ist,
b) eine ortsfeste Halterung (6), an der der zweite Behälterteil (2 ) derart gehaltert ist, daß er um
180° um eine horizontale Drehachse (7) zwischen
einer Ausgangsstellung, in der er den Deckel des Mischbehälters bildet, und einer Mischstellung, in
der er uen Boden des Mischbehälters bildet,
schwenkbar ist,
20
20
c) ein Fahrgestell (3), das den ersten Behälterteil (1) befastigbar und lösbar trägt,
d) eine an der ortsfesten Halterung (6) angeordnete 5
Führungsgabel (9) zur Aufnahme des Fahrgestelles
(3) in der Ausgangsstellung und Mischstellung des Mischbehälters,
dadurch gekennzeichnet,
30
30
e) daß am Fahrgestell (3) wenigstens ein Anschlagelement (10) befestigt und an der Führungsgabel (9)
eine mit dem Anschlagelement in Spanneingriff
brinqbnre Einziehvorrichtung (11) derart vorgesehen
ist, daß da.y F ihrqestej. 1 (3) mit- dem ersten Behäl-
f erteil (1) in die Ausganysst-nl lung des Mischbehäl-
2. Mischvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Fahrgestell (3) - in der Aufsicht betrachtet - zwei Anschlagelemente (10) symmetrisch zu beiden Seiten der vertikalen Mittelachse (Ib) des ersten
Behälterteiles (1) sowie an dem der Führungsgabel (9) zugewandte Endabschnitt (3b) des Fahrgestelles angebracht sind und daß die Einzugsvorrichtung zwei druckmittelbetriebene, vorzugsweise pneumatisch betätigbare Zylinder-Kolben-Einheiten (11) enthält, von denen
jede für einen Spanneingriff mit einem Anschtagelement
(10) des Fahrgestelles (3) an der Führungsgabel (9) angeordnet ist.
3. Mischvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zylinder-Kolben-Einheit (11) mi'i; ihrem
einen Ende (lla) schwenkbar an der Führungsgabel (9) gehaltert und an ihrem anderen Ende (Hb) über das
freie Ende ihrer Kolbenstange (13) gelenkig mit einem Schwenkhebel (15) verbunden ist, dessen eines Ende
(15a) über einen Schwenkzapfen (16) an der Führungsgabel (9) drehbar gelagert und dessen anderes Ende
(15b) mit dem zugehöriger. Anschlagelerm=nt (10) de.s
Fahrgestelles (3) in Spanneingriff bringbar ist.
4. Mischvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich net, daß jedes Anschlagelement in Form eines auf dem
Fahrgestell (3) angeschweißten Anschlagklotzes (10) ausqebildet ist.
5. Mischvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Anschlagklotz (10) bei etwa winkelför miger Ausführung eine Eingriffsausnehmung (10a) für
den zugehörigen Schwenkhebel (15) der Zylinder-Kolben-Einheit
(11) aufweist.
6. Mischvorrichtung nach Anspruch 1, dLe fürner nine
Steuereinrichtung zur wenigstens teil.weisen automatischen
Steuerung des M is< nv'ir.qnnyes enthält, dadurch
qekennze ,.rhriet, daß die Füh runq.sqabe 1. (9) einen End
schalter (1.8) träqt, der mit dor Sfeuereinrichtung
(17) st "unvungsmäß iq verbunden und durch das voll, i
die Führunysyabei ('J) eimjef ahrene f'ahryes teil ( '·)
betätigbar ist.
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