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DE881224C - Verfahren zur Kontrolle des Gleichlaufes bei einem drahtlosen Wechselsprechgeraet - Google Patents

Verfahren zur Kontrolle des Gleichlaufes bei einem drahtlosen Wechselsprechgeraet

Info

Publication number
DE881224C
DE881224C DET2458D DET0002458D DE881224C DE 881224 C DE881224 C DE 881224C DE T2458 D DET2458 D DE T2458D DE T0002458 D DET0002458 D DE T0002458D DE 881224 C DE881224 C DE 881224C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transmitter
frequency
receiver
intermediate frequency
oscillator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET2458D
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Dipl-Ing Hahn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET2458D priority Critical patent/DE881224C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE881224C publication Critical patent/DE881224C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/38Transceivers, i.e. devices in which transmitter and receiver form a structural unit and in which at least one part is used for functions of transmitting and receiving
    • H04B1/40Circuits
    • H04B1/54Circuits using the same frequency for two directions of communication

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Transmission In General (AREA)

Description

  • Verfahren zur Kontrolle des Gleichlaufes bei einem drahtlosen Wechselsprechgerät Die Erfindung bezieht sich auf ein drahtloses Wechselsprechgerät für Sendung und Empfang auf der gleichen Trägerfrequenz und gibt ein Verfahren zur Ermittlung des Gleichlauffehlers zwischen dem Senderabstimm#kondensator und dem mit diesem mechanisch gekuppelten Abstimmkondensator des Oszillators des Überlagerungsempfängers des Wechselsprecb-gerätes an.
  • An Hand der Zeichnung soll zunächst das bisher übliche Verfahren erklärt werden. Die Zeichnung zeigt die Blockschaltung eines Sende-Emp:fangs-Wechsel-sprechgerätes. Der mit S bezeichnete ,Sender arbeitet auf die Antenne A. Die Antenne A ist gleichzeitig Empfangsantenne. Die Schaltung, ist hierbei so getroffen, daß bei Sendebetrieb der Empfänger durch Abschalten der Anodenspannung ausgeschaltet ist, während bei Empfangsbetrieb, der Sender keine Anodenspannung bekommt. Die Heizungen sind mit Rücksicht darauf, daß im allgemeinen die Heizfäden der Röhren eine erhebliche Trägheit haben., zweckmäßig dauernd eingeschaltet. Der mit E bezeichnete Empfangsteil umfaßt einen ersten Empfangskreis E-Kr, einen Mischkreis AI-Kr, einen ersten Oszillator Osc I, einen Zwischenfrequenzverstärker ZF, ein Audion und einen Niederfrequenzver"stärker A -I- NF und einen zweiten Oszillator Osc II. An den Niederfrequenzteil A -I- NF -können Kopfhörer K und ein Meß-Instrument 1V1 angeschaltet werden. Das Meßi.nstrument kommt nur in Betracht für Überwachungszwecke: Der Oszillator II, der quarzgesteuert ist, kann gleichzeitig dazu dienen, -mit dem Oszillator I bei Telegräphieempfang den Telegraphieton von 8oo oder rooo Hz zu erzeugen.
  • Um eine einwandfreie Verständigung bei solchen Wechselsprechgeräten zu erzielen, ist es erforderlich, daß der Gleichlauf zwischen Sender und Oszillator I weitgehend erzielt ist. Es sind nur geringfügige Abweichungen um wenige iooo- Hz von der Sorllifreqüenz zulässig.
  • Diese Übereinstimmung wurde bisher bekanntlich dadurch geprüft, daß die Senderfrequenz- mit .der vom zweiten, vorteilhaft quarzgesteuerten Oszillator Osc II erzeugten Frequenz verglichen wurde. Der Oszillator Osc II, dessen Grundwelle gleich der Zwischenfrequenz war, wurde übersteuert, so daß er sehr viel höhere Harmonische erzeugte. Ferner war der Oszillator Osc II so geschaltet, daß er auch als Audiön wirken konnte: Zu diesem Zweck konnte sein Ausgangskreis. mit einem Kopfhörer oder Meßgerät, gegebenenfalls auch mit dem Kop@flhörer K und dem; Meßgerät M, die dem Empfängerteil A -i- NF nachgeschaltet sind,' verbunden werden. Wenn z. B. der Eichpunkt 3 MHz auf der Senderskala festgelegt werden sollte, wurde bei einer iGrundfrequenz des Oszillators Osc II von 750 kHz .die vierte Harmonische, die ebenfalls 3 MHz beträgt, zur Eichung benutzt. Es wurde eine Verbindung. Vi über die Schalterstellung A des Schalters Sch zum Oszillator Osc II 'hergestellt und der Senderkondensator so weit verstellt, .daß im Kopfhörer bzw. im Meßinstruinent am Ausgang des Oszillators Osc II die Schwingung Null festgestellt wurde. Weitere Eichpunkte wurden in gleicher Weise mit-der fünften, sechsten . . . Harmonischen festgelegt.
  • Das entsprechende Verfahren wurde durch Zusammenschaltung des Oszillators Osc I, dessen Schwingungen um die Zwischenfrequenz von .der Senderfrequenz abweichen, mit - dem Oszillator Osc II über Leitung V:2 und Schalterstellung b des Schalters Sch zur Eichung des Abstimmkondensators des Oszillators Osc I benutzt.
  • Zur Feststellung des Gleichlaufes wurde daher einmal der .Sender, das andere Mal der Oszillator Osc I mit dem -quarzgesteuerten Oszillator Osc II verglichen. Dieses Verfahren ist umständlich und zeitraubend und bedeutet wegen der dauernd wechselnden Läutstärkenunterschiede gehörmäßig eine starke Belastung für den Prüfenden, die auf die Dauer kaum zu ertragen ist. Es sei noch bemerkt, daß dieses Verfahren unter Benutzung einer Grundfrequenz von 75o kHz für den Oszillator Osc II nur wenige Eichpunkte ergibt. Es ist daher für Geräte mit hohen Anforderungen an die übereinstimmung -der .Sender-Empfänger-Skala ein besonderes Prüfungsgerät erforderlich= das es gestattet, z,. B. schon alle ioo kHz die gleiche Prüfung von Sender und Osc I vorzunehmen, wie sie oben bei dem Vergleichsverfahren mit dem 750 kHz quarzgesteuerten Oszillator ,geschildert wurde. Falls der Sender einen Frequenzbereich von 3, MHz bis 7,5 MHz überdecken soll; sind etwa 45 Eichpunkte erforderlich. Es ist affensichtlich, daß eine derartige Eichung außerordentlich zeitraubend ist.
  • Um eine solche Prüfeinrichtung zu vermeiden, könnte man für .den OQuarzo-szillator II eine Zwischenfrequenz von ioo lkHz zugrunde legen.. Es ließe sich dann das Vergleichsverfahren für den Sender und Osc I mit diesem Quarz schon in Abständen von - je ioo kHz anwenden.. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, daß die entsprechend der Grundfrequenz .des Oszillators Osc II zu wählende Zwischenfrequenz von ioolrHz nicht immer, insbesondere bei sehr kurzen Trägerwellenlängen, anwendbar ist, so daß in diesen Fällen wieder mit einer größeren Grundfrequenz des Oszillators Osc II gearbeitet werden muß, was eben die Feststellung der Genauigkeit des Gleichlaufes beeinträchtigt.
  • Gemäß der Erfindung werden die Nachteile des bekannten Verfahrens dadurch vermieden, da3 der Sender und der Empfänger ,gleichzeitig eingeschaltet werden und daß die beim Empfang des eigenen Senders entstehende Zwischenfrequenz mit der von einem Kontrolloiszillator, @z. B. einem quarzgesteuerten, auf die Sollzwischenfrequenz abgestimmten Sender, erzeugten Frequenz verglichen wird. Dadurch gelingt ohne weitere Hilfsmittel die Ermittlung des Gleichlaufes: Man. hört am Ausgang des Empfängers die Abweichung des Empfängers von dem vorher auf den Sollbereich .gebrachten Sender. Außer der Inbetriebnahme des Senders !durch Anlegen der Anodenspannung ist praktisch nichts weiter erforderlich. Wie weit gegebenenfalls der Abstimmkondensator des Oszillators Osc I zur Erzielung des Gleichlaufes nachgetrimmt werden muß, ist sofort abhörbar.
  • Falls die Zwischenfrequenz nur eine geringe Bandbreite besitzt, 'kann: die von der Mischröhre herkommende Zwischenfrequenz wegen der reichlich vorhandenen .Spannung bzw. falls die Gefahr der Übersteuerung des.Zwischenfrequenzverstärkers besteht, unmittelbar auf das Au.diön gegeben werden. Es genügt, wenn man in diesem Fall eine Röhre des Zwischenfreqüenzverstärkers herauszieht.
  • An Hand des Blockschaltbildes gemäß der Abbildung, jedoch ohne die Leitungen V z und V2 und den Schalter Sch, soll das Verfahren noch näher erläutert werden. Zunächst werden alle für den Sender und den Empfänger benötigten Spannungen den Geräten zugeführt werden. Im Mischkreis M-Kr wird die Zwischenfrequenz gebildet und entweder über den Zwischenfrequenoverstärke.r ZF oder auch' wie durch die doppelt gestrichelte Linie dargestellt, unmittelbar dem Audion und Niederfrequenzteil A -1- NF zugeführt. Hinter dem Zwischenfrequenzverstärker wird die mittels Oszillator Osc II erzeugte und der Zwischenfrequenz entsprechende Frequenz zugeführt. Die Schwebung zwischen dieser Sollzwischenfrequenz und der vom Mischkreis M-Kr erzeugten Frequenz wird im Kopfhörer K abgehört oder am Meßinstrument M abgelesen. Der ablesbare Frequenzbereich wird durch das Umgehen der Zwischenfrequenzstufe wegen der oftmals nicht genügenden Bandbreite ,derselben stark vergrößert (2o k.Hz).
  • Die Vorteile des neuen Verfahrens bestehen, abgesehen von der Vereinfachung durch Fortfall der zeitraubenden Festlegung der einzelnen Meßpunkte und der Umscha:Itungen vom Sender und Empfänger darin, daß' die Frequenzabweichungen kontinuierlich über den, ganzen Bereich und nicht nur an einzelnen Punkten erfaßt werden. Ferner werden sämtliche die Frequenzverwerfung bestimmenden Teile des Gerätes, wie sie im Betriebsfall benutzt werden., zur Prüfung selbst herangezogen. Weiterhin erfolgt die Prüfung frequenzmäßig sehr genau, da der gleiche Quarzkontrollo szillator, mit dem später auch die Kontrolle des Gerätes erfolgen kann, zur Prüfung des gesamten Bereiches verwendet wird. Die Messung selbst ist in kürzester Zeit durchzuführen. Es braucht lediglich der ganze Bereich durchgedreht zu werden. Im Kopfhörer K !hört man sofort .die Abweichung bz-w. kann man sie am Meßinstrument M ablesen.
  • Das neue Verfahren vereinfacht daher die Prüfung des Senders und Empfängers bei Wechselsprechgeräten hinsichtlich ;des Gleichlaufes außerordentlich. Die Prüfzeit wird beträchtlich herabgesetzt. Die Nervenbeanspruchung des Prüfers beträchtlich verringert.
  • Bei den üblichen Betriebsschaltungen (Senden, Empfangen und Telegraphie) ist, wie eingangs erwähnt, nur der Sender oder nur der Empfänger eingeschaltet, was durch entsprechend ausgebildete Betriebsartenschalter im Gerät erfolgt. Zur Ausübung des neuen Verfahrens könnte eine weitere Schalterstellung vorgesehen sein, bei der Sender und Empfänger eingeschaltet sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Kontrolle des Gleichlaufes zwischen dem Senderabstimmkondensator und dem mit diesem mechanisch gekuppelten Abstimmkondensator des Oszillators des Überlagerungsempfängers eines drahtlosen Wechselsprechgerätes für Sendung und Empfang auf der gleichen Trägerfrequenz, dadurch gekennzeichnet, daß Sender und Empfänger gleichzeitig eingeschaltet werden und die beim Empfang des eigenen Senders entstehende Zwischenfrequenz mit der von einem Kontrolloszillator, z. B. einem annähernd auf die Sollzwischenfrequenz abgestimmten quarzgesteuerten Sender, erzeugten: Frequenz .durch Abhören der Differenzfrequenz mittels eines Kopfhörers oder Messung mittels eines Meßinstrumentes verglichen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der für Telegraphieempfang benötigte, im Empfänger eingebaute quarzgesteuerte Oszillato-r als Kontrolloszillator dient.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die im Mischkreis entstehende Zwischenfrequenz unter Umgehung .des Zwischenfrequenzvers.tärkers dem Audion und Niederfrequenzteil zuggeführt wird. q.. Wechsels.prechgerät, geeignet zur Durchführung der Kontrolle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Sende-Empfangs-Umschalter eine dritte Schaltstellung mit gleichzeitiger Einschaltung des Senders und Empfängers besitzt.
DET2458D 1941-10-10 1941-10-10 Verfahren zur Kontrolle des Gleichlaufes bei einem drahtlosen Wechselsprechgeraet Expired DE881224C (de)

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DE881224C true DE881224C (de) 1953-06-29

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