DE1247035B - Geraet zur Entfernungsmessung - Google Patents
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Description
DEUTSCHES
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PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT GOls
DeutscheKl.: 42 c-18
Nummer: 1247 035
Aktenzeichen: S 59670IX b/42 c J 247 035 Anmeldetag: 3.September 1958
Auslegetag: 10. August 1967
Die Erfindung betrifft ein Gerät zur Entfernungsmessung zum Empfang eines periodischen Signals
vorbestimmter Art, z. B. einer Sinusschwingung, einem Sendeteil zur Aussendung eines Signals derselben
Art, einer Phasenregelvorrichtung zur Herbeiführung einer Phasenverzögerung im Gerät zwischen
Empfang und Aussendung der Signale sowie einem Phasenmesser zur Erzeugung einer vom Phasenunterschied
zwischen empfangenen und gesendetem Signal abhängigen Regelspannung, durch die die
Phasenregelvorrichtung gesteuert wird.
Ein Gerät dieser Art kann als Rückstrahler am entfernten Ende einer Meßstrecke verwendet werden.
Das zurückgeworfene Signal, das z. B. einem Träger als Amplituden- oder Frequenzmodulation aufgedrückt
sein kann, wird dann mit sehr viel größerer Stärke empfangen, als wenn nur ein passiver Reflektor
am entfernten Ende vorhanden wäre, und man hat somit die Möglichkeit, mit demselben Leistungsaufwand viel größere Meßstrecken zu überbrücken.
Die Genauigkeit dieses Meßverfahrens hängt aber völlig von der genauen Frequenzgleichheit zwischen
Sende- und Empfangssignal ab. Auch wenn kristallgesteuerte Oszillatoren zur Erzeugung der ausgesandten
und der rückgestrahlten Meßschwingung verwendet werden, muß immer ein kleiner Frequenzunterschied
zwischen den beiden Oszillatoren vorhanden sein. Je nach der Größe dieses Unterschiedes
ist eine mehr oder weniger häufige Nachstellung der PhasenregeIvorrichtung erforderlich, um die Phasengleichheit
zwischen den Schwingungen annähernd aufrechtzuerhalten.
Durch die Erfindung soll dieser Nachteil beseitigt werden.
Das Gerät ist nach der EiHndung gekennzeichnet durch eine an sich bekannte, automatisch umschaltende
Schaltvorrichtung, die während vorbestimmter Meßintervalle die Phasenregelvorrichtung einschaltet
und durch eine Bemessung der Trägheit der Phasenregelvorrichtung derart, daß sie den während der
Meßintervalle bewirkten Phasenausgleich während der zwischen den Meßintervallen liegenden Regelintervalle
als lineare Zeitfunktion fortsetzt.
Die Anordnung einer Phasenregelvorrichtung in einem einen Empfangs- und einen Sendeteil umfassenden
Gerät zur Wiederausstrahlung eines empfangenen Signals ist an sich bekannt. Die bekannte
Phasenregelvorrichtung dient dabei zur Einstellung einer Phasengleichheit zwischen Empfangs- und
Sendesignal. Es ist auch bekannt, während bestimmter Regelintervalle eine Phasenregelvorrichtung zur
Einstellung der gesamten Phasenverzögerung des Gerät zur Entfernungsmessung
Anmelder:
AGA Aktiebolag, Lidingö (Schweden)
Vertreter:
Vertreter:
Dr. Frauke E. Trettin, Patentanwältin,
xo Frankfurt/M., Krögerstr. 5
xo Frankfurt/M., Krögerstr. 5
Als Erfinder benannt:
Carl-Erik Granqvist, Lidingö (Schweden)
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 14. September 1957 (8376)
Geräts zwischen Empfang und Sendung zu benutzen, wobei das Gerät während der Regelintervalle das
eigene Signal empfängt. Es ist auch die Anordnung von automatischen Schaltvorrichtungen bekannt,
durch die eine Phasenregelvorrichtung v/ährend vorbestimmter Regelintervalle zur Durchführung einer
Phasenkorrektur eingeschaltet wird.
Von diesen bekannten Geräten unterscheidet sich das beschriebene Gerät dadurch, daß die Phasenregelvorrichtung
zur Erzeugung einer zeitproportionalen Phasenverzögerung während der zwischen den Regelintervallen liegenden Meßintervalle ausgebildet
ist.
Ausführungsformen der Erfindung sind in den F i g. 1 bis 4 dargestellt.
Das Gerät nach der Fig. 1 umfaßt einen Empfangsteil 10 zum Empfang eines einer Trägerfrequenz
Z1 aufgedrückten Signals, das einem Phasenmesser 11 zugeführt wird. Der Phasenmesser 11 empfängt
auch über eine Phasenregelvorrichtung 12 die Ausgangsspannung eines Oszillators 13. Die Vorrichtung
12 dient zur Einstellung der Phase der Oszillatorspannung im Punkt 14, wodurch sie der
Phase der Ausgangsschwingung des Empfängers 10 angeglichen wird. Danach wird ein Schalter 15 geschlossen,
wodurch der Punkt 14 über einen Phasenverzögerer 16 mit einem Sendeteil 17 in Verbindung
gesetzt wird. Der Sendeteil kann entweder mit der Trägerfrequenz Z1 oder einer anderen Frequenz f2
arbeiten. Bei geschlossenem Schalter 15 soll der Sendeteil auf der Frequenz Z1 arbeiten. Der Verzöge-
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rer 16 wird so eingestellt, daß der Phasenmesser 11 Phasengleichheit anzeigt. Wenn die Phasenverzögerung
zwischen Sende- und Empfangsantenne vernachlässigbar ist, bedeutet dies, daß die Phasenverzögerung
innerhalb des Geräts bei Übertragung des Signals den Wert 0 hat. Am Ende des Regelintervalls
wird die Sendefrequenz auf /, umgestellt, und die Ausgangsspannung des Oszillators 13 wird dann
mit derselben Phase wie das empfangene Signal ausgesandt.
Die Phasenregelvorrichtung 12 kann auch einen kleinen Frequenzunterschied zwischen dem Oszillator
13 und dem empfangenen Signal ausgleichen, wenn sie so ausgebildet ist, daß sie eine zeitproportionale
Phasen verzögerung erzeugt. Am einfachsten läßt sich dies bei sinusförmigem Signal verwirklichen,
z. B. mittels eines Goniometers mit zwei festen, zueinander senkrecht stehenden Spulen, die mit einer
beweglichen Spule induktiv gekoppelt sind, deren Lage dem Phasenunterschied zwischen Ausgangs-
und Eingangsspannung entspricht. Die Ausgangsspannung wird von der beweglichen Spule abgenommen,
und die Eingangsspannung wird mit einem Phasenunterschied von 90° den beiden festen Spulen
zugeführt.
F i g. 2 zeigt ein Gerät mit automatischer Umschaltung zwischen Regel- und Meßintervall. Die Wiederholung
einer Bezugsziffer bedeutet, daß es sich um eine genau gleiche Vorrichtung handelt, ein Strich
deutet an, daß es sich um eine abgeänderte Form handelt.
Das Gerät nach F i g. 2 umfaßt einen Empfangsteil 10 zum Empfang eines Signals mit der Trägerfrequenz
3000 MHz, wenn das Gerät am fernen Ende der Meßstrecke steht und als Rückstrahler
dient. Das Gerät kann auch am Meßpunkt verwendet werden, wobei die Arbeitsweise abgeändert wird,
wie unten erläutert.
Wenn das Gerät zur Rückstrahlung dient, hat der Sendeteil 17' bei entsprechender Einstellung eines
Schalters 22" eine Trägerfrequenz von 2700 MHz. Das Gerät arbeitet nach dem Überlagerungsprinzip
und hat einen örtlichen Oszillator 18, der bei 2900 oder 2800 MHz schwingen kann. Die Umschaltung
zwischen diesen beiden Arbeitsweisen geschieht durch einen Steueroszillator 19. Dieser erzeugt eine
Rechteckwelle, die über einen Phasenumkehrer 22', dessen Funktion unten erläutert wird, dem örtlichen
Oszillator zugeführt wird und die Umschaltung desselben zwischen den beiden Arbeitsweisen steuert.
Der örtliche Oszillator kann z. B. ein Klystron sein, dessen Eigenfrequenz durch Änderung der Spannung
der Reflektorelektrode geändert werden kann. Wenn die Zwischenfrequenzstufen auf 100 MHz abgestimmt
sind, wird der Empfänger, wegen der Frequenzumschaltung des örtlichen Oszillators, abwechselnd
auf 3000 und auf 2700 MHz ansprechen.
Die Ausgangsspannung des Steueroszillators 19 wird ferner den Torkreisen 20 und 21 zugeführt, von
welchen der Kreis 20 während der Regelintervalle und der Kreis 21 während der Meßintervalle durchlässig
ist. Die Ausgangsspannung des Empfängers wird über einen Phasenverzögerer 16' einem Phasenmesser
11' zugeführt. Dieser kann von der bekannten Art sein, bei der die Ausgangsspannung bei 90°
Phasenunterschied zwischen den Eingangsspannungen den Wert 0 annimmt und bei einer Abweichung
hiervon im wesentlichen proportional zur Abwei-
chung veränderlich ist. Der Phasenmesser 11' steuert den Phasenverzögerer 16' während des Regelintervalls,
wodurch die dem Verzögerer 16' vom Phasenmesser zugeführte Spannung mit der Ausgangsspannung
des Oszillators 13 gleichphasig wird. Die letztgenannte Ausgangsspannung gelangt zum
Verzögerer durch die Regelvorrichtung 12 und einen Schalter 22, welcher, wenn das Gerät als Rückstrahler
dient, in der in der Figur gezeigten Stellung 23 steht. Während der Meßintervalle gelangt die Ausgangsspannung
des Phasenmessers 11' zur Vorrichtung 12 und steuert sie derart, daß Phasengleichheit
zwischen der im Punkt 24 vorhandenen Spannung und der Ausgangsspannung des Verzögerers 16' besteht.
Das Gerät führt somit während des Regelintervalls eine automatische Steuerung der Phasenverzögerung
innerhalb des Geräts durch den Verzögerer 16' herbei. Während des Meßintervalls findet eine Regelung
der Phase der Ausgangsspannung des Oszillators 13 durch die Einwirkung der Phasenregelvorrichtung
12 statt. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, wie schon in der Einleitung hervorgehoben, daß sowohl der Verzögerer 16' wie auch die
Regelvorrichtung 12 eine zeitproportionale Verzögerung herbeiführen kann, die auch während der
passiven (nicht gesteuerten) Intervalle der entsprechenden Einheit 16' bzw. 12' wirksam bleibt. Dies
ist mit einer Frequenzsteuerung gleichwertig, da eine mit der Zeit lineare Variation der Verzögerung der
Vorrichtung 12 eine entsprechende konstante Änderung der Frequenz der Ausgangsspannung des Oszillators
13 am Punkt 24 herbeiführt. Die Art und Weise, in der dies mittels eines Goniometers durchgeführt
werden kann, wird aus der folgenden Erörterung der Ausführungsform nach F i g. 3 ersichtlich
werden.
Das Gerät nach F i g. 2 kann auch am Meßpunkt verwendet werden. Der Schalter 22" soll dann in der
oberen in der Figur dargestellten Stellung stehen, bei der der Sendeteil 17' eine Trägerfrequenz von
3000 MHz hat. Zur gleichen Zeit wird die Einstellung des Phasenumkehrers 22' geändert, damit die Rechteckwelle
dem örtlichen Oszillator mit umgekehrter Polarität zugeführt wird. Diese Abänderungen sind
erforderlich, damit das Gerät während der Meßintervalle auf derselben Frequenz sendet, die das rückstrahlende
Gerät am entfernten Ende gleichzeitig empfangen soll, und auf der rückgestrahlten Frequenz
empfangen kann. Der Schalter 22 wechselt periodisch zwischen der Einstellung 23 während des
Regelintervalls und der Einstellung 23' während des Meßintervalls.
Die Arbeitsweise des Geräts nach F i g. 2 bei Verwendung desselben am Meßpunkt ist folgende:
Während des Regelintervalls steht der Schalter 22 in der Lage 23, und die Verzögerung des Verzögerers
16' wird durch den Phasenmesser 11' so eingestellt, daß die Verzögerung innerhalb des Geräts einschließlich
der durch eine etwaige Frequenzschwankung des Oszillators 18 herbeigeführten Verzögerung
0 wird.
Während des Meßintervalls steht der Schalter 22 in der Lage 23' und der Phasenmesser 11' steuert die
Regelvorrichtung 12 derart, daß die resultierende Verzögerung über den ganz vom Signal durchlaufenen
Übertragungsweg wieder 0 wird. Dieser Signalweg schließt nun die Meßstrecke sowie die Vor-
richtung 12 neben den schon während des Regelintervalls vorhandenen Einheiten mit ein, und es
ergibt sich somit, daß diese hinzukommenden Teilwege auch eine Verzögerung vom Wert 0 aufweisen.
Da die Verzögerung der Vorrichtung 12 bekannt ist, kann die der Meßstrecke leicht ermittelt werden.
Das in der F i g. 3 gezeigte Gerät ist im wesentlichen dem gemäß der F i g. 2 gleich, arbeitet aber
mit Frequenzmodulation. Der Empfangsteil 10' hat eine Mischstufe, in der eine Frequenztransponierung
stattfindet. Das Ausgangssignal des Empfangsteils wird einem Frequenzdetektor 25 bekannter Art
zugeführt, dessen Ausgangsspannung über einen Verstärker 26 dem aus einem Goniometer bestehenden
Phasenverzögerer 16' zugeführt wird. Statt der beiden Torkreise 20 und 21 nach F i g. 2 sind zwei
Phasendetektoren 27 und 28 vorgesehen, die gleichzeitig als Torkreise arbeiten, da sie abwechselnd
unter der Einwirkung des Steueroszillators 19 durchlässig werden. Die Steuerspannungen für die Detektoren
27 und 28 werden über Leiter 29 bzw. 30 zugeführt. Den Detektoren werden, außer vom Verzögerer
16', Eingangsspannungen von einem Punkt 31 zugeführt, an dem die Ausgangsspannung des Oszillators
13 nach Durchgang durch die ebenfalls aus einem Goniometer bestehende Regelvorrichtung 12
vorhanden ist. Die Ausgangsspannung des Phasendetektors 27 steuert einen Motor 32 zum Antrieb der
beweglichen Spule 33 des Verzögerers 13'. In ähnlicher Weise steuert die Ausgangsspannung des Phasendetektors
28 einen Motor 34 zum Antrieb der beweglichen Spule 35 der Regelvorrichtung 12. Die
Ausgangsspannung der Vorrichtung 12 gelangt über einen Schalter 36 bei der in der Figur dargestellten
normalen Einstellung desselben zu dem als Sendeteil dienenden Klystron 17' und moduliert die Frequenzen
desselben. Mit dem Schalter 36 wirkt ein zusätzlicher Schalter 36' zusammen, durch den bei
normaler Einstellung desselben der Motor 34 mit der Spule 35 verbunden wird. Der Schalter 36 hat eine
zweite Einstellung, bei der eine zusätzliche Phasenregelvorrichtung 39 eingeschaltet wird. Der Schalter
36' hat auch eine zweite Einstellung, bei der der Motor 34 mit der Vorrichtung 39 verbunden wird.
Die genannten zweiten Einstellungen der Schalter 36 und 36' werden während des Meßintervalls verwendet,
wenn das Gerät am Meßpunkt ist.
Der Steueroszillator 19 umfaßt zwei Trioden 37 und 37' in einer Multivibratorschaltung bekannter
Art, bei der die Anode der einen Triode zum Steuergitter der anderen kapazitiv rückgekoppelt ist. Rechteckwellen
entstehen an den Anoden und mit je einer von diesen stehen die beiden Leiter 29 und 30 in
Verbindung. Die Rechteckspannung des Oszillators 19 wird dem örtlichen Oszillator 18, der auch ein
Klystron ist, zugeführt, und führt einen Wechsel der Betriebsfrequenz desselben zwischen zwei Werten
herbei, wie schon in Verbindung mit der F i g. 2 erwähnt wurde.
Die Arbeitsweise des Geräts nach F i g. 3 wird wohl in ihren Hauptzügen im Hinblick auf die im
Zusammenhang mit der Fig. 2 erbrachte Erläuterung klar sein. Der Phasendetektor 27 wird durch
den Oszillator 19 während des Regelintervalls in Betrieb gesetzt, und steuert den Motor 32, so daß
dieser die Spule 33 einstellt oder mit im wesentlichen konstanter Geschwindigkeit umdreht. Während dieses
Intervalls hat der Oszillator 18 eine derart ge-
wählte Betriebsfrequenz, daß die vom Sender 17' ausgestrahlte Schwingung aufgenommen und im
Frequenzdetektor 25 demoduliert wird. Sie gelangt danach über den Verstärker 26 zu den festen Spulen
des Goniometers 16'. Durch diese Steuerung wird Phasengleichheit zwischen der Ausgangsspannung
der Spule 33 und der des Oszillators 13 am Punkt 31 eingehalten. Eine etwaige Phasenschwankung innerhalb
des Geräts, wie sie z. B. durch eine Frequenz-Schwankung des örtlichen Oszillators 18 oder in anderer
Weise Zustandekommen kann, wird in dieser Weise ausgeglichen, und, vorausgesetzt, daß die genannte
Phasenschwankung im wesentlichen linear mit Bezug auf die Zeit verläuft, wird der Ausgleich
auch während der dazwischenliegenden Meßintervalle wirksam sein, wenn der Motor 32 eine hinreichende
Trägheit hat, damit keine wesentliche Änderung der Geschwindigkeit zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Meßintervallen stattfindet. Während des Meßintervalls ist der Phasendetektor 28 unter
der Einwirkung des Steueroszillators 19 durchlässig und der Phasendetektor 27 undurchlässig. Der Phasendetektor
28 steuert nun die Phase der Ausgangsspannung des Oszillators 13 am Punkt 31 mit Hilfe
des Motors 34 in ähnlicher Weise wie der Detektor 27, so daß die Phase in diesem Punkt mit der der
Ausgangsspannung der Spule 33 übereinstimmt. Die letztgenannte Spannung gelangt zur Reflektorelektrode
des Klystrons 17' um die rückgestrahlte Trägerfrequenz zu modulieren.
Das Gerät nach F i g. 3 kann auch in ähnlicher Weise wie das nach F i g. 2 am Meßpunkt verwendet
werden. Der Schalter 36 soll dann während des Meßintervalls in der unteren Lage stehen. Außerdem
müssen die Frequenzen des örtlichen Oszillators und des Sendeteils 17' in Übereinstimmung mit dem in
Verbindung mit der F i g. 2 Gesagten abgeändert werden. Die Arbeitsweise des Geräts stimmt mit der
an Hand der F i g. 2 erläuterten Arbeitsweise überein. Während des Meßintervalls wird die Verzögerung
der Vorrichtung 39 durch den Detektor 28 in Abhängigkeit von der durch die Meßstrecke bewirkten
Verzögerung eingestellt.
Die F i g. 4 zeigt eine abgeänderte Ausf ührungsform ohne örtlichen Oszillator, bei der der Sendeteil
17" durch den Steueroszillator 19 zwischen zwei Betriebsfrequenzen
umgeschaltet wird. Das Empfangssignal gelangt vom Empfangsteil 10 über einen Phasenverzögerer
16' zum Phasendetektor 11', dem außerdem die Ausgangsspannung des Oszillators 13
über die Phasenregelvorrichtung 12 zugeführt wird. Ein paar Torkreise 20 und 21 werden durch den
Steueroszillator 19' in derselben Weise, wie in Verbindung mit der F i g. 2 erläutert, gesteuert. Der
Oszillator 19' ist jedoch insoweit abgeändert, als er normalerweise in der Empfangslage ist und nur nach
Beendigung des durch den Empfangsteil 10 einkommenden Empfangssignals in seine für die Meßintervalle
vorgesehene Lage gebracht wird. Dies wird dadurch bewirkt, daß am Ende des Empfangssignals
ein an den Empfangsteil angeschlossener Detektor
39 betätigt wird, der seinerseits einen Auslösekreis
40 zur Erzeugung eines Auslöseimpulses beeinflußt. Dieser wird dem Steueroszillator 19' zugeführt, der
dadurch das Regelintervall einleitet. Dieses Intervall bleibt während einer vorbestimmten Zeit bestehen,
nach der der Steueroszillator 19' selbsttätig in die Normallage zurückkehrt.
Claims (7)
1. Gerät zur Entfernungsmessung mit einem Empfangsteil zum Empfang eines periodischen
Signals vorbestimmter Art, z. B. einer Sinusschwingung, einem Sendeteil zur Aussendung
eines Signals derselben Art, einer Phasenregelvorrichtung zur Herbeiführung einer Phasenverzögerung
im Gerät zwischen Empfang und Aussendung der Signale sowie einem Phasenmesser zur Erzeugung einer vom Phasenunterschied
zwischen empfangenem und gesendetem Signal abhängigen Regelspannung, durch die die Phasenregelvorrichtung
gesteuert wird, gekennzeichnet durch eine an sich bekannte, auto- matisch umschaltende Schaltvorrichtung (19,21),
die während vorbestimmter Meßintervalle die Phasenregelvorrichtung (12) einschaltet, und durch
eine Bemessung der Trägheit der Phasenregelvorrichtung (12), derart, daß sie den während der
Meßintervalle bewirkten Phasenausgleich während der zwischen den Meßintervallen liegenden Regelintervalle
als lineare Zeitfunktion fortsetzt.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfangsteil (10) zum Empfang
einer modulierten Trägerfrequenz angeordnet ist.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfangsteil (10)
während der zwischen den Meßintervallen liegenden Regelintervalle durch die Schaltvorrichtung
(19) auf den Empfang des vom Sendeteil (17) abgegebenen Signals umgeschaltet wird.
4. Gerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Phasenregelvorrichtung
(12) einen durch einen Motor angetriebenen Goniometer umfaßt, dessen Motor vom Phasenmesser
(11) gesteuert wird.
5. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, mit nach dem Überlagerungsprinzip arbeitendem
Empfangsteil, dadurch gekennzeichnet, daß ein im Sendeteil (17) vorhandener örtlicher Oszillator
(18) während der Regelintervalle durch die Schaltvorrichtung (19) auf eine andere Betriebsfrequenz umgeschaltet wird.
6. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Umschalter
(22), in dessen Arbeitslage die Phasenregelvorrichtung (12) in den durch das Gerät gebildeten
Signalweg eingeschaltet wird.
7. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Phasenverzögerer
(16'), der in dem vor dem Gerät gebildeten Signalübertragungsweg liegt und durch die
Schaltvorrichtung (19, 20) während der Regelintervalle mit dem Phasenmesser (11') in Verbindung
gesetzt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2529510, 2604622, 634410.
USA.-Patentschriften Nr. 2529510, 2604622, 634410.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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| SE845493X | 1957-09-14 |
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| US2604622A (en) * | 1949-03-30 | 1952-07-22 | Olive S Petty | Test device for determining time delay in pulse repeaters |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2724112A1 (de) * | 1976-06-03 | 1977-12-22 | Dassault Electronique | Empfangs- und sendestation, insbesondere zur funkmessung von entfernungen |
| US4183022A (en) | 1976-06-03 | 1980-01-08 | Electronique Marcel Dassault | Transponder for radiocommunication system, particularly for measuring the distance between two stations |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB845493A (en) | 1960-08-24 |
| US3130403A (en) | 1964-04-21 |
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