DE889903C - Fernsehuebertragungsverfahren - Google Patents
FernsehuebertragungsverfahrenInfo
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N7/00—Television systems
- H04N7/10—Adaptations for transmission by electrical cable
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Description
- Fernsehübertragungsverfahren Bei der Übertragung des Bildinhalts beim Fernsehen mittels einer Trägerwelle ist man bestrebt, die Trägerwellenfrequenz hoch im Verhältnis zur höchsten zu übertragenden Modulationsfrequenz zu wählen. In gewissen Fällen ist man jedoch bei der Wahl der Trägerfrequenz gewissen Beschränkungen unterworfen, z. B. bei der Übertragung über ein Kabel, das nur Frequenzen bis zu einer bestimmten Grenze hindurchläßt. In einem solchen Fall wählt man, wie bekannt, die Trägerfrequenz niedrig im Verhältnis zur höchsten zu übertragenden Modulationsfrequenz.
- Es hat sich nun aber gezeigt, daß bei Wahl einer solchen niedrigen Trägerfrequenz Störungen des wiederzugebenden Bildes auftreten, z. B. Einzackungen des Bildrandes sowie Verzerrungen des Bildinhaltes bei plötzlichen Kontraständerungen. Die Ursache dieser Störungen erblickte man bisher in der Wahl des niedrigen Trägers an sich; dabei lag die Vorstellung zugrunde, daß der Modulationskurvenzug durch die jeweiligen Spitzen der Trägerschwingung in zu großen Abständen getragen wird und der zwischen den Spitzen der Trägerschwingung liegende Modulationsverlauf mehr oder weniger verlorengeht. Man war also der Ansicht, daß der Bildinhalt durch eine zu tiefe Trägerfrequenz verstümmelt wird und eine vollständige Wiedergabe des Modulationskurvenzuges nach der Übertragung mit einer zu tiefen Trägerschwingung nicht mehr möglich ist.
- Wenn es möglich erschien, wählte man daher die Trägerschwingung im Verhältnis zur höchsten zu übertragenden Modulationsfrequenz so hoch; daß eine getreue Wiedergabe des Modulationszuges ermöglicht wurde; im anderen Fall aber begnügte man sich mit einer Verzerrung des Modulationsinhaltes bei einer durch gegebene Verhältnisse vorgeschriebenen niederen Trägerfrequenz.
- Die Erfindung geht nun von der Erkenntnis aus, daß die Verzerrungen des Bildinhalts bei der Wahl einer niederen Trägerfrequenz ganz andere Ursachen haben. Sie gibt ein Verfahren an, mit dem diese Verzerrungen auf einfache Weise beseitigt werden. Dieses Verfahren besteht darin, daß bei Übertragung der Modulation mittels einer im Verhältnis zur höchsten Modulationsfrequenz niedrigen Trägerwelle empfangsseitig der modulierte Träger einem anderen, dessen Frequenz ein Vielfaches der empfangenenTrägerfrequenz beträgt, aufmoduliert, hierauf am Seitenband der hohen Trägerwelle abgeschnitten und dann die Demodulation vorgenommen wird.
- Die der Erfindung zudrunde liegende Erkenntnis besteht darin, daß bei niedriger Trägerwelle eine vollständige Trennung der Bildmodulation von der Trägerwelle nicht möglich. ist und durch die noch in der Bildmodulation vorhandene Trägerwelle die Störungen hervorgerufen werden Wird jedoch nun eine Ummodulation auf einen höheren Träger vor dei Gleichrichtung vorgenommen, so kann die Modulation von der Trägerfrequenz auf einfache Weise getrennt werden, da ein genügender Frequenzabstand vorhanden ist., Das bei der Erfindung verwendete Trennmittel, nämlich die Ummodulation auf einen höheren Träger, ist an sich bekannt; die Erfindung beruht lediglich in der Anwendung dieses bekannten Trennmittels auf ein Übertragungsverfahren mit niedrigem Träger.
- In der Zeichnung wird düe Erfindung näher erläutert. Nach Fig. i soll eine Bildmodulation übertragen werden, die Frequenzen von o bis 1,9 MHz besitzt. Als Trägerwelle wird eine Frequenz von 4 MHz gewählt, z. B. wegen eines im Übertragungsweg befindlichen Kabels, das die Übertragung mittels eines höheren Trägers nicht gestattet. Der Träger von 4 MHz besitzt Seitenbänder, die von :2,1 bis 5,9 MHz reichen. Wird ein derart modulierter Träger demoduliert, so sind auch nach der Gleichrichtung noch die Trägerwelle mit den Seitenbandfrequenzen, wenn auch mit geringerer Amplitude als die niederfrequente Modulation von o bis 1,9 MHz, vorhanden.. Eine saubere Trennung zwischen der bis zu 1,9 MHz reichenden Bildmodulation und dem bei 2,1 beginnenden Seitenband ist, abgesehen von großem Aufwand mit sehr trennscharfen Filtern, praktisch nicht möglich, so daß eine Beeinflussung der demodulierten Bildsignale durch die Trägerwelle vorhanden sein wird. Durch diese sich der Modulation überlagernde Trägerwelle werden die eingangs geschilderten Störungen- hervorgerufen. Erfindungsgemäß wird nun auf der Empfangseite vor der Demodulation eine Ummodulation vorgenommen, wie dies aus Fig. 2 hervorgeht. Der niederfrequente Träger von 4 MHz mit den beiden Seitenbändern wird nun empfangsseitig einem höheren Träger von beispielsweise 16 MHz in irgendeiner bekannten Weise aufmoduliert. Darauf erfolgt eine Abtrennung des unteren Seitenbandes des Trägers von 16. MHz. Dies ist längs einer Linie A-B leicht möglich, da die Trägerfrequenz 16 MHz von der höchsten Frequenz von 13,9 MHz des einen Seitenbandes genügend weit entfernt ist. Erfolgt nun die Demodulation ebenfalls mit irgendwelchen bekannten Schaltungen, so ist die höchste Signalfrequenz von 1,9 MHz von der niedrigsten Frequenz des 16-MHz-Trägerwellenseitenbandes, d. h. von io,i MHz, so weit entfernt, daß eine einfache Abtrennung der Bildmodulation erfolgen kann und eine Störung durch den Träger auf keinen Fall eintritt.
- Ist die Fernsehübertragung und Demodulation auf diese Art-.und Weise durchgeführt, so kann man die überraschende Feststellung machen, daß irgendeine Verzerrung des Bildinhalts nicht vorhanden und somit eine Verstümmelung des Bildinhalts durch die Übertragung mit dem niederen Träger von 4 MHz nicht eingetreten ist. Durch die Erfindung ist insbesondere auch eine einwandfreie Übertragung von Synchronisierimpulsen mittels einer niederen Trägerfrequenz möglich, und es ist dabei ein phasenstarrer Einsatz des Synchronisierzeichens gewährleistet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Fernsehübertragungsverfahren mittels einer Trägerwelle, deren Frequenz im Verhältnis zur höchsten zu übertragenden Modulationsfrequenz niedrig ist, dadurch gekennzeichnet, daß empfangsseitig der modulierte Träger niedriger Frequenz einem Träger aufmoduliert wird, dessen Frequenz ein Vielfaches der empfangenen Trägerfrequenz beträgt, hierauf ein Seitenband der hohen Trägerwelle abgeschnitten wird und dann die Demodulatiön stattfindet. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 6o9 540; britische Patentschrift Nr. 442 123: französische Patentschriften Nr. 749641, 804189; S ch r ö t e r : »Handbuch der Bildtelegraphie u. des Fernsehens«, 1932, S.292, 293,127.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF4543D DE889903C (de) | 1939-11-17 | 1939-11-17 | Fernsehuebertragungsverfahren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF4543D DE889903C (de) | 1939-11-17 | 1939-11-17 | Fernsehuebertragungsverfahren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE889903C true DE889903C (de) | 1953-09-14 |
Family
ID=7084242
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF4543D Expired DE889903C (de) | 1939-11-17 | 1939-11-17 | Fernsehuebertragungsverfahren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE889903C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1164689B (de) * | 1958-01-18 | 1964-03-05 | Inst Rundfunktechnik G M B H | Verfahren zur Speicherung von Messwerten auf magnetischen Tontraegern |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR749641A (fr) * | 1933-01-27 | 1933-07-27 | Récepteur à superposition d'ondes | |
| DE609540C (de) * | 1930-01-02 | 1935-02-20 | Int Standard Electric Corp | Anlage fuer Hochfrequenznachrichtenuebermittlung mit gespreizten Seitenbaendern |
| GB442123A (en) * | 1934-04-26 | 1936-02-03 | Marconi Wireless Telegraph Co | Improvements in or relating to modulated carrier wave signalling systems |
| FR804189A (fr) * | 1935-07-12 | 1936-10-17 | Ets Edouard Belin | Dispositif amplificateur pour les transmissions photo-télégraphiques |
-
1939
- 1939-11-17 DE DEF4543D patent/DE889903C/de not_active Expired
Patent Citations (4)
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| DE609540C (de) * | 1930-01-02 | 1935-02-20 | Int Standard Electric Corp | Anlage fuer Hochfrequenznachrichtenuebermittlung mit gespreizten Seitenbaendern |
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|---|---|---|---|---|
| DE1164689B (de) * | 1958-01-18 | 1964-03-05 | Inst Rundfunktechnik G M B H | Verfahren zur Speicherung von Messwerten auf magnetischen Tontraegern |
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