[go: up one dir, main page]

DE889903C - Fernsehuebertragungsverfahren - Google Patents

Fernsehuebertragungsverfahren

Info

Publication number
DE889903C
DE889903C DEF4543D DEF0004543D DE889903C DE 889903 C DE889903 C DE 889903C DE F4543 D DEF4543 D DE F4543D DE F0004543 D DEF0004543 D DE F0004543D DE 889903 C DE889903 C DE 889903C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carrier
frequency
modulation
mhz
carrier wave
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF4543D
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes Dr-Ing Schunack
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch Fernsehanlagen GmbH
Original Assignee
Fernseh GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fernseh GmbH filed Critical Fernseh GmbH
Priority to DEF4543D priority Critical patent/DE889903C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE889903C publication Critical patent/DE889903C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N7/00Television systems
    • H04N7/10Adaptations for transmission by electrical cable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Radio Relay Systems (AREA)

Description

  • Fernsehübertragungsverfahren Bei der Übertragung des Bildinhalts beim Fernsehen mittels einer Trägerwelle ist man bestrebt, die Trägerwellenfrequenz hoch im Verhältnis zur höchsten zu übertragenden Modulationsfrequenz zu wählen. In gewissen Fällen ist man jedoch bei der Wahl der Trägerfrequenz gewissen Beschränkungen unterworfen, z. B. bei der Übertragung über ein Kabel, das nur Frequenzen bis zu einer bestimmten Grenze hindurchläßt. In einem solchen Fall wählt man, wie bekannt, die Trägerfrequenz niedrig im Verhältnis zur höchsten zu übertragenden Modulationsfrequenz.
  • Es hat sich nun aber gezeigt, daß bei Wahl einer solchen niedrigen Trägerfrequenz Störungen des wiederzugebenden Bildes auftreten, z. B. Einzackungen des Bildrandes sowie Verzerrungen des Bildinhaltes bei plötzlichen Kontraständerungen. Die Ursache dieser Störungen erblickte man bisher in der Wahl des niedrigen Trägers an sich; dabei lag die Vorstellung zugrunde, daß der Modulationskurvenzug durch die jeweiligen Spitzen der Trägerschwingung in zu großen Abständen getragen wird und der zwischen den Spitzen der Trägerschwingung liegende Modulationsverlauf mehr oder weniger verlorengeht. Man war also der Ansicht, daß der Bildinhalt durch eine zu tiefe Trägerfrequenz verstümmelt wird und eine vollständige Wiedergabe des Modulationskurvenzuges nach der Übertragung mit einer zu tiefen Trägerschwingung nicht mehr möglich ist.
  • Wenn es möglich erschien, wählte man daher die Trägerschwingung im Verhältnis zur höchsten zu übertragenden Modulationsfrequenz so hoch; daß eine getreue Wiedergabe des Modulationszuges ermöglicht wurde; im anderen Fall aber begnügte man sich mit einer Verzerrung des Modulationsinhaltes bei einer durch gegebene Verhältnisse vorgeschriebenen niederen Trägerfrequenz.
  • Die Erfindung geht nun von der Erkenntnis aus, daß die Verzerrungen des Bildinhalts bei der Wahl einer niederen Trägerfrequenz ganz andere Ursachen haben. Sie gibt ein Verfahren an, mit dem diese Verzerrungen auf einfache Weise beseitigt werden. Dieses Verfahren besteht darin, daß bei Übertragung der Modulation mittels einer im Verhältnis zur höchsten Modulationsfrequenz niedrigen Trägerwelle empfangsseitig der modulierte Träger einem anderen, dessen Frequenz ein Vielfaches der empfangenenTrägerfrequenz beträgt, aufmoduliert, hierauf am Seitenband der hohen Trägerwelle abgeschnitten und dann die Demodulation vorgenommen wird.
  • Die der Erfindung zudrunde liegende Erkenntnis besteht darin, daß bei niedriger Trägerwelle eine vollständige Trennung der Bildmodulation von der Trägerwelle nicht möglich. ist und durch die noch in der Bildmodulation vorhandene Trägerwelle die Störungen hervorgerufen werden Wird jedoch nun eine Ummodulation auf einen höheren Träger vor dei Gleichrichtung vorgenommen, so kann die Modulation von der Trägerfrequenz auf einfache Weise getrennt werden, da ein genügender Frequenzabstand vorhanden ist., Das bei der Erfindung verwendete Trennmittel, nämlich die Ummodulation auf einen höheren Träger, ist an sich bekannt; die Erfindung beruht lediglich in der Anwendung dieses bekannten Trennmittels auf ein Übertragungsverfahren mit niedrigem Träger.
  • In der Zeichnung wird düe Erfindung näher erläutert. Nach Fig. i soll eine Bildmodulation übertragen werden, die Frequenzen von o bis 1,9 MHz besitzt. Als Trägerwelle wird eine Frequenz von 4 MHz gewählt, z. B. wegen eines im Übertragungsweg befindlichen Kabels, das die Übertragung mittels eines höheren Trägers nicht gestattet. Der Träger von 4 MHz besitzt Seitenbänder, die von :2,1 bis 5,9 MHz reichen. Wird ein derart modulierter Träger demoduliert, so sind auch nach der Gleichrichtung noch die Trägerwelle mit den Seitenbandfrequenzen, wenn auch mit geringerer Amplitude als die niederfrequente Modulation von o bis 1,9 MHz, vorhanden.. Eine saubere Trennung zwischen der bis zu 1,9 MHz reichenden Bildmodulation und dem bei 2,1 beginnenden Seitenband ist, abgesehen von großem Aufwand mit sehr trennscharfen Filtern, praktisch nicht möglich, so daß eine Beeinflussung der demodulierten Bildsignale durch die Trägerwelle vorhanden sein wird. Durch diese sich der Modulation überlagernde Trägerwelle werden die eingangs geschilderten Störungen- hervorgerufen. Erfindungsgemäß wird nun auf der Empfangseite vor der Demodulation eine Ummodulation vorgenommen, wie dies aus Fig. 2 hervorgeht. Der niederfrequente Träger von 4 MHz mit den beiden Seitenbändern wird nun empfangsseitig einem höheren Träger von beispielsweise 16 MHz in irgendeiner bekannten Weise aufmoduliert. Darauf erfolgt eine Abtrennung des unteren Seitenbandes des Trägers von 16. MHz. Dies ist längs einer Linie A-B leicht möglich, da die Trägerfrequenz 16 MHz von der höchsten Frequenz von 13,9 MHz des einen Seitenbandes genügend weit entfernt ist. Erfolgt nun die Demodulation ebenfalls mit irgendwelchen bekannten Schaltungen, so ist die höchste Signalfrequenz von 1,9 MHz von der niedrigsten Frequenz des 16-MHz-Trägerwellenseitenbandes, d. h. von io,i MHz, so weit entfernt, daß eine einfache Abtrennung der Bildmodulation erfolgen kann und eine Störung durch den Träger auf keinen Fall eintritt.
  • Ist die Fernsehübertragung und Demodulation auf diese Art-.und Weise durchgeführt, so kann man die überraschende Feststellung machen, daß irgendeine Verzerrung des Bildinhalts nicht vorhanden und somit eine Verstümmelung des Bildinhalts durch die Übertragung mit dem niederen Träger von 4 MHz nicht eingetreten ist. Durch die Erfindung ist insbesondere auch eine einwandfreie Übertragung von Synchronisierimpulsen mittels einer niederen Trägerfrequenz möglich, und es ist dabei ein phasenstarrer Einsatz des Synchronisierzeichens gewährleistet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fernsehübertragungsverfahren mittels einer Trägerwelle, deren Frequenz im Verhältnis zur höchsten zu übertragenden Modulationsfrequenz niedrig ist, dadurch gekennzeichnet, daß empfangsseitig der modulierte Träger niedriger Frequenz einem Träger aufmoduliert wird, dessen Frequenz ein Vielfaches der empfangenen Trägerfrequenz beträgt, hierauf ein Seitenband der hohen Trägerwelle abgeschnitten wird und dann die Demodulatiön stattfindet. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 6o9 540; britische Patentschrift Nr. 442 123: französische Patentschriften Nr. 749641, 804189; S ch r ö t e r : »Handbuch der Bildtelegraphie u. des Fernsehens«, 1932, S.292, 293,127.
DEF4543D 1939-11-17 1939-11-17 Fernsehuebertragungsverfahren Expired DE889903C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF4543D DE889903C (de) 1939-11-17 1939-11-17 Fernsehuebertragungsverfahren

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF4543D DE889903C (de) 1939-11-17 1939-11-17 Fernsehuebertragungsverfahren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE889903C true DE889903C (de) 1953-09-14

Family

ID=7084242

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF4543D Expired DE889903C (de) 1939-11-17 1939-11-17 Fernsehuebertragungsverfahren

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE889903C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1164689B (de) * 1958-01-18 1964-03-05 Inst Rundfunktechnik G M B H Verfahren zur Speicherung von Messwerten auf magnetischen Tontraegern

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR749641A (fr) * 1933-01-27 1933-07-27 Récepteur à superposition d'ondes
DE609540C (de) * 1930-01-02 1935-02-20 Int Standard Electric Corp Anlage fuer Hochfrequenznachrichtenuebermittlung mit gespreizten Seitenbaendern
GB442123A (en) * 1934-04-26 1936-02-03 Marconi Wireless Telegraph Co Improvements in or relating to modulated carrier wave signalling systems
FR804189A (fr) * 1935-07-12 1936-10-17 Ets Edouard Belin Dispositif amplificateur pour les transmissions photo-télégraphiques

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE609540C (de) * 1930-01-02 1935-02-20 Int Standard Electric Corp Anlage fuer Hochfrequenznachrichtenuebermittlung mit gespreizten Seitenbaendern
FR749641A (fr) * 1933-01-27 1933-07-27 Récepteur à superposition d'ondes
GB442123A (en) * 1934-04-26 1936-02-03 Marconi Wireless Telegraph Co Improvements in or relating to modulated carrier wave signalling systems
FR804189A (fr) * 1935-07-12 1936-10-17 Ets Edouard Belin Dispositif amplificateur pour les transmissions photo-télégraphiques

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1164689B (de) * 1958-01-18 1964-03-05 Inst Rundfunktechnik G M B H Verfahren zur Speicherung von Messwerten auf magnetischen Tontraegern

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69718930T2 (de) Verfahren und vorrichtung für die gleichzeitige funkübertragung von analogen und digitalen rundfunkprogrammen vom gleichen sender
DE69120401T2 (de) Sendung und empfang bei einer störenden interferenzumgebung
DE2354197A1 (de) Verfahren und system zur uebertragung und zum empfang eines farbfernsehsignales und zusaetzlicher informationen
DE2343456A1 (de) Verfahren zum aufzeichnen eines videosignals
CH661398A5 (de) Verfahren und anordnung zum codieren und verfahren und anordnung zum decodieren von videosignalen in einem gebuehrenpflichtigen fernsehsystem.
DD144142A5 (de) Verfahren und vorrichtung zur herabsetzung von interferenzkomponenten in einem frequenzmodulierten signal
DE2639432A1 (de) Gleichwellenfunksystem
DE2201691A1 (de) Verfahren zur simultanen aufzeichnung und wiedergabe von farb-fernsehsignalen
DE889903C (de) Fernsehuebertragungsverfahren
DE2522332A1 (de) Codierer und decodierer fuer ein system zur verbreitung von audio-visuellen farbfernsehsignalen
DE2503972A1 (de) Farbfernsehsystem
DE2506402A1 (de) Farbfernsehsystem
DE2918976C2 (de) Verfahren zum Aufmodulieren eines zusammengesetzten Farbfernsehsignals auf ein Trägersignal und Vorrichtung zum Durchführen dieses Verfahrens
DE3789498T2 (de) Mac-format mit alternierenden gleichstrompegel- und taktwiedergewinnungssignalen.
DE2247547A1 (de) Verfahren zur kodierten uebertragung des tons in einem gemeinschaftsantennenfernsehsystem sowie anordnung zur durchfuehrung des verfahrens
DE973287C (de) Empfangsanordnung fuer ein Fernsehuebertragungssystem
DE3817367A1 (de) Energieverteilungssignalfilter und -verfahren
DE1033705B (de) Farbfernseh-UEbertragungssystem
DE2123626A1 (de) Wiedergabesystem für Farbfernsehsignale
DE1943185A1 (de) Verfahren zur Datenuebertragung
DE1079105B (de) Farbfernseh-UEbertragungssystem
DE3718906A1 (de) Verfahren zur uebertragung eines tonsignales und vorrichtung zu dessen durchfuehrung
DE1160000B (de) Fernsehuebertragungssystem mit Traeger- und Einseitenbanduebertragung
DE2161077B2 (de) Verfahren zur Übertragung eines breitbandigen Informationssignals
DE1512455C3 (de) Verfahren zur trägerfrequenten Funkübertragung von mehreren Fernsehsignalen im GHz-Bereich