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DE736961C - Ionenentladungsroehre mit wenigstens teilweise aus Glas bestehender Gefaesswand, in der sich die Elektroden in einem gemeinsamen Entladungsraum nahe beisammen befinden - Google Patents

Ionenentladungsroehre mit wenigstens teilweise aus Glas bestehender Gefaesswand, in der sich die Elektroden in einem gemeinsamen Entladungsraum nahe beisammen befinden

Info

Publication number
DE736961C
DE736961C DEN37253D DEN0037253D DE736961C DE 736961 C DE736961 C DE 736961C DE N37253 D DEN37253 D DE N37253D DE N0037253 D DEN0037253 D DE N0037253D DE 736961 C DE736961 C DE 736961C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
screen
discharge tube
anodes
electrodes
cavities
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN37253D
Other languages
English (en)
Inventor
Ir Johannes Gijsbertus Wilh Dr
Daniel Marie Duinker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Philips Intellectual Property and Standards GmbH
Original Assignee
Philips Patentverwaltung GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Patentverwaltung GmbH filed Critical Philips Patentverwaltung GmbH
Priority to DEN37253D priority Critical patent/DE736961C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE736961C publication Critical patent/DE736961C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • H01J17/02Details
    • H01J17/04Electrodes; Screens

Landscapes

  • Gas-Filled Discharge Tubes (AREA)

Description

  • Ionenentladungsröhre mit wenigstens teilweise aus Glas bestehender Gefäßwand, in der sich die Elektroden in einem gemeinsamen Entladungsraum nahe beisammen befinden Gegenstand der Erfindung ist eine Ionenentladungsröhre mit wenigstens teilweise aus Glas bestehender Gefäßwand, in der sich die Elektroden in einem gemeinsamen Entladungsraum nahe beisammen befinden und mehrere von ihnen durch einen oder mehrere elektrostatische Schirme voneinander getrennt sind und in der die Anoden in einer oder mehreren getrennten Gruppen angeordnet sind, von denen jede in einer entsprechenden Anzahl von Aushöhlungen eines aus einem Block bestehenden Schirmes untergebracht sind.
  • Als Ionenentladungsröhre ist eine Entladungsröhre mit einer aus einem oder mehreren Gasen oder Dämpfen oder einem Gemisch von beiden bestehenden Füllung zu verstehen, deren Druck zwischen den Grenzen von einigen Mikron bis zu einigen Zentimeter Quecksilbersäule liegt.
  • In der Praxis werden solche Schirme in den für höhere Anodenwechselspannungen bestimmten Röhrentypen bereits vielfach verwendet, insbesondere in Röhren mit mehreren Anoden für zwei- oder mehrphasige Anodenströme.
  • Teils werden diese Schirme aus Metall angefertigt, umschließen, wenigstens teilweise, die zugehörigen Elektroden und werden sowohl in einer jede Anode für sich umschließenden als auch in einer sämtliche Anoden gleichzeitig umfassenden Bauart ausgeführt.
  • Vorgeschlagen ist ferner, Massivkörper zu verwenden, die Höhlungen für die Anoden besitzen, ohne daß dort aber Angaben enthalten sind über den Stoff, aus dem solche Massivkörper zu bestehen haben. Es ist jedoch für Gleichrichter bekannt, Elektroden und Abschirmungen aus Graphit herzustellen.
  • Für die Verwendung von Kohle oder Graphit als Baustoff für solche mit Aushöhlungen versehenen Blöcke lassen sich verschiedene Vorteile geltend machen. Außer der Tatsache, daß die Bauart an sich einen verhältnismäßig geringeren Raum beansprucht, läßt sich die Herstellung und Halterung solcher blockförmigen Schirme sehr einfach und schnell durchführen. Vor allem können aber bei dieser Bauart sowohl die Anoden als auch die Kathode im gleichen Schirmblock untergebracht werden, indem gemäß der Erfindung die in diesem Block vorgesehenen Aushöhlungen für die Anoden svmmetrisch und parallel zueinander angeordnet sind und außerdem die Kathode in einer zusätzlichen Aushöhlung des hauptsächlich aus Kohle oder Graphit bestehenden Blockes untergebracht ist, welche Aushöhlung zweckmäßig senkrecht zu den für die Anoden bestimmten Aushöhlungen angeordnet ist. Auf diese Weise ist es möglich, z. B. die Anoden in der Achsrichtung der Röhre anzuordnen, die Kathode jedoch in der gebräuchlichen Form einer zylindrischen Wendel senkrecht zur Röhrenachse an zwei zu dieser parallelen und an der von den Anoden abgekehrten Seite vakuumdicht durch die Röhrenwand hindurchgeführten Elektrodenträgern zu befestigen. So bilden die Anoden und die Kathode, die möglichst dicht zusammengerückt und von einem gemeinschaftlichen Block als Schirm umgeben sind, einen in einem mehr oder -weniger röhrenförmigen Entladungsgefäß derart angeordneten Aufbau, daß die Anoden an dem einen Ende und die Kathode an dem anderen Ende der Röhre isoliert und vakuumdicht durch die Wand des Entladungsgefäßes hindurchgeführt sind. Dies ergibt bei dem Einbau in den zugehörigen Apparat die größtdenkbare Raumersparnis und eine sehr gute Übersichtlichkeit der elektrischen Anschlüsse.
  • Die Kühlungsbedingungen können noch erheblich verbessert werden, wenn in dem Schirm die Wärmeausstrahlung erleichternde öffnungen ausgespart sind, z. B. an der Außenseite des Blockes, also in der für die Ausstrahlung günstigsten Richtung, ohne daß hiermit so weit gegangen wird, daß die dadurch bedingte Bildung von Kraftlinienwegen großer Feldstärke zwischen den Elektroden die gegenseitige Abschirmung derselben unwirksam macht. Dies wäre der Fall, wenn die Elektroden einander z. B. bei den bereits sehr geringen Elektrodenabständen sehen könnten, wie man dies auszudrücken pflegt. Der Schirm muß also immer zwischen den Elektroden um eine kleine Strecke vorstehen.
  • Wenn man den elektrischen Anschluß der Schirme durch die Gefäßwand hindurch isoliert nach außen führt, ist es möglich, an dieselben diejenigen Potentiale anzulegen, die sich hinsichtlich der Zündung der Entladung oder der Verhinderung von Rückentladungen im gegebenen Fall als die geeignetsten herausstellen. -Die Befestigung des Schirmes in der richtigen Lage kann vorteilhaft derart erfolgen, daß die für die Anoden bestimmten, parallel und symmetrisch zueinander angeordneten Aushöhlungen den Schirm nicht ganz durchsetzen, und daß für die Hindurchführung der isolierten Anodenträger in der Verlängerung der Aushöhlungen und in deren Achsrichtung Bohrungen vorgesehen sind, in welche die Isolierrohre der Anodenträger genau hineinpassen, so daß eine spielfreie Befestigung des Schirmes auf diesem Träger gesichert ist und folglich nur noch in der Achsrichtung eine einfache Sicherung der Lage des Blockes durch einen eingeschraubten Stift erforderlich ist. An diesem kann dann ebenfalls die elektrische Verbindung zur Durchführung durch die Gefäßwand befestigt werden. Dadurch, daß die Isolierrohre der Anodenträger in die zuletzt erwähnten Bohrungen des Schirmes genau eingreifen, werden an der Rückseite der Anoden, also an der Stelle, w o diese in die Anodenträger übergehen und die Gefahr des Durchschlagens der Entladung an den Anodenträger am größten ist, ein zuverlässiger Abschluß und eine gute Abschirmung auf einfache Weise erzielt.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Die Fig. i a und i b zeigen eine Ausführungsform der Erfindung.
  • In Fig. i a befinden sich in dem im wesentlichen zylindrischen Entladungsgefäß i am oberen Ende drei auf z. B. durch Isolierrohre ¢ aus Porzellan geschützte Anodenträger 3 festgeschraubte Anoden 2. Die Anodenträger 3 sind an Chromeisenplättchen 5 befestigt, an denen an der Außenseite zum Anschluß der Anodenstromzuführungen Gewindestücke 6 befestigt sind. Die Plättchen 5 sind vakuumdicht an die Glaswand des Entladungsgefäßes i angeschmolzen. Über die Isolierrohre q. ist ganz passend ein die Anoden gegenseitig abschirmender und an seiner Unterseite einen hohlen zylindrischen Graphitschirm 8 für die Oxydkathode 9 tragender Graphitblock 7 geschoben. Der Schirm 8 ist mittels eines eingeschraubten Stiftes i o mit der Stütze i i verbunden, die an dem Glas der Anodeneinschmelzstelle isoliert befestigt ist. Vom Stift i o führt eine Verbindung 12 zu dem Chromeisenplättchen 13, das als Durchführung der elektrischen Verbindung in die Glaswand aufgenommen ist. Die Kathode 9 ist mittels Kathodenträger i ¢ mit dem an die Glaswand auf dieselbe Art und Weise wie das Plättchen 13 angeschmolzenen Plättchen 15 verbunden, an deren Außenseite Kupferstreifen 16 für die Glühstromzufuhr befestigt sind. Um die Wärmeausstrahlung zu erleichtern, können in dem Graphitblock 7 weiterhin auch noch seitliche Öffnungen 17 vorgesehen sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ionenentladungsröhre mit wenigstens teilweise aus Glas bestehender Gefäßwand, in der sich die Elektroden in einem gemeinsamen Entladungsraum nahe beisammen befinden, mehrere von ihnen durch einen oder mehrere elektrostatische Schirme voneinander getrennt sind und in der die Anoden in einer oder mehreren getrennten Gruppen-angeordnet sind, von denen jede in einer entsprechenden Anzahl von Aushöhlungen eines aus einem Block bestehenden Schirmes untergebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Anoden in symmetrischen und parallel zueinander liegenden Aushöhlungen und die Kathode in einer zweckmäßig dazu senkrecht liegenden Aushöhlung eines einzigen hauptsächlich aus Kohle oder Graphit bestehenden Blockes angeordnet sind.
  2. 2. Ionenentladungsröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Schirm. die Wärmeausstrahlung erleichternde öffnungen ausgespart sind, ohne daß die da! durch bedingte Bildung von Kraftlinienwegen großer Feldstärke zwischen der) Elektroden die gegenseitige Abschirmung derselben unwirksam macht.
  3. 3. Ionenentladungsröhre mit einem Schirm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Schirm durch die Wand der Entladungsröhre isoliert hindurchgeführt ist. q.. Elektrostatischer Schirm in einer Ionenentladungsröhre nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Anoden bestimmten parallel und symmetrisch zueinander angeordneten Aushöhlungen den Schirm nicht ganz durchsetzen und daß für die Hindurchführung der isolierten Anodenträger in der Verlängerung der Aushöhlungen und in deren Achsrichtung Bohrungen vorgesehen sind, in welche die Isolierrohre der Anodenträger genau hineinpassen, so daß eine spielfreie Befestigung des Schirmes auf diesen Trägern gesichert ist.
DEN37253D 1934-10-09 1934-10-10 Ionenentladungsroehre mit wenigstens teilweise aus Glas bestehender Gefaesswand, in der sich die Elektroden in einem gemeinsamen Entladungsraum nahe beisammen befinden Expired DE736961C (de)

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