DE88809C - - Google Patents
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- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 1
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B31/00—Electric arc lamps
- H05B31/0042—Mounting; Connecting
- H05B31/0054—Short circuit devices for arc lamps
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Dezember 1895 ab.
Die Erfindung betrifft einen Kurzschlufs-Ausschalter für Bogenlampen, welcher durch
Darbietung eines Nebenstromweges zwischen den Lampenklemmen dann zu wirken bestimmt
ist, wenn infolge Störung der Kohlenvorschubregelung die obere Kohle von der anderen
auf eine zu grofse Entfernung abgehoben wird, wie es die Folge einer übermä'fsigen Erregung
des Nebenschlufssolenoids sein kann, von dem das Inthätigkeitsetzen des Regelungswerkes abhängig
ist. ,Zweck der Erfindung ist, den Ausschalter so anzuordnen, dafs er sich von
selbst wieder zurückstellt, wenn die Lampe nach zeitweisem Versagen in Ordnung kommt.
Auf beiliegender Zeichnung ist mit Bezug auf Fig. ι die Anwendung der Erfindung an
einem Bogenlampenwerk veranschaulicht, welches durch ein eigentümliches Klemmschaltwerk
gekennzeichnet ist. Fig. 2, 3 und 4 stellen in Einzelansichten bezw. in Seitenansicht,
Vorderansicht und Grundrifs den Ausschalter aufser Verbindung mit dem übrigen Mechanismus dar, wobei in Fig. 2 auch der
Stromlauf schematisch angegeben ist.
Mit ρ ist in Fig. 1 der beijp1 drehbare, vom
Nebenschlufssolenoid s nebst Kern k beemflufste Hebel bezeichnet, der durch das auf eine
Bremsscheibe wirkende Klemmschaltwerk — von der dargestellten Spreizringanordnung oder beliebiger
anderer Anordnung — die Bewegung der mittelst Zugorgane verbundenen, gegen
einander strebenden Kohlen regelt. Hierbei ist zu bemerken, dafs, wenn der Solenoidarm des
Hebels ρ in der dargestellten unteren Anlagestellung vermöge seines Gewichtes lagert, der
andere Hebelarm in seiner Hubstellung den Eingriff des Klemmschaltwerkes der Bogenlampe
gestattet und somit die Hemmung der Bremsscheibe nebst Laufwerk bei getrennten Kohlen
aufrecht erhalten wird , während erst . das Emporziehen des Solenoidkernes durch das
Nebenschlufssolenoid eine Lösung des Klemmschaltwerkes und damit ein Zusammenlaufen
der Kohlen veranlafst. Im Augenblicke der Berührung der Kohlen ergiebt sich durch das
Stromloswerden des Nebenschlusses die der Lichtbogenzündung entsprechende Auseinanderrückung
der Kohlen, die von da an nur gebremst im Abstande des Lichtbogens einander
nahe gebracht werden.
Der in dieser Weise von dem Nebenschlufssolenoid s bewegte Hebel ρ trägt ein Stromschlufsstück
p2 und über diesem ist ein zugehöriges
festes Stromschlufsstück q angeordnet. Ein mit dem Anker α eines Hauptschlufs-Elektromagneten
e verbundener Hebel χ dient mittelst eines Kopfansatzes x1 als Klinke, welche
das Bestreben hat, in Eingriff unter das Stromschlufsstück p'2 zu fallen, wenn dieses in seiner
Hubstellung ist, wie aus Fig. 2 ersichtlich, derart, dafs das Stromschlufsstück q mit der
einen Lampenklemme und ebenso der Hebel χ durch das Elektromagnetgestell mit derselben
Lampenklemme (+) verbunden ist; von dem Stromschlufsstück p2 führt die Kurzschlufsleitung
durch einen Widerstand w zu der anderen Lampenklemme (—).
Die Wirkung ist folgende: Sobald der Lichtbogen übermäfsig lang wird, hebt das Nebenschlufssolenoid
den Hebel ρ mit dem Strom-
schlufsstück ρ"1 so weit, dafs letzteres gegen das
feste Stromschlufsstück q anstöfst und die Lampe durch den Widerstand w kurzgeschlossen
wird; infolge dessen läfst der Hauptschlufs-Elektromagnet
e den Klinkenhebel χ los und in Eingriff unter das Stromschlufsstück p2 treten,
wobei hiermit die Stromschliefsung und Eingriff bewerkstelligt wird, bevor noch infolge
Stromloswerdens auch des Stromschlufssolenoids s das Stromschlufsstück p2 aus der
Hublage zurückzukehren vermag. Der Hebel ρ nimmt dann diejenige Lage ein, bei welcher
das Klemmschaltwerk aufser Bremswirkung an der Bremsscheibe gesetzt ist, so dafs sich die
Kohlen frei bis zur Berührung nähern können. Wenn eine etwaige Verzögerung der Bewegung
durch zwangweise Zusammenführung der Kohlen, durch Schütteln oder sonstwie aufgehoben ist
und der Betriebsstrom wieder durch die Kohlen geht, zieht der Hauptschlufselektromagnet e den
Klinkenhebel χ an und unterbricht den Kurzschlufs bei p1 q, wodurch der Hebel ρ wieder
zur Regulirbewegung ,frei wird.
Die Hebelbewegung wird beiläufig durch eine aus Fig. ι ersichtliche Flüssigkeitsbremse b
als Verzögerungsvorrichtung vergleichmäfsigt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Kurzschlufs-Ausschalter für Bogenlampen, welche durch einen elektromagnetisch beeinflufsten Hebel geregelt werden, bestehend aus einem an der Hebelbewegung theilnehmenden Stromschlufsstück (p2), unter welches, wenn es infolge übermäfsigen Liehtbogenwiderstandes zur Berührung mit dem Kurzschlufsstromschlufsstück (q) gebracht ist, ein von einem Hauptschlufselektromagneten (e) bis dahin gehaltener Klinkenhebel (x) tritt, um den Kurzschlufs aufrecht zu erhalten, bis ein durch die Kohlen wieder ordnungsgemäfs gehender Betriebsstrom durch genannten Elektromagneten (e) die Auslösung bewirkt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE88809C true DE88809C (de) |
Family
ID=360673
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT88809D Active DE88809C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE88809C (de) |
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