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DE230451C - - Google Patents

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Publication number
DE230451C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
core
solenoid
spring
lever
escapement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT230451D
Other languages
English (en)
Publication of DE230451C publication Critical patent/DE230451C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H43/00Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operations after the programme is completed
    • H01H43/24Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operations after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to a non-rotatable moving part

Landscapes

  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine Verbesserung des Zeitschalters nach Patent 229228, bei dem durch ein Solenoid ein Kern eingezogen wird, welcher den Schalthebel des Lampenstromkreises und den Ausschalter des Solenoids steuert, und bei dem die Regelung des Rückganges des Kernes, um.die Ausschalter in die entgegengesetzte Lage zu versetzen, durch ein Uhrwerk oder Hemmwerk bewirkt wird.
Bei Vorrichtungen dieser Art ist man hinsichtlich des Gewichtes des Solenoidkernes an gewisse Grenzen gebunden. Der Solenoidkern darf nicht zu schwer sein, damit er sicher bis an seine oberste Hubgrenze gehoben wird. Denn durch zufällige Widerstände innerhalb der Leitung kann eine Schwächung der Solenoidkraft verursacht werden, welche dann nicht mehr imstande sein würde, den Kern zu heben. Aus diesem Grunde empfiehlt es sich, dem Kern nicht das höchste, ihm vielleicht zu erteilende Gewicht zu geben. Ist dies aber der Fall, dann kann anderseits der Nachteil eintreten, daß das Eigengewicht des Kernes nach Ausschalten des Solenoids nicht mehr groß genug ist, um den durch zufällige Ursachen erhöhten Reibungswiderstand im Gangwerk der Hemmung zu überwinden, so daß der Rückgang des Kernes verhindert wird.
Diesem Übelstande soll durch vorliegende Erfindung vorgebeugt werden, welche darin besteht, daß die Spannung der die beiden Schalthebel des Nutz- und Solenoidstromkreises verbindenden Feder durch die Öffnung des SoIenoidschalters vergrößert wird. Der Schalthebel des Solenoids, welcher sich von oben gegen einen Anschlagstift des Solenoidkernes legt, steht alsdann unter einer solch hohen Federspannung, daß diese einmal genügt, den Kern beim Einziehen in das Solenoid an seinem Hubende zu bremsen, dann aber auch,. dem Kern nach Ausschaltung des Solenoids einen Antrieb zu geben, welcher das Angehen des Hemmwerkes sichert.
Eine derartige Vorrichtung ist auf der Zeichnung dargestellt. .
Das Solenoid α ist so angebracht, daß der Kern b von unten nach oben eingezogen wird. Der Kern selbst ist mit einer Verzahnung parallel zur Achse und mit einem Anschlag d versehen. Seine Verbindung mit dem Hemmwerk erfolgt durch eine nicht gezeichnete, ausrückbare Klinkenkupplung.
Durch den Anschlagstift d am Kern b werden sämtliche Bewegungen der einzelnen Teile eingeleitet. Dieser Anschlag bewirkt beim Aufwärtsgang des Kernes das Einlegen des Schalthebels e für den Lampenstromkreis und das Anheben des Schalthebels I zur Ausschaltung des Solenoids, beim Rückgang des Kernes zunächst den Schluß des Schalthebels I, um eine erneute Erregung des Solenoids α zu ermöglichen, sodann die Auslösung eines Sperrhebels h
zum Festhalten des Schalthebels e und schließlich die Auslösung des letzteren selbst.
Der Schalthebel e ist mit einer Nabe f versehen, in welcher eine Rast g angebracht ist. Der Sperrhebel h steht unter der Wirkung einer Feder i, welche den Sperrzahn ο ständig gegen den Umfang der Nabe f drückt. Exzentrisch zur Drehachse des Schalthebels e ist ein Stift p angebracht, an welchem eine Feder k angreift, die anderseits mit dem Schalthebel I des Solenoidstromkreises verbunden ist.
Wird nun der Schalthebel e des Lampenstromkreises in die Stromschlußstellung gebracht, dann wird die Feder k gespannt ■ und dadurch der Kontakt zwischen den Klemmteilen des Ausschalters I verstärkt, so daß an dieser Stelle der Stromschluß für das Solenoid a in jeder Beziehung gesichert ist, bis der Anschlagstift d des Kernes b das Anheben des Schalthebels / veranlaßt (vgl. Fig. 2). Sobald dies eintritt, das Solenoid a also ausgeschaltet ist, wird gemäß der Erfindung durch den sich noch bewegenden Kern b die Spannung der Feder k vergrößert, welche nunmehr bestrebt ist, den Kern b zurückzuhalten, d. h. der letztere wird am Ende seines Hubes durch die Feder k gebremst. Nachdem er zum Stillstand gelangt ist, beginnt sein Rückgang, durch welchen in bekannter Weise das Hemmwerk in Betrieb gesetzt wird. Ist dessen Reibung zufällig größer, als sie dem Gewicht des Kernes b entspricht, so würde dieser in seiner gehobenen Stellung festgehalten werden. Das verhindert aber die starkgespannte Feder k, welche durch den Hebel I auf den Stift d am Kern b einwirkt und damit den Antrieb des Hemm- . werkes einleitet. Nachdem der Stift d den Hebel I verlassen hat und die Kupplung des Kernes b mit dem Hemmwerk gelöst ist, fällt dieser frei herab, der Stift d stößt gegen den Sperrhebel h, der die Sperrung bei 0 g auslöst, und dann gegen den Arm' m des Hauptschalthebels e, so daß dieser zunächst durch das Gewicht des Kernes b und die Kraft der Feder k aus seinen Kontakten herausgezogen und darauf durch die Feder k plötzlich in die Ausschaltlage gebracht wird.
Auf diese Weise .wird mit Hilfe einer einzigen Feder die Bremsung des Kernes beim Einziehen, der Antrieb des Hemmwerkes beim beginnenden Fallen des Kernes und die Ausrückung des Hauptschalters bewirkt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Zeitschalter für Treppenbeleuchtung, der von einem Solenoidkern mit gehemmtem Rücklauf bedient wird, nach Patent 229228, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannung der die beiden Schalthebel (e und I) des Nutz- und Solenoidstromkreises verbindenden Feder (k) durch die Öffnung des SoIenoidschalters (I) vergrößert wird, zum Zwecke, die Kernbewegung am Hubende zu bremsen und darauf ein sicheres Angehen des Hemmwerkes zu erreichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT230451D Active DE230451C (de)

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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DE (1) DE230451C (de)

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