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DE88752C - - Google Patents

Info

Publication number
DE88752C
DE88752C DENDAT88752D DE88752DA DE88752C DE 88752 C DE88752 C DE 88752C DE NDAT88752 D DENDAT88752 D DE NDAT88752D DE 88752D A DE88752D A DE 88752DA DE 88752 C DE88752 C DE 88752C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tongue
jaws
coupling
balls
carriages
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT88752D
Other languages
English (en)
Publication of DE88752C publication Critical patent/DE88752C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/40Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means with coupling bars having an enlarged or recessed end which slips into the opposite coupling part and is gripped thereby, e.g. arrow-head type; with coupling parts having a tong-like gripping action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vibration Dampers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Eisenbahnwagen-Kugelkuppelung, mittelst welcher das Kuppeln der einzelnen Wagen selbstthätig und das Auslösen der einzelnen Wagen mittelst Handhebel erfolgt, ohne dafs hierbei sowohl beim Kuppeln als auch beim Entkuppeln der Arbeiter zwischen die betreffenden Wagen zu steigen braucht und zu Schaden kommen kann.
In beiliegender Zeichnung ist die neue Kuppelung zur Darstellung gebracht, und zeigt:
Fig. ι die Anordnung derselben an zwei Wagen, theils im Schnitt, theils in der Ansicht,
Fig. 2 einen Aufrifs der Backen von innen gesehen,
Fig. 3 einen Aufrifs der Zunge und deren Befestigung,
Fig. 4 einen Aufrifs der Backen mit der Entkuppelungsvorrichtung,
Fig. 5 den Schieber,
Fig. 6 ein Schema, wie die Anordnung der Kuppelung an den einzelnen Wagen zu treffen ist.
Die Kuppelung besteht aus den beiden Backen a, die durch ein Prisma b mit einander . verbunden und an den Bufferbalken c festgeschraubt sind, und aus der Zunge d; letztere ist drehbar um Bolzen e im Gufsstück f gelagert, so dafs sie sich beim Durchfahren der Curven drehen kann. Das Gufsstück f ist an der Platte g mittelst Schrauben befestigt, welche wiederum mit der unterhalb des Wagens angeordneten Zugstange h in Verbindung steht. Damit nun die Zunge beim Durchfahren der Curven Spielraum hat, ist die Stange h, wie auch jetzt noch üblich, mit ihrem freien Ende an einer unterhalb des Wagens angeordneten starken Feder befestigt, welche sowohl ein Zusammendrücken als auch ein Ausdehnen gestattet, Bewegungen, die von der Curve abhängig sind. Damit ferner die Zunge d beim Kuppeln der einzelnen Wagen stets gerade nach vorwärts gerichtet ist, was infolge der Beweglichkeit der Zunge, um Bolzen e nicht möglich wäre, ist eine starke Feder gL vorhanden, welche theils in der Zunge und theils im Gufsstück f lagert und dadurch die Zunge zwingt, stets nach vorn gerichtet zu sein. Um ferner ein gutes Einfahren der Zunge zwischen die Backen zu ermöglichen, ist der vordere Theil der ersteren stark abgerundet, und ebenso sind die beiden sich zugekehrten Kanten der Backen α stark abgerundet.
Die Backen α tragen im Schlitze i das leicht bewegliche Kuppelungsglied, die Kugeln h1, die im Kuppelungsfalle um Y3 ihres Durchmessers aus dem Schlitze hervorstehen und sich in die entsprechende Nuth k der Zunge d legen. Der Schlitz selbst ist so geformt (Fig. 1 und 2), dafs beim Einfahren die Kugeln durch die Zunge nach rückwärts geschoben werden und die Kugel ganz alltnählich von den Backen aufgenommen wird, so dafs eben die Zunge bequem an den Kugeln vorbeigleiten kann. Damit nun das Zurückfallen der Kugeln, sobald die Nuthen k an die Kugeln stofsen, schnell erfolgt, sind die Schlitze schräg zu halten (Fig. 2). Sobald nun die Bufferfedern die beiden Wagen aus einander pressen, haben sich die Kugeln mit Y3 ihres Durchmessers in die Nuth k der Zunge gelegt und diese beiden
Wagen hängen fest an einander. Um das Herausfallen der Kugeln zu verhindern, sind Platten / an die Backen angeschraubt (Fig. r und 2).
Das Entkuppeln erfolgt mittelst Handhebels m, der Zahnräder n, der Zahnstange 0, welche mit den Führungsschlitzen ρ und q versehen ist und zwischen den Leisten r und s geführt wird, und des Schiebers t (Fig. 4). Jeder Backen α ist mit dieser Anordnung versehen; der Schieber selbst ist leicht beweglich und erhält seine Führung im Backen, ebenso ist die Zahnstange mittelst des Schlitzes q verschiebbar an α befestigt, während die Zahnräder η auf einer Welle sitzen, die unterhalb der Backen a gelagert ist (Fig. 2 und 4). Schieber t (Fig. 5) trägt eine Ausdrehung u von der Gröfse der Kugel und auf der entgegengesetzten Seite ein Röllchen y, welches sich im Schlitze q der Zahnstange führt. Dreht man den Hebel nach rechts, so folgt die Zahnstange dieser Bewegung nach links, und da das Röllchen ν längs des Schlitzes q gleiten mufs, so wird der ganze Schieber t gehoben, und zwar so hoch, bis die Kugel sich in seine Ausdrehung legt, die so tief zu halten ist, als die Kugel beim Kuppeln in die Nuth k der Zunge eingreift. Da nun durch diesen Handhebel beide Schieber der Backen α zugleich bedient werden, wird auf diese Weise die Kuppelung gelöst und der Wagen kann ausgefahren bezw. weggeschoben werden. Hierauf dreht man Hebel m zurück, so dafs das Kuppeln der jetzt anfahrenden Wagen wieder selbstthätig erfolgen kann.
Zu beobachten ist ferner, dafs der Führungsschlitz des Schiebers t in den Backen α so zu construiren ist, dafs die Kugel durch diesen bequem in den Schlitz i gebracht werden kann. Ferner ist die Entkuppelungsvorrichtung so zu treffen, dafs dieselbe sowohl von der einen, wie auch von der anderen Seite der Wagen zu bedienen ist. Auch hat die Anordnung der Kuppelung so zu erfolgen, wie es Fig. 6 zeigt, dafs, wenn man sich vor die vordere oder vor die hintere Stirnwand des W7agens stellt, die Backen entweder sämmtlich rechts zu befestigen sind und dann die Zungen links, oder umgekehrt. An jeder Stirnwand is,t daher sowohl ein Backenpaar, als auch eine Zunge angebracht (Fig. ι und 6). Die Construction der Backen, namentlich die Höhe derselben (Fig. 2 und 4) ist von dem Ladegewicht des Wagens abhängig, und zwar davon, um wieviel sich die Federn, bei maximaler Belastung des Wagens setzen; ebenso hängt die Höhe der Zunge wiederum von der Schräge des Schlitzes i (Fig. 2) ab.
Um bei ungleich belasteten Wagen, wenn z. B. ein leerer mit einem vollen gekuppelt wird, ein Abbrechen der Buffer bezw. der Bufferflantschen zu vermeiden, sind die Bufferfedern y direct mit den Flantschen verbunden, während sich das andere Ende an die Bufferbockplatte anlegt (Fig. 1); auf diese Weise wird das Abbrechen der Bufferflantschen wesentlich vermindert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine selbsttätige Kuppelung mit Kugelverschlufs für Eisenbahnfahrzeuge, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Zunge (d) an dem einen Wagen und einer aus zwei an ihren Innenseiten mit in schrägen Schlitzen fi) geführten Kugeln versehenen Backen (a) bestehenden Vorrichtung an dem anderen Wagen derart, dafs beim Kuppeln der Wagen die Zunge (d) zwischen die Backen (a) tritt, dabei die Kugeln in ihrem Schlitz verschiebt, bis dieselben wieder selbstthätig nach unten laufen und dadurch die an ihrem vorderen Ende an jeder Seite hakenförmig ausgebildete Zunge (d) zwischen den Backen festhalten, und dafs beim Entkuppeln der Wagen mit Hülfe eines aufsen an der Seite des Wagens angeordneten Hebels fm,), der mittelst Zahngetriebe auf in jeder Backe (a) angeordnete Schieber ft) wirkt, die Kugeln aus ihrer Kuppelungsstellung wieder gehoben und dadurch die Zunge freigeben, so dafs die Wagen aus einander geschoben werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT88752D Active DE88752C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE88752C true DE88752C (de)

Family

ID=360618

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT88752D Active DE88752C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE88752C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1191634B (de) * 1962-03-27 1965-04-22 Interatom Gestaengeschloss zum Verbinden eines Hohl-stangenteils mit einem Stangenteil, der mit einem in Richtung seiner Laengsachse zu bewegenden radioaktiven Teil verbunden ist.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1191634B (de) * 1962-03-27 1965-04-22 Interatom Gestaengeschloss zum Verbinden eines Hohl-stangenteils mit einem Stangenteil, der mit einem in Richtung seiner Laengsachse zu bewegenden radioaktiven Teil verbunden ist.

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