DE872656C - Schaltungsanordnung fuer Maximumzaehler - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer MaximumzaehlerInfo
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- DE872656C DE872656C DEL9492A DEL0009492A DE872656C DE 872656 C DE872656 C DE 872656C DE L9492 A DEL9492 A DE L9492A DE L0009492 A DEL0009492 A DE L0009492A DE 872656 C DE872656 C DE 872656C
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- Germany
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- driver
- contact
- maximum
- circuit arrangement
- circuit
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- Expired
Links
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R11/00—Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
- G01R11/56—Special tariff meters
- G01R11/60—Subtraction meters; Meters measuring maximum or minimum load hours
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)
Description
- Schaltungsanordnung für Maximumzähler Bei Maximumzählern wird am Ende jeder r 5-bzw. 3o-Minuten-Meßperiode kurzzeitig die Kupplung zwischen dem antreibenden Zähler und dem Mitnehmer, der den Schleppzeiger hochschleppt, gelöst. Während dieser sogenannten Entkupplungszeit fällt der Mitnehmer in seine Nullstellung zurück. Ein Hochlaufen kann erst wieder beginnen, nachdem wieder eingekuppelt worden ist. Dadurch entsteht ein gewisser Fehler, der um so größer ist, je länger die Entkupplung dauert. Mit den üblichen, von ..Schaltuhren ausgelösten Maximumschaltungen zur !Erzeugung der 15- oder 3o-Minuten-Meßperiode ist die Erzielung einer geringeren Entkupplungszeit als ro Sekunden schwierig, wenn nicht gar unmöglich. Es ist daher vorgeschrieben, die Entkupplungszeit 15 Sekunden lang zu machen und den dadurch entstehenden Fehler durch eine. entsprechende Übersetzungskorrektur soweit wie möglich auszugleichen.
- Eine derartige Korrektur ist jedoch nur dann exakt durchführbar, wenn die mittlere Verbraucherleistung während der Entkupplung genau so groß ist wie im Verlauf der übrigen Meßperiode, eine Voraussetzung, die natürlich meistens nicht erfühlt sein wird.
- Ferner macht es in manchen Fällen Schwierigkeiten, das Übersetzungsverhältnis entsprechend zu korrigieren.
- Alle diese Schwierigkeiten werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß die Dauer der Entkupplüng des Mitn.ehmers auf die Zeit beschränkt ist, die der Mitnehmet zum Rücklauf benötigt, indem der Mitnehmet bei Erreichen der Ruhelage einen Kontakt steuert, der unabhängig vom Maximurnköntakt die Wiederkupplung des Mitnehmers mit der Zählerachse herbeiführt.
- Durch die Erfindung wird die Entkupplungs.zeit des Mitnehmers auf die kleinstmögliche Dauer, nämlich die Zeit, die der Mitnehmet zum Rücklauf benötigt, beschränkt. .Da der Mitnehmet zum Rücklauf nur etwa i Sekunde benötigt, beträgt auch die Entkupplungszeit nur i Sekunde. Der dann noch entstehende Fehler von etwa o, i °/o kann in Kauf genommen werden.
- In. der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
- Das Relais i kuppelt, solange es erregt ist, den Mitnehmet 2 mit der antreibenden Zählerachse. Das Relais i wird über den Kontakt KI, dem sogenannten Maximumkontakt, an die Spannungsquelle 3 angeschlossen. Der Kontakt K1 wird alle 15 öder 30 Minuten durch die von: einer Schaltuhr angetriebene Nockenscheibe q. geöffnet und dadurch das Relais i aberregt, so daß der Mitnehmet 2, unter Mitwirkung einer Feder, in seine Nullstellung zurückgeht. Da die Nockenscheibe während 15 oder 30 Minuten nur eine Umdrehung macht, sich also nur sehr langsam dreht, benötigt man für die Zeit vom Öffnendes Kontaktes K1 bis zu dessen Wiederschließen mindestens io Sekunden und während dieser Mindestzeit ist bisher der Mitnehmet 2 abgekuppelt geblieben. Bei der dargestellten Schaltung schließt nun der Mitnehmet 2, sobald er die Nullage erreicht hat, mit Hilfe des Nockens 5 den Kontakt K2. _ Dadurch wird der geöffnete Kontakt K1 überbrückt, das Relais i wird wieder erregt und kuppelt wieder ein. Auf diese Weise ist die Dauer der Entkupplung auf die Dauer des Mitnehmerrücklaufes abgekürzt.
- Dabei sind jedoch zunächst noch zwei kritische Punkte vorhanden-. Wenn K2 durch das wieder beginnende Hochlaufen des Mitnehmers zu schnell wieder öffnet, d. h. noch bevor - der eigentliche, Maximumköntakt K1 wieder geschlossen ist, so fällt der Mitnehmet fälschlicherweise zurück. Wenn man dagegen die Einstellung so vornimmt; daß KZ erst wieder öffnet, nachdem der Mitnehmet 2 schon einen nennenswerten Winkel zurückgelegt hat, so -könnte es geschehen, daß das Kupplungsrelais i in seiner Erregung überhaupt nicht unterbrochen wird. Das wird der Fall sein, wenn der Mitnehmet in der betreffenden Meßperiode infolge kleiner Verbraucherleistung nur sehr wenig hoch läuft. Dadurch könnte. sich der Verbrauch in einer Meßperiode zu -dem .der folgenden Periode addieren.
- Diese Schwierigkeiten werden jedoch behoben, daß man die Wiederöffnung des Kontaktes KZ in der zuletzt erwähnten Weise herbeiführt, außerdem aber noch einen Kontakt K3 vorsieht, der in dem Augenblick geöffnet wird, in dem sich der Kontakt K1 wieder schließt, Der Überbrückungskreis wird also nach Ablauf der Unterbrechungszeit des Maximumkontaktes zwangsläufig wieder geöffnet. Es kann daher nicht mehr vorkommen, daß der Überbrückungskreis durch den Kontakt KZ infolge nicht ausreichenden Hochlaufens des Mitnehrners geschlossen bleibt und der Mitnehmet in einer Meßperiode nicht in die Ruhelage zurückgeführt wird. Da ferner die Entkupplungsdauer auf die Zeit vom öffnen des Maximumkontaktes his zum Schließen des Kontaktes KZ in der Ruhelage des Mitnehmers festgelegt ist, kommt es nicht mehr genau darauf an; wann der Maximumkontakt wieder schließt. Es ergibt sich dadurch eine erheblich einfachere Einstellung der Kontakte. Das Relais i muß eine geringfügige Ansprechverzögerung, etwa o, i Sekunde, haben, damit der Mitnehmet 2 auch wirklich in seine Endlage gelangen kann, bevor wieder eingekuppelt wird: Viele Schaltuhren- sind übrigens bereits mit einem Kontakt ausgerüstet, der die Funktion des Kontaktes K3 übernehmen kann.
- Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern läßt sich auch für den Fall anwenden, daß die Aberregung des Relais statt, wie dargestellt; durch Unterbrechung seines Stromkreises durch Kurzschließen seiner Wicklung erfolgt, ferner auch im technisch umgekehrten Fall, bei dem das Relais im erregten Zustand die Kupplung des Mitnehmers aufhebt und im aberregten Zustand des Relais die Kupplung des Mitnehmers beispielsweise mittels einer Feder hergestellt wird.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für Maximumzähler, bei denen die Kupplung des Mitnehmers für den Schleppzeiger mit der antreibenden Zählerachse mittels eines in bestimmten. Zeitabständen (i5 oder 30 Minuten) gesteuerten Kontaktes (Maximümkontakt) vorübergehend aufgehoben und der Mitnehmet in seine Ruhelage zurückgeführt wird., dadurch gekennzeichnet, daß die Dauer der- Entkupplung des Mitnehmers auf die Zeit beschränkt ist, die der Mitnehmet zum Rücklauf benötigt; indem der Mitnehmet bei Erreichen der Ruhelage einen Kontakt (KZ) betätigt, der unabhängig vom Maximümkontakt (K1) die Wiederkupplung des Mitnehmers mit der Zählerachse herbeiführt:
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daL3 der vom MitnehmergesteuerteKontakt(K2) vom Maximumkontakt (K,) unwirksam gemacht wird, sobald dieser wieder seine die Kupplung des Mitnehmers mit der Zählerachse bewirkende Lage einnimmt.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und 2, für Maximumzähler, bei denen ein Relais bei seiner Erregung den Mitnehmet mit der Zählerachse kuppelt und bei seiner Aberregung freigibt, dadurch gekennzeichnet, daß vom -Maximumkontakt (Kl) zur Entkupplung des Mitnehmers der Stromkreis des Relais (i) unterbrochen und durch den vom Mitnehmer bei Erreichung seiner Ruhelage geschlossenen Kontakt (K2) ein Überbrückungsstromkreis parallel zum Maximumkontakt (K1) geschlossen wird. .. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beim Wiederschließen des Maximumkontaktes (K1) mittels eines Hilfskontaktes (K") der vom Mitnehmer geschlossene Überbrückungsstromkreis unterbrochen wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL9492A DE872656C (de) | 1951-07-06 | 1951-07-06 | Schaltungsanordnung fuer Maximumzaehler |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL9492A DE872656C (de) | 1951-07-06 | 1951-07-06 | Schaltungsanordnung fuer Maximumzaehler |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE872656C true DE872656C (de) | 1953-04-02 |
Family
ID=7258004
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL9492A Expired DE872656C (de) | 1951-07-06 | 1951-07-06 | Schaltungsanordnung fuer Maximumzaehler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE872656C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1006072B (de) * | 1956-02-28 | 1957-04-11 | Bosch Gmbh Robert | Leuchte, insbesondere fuer Fahrraeder |
| DE1206990B (de) * | 1956-07-17 | 1965-12-16 | Licentia Gmbh | Markierrelais zur UEberwachung und Registrierung von elektrischen Groessen |
| DE1264806B (de) * | 1965-07-21 | 1968-03-28 | Siemens Ag | Anordnung zur messzeigergesteuerten Verkuerzung der Entkupplungszeit in Maximumzaehlern |
-
1951
- 1951-07-06 DE DEL9492A patent/DE872656C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1006072B (de) * | 1956-02-28 | 1957-04-11 | Bosch Gmbh Robert | Leuchte, insbesondere fuer Fahrraeder |
| DE1206990B (de) * | 1956-07-17 | 1965-12-16 | Licentia Gmbh | Markierrelais zur UEberwachung und Registrierung von elektrischen Groessen |
| DE1264806B (de) * | 1965-07-21 | 1968-03-28 | Siemens Ag | Anordnung zur messzeigergesteuerten Verkuerzung der Entkupplungszeit in Maximumzaehlern |
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