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DE703905C - Einrichtung zur Fernsteuerung und Fernueberwachung - Google Patents

Einrichtung zur Fernsteuerung und Fernueberwachung

Info

Publication number
DE703905C
DE703905C DE1937S0128234 DES0128234D DE703905C DE 703905 C DE703905 C DE 703905C DE 1937S0128234 DE1937S0128234 DE 1937S0128234 DE S0128234 D DES0128234 D DE S0128234D DE 703905 C DE703905 C DE 703905C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
relay
time
reclosing
selection devices
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1937S0128234
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Siegfried John
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Priority to DE1937S0128234 priority Critical patent/DE703905C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE703905C publication Critical patent/DE703905C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J13/00Circuit arrangements for providing remote indication of network conditions, e.g. an instantaneous record of the open or closed condition of each circuitbreaker in the network; Circuit arrangements for providing remote control of switching means in a power distribution network, e.g. switching in and out of current consumers by using a pulse code signal carried by the network
    • H02J13/333

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Remote Monitoring And Control Of Power-Distribution Networks (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Fernsteuerung und Fernüberwachung In unbedienten Stationen versieht man in vielen Fällen die dort befindlichen Schalter mit Wiedereinschaltvorrichtungen, die den Zweck haben, die Schalter bei selbsttätigem Ausschalten nach einer gewissen Zeit selbsttätig wieder einzuschalten. Es hat sich nämlich herausgestellt, daß die Überlastung, welche zu dem Auslösen des Schalters führte, bereits nach einer kurzen Zeit wieder beseitigt ist. Zu solchen vorübergehenden Fehlern, welche kurzzeitige Überlastungen zur Folge haben; gehören das Zusammenschlagen von Leitungen durch Wind oder Rauhreif, das Hineinfallen von Ästen, das Hineinfliegen von Vögeln, Blitzschläge und unsachgemäßes Ingangsetzen von Maschinen. Letzteres kommt vor allem bei Bahnanlagen vor, wenn die Züge zu schnell angefahren werden. Bei allen diesen Fehlern, die nur eine kurze Zeit andauern, kann das Wiedereinschalten unbedenklich nach einer gewissen Zeit vorgenommen werden, 'und es kann mit großer Wahrscheinlichkeit damit gerechnet werden, daß nach Ablauf dieser Zeit die Überlastung wieder beseitigt ist.
  • DerartigeWiedereinschaltvorrichtungen sind bekannt und -lassen sich ganz allgemein anwenden. Werden sie in solchen Stationen angebracht, die durch eine Fernsteuer- und Fernüberwachungseinrichtung mittels in Haupt- und Unterstellen angeordneter Wähleinrichtungen gesteuert und überwacht werden, so ergibt sich die Schwierigkeit, daß jedes Ausfallen und Wiedereinschalten eines Schalters die Überwachungseinrichtung in Tätigkeit setzt, um die sich mehrfach ändernden Schalterstellungen zur Überwachungsstelle zu übertragen und dort erkennbar zu machen. Für den Schaltwärter ist jedoch diese mehrfache Änderung der Anzeige nur verwirrend, da ihn nur die endgültige Schalterstellung interessiert. Wichtig ist dagegen, dem Schaltwärter erkennen zu geben, wie oft das Ausfallen und Wiedereinschalten eines Schalters der unbedienten Station stattgefunden hat, da er hieraus Schlüsse auf die Art und den Umfang der Störung ziehen kann. Um dies zu erreichen, ist gemäß der Erfindung die Fernsteuer- und Fernüberwachungseinrichtung derart ausgebildet, daß bei jeder Betätigung der Wiedereinschaltvorrichtung über die Wähleinrichtungen eine Einrichtung in der Hauptstelle beeinflußt wird, welche die Meldung über die selbsttätige Verstellung eines Organs unterdrückt und dabei eine Zähleinrichtung beeinflußt, welche die Häufigkeit der Betätigung der Wiedereinschaltvorrichtung aufzeigt.
  • Es ist zwar schon bekannt, bei Fernmeldeeinrichtungen die Schalterstellungen und Stellungsänderungen durch ein Registriergerät aufzeichnen zu lassen, und es ist auch bekannt, Schalter mit Zählvorrichtungen zii versehen, .die jede Auslösung zählen; jedoch geben diese Anordnungen keine Möglichkeit, die vorher dargelegten, bei Verwendung von Wiedereinschaltvorrichtungen auftretenden Schwierigkeiten zu beseitigen.
  • In den Figuren sind zwei Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung dargestellt. Bei der Einrichtung nach Fig. i laufen die Wähleinrichtungen jedesmal, wenn die Wiedereinschaltv orrichtung in Tätigkeit getreten ist, erneut an und schalten bis in die vorletzte Stellung, die sogenannte Quittierungsstellung, fort. In dieser Stellung erwarten sie das erneute Ansprechen der Wiedereinschaltvorrichtung. Bei der Einrichtung nach Fig. z werden die Wähleinrichtungen in der Quittierungsstellung durch eine zeitverzögerte Schalteinrichtung stillgesetzt und erst nach Ablauf der Zeitverzögerungseinrichtung wieder freigegeben. Wenn jedoch die Wiedereinschaltv orrichtung erneut zum Ansprechen kommt, so wird auch die zeitverzögerte Schalteinrichtung erneut zum Ansprechen gebracht, und die Wähleinrichtungen werden noch weiterhin in der Quittierungsstellung festgehalten.
  • Die Wirkungsweise der Fortschalteinrichtungen und Übertragungseinrichtungen für die Meldungen sind bei beiden Ausführungsbeispielen gleich. Die Übertragungseinrichtungen für die Fernsteuerkommandos sind nicht mitgezeichnet, da sie zum Verständnis der Erfindung nicht erforderlich sind. In Fig. a sind nur die wesentlichen Teile der Schaltung angegeben. Die Rückmeldeeinrichtungen und Fortschalteinrichtungen, die in dieser Figur fortgelassen sind, können ohne weiteres aus der Fig. i ergänzt werden.
  • Es sei zunächst an Hand der Fig. 1 in kurzen Zügen die Wirkung der Fortschalteinrichtung und die der Rückmeldeeinrichtung dargestellt. i. Anlaß und Umlauf der Wählerapparatur Der Anlauf der Wählerapparatur kann erfolgen durch Drücken der Anlaßtaste AT in der Zentrale und durch Änderung einer Schalterstellung in der Unterstation.
  • Durch Drücken der Anlagtaste AT wird das Relais P erregt, das über seinen Kontakt p, das Impulsrelais J einschaltet. Der hierbei geschlossene Stromkreis führt vom Minuspol der Batterie über die Kontakte f,, p,, die Wicklung des Relais J, den Nullkontakt der Wählerbank I d zum Pluspol der Batterie. Über den Kontakt i3 wird dabei das Relais F erregt, welches über den Kontakt f2 den Dreh- magneten D I steuert und damit den Wähler um einen Schritt weiter schaltet. Durch öffnen des Kontaktes f, wird das Relais J wieder zum Abfallen gebracht.
  • Durch Umlegen der Kontakte i, und i= beim Ansprechen des Impulsrelais J wird ein Fortschaltimpuls auf die Fernleitung gegeben. Die Unterscheidung der Fortschaltimpulse von den Rückmeldeimpulsen geschieht durch Vertauschen der Polarität in Verbindung mit den Gleichrichterweichen Gl, und Gl, Bei abgeschaltetem Impulsrelais ist über die Kontakte i, und i, sowie das Relais M und den Gleichrichter Gl, der Rückmeldestromkreis eingeschaltet. Beim Umschalten der Kontakte i, und i2 ist der Rückmeldestromkreis blockiert, das Relais M abgeschaltet und statt dessen das Fortschaltrelais F der Unterstation über den Gleichrichter G12 eingeschaltet.
  • Durch die Umschaltung der Kontakte i, und i, wird also in der Unterstation das Relais F erregt. Dieses wirkt über den Kontakt f, unmittelbar auf den Drehmagneten D II der Unterstation ein und besorgt die Fortschaltung des Wählers der Unterstation um einen Schritt.
  • Nachdem in der Hauptstation durch Öffnen des Kontaktes f, das Impulsrelais J stromlos geworden ist, werden seine Kontakte wieder in die ursprüngliche Lage zurückgelegt. Dabei wird auch durch Öffnen des Kontaktes i3 das Relais F wieder stromlos, und es wird der Kontakt f, wieder geschlossen, der Kontakt f, geöffnet. In der ersten Kontaktstellung, in der sich die Wähler der Haupt-und Unterstation nunmehr befinden, kommt das Relais P sofort wieder zum Ansprechen, da es über den ersten Kontakt der Kontaktbank I a Minuspotential vprfindet. Der Kontakt p1 wird wiederum geschlossen, das Relais, J kommt zum Ansprechen, und die Fortschaltung wird hierdurch in der gleichen Weise in Gang gesetzt, wie oben beschrieben wurde. Auch in den übrigen Kontaktstellungen geht die Fortschaltung in der gleichen Weise vor sich, soweit nicht in diesen Kontaktstellungen Meldungen zu übertragen sind.
  • Für das Anlassen der Wähler von -der Unterstation her ist in dieser eine Kontrollkette vorgesehen, die aus hintereinandergeschalteten Sdhalterhilfskontakten sowie einem Kontakt der Wiedereinschaltvorrichtung besteht. Über die Kontrollkette hält sich das Anlaßrelais A über einen Selbsthaltekontakt a1. Ändert ein Schalter seine Stellung, so wird die Kontrollkette kurzzeitig unterbrochen; das Relais A fällt ab und kann zunächst nicht wieder ansprechen, da die Kette am Kontakt a1 unterbrochen bleibt. Über den Kontakt a2 wird ein Meldestromkreis geschlossen, der das Relais L zum Ansprechen bringt; das Relais L bringt seinen Kontakt h zum Schließen und stellt -damit einen Stromkreis für das Melderelais M in der Hauptstation her. Das Relais M legt seinen Kontakt 4a1 um, wobei das Prüfrelais eingeschaltet wird und durch Schließen des Kontaktes p1 die Ingangsetzung der Wähleinrichtungen bewirkt wird. a. Übertragung der Schalter-Stellungsmeldungen In der Unterstation sind an einzelne Wählerkontakte der Kontaktbank Ha Schalterhilfskontakte ösll und ös21 angeschlossen. Beim Wählerumlauf wird in den Kontaktstellungen geprüft, ob der Meldekontakt geschlossen oder offen ist. Bei geschlossenem Meldekontakt kommt das Relais L zum Ansprechen und bewirkt über den Kontakt h ein Ansprechen des Melderelais M in der Hauptstation. Ist der Meldekontakt offen, so kommt das Relais L nicht zum Ansprechen, und auch das Relais M bleibt stromlos. Entsprechend dem AnschluB der Schalterhilfskontakte in der Unterstation liegen in der Hauptstation an der Wählerbank I a die Umschaltkontakte r12 und r22 der Rückmelderelais ftl und R2. Die Rückmelderelais sind an entsprechende Kontakte der Wählerbank I b angeschlossen. In jeder Wählerstellung wird geprüft, ob die Stellung der Rückmelderelais bzw. ihrer Kontakte r12, r22 mit der über das Melderelais M gemeldeten Schalterstellung übereinstimmt. Diese Prüfung nimmt das Prüfrelais P in Verbindung mit dem Umschaltkontakt nzl und den Kontakten r1, und r22 vor. Wenn die gemeldete Schalterstellung mit der Meldung des Rückmelderelais übereinstimmt, so spricht das Relais P an, und der Wähler kann weitergeschaltet werden. Stimmt die Meldung des Rückmelderelais mit der gemeldeten Schalterstellung nicht überein, so wird der Wähler zunächst stillgesetzt und das Rückmelderelais umgeschaltet. Nach der Umschaltung läuft der Wähler weiter.
  • Wenn beispielsweise in der Wählerstellung 3 eine Änderungsmeldung eintrifft, so bleibt der Wähler in dieser Stellung stehen, da in der Unterstation der Ölschalterhilfskontakt ösll geöffnet wurde und infolgedessen in der Hauptstation das Relais M nicht zum Ansprechen kam. Das Prüfrelais findet sowohl über den Kontakt r12 als auch über den Kontakt nal positives Potential vor. Es muß also eine Umschaltung des Rückmelderelais R1 erfolgen. Hierzu sind jedoch noch einige Voraussetzungen notwendig.
  • In der Hauptstation sind zwei Relais FA und FL angeordnet. Wenn der Wähler der Hauptstation seine Nullstellung verläßt, so wird beim Arbeiten des Impulsrelais über den Kontakt i4 das Relais FA erregt und, da es ebenfalls Verzögerung besitzt, auch über die Ablaufzeit des Relais J hinaus gehalten.-Über die Wählerbank I c wird über den Kontakt fa das Relais FL erregt. Wird der Wähler während seines Umlaufes infolge einer Änderungsmeldung stillgesetzt, so fällt zunächst das Relais FA infolge Aufhörens der Impulse vom Relais J her ab und bewirkt durch Umlegen des Kontaktes fa ein Abfallen des Relais FL. Dabei wird der Kontakt fll ,geschlossen, und es kann nunmehr eine Umschaltung des Rizckmelderelais R1 erfolgen.
  • Das Rückmelderelais R1 ist zunächst, wie in der Zeichnung dargestellt, über seinen Haltekontakt rll und den Schutzwiderstand erregt entsprechend der bisherigen Meldung. Wenn nun der Kontakt fll schließt, wird über den Kontakt ml, der, wie schon erwähnt, in Stellung 3 nicht zum Ansprechen kommen konnte, das Relais R1 kurzgeschlossen. Das Relais fällt ab, und es %verden die Kontakte r12, rls, r14 umgelegt, der Kontakt rll wird geöffnet. Das Relais P wird über den Kontakt r, mit seiner einen Wicklungsseite an Minus gelegt, kommt zum Ansprechen und bewirkt über den Kontakt p1 eine weitere Fortschaltung der Wähler. Die Relais FA, FL werden wieder eingeschaltet.
  • Bei einer Stellungsänderungsmeldung für das Relais R2 würde in der Kontaktstellung q. der Wähler ein Meldeimpuls in der Hauptstation eintreffen, da in der Unterstation der Schalterhilfskontakt sich geschlossen hätte. Das Relais M legt dabei seinen Kontakt ml um; der Wähler bleibt zunächst stehen. Nach Schließen des Kontaktes fll wird über die Wählerbank I b Minuspotential an das Relais R2 gelegt, das Relais spricht an und hält sich über den Kontakt r21. Die übrigen Kontakte dieses Relais werden umgelegt, und über den Kontakt r.,2 wird das Relais P zum Ansprechen gebracht, so daß clie Fortschaltung weitergehen kann. 3. Anzeige der Fernmeldungen Die Schalterstellungen werden durch Quittungsschalter in der Hauptstation angezeigt, von denen in der Figur die Kontakte qll, q12 und q21, q22 dargestellt sind. Entspricht die Stellung des Quittungsschalters der Stellung des Melderelais und damit der gemeldeten Schalterstellung, so liegt die Quittungslampe unmittelbar an Spannung und brennt ruhig. Bei -Nichtübereinstimmung wird die Lampe an eine Flackerstromquelle gelegt und flackert im Rhythmus des Arbeitens der Flackerrelais FA und FL. Es fließt dabei ein Strom über die Ouittungslampe, z. B. Qh, den Kontakt des Quittungsschalters, z. B. q", den Umschaltkontakt des zugehörigen Rückmelderelais rls, die Wicklung des Relais C, den Kontakt hl, die Wicklung des Relais FA. Die Lampe kommt nicht zum Aufleuchten, da der Strom zu gering ist, wohl aber spricht das Abfallv erzögerungsrelais FA an. Durch Umlegen des Kontaktes fa wird das Relais FL, welches über die Nullstellung der Wählerbank 3 erregt ist, abgeschaltet und fällt verzögert ab. Nach Abfall von Relais FL wird über die Kontakte f12 und h2 unmittelbar Spannung an die Quittungslampen gelegt. Diese leuchten dabei auf; gleichzeitig wird die Wicklung des Relais FA kurzgeschlossen, so daß dieses Relais abfällt. Nach Abfall von Relais FA wird der Kontakt fal wieder umgelegt, das Relais FL wieder abgeschaltet, der Kontakt f122 wieder geöffnet, so daß die Ouittungslampe wieder dunkel wird. Dieser Vorgang wiederholt sich so lange, bis der Quittungsschalter verstellt wird und die Lampe Qll unmittelbar mit der Plusschiene verbunden wird.
  • Das Relais C hat den Zweck, beim Vorliegen einer Stellungsänderungsmeldung die Wähleinrichtungen in der 25. Stellung so lange festzuhalten, bis sämtliche Änderungsmeldungen quittiert sind. Solange nämlich noch irgendeine der Lampen Strom über die Flackereinrichtung erhält, bleibt das Relais C erregt und unterbricht am Kontakt cl den zu dem Impulsrelais J führenden Stromkreis, der die Fortschaltung bewirken würde. Die 25. Kontaktstellung wird als Quittierungsstellung bezeichnet. 4. Arbeiten der Wiedereinschaltvorrichtung beim ersten Ausführungsbeispiel Wenn ein Schalter in der Unterstation durch Überstrom zur Auslösung kommt, so wird über das Anlaßrelais A von der Unterstation aus ein Anreiz zum Anlauf der Wählerapparatur der Hauptstation gegeben, und es wird während des Umlaufes der Wähler die neue Stellung des selbsttätig ausgeschalteten Schalters gemeldet. Angenommen, diesem Schalter seien die Hilfskontakte ösll und öslp zugeordnet: in der Stellung 3 wird dann die Meldung zur Hauptstation übertragen werden, und es wird das Rückmelderelais R, zum Abfallen gebracht, und .bei Änderung der Stellungen der Kontakte dieses Rückmelderelais wird über den Kontakt r,3 die Quittungslampe an die Flackereinrichtung angeschaltet. Da während des Umlaufes der Wähler das Relais H jedoch abgefallen ist, die Kontakte hl, h2 also geöffnet sind, kann die Flackereinrichtung vorläufig noch nicht wirksam werden. Sowie jedoch der Wähler in die 25. Stellung kommt, kommt das Relais H zum Ansprechen und schließt seine Kontakte hl, h2. Dabei wird die Flackereinrichtung in Wirksamkeit gesetzt, und durch das Ansprechen des Relais C wird eine Fortschaltung über diesen Kontakt hinaus verhindert. Nach dem Anlaufen wird der Wähler die Stellung 25 in beispielsweise i 5 Sek. erreichen. Gleichzeitig mit dem Anfassen der Wähler wird in der Unterstation beim Ausfallen des Schalters die Wiedereinschaltvorrichtung in Gang gesetzt, die nach einer gewissen Laufzeit den gefallenen Schalter wieder einschaltet. Die Laufzeit beträgt beispielsweise 16 Sek. Sowie die Wiedereinschaltvorrichtung den Schalter in der Unterstation einschaltet, werden dabei die Kontakte wil und wie betätigt. Über den Kontakt ad, wird das Relais L zum An- sprechen gebracht, welches über den Kontakt l, das Melderelais M zum Ansprechen bringt. Der Kontakt ml wird umgelegt, und beim Schließen des Kontaktes il, wird das Relais Z erregt, da die Wähler schon vor dem Arbeiten der Wiedereinschaltvorrichtung in die Quittierungsstellung gekommen waren. Beim Ansprechen legt das Relais Z seinen Kontakt z, um und vollendet damit einen Stromkreis für das Relais P, das seinen Kontakt p, schließt. Da aber das Relais C auch in der 25. Kontaktstellung angesprochen hat,-kann bei Schließung des Kontaktes pl eine Fortschaltung des Wählers noch nicht unmittelbar erfolgen, sondern erst dann, wenn entweder der Kontakt cl geschlossen wurde oder, was nunmehr eintritt, der Kontakt x= geschlossen wird. Die Wähler schalten also in der Nullstellung fort.
  • Da in der Unterstation beim Arbeiten des Kontaktes wie das Relais A zum Abfallen gekommen war, wird von der Unterstation her ein erneuter Umlauf der Wähler eingeleitet.
  • Beim Ansprechen des Relais Z war auch der Kontakt z$ geschlossen worden. Da das Rückmelderelais R1 bei seiner Verstellung den Kontakt r, geschlossen hatte, der Quittungsschalter in der Zwischenzeit jedoch noch nicht betätigt war, wird beim Schließen des Kontaktes z3 ein Stromkreis für die Zähleinrichtung ZAl geschlossen. Diese Zähleinrichtung kommt zum Ansprechen und zeigt an, daß die Wiedereinschaltvorrichtung in der Unterstation einmal gearbeitet hat.
  • Nach dem erneuten Umlauf der Wähleinrichtungen werden diese wiederum auf dem Kontakt 25 angehalten. Wa;r in der Unterstation der Schalter nach dem W iedereinschalten erneut ausgefallen und war infolgedessen die Wiedereinschaltvorrichtung erneut zum Ansprechen gekommen, so wird in der 25. Kontaktstellung das Relais Z in der Hauptstation zum zweitenmal zum Ansprechen gebracht. Dabei wird über die Kontakte z1, z2 die Wähleinrichtung zu einem neuen Umlauf freigegeben, und über den Kontakt z3 wird die ZähleinrichtungZA1 zum zweitenmal zum Ansprechen gebracht. Man kann also in der Hauptstation an-dee Zähleinrichtung ohne. weiteres erkennen, wie oft ein Schalter in der Unterstation durch die Wiedereinschaltvorrichtung eingeschaltet wurde.
  • 5. Arbeiten der Wiedereinschaltvorrichtung beim zweiten Ausführungsbeispiel Beim zweiten Ausführungsbeispiel wird der Wähler beim Eintreffen einer Schalterstellungsänderungsmeldung ebenfalls in der 25. Kontaktstellung so lange angehalten, bis diese Änderungsmeldung quittiert wurde. Ist ein Schalter automatisch ausgeschaltet worden und infolgedessen die Wiedereinschaltvorrichtung zum Ansprechen gekommen, so wird ebenfalls in der 25. Kontaktstellung über den Kontakt wil der Unterstation das Relais L und über den Kontakt[, das MelderelaisryM in der Hauptstation zum Ansprechen gebracht. Durch Umlegen des Kontaktes in, wird genau so wie beirrt ersten Ausführungsbeispiel das Relais Z zum Ansprechen gebracht. In diesem Fall hat jedoch -das Relais Z eine andere Wirkung. Das Relais Z betätigt nämlich eine zeitverzögerte Schalteinrichtung, die ihre Kontakte sofort in eine andere Lage bringt, sie jedoch erst nach Ablauf einer längeren Zeit wieder in die ursprüngliche Lage zurückbringt. Die Ablaufzeit der Schalteinrichtung ist so gewählt, daß sie etwas kürzer ist als die Ablaufzeit der Wiedereinschaltvorrichtung. Beim Ansprechen des Relais Z wird am Kontakt z1 ein Ansprechstromkreis für das Relais P unterbunden. Infolgedessen kann auch der Kontakt p1 nicht geschlossen werden, und der Stromkreis für das Impulsrelais j muß bis zum Abfall der zeitverzögerten Schalteinrichtung geöffnet bleiben. Am Kontakt z2 wird der Stromkreis 'für das Relais FL abgeschaltet, so daß dieses Relais, das normalerweise in der 25. Kontaktstellung mit dem Relais FA zusammen in Flackerschaltung wirken würde, zum Abfall kommt und seinen Kontakt fh dauernd geschlossen hält. Die flackernde Lampe, die dem verstellbaren Schalter zugeordnet ist, wird infolge Abschaltung des Relais FL wieder dunkel. Am Kontakt z3 wird ein Stromkreis geschlossen, der die Zähleinrichtung ZAi zum Ansprechen bringt. Die Fortschaltung der Wähler bleibt so lange unterbunden, bis die Wiedereinschaltvorrichtung in der Unterstation kurz vor dem erneuten Arbeiten steht.
  • Wenn der Schalter der Unterstation nochmals hinausgefallen ist und die Wiedereinschaltvorrichtung zum zweitenmal in Tätigkeit tritt, wird die zeitverzögerte Schalteinrichtung von neuem in Tätigkeit gesetzt und hält die Wähleinrichtung nochmals für eine längere Zeit in der Quittierungsstellung fest. Tritt kein erneutes Arbeiten der Wiedereinschalteinrichtung ein, so kommt die zeitverzögerte Schalteinrichtung zur Ruhe und gibt die Fortschaltung der Wähler frei. Diese kann jedoch erst dann erfolgen, wenn in der Hauptstation sämtliche Stellungsänderungsmeldungen quittiert sind und damit nach Abfallen des Relais C der Stromkreis für das Impulsrelais J am Kontakt z1 hergestellt wurde: Sind im Anschluß hieran die Wähler in die Nullstellung gekommen, so werden sie zu einem erneuten Kontrollumlauf angereizt, da in der Unterstation bei dem selbsttätigen Wiederausschalten der Schalter das Anreizrelais A zum Abfallen gekommen war.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Einrichtung zur Fernsteuerung und Fernüberwachung von verstellbaren Organen, die nach einer selbsttätigen Verstellung selbsttätig durch eine 4Viedereinschaltvorrichtung in ihre Anfangslage zurückgebracht werden, mittels in Haupt-und Unterstellen angeordneter Wähleinrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß bei jeder Betätigung der Wie-dereinschaltv orrichtung über die Wähleinrichtung eine Einrichtung (Z) in der Hauptstelle beeinflußt wird, welche die Meldung über die selbsttätige Verstellung eines Organs unterdrückt und dabei eine Zähleinrichtung (ZAI, ZA2) beeinflußt, welche die Häufigkeit der Betätigung der Wiedereinschaltvorrichtung aufzeigt. -2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei jeder selbsttätigen Wiederholung eines Schaltvorganges in der Unterstelle die Wähleinrichtungen (la-Id bzw. Ha-Hb) zu einem erneuten Umlauf und gleichzeitigen überprüfen der Stellungen der verstellbaren Organe (öS" öS,) angereizt werden. 3. Einrichtung nach Anspruch i und :2, dadurch gekennzeichnet, daß nach jedem Umlauf die Wähleinrichtungen in einer vor der Ruhestellung (O) liegenden Stellung (25) so lange angehalten werden, bis sämtliche übermittelten Stellungsänderungsmeldungen quittiert sind. 4.. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Quittungsstellung (25) der Wähleinrichtungen beim Ansprechen der Wiedereinschaltvorrichtung in der Unterstelle ein Impuls abhängig von Kontakt (wil) zur Hauptstelle gegeben wird, der eine Zähleinrichtung (ZAI, ZA2) beeinflußt und die Weiter-. Schaltung der Wähleinrichtungen bewirkt (Fig. i). 5. Einrichtung nach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Ablaufzeit der Wiedereinschaltvorrichtung der Unterstelle etwas länger ist als die Umlaufszeit der Wähler. 6. Einrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß während des Umlaufs der Wähleinrichtungen die Stellungsänderungsmeldungen unterdrückt werden, daß jedoch beim Ansprechen der Wiedereinschaltvorrichtung die Zeit, während der die Stellungsänderungsmeldungen sichtbar werden, zum Quittieren nicht ausreicht. 7. Einrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromkreise zur Beeinflussung der den einzelnen Organen zugeordneten Zählrelais (ZAl, ZA) durch Kontakte der Quittungsschalter (q12, q22) und Kontrollrelais (r15, r25) vorbereitet werden. B. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei jeder selbsttätigen Wiederholung eines Schaltvorganges in der Unterstelle die Wähleinrichtungen so lange angehalten werden, wie die Wiedereinschalteinrichtung normalerweise Zeit für eine erneute Wiederholung des Schaltvorganges braucht (Fig. 2). g. Einrichtung nach Anspruch 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Wiedereinschaltvorrichtung bei jeder Wiederholung des Schaltvorganges über die in ihrer Stellung festgehaltenen Wähleinrichtungen ein Impuls zur Hauptstelle gesendet wird, der eine Zähleinrichtung (ZAl, ZA2) beeinflußt. io. Einrichtung nach Anspruch 1, 8 und g, dadurch gekennzeichnet, daß beim Eintreffen eines von der Wiedereinschaltvorrichtung ausgehenden Impulses in der Hauptstelle eine zeitverzögerte Schalteinrichtung (Z) zum Ansprechen kommt, welche die Fortschaltung der Wähleinrichtungen (am Kontakt z1) und das Sichtbarwerden der Stellungsänderungsmeldungen (am Kontakt z2) verhindert. i i. Einrichtung nach Anspruch 1 und 8 bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die zeitverzögerte Schalteinrichtung (Z) eine etwas kürzere Laufzeit hat als die Wiedereinschaltvorrichtung. 12. Einrichtung nach Anspruch i und 8 bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß nach endgültigem Ablauf der zeitverzögerten Schalteinrichtung (Z) und Quittierung sämtlicher eingelaufener Stellungsänderungsmeldungen die Wähleinrichtungen selbsttätig zu einem erneuten Umlauf angereizt werden.
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