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DE1264806B - Anordnung zur messzeigergesteuerten Verkuerzung der Entkupplungszeit in Maximumzaehlern - Google Patents

Anordnung zur messzeigergesteuerten Verkuerzung der Entkupplungszeit in Maximumzaehlern

Info

Publication number
DE1264806B
DE1264806B DE1965S0098333 DES0098333A DE1264806B DE 1264806 B DE1264806 B DE 1264806B DE 1965S0098333 DE1965S0098333 DE 1965S0098333 DE S0098333 A DES0098333 A DE S0098333A DE 1264806 B DE1264806 B DE 1264806B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
maximum
clutch lever
arrangement
armature
time
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965S0098333
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Bilz
Dr Hanns Von Stengel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1965S0098333 priority Critical patent/DE1264806B/de
Publication of DE1264806B publication Critical patent/DE1264806B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters
    • G01R11/60Subtraction meters; Meters measuring maximum or minimum load hours

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Anordnung zur meßzeigergesteuerten Verkürzung der Entkupplungszeit in Maximumzählern In Maximumzählern wird nach Ablauf der Meßperiode mit Hilfe eines Maximumauslösers ein Kupplungshebel betätigt, der die mechanische Verbindung zwischen Zähler und Maximumanzeigeeinrichtung unterbricht, damit der Meßzeigermitnehmer - meist unter der Wirkung einer Federkraft - in seine Nullstellung zurückgeführt werden kann, während der geschleppte Maximumzeiger in seiner jeweiligen Stellung verbleibt. Bei den bekannten Ausführungen dieser Art wirkt der Anker des Maximumauslösers unmittelbar auf den unter Federwirkung stehenden Kupplungshebel. Der Maximumauslöser wird am Ende der Meßperiode durch einen Kontakt einer Schaltuhr betätigt. Aus konstruktiven Gründen verbleibt der Uhrenkontakt beim Schaltvorgang 9 bzw. 15 Sekunden in seiner jeweiligen Schaltstellung, so daß sich eine ebensolange Entkupplungszeit zwischen Zählwerk und Maximumanzeigeeinrichtung ergibt. Um die in dieser Zeitspanne eintreffenden Impulse beim Meßvorgang zu berücksichtigen, sind verschiedene Vorschläge gemacht worden.
  • Bei den Maximumzählern üblicher Bauart wird diese Entkupplungszeit (meist 9 bzw. 15 Sekunden) in dem zwischen Zähler und Maximumanzeiger angeordneten übersetzungsgetriebe berücksichtigt. Der hierdurch auftretende Fehler ist zwar bei der vorgegebenen Leistung Null, wird aber um so größer; je stärker die Leistung während der Meßperiode schwankt. Auf diese Weise läßt sich also ein Meßfehler nicht vollständig verhindern.
  • Ein anderer Vorschlag geht dahin, die Entkupplungszeit auf den Wert Null zu verkleinern, beispielsweise derart, daß eine Umschaltung zwischen zwei Meßzeigern vorgenommen wird. Nachteilig bei dieser Ausführung ist der erhöhte Aufwand durch die Verwendung zweier Meßzeiger mit Anzeigevorrichtungen.
  • Eine bekannte Zwischenlösung besteht darin, die Dauer der Entkupplung des Mitnehmers auf die Zeit zu beschränken, die der Mitnehmer zum Rücklauf benötigt. Das wird dadurch erreicht, daß der Mitnehmer bei Erreichen seiner Ruhelage einen Kontakt steuert, der unabhängig vom Maximumkontakt die Wiederkupplung des Mitnehmers mit der Zählwerksachse herbeiführt. Dabei ergeben sich aber folgende Schwierigkeiten: Wenn der vom Mitnehmer gesteuerte Kontakt durch das wieder beginnende Hochlaufen des Mitnehmers zu schnell öffnet, d. h. noch bevor der eigentliche Maximumkontakt wieder geschlossen ist, so fällt der Mitnehmer fälschlicherweise zurück. Wenn man dagegen die Einstellung so vornimmt, daß der vom Mitnehmer betätigte Kontakt entweder öffnet, nachdem der Mitnehmer schon einen nennenswerten Winkel zurückgelegt hat, so könnte es geschehen, daß das Kupplungsrelais in seiner Erregung überhaupt nicht unterbrochen wird, beispielsweise, wenn der Mitnehmer in der fraglichen Meßperiode nur wenig hochläuft. Zur Behebung dieser Schwierigkeiten wurde weiterhin vorgeschlagen, daß ein weiterer Kontakt an der Schaltuhr vorgesehen wird, der in dem Augenblick geöffnet wird, in dem sich der Maximumkontakt der Uhr schließt. Damit der Mitnehmer auch wirklich in seine Endlage gelangen kann, muß das Relais eine entsprechende Ansprechverzögerung haben. Die Anbringung eines weiteren Kontaktes an der Uhr erfordert nicht nur einen Mehraufwand, sondern auch einen größeren Energiebedarf derselben. Ferner sind drei Leitungen zwischen Maximumzähler und Schaltuhr erforderlich.
  • Ferner ist es bekannt, zwischen Zähler und Maximumanzeigeeinrichtung einen Speicher vorzusehen, welcher während der Entkupplungszeit den ankommenden Winkelweg bzw. die ankommenden Impulse aufnimmt und sie nach Ablauf der Entkupplungszeit an die Maximumanzeigeeinrichtung weitergibt. Durch die relativ lange Entkupplungszeit von 9 bzw. 15 Sekunden muß auch der Speicher entsprechend groß bemessen sein.
  • Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich ebenfalls mit dem Problem, die Entkupplungszeit bei Maximumzählern der eingangs beschriebenen Art auf ein Minimum zu verkürzen. Hierbei wird von der Tatsache ausgegangen, daß bei einer mechanischen Anzeigevorrichtung der Meßzeiger höchstens einige Sekunden benötigt, um von seinem größten Ausschlag bis in die Nullstellung zu gelangen. Es besteht daher keine Notwendigkeit, die gesamte durch die Schaltuhr vorgegebene Entkupplungszeit von 9 bis 15 Sekunden auszunutzen. Die Erfindung besteht darin, daß zwischen Anker des Maximumauslösers und Kupplungshebel eine Klinke angeordnet ist, die beim Ansprechen des Auslösers den Kupplungshebel ausrückt und ihn so lange in dieser ausgerückten Stellung festhält, bis durch den in die Nullstellung zurückgefallenden Meßzeiger mit rein mechanischen Mitteln die Verldinkung aufgehoben wird. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung steht die Klinke unter Federwirkung und ist auf dem Anker des Maximumauslösers oder auf dem Kupplungshebel angeordnet.
  • Für den Patentanspruch 2 wird als echter Unteranspruch nur in Verbindung mit dem Patentanspruch 1 Patentschutz begehrt.
  • An Hand der Zeichnung, in der ein Maximumwerk mit verkürzter Entkupplungszeit in verschiedenen Stellungen schematisch dargestellt ist, wird die Erfindung näher erläutert.
  • F i g. 1 zeigt die eingekuppelte Stellung. Die mit dem Zähler 1 verbundene Kupplungsachse 2 trägt ein Zahnrad 3, das mit einem- Zahnrad 4 gekuppelt ist. Mit dem Zahnrad 4 ist eine den Meßzeiger 5 tragende Scheibe 6 über Zahnrad 7 und Welle 8 verbunden. Mit 9 ist der Maximumzeiger bezeichnet, der von dem Meßzeiger 5 geschleppt wird. Mit dem Zeiger 9 wirkt die Anzeigeskala 10 zusammen.
  • Der Meßzeiger 5 steht unter der Wirkung einer schematisch dargestellten Feder 11. Bei entkuppelten Rädern 3 und 4 kehrt der Meßzeiger 5 unter der Wirkung der Feder 11 in seine Nullstellung zurück, in der der Arm 12 an einem festen Anschlag 13 liegt. Das Zahnrad 3 bzw. die Achse 2 ist in einem Kupplungshebel 14 drehbar gelagert, welcher um eine Achse 15 schwenkbar ist. Der Kupplungshebel 14 steht unter der Wirkung einer Feder 16, die sein freies Ende gegen einen Anschlag 17 zu führen bestrebt ist.
  • Der Kupplungshebel 14 wird nun nicht unmittelbar vom Anker 18 eines Maximumauslösers 19 betätigt, sondern mittelbar über eine Klinke 20, welche am freien Ende des Ankers 18 drehbeweglich befestigt ist. Der Anker ist um den Punkt 21 schwenkbar. Seine Bewegung ist durch zwei Festanschläge 22 und 23 begrenzt. Der Anker 18 steht unter der Wirkung einer Rückholfeder 24, die ihn bei unerregtem Relais gegen den Anschlag 23 zieht. In der in F i g. 1 dargestellten Stellung ist der Maximumauslöser 19 unter Spannung, so daß sein Anker 18 gegen den Anschlag 22 gezogen ist. In dieser Stellung wird unter der Wirkung einer Feder 25 die Klinke 20 so verschwenkt, daß ihr freies, abgesetztes Ende 26 gegen die Stirnseite des Hebels 14 stößt, aber nicht an einer Kante 27 anliegt.
  • In der in F i g. 1 gezeigten Stellung erfolgt also der Antrieb des Meßzeigers 5 von dem Zähler 1 über Achse 2, Zahnräder 3, 4, Achse 8 und Zahnräder 7 und 6. Hierbei wird durch den Meßzeiger 5 der Maximumzeiger 9 mitgeschleppt. Nach Ablauf der Meßperiode wird der Maximumauslöser 19 entregt, so daß unter der Wirkung der Feder 24 der Hebel 18 entgegengesetzt dem Uhrzeigerdrehsinn verschwenkt wird. Hierdurch wird der Kupplungshebel 14 durch die Kante 27 der Klinke 20 so weit verschwenkt, daß die beiden Zahnräder 3 und 4 außer Eingriff kommen. Da die Kraft der Feder 24 die der Feder 16 überwiegt, wird durch die Klinke 20 bzw. deren Kante 27 der Kupplungshebel 14 in der Ausrückstellung festgehalten, wie F i g. 2 zeigt. In dieser Stellung liegt der Anker 18 des Maximumauslösers am Anschlag 23 an.
  • Durch das Entkuppeln der Räder 3 und 4 wird durch die Kraft der Feder 11. der Meßzeiger 5 in seine Nullstellung zurückgeführt, wie durch einen Pfeil28 angedeutet ist. In dieser Stellung stößt sein vorderes Ende 29 gegen die Verlängerung 26 der Klinke 20 und löst den Kupplungshebe114 aus, der sodann unter der Wirkung der Feder 16 in seine Kupplungsstellung zurückkehrt. In F i g. 3 ist diese Stellung dargestellt.
  • Nach Ablauf der üblichen Entkupplungszeit (9 bzw. 15 Sekunden) kehrt die Spannung am Maximumauslöser 19 wieder und führt den Anker 18 wieder in die in F i g. 1 dargestellte Ausgangsstellung zurück. Durch die erfindungsgemäße Maßnahme wird also die Entkupplungszeit unabhängig von der Dauer der Schließung des Uhrenkontaktes so verkürzt, wie der Schleppzeiger 5 benötigt, um in seine Ausgangsstellung zurückzukehren.
  • Besonders vorteilhaft ist die erfindungsgemäße Anordnung zur Verkürzung der Entkupplungszeit auch bei Maximumzählem mit Speicher, welcher die ankommenden Impulse während der Entkupplungszeit aufnimmt, da dieser um so einfacher und zuverlässiger gestaltet sein kann, je geringer der Winkelweg bzw. die Zahl der Impulse ist, die aufgenommen werden muß.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Anordnung zur meßzeigergesteuerten Verkürzung der Entkupplungszeit in Maximumzählern, wobei vom Anker eines Maximumauslösers ein unter Federwirkung stehender Kupplungshebelbetätigt wird,dadurch gekennzeichn e t, daß zwischen Anker (18) des Maximumauslösers (19) und Kupplungshebel (14) eine Klinke-(20) angeordnet ist, die beim Ansprechen des Auslösers den Kupplungshebel ausrückt und ihn so lange in dieser ausgerückten Stellung festhält, bis durch den in die Nullstellung zurückfallenden Meßzeiger (5) mit rein mechanischen Mitteln die Verklinkung aufgehoben wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (20) unter Federwirkung steht und auf dem Anker (18) des Maximumauslösers (19) oder auf dem Kupplungshebel (14) angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 872 656.
DE1965S0098333 1965-07-21 1965-07-21 Anordnung zur messzeigergesteuerten Verkuerzung der Entkupplungszeit in Maximumzaehlern Pending DE1264806B (de)

Priority Applications (1)

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DE1965S0098333 DE1264806B (de) 1965-07-21 1965-07-21 Anordnung zur messzeigergesteuerten Verkuerzung der Entkupplungszeit in Maximumzaehlern

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Publications (1)

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DE1264806B true DE1264806B (de) 1968-03-28

Family

ID=7521400

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DE1965S0098333 Pending DE1264806B (de) 1965-07-21 1965-07-21 Anordnung zur messzeigergesteuerten Verkuerzung der Entkupplungszeit in Maximumzaehlern

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DE (1) DE1264806B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE872656C (de) * 1951-07-06 1953-04-02 Licentia Gmbh Schaltungsanordnung fuer Maximumzaehler

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE872656C (de) * 1951-07-06 1953-04-02 Licentia Gmbh Schaltungsanordnung fuer Maximumzaehler

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