DE872432C - Fahrzeug zur Befoerderung schwerer Lasten auf Strassen und im Gelaende - Google Patents
Fahrzeug zur Befoerderung schwerer Lasten auf Strassen und im GelaendeInfo
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- DE872432C DE872432C DEK1753D DEK0001753D DE872432C DE 872432 C DE872432 C DE 872432C DE K1753 D DEK1753 D DE K1753D DE K0001753 D DEK0001753 D DE K0001753D DE 872432 C DE872432 C DE 872432C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60P—VEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
- B60P3/00—Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects
- B60P3/40—Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects for carrying long loads, e.g. with separate wheeled load supporting elements
Landscapes
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Description
- Fahrzeug zur Beförderung schwerer Lasten auf Straßen und im Gelände Die Erfindung bezieht sich auf ein Fahrzeug zur Beförderung schwerer Lasten auf Straßen und im Gelände, bestehend aus zwei selbständigen mit der jeweils zu befördernden Last zu einem Ganzen zu verbindenden Fahrgestellen, die mit einer einen Teil der Tragvorrichtung bildenden Hebevorrichtung für die Last versehen. sind. Die besteht im wesentlichen darin, daß Ausleger auf einem Längszapfen quer zur Fahrzeuglängsachse drehbar gelagert sind und das eine Ende des Längszapfens mit der Hebevorrichtung und sein anderes Ende mit einer Strebe zu einem Dreieck gelenkig verbunden ist, dessen von. der Hebevorrichtung gebildete Seite längs veränderlich ist.
- 'Es ist bekannt, zwei selbständige Fahrgestelle zu verwenden, um schwere Lasten im Gelände zu befördern, ohne sie auf eine Plattform zu heben. Diese Fahrgestelle werden auch durch die Last zu einem Ganzen verbunden. Das bekannte Gerät ist jedoch viel schwerer ausgebildet als das Fahrzeug gemäß der Erfindung, da bei ihm mehrere Zusatzeinrichtungen erforderlich sind, die bei dem Erfindungsgegenstand nicht benötigt werden. Es wird eine besondere Ladebrücke verwendet, auf die die Last zunächst gezogen wird, bevor sie von dem Gerät aufgehoben wird. Das sind Einrichtungen, die im Gelände nicht benutzt werden können und nur stören. Außerdem liegt der Schwerpunkt der Last bei dem bekannten Gerät so ungünstig, daß es nur auf guten Straßen fahren kann.
- Der Gegenstand der Erfindung hat dagegen den Vorteil eines geringeren Gewichtes, einer besseren Schwerpunktlage und einer besseren Möglichkeit, das Gerät im Gelände zu verwenden. Die Hebevorrichtung dient zugleich als Tragwerk und ist einfach ausgebildet.
- In der- Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und- zwar inAbb. i in Seitenansicht bei gehobener Last, in Abb.2 in Seitenansicht bei gesenkter Last und in Abb. 3 in Draufsicht.
- In Abb. i und 2 sind Teile der Fahrgestelle im Schnitt dargestellt.
- Bei jedem der Fährgestelle ist in dem Fahrgestellrahmen a ein Lenkzapfen b angeordnet. Im oberen Ende des Lenkzapfens b ist quer zur Längsachse des Rahmens a ein Bolzen c vorgesehen, mit Hilfe dessen der Zylinder einer hydraulischen Hebevorrichtung d sowie das eine Ende einer Doppelstrebe k an den Zapfern b angelenkt sind. Der Kolben der Hebevorrichtung d sowie das andere Ende der Streben k sind in der Weise an die Enden eines Längszapfens f artgelenkt, daß Hebevorrichtung d, Strebe kund Längszapfen fein Dreieck bilden. Auf dem Zapfen f ruht ein Ausleger i in Lagern g und h, welche ein Schwingen des Auslegers i um den Zapfen f ermöglichen: Der Ausleger i ist in dem Teil, mit welchem er über den Zapfen f hinausragt, gegabelt (Abb.3). Mit jedem der Gabelarme il und i2 ist er an Augen. L und m der zu befördernden Last durch Steckbolzen x artgelenkt. Der Ausleger ä ist außerdem durch eine Strebe n mit einem unterhalb der Augen L und m liegenden Punkt der Last verbunden, weil sonst beim Ausfahren des Kolbens der Hebeeinrichtung die Last nicht gehoben würde, ;sondern sich der Ausleger i nur um die Steckbolzen x drehen würde. Die Streben ist nicht erforderlich, wenn der Ausleger i etwa durch zwei an der Last angebrachte Sehlaufen p gesteckt würde, wie es in Abb. 2 rechts mit strichpunktierten Linien angedeutet ist. An Stelle der hydraulischen Hebevorrichtung kann auch eine beliebige andere geeignete Vorrichtung, etwa eine Spindel, vorgesehen werden.
- Eine von den beiden Achsen jedes Fahrgestells ist an einem parallel zur Fahrzeuglängsachse liegenden Zapfen z gelagert. Diese Achse kann daher in der senkrechten Ebene quer zur Fahrtrichtung schwingen. Bei Fahrt im Gelände können infolgedessen beide Achsen getrennt voneinander den Bodenunebenheiten nachgeben.
- Gelenkt wird das ganze Fahrzeug in der bei Drehgestellwagen üblichen Weise durch Einschlagen der Vorderachser mittels der Deichsel s um den senkrechten Zapfen w und Drehen des vorderen Drehgestells um den Lenkzapfen b. Das hintere Fahrgestell spurt von selbst ein und bewirkt durch die Hebel t und Schubstange,u in bekannter Weise das Einschlagen der Hinterachse v.
- Die Last wird zur Beförderung angehoben, indem bei jedem Fahrgestell die von der Hebevorrichtung d gebildete Seite des aus dieser Vorrichtung, dem Zapfen f und der Strebe k gebildeten Dreiecks durch Ausfahren des Kolbens der Hebevorrichtung verlängert wird. Dabei wird gleichzeitig jedes Fährgestell an die Last herangezogen, so daß bei beendetem Hub der Verbindungspunkt e, o des. Kolbens mit dem Zapfen f senkrecht -über dem Bolzen c steht. In dieser Stellung wird der Zäpfen f mit dem Gehäuse der Hebevorrichtung d durch einen durch die Augen e gesteckten Bolzen. o festgelegt.
- Das erfindungsgemäße Gerät bietet den Vorteil, daß ein besonderer ,Wagen erspart wird. Die Last braucht ferner nur gerade so viel angehoben zu werden, daß sie die für die Fahrt notwendige Bodenfreiheit hat. Zum Anheben der Last sind besondere, von dem Beförderungsgerät getrennte Hebewerkzeuge nicht erforderlich, da die Tragkonstruktion für die Last an jedem Fahrgestell gleichzeitig als Hebeeinrichtung ausgebildet werden kann. Dadurch, daß bei dem erfindungsgemäßen Gerät die Last nicht auf einer über den Fahrzeugrädern befindlichen Plattform ruht, sondern zwischen den beiden Fahrgestellen hängt, brauchen die Räder der-Fährgestelle nicht mit Rücksicht auf eine möglichst geringe Hubhöhe der-Last besonders klein gehalten zu werden. Die Last kann daher von wenigen großen: Rädern getragen werden, wodurch die Fahrsicherheit größer wird und auch eine erheblich höhere Geschwindigkeit erzielt werden kann. Schließlich sind die Geländezugängigkeit des Gerätes und die Möglichkeit, es an jedem Punkt im Gelände ohne zusätzliche Hilfsmittel einzusetzen, weitere erhebliche Vorzüge. Dabei. fällt besonders ins Gewicht, daß die Lage der Last durch Geländeunebenheiten nicht beeinflußt wirds weil sie um den Längszapfen f schwingen kann.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Fahrzeug zur Beförderung schwerer Lasten auf Straßen und im Gelände, bestehend aus zwei selbständigen, mit der jeweils zu befördernden Last zu einem Ganzen. zu verbindenden Fahrgestellen, die mit einer einen Teil der Tragvorrichtung bildenden Hebevorrichtung für die Last versehen sind, dadurch gekennzeichnet; daß Ausleger (i) auf einem Längszapfen (f) quer zur Fahrzeuglängsachse drehbar gelagert sind und das eine Ende des Längszapfens mit der Hebevorrichtung (d) und sein anderes Ende mit einer Strebe (k) zu einem Dreieck gelenkig verbunden ist, dessen von der Hebevorrichtung gebildete Seite längs veränderlich ist.
- 2. Fahrzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzelchnet, daß der Ausleger (i) um einen Lenkzapfen (b) des Fahrgestells (a) schwenkbar ist.
- 3. Fahrzeug nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebevorrichtung (d) auf dem Lenkzapfen (b) des Fahrgestells (a) auf einem in diesem angeordneten Bolzen (c) in Richtung der Fahrgestellängsachse schwenkbar gelagert ist.
- 4. Fahrzeug nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Strebe (k) mit ihrem einen Ende auf dem gleichen Bolzen (c) wie die Hebevorrichtung (d) und gleichfalls in Richtung der Fahrzeuglängsachse schwenkbar gelagert ist.
- 5. Fahrzeug nach den Ansprüchen i bis q.,-dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger (i) gabelförmig ausgebildet ist.
- 6. Fahrzeug nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch .gekennzeichnet, daß die Hebevorrichtung (d) in ihrer Endstellung bei gehobener Last feststellbar ist. -7. Fahrzeug nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch- gekennzeichnet, daß bei jedem Fahrgestell (a) mindestens eine Achse um einen parallel zur Fahrzeuglängsachse angeordneten Zapfen (z) schwenkbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK1753D DE872432C (de) | 1943-02-03 | 1943-02-03 | Fahrzeug zur Befoerderung schwerer Lasten auf Strassen und im Gelaende |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK1753D DE872432C (de) | 1943-02-03 | 1943-02-03 | Fahrzeug zur Befoerderung schwerer Lasten auf Strassen und im Gelaende |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE872432C true DE872432C (de) | 1953-04-02 |
Family
ID=7209070
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK1753D Expired DE872432C (de) | 1943-02-03 | 1943-02-03 | Fahrzeug zur Befoerderung schwerer Lasten auf Strassen und im Gelaende |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE872432C (de) |
Cited By (12)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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-
1943
- 1943-02-03 DE DEK1753D patent/DE872432C/de not_active Expired
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