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DE87204C - - Google Patents

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Publication number
DE87204C
DE87204C DENDAT87204D DE87204DA DE87204C DE 87204 C DE87204 C DE 87204C DE NDAT87204 D DENDAT87204 D DE NDAT87204D DE 87204D A DE87204D A DE 87204DA DE 87204 C DE87204 C DE 87204C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cheeks
machine
locking
flaps
adhesive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT87204D
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English (en)
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE87204C publication Critical patent/DE87204C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • B31B50/26Folding sheets, blanks or webs
    • B31B50/52Folding sheets, blanks or webs by reciprocating or oscillating members, e.g. fingers

Landscapes

  • Making Paper Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 54: Papiererzeugnisse.
(Mass, V. St. Α.).
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Maschine dient zur Fertigstellung von kastenförmigen Pappschachteln, deren entsprechend zugeschnittene Arbeitsstücke theilweise von Hand vorgerichtet werden.
Die Wangentheile werden an dem mit Rillen längs der Umbiegelinien versehenen Arbeitsstück mit den Händen vorgebogen und das Arbeitsstück so in die Maschine eingeführt. Nach Inbetriebsetzung der Maschine wird das eine Ende des Arbeitsstückes zuerst gummirt, dann erfolgt die Einwä'rtsbiegung der beiderseitigen Klebklappen und ferner das Niederbiegen des Endtheiles rechtwinklig zu demjenigen Theil, der den Schachfeiboden bildet und gegen welchen in dieser Weise die rechtwinklige Aufsetzung und Verklebung der Schachtelwände bewerkstelligt wird. Darauf wird mit der Hand die Schachtel von der Maschine abgenommen und mit Vertauschung der Enden wieder aufgesetzt; indem nun die Maschine wieder in Gang gesetzt wird, wiederholen sich die beschriebenen Arbeitsvorgänge für die Aufsetzung des anderen Schachtelendes.
Die Maschine kann für verschiedene Schachtelgröfsen eingestellt werden.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι eine Schnittdarstellung der Maschine. aus welcher alle wesentlichen Theile derselben ersichtlich sind, und Fig. 2 der Grundrifs derselben, bei welchem einige Theile der Deutlich-., keit wegen abgebrochen sind.
Fig. 2 a ist eine Detailzeichnung einzelner Theile der Fig. 2.
Fig. 3 ist die Vorderansicht der Maschine bezw. ein theilweiser Verticalschnitt durch dieselbe.
Fig. 4 ist eine perspectivische Darstellung, welche die Form und Anordnung besonders der Gummirvorrichtuna· und der Einrichtung zum Umlegen der Klebeklappen besonders deutlich erkennen läfst.
Fig. 5 ist eine perspectivische Darstellung der stellbaren Rastwange neben einer der Umlegevorrichtungen.
Fig. 6 ist eine perspectivische Darstellung der Vorrichtung zum Einwä'rtsbiegen der Klappen in wirksamer Arbeitsstellung gegen die Theile des Schachtelwerkstückes.
Fig. 7 ist eine perspectivische Ansicht, aus welcher die Lage der Theile ersichtlich ist, welche eine theilweise Umlegung der Klappen nach innen am Ende der Schachtel veranlafst haben.
Fig. 8 zeigt in perspectivischer Darstellung den mitwirkenden Stempel, welcher die Endklappe auf den Klebeklappen festdrückt.
Fig. 9 ist eine Darstellung des abgewickelten Arbeitsstückes, aus welchem die Schachtel herzustellen ist.
Fis. ι ο veranschaulicht, wie das Arbeitsstück zu fassen ist und wie die Seitenklappen mit den Klebeklappen für die Einführung in die Maschine umzulegen sind.
Fig. 11 ist eine perspectivische Darstellung der fertigen Pappschachtel.
Fig. 12 zeigt in perspectivischer Darstellung die selbsttätige Entkuppelungsvorrichtung, welche ein Stillstehen der Maschine veranlafst, nachdem die Klebeklappen nur an einem Ende der Schachtel umgelegt und festgelegt worden sind.
Fig. 13 ist eine Oberansicht der Vorrichtung nach Fig. 12.
Von dem Schachtelwerkstück χ (Fig. 9 und 10) soll der mittlere Theil χ- als Boden, die Theile x3x3 als Endklappen, die Theile x4 x4 als Seitenklappen und die Theile χ5χδ an deren Enden als Klebeklappen bezeichnet werden.
Die punktirten Linien (Fig. 9) bezeichnen die Umbiegerillen bezw. Falzlinien für die Klappen. Wenn das Arbeitsstück unter rechtwinkliger Anbiegung der Seitenklappen gegen den Boden den Werkzeugen der Maschine dargeboten ist, sollen die Klebeklappen im Winkel gegen die Seitenklappen nach innen gebogen und die inzwischen rechtzeitig gummirfen Endklappen auf die Klebeklappen zurückgebogen werden, so dafs mit einem schliefslichen Stempeldruck die Schachtel auf ihrem einen Ende fertiggestellt wird.
Als Gestelltisch der Maschine dient ein klotzförmiger Träger A, der sich quer zwischen den zwei Seitenständern α α erstreckt. Auf der Vorderseite sind zwei verstellbare plattenförmige Tragstücke B angeordnet, die als Rastwangen bezeichnet werden sollen und welche für ihren Zweck der Schachtelauflagerung mit geraden horizontalen Oberseiten 20 und mit äufseren senkrechten Flächen 22 versehen sind. Die Entfernung der einander gegenüberliegenden äufseren Flanken der Rastwangen entspricht der Weite bezw. Bodenbreite der herzustellenden Schachtel (Fig. 7); sofern die am Rücken der Rastwangen vorgesehenen Halterklötze 27 sich in einer Horizontalnuth 24 des Trägers A (Fig. 4) führen und' mittels einer Spindel 32 mit Rechts- und Linksgewinde verschieben lassen, kann man den Abstand der übrigens an der Leiste 25 gestützten Rastwangen nach Erfordernifs ändern. Zur Herstellung dienen durch Schlitze 29 hindurchreichende Bolzen 28 mit Muttern 30- (Fig. 1, 3 und 5).
Die Halterklötze 27 sind zugleich vermöge des Supports C2 Träger der Faltwerkzeuge C aufsen neben den Rastwangen B, wodurch die Einwärtsbiegung der Klebeklappen x5 über die Rastwangenrlächen 20 bewerkstelligt wird (Fig. 7). Das Andrücken der Endklappe x:i von oben her erfolgt mittels des Stempels G, nachdem zur Vorbiegung dieses Theiles unter den Stempel eine mit einem Hebel 50 bethä'tigte Schlagplatte D (Fig. 6) wirksam gewesen ist.
Das in winkelförmiger Fortsetzung an den Halterklotz 27 sich anschliefsende Supportträgerglied 31 reicht längs der äufseren Flachseite jeder Rastwange B derart vorbei, dafs ein Zwischenraum y zwischen den zugekehrten Flächen verbleibt, der besonders deutlich im Theilgrundrifs (Fig. 2 a) und auch in Fig. 2, 3, 4 und 8 ersichtlich ist. Dieser Abstand y ist breit genug, um die Zwischeneinschiebung der Schachtelwand xi zwischen B und C2 zu gestatten (Fig. 7).
Der Support C2 besteht aus einem oben dachförmig abgeschrägten Block 26 mit eine Prismaführung bildender Schwalbenschwanznuth 33 und einer vertieften Quernuth 34. An genannter, der Schräge des Blockes 26 folgenden Schwalbenschwanznuth 33 führt sich der das Werkzeug zum Einwärtsbiegen der Klebeklappen bildende Schieber C. Die Nuth 34, welche sich in der Richtung der Ausladung erstreckt und tiefer als die Nuth 33 ist, dient als Gleitlager für den Stangenschenkel 35, der mittels eines in den schrägen Schlitz 37 des Schiebers C fassenden Zapfens 36 den Angriff desselben zur Hin- und Herbewegung ermöglicht. Die Schrägschlitzanordnung ist, wie man aus Fig. 2 a, 4, 6 und 7 erkennen kann, derart, dafs, um den Schieber C oberhalb von B vorzuschieben, der Stangenschenkel 35 eine gegen den Trägerklotz A. gerichtete Schubbewegung erfahren mufs. Die rechts und links gelegenen Stangenschenkel 35 werden, sofern sie mit Kröpfungen 48 von einer gemeinsamen Stange 47 (in Fig. 4 punktirt) getragen werden, gleichzeitig bewegt, und zwar mit Ableitung ihrer Bewegung von einer der oberen Maschinenwelle .F zugehörigen Anlaufscheibe 40. Die mit dieser durch eine Anlaufrolle zusammenwirkende, sowie von einer Feder 43 beeinflufste Schubstange 42 (Fig. 1) überträgt die Hin- und Herbewegung auf den Ann 44 der Schwingwelle 45, und die schwingende Bewegung dieser Welle veranlafst, da deren Hebelarme 42 die eine Stange 47 tragen, eine entsprechende Bewegung der Stange 47, sowie der daran lose lagernden Stangenschenkel 35. Hierdurch erfolgt die rechtzeitige Vorschiebung und Zurückziehung der zur Klebeklappen - Anbiegung dienenden Schieber C
Die vorher erwähnte Schlagplatte D (Fig. 1, 3
und 6), deren Zweck die Üeberbiegung der Endklappe in Richtung unter den Stempel G ist, schwingt mit ihrem Hebel 50 um ein Lager bei 52, 53, welches mitten an der vorn
j im Gestell festgelegten Horizontalschiene H angebracht ist. Für die Hindurchschwingung
bietet ein Ausschnitt 86 dieser oberhalb der Rastwangen B B vorbeiführenden Schiene den Raum dar, und die Enden der Schiene H sind an die Wangenständer a'2 der Maschine, die
j oben die Welle F tragen, angeschraubt. Der j., fordere Arm des Hebels 50 ist mit der Stange 54 f'in Verbindung, deren Rolle 55 vermöge der
j Wirkung einer Feder 57 gegen die Anlauf-
scheibe. 56 der Hauptwelle F anliegt, so dafs von dieser Anlaufscheibe der Antrieb der Schlagplatte D im geeigneten Zeitpunkt bewerkstelligt wird.
Mit JJ (Fig. i, 2, 4 und 6) sind die zur Klebstoffübertragung dienenden zwei Gummirleisten bezeichnet; dieselben erhalten , sofern sie durch Schrauben 76 verstellbar mit dem Querhaupt 63 einer Schubstange 64 verbunden sind, eine horizontale Hin- und Herbewegung von vorn nach hinten, um die Endklappen vor ihrer Umlegung nahe am Rande mit Klebstoff zu versehen und so die nachherige Vereinigung derselben mit den Klebeklappen x5xb (Fig. 6 und 7) zu ermöglichen.
Die Stange 64, welche das für die Leisteneinstellung mit Schlitzen 75 versehene Querhaupt 63 trägt, lagert in einem Führungsblock 65 und ist zur Veranlassung ihrer Schubbewegung an den Hebel 66 der Schwingwelle 67 angelenkt; letztere erhält die Bewegung dadurch, dafs ihr Arm 68 mit der Stange 69 verbunden ist, deren Anlaufrolle 70 im Angriffbereiche der Anlaufscheibe 72 durch die Feder 73 gehalten wird.
Das Auftragen von Klebstoff auf die nach vorn gerichteten verticalen Flächen der Gummirleisten JJ geschieht mit folgendem, einem Druckpressen-Farbwerk ähnlichen Mechanismus (Fig. i, 2 und 4).
Der Klebstofftrog M mit der Walze 71 ist über der Vorschubbahn der Gummirleisten angeordnet , und an beiden Seiten der Maschine sind vor dem Troge die Ständer yy mit den in der Hauptsache vertical verlaufenden Führungsschlitzen 78 vorgesehen, welch letztere nur oben bei 79 eine Krümmungabbiegung zeigen (Fig. ι und 4). In diesen Schlitzen 78 führen sich die Endzapfen der als Ganzes auf- und abbeweglichen Gummirwalzey, indem die Zapfen ferner aufserhalb der Ständer von den ebenfalls geschlitzten Armen 81 einer Schwingwelle 84 getragen werden. Zur Bethätigung derselben und demgemäfs zur zeitweisen Nieder- und Emporbewegung der Klebstoffwalze f tritt die Anlaufscheibe 8 5 in Wirkung, an welcher sich, wie aus Fig. 1 ersichtlich, die mit Anlaufrolle versehene, durch die Feder 87 beeinflufste Stange 91 in der Angrifflage befindet, um den aufgenommenen Antrieb auf den Schwingarm 93 der Welle 84 zu übertragen. Bei solcher Bewegung wird die Gummirwalze f infolge der Schlitzführung ihrer Zapfen gezwungen, vertical über den Flächen der dann entsprechend eingestellten Gummirleisten / entlang zu rollen, und tritt jeweils in der Hublage etwas zurück, um mit der Auftragwalze 71 in Berührung zu kommen.
Die vorher genannte, zweckmäfsig mit Gewebe d (Fig. 6) im Ganzen umkleidete Schiene H bildet mit ihrer hinteren, den Gummirleisten JV zugekehrten Fläche eine Art Ambos, an welchem die aufrechte Schachtelendklappe x3 während der Klebstoffübertragung gehalten wird. Die Ambosfläche ist mit einer Gummiplatte 82 überdeckt, die mit der oberen horizontalen Längskante 83 abgegrenzt ist. An dieser Grenze, welche mit der Endkante der genannten Schachtelklappe x3 bündig liegen soll, sind auch die Anlegemarken 60, 60 angebracht. Die Gummiplatte giebt ein elastisches, gleichmäfsiges Widerlager, dessen Verticalebene um ein Geringes (entsprechend der Stärke des Schachtelmaterials) gegen die Ebene der Rastwangenflächen 21 zurückliegt. Demgemäfs erfolgt die Klebstoffauftragung seitens der Gummirleisten JJ vollkommen gleichmäfsig längs der von denselben getroffenen Endklappenränder, und der Uebelstand wird vermieden, dafs sich etwa Klebstoff über dem Endrande jenseits der abgesetzten Kante 83 auf der Ambosfläche ansammelt und die ordnungsmäfsige Klebstoffübertragung stört.
Als abschliefsender Arbeitsvorgang tritt die Abwärtsbewegung des über den Rastwangen B B angeordneten Stempels G (Fig. 1 und 3) dann ein, wenn sowohl jede der beiden Klebeklappen χ 5 mittels der Schieber C ihre Einwärtsbiegung, als auch die gummirte Endklappe xs die theilweise Niederbiegung bezw. Vorbiegung durch ,die Schlagplatte D erfahren hat (Fig. 7). Zur Stempelbewegung dienen gemäfs der dargestellten beispielsweisen Anordnung zwei in gleicher Art auf jedem Ende der Maschinenwelle F angebrachte Curvenschubscheiben 88 (Fig. ι und 3), die auf Anlaufrollen 89 in Verbindung mit dem Stempel G und auf Gegenrollen 90 wirken, welche von aufrechten Armen 92 des Stempels getragen werden.
Um als ein hülfsweiser Anschlag für das richtige Aufsetzen des Schachtelwerkstückes zu dienen, ist eine Schiene L unterhalb zwischen den Rastwangen B B befestigt; der Widerlagstheil 95 (Fig. 1 und 4) dieser Schiene stützt den Schachtelboden von innen und liegt entsprechend in der Ebene der Stirnflächen 21 der Rastwangen B B.
Die Einrichtung der Maschine ist eine derartige, dafs nach einmaliger Umdrehung der Welle F sämmtliche Arbeitsvorgänge vollendet sind. Die Abstellung des Auftriebes kann selbstthätig nach jeder Umdrehung durch mechanische Ausrückung der Antriebskuppelung erfolgen. Wird z. B. mittels der Trittstange 96, die den unter Federwirkung stehenden Winkelhebel (110, /7, 112) angreift, je beim Beginne der Arbeit die Einrückung einer Kuppelung an dem Antriebrade 97 erzielt, so wird vermöge der in Fig. 3, 12 und 13 dargestellten Construction nachbeschriebener Art eine selbstthätige rechtzeitige Entkuppelung ermöglicht. Die Nabe des lose laufenden Treibrades 97 ist in kreisförmiger Anordnung mit einer Anzahl
Aussparungen 99 versehen, und in der Mitnehmerscheibe 98 der Welle F hat der Riegel 1 00 sein entsprechendes Lager 102 derart, dafs er zum Eingriff vorgeschoben oder aus demselben zurückgezogen werden kann. Dieser Riegel 100 trägt den radialen Stift 103, der durch den Führungslängsschlitz 104 an dem Kuppelscheibenumfange vortritt, um als Einstellungsangriff zu dienen.
Der Riegel 100 mit Stift 103 nimmt an der Drehung der Welle F Theil, und nach einer Umdrehung trifft der Stift 103 in einen schrägen Einlauf bezw. gegen die Schrägfläche 109 eines am Gestell bei α'2 festgelegten Consolstückes 105, welches in Fig. 12 perspectivisch, in Fig. 1 3 in Oberansicht dargestellt ist. Der genannte, an dem Abgleitstück 108 gebildete Schrägeinlauf führt zu einem Ausschnitt 106, der jenseits durch die Wange 107 begrenzt und nach vorn parallel zur Welle geöffnet ist.
Der Winkelhebel /3, an dessen Arm 110 die Stange 96 angreift, ist am Consolstück 105 drehbar gelagert und reicht mit seinem Arm 1 12 in den Ausschnitt 106 hinein, so dafs das Ende zwischen dem in der Ruhelage aufgehaltenen Stift 103 und dem Schlitzende liegt (Fig. 13). Sofern der Stift 103 gegen das Widerlager 107 entsprechend der Nichteingrifflage des Riegels 100 anliegt, befindet sich die Mitnehmerscheibe 98 nebst Welle F in der Stillstandslage. Sobald der Winkelhebel h derart in Schwingung versetzt wird, dafs dessen Ann 1 1 2 den Stift längs des Widerlagers 107 bis über die Schulter 113 bewegt, wird der Riegel 100 in Kuppelungsstellung gebracht, worauf die Hauptwelle F ihre Drehbewegung erhält. Die Drehung wird aufgenommen, indem der mitlaufende Stift 103 an der Schulter 1 18 des Widerlagers 107 vorbeizutreten vermag; die Ebene, in welcher dieser Stift im Verlauf der Umdrehung fortschreitet, schneidet die schräg nach hinten gerichtete Fläche 109 des Theiles 108 vorn derart, dafs bei Beendigung der Umdrehung Her Stift durch seine Anlage gegen die Schrägfiäche 109 zurück- j geschoben und der Riegel, während er in seine anfängliche Ruhelage (Fig. 13) zurückkehrt, aufser Eingriff gezogen wird. Es wird demnach die Mitdrehung der Welle verhindert, bis durch Bethätigung der Trittstange 96 und des Winkelhebels h eine neue Umdrehung veranlafst wird.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende:
Wenn die Maschine stillsteht, der Stempel G sich in gehobener Lage befindet, die Vorrichtung D zum Einwärtsbiegen ihre vordere Stellung einnimmt und die Umfaltschieber C für die Klebeklappen zurückgezogen sind, kann der die Maschine Bedienende das Arbeitsstück in der aus Fig. 10 ersichtlichen Lage in die Maschine einführen. Die mit der Hand von vornherein rechtwinklig vorgebogenen Seitenklappen xi werden dabei in den Zwischenraum y zu beiden Seiten der Auflagerrasten BB eingefügt (Fig. 6) und die Endklappe x3 von unten her hinter die Schiene H emporgeschoben, bis die Oberkante an den Anlegemarken 60 aufgehalten wird. Der Bodentheil x2 stützt sich gegen die Stirnflächen 21 der Auflager B B und den unteren Hülfsanschlag L; die Klebeklappen x'a müssen über den oberen Seiten der Auflager vorstehen. Wenn nun die Maschine in Gang gesetzt wird, so bewegen sich zunächst die Gummirleisten rechtzeitig nach vorn, um die Innenfläche der Endklappe mit Klebstoff" zu versehen, und weichen alsdann zurück; die Vorrichtungen C biegen danach die Klebeklappen nach innen und die Schlagplatte D drückt die Endklappe ebenfalls nach innen, worauf der Stempel G nach unten geht und die nach innen umgelegte Endklappe und die Klebeklappen fest mit einander verbindet. Die Vorrichtungen C und D sind inzwischen durch die Bewegung, welche denselben durch ihre Anlaufscheiben mitgetheilt wird, zurückgewichen. Nunmehr wird die Maschine selbstthätig durch Lösung der Kuppelung abgestellt; nach Umwendung der Schachtel bezüglich ihrer Lage an der Maschine rückt man den Antrieb von neuem ein, wodurch das andere Schachtelende in gleicher Weise fertiggestellt wird, worauf die vollendete Schachtel alsdann aus der Maschine entfernt wird.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Maschine zur Herstellung von Pappschachteln aus vorher zugeschnittenen, durch Vorbiegen der Seitenklappen vorgerichteten Arbeitsstücken , dadurch gekennzeichnet, dafs das an den beiden Enden gesondert fertig zu stellende Arbeitsstück über gegen einander verstellbare Rastwangen (B B) unter Einführung der Seitenklappen zwischen deren Wangen und Schieber (C C) aufgesetzt wird und sodann ein Verbinden der Stirnwände mit den Seitenwänden in der Weise erfolgt, dafs die zu befestigende Endklappe durch gegen sie geführte Gummirleisten (J J) mit Klebstoff versehen, darauf durch eine Hebelschlagplatte (D) vorgebogen und schliefslich durch einen Stempel (G) auf die vorher durch die Schieber (C C) der Rastwangen (B B) umgebogenen Theile (xr>) der Seitentheile (xi) aufgedrückt wird.
2. Eine Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die Bewegung der mit den Rasiwangen (B B) verbundenen Schieber (C C) mittels Stangen (35) bewirkt wird, welche zum Zwecke der gleichzeitigen Einstellung der Schieber durch eine Querstange (47) ge-
. kuppelt, und zwar lose mit dieser verbunden sind, um ihre Verschiebbarkeit bei
einer Veränderung der Stellung der Rastwangen zu einander zu sichern.
3. Eine Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine direct über den Raststirnflächen angeordnete Schiene (H), gegen welche sich die Endklappe des eingesetzten Arbeitsstückes anlegt, und welche beim Auftragen des Klebstoffes auf die Endklappe mittels zweier durch ein gemeinsames Querhaupt (63) zu bewegenden Gummirleisten (J J) als Widerlager dient, wobei die Auflagefläche mit einer elastischen Verkleidung (82) versehen ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT87204D Expired DE87204C (de)

Publications (1)

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DE87204C true DE87204C (de) 1900-01-01

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DENDAT87204D Expired DE87204C (de)

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DE (1) DE87204C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0240292A3 (de) * 1986-04-01 1989-07-05 International Shoe Machine Corporation Maschine zum Verfertigen von Schachtelteilen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0240292A3 (de) * 1986-04-01 1989-07-05 International Shoe Machine Corporation Maschine zum Verfertigen von Schachtelteilen

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